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Kundenrezensionen

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TOP 1000 REZENSENTam 4. Dezember 2008
"Wie jedem Fünftklässler waren mir Schurken lieber,die durch und durch böse waren und es auch blieben, also wie Dracula und nicht wie Frankensteins Monster, das alles ruinierte, indem es dem Bauernmädchen eine Blume gab. Zwar machte es die Sache halbwegs wieder gut und ertränkte das Mädchen einige Minuten später, aber es blieb trotzdem etwas davon hängen."

Fast 4 Jahre nach seinem Buch "Nachtprogramm" gibt es von David Sedaris endlich wieder einen skurrilen und seltsamen Einblick in sein von zahllosen Neurosen und Phobien erfüllten Lebensalltag. "Schöner wird's nicht" besteht aus 22 Kurzgeschichten und ist ebenso wie seine Vorgänger sehr, sehr komisch, manchmal durchaus äußerst makaber (z.B. wenn Sedaris mit einer etwas abartig anmutenden Begeisterung von seinen Beobachtungen im gerichtsmedizinischen Labor berichtet).

Er liebt es, kleine Absonderlichkeiten (etwa ein Hund mit einem Holzbein) in seinem Alltag zu entdecken und diese Entdeckungen dann auf sein Leben zu beziehen. Während des Lesens habe ich mich allerdings ein paar mal gefragt, ob wirklich alles, von dem Sedaris schreibt, im autobiographischen Sinn wahr ist, wenn ja...beachtlich und bewundernswert, dass er trotz diesen z.T. massiven Neurosen und Phobien (man denke z.B. auch an die Zwangsstörung aus "Nackt") sein Leben wohl inzwischen recht gut "auf die Reihe kriegt" (vom verdienten Erfolg ganz zu schweigen).

Was mir an all seinen Büchern ebenfalls immer wieder auffällt (neben den zahllosen Skurrilitäten) ist seine im Grunde sehr liebevolle und warmherzige Art, vor allem dann, wenn er über seine Familie, aber auch, wenn er über seinen Partner Hugh schreibt.

Also, ein "echter Sedaris", darum natürlich höchste Punktzahl!
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am 20. Januar 2009
Vollkommen unbekümmert berichtet Sedaris von seinem ausufernden Drogen- und Alkoholkonsum oder davon, wie er einen externen Katheder kaufte und natürlich auch ausprobierte - oder einen künstlichen Hintern aus Schaumstoff, da sein eigener so frustrierend flach sei. All diese Alltagserfahrungen sind zwar verdammt peinlich, aber so witzig und beiläufig vorgetragen, dass wir uns nicht fremdschämen, sondern den Autor um seine Unbekümmertheit beneiden. Die kleinen Peinlichkeiten - auch wir erleben sie ja tagtäglich.
Schließlich beteuert Sedaris immer wieder, wie wenig aufregend sein Leben ist, wie ängstlich, gehemmt und kontaktscheu er ist, doch die Erlebnisse, die er beschreibt, sind dennoch wahnsinnig unterhaltsam, wahrscheinlich genau aus diesem Grund. Wenn der introvertierte Autor vor Scham fast vergeht, wenn er in Frankreich französisch sprechen soll, wenn er die Tür nicht öffnet, wenn es schellt, oder um das Telefon einen großen Bogen macht, wenn es klingelt, wenn er sich für die Konversation mit seinem Freund bereits vorher Themen aus der Zeitung ausschneidet, damit man sich bloß nicht anschweigt - dann ist das sympathisch und irrsinnig komisch zugleich, so dass man beim Lesen häufig laut lachen muss.

Als Leser glaubt man inzwischen - nach Erzählbänden wie "Nachtprogramm", "Ich ein Tag sprechen hübsch" oder "Nackt", den Autor und seine Familie wahrhaftig und persönlich zu kennen, wie gute Freunde, von denen man gerne hört. So gibt es wieder einiges über Hugh, Gretchen oder Sedaris' eigenwillige Eltern zu berichten, und gerne würden wir mehr von ihnen hören, denn viel zu schnell ist das Buch ausgelesen.
Es gibt wenige Autoren der Gegendwartsliteratur, die so komisch, so weise, so präzise und treffend vom ganz alltäglichen Wahnsinn schreiben können. David Sedaris ist eine unbedingte Empfehlung für alle Fans von autobiografisch angehauchten Kurzgeschichten, die leisen (und lauten) Humor und Skurrilität vereinen, die aber auch mal leise und nachdenkliche Töne anschlagen. "Schöner wird's nicht" eignet sich auch für "Neueinsteiger" in Sedaris' Lebenswerk.
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am 27. Dezember 2008
22. Soviele Kapitel hat das Buch. Und es hat den Anschein, das es einerseits vom Stil her von ein und der selben Person geschrieben wurde, inhaltlich aber unmöglich alles von einer Person erlebt worden sein kann.

David Sedaris, 52-jähriger Wahl-Franzose, findet auf wundersame Weise in all den kleinen Dingen des Altags eine Brücke zu einer (an manchen Stellen unglaublichen) Geschichte aus Kindheit, Jugend und Studienzeit. Kunst- und Antiquitätenexperimente seiner Eltern, Japanisch lernen um mit dem Rauchen aufzuhören, das Skelett im Schlafzimmer, aggressive Kate-Bush-hassende Buchfinken, den "Stadionfreund" oder die Frage "Was sagt eine Fliege über einen Mann aus?", Nachtschichten in der Pathologie, Beobachtungen in Hotels auf Lesereisen oder die Grundsatzfragen noch Tod, Phobien, Neurosen, Selbstwahrnehmung und und und...

Viel habe ich von ihm schon gelesen. Ich bin an Skurilitäten gewöhnt. Aber das, was Sedaris uns mit "Schöner wird's nicht" vorsetzt ist ein tragikomischen Episodenwerk, was sich trotz unterschiedlichem Kapitelinhalt zu einem gepflegt-schrägem Ganzen zusammenpfügt. Die Brillianz liegt im Unerwarteten und in der Wortkraft und ich bin froh, dass (im Gegensatz zu "Nackt") Georg Deggerich dieses Buch so meisterlich übersetzt hat.

Die 320 Seiten hatte ich in knapp zwei Tagen durch...kurzweilig also und sehr zu empfehlen. :-)
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TOP 500 REZENSENTam 15. April 2013
Über vier Jahre sind seit seinem letzten Werk vergangen und nun können Fans aufatmen, denn es gibt ein neues skurilles, humorvolles und leicht wahnsinniges Werk von Sedaris. Diesmal warten insgesamt 22 alltägliche Erfahrungen des Autors auf den Leser. So berichtet der Autor vollkommen, nüchtern von seinen Erlebnissen mit Drogen oder seiner tollen Babysitterin, die einen widerlichen Kratzarm hatte. Alles wird auf eine makabere Art und Weise dargestellt, dass man zwar peinlich berührt die Geschichte erst einmal sacken lassen muss, um dann doch in ein Schmunzeln überzugehen. Dabei merkt man, dass es sich um wirklich alltägliche Peinlichkeiten handelt, die auch mir oder Menschen in meiner Umgebung passieren können.

Besonders durch die Tatsache, dass sich Sedaris selbst als ängstlich und schüchtern beschreibt, sind die Erlebnisse noch eine Spur unterhaltsamer. Es ist unglaublich amüsant, wie die Konversationen mit Freunden aussehen, aber auf der anderen Seite schon erschreckend oder habt ihr schon mal eure Freunde gefragt, warum diese den Mantel nicht über den Sitz hängen, sondern ihn ausbreiten? Durch solche Dialoge lernt man seine Freunde, seine Eltern jedoch auf eine so detaillierte Art und Weise kennen, dass man wirklich das Gefühl hat sie wie Freunde zu kennen, die man mehrere Jahre nicht gesehen hat. Dementsprechend ist der Frustfaktor sehr hoch, wenn man wieder aufhören muss, weil die letzte Seite plötzlich gelesen ist. Es ist alles so unterschiedlich und unterhaltsam, dass man nicht aufhören mag.

Obwohl ich selbst eigentlich kein Fan von Kurzgeschichten bin, fühlte ich mich hier wirklich unterhalten. Das liegt aber auch daran, dass die Figuren so liebevoll beschrieben sind, aus dem echt Leben stammen und die Geschichten selbst eine optimale Länge haben. Ich habe mir sogar von dem Leseexemplar, was Rezensenten damals bekommen haben, mit 7 von angeblich 21 Kapiteln, das Original geholt, einfach weil ich mehr davon lesen wollte.
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am 26. November 2011
22 'Lebensetappen' sind es, die Sedaris in seinem Buch in Form kleiner Essays und Geschichten thematisch geordnet aufnimmt und beschreibt. Der ganz normale Alltag eben, zumindest das, was Sedaris darunter versteht (und erlebet).

Durchaus mit Sprachkunst und, vor allem, Offenherzigkeit führt Sedaris durch manche Etappen und Erlebnisse seines Lebens und spiegelt darin ein gutes Stück merkwürdigen Alltages (die fast persiflierte scheinende, panische Angst vor Ansteckungen direkt in der ersten Geschichte weist hier bereits eine eindeutige Richtung in Inhalt und Stil).

'Warum machst Du das?', fragt er seine Freundin, die den Kinosessel immer höchst unbequem erscheinend mit ihrem Mantel abdeckt. 'Bazillen. Dummkopf' erhält er als klare Antwort. Und direkt im Anschluss einen kleinen Vortrag über Tagesdecken im Hotel und die Notwendigkeit, den Telefonhörer im Hotel natürlich abzuwischen. Antiseptisch, so geht.

Nicht nur jene Patty, auch jede Menge anderer Personen des Umfelds Sedaris findet sich in der ein oder anderen Form im Buch wieder. Einer, der sich eben sein Leben anschaut und dann, wie er selbst in einem der Essays schreibt, aus 'lauter Langeweile' anfing, diese alltäglichen Geschichten aufzuschreiben. Nicht ohne, dann wäre Sedaris nicht Sedaris, das Skurille und Neurotische hinter den vordergründigen Geschehnissen quasi 'an den Haaren' aus diesem Alltag heraus zu ziehen. Wobei, auch das fällt nach den ersten Essays auf, das Zynische, das 'im Raum verankernde' und mal auch bitterböse Auswalzende jener Absurditäten des Alltags fehlt. Leider.

Sedaris vermag auf den Punkt zu beschreiben, verweist tatsächlich auf die vielen Merkwürdigkeiten des Lebens (nicht nur seines), lässt es aber daran vermissen, diese zunächst Absurditäten auf ihre generellen Bedeutung hin festzuklopfen. Mit dem Effekt, dass man bei der Lektüre des Buches durchaus amüsiert ist, hier und da nur noch den Kopf schütteln kann, aber nach der Lektüre sich schon kaum mehr daran erinnern kann, was genau denn im Einzelnen von Bedeutung nun hinter den vielen alltäglich-flüssig gesetzten Worten sich noch mal verborgen hat.

Natürlich ist es durchaus witzig zu lesen (und ebenso witzig und ironisch geschrieben), folgt man Sedaris Seitenweise in seinen Bekleidungsfundus (und damit in seine Grundhaltungen Kleidung gegenüber mitsamt einem sehr interessanten Merino Pullover. Das Teuerste der Kleidungsstücke und gerade dies vom Design her aussehend, wie gerade 'aus dem Maul eines Tigers gezogen'). Aber eben kurzweilig witzig und unterhaltsam, nicht wirklich bedeutsam.

Selbstironisch, sprachgewandt und mit einem Blick für die Merkwürdigkeiten des Alltages ausgestattet führt David Sedaris den Leser ein in seinen ganz persönlichen Alltag und in seine und die Marotten der Seinen. Von dem, was er lernte oder über Handwerksarbeiten in der Normandie, über Wartezimmer mitsamt lang anhaltender 'Unterhosenpeinlichkeit' bis hin zu seinem Leben als Raucher 'im Raucherbereich' (und den diversen Versuchen, diesen Bereich des Lebens wieder zu verlassen), das sehr ausführlich den Abschluss des Buches bildet.

Unterhaltsam zu lesen, sprachlich gut umgesetzt, kurzweilig, aber ohne das 'gewisse Etwas', das länger anhaften bleiben würde.
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Schöner wird's nicht, oder noch schöner "When you are engulfed in flames"(Originaltitel = Wenn sie in Flammen stehen), was sich auf einen freundlichen Verhaltenshinweis in einem japanischen Hotel bezieht, ist ein tolles Buch für alle Freunde des schwarzen Humors und der witzigen, sarkastischen Alltagsbeobachtung. Davis Sedaris trifft hier einfach den Nerv der Zeit. Ein Buch, das trotz stolzem Umfang und wirklich vielen Stories, dann doch viel zu schnell zu Ende ist. Man muss es mögen und teilweise auch starke Nerven mitbringen, es wird manchmal nämlich ein bisschen makaber bis unappetitlich in diesem Buch. Besonders interessant fand ich die längere Geschichte am Schluss, wo der Autor das Rauchen aufgibt (lustiges Detail hier noch, wie die verschiedenen Marken ihre Raucher charakterisieren, sehr echt) und das in Japan..hier erfährt man viel Vergleichendes zwischen Japan und Amerika.
File under: Freundlicher schwarzer Humor --> ein Erlebnis.
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am 17. Oktober 2009
Also, ich kann in die Hymnen der vorangehenden Rezensionen nicht einstimmen. Einige Geschichen haben mich doch ziemlich gelangweilt und von der letzten, längsten Story habe ich dann, schon ein bisschen ermüdet, die Finger gelassen. Aber es ist auch so, dass ich auf den rund 250 Seiten, die ich gelesen habe, etwa 4,5 mal laut herauslachen musste. Also: Humor ist schon drin, in den Geschichten von Sedaris. Ich mag es aber nicht so, wenn man nicht recht zwischen Realität und Fiktion unterscheiden kann, und das ist bei diesem Autor besonders schwerig, da er ja auch immer wieder Rückgriffe in seine Jugend mit Eltern, Geschwistern etc. macht. Ich mag es auch nicht so, wenn sich ein Autor dauernd im Wörterbuch der Fäkalsprache bedienen muss und immer wieder seine offenbar etwas verklemmte Sexualität auslebt. Ich kann nicht nachvollziehen, dass Sedaris bei Lesungen ganze Säale füllen soll, wo sich die Leute nicht mehr einkriegen vor Lachen, wie man mir in der Buchhandlung sagte. Wenn das stimmt, dann möchte ich gerne wissen, wo es soviele gutgelaunte, zutrauliche und beschwingte Menschen gibt. OK, ganz so schlecht war es nicht, zumindest nicht dumm, sondern differenziert und intelligent. Aber einen ganzen Roman, Herr Sedaris, würde ich dann von Ihnen nicht lesen wollen. Nein, das ganz sicher nicht.
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am 15. Januar 2009
Wieder hat David Sedaris einen umfangreichen Roman vorgelegt, der sich inhaltlich weitgehend nahtlos an die vorigen Publikationen anschliesst, indem er nämlich wieder sein immer gleiches Lieblingsthema in den Mittelpunkt stellt; David Sedaris und seine weitläufige Familie, seine Freunde, Nachbarn und deren Spleens, Phobien, Gebrechen und was da an Peinlichem und Sonderbarem mehr ist.

David Sedaris ist und bleibt ein Meister des Wortspiels und der gekonnten, mitunter absurden Verknüpfung von Dingen, die für sonst niemanden auf dieser Welt in einem Zusammenhang gestellt werden können. Hier entfaltet er seine ganze Kreativität und Könnerschaft, ganz gleich, ob er über Spinnen als Haustiere oder die Nachteile von Raucherzimmern in billigen Vorstadthotels schreibt. Das ist wirklich nach wie vor ganz große Unterhaltung.

Und dennoch; mittlerweile ist David Sedaris über 50 und die böse Bissigkeit seiner früheren Texte ist einer gewissen Milde des Gealterten gewichen. Das schlechte Gewissen, dass den Leser beim lauten Auflachen in den früheren Büchern beschlich, wird zusehends seltener, der Grundton ist versöhnlicher.

So bleibt nach rd. 330 Seiten vor allem eine Botschaft nachhaltig zurück; David Sedaris raucht nicht mehr.
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am 3. Juni 2010
Der Tipp für dieses Buch kam aus einer Literatursendung im Radio. Die Moderatorin hatte hörbar Mühe mit dieser Buchvorstellung. Sie prustete los, sie kicherte, sie lachte. Alles Argumente, die mich zu diesem Buch führten. Und ja, der Tipp war ein Volltreffer. Ich sass im Bus und hab gekichert, ich strampelte auf dem Crosstrainer im Fitnesstempel und hab gegrinst, ich lag abends im Bett und hab gelacht. Mit diesem Buch unter den Augen kann niemand ernst bleiben. Woher nimmt dieser Mann bloss solche Geschichten? Unglaublich.
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TOP 500 REZENSENTam 23. Februar 2010
David Sedaris erzählt Geschichten aus seinem Alltag, die witzig gemeint sind, jedoch leider ihr Ziel verfehlen. Bei Nackt und Ich ein Tag sprechen hübsch habe ich noch sehr gelacht, und die frühen Erzählungen des Autors bleiben ob ihrer Obskurität und ihres Humors jahrelang in Erinnerung. 'Schöner wird's nicht' ist meiner Meinung nach weder sonderlich witzig, noch sind die Geschichten ungewöhnlich. Vielmehr sind die Alltagserlebnisse oft platt und langweilig und klingen gezwungen.

Mein Resümee und meine Empfehlung:
Lesen Sie Sedaris' frühe Bücher (Nackt, Ich ein Tag sprechen hübsch, Holidays on ice) und belassen Sie es am besten dabei. Mich hat 'Schöner wird's nicht' nur enttäuscht, und das Buch hat dafür gesorgt, dass ich mir kein weiteres Buch vom Autor kaufen werde.
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