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28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für Freunde des klassischen Agentenromans
Die amerikanische Presse feiert diesen Roman als 'den Agententhriller des 21. Jahrhunderts'!!! Und dies zu Recht!
Kurz: Die Hauptfigur des Thrillers, Milo Weaver, war lange Zeit Aussendienst-Agent des amerikanischen Geheimdienstes CIA. Ueber Jahre hat er die Spuren eines Meuchelmörders verfolgt, der unter dem Decknamen DER TIGER unter Geheimdienstkreisen bekannt...
Veröffentlicht am 11. Januar 2010 von Busato Thomas

versus
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ambivalenz bei Protagonist und Leser
Ich kann nicht behaupten, ich hätte diesen Roman in einem Zug gelesen. Dafür war die Übersetzung zu schludrig. Man merkt dieser nämlich richtig gehend an, dass es schnell gehen musste, um diesen gefeierten amerikanischen Autor auch deutschsprachigen Lesern näherzubringen. Der Autor selbst hingegen dünkt mich nicht untalentiert zu sein, im...
Veröffentlicht am 3. Juni 2010 von Doktor Faust


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28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für Freunde des klassischen Agentenromans, 11. Januar 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der Tourist: Roman (Gebundene Ausgabe)
Die amerikanische Presse feiert diesen Roman als 'den Agententhriller des 21. Jahrhunderts'!!! Und dies zu Recht!
Kurz: Die Hauptfigur des Thrillers, Milo Weaver, war lange Zeit Aussendienst-Agent des amerikanischen Geheimdienstes CIA. Ueber Jahre hat er die Spuren eines Meuchelmörders verfolgt, der unter dem Decknamen DER TIGER unter Geheimdienstkreisen bekannt ist. Immer wieder zeigt sich, dass der Killer seinen Jägern ein Schnippchen schlagen kann und nie gefasst wurde.
Nach Jahren ist es Milo Weaver, zwischenzeitlich nicht mehr im Aktivdienst, selbst, der vom Auftragskiller kontaktiert wird. Der Killer steht kurz vor seinem Ableben, weil dieser bei der Ausführung eines Mordauftrages selbst in eine Falle geraten ist. Der Killer wurde absichtlich mit dem tödlichen Aids-Virus infiziert. So bittet er den CIA-Mann, die Hintermänner des Verrates aufzuspüren. Aus Respekt von seinem langjährigen, jetzt vom Tod gezeichneten Feind meldet sich Weaver zurück an der Front. Zusammen mit seiner langjährigen Mitarbeiterin Angela Yates nimmt er die Spuren auf, die sie über Paris in die Schweiz führen. Nach und nach deckt das Team Unglaubliches auf, eine grossangelegte Verschwörung, die bis in die innersten Kreise des Geheimdienstes reicht. Als die beiden den Hintermännern gefährlich näher kommen, gerät das Leben von Angela in tödliche Gefahr und Weaver befindet sich plötzlich unter Mordverdacht. Aus dem Jäger wird der Gejagte. Wem ist noch zu trauen?
Olen Steinhauer ist mit diesem Thriller ein ganz grosser Wurf gelungen. Den Vergleich mit den ganz Grossen des Agenten-Romans (Forsyth, Le Carré, Forbes, Ludlum usw.) braucht er nicht zu scheuen. Die Geschichte ist äusserst spannend erzählt und voller überraschenden Wendungen. Die einzelnen Charaktere wirken glaubhaft und nicht aufgesetzt. Mich hat dieser Agenten-Roman voll und ganz in seinen Bann gezogen, so dass ich das Buch kaum weglegen konnte. Darum die volle Wertung.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer ist hier wer?, 11. März 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der Tourist: Roman (Gebundene Ausgabe)
Agentenromane sind nicht mein Beuteschema. Deswegen fehlt mir jeglicher Vergleich. Ich hab noch nie einen John le Carré gelesen und deswegen kann ich nicht sagen, ob Steinhauer innovativ ist oder abkupfert.
Und so kam ich in den Genuss einer unerwarteten Leseerfahrung.

Milo Weaver ist ein Tourist. Touristen sind geheime Agenten, niemand in der Company kennt sie wirklich oder weiss offiziell von ihrer Existenz. Selbst seine enge Freundin bei der CIA, mit der er schon oft gearbeitet hat, darf es nicht wissen. Sie sind ständig unterwegs, Milo vorwiegend in Europa. Sie nehmen Aufträge entgegen, ohne sie zu hinterfragen. Sie haben mehrere Identitäten. Jeden Ort, jeden Raum, den sie betreten, suchen sie gleich nach Fluchtmöglichkeiten ab oder möglichen Hinterhalten. Sie schauen sich nach geeigneten spontanen Waffen um, und sei es ein Ast an einem Baum.
Milo wird seine Jobs als Tourist müde. Nachdem er merkt, das er sich am liebsten lebensmüde in einen Kugelhagel stellen würde und ihn gleich danach ein Auftrag bekommt, den er mit besagter Freundin Angela erledigen muss und einen Vorgesetzten betrifft, merkt er, das er aus dem Tourismus aussteigen sollte damit er nicht völlig durchdreht.

Nach dem ersten Kapitel macht das Buch einen Zeitsprung von 6 Jahren nach vorne. Milo arbeitet inzwischen in den USA für die Company, denn er hat bei besagtem letzten Auftrag seine Frau Tina kennengelernt. Sie hat eine kleine Tochter, und mit ihnen hat Milo ein verhältnismässig geregeltes Familienleben. Jedenfalls soweit man das bei seinem Job sagen kann.
Doch dann tritt "Der Tiger" auf den Plan. Keiner weiss genau, wer oder was er ist. Ist er etwa auch ein Tourist? Oder eher ein Terrorist? Milo und Angela sind ihm schon lange unabhängig voneinander auf den Fersen. Dann wird er plötzlich gefasst und verlang Milo zu sehen.
Das ist der Beginn einer rasanten Tour. Angela steht plötzlich ebenfalls in Verdacht, sie wird als Doppelagentin verdächtigt. Milo fliegt zu ihr nach Paris und ab da überschlagen sich die Dinge. Plötzlich steht er unter Mordverdacht und wird gejagt. Gleichzeitig will ihm aber sein Chef helfen. Oder manipuliert er ihn eher? Um was gehts eigentlich? Und wer ist Milo wirklich?

Ich kann nicht behaupten, das ich glaube, alle Verwicklungen und Täuschungen verstanden habe. Das Buch beginnt etwas verwirrend, glättet sich aber bald, um doch auf jeder Seite eine neue kleine Andeutung oder einen Verdacht zu legen. Aber das Buch liest sich rasant, ohne Längen, und ist durchaus interessant. Jedenfalls für einen Agentenanfänger wie mich. Das ein oder andere Mal musste ich aber an den Anfang zurückblättern oder um Namen rätseln. Steinhauer hat ein wahrlich verzwicktes Netz gewoben, in dem wir uns zusammen mit Milo verheddern. Aber selbst Milos Person wird zum Ende hin fragwürdig.

Man muss wie ich kein Agentenfan sein, um dieses Buch lesen zu können. Es ist unterhaltsam und irgendwie auch ein Thriller. Tote gibt es genug, es ist vertrackt und spannend. Auch Steinhauers rasanter Schreibstil ist gut zu lesen. Es gibt viel wörtliche Rede und der Leser muss gut aufpassen, denn er gehört nicht zu den onkelhaft erklärenden Autoren. Zudem gelingt ihm auch ein Einblick in das Privatleben eines Geheimagenten und was es für sein Leben und seine Familie bedeutet.

Ich gebe 5 Sterne, denn ich denke, der Roman ist einfach gut und das er nicht in mein bevorzugtes Genre fällt, sollte sich in der Punktzahl nicht wiederspiegeln. Dazu hab ich mich auch zu gut unterhalten gefühlt.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ambivalenz bei Protagonist und Leser, 3. Juni 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Tourist: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich kann nicht behaupten, ich hätte diesen Roman in einem Zug gelesen. Dafür war die Übersetzung zu schludrig. Man merkt dieser nämlich richtig gehend an, dass es schnell gehen musste, um diesen gefeierten amerikanischen Autor auch deutschsprachigen Lesern näherzubringen. Der Autor selbst hingegen dünkt mich nicht untalentiert zu sein, im Gegenteil, die Geschichte ist, ...wie soll man sagen: "Se non e vero, e ben trovato."
Es handelt sich nämlich um eine filmreife Story, bei der es um geheime Identitäten, Legenden, gespaltene Persönlichkeiten, Geheimdienst interne Intrigen und das ewige Dilemma des Vertrauens, resp. Misstrauens geht. In einem Wort: um eine tiefgreifende, den ganzen Roman prägende Ambivalenz seitens aller Protagonisten. Die Geschichte hat einige komplett unglaubwürdige Passagen, die allerdings geradezu liebenswürdig naiv wirken. Erfreulich ist sicher, dass kein Schwarz-Weiss-Schema gebraucht wird. Anders nämlich als bei anderen erfolgreichen amerikanischen Politthriller-Autoren, die schamlos in überschäumendem Patriotismus baden, also Clancy und Konsorten, sind in Ole Steinhauers Roman die amerikanischen Geheimdienstler nicht automatisch die Guten und die Russen die Bösen. Hier geht es wesentlich differenzierter zu und her. Deswegen bekommt er als Anerkennung von mir 3 Sterne. Einen Abzug gibts für die Übersetzung und einen für den streckenweise dünnen Plot.
Gerne sehe ich mir übrigens diesen Sommer im Kino "Salt" mit Angelina Jolie an, einen Streifen, in dem es ebenfalls um die Thematik verborgener Identitäten geht. Mal schauen, was besser ist, Steinhauers Buch oder Angelinas Film.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spione und andere Reisende, 23. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Tourist: Roman (Gebundene Ausgabe)
Wer glaubt, der Agenten-Thriller sei unter dem Schutt des Eisernen Vorhangs begraben, der irrt. Mit 9/11 hat das Genre eine beklemmende Wiedergeburt erfahren. Wer's nicht glaubt, Olen Steinhauers »Tourist« wird ihn eines Besseren belehren.

Milo Weaver ist ein Tourist. So nennt die CIA ihre Spione, die ständig um die Welt jetten und egal wo, egal wie, hauptsache ohne Skrupel und präzise, jeden Job erledigen, der das Imperium - die USA - vor Bösewichtern schützt. Zeit für Beziehungen bleibt dabei nicht, und Vertrauen ist sowieso gefährlich. Dass sich auf diese Weise nicht auf Dauer leben lässt, leuchtet ein. Weswegen Milo eine Kippe nach der anderen raucht, seinen zweifelnden Schädel mit Tabletten betäubt und sowieso am liebsten nicht mehr leben möchte. Seine Todessehnsucht ist schließlich so stark, dass er überlegt, sich einfach vor die Flinte des Tigers zu werfen, einem international gefürchteten Auftragskiller, der gerade eine Politikerin ermorden möchte.

Doch dann wird Milo ' ausgerechnet am 11. September 2001 ' bei einem anderen Einsatz schwer verwundet, und bricht vor den Füßen der hochschwangeren Tina bewusstlos zusammen. Während die Welt um Milo herum zunehmend aus ihren festen Fugen gerät, findet er nach seiner Genesung endlich zu sich selbst: Mit Tina und ihrer neugeborenen Tochter wird er sesshaft, stellt seine Erfahrung fortan in den Dienst eines schlichten, aber ungefährlichen Schreibtischjobs bei der Company.

Doch mit der Ruhe ist es sechs Jahre später vorbei: Ausgerechnet der Tiger legt Milo gegenüber sein letztes Zeugnis ab, bevor er das Zeitliche segnet. Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse: Milo wird vom US-Heimatschutz als angeblicher Mehrfach-Mörder gesucht. Auf der Flucht findet er heraus: Es ist die CIA, die den Tiger auf dem Gewissen hat, und merkwürdigerweise hatte sie ihn auch auf der Lohnliste ' ebenfalls als Tourist. Warum musste der Tiger jetzt sterben? Und was genau hatte er in Afghanistan, Afrika und China zu suchen?

Olen Steinhauer offenbart in »Der Tourist« die Welt nach Nine-Eleven, schreibt über die zentralen Themen des 21. Jahrhunderts: Terrorismus, Wirtschaftsmächte, Globalität, Vernetzung. Und die alte Spitzelerkenntnis: Trauen kannst du nur dir selbst. Denn natürlich steckt hinter dem Kampf ums Öl, den skrupellosen Kriegen, den brutalen Foltermethoden, dem grenzenlosen Taktieren, die Company selbst, deren innerer Kern dank »patriot act« ' es gibt keine Regeln, keine Moral ' Menschenleben wie Feuerholz verheizt. Aber alles freilich zum Wohle der USA.

Ein aufschlußreicher Roman, der demnächst von und mit George Clooney verfilmt werden soll.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht DER aber ein guter Agentenroman!, 29. März 2011
Von 
Michael Krause (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Tourist: Roman (Gebundene Ausgabe)
Mit seinem Debütroman DER TOURIST ist Olen Steinhauer ein weltweiter Bestseller gelungen. Lobende Kritiken sowohl in der Los Angeles, als auch in der New York Times und eine geplante Verfilmung mit George Clooney sorgten dafür, dass man von dem Agententhriller des 21. Jahrhunderts sprach. Ganz so euphorisch kann ich diesen Roman nicht bewerten.

Milo Weaver arbeitet als Tourist für die CIA. Das heißt, er ist ein hochausgebildeter Agent, der rund um den Globus Aufträge ausführt. Touristen haben keine eigene Identität, keine Freunde und keine Familie. Als Milo bei einem Einsatz schwer verwundet wird, zieht er sich zurück und baut sich eine bürgerliche Existenz auf. Doch sechs Jahre später holt ihn seine Vergangenheit ein. Als es Hinweise auf Benjamin Harris, einem Killer mit dem sich Weaver jahrelang ein Katz-und-Maus-Spiel geleistet hat, gibt, ist sein Jagdinstinkt geweckt. Weaver spürt Harris auf, nur um kurz vor dessen Selbstmord zu erfahren, dass Harris selbst ein Tourist war und von seinen Auftraggebern mit einer tödlichen Krankheit infiziert wurde. Milo beginnt zu recherchieren. Als kurz darauf eine alte Freundin und Kollegin ermordet wird, verdächtigt man Milo. Kurz entschlossen taucht er unter, um die Machenschaften der CIA aufzudecken.

Mit seinem Debüt ist Olen Steinhauer ein durchaus lesenswerter Roman gelungen. Milo Weaver ist eine vielschichtige und interessante Figur und, anders als James Bond, nicht der typische Held. Das macht ihn sympathisch und glaubwürdig. Auch der Plot von DER TOURIST ist durchdacht und kann überzeugen. Steinhauers knapper Erzählstil, den er mit viel Dialog anreichert, und kurze Kapitel sorgen dafür, dass der Lesefluss erhalten bleibt. Trotzdem will sich echte Spannung über die gesamte Länge nicht wirklich einstellen. Zwar ist die Geschichte verschachtelt genug, um den Leser bei der Stange zu halten, doch kann man das Buch auch ohne Probleme zur Seite legen.

Insgesamt ist DER TOURIST ein lesenswerter Agentenroman. Nicht weniger, aber auch nicht mehr. Den Roman jedoch als DEN Agententhriller des 21. Jahrhunderts zu bezeichnen finde ich etwas übertrieben.
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2.0 von 5 Sternen 200 Seiten weniger hätten es auch getan, 18. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Tourist: Roman (Taschenbuch)
Nach jahrelangem Einsatz als Geheimagent plant Milo Weaver seinen Ausstieg aus der CIA. Er stimmt einem letzten Auftrag zu in der Hoffnung, sich danach ganz seinem Privatleben widmen zu können. Doch, wie sollte es anders sein, dieser Auftrag bringt ihn in größte Gefahr.

Soweit die interessant klingende Story, die mich anfangs auch durchaus fesseln konnte. Der Thriller bietet Action und die Erzählweise ist auch eingängig. Dennoch bin ich irgendwann gedanklich ausgestiegen, da die Handlung mir unnötig kompliziert schien und es deutliche Längen gab. Auch konnte ich den Figuren nicht besonders viel abgewinnen. Sie waren für mich abgesehen von ihrer genrebedingten Außergewöhnlichkeit nicht besonders interessant oder facettenreich.

Alles in allem habe ich mich nicht besonders gut unterhalten gefühlt und teilweise nur noch quer gelesen, obwohl ich das Genre sehr mag.

Mein Fazit: kein Buch, das ich weiterempfehlen würde.
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3.0 von 5 Sternen solider Agentenroman, 17. Oktober 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Tourist: Roman (Taschenbuch)
Der Tourist: Roman
Milo Weaver arbeitet für die Geheimabteilung Tourismus innerhalb der CIA. Touristen exekutieren weltweit, was man ihnen zu exekutieren befiehlt. Weaver zieht sich nach einem fehlgeschlagenen Einsatz, schwer verletzt, ausgebrannt und von heftigen Zweifeln geplagt, von der Agentenfront zurück. Er heiratet, will sich seiner Familie widmen und ein ganz normales Leben führen. Doch die Company lässt ihn nicht los, er stimmt einem letzten Einsatz zu. Seine Recherchen bringen ihn in Gefahr und die Jagd auf den allzu gut informierten Agenten beginnt.
Wir haben es mit einem typisch amerikanischen Agentenroman aus der ziemlich menschenfeindlichen Welt der Geheimdienste zu tun. Die Handlung ist recht kompliziert, jeder intrigiert gegen jeden und nichts ist wie es scheint. Die Geschichte liest sich flott, viele Dialoge, wenig Reflexionen. Den Charakteren fehlt es an Tiefe, sie wirken oberflächlich und irgendwie belanglos. Der Autor stellt Weaver zwar als eine zerrissene Persönlichkeit vor, (Agentenidentität und normale Bürgeridentität), aber beim Lesen ist das nicht so richtig zu spüren.
Für mich war die Lektüre etwas mühsam, wer das Genre gerne hat, wird mehr Freude daran haben.
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5.0 von 5 Sternen Agententhriller, bei dem einem die Luft wegbleibt, 9. Oktober 2011
Von 
Marko Schlichting (München, Bayern Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Tourist: Roman (Taschenbuch)
2007. Seit Jahren jagt der CIA-Beamte Milo Weaver von seinem Büro aus den "Tiger", einen der gefährlichsten Killer der Welt. Einmal ist er ihm schon begegnet und wäre beinahe sein Opfer eworden. Das war vor sechs Jahren in Holland, als er eine rechtsgerichtete Politikerin beschützen sollte. Damals war er noch ein Tourist, ein CIA-Beamter, der für Geheimoperationen überall auf der Welt eingesetzt wurde. In dieses Jahr fiel auch Weavers letzter Einsatz: Er sollte seiner Kollegin Angela Yates beim Aufspüren ihres einstigen Chefs helfen. Der hatte einen serbischen Kriegsverbrecher auf dem Gewissen und sich mit drei Millionen Dollar aus CIA-Beständen abzusetzen versucht. Nun, sechs Jahre später, kommt er dem Tiger auf die Spur. Im Gefängnis einer kleinen Stadt in Tennessee kann er ihn verhören. Dabei stellt sich heraus, dass der Tiger nicht nur Ex-CIA-Tourist ist, sondern dass er auch mit dem AIDS-Virus infiziert wurde. Da er der Christian Science Kirche angehört, darf er sich nicht ärztlich behandeln lassen und droht zu sterben. Er hat nur noch einen Wunsch: Weaver soll herausfinden, wer ihn gelenkt und mit HIV infiziert hat. Die Spur führt nach Paris. Dort arbeitet nun auch Angela Yates, die verdächtigt wird, für die chinesische Regierung zu arbeiten. Auch sie ist hinter dem Tiger hergewesen, und sie hat Bilder von dessen Auftraggeber, die sie Weaver übergeben kann. Danach wird sie ermordet. Dumme Sache, denn nun ist Weaver richtig wütend und beginnt zu stochern. Dabei kommt er einer Verschwörung auf die Spur und wird vom Jäger zum Gejagten... Steinhauer beweist, dass auch nach dem Ende des kalten Krieges immer noch ausreichend Stoff für spannende Agentenromane vorhanden ist. Action gibt es hier in rauhen Mengen, überraschende Wendungen en gros, und das ganze ist ungeheur spannend. Da darf man gespannt auf die Verfilmung warten, die dann "The Company" heißen wird.
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4.0 von 5 Sternen Solider Agententhriller, der den Leser fesselt und gut unterhält, 19. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Tourist: Roman (Gebundene Ausgabe)
Mit dem gealterten Agenten Milo Weaver hat Steinhauer einen Helden erschaffen, bei dessen Handlungen der Leser einfach mitfiebern muss. Der Autor meint es zunächst gut mit seinem Protagonisten: Milo geht einer soliden Beschäftigung nach, ist glücklich mit seiner Frau und dem gemeinsamen Kind und körperlich ist noch alles im grünen Bereich. Doch dann geht es mit allen drei Säulen des Weaverschen Wohlbefindens steil bergab. Er arbeitet wieder in seinem alten Job, ist spürbar gealtert und den Anforderungen zum Teil nicht mehr gewachsen. Als wäre das nicht schon genug, droht ihm seine Familie völlig zu entgleiten, alte Freunde werden zu Gegenspielern und vieles mehr. Schnell merkt der Leser, dass die Handlung von "Der Tourist" vielschichtiger als manch anderer Agententhriller ist. Hinzu kommt der weitgreifende Stil des Autors ' hier ist genaues Lesen gefragt, denn jede Kleinigkeit könnte in einem späteren Kapitel wieder auftauchen.

Stilistisch bewegt sich Steinhauer zunächst in seichten Gewässern. Der Leser kann der Handlung gut folgen, Verwirrungen bleiben aus. Doch im Verlauf der Geschichte nehmen Ortswechsel zu und die Handlung wird häufig durch ein Übermaß an wörtlicher Rede vorangetrieben.

Mit dem vorliegenden Buch, dem ersten Buch Steinhauers, das in deutscher Sprache erschienen ist, liefert der Amerikaner einen soliden Agententhriller ab, der den Leser fesselt und gut unterhält. Hierbei macht er sich geschickt die Veränderungen nach dem 11. September 2001 zunutze und entwickelt eine dynamische und spannende Geschichte. "Der Tourist" ist jedoch nicht nur ein guter Agentenroman, sondern zugleich auch der Auftaktband zu einer Trilogie. Der zweite Band erscheint im Herbst 2010 und soll den Titel "The Nearest Exit" tragen.
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6 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Finger weg!, 1. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Tourist: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich habe mir auch dieses Buch aufgrund einer positiven Besprechung in den Medien gekauft und wurde gründlich enttäuscht. Die Geschichte kommt über lange Strecken nicht ins Rollen, die Handlung ist unwahrscheinlich und unspiriert. Die Grundidee ist an sich sehr clever und man hätte sehr viel aus der Geschichte machen können, aber so konnte ich über weite Strecken nur verblüfft den Kopf schütteln, was aus der Idee gemacht wurde. Darüber hinaus ist die Übersetzung nicht die allerbeste, wahrscheinlich wäre wenigstens das englisch-sprachige Original hierin besser.
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Der Tourist: Roman
Der Tourist: Roman von Olen Steinhauer (Taschenbuch - 11. April 2011)
EUR 9,99
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