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Kundenrezensionen

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am 2. September 2007
... das mich sehr berührt hat! Der neue Roman von Jan-Philipp Sendker führt einen nach Hongkong und China, eröffnet interessante Einblicke in eine doch teilweise recht fremd anmutende Welt und gibt einem wieder jede Menge Stoff zum Nachdenken.

Ein spannend erzählter Plot, toll und nachvollziehbar gezeichnete Charaktere, fremde und von einem "Kenner" interessant beschriebene Länder zeichnen dieses Buch aus. Es gibt sicherlich noch mehr Autoren, die ebenso packend und wortgewaltig schreiben und be-schreiben können. Aber nur sehr wenige können so gefühlvoll in die menschliche Seele blicken, sich in Menschen, ihre Sehnsüchte und Ängste hineinversetzen wie Jan-Philipp Sendker. Hier gibt es nichts kleinliches oder egoistisches, nur sehr viel Liebe, Verständnis und buddhistische Weisheit. "Als wäre Vertrauen etwas für Dumme. Als hätten wir eine Wahl." Über diese "Kernsätze", die immer wieder auftauchen, sollte man unbedingt nachdenken!

Nicht viele Bücher haben mich mit soviel positiven Gefühlen, soviel liebevollen Gedanken und Nachdenklichkeit zurückgelassen. Aber die Romane von Jan-Philipp Sendker sind wahre Zauberbücher, die einen immer wieder berühren. Und in diesem Buch ist nebenbei auch noch ein absolut spannender Kriminalfall "untergebracht". Wirklich sensationell und ein wahrer Lesegenuss. Und durchaus kein Buch nur für Frauen, auch mein Mann hat es mit Hochgenuss gelesen!

Unbedingt empfehlenswert! Und für alle, die noch mehr über Liebe und Leben lernen wollen, sei hier der erste Roman "Das Herzenhören" wärmstens empfohlen!!!
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am 31. Mai 2010
Paul Leibovitz hat seinen Sohn durch Krebs verloren. Gleichzeitig ist seine Ehe zerbrochen. Um keine Erinnerung an seinen Sohn zu verlieren, beschließt er, auf die Insel Lamma zu ziehen. Diese Insel ist wenig bewohnt, so dass er sich nur auf seine Erinnerungen konzentrieren kann, ohne am alltäglichen Leben teilzunehmen. Kontakt pflegt er nur zu seinem Freund David und Christine. Christine liebt Paul. Paul ist nicht in der Lage, Christine überhaupt Gefühle entgegen zu bringen, so sehr ist er in seiner eigenen kleinen Welt der Trauer gefangen. Sein Fraund David ist Polizist in China. In dessen Bezirk kommt ein junger Ausländer ums Leben. Der Fall soll ohne Klärung ad acta gelegt werden. David beschließt daher, auf eigene Faust zu ermitteln. Da auch Paul durch Zufall Kontakt zu der Mutter des Verstorbenen hat, wird auch Paul, mehr als ihm lieb ist, in die Ermittlungen hinein gezogen. Immer mehr Schritte wagt er in die von ihm so verhasste Außenwelt. Die Recherche kommt einer Art Revolte gegen das chinesische Regime gleich. Diese "Revolte" wird nicht überall begrüßt. Probleme und Gefahren treten auf.

Ein ganz tolles, lebensbejahendes Buch über Liebe, Trauer, Freundschaft und gleichzeitig ein spanneneder Krimi. Das Buch erklärt vieles aus chinesischer Sicht und klärt auf. China, ein fremdes Land, nach diesem Buch nicht mehr so sehr. Absolut lesenswert.
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TOP 100 REZENSENTam 18. Juni 2010
... und vieles mehr ist in diesem Buch enthalten.

Paul hat nicht nur seinen Sohn verloren, wenig später hat ihn auch seine Ehefrau verlassen, und so zieht er sich in ein Haus auf einer abseits gelegenen Insel nahe Hongkong zurück. Ohne Zeitung, ohne Fernseher. Zweimal jährlich der Ausflug auf den Peak, in Erinnerung an sein verstorbenes Kind. Bei solch einer Gelegenheit lernt Paul eine Amerikanerin kennen deren Sohn verschwunden ist. Er verspricht zu helfen und gerät unversehens in Verwicklungen, die sein zurückgezogenes Leben beenden.

Der Mord an dem amerikanischen Geschäftsmann ist der Ausgangspunkt. Jan-Philipp Sendker nutzt ihn, um das Beziehungsgeflecht im nach-kolonialen Hongkong zu zeigen. Politik und Wirtschaft und der große Bruder in Peking. Wie werden polizeiliche Ermittlungen manipuliert? Wie übt man Druck aus? Und wie reagieren die Menschen darauf? Gibt es Unterschiede zwischen Chinesen und westlich geprägten Amerikanern oder Europäern? Der in Harvard ausgebildete Chinese, der in Hongkong tätige amerikanische Geschäftsmann, wovon ist ihr Handeln geprägt? Des Weiteren streut er eine ganze Reihe von chinesischen Weisheiten ein und spricht die Vergangenheitsbewältigung der Kulturrevolution an, die Erinnerung an die Geschehnisse von 1966 bis 1976.

Gibt es ein Leben ohne Lüge? Einen Lebensweg, der nicht mit Unwahrheiten durchsetzt ist? (S. 298)

Immer wieder findet der Leser auch Gedanken über einige zentrale Themen: Lügen sowie Vertrauen/Misstrauen. Schon relativ früh: eine Notlüge gegenüber einem sterbenden Kind, durch welche sich der Vater zu seinen späteren Ausflügen auf den Peak verpflichtet sieht. Später dann die Frage wie viel Wahrheit der Mensch verträgt. Und verschwiegene Geheimnisse. Keine Ausreden oder Ausflüchte, keine kleinen Schwindeleien, sondern Dinge, deren Erinnerung das tägliche Leben beeinträchtigt, das Flüstern der Schatten. Die persönliche Entscheidung nicht die Wahrheit zu sagen und um Vergebung zu bitten. Manchmal kann es zu einer Last werden. An anderer Stelle zeigt der Autor aber auch eine Person, welche die Wahrheit nicht sehen will. Jan-Philipp Sendker deckt ein breites Spektrum menschlichen Verhaltens ab. Allein deswegen lohnt es sich meiner Meinung nach dieses Buch zu lesen.

Daneben ist es aber auch sehr spannend mit unvorhersehbaren Wendungen geschrieben. Nicht brutal und nicht auf Effekte aus, sondern atmosphärisch dicht. Ein großartiges Leseerlebnis. Empfehlenswert!
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am 19. August 2008
Ein toll erzähltes und gefühlvolles Buch das mich sehr berührt hat!
Das Flüstern der Schatten" war mein erstes Buch dieses Autors und ich fand es einfach großartig. Dieser Roman hat mich durch seine Grundsätze (Als wäre Vertrauen etwas für Dumme" und Als hätten wir eine Wahl") sehr nachdenklich gestimmt. Die Charaktere waren sehr glaubwürdig und authentisch - vor allem die Hauptfigur Paul fand ich mehr als interessant.

Ein absolut lesenswertes Buch da es kein gewöhnlicher Roman sondern nebenbei auch noch ein spannender Krimi ist.
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am 8. September 2007
Jan-Philipp Sendker ist ein Autor, dessen Büchern man ein wenig Zeit schenken sollte.
Nach seiner China-Reportage "Risse in der großen Mauer" und seinem wundervollen Roman "Das Herzenhören", ist auch dieses Buch eines, das berührt...
Man mag nicht zuviel verraten, es geht um Wendepunkte im Leben, um Erinnerungen und ihre Schatten, um Liebe und Dankbarkeit und am Ende lernen wir, das nichts im Leben selbstverständlich ist und das auch das Herz seine Zeit braucht.... "als wäre Vertrauen etwas für Dumme. Als hätten wir eine Wahl."
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am 7. Dezember 2013
Die Geschichte in diesem Buch ist spannend, gefühlvoll, traurig und an sich sehr schön erzählt. Allerdings war es für mich ein großes Manko, dass - gerade in der ersten Hälfte des Buches - über unzählige Seiten auf die Vergangenheit der einzelnen Personen eingegangen wird. Dieses Hintergrundwissen ist zwar für den Verlauf der weiteren Handlung wichtig, allerdings hätte es meiner Meinung nach nicht derart ausführlich und langatmig sein dürfen. Ich musste mich mehrfach zum Weiterlesen überwinden, selbst noch zu dem Zeitpunkt, als mich die Spannung, wer hinter dem Mord steckt, schon gepackt hatte. Außerdem interessierte mich sehr, wie Paul mit seinem Leben weiter zurecht kommt. Was ich auch schade fand war, dass am Ende die Auflösung doch vergleichsweise schnell abgehandelt wird. Schade, denn an sich ist es wirklich ein sehr schönes Buch.
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am 1. November 2010
Nach dem Tod seines Sohnes Justin verkriecht sich Paul auf einer abgeschiedenen chinesischen Insel, damit nichts und niemand seine Erinnerungen an Justin trüben kann. Die Trauer um den an Leukämie verstorbenen Sohn Justin ist zentrales Thema im Werk 'Das Flüstern der Schatten' von Jan-Philipp Skender. Während die Mutter versucht, ihr früheres Leben aufrecht zu erhalten, stehen Reliquien gleich die Gummistiefel von Justin noch im Haus von Paul, ebenso Justins Regenjacke. Während der drei Jahre auf der Insel lässt Paul nur zwei Menschen in sein Leben: David Zhang und Christine.
Gleich bei der ersten Begegnung hat sich Christine in Paul verliebt und ist daher bereit, die großen Schwankungen in Pauls Seelenleben zu ertragen und Paul zeigt, wie viel Kraft Vertrauen und Liebe in einer Person frei setzen kann. Justin ist zwar immer noch präsent, doch Paul ist nun bereit, weiter zu gehen und sich wieder auf jemanden einzulassen. David Zhang nun ist seit vielen Jahren der beste Freund von Paul und beide verstehen sich auch ohne viele Worte sehr gut. David und Christine bringen Paul wieder dazu, mit Liebe und Vertrauen in das wirkliche Leben einzutreten.
Begleitet wird die Handlung über die Seelenheilung Pauls von einem Mordfall im Umfeld des amerikanischen Unternehmers Michael Owen, der in China eine erfolgreiche Produktionsstätte errichtet hat. David, der in der Mordkommission arbeitet, sieht sich mit mächtigen Chinesen konfrontiert, die nicht möchten, dass dieser Fall gelöst wird. Paul hilft ihm unerkannt weiter zu ermitteln. Dabei legen sich beide mit Michael Owens chinesischem Geschäftspartner Victor Tang und dessen Imperium an. Der Autor zeichnet mit Hilfe dieser Kriminalgeschichte ein Bild über die Probleme einer aufstrebenden Wirtschaftsmacht, in der Korruption, Prostitution, Geldgier und Macht, Ausbeutung und Intrigen immer noch auf der Tagesordnung stehen.
Insofern steht der Titel "Das Flüstern der Schatten" auch für das zentrale Motiv des Buches, nämlich sinnbildlich für die innere Stimme, die jeder Mensch in sich hat und für die Frage, ob er auf diese hören will oder nicht. Bei Paul sorgt das Hören auf die innere Stimme dafür, dass er sich trozt anfänglicher Widerstände auf Christine einlassen kann und dadurch wieder ins Leben zurück findet. Bei David wiederrum . Dieser hat während der Kulturrevolution in den Arbeiterbrigaden schreckliche Dinge miterlebt führt die innere Stimme dazu, dass er sich seiner Vergangenheit stellen kann: er hat unter dem kommunistischen System zwei Morde mit angesehen, zu den denen er bisher geschwiegen hat und er stellt sich jetzt seiner Vergangenheit.
Reizvoll an diesem Buch ist der einfühlsame Stil, in dem es geschrieben wurde und die Kombination eines persönlichen Schicksals und einem historischen Roman über die jüngere Geschichte Chinas ' sehr lesenswert!
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am 14. März 2014
Mich hat das Buch jetzt nicht wirkich ergriffen - aber es war schon ganz nett.
Ich habe vor kurzer Zeit das Buch Herzenhören von Sendker gelesen und war so berührt und begeistert, dass ich unbedingt von ihm ein weiteres Buch lesen wollte - aber es war halt ganz anders.
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am 20. März 2011
Insgesamt ein lesenswertes und kurzweiliges Buch. Paul, der seit Jahrzehnten in Hong Kong lebt, hat seinen Sohn durch Leukämie verloren und durch diesen Todesfall sich auch von seiner Frau entfernt. Wie ein Eremit lebend, wird er zufällig in einen Mordfall hineingezogen.
So weit, so gut. Die Geschichte läuft straff und manche Situationen werden interessanterweise mehrfach aus verschiedenen Perspektiven erzählt. So geht es einmal um Pauls Psyche, aber auch um chinesische Geschichte und Lebensweisen. Leider hakt es aber an einer entscheidenden Stelle: Paul wird als viel zu naiv gegenüber der ihn umgebenden Umstände und Zusammenhänge dargestellt. Wer noch nie etwas über China gelesen oder gehört hat, mag an manchen Stellen des Buches erstaunt sein. Wenn der Leser aber diverse Bücher von Clavell kennt, scheint er stellenweise schlauer als die Hauptfigur, die seit 30 Jahren dort leben soll. Das ist sehr schade und tat dem Buch in meinem Fall Abbruch...
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am 16. Februar 2010
schliesse mich voll und ganz den bisherigen positiven Bewertungen an. Bedingungslos empfehlenswert, aber nur für Menschen, die noch auf Herzenhören wollen, wie sein anderer Roman so treffend heisst. Herzenhören. Tiefe innere Gefühle menschlichen Seins werden durch Sendker meisterhaft in Worte gefasst. Man fühlt sich im Innersten berührt. Sendker spricht aus, was man selbst schon lange sagen wollte, aber nie die richtigen Worte fand. Die Geschichte spielt zwar in China, aber die skizzierten Ängste und Konflikte passen in jedes Land, jede Familie, an jeden Ort. Wer wie ich in Deutschland als Rechnungsprüfer Misstände und Betrug aufgedeckt hat, dadurch arbeitslos geworden ist und auswandern musste, weiss, dass die von Sendker beschriebenen Zustände real sind, keine Fiktion. Sie ereignen sich so oder ähnlich überall auf unserem Planeten, wo es um Geld, Macht, Ansehen und Einfluss geht. Fiktiv ist lediglich der Ausgang der Geschichte. Zu schön um wahr zu sein, das Gute setzt sich durch. Aber das gehört nun mal zu einem schönen Roman, das wollen die Leute hören und lesen, das soll aufbauen, Mut und Zuversicht für eine bessere Zukunft geben, Menschen dazu anspornen, gleiche Zivilcourage zu zeigen und sich gegen das Unrecht aufzulehnen. Leigitim aber unrealistisch. Ich musste aus Deutschland auswandern, konnte mir nicht einmal einen Anwalt leisten und wenn - hätte der gekuscht, wie Anwälte in China. Das Unrecht setzt sich meistens durch. Dessen ungeachtet ist der Roman von Sendker einsame Spitze und absolut lesenswert - wie auch seine anderen Romane Herzenhören oder Drachenspiele.
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