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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen99
4,4 von 5 Sternen
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am 6. Juni 2001
Nach diesem Buch bin ich nun vollends in den Bann der '96-Expeditionen gezogen. Schon das Buch 'In eisigen Höhen' hat mich fasziniert. Aber das Buch von Boukreev hat mich wirklich zum Nachdenken über kommerzielle Touren - nicht nur in den Bergen - gebracht.
Das Buch ist leicht zu lesen und es ist äußerst interressant, nach Krakauer die Sicht eines Führers einer anderen Gruppe zu lesen. Für mich gehören beide Bücher ('In eisigen Höhen' und 'Der Gipfel') unweigerlich zusammen, da man sich so eine gute objektive Meinung über die Tragödie bilden kann.
Noch mehr als 'In eisigen Höhen' kann man die Tragödie, die sich im Frühjar '96 abgespielt hat, in diesem Buch nachvollziehen.
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am 14. Juli 2001
Es war wirklich faszinierend, die Ereignisse vom Mai 1996 aus der Sicht eines Bergführers aus dem "anderen" (Scott Fischers) Team zu lesen. Nach der Lektüre von "In eisige Höhen" (von Jon Krakauer) hat mir dieses Buch wieder einal vor Augen geführt, daß man die Dinge auch aus einem anderen Blickwinkel betrachten muss, nämlich dem Anspruch von Boukreev, kein Bergführer, sondern "nur" eine Art Berater am Berg zu sein. Daraus ergeben sich für Boukreevs Verhalten bei der Katastrophe am Everest ganz neue Gesichtspunkte, die in Krakauers Buch nur sehr unzureichend Beachtung finden. Das Buch ist gut geschrieben und leicht zu lesen, manchmal ist es jedoch schwierig, den Überblick zu bewahren (wer stieg wann in welches Lager auf oder ab, wieviel Sauerstoffflaschen gab es letztendlich in Lager IV usw.). Das verstärkt allerdings noch den Eindruck, daß Boukreevs Rettungsaktionen eine beispiellose alpinistische Leistung sind.
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am 7. Oktober 2007
Wer 'In eisigen Höhen' gelesen oder gehört hat, sollte auch dieses Buch lesen, um ein stimmiges Bild der Tragödie zu bekommen. Selbstverständlich kann sich Krakauer viel besser ausdrücken, und es liest sich auch erheblich flüssiger. Aber für eine ernsthafte Meinungsbildung ist dieses Buch unerlässlich. Man sollte dann noch Lene Gammelgaard hinzuziehen. Aber die liest sich nun wirklich fürchterlich. Da muss man schon wirklicher Bergfan sein, um da bei der Stange zu bleiben.
Krakauer = für alle, auch absolute Antialpinisten, da Zeitgeschichte
Boukreev = für Bergsteiger und Berginteressierte
Gammelgaard = für Dänen, oder Verrückte die alles wissen wollen.
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...und wahrscheinlich muss das auch so sein.
Auch ich habe erst Krakauers Buch gelesen, dann die "Rechtfertigung" B.'s. Das Buch enthüllt den Blick auf einen sehr eigenen, wie selber ja auch eingestandenen schwierigen Charakter. In seinen Buch versucht B. -resp. Co-Autor- sehr organisatorische Mängel, mangelnden Respekt vor der Aufgabe und das Dilemma des Scott Fischers ob der Notwendigkeit des Gipfelerfolges aus wirtschaftliche Gründenan an jeder sich bietenden Stelle an Beispielen festzumachen, mit Erfolg. Was er aber nicht kaschiert, und das rechne ich dem Buch hoch an, ist aber seine eigene Untätigkeit in gewissen Situationen. Fraglich, ob man ihm das vorwerfen kann. Als Extrembergsteiger unternahm er Besteigungen wie des Mt.Everest nur mit seines gleichen, unterstellte den Teilnehmern des 96er Expedition also auch ein Höchstmaß an Eigenverantwortlichkeit, bishin zum bewussten Todesrisiko. Es wird aber auch deutlich, dass auf B. als Übermensch des Extremalpinismus die Erwartungen lagen, Bergsteiger auf den Gipfel des ME zu bringen, die aufgrund ihrer Fähigkeiten nicht dahin gehörten. Oft bemängelt B. die mangelhafte Kopmmunikation mit Scott Fisher, soweit mir ersichtlich hat er dieses Problem nie mit Fisher thematisiert, ihn insoweit immer als Chef akzeptiert und dessen Entscheidungen hingenommen. Dazu passt, dass B. im Anschluss erklärt, wie er eine philipinische Expedition auf den ME gebracht hat. Dort hatte er das Zepter in der Hand, die Teilnehmer mussten sich über eine längere Zeit vorbereiten, alles wurde professioneller gemacht als mit diesen superreichen Amis etc.
Was bleibt ist der Widerspruch solch einen "Tiger Woods" des Hochalpinismus zum Kindermädchen gemacht zu haben, eine Rolle, die B. nie akzeptiert hat, wohl auch erst gar nicht als solche gesehen hat. Überaus beeindruckend ist mir persönlich auch die unstreitige körperliche Leistungsfähigkeit dieses Mannes, das war ein echtes Tier! Allein seine Rettungsaktion über 8000 m Höhe, als keiner mehr konnte, ist übermenschlich. Aber auch hier wieder dieser Stachel:
B. hatte sich halt richtig akklimatisiert, war natürlich als erster/zweiter schon auf dem Gipfel, ganz fix beim Abstieg und lag bereits im Zelt als es den Kunden an den Kragen ging. Ob das mit der Verantwortlichkeit seine damaligen Position zu vereinbaren war, schwierig zu entscheiden...
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am 3. Mai 2008
Eine andere Sichtweise auf die Ereignisse am Everest 1996. Es wird sicherlich über die genauen Geschehnisse in diesem Frühjahr soviele Aussagen geben, wie Leute zu dieser Zeit am Berg waren. Man bekommt eine völlig andere Meinung über den Menschen Anatoli Boukreev und seiner Philosophie des Extrembergsteigens. Ein J. Krakauer war ein "einfacher" Kunde, und versucht als Schriftsteller und Journalist die Ereignisse auch unter moralischen Gesichtspunkten einer breiten nicht alpinistischen Masse nahe zu bringen. In diesem Buch erlebt man die Tragödie aus der Sicht eines wirklich großen des Höhenbergsteigens. Toli Boukreev klagt keine! anderen Personen an. Als Bergführer,als den er sich übrigens nie wirklich sah, er bezeichnet sich selbst eher als alpinistischen Berater, zeigt er eine andere Sicht auf die Dinge auf. Das Buch sehe ich keinesfalls als Abrechnung mit J.Krakauer um die Sicht auf die Tragödie zu objektivieren aber unerläßlich.
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am 17. Februar 1999
Zwei Tage nach "In eisigen Höhen" in einem Rutsch gelesen, stellt DeWalt und Anatoli Boukreev eine teilweise diametral gegenüberstehende Sichtweise der Geschehnisse im April/Mai 1996 am Mount Everest dar. Das Buch ist eher eine Dokumentation und verläuft sich weniger in journalistischen Emotionen wie bei Jon Krakauer. Für die andere Sichtweise der damaligen Abläufe bin ich dankbar, da sie wiederum einmal zeigt, daß es immer auch eine andere Seite gibt. Das Buch ist für mich ein absolutes "Muss" für alle die "In eisigen Höhen" gelesen haben. Hier wird viel mehr als bei Krakauer die bergsteigerische Situation und die Problematiken bei Mountain Madness (Scott Fischer's Expedition) beleuchtet. Insbesondere die von Krakauer angeprangerte eigenmächtige Vorgehensweise bei der Akklimatisation und der Handlungsweise von A. Boukreev finden eine glaubhafte und vor allem sinnvolle Erklärung. Die Leistung von Boukreev bei der Rettung von drei Bergsteigern auf dem Südsattel (alles ohne zusätzlichen) Sauerstoff wird ohne Übertreibungen, durch bloße Schilderung in stacksigen Worten (Original-Text Übersetzung) von Boukreev geschildert. Für mich die notwendige Ergänzung zu "In eisigen Höhen". Die geschilderte Tragik (sowohl über den Ausgang der Expedition, als auch der Handlungen der Expeditionsmitglieder) bewegt mich zutiefst.
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HALL OF FAMEam 9. Januar 2003
Audiatur et altera pars: Es geht um Krakauers Anschuldigungen (vgl. In eisige Höhen, S. 270 ff), Boukreev hätte durch sein egoistisches Verhalten die Vorkommnisse an jenem 10. Mai 1996, in dem insgesamt neun Menschen starben, zumindest begünstigt, er hätte sich von den seiner Obhut anvertrauten Kunden zu weit entfernt, wäre zu früh vom Gipfel abgestiegen und hätte sich im Lager ausgeruht, während seine Kunden wenige Hundert Meter über ihm um ihr Leben kämpften.
Erstaunlich ist allerdings, dass aus Boukreevs Team alle zahlenden Kunden mehr oder weniger wohlbehalten ins Camp Vier zurückkehrten und "nur" der Leiter der Mountain-Madness-Expedition selbst, Scott Fischer, ums Leben kam, während in Krakauers Team die Relation genau umgekehrt war. Man kann sogar einen Schritt weitergehen und sagen, der einzige, der sich in dem entstehenden Tohuwabohu in der Todeszone wirklich ums Überleben der Kunden verdient gemacht hat, war Anatoli Boukreev, der ein ums andere Mal in die sturmgepeitschte Nacht hinauszog, um andere zu retten, während das Team um Krakauer vornehmlich mit sich selbst beschäftigt war. Immerhin haben sich dieser Meinung auch andere angeschlossen, so dass Boukreev letztlich mit dem Sowles-Gedächtnispreis des Amerikanischen Alpenvereins ausgezeichnet wurde, die nur jenen Bergsteigern zuteil wird, die unter "selbstlosem Einsatz, persönlichem Risiko ... Hilfe leisten". Wer "In eisige Höhen" gelesen hat, kommt um Boukreev nicht herum.
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am 13. Oktober 2000
Das Buch ist wirklich ein brauchbarer Expeditionsbericht und lebt in vielen Beschreibungsdetails von der grossen bergsteigerischen Klasse Boukreev's. Man sollte jedoch nicht erwarten, dass die Geschehnisse der Katastrophe nach der Lektüre in aller Klarheit offenliegen. Hier wird ein weiterer persönlicher Bericht vorgetragen, mehr nicht. Für mich wäre es interessant gewesen, wie ein verantwortlicher Bergführer die Ereignisse beurteilt und genau da, stellt sich die Frage, was für ein Verständnis der Autor diesbezüglich mitbringt. Hat sich Boukreev wohlmöglich gar nicht als Bergführer gesehen?.
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am 17. März 2003
... und mich auf eine Art und Weise beschäftigt, wie ich es nur sehr selten mit Büchern erlebe. Nachdem ich Krakauers "In eisige Höhen" gelesen habe, dachte ich mir, jetzt musst Du auch noch die andere Seite, die der Bergführer und der zweiten Expedition, die an diesem Schicksalstag zum Gipfel aufgebrochen ist, kennenlernen. Und das war auch im Nachhinein richtig.
Während Krakauer eher journalistisch fundiert den Ereignissen nachgeht und Erklärungen sucht, geht Boukreev den eher persönlichen Weg und stellt die Dinge ganz klar aus seiner persönlichen Sicht dar. Dass er sich dabei leider viel zu oft in Rechtfertigungen für sein Verhalten und Darstellungen seiner Kompetenz am Berg verrennt, hat für mich leider einen sehr negativen Beigeschmack eines ansonsten spannenden und nie langweiligen Buches hervorgerufen.
Ansonsten kann ich das Buch jedem empfehlem, der sich näher für die Ereignisse im Mai '96 am Everest interessiert.
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am 27. Januar 2004
Bevor ich das Buch gelesen habe, habe ich eigentlich befürchtet, dass das Buch ausschließlich eine Art Abrrechnung mit Jon Krakauers "In eisigen Höhen" sein würde. Es gibt ja ähnliche Beispiele etwa Reinhold Messner und Hans Saler über ihre gemeinsame Nanga Parbat Expedition.
Ich wurde aber sehr positiv überascht.
Das Buch bildet meiner Meinung nach eine guten Alternative zu Jon Krakauers "In eisigen Höhen". Wenn man beide Bücher gelesen hat, kann man sich dadurch eine eigene Meinung über das Geschehen bilden.
Es bietet aber auch interessante, neue Einblicke in die leider berühmt gewordene Everest-Expedition - ein Aspekt, der in anderen Büchern dazu nur am Rande behandelt wurde.
Auf jeden Fall ist das Buch aber sehr gut geschrieben und leicht und flüssig zu lesen, nicht nur für Bergsteiger, sondern auch für all jene Leser, die mit dem Thema weniger am Hut haben.
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