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48 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser, man kennt die 60er Jahre
Erst dachte ich (wie meine Schüler, die sich das Buch aussuchten) es gehe nur um Drogen. Deshalb, vermute ich, haben sie sich dafür entschieden. Nach dem ersten Lesen fielen mir die vielen Querverweise und Anspielungen auf die Geschichte (Vietnam, die Protestbewegung) auf, die mich veranlassten, in diversen Quellen diesen Verweisen auf den Grund zu gehen. Ich...
Am 12. März 2003 veröffentlicht

versus
4 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Abgedreht...wirr...warum diese Lobhudelei?
Angst und Schrecken in Las Vegas gehört meiner Ansicht zu den Büchern, die man entweder liebt oder hasst. Ich für meinen Teil gehöre der 2. Kategorie an. Aus Interesse und der allg. Lobhudelei auf H.S.Thompson habe ich das Buch gekauft. Anfangs fand ich die Geschichte und auch den Schreibstil noch lustig, nach kurzer Zeit began es aber zu nerven. Wen...
Veröffentlicht am 5. Mai 2011 von Johann Ian Curtis


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48 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser, man kennt die 60er Jahre, 12. März 2003
Von Ein Kunde
Erst dachte ich (wie meine Schüler, die sich das Buch aussuchten) es gehe nur um Drogen. Deshalb, vermute ich, haben sie sich dafür entschieden. Nach dem ersten Lesen fielen mir die vielen Querverweise und Anspielungen auf die Geschichte (Vietnam, die Protestbewegung) auf, die mich veranlassten, in diversen Quellen diesen Verweisen auf den Grund zu gehen. Ich glaube, nur mit der Kenntnis dieser Hintergründe erschließt sich das Buch so richtig. Auch wenn die Darstellung der Drogenexzesse irgendwie fesselt, dieses Buch ist viel mehr als ein Drogenbuch. Es ist die Abrechnung mit einer dunkel erscheinenden Phase der Geschichte der Vereinigten Staaten, die man vielleicht auch nur noch im Drogenrausch ertragen kann.
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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Paranoia, 16. Mai 2002
Wer dieses Buch nur als eine Anleitung für wilde Drogenexesse sieht, sollte es gleich wieder weglegen. Am faszinierensten sind die Hirngespinste des Raoul Duke, die den Leser das ganze Buch über begleiten.

Er sieht sich selbst als eine Figur, die ständig auf der Flucht ist. Der Leser nimmt ständig an Ereignissen teil, die nie stattgefunden haben z.B. glaubt Mr. Duke ständig von Polizisten oder der Kreditkartengesellschaft verfolgt zu sein oder die halbe Stadt wäre auf der Suche nach seinem roten Hai. Man nimmt an Dialogen teil, die nie stattgefunden haben - er aber durch den Ablauf in seinem Hirn wirklich an diese Dialoge glaubt.

Am Höhepunkt seiner Paranoia sieht er sich im Staatsgefängnis von Nevada - Carson City. Als er dann noch den Auftrag bekommt, über eine Drogenkonferenz zu berichten, begibt sich der selbst ernannte Vertreter der Drogenkultur in die Höhle des Löwen...

Sehr lobenswert ist, dass sich die Handlung verglichen mit dem Film unterscheidet. Liest man das Buch nachdem man den Film gesehen hat, werden nicht nur fehlende Details ergänzt, man ist auch noch über die vielen kleinen Abweichungen überrascht und von dem Buch, was in keinem Falle eine Ergänzung zum Film ist, begeistert!

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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es waren einmal ein Journalist und ein Anwalt, 16. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Angst und Schrecken in Las Vegas (Taschenbuch)
Thompsons Alter Ego Raoul Duke und sein Freund und Anwalt Dr. Gonzo sind in Las Vegas unterwegs um den "American way of life" zu finden. Ganz nebenbei soll Duke als Sportjournalist über das bekannte Wüstenrennen Mint 400 berichten. Im Gepäck der beiden befinden sich in großen Mengen die verschiedensten harten und weniger harten Drogen, so dass der Job nebensächlich und die Reise ein einziger Drogentrip wird. Beide ergänzen sich perfekt, mal ist der eine, mal der andere völlig zu, aber die meisten Situationen werden gemeistert, weil immer einer von beiden wenigstens halbwegs klar ist. Und so erlebt man in diesem äußerst unterhaltsamen, aber auch kritischen Buch, wie die beiden unter falschen Namen in Hotels einchecken, an einem Bundeskongress der Bezirksstaatsanwälte zum Thema Drogen (!) teilnehmen, uns eine Lektion zur Psychologie des Umgangs mit einem Highway-Polizisten erteilen, ein Mädchen aus religiösen Hause völlig aus der Bahn werfen, wie herunter gekommen und verwüstet Hotelzimmer sein können und noch Unzähliges mehr. Wenn man sich von der expliziten Beschreibung eines Drogenrausches nicht abhalten lässt, dann wird man "Angst und Schrecken in Las Vegas" in kürzester Zeit weg lesen!!
Klingt natürlich alles ganz klasse, aber es ist wirklich schwer eine umfassende Inhaltsangabe wiederzugeben, zu viel passiert hier. So ist es für mich auch recht verwunderlich, dass ich immer wieder lese "Angst und Schrecken" sei ein Drogenbuch. Ich würde viel eher behaupten, dass es ein Anti-Drogenbuch ist, denn der Titel ist hier ja Programm. Duke hat ständig Angst. Angst, dass der Hotelmanager den Betrug aufdeckt, Angst, dass sie durch das eben erwähnte Mädchen im Gefängnis landen, Angst, dass der Tramper, gleich zu Beginn des Buches, sie verrät. Er hat mehr Angst als Spaß auf dieser Reise. Zumindest scheint es so. Liest man also intensiv erkennt man schnell, dass es, neben den definitiv sehr lustigen Momenten, ein sehr kritisches Buch ist. Es rechnet mit dem sogenannten "American Way of Life" und den Hippies bzw. deren Naivität ab. Oftmals erzählt Raoul Duke von den 60ern, von der großen LSD-Welle in San Francisco und man merkt, dass er mit seinem Drogenkonsum wohl nur der ekligen Realität der 70er entfliehen will.
Es ist schwer, ich wiederhole mich, alles an diesem Buch wiederzugeben, lesen Sie es. Es ist ein etwas anderes Zeitzeugnis mit vielen Hinweisen auf reale Personen und Begebenheiten. Es ist ein kritisches Buch, über Politik und Vietnam. Es ist auch ein amüsantes Buch über zwei Männer, die, mal halbwegs, mal völlig zugedröhnt, in völlig absurde Situationen geraten. Es ist aber auf jeden Fall ein lesenswertes Buch. Und sollte es jemand noch nicht wissen: Es ist auch ein Buch, das von Terry Gilliam kongenial verfilmt wurde. Als Euer Anwalt rate ich Euch dieses Buch zu lesen!! ;-)
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21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rauschmittel, 19. August 1999
Von Ein Kunde
Ein Buch wie ein phänomenaler Trip. Und eine wahre Geschichte. Wahrscheinlich. Denn Hunter S. Thompson kann sich vermutlich nicht genau an jede Einzelheit, die er hier notiert hat, erinnern. Er übernimmt die Rolle des Raoul Duke, einem Journalisten, der mit seinem samoanischen (und äußerst paranoiden) Anwalt zusammen nach Las Vegas fährt, eigentlich, um über ein Offraod Rennen namens „Mint 400" zu berichten. Gelingt nicht wirklich. Drogen sind wirksam und davon gibt es in diesem Buch wahrlich genug. Unter dem Einfluß dieser ist so ein Rennen wohl doch mehr als unwichtig. Absolut krass, welche, nennen wir es Abenteuer, diese beiden Freaks in der Stadt der Spieler erleben. Im Endeffekt soll dann die Geschichte einer Generation entstehen und das passiert wohl auch. Es wird beschissen, gelogen und vorgegaukelt, was der Stoff hergibt. Der kuriose Höhepunkt ist wahrscheinlich dann erreicht, als Hunter für den amerikanischen Rolling Stone über eine Drogenkonferenz berichten soll. Erfahrung hat er ja reichlich damit. Wohlan, laßt die Spiele beginnen. Dieses Buch ist so phänomenal, dass es förmlich nach einer Verfilmung schrie. Die kam dann auch. Herausgekommen ist ein Stück Kinowerk, das seinesgleichen sucht und dem Buch durchaus gewachsen ist, denn, genau wie der Film ist dieses Buch so bunt, dass dem Leser selbst bei der Lektüre die Augen schmerzen wollen. Jede Halluzination, jeder Trip, jede noch so makabere Einzelheit wartet darauf, erlebt zu werden. Herzlichen Glückwunsch, dieses Buch verdient das Prädikat phantastisch. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen WAS IST PASSIERT?, 25. November 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Angst und Schrecken in Las Vegas (Taschenbuch)
Ich habe vor einigen Jahren den wohl allzu bekannten Film und Johnny Depp gesehen und mir dann gedacht, das Buch muss ich lesen...

Ich finde das Buch sehr gut geschrieben und sogar noch extremer als den Film! Die Geschichte um Raoul Duke und Dr. Gonzo ist super in Szene gesetzt und schön Skurril und Abgedreht. Und die Tatsache , dass ich gelesen hab, dass H.S. Thompson, das meiste dieser Zeit nur noch von Notizen auf irgendwelchen Servietten und Ähnlichem wusste finde ich sogar recht glaubhaft, bei solch abgefahrenen Trips! Ich sehe diese Buch sogar als eine Art Hommage an den Gonzojournalismus.

"Angst und Schrecken/Abscheu in Las Vegas" liest sich super und sehr schnell, da die Geschichte sehr fesseln ist(jedenfalls bei mir).

Ich kann das Buch nur jedem empfehlen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Muss, 7. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Angst und Schrecken in Las Vegas (Taschenbuch)
Kurz und knapp wer den Film kennt wird das Buch lieben. Hunter S. Thompsons bestes Werk.
Besser hätte man den Untergang des Amerikanischen Traums nicht darstellen können.
Also Lesen!!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassiker, 20. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Angst und Schrecken in Las Vegas (Taschenbuch)
ein Klassiker der Gonzoliteratur von Thompson.
Erstaunlich wie nah der Film an der Vorlage ist, obwohl dort einige Passagen ausgelassen wurden.
Der Erzählstil ist eine wirkliche Erfrischung und dadurch äußerst unterhaltsam
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der amerikanische Traum: Jede Menge Drogen und Gewaltätigkeiten, 2. Juli 2008
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Angst und Schrecken in Las Vegas (Taschenbuch)
Ich habe zuerst den Film geschaut, wie vermutlich die meisten, die dass Buch gelesen haben. Dennoch tut dies der Begeisterung für dieses Buch keinen Abbruch. Es ist ein Buch voller extreme, ausführliche Schilderungen ihres Drogenmissbrauchs. Interessant sind vor allem die Gedankengänge die sich häufig beim Hauptdarsteller Raoul Duke entwickeln. Amüsant ist auch die triefende Ironie über ihre Suche nach dem amerikanischen Traum. (siehe Dialog ziemlich am Ende)
Aufgrund der Drogen- und Alkoholexzessen allerdings auch kein Buch für jedermann.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schwer vorstellbar, aber noch besser als der Film, 28. November 2000
Dieses Buch muß man unbedingt gelesen haben. Die Geschichte eines Drogenliebhabers und seines Anwalts in Las Vegas beim Mint 400 - Rennen ist so unglaublich verrückt geschrieben, daß man schwer aufhören kann. Die Schilderungen der einzelnen Auswirkungen der verschieden Drogen in Zusammenhang mit der künstlichen Realität von Las Vegas ergeben einen Cocktail, der einen benommen macht und nicht mehr los lässt - Viel Spaß!!!!!!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Suizidale Akzeleration, 24. April 2010
Von 
Gerhard Mersmann "GM" (Mannheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Angst und Schrecken in Las Vegas (Taschenbuch)
Kaum eine Zeit wurde von denen, die in ihr groß wurden, derartig glorifiziert und mythisiert wie die Sechziger. Und wie alle Zeiten, in denen sich etwas bewegte und veränderte, weisen auch die sechziger Jahre mit Büchern auf, die bis heute Kultstatus besitzen. Das liegt unter anderem daran, dass diejenigen, die an ihr teilhatten, noch leben und nicht selten dazu geneigt sind, den Mythos hochleben zu lassen. Nach Autoren wie Kerouac und Burroughs, die als Pioniere gelten konnten, weil sie Vorboten der sechziger Jahre waren, kann der 2005 durch eigene Hand gestorbene Hunter S. Thompson als einer derjenigen gelten, der das Jahrzehnt vom anderen Ende her anstrahlte. Sein Roman Fear and Loathing in Las Vegas, der 1971 erschien, wirft ein Licht auf das durchgeknallte Dasein jenseits der frühen emanzipatorischen Illusionen. Es ist eine Bilanz am Ende der Drogenkette, eine ziemlich fürchterliche, die von Selbstironie getränkt ist, die nicht mit dem Zeigefinger daherkommt, sondern die eigene Verstrickung am Ende einer Illusion zum Thema hat.

Die Handlung besteht darin, dass der Autor zusammen mit seinem Anwalt in einem Pickup auf dem Weg nach Las Vegas ist, um im Auftrag eines Verlages über ein Motorradrennen in der Wüste von Nevada zu berichten. Im Gepäck haben sie einen Drogenmix, der für eine ganze Kompanie ausreichte, Haschisch, Opium, Meskalin, Äther, Benzedrine, LSD und gehörige Mengen Alkohol. Von der ersten Seite bis zum Schluss wird der Leser Zeuge von einem horrenden Abusus dieser Drogen in der wildesten Reihenfolge und die aus den Augen eines der Konsumenten beschriebene eigentliche Handlung nimmt folglich eine Form an, die eher als das Ergebnis willkürlicher Assoziation eines nicht endenden Fenstersturzes beschrieben werden kann als eine Textur nach den traditionellen Schemata einer wie auch immer gearteten Epik. Ob das Duo nun den ersten Auftrag, die Reportage über ein Motorradrennen genauso vergeigt wie den zweiten, nämlich die Berichterstattung über eine Konferenz amerikanischer Polizisten über Drogenkriminalität, das alles ist letztendlich nicht entscheidend. Auch der Drogenkonsum der beiden Protagonisten bleibt letztlich uninteressant. Das, was bei Thompsons Buch besticht, sind die in der Wüstensonne aufblitzenden Erkenntnisfragmente, die seht gute Einblicke geben in die Naivität der westlichen Gesellschaft Ende der sechziger Jahre, die nicht mit dem umzugehen weiß, was sie in Frage stellt und die unbeschreibliche Leichtigkeit, mit der es gelang, die etablierten Institutionen an der Nase herumzuführen. Da bleibt kein Auge trocken und es kommt vieles wieder ins Gedächtnis, das die Unaufgeklärtheit der damaligen Welt wieder vor Augen führt.

Hunter S. Thompson wartet sogar mit einer Schlüsselszene auf, in der er die Erkenntnis aufblitzen lässt, wie sehr die Generation, die sich aufgemacht hatte, das Bewusstsein zu erweitern und die Erkenntnis zu vergrößern, mit den Mitteln, die sie wählte, einen kollektiven Selbstmord beging. Nicht alle, aber viele. Und selbst der Autor entging im wahrsten Sinne des Wortes diesem Schicksal nicht. 34 Jahre nach Fear and Loathing in Las Vegas. Mit 68 Jahren.
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Angst und Schrecken in Las Vegas
Angst und Schrecken in Las Vegas von Hunter S. Thompson (Taschenbuch - 1. April 2005)
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