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Kundenrezensionen

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am 8. April 2003
Frank Goosen hat in seinem Roman „Pokorny lacht" die Freundschaft zwischen zwei ungleichen Männern bearbeitet.
Friedrich Pokorny ist Sohn eines Schrottplatzbesitzers, der sich nach dem Tod seiner geliebten Mutter in die Komik rettet. Sein Schulfreund Thomas Zacher, Sohn einer Alkoholikerin, - strebsam und intelligent - wird Anwalt.
Pokorny baut sich einen Schutzwall gegen alle Unannehmlichkeiten des Lebens auf, und wird von der Vergangenheit mit einem Brief seines Schulfreundes eingeholt. Er erinnert sich an seine Jugendjahre: das Kennenlernen der beiden, die Entwicklung ihrer Freundschaft, aber auch die aufkeimende Rivalität in ihm selbst bis hin zum Bruch der Freundschaft. Pokorny wird dabei überschwemmt von schmerzhaften Erinnerungen, die vor allem um einen Cadillac und eine Frau namens Ellen kreisen.
Frank Goosen beschreibt in seinem Roman ein selten bearbeitetes Thema: Männerfreundschaft. Allerdings erhält der Leser keinen Blick hinter die Fassade des Komikers - leider bleibt er bei der Beschreibung der Erlebnisse von Pokorny oberflächlich. Der Leser erhält nur einen kleinen Einblick in Verzweiflung und Einsamkeit eines Mannes.
Dennoch sind die Geschichten kurzweilig und unterhaltsam, so daß der Roman eine nette Abendlektüre sein kann. Allerdings sollte Frank Goosen einen Spurwechsel machen, denn Platz für einen dritten Roman der Art ist nicht mehr.
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am 24. April 2003
Schön zu lesen, was Frank Goosen da mit "Pokorny lacht" abliefert. Die Geschichte einer Männerfreundschaft ist spannend, gut erzählt, meist glaubwürdig. Lesen wir hier über wahre Freundschaft, oder sind Friedrich und Zacher nur Freunde, weil sonst niemand da ist? Vor allem ist das Buch aber für mich die Geschichte der Erwachsenwerdung des Komikers Pokorny, der mit seinem Leben steckenbleibt: In seiner ziemlich infantilen Komik, mit der er sich gegen die Welt und die Trauer schützt; interessanterweise nehmen diese Trauer andere Figuren im Roman durchaus wahr (für mich einer der stärksten Momente im Buch). Dieser Teil der Geschichte gefällt mir richtig gut, ist glaubwürdig und ein Thema, das wichtig ist - es gibt viele Menschen, die sich wie Pokorny mit Humor abschotten.
Was ich mir gewünscht hätte: Noch mehr zur Freundschaft der beiden Männer, noch mehr über das Innenleben von Friedrich. Ähnlich wie in "Liegen lernen" gibt es außerdem ein Ende, das mir fast schon ein bisschen metaphysisch vorkommt - irgendwie drückt sich der Autor da vor einer echten Antwort, dem wirklich mutigen Schritt im Leben seiner Figuren. So gut wie das erstklassige "Liegen lernen" kommt mir dieses aktuelle Buch nicht vor, dazu fehlt mir vor allem die Materialfülle, die Masse an beobachteten Eindrücken. Aber ein sehr empfehlenswertes Werk ist das hier trotzdem.
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am 13. Februar 2003
Lange musste man zwar nicht warten, auf den neuen Goosen, aber wer "Liegen lernen" gelesen hat, der weiß, eingentlich ist jeder Tag zu lang gewesen!
Ähnlich wie in seinem ersten Werk steht ein männlicher Protagonist im Mittelpunkt der Handlung und auch die Art und Weise des Erzählens erinnert an "Liegen lernen", springt die Handlung doch häufig zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Doch handelt es sich hier um eine lapidare Kopie oder um eine schlichte Fortsetzung des ersten Teils? Weit gefehlt, auch wenn sich vielleicht einige Gemeinsamkeiten erkennen lassen, so schildert "Pokorny lacht" eine neue Szenerie aus Liebe und Hass, Freundschaft und Feindseligkeit, Erwachsenwerden und Jungbleiben und Freude und Leid.
Goosen schafft es auch mit seinem zweiten Roman, den Leser an sein Buch zu fesseln, das dann wieder viel zu schnell vorbei sind ...der einzige Makel an dem Buch.
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Friedrich Pokorny und Thomas Zacher sind seit Grundschulzeiten die besten Freunde. Zugegeben, sie haben auch keine anderen, aber das tut der Innigkeit ihrer Beziehung keinen Abbruch. Zacher lebt mit seiner versoffenen Mutter zusammen und Pokornys Vater besitzt einen Schrottplatz, so dass sie beide regelmäßig Zielscheibe des Spotts ihrer Mitschüler werden.

Doch schon bald werden sie erbitterte Konkurrenten. Zacher, schlauer und zielstrebiger als Pokorny, erobert während des Studiums die schöne Ellen. Pokorny, obwohl selbst liiert, beginnt ein Verhältnis mit ihr. Doch das Dreiecksspiel, so viel weiß der Leser bereits nach wenigen Seiten, endet mit dem Tod Ellens. Zacher und Pokorny beschuldigen sich gegenseitig, die Tragödie verursacht zu haben.

15 Jahre später: Zacher ist erfolgreicher Anwalt, Pokorny ein leidlich erfolgreicher Bühnenkomiker. Eines Tages erhält der gnadenlose Zyniker eine Einladung von Zacher, der nach Ellens Tod das Land verlassen hat und jetzt wieder in seine Heimatstadt zurückgekehrt ist. Der Kampf der beiden geht weiter, was vor allem an Zachers Stieftochter liegt, die eine erstaunliche Ähnlichkeit mit einer Person aus ihrer beiden Vergangenheit besitzt.

Das mehrjährige Duell zweier profilierungssüchtiger Arschlöcher fällt deutlich ernster aus als Goosens erster Roman "Liegen lernen". Dabei überzeugt vor allem der erste Teil, der die Jugend- und Studienzeit der beiden Protagonisten beschreibt und mit dem Tod Ellens endet. Deutlich schwächer ist der zweite Teil, der 15 Jahre später spielt. Das Wiedertreffen wirkt einfach zu konstruiert und unglaubwürdig. Vor allem die Rolle der Stieftochter Zachers ist einfach zu sehr an den Haaren herbeigezogen.

Dennoch ist "Pokorny lacht" empfehlenswert. Goosen schafft es größtenteils seinem Roman die richtige Mischung aus Witz und Tragik zu geben. Wer "Liegen lernen" mochte, wird auch dieses Buch mit Freude lesen!
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am 28. Dezember 2011
Ich habe Goosen zunächst als Kabarettist und Komiker kennengelernt und auch inzwischen mehrfach Live gesehen. Der Mann ist genial, trifft meinen Humornagel auf den Kopf. Daß er auch ernste Romane schreibt, wußte ich erst später und habe dann auch seine Romane "Liegen lernen" und "So viel Zeit" gelesen. Und nun zu "Pokorny lacht": Diese Geschichte, die von zwei Männern erzählt, die sehr unterschiedlich sind, die aber eine gemeinsame Jugend verbindet, ist packend und gut erzählt. Goosen gelingt es zum wiederholten Mal, seine Protagonisten als tragische Helden bzw. als traurige Komiker präzise zu zeichnen. Zum wiederholten Male? Ja. Da ich vorher "Liegen lernen" und "So viel Zeit" gelesen hatte, kam mir manches an der Geschichte so bekannt vor, daß ich noch einmal auf das Cover des Hörbuches geschaut habe, um sicherzustellen, daß ich mir gerade einen anderen Roman anhörte. Die Traurigkeit und Schuldgefühle, die Sehnsucht nach etwas, was man bei verflossenen Partnern zu finden glaubte..... all das verbindet die Helden in diesen drei Romanen. Ich frage mich, ob da vielleicht eine Portion Autobiografie drinsteckt, da Goosen immer wieder auf dem selben Trip landet. Die Geschichte selbst ist ergreifend und toll erzählt. Der Autor selbst liest sein Buch vor. Finde ich auch gut. Ich habe mir jetzt noch "Pink Moon" bestellt. Bin mal gespannt, ob da wieder ein tragischer Charakter seinen traurigen Weg geht.
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am 20. August 2004
'liegen lernen' war schon ein gutes Buch, aber 'pkorny lacht' stellt es klar in den Schatten. Ich hab das Buch in einem Tag fertiggelesen, konnte es einfach nicht aus der Hand legen.
Friedrich ist eine sehr interessante Persönlichkeit. Ich habe in seinem Leben gelebt...
Wer in seinem Leben einen Menschen verloren hat, kann nicht immer wieder auf die Füße fallen und das zeigt dieses Buch.
Ich mag dieses Buch sehr.
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TOP 500 REZENSENTam 29. Dezember 2009
Frank Goosen schreibt über Männerfreundschaft - samt Erfolgs-, Frauen- und Karriereneid. Ein Schrottplatzjunge und ein Alkoholiker-Sprössling, Aussenseiter von Kindheitstagen an, raufen sich zusammen und schlittern durch die Unebenheiten des Lebens. Sie verlieren sich, wenn andere Beziehungen wichtiger erscheinen und finden doch immer wieder zusammen, ohne Rührseeligkeit und eher takt- und als furchtlos.

Persönlich hat mich "Pokorny lacht" weit mehr gefesselt als "Liegen lernen", was die ersten 50-60 Seiten nicht erwarten liessen. Aber schafft man es über die einleitenden Stolperkapitel hinweg, packt einen die Geschichte und man verschlingt es binnen weniger Stunden. Es ist kein Buch über grosse Gefühle - mehr über ihre Abstinenz und einem "den Träumen hinterher jagen". Die Protagonisten suchen ihr Glück und sind erschreckend unfähig, es oder zumindest ein lebenswertes Dasein zu finden. Traurig, nachdenklich, rührend... ein wirklich schönes Buch.
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am 27. Februar 2008
Die Geschichte eines Mannes und einer Männerfreundschaft. Zwei Außenseiter von Kindheit an, die eigentlich nur sich selbst und den anderen haben. Deren Freundschaft trotzdem von Rivalität geprägt ist und die an dem Vertrauensbruch des einen zerbricht. Pokorny - die Hauptperson - ist aber nicht nur unfähig die Freundschaft zu seinem Schulkameraden zu erhalten. Genau so wenig ist er in der Lage, eine Partnerschaft zu einer Frau aufzubauen und eine Beziehung aus Liebe einzugehen. Er, der eigentlich selbst bemitleidet werden müsste, erregt Zorn, weil er immer nur an sich selbst denkt. Sein Freund interessiert ihn so wenig wie die Frauen, die seinen Lebensweg kreuzen. Ein bemitleidenswerter Mensch, den man eigentlich verachten möchte. Man tut es nicht, denn die Verachtung seiner Mitmenschen hat er bereits erfahren, bevor er einen Grund dafür lieferte, allein seiner Herkunft wegen.
Ein Roman, der den Leser nachhaltig beschäftigt.
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HALL OF FAMEam 28. Januar 2003
Frank Goosens neues Buch heißt "Pokorny lacht"
In diesem Buch „Pokorny lacht", geht es um Friedrich Pokorny, der als Komiker täglich auf Bühnen zu sehen ist. Jeden Tag reißt er die besten Witze und unterdrückt somit seine Einsamkeit. Denn er hat nur sehr wenige Freunde und findet auch keine Frau, die ihn interessiert. Doch plötzlich taucht sein Schulkamerad Thomas Zacher auf, der ihn wieder auf seine schlimme Einsamkeit anspielt, den Zacher und Pokorny waren früher beide in dasselbe Mädchen Ellen verliebt gewesen. Beide wollten sie damals in Besitz nehmen und versuchten immer besser zu sein als der andere. Sie verfolgten Ellen solange, bis Ellen vollkommen verrückt wurde und schließlich Opfer eines schlimmen Unfalls wurde und starb. Friedrich Pokorny schmerzen seine alten Erinnerungen, die er so gut mit seinen Witzen verdrängte. Doch jetzt gibt es wieder Stress, denn Zacher stellt ihn zu Rede.
Tolles Buch von Frank Goosen, der eine alte Freundschaft ausgräbt um somit eine tolle Geschichte mit tollen Szenen des Mannes zu bekommen. Man erfährt vieles über Männer und über eine Freundschaft zwischen Hass, Rivalität, Treue und Liebe. Frank Goosen hat ein tolles Buch geschrieben, dass jeden anspricht!
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Was ist das besondere an Frank Goosens Romanen? Man fühlt sich einfach wohl in seinen Geschichten. `Pokorny lacht` ist das zweite Buch, das ich vom deutschen Nick Hornby" (WAZ) gelesen habe und auch diesmal war ich richtig traurig, als ich die letzte Seite umgeblättert hatte. Die Protagonisten dieses wieder einmal wunderbaren Buchs sind mir ans Herz gewachsen. Liebevoll konstruierte Charaktere, die man irgendwo schon mal kennen gelernt zu haben glaubt - und zwar im eigenen Leben. Das kommt wohl nicht von ungefähr, denn der Autor ist mein Jahrgang. Was er aus Schulzeit, Studium und dem Jetzt erzählt - das alles könnte ich in ähnlicher Form auch erlebt haben. Zumal dem Plot seiner Romane wie auch meinem Leben nichts Abenteuerliches anhaftet - no Crime, no Rock`n Roll Lifetyle, sondern schnöder, bundesdeutscher Alltag.

Und die Sprache? Echt und ungekünstelt. Man merkt, da will einem einer etwas erzählen und nicht zeigen, wie gut er schreiben kann. Die Sprache passt zu der Geschichte: angenehm zurückhaltend oder anders ausgedrückt- einfach passend.

Und für die, die neben einer guten Zeit beim Lesen auch noch unbedingt etwas Gesellschaftskritik haben wollen, auch für die bietet dieses Buch etwas: die Verspassung unserer Gesellschaft durch Alltagskomiker oder Neudeutsch Comedians wird meiner Meinung nach sehr schön dargestellt. Wir amüsieren uns zu Tode" - ich jedenfalls habe das bei diesem Buch gerne getan.
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