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5.0 von 5 Sternen Endlich wieder ein Buch von Kristina Steffan!
Wie immer war ich von der ersten Seite an gefesselt und es fiel mir schwer, Droggendiel und seine sympathischen Bewohner zu verlassen und das Buch aus der Hand zu legen. Der Schoki- und Kaffeekonsum ist beim Lesen jedenfalls gestiegen …

Kristina Steffan ist es wieder gelungen, mir die Figuren so nahe zu bringen, dass ich das Gefühl habe, sie...
Vor 6 Monaten von Ursula Klimsa veröffentlicht

versus
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3.0 von 5 Sternen Eine nette Geschichte für zwischendurch
Inhalt:

In Lottas Leben wird es eine große Veränderung geben. Nach dem Tod ihrer Oma haben sie und ihre Schwester das Haus auf dem Lande geerbt. Lotta hasst eigentlich Veränderungen und mit ihrer kleinen Schwester kommt sie auch nicht richtig zurecht. Zudem muss sie sich um die Beerdigung kümmern, später sich mit Handwerkern...
Vor 5 Monaten von Glitzerfees Buchtempel veröffentlicht


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich wieder ein Buch von Kristina Steffan!, 4. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Land in Sicht: Roman (Kindle Edition)
Wie immer war ich von der ersten Seite an gefesselt und es fiel mir schwer, Droggendiel und seine sympathischen Bewohner zu verlassen und das Buch aus der Hand zu legen. Der Schoki- und Kaffeekonsum ist beim Lesen jedenfalls gestiegen …

Kristina Steffan ist es wieder gelungen, mir die Figuren so nahe zu bringen, dass ich das Gefühl habe, sie persönlich zu kennen. Ebenso wie den Ort Droggendiel.

Lotta übersetzt englische Liebesromane – in ihrem Privatleben will sie seit der abrupten Beendigung ihrer letzten Beziehung kurz vor der Hochzeit durch ihren Verlobten nichts mehr von Liebe wissen. Sie will nichts anderes, als ihr Leben in ihrer Wohnung zu leben. Doch alles wird anders, als ihre Oma stirbt und ihr Haus in Droggendiel Lotta und ihrer Schwester Lea hinterlässt. Lotta hasst Veränderungen, doch die lassen sich jetzt nicht vermeiden.

Neben der Hauptfigur Lotta gibt es noch weitere Charaktere: Die spirituelle Mutter lässt es sich nicht nehmen, die alte Wohnung und das neue, umgebaute Zuhause auszuräuchern. Lea zeigt, dass sie kein bockiges, „Ich-bin-dagegen“-Kind mehr ist, sondern sich zu einer jungen, erwachsenen Frau entwickelt hat, die weiß, was sie will. Hildegard, Omas – und jetzt Lottes und Leas – Nachbarin, ist immer da, wenn Hilfe gebraucht wird. Erik verbreitet immer einen Hauch von Schokolade und Zimt; Lotta kann gar nicht anders, als sich in ihn zu verlieben.

Was die Geschichte so liebenswert macht ist, dass die Protagonisten Fehler und Probleme haben, die jeder von uns haben kann. Es gab Momente, in denen ich Lachen musste und auch traurige Momente.

Ich bin schon gespannt, ob wir erfahren werden, wie es mit Lotta und den anderen Droggendielern weitergeht.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wunderbarer Sommeroman!, 30. Juli 2014
Von 
Monika Schulte ""Lesezeit"" (Hagen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Land in Sicht: Roman (Kindle Edition)
Lotta ist Übersetzerin für Liebesromane und am liebsten ist sie in ihrer Wohnung, in der sie auch arbeitet. Was Lotta so gar nicht mag, das sind Veränderungen in ihrem Leben und gerade dafür sorgt ihre Oma. Diese ist ganz plötzlich verstorben und hat Lotta und ihrer Schwester ihr Häuschen in kleinen Örtchen Droggendiel vermacht. Allerdings unter einer Bedingung. Die Schwestern, die eigentlich ständig streiten, sollen das Haus renovieren und müssen dann dort mindestens ein Jahr zusammen leben. Für Lotta eine Katastrophe, wo doch ihre Schwester Lea eigentlich immer gegen alles ist, doch beide wollen das Haus behalten. Sie raufen sich zusammen. Auch wenn Lotta sich anfangs um alles alleine kümmert, ändert sich Lea mit der Zeit und entdeckt ihre Liebe zum Gärtnern. Und dann ist da auch noch Erik von nebenan, von den Dörflern immer nur "der Graf" genannt. Ist er wirklich ein echter Graf und was werkelt er immer so geheimnisvoll in seinem Haus? Lotta, die von ihrem Verlobten kurz vor der Hochzeit sitzen gelassen wurde und mit Männern eigentlich nichts mehr weiter zu tun haben wollte, fühlt sich merkwürdigerweise sehr von dem Grafen angezogen.

"Land in Sicht" ist ein wunderbarer Sommerroman! Eine Komödie mit viel Lebensgefühl. Wer kennt sie nicht, Handwerker, die die falschen Wände einreißen und erscheinen, wie es ihnen gerade passt. Omas herzliche Freundin Hildegard von nebenan, die immer in passenden und auch unpassenden Momenten vorbei schaut und ein geheimnisvoller Nachbar. Das sind die Zutaten für einen feinen Sommerroman, wie ich ihn liebe. Frisch und lebendig und auch sehr liebevoll kommen die einzelnen Personen zum Zuge. Herrlich ist mit anzusehen, wie die beiden Schwestern sich langsam verändern und zueinander finden. Lotta, die Perfekte, die auf einmal auf ihre geliebten Listen pfeift und Lea, die Chaotische, die endlich eine richtige Aufgabe findet. "Land in Sicht" - ein Roman, der einfach Spaß macht.
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5.0 von 5 Sternen Lotta, ich will mehr von Dir!, 27. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Land in Sicht: Roman (Kindle Edition)
Was soll ich sagen...es ist immer das gleiche leere Gefühl, wenn ein großartiges Buch "ausgelesen" ist. Und so ist es auch nach diesem amüsanten, manchmal traurigen und einfach schönen Buch. Lotta mit ihren kleinen Macken, ihre "durchlöcherte" Gruftischwester und der schöne Graf werden mir fehlen! Das Buch ist ganz geschickt geschrieben, denn Lotta vermittelt der Leserin das Gefühl: okay, es gibt Frauen, die haben noch mehr Macken und Probleme als ich!
Wenn ein Buch es schafft, dass man abends eher zu Bett geht, nur um endlich weiterlesen zu können, dann ist es wohl mehr als gelungen! Ein Glas Wein, etwas zum Knabbern und ein gutes Buch... alles Dinge, die in Kombination sehr glücklich machen können. Mich zumindest.
Vielen Dank für dieses Glück Frau Steffan!
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4.0 von 5 Sternen Unterhaltung garantiert!, 6. August 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Land in Sicht: Roman (Taschenbuch)
INHALT:
Als Oma Elsa stirbt, sind alle schockiert, denn Elsa war eine rüstige Rentnerin mit einer Vorliebe für die Farben Weiß und Rosa, die ein wunderbares Leben in ihrem Häuschen in Droggendiel verbracht hat. Und ausgerechnet ihre Enkelin Lotta, die Veränderungen hasst und ihr geordnetes Leben liebt, erbt gemeinsam mit ihrer Schwester Lea das Haus von Oma Elsa inklusive einem ordentlichen Batzen Bargeld. Allerdings müssen die unterschiedlichen Schwestern Lotta und Lea, die sich nicht besonders gut verstehen, das Gebäude renovieren und 1 Jahr lang gemeinsam unter einem Dach wohnen, sonst geht das Haus im Sonnenblumenweg an das Rote Kreuz. Kann das gut gehen?

MEINE MEINUNG IN KURZFORM:
Kauf-/Lesegrund: Da ich gern Bücher aus dem Diana Verlag lese und mich der Klappentext angesprochen hat, wollte ich diesen Roman von Kristina Steffan unbedingt lesen.

Handlungsschauplatz: Als Schauplatz dient vorwiegend der kleine deutsche Ort Droggendiel, aber auch Kiel spielt eine Rolle.

Handlungsdauer: Die Story beginnt im März und endet mit dem Epilog im September.

Hauptpersonen: Charlotta "Lotta" Ellenberg ist schätzungsweise Anfang bis Mitte 30, lebt in Kiel und arbeitet als freiberufliche Übersetzerin von englischen Liebesromanen. Lotta ist Single, tatkräftig, sehr organisiert und liebt ihre To-do-Listen. Wegen der Lebensunfähigkeit ihrer Mutter musste Lotta schon früh lernen, den Haushalt zu führen und sich um ihre kleine Schwester kümmern. Ihre 26-jährige Schwester Lea Ellenberg ist das komplette Gegenteil von Lotta. Lea lebt in einer WG, wechselt gern das Studienfach und mag keine bürgerlichen Existenzen. Die ungleichen Schwestern Lotta und Lea sind sympathische Protagonisten mit Macken, Ecken & Kanten, über die man viel erfährt und die eine beachtliche Weiterentwicklung durchmachen. Die Passagen mit Lottas Übersetzungen in Sachen Liebesroman finde ich sehr unterhaltsam, davon hätte ich gern noch mehr gelesen. :)

Nebenfiguren: Die mitwirkenden Nebencharaktere wie Leas und Lottas weltfremde Mutter Edeltraud Ellenberg (die in Thailand lebt und sich nun "Libelle" nennt), Lottas beste Freundin Sonja (die hübsche Erzieherin steht mit beiden Beinen fest im Leben steht) und die Nachbarn aus dem Sonnenblumenweg wie z.B. Hildegard (eine patente Person und Elsas beste Freundin), Erik von Dahlem (der 38-jährige Graf ist sehr gutaussehend, hilfsbereit und ein wenig geheimnisvoll), Esra und Salim sowie Professor Godewind wurden interessant gestaltet und fügen sich wunderbar in die Handlung ein.

Romanidee: Erinnert mich von der Grundidee her ein wenig an "Eva und die Apfelfrauen", geht aber einen ganz anderen Weg.

Erzählperspektiven: Ich-Erzählerin Lotta schildert die turbulenten Begebenheiten aus ihrem Blickwinkel und gewährt dabei einen tiefen Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt. Dadurch fühlt, fiebert und leidet man schnell mit der liebenswerten Hauptperson mit.

Handlung: "Land in Sicht" birgt eine abwechslungsreiche Story vollgepackt mit Emotionen mit einigen ausgeschmückten Schilderungen und enthält unterhaltsame Irrwege und Wirrungen. Die Autorin scheint außerdem eine Vorliebe für das Wort "knatterrot" zu haben - so sind hier schon mal (warum auch immer, das hätte man sich gern sparen können) Autos, Hosen und lackierte Nägel knatterrot (ist das so etwas Ähnliches wie knallrot?).

Schreibstil & Co: Abgerundet wird die Story durch die locker-leichte Schreibweise, die herrlich amüsanten Wortgefechte und durch die kurzen Kapitel, so dass man durch die 336 Seiten fliegt. Und es schadet auch nicht, wenn man beim Lesen dieses Romans Schokolade in der Nähe hat - warum, erfahrt ihr im Handlungsverlauf...

FAZIT:
"Land in Sicht" garantiert angesichts der interessanten Story, der liebenswerten Hauptpersonen Lotta & Lea sowie des angenehm leichten Schreibstils ein paar kurzweilige Lesestunden. Bis auf ein paar kleine Mankos hat mir mein erster Roman von Kristina Steffan gut gefallen, weshalb ich dafür kurzweilige 4 STERNE vergebe.
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4.0 von 5 Sternen Wenn Schwestern wieder zusammen finden ..., 18. Mai 2014
Von 
Nicole W. - lilstar.de "N.W." (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Land in Sicht: Roman (Taschenbuch)
Lotta und Lea sind Schwestern und zwar so verschieden wie nur möglich, weswegen sie auch häufig aneinander geraten. Als ihre Oma stirbt sind beide untröstlich und versuchen gemeinsam die Beerdigung zu organisieren. Als sie erfahren, dass ihre Oma ihnen ihr Haus nur unter der Bedingung hinterlässt, dass sie vorher ein Jahr gemeinsam in diesem Haus wohnen, machen sie sich gleich an die unbedingt notwendigen Renovierungsarbeiten, von denen sie beide aber auch keine Ahnung haben …

“Land in Sicht” ist die wunderbare Geschichte zweier Schwestern, die es in ihrem Leben nicht leicht hatten und sich im Erwachsenenalter schließlich aber doch nicht zusammen raufen müssen. Lotta ist die Ältere der beiden, die die Verantwortung für ihre kleine Schwester Lea mit übernommen hat, als sie selbst noch mehr Kind als erwachsen war. Das hat sie viel gekostet, unter anderem ihre Unbeschwertheit. Lea hat sich ihrerseits nie wirklich ernst genommen gefühlt und versucht sich anderweitig bemerkbar zu machen.

Die Figuren in diesem Buch, allen voran die beiden Ellenberg-Schwestern hat die Autorin Kristina Steffan hier wirklich schön angelegt. Auch die Nachbarn konnte ich mir lebhaft vorstellen, vor allem natürlich Hildegard und der geheimnisvolle Graf. Und die verrückte Mutter der beiden passt natürlich auch gut ins Bild der beiden so verschiedenen Schwestern.

Die Geschichte ist sehr unaufregend, dafür aber sehr charmant und teils auch witzig. Auf jeden Fall mit viel Herz und flüssig erzählt. Anhand des Titels hätte ich mir ein wenig mehr Auseinandersetzung mit dem Landleben erwartet. Ich selbst bin vor einigen Jahren aus der Großstadt aufs Land gezogen und weiß noch genau wie schwer mir die Umstellung damals fiel und davon habe ich nicht so viel im Buch wieder gefunden. Aber trotzdem war es eine wirklich tolle Geschichte, die trotzdem auch viel von der Umstrukturierung eines Lebens erzählt, wenn auch anders als ich es mir vorgestellt hätte. Dafür gibt es viel Spaß mit so einer Hausrenovierung.

Ich könnte mir hier gut eine Fortsetzung der Geschichte vorstellen. Irgendwie würde ich mir eine solche sogar wünschen, ich würde nämlich schon gerne wissen, wie es Lea und Lotta so ergehen wird. Das hat bestimmt ebenso viel Spaß-Potential wie schon dieser erste Band.

Insgesamt war “Land in Sicht” wirklich flüssig zu lesen mit seinen vielen liebenswerten Figuren. Die Geschichte war wirklich schön und erholsam, auch wenn mich der Titel leicht in die Irre führen konnte. Hinzu kommt der wirklich frische und flüssige Schreibstil der Autorin Kristina Steffan. Wie bereits erwähnt würde ich mich wirklich über eine Fortsetzung freuen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Land in Sicht, 14. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Land in Sicht: Roman (Taschenbuch)
Zuerst etwas zögerlich angefangen, doch dann entwickelte sich dieser Roman zu einer wunderschönen Geschichte.
Hat mir sehr gut gefallen. Suuper !
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5.0 von 5 Sternen Manchmal ist Veränderung genau das, was man gebraucht hat, 12. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Land in Sicht: Roman (Taschenbuch)
Charlotta (Lotta) Ellenbergs Leben ist straff durchorganisiert, Veränderungen verabscheut sie. Doch genau diesen kann sie nicht entgehen, als plötzlich ihre geliebte Oma stirbt und ihr, gemeinsam mit Schwester Lea, das Häuschen auf dem Land vermacht. Allerdings unter der Voraussetzung, dort mindestens ein Jahr mit Lea zu leben, mit der sie so gar nicht gut auskommt. Diese ist jedoch gar nicht abgeneigt, und so wird als Erstes das Projekt Komplettrenovierung in Angriff genommen, was Lotta, die aus dem To-Do-Listen-Schreiben gar nicht mehr herauskommt, fast in den Wahnsinn treibt. Zu guter Letzt muss sie sich auch noch mit den Gefühlen auseinandersetzen, die der geheimnisvolle Nachbar Erik in ihr auslöst.

Meine Meinung:

Mit ihrem neuen im Diana-Verlag erschienenen Roman „Land in Sicht“ hat mich Kristina Steffan erneut restlos begeistert. Ich liebe einfach ihren Wortwitz, die locker-flockige Art, die mich geradezu durch das Buch fliegen lassen hat, wobei ich mir ein stetes Zucken der Mundwinkel nicht verkneifen konnte.

Der Protagonistin Lotta fühlte ich mich sehr nah, nicht nur, weil unser beruflicher Alltag ähnlich aussieht und ich wünschte, meine innere Chefin wäre öfter genauso streng wie Lottas, sondern auch, weil ich ihre Angst vor Veränderungen so gut nachvollziehen kann. Doch das Buch des Lebens schreibt seine eigene Geschichte und manchmal muss man einfach loslassen und sich mitreißen lassen.

Neben den äußerst witzigen Momenten, siehe Baumarktbesuche und Umgang mit Handwerkern sowie schrulligen Dorfbewohnern, wie sie nur das wahre Leben schreiben kann, gibt es auch einige nachdenkliche, emotionale, ja sogar traurige. Gerade diese Mischung ist es, die das Buch so wertvoll macht. Das alltägliche Leben ist nicht nur ein rosaroter Luftballon, sondern hält auch schmerzvolle Erfahrungen und Rückschläge parat, bevor sich wieder ein Licht am Horizont zeigt. Dies ausgewogen zu vermitteln, gelingt Kristina Steffan vorzüglich.

Sie hat neben Lotta einige weitere sehr individuelle Charaktere erschaffen, die man einfach liebgewinnen muss. Auch das Ende fand ich äußerst gelungen, ein erster Schritt zur Vereinigung der Schwestern ist gemacht, für die Liebe stehen die Zeichen gut. Was die Zukunft bringt, kann sich jeder selbst ausmalen, denn nichts ist so konstant wie die Veränderung.
Wer eine spritzige, humorvolle Geschichte über verquere Familienverhältnisse, die Herausforderung eines Hausumbaus und eine nicht ganz alltägliche Liebe sucht, die die Höhen und Tiefen des Lebens auslotet, ist mit „Land in Sicht“ bestens bedient.
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5.0 von 5 Sternen Eine wunderbare, lebendig geschriebene Geschichte, die keine einzige Sekunde langweilig ist., 4. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Land in Sicht: Roman (Taschenbuch)
Veränderungen im Leben, wenn dies bislang genau durchorganisiert, strukturiert abläuft? Doch das Leben fragt dich nicht, es macht einfach. Und Ruck-zuck kann es ganz schön stürmig werden!
Genauso ergeht es Lotta, nachdem ihre geliebte Oma verstorben ist. Denn was nun auch Charlotta Ellenberg, genannt Lotta, zukommt, ahnt sie nur ein klitzekleines bisschen. Schlimm genug, dass sie auch noch ihre Schwester Lea informieren muss, ihre Mutter in Thailand ist und alles an ihr wieder einmal hängen bleibt. Gefühle zu zeigen, dafür ist kein Platz, keine Zeit, das machen die anderen.
Lotta konnte gar nicht anders, hatte sie doch nach dem Tod des Vaters irgendwie die Bürde der Verantwortung nicht nur für Lea übernommen. Eigentlich hatte sie doch ihr Leben im Griff oder? Und nun war Oma nicht mehr da.
Auf nach Droggendiel, dem Wohnsitz der verstorbenen Oma Else. Hier auf dem Dorf hielt man zusammen, war eine Gemeinschaft. Dies werden beide Schwestern im Laufe der Handlung erfahren – von Anfang an. Diese Droggendieler sind schon ein ganz besonderes Volk.
Der große Knall kommt bei der Testamentseröffnung. Natürlich wusste Oma um das sehr angespannte Verhältnis zwischen den beiden Schwestern. Ältere Leute sind weise. Und in ihrer Videobotschaft, die beim Notar abgespielt wird, spricht sie wunderbare Worte zu den drei Frauen. Mensch Lotta, du kannst ja Gefühle zeigen.
Nun aber heißt es für beide Schwestern, entweder in die Hände spucken, das Projekt anpacken, Omas Haus renovieren und ein Jahr zusammen dort wohnen oder ...
Sie raufen, zanken, streiten, die Fetzen fliegen, aber sie gehen die Sanierung bzw. Renovierung des alten Hauses an. Wochenlanges Arbeiten, das Miteinander der beiden, ihr gestörtes Verhältnis zueinander wird genauso einer Generalüberholung unterzogen wie das alte Haus. Wenngleich das Leben der einen chaotisch scheint, kommandiert von Lotta, ist der Autorin eine sehr authentische Darstellung gelungen. Wie aus dem Leben gegriffen ...
Doch irgendwann kam ein Zeitpunkt meinerseits, wo ich innerlich Lea zugerufen habe, nun mach doch endlich deinen Mund auf! Sag ihr, was los ist. Alex, der gute Bekannte an Leas Seite, anfangs erschien er als nur mitlaufende Nebencharaktere, hat mir gut gefallen. Denn das er Leas Ruhepol ist, zeigt sich häppchenweise.
Erik, der seltsame Nachbar von Lea und Lotta, auch „Graf“ genannt, erweist sich von Anfang an als eine sehr zurückhaltende Charaktere. So wie Lotta ist auch er in seinem Leben von einem geliebten Menschen sehr verletzt worden. Das er prominent ist und ein von, erfährt der Leser so ganz nebenbei. Hier hat die Autorin es gut beschrieben, ohne in eine kitschige Schiene abzudriften. Was es nun mit Erik und seinen schokoladigen Verführungen auf sich hat, lest selbst.
Wohin geht die Reise der beiden Schwestern? Blut ist bekanntlich dicker als Wasser, und genau das zeigt sich in dieser tollen Geschichte.
Man muss sich selbst und anderen nur eine Chance geben, etwas ändern zu wollen, sich nicht immer nur die Wunden lecken, dann läuft es auch bald wieder rund.
DANK an Oma Else, die mit ihren fünfundachtzig Jahren sehr weise und vorausschauend dem Leben der beiden Schwestern in dieser fiktiven Geschichte einen ordentlichen Ruck gegeben hat.
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5.0 von 5 Sternen Nette Lovestory, 18. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Land in Sicht: Roman (Taschenbuch)
Nachdem ich vor nicht allzu langer Zeit Nicht die Bohne von Kristina Steffan gelesen hatte, war ich sehr gespannt auf ihren kürzlich erschienen Roman Land in Sicht.

Als Übersetzerin von Erotikromanen ist Lotta trotz gescheiterter Beziehung nicht unzufrieden mit ihrem Leben. Bis der Anruf kommt, ihre über alles geliebte Großmutter ist gestorben. Für die junge Frau bricht eine Welt zusammen. Als sie dann auch noch unter völlig widrigen Bedingungen zur Hausbesitzerin werden soll, bricht sie zusammen. Das kann Oma doch nicht ernst meinen! Mit ihrer zänkischen Schwester soll sie zusammen in einem Haus wohnen? Lotta lässt sich darauf ein und der Renovierungsmarathon beginnt. Dafür braucht man Handwerker, die so ziemlich jedes Klischee bedienen, ich habe viel gelacht. Sie reißen die falsche Wand ein, sind mal längere Zeit verschwunden und auch sonst immer für kleine Atmenaussetzer gut. Die Dorfbewohner sind ein gar lustiges Volk mit sehr eigenen Sitten, mit denen Lotta sich anfangs schwer tut. Gemeinsames Äpfel schälen und Kuchen backen und zu jeder Zeit ein Schnäpschen sind Dinge, an die sie sich gewöhnen muss. Dann ist da noch der sehr attraktive und geheimnissvolle Nachbar. Lotta will keine neue Beziehung, kann sich ihm aber nicht entziehen und es passiert was passieren musste. Die Liebe hält Einzug im Dorf.

Als Untertitel heißt das Buch Das Glück schmeckt nach Äpfeln und Schokolade. Das genauer zu erklären würde zu sehr spamen, aber treffender hätte man ihn nicht wählen können. Mit Land in Sicht entführt Autorin Kristina Steffan ihre Leser in die Idylle eines gemütlichen Dorfes und vernetzt das Leben zweier junger Frauen darin. Ich fand es spannend, wie sich das Anwesen und das Haus der Großmutter verändert haben. Neben Lotta und ihrer Schwester gibt es einige tolle Nebencharaktere wie den Grafen und die Nachbarin der Oma. Mir hat die langsame, fast zarte, Entwicklung der Romanze zwischen Lotta und dem Graf gefallen. Es hat so ein ganz vorsichtiges sich einander annähern und umeinander herumschleichen. Die Geschichte von Lotta ihrer Schwester passte super ins Bild. Ich mag die verrückten Klamotten von Schwester Lea und deren Freund.

Zusammenfassend eine schöne Geschichte mit viel Witz um Emotionen, Erfahrungen und das Leben an sich. Was mir nicht so gefallen hat ist die Bezeichnung „Graf“. Das legte mir anfangs oft das Bild vom Sänger der Band Unheilig in den Kopf. Ansonsten musste ich viel schmunzeln, vor allem, wenn sich Lotta und Lea mal wieder Nettigkeiten an den Kopf geworfen haben. Ich wünsche mir noch eine Kurzgeschichte, was aus allen geworden ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine herrliche Mischung auf Humor und Ernst ..., 24. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Land in Sicht: Roman (Taschenbuch)
Inhalt:

Das Leben nimmt keine Rücksicht auf die eigenen Wünsche, Erwartungen und Vorlieben - diese Erkenntnis muss Lotta machen, als ihre geliebte Oma plötzlich stirbt. Diese hat ihr und ihrer Schwester Lea ein Haus auf dem Land vererbt und von da an ändert sich ihr Leben von Grund auf: Das Haus muss renoviert, die sprachmuffeligen Handwerker angeleitet und die restlichen Dorfbewohner zufriedengestellt werden. Dass sich Lotta mit Lea ständig in die Haare bekommt und der geheimnisvolle Mann im Nachbarhaus ihre Gefühle ziemlich durcheinanderbringt, erleichtert die ganze Situation nicht gerade …

Meine Meinung:

„Land in Sicht“ von Kristina Steffan präsentiert sich mit einem herrlichen, frischen und frühlingshaften Cover und spiegelt den Charme der inneren Geschichte wider.

Diese Geschichte wird von der deutschen Autorin Kristina Steffan locker, leicht, angenehm und modern und mit einer wunderbaren Natürlichkeit und Schlagfertigkeit erzählt. Passende und bildhafte Worte und Beschreibungen der Geschehnisse, der Charaktere und deren Eigenschaften, Gefühle und Gedanken und der landschaftlichen und idyllischen Kulisse lassen den Leser die Geschichte miterleben und vor seinen Augen nahezu zum Leben erwachen.

Die Geschichte erzählt von der mutigen, tatkräftigen, durchdachten, aber unflexiblen und ein wenig liebesgestörten Lotta und ihrer völlig unterschiedlichen, lockeren und bissigen Schwester Lea und einem traurigen Verlust, der die Geschehnisse erst in Gang und die Schwestern zusammenbringt …

Mit einer herrlichen Mischung auf Humor und Ernst werden der Todesfall, die Trauer, die Entfremdung und Annäherung der Protagonisten und der Rest der Geschichte nachvollziehbar, einfühlsam, witzig, leicht chaotisch und prickelnd geschildert. Die unterschiedlichen Persönlichkeiten der Schwestern Lotta und Lea sorgen für zahlreiche knackige Sprüche, Streitigkeiten, Schlagabtausche und Dialoge und amüsante innere Monologe und bringen den Leser nicht selten zum Lachen.

Die beiden Hauptprotagonistinnen sowie die Nebencharaktere sind allesamt sehr liebenswert, schlagfertig, charakterstark und skurril und gerade deshalb so lebensnah und glaubhaft. Schnell hat man sie ins Herz geschlossen und liebt, leidet und motzt mit ihnen. Im Sonnenblumenweg in Droggendiel fühlt man sich rundum wohl, aufgenommen und geborgen.

Fazit:

„Land in Sicht“ von Kristina Steffan ist ein amüsantes Wohlfühlbuch für zwischendurch, das Höhen und Tiefen beinhaltet und trotzdem mit einer wunderbaren Leichtigkeit und einem „Hach“-Effekt behaftet ist. Die unterschiedlichen Schwestern Lotta und Lea und all die anderen liebenswert-skurrilen Charaktere begeistern von der ersten bis zur letzten Seite und Kristina Steffan beschert dem Leser mit ihrer frischen, natürlichen und schlagfertigen Art zu Schreiben ein wahres Lesevergnügen.
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Land in Sicht: Roman
Land in Sicht: Roman von Kristina Steffan (Taschenbuch - 12. Mai 2014)
EUR 8,99
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