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60 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brief aus der Vergangenheit
Edie Burchill arbeitet als rechte Hand des Inhabers bei einem kleinen Verlag. Ihr Leben läuft nicht ganz so, wie sie es sich erwünscht hatte. Als ihre Mutter Meredith im Jahr 1992 einen Brief erhält, der über 51 Jahre in der Post verschollen war, ahnt Edie, dass mehr dahinter steckt, als ihre Mutter zugeben will. Absender des Briefes ist Juniper...
Veröffentlicht am 24. Juni 2011 von S.D. vom Blog esdeh

versus
27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die fernen Stunden...
...wollten beim Lesen einfach nicht vergehen! Leider enttäuscht dieses Buch bis zum Ende (und gerade da am meisten).
Ich vermisse hier fast alles, was mir am Vorgänger 'Der verborgene Garten' sehr gut gefallen hat: spannende Wendungen in regelmäßigen (und kurzen) Abständen; mal überraschende, mal traurige, mal romantische, aber immer...
Veröffentlicht am 4. Juli 2012 von TheEric


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60 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brief aus der Vergangenheit, 24. Juni 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die fernen Stunden: Roman (Gebundene Ausgabe)
Edie Burchill arbeitet als rechte Hand des Inhabers bei einem kleinen Verlag. Ihr Leben läuft nicht ganz so, wie sie es sich erwünscht hatte. Als ihre Mutter Meredith im Jahr 1992 einen Brief erhält, der über 51 Jahre in der Post verschollen war, ahnt Edie, dass mehr dahinter steckt, als ihre Mutter zugeben will. Absender des Briefes ist Juniper Blythe, bei deren Familie Meredith einst im Krieg untergebracht wurde. Edie beschließt sich diesen Ort an dem ihre Mutter lebte einmal anzusehen und verbindet eine Geschäftsreise mit einem Ausflug nach Schloss Milderhurst. Juniper lebt dort immer noch mit ihren älteren Zwillingsschwestern Persephone und Seraphina. Doch sie ist verwirrt seit ihr Verlobter sie im Jahr 1941 verlassen hat. Edie glaubt nicht an Zufälle. Ihre Mutter erhielt einen Brief von Juniper genau aus der Zeit, als auch deren Verlobter Thomas verschwand. Was geschah damals auf Schloss Milderhurst und wie hat dies mit ihrer eigenen Familie zu tun?

Manche Bücher lassen mich nach dem Lesen mit einem tiefen Gefühl der Zufriedenheit zurück. Es kommt vor, dass ich dann gar nicht so genau formulieren kann, was genau mir an dem Buch so gut gefallen hat, doch ich bin mir sicher, dass es so ist. So eine Art von Buch ist "Die fernen Stunden". Es ist nicht das erste Buch, das ich von Kate Morton lese. Schon mit "Der verborgene Garten" hat die Autorin mich überzeugt und "Das geheime Spiel" wartet noch darauf von mir gelesen zu werden. Doch mehr noch als das erste Buch hat mich "Die fernen Stunden" beeindruckt, bildet es für mich doch die perfekte Mischung aus Geheimnissen der Vergangenheit, Familiengeschichte vor historischer Kulisse und einer starken Verbindung in die Gegenwart, die alles ans Tageslicht bringt. Die Einstufung in ein Genre fällt hier schwer, ich würde es als eine Mischung aus Mystery Thriller und epischem Familienroman bezeichnen.
Besonders die Figuren sind es, die hier die Geschichte zum Leben erwecken und so voller Vitalität vor meinem geistigen Auge entstanden. Ebenso sind die Schauplätze sehr bildhaft beschrieben und man kann sich gut in die alten Gemäuer hineindenken.
Parallel werden hier die Erzählstränge der Jahre 1992 und 1939-1941 fortgeführt und so erfährt der Leser nach und nach was damals geschehen ist und was Edie herausfindet.
Kate Morton versteht es meisterlich Fährten zu legen für den Leser, ihn so dabei zu halten, jedoch noch nicht zu viel zu verraten.
Empfehlen kann ich "Die fernen Stunden" allen, die gerne umfangreiche Bücher lesen in denen noch wirkliche Geschichten erzählt werden.
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27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die fernen Stunden..., 4. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Die fernen Stunden: Roman (Gebundene Ausgabe)
...wollten beim Lesen einfach nicht vergehen! Leider enttäuscht dieses Buch bis zum Ende (und gerade da am meisten).
Ich vermisse hier fast alles, was mir am Vorgänger 'Der verborgene Garten' sehr gut gefallen hat: spannende Wendungen in regelmäßigen (und kurzen) Abständen; mal überraschende, mal traurige, mal romantische, aber immer interessante Erkenntnisse über die verschiedenen Protagonisten, gekonnt in allen drei Zeitebenen verteilt.
Der Autorin ist es hier nicht gelungen, ihre Leser durch das Schloss zu begleiten und in der Gegenwart Geheimnisse wieder ans Licht zu bringen, die in der Vergangenheit dort begraben wurden. Man findet kaum Interesse daran, zum Ursprung der Geschehnisse zu gelangen.
Was letztendlich fehlt ist ein gewisses Zeitkolorit: es ist so, als würde man in jeder Epoche das gleiche Gemälde von Milderhurst Castle betrachten, irgendwie oberflächlich und wenig lebendig. Selten fühlt man sich als Leser wirklich hineinversetzt.
Die tragende Liebesgeschichte ist die der jüngsten Schwester, Juniper. Bis zum Schluss habe ich gehofft, es würde noch was kommen, was leider nicht der Fall war. Ihre Geschichte hat keine besonderen Nuancen, und gerade die Auflösung wirkt konstruiert und unglaubwürdig.
Was aber am meisten enttäuscht ist das, was Kate Morton in 'Der verborgene Garten' sehr gut beherrscht hatte: die spannende Suche nach der Identität einer Person aus der Vergangenheit. Diesbezüglich möchte ich hier natürlich nichts verraten.

Fazit: Kate Morton ist in der Lage, überdurchschnittlich gute Bücher Schreiben, aber dazu benötigt es auch eine gute Geschichte. Man hat hier den Eindruck, sie habe zwar eine Grundidee für dieses Buch gehabt, die allerdings von einem Ansatz zum nächsten mühsam voranschreitet.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut ... aber nicht das beste ..., 15. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Die fernen Stunden: Roman (Taschenbuch)
Also, schwierig ... ich hab es heute früh fertig gelesen, und war von dem Ende doch ein bisschen entäuscht ... Gerade DA lag mehr Potential drin.
Es ist definitiv kein schlechtes Buch, ich habe die 700 Seiten gern gelesen, auch wenn es 200 weniger auch getan hätten.
Die Personencharakterisik ist schon irgendwie genial und der Schreibstil echt wunderbar, so dass man auch mehrere 100 eher unspektakuläre Seiten gut lesen kann ... denn leider kommt tatsächlich erst ab ca Seite 400 Spannung auf ... Ein bisschen zu sehr verliert sich Kate Morton in der Beschreibung von Nebensächlichkeiten, die ohne die tolle Wortwahl und schöne Erzählweise wohl schlichtweg langweilig wären. Sind sie aber eben nicht.
Der Schluss .... der wiederum hätte nun gut und gern ein paar Seiten mehr vertragen ....

Trotz all der Unzulänglichkeiten ... berührt hat mich dieses Buch, das Nachklingen dauert noch an ;)
4 Sterne, einfach weil die Erschaffung der 3 Schwestern, gefangen in der Vergangenheit, aneinandergekettet in einem verfallenden Schloss soooo genial ist ....

Ein Stern Abzug, weil der Verborgene Garten einfach viiiieeel besser ist ... ^^
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Suche nach der Vergangenheit, 25. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Die fernen Stunden: Roman (Taschenbuch)
Edith Burchall wird durch Zufall auf die Vergangenheit ihrer Mutter aufmerksam, als ein 50 Jahre alter Brief zugestellt wird. Dieser stammt von einer alten Freundin, bei der sie 1940 während der Evakuierung aus London auf Schloss Milderhurst lebte. Edith beginnt über das Schloss zu recherchieren, wo die drei Schwestern Percy, Saffy und Juniper Blythe seit Jahren abgeschieden leben und das schwere Erbe ihres Vaters verwalten, der mit der Geschichte vom Modermann einen literarischen Klassiker schrieb.
Zunächst scheint es beim Lesen, als wäre Edith Mutter Meredith die Protagonistin der Geschichte, doch schnell wird klar, dass sie nur eine Art Auslöser ist, der Edith dazu bringt die wahre Geschichte herauszufinden. Dabei wird immer deutliche, dass die Fiktion der Modermann-Geschichte untrennbar mit dem wahren Leben der Blythe-Schwestern verbunden ist und die jüngste Schwester Juniper sogar in den Wahnsinn getrieben hat. Der Vater hat die Schwestern an das Schloss gekettet, in dem die Geschichte spielt und das aus Geldmangel um sie herum immer weiter verfällt. Die Geschichte beeindruckt besonders durch die starken Charaktere und die vielen Aspekte der Story, die die Autorin jedoch problemlos zusammenführt und wieder trennt, was die Handlung so spannend und nervenaufreibend macht. Als Leser folgt man vielen Andeutungen, die einen in die falsche Richtung führen, um sich dann um so überraschender aufzulösen. Fantasie und Fiktion auf der einen Seite kollidieren immer wieder mit der Realität, in der die Schwestern leben und manchmal fällt es schwer, beides auseinander zu halten. Dies passt aber gut zu dem gesamten Leben auf dem Schloss, denn auch die Schwestern haben sich mit ihrer Vergangenheit wie in einer fiktiven Geschichte eingerichtet, die sie nicht ändern können, in der sie jedoch brav ihre Rollen spielen müssen.
„Die fernen Stunden“ ist mit Abstand der bisher literarischste und tiefgehendste Roman von Kate Morton und überzeugt durch Spannung und ausgefallene Charaktere.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Laaaaaangweilig! Die totale Enttäuschung für mich, 15. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die fernen Stunden: Roman (Taschenbuch)
Nachdem ich "Der verborgene Garten" von Kate Morton gelesen habe und es mein absolutes Lieblingsbuch wurde, habe ich auch "Das geheime Spiel" gelesen und nun das neuste Buch der Autorin.

Nach großem "Bla Bla" der Autorin, wie das Buch entstand und wie vielversprechend und toll es ist, bin ich einfach nur enttäuscht.

Die Geschichte beginnt recht langweilig. Habe dann gehofft, dass es bald spannender werden würde, aber leider nichts dergleichen! Die Beschreibung der Charaktere und deren Beziehung zueinander nimmt den Großteil des Buches ein und ist absolut öde. Gegen Ende (ca. letztes Viertel des Buches) wird dann das Geheimnis der Geschichte langsam gelüftet - total vorhersehbar und nicht spannend. Ich wusste gegen Ende schon beim Lesen, wie es ausgehen würde.

Mein Resümee: Nach drei Büchern von Kate Mortion steht für mich fest, dass ich ihren Schreibstil mag (dafür der zweite Stern), aber zwei von drei Geschichten echt öde waren. Somit wird es wohl mein letztes Buch dieser Autorin gewesen sein.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Langatmige Enttäuschung, 1. November 2012
Von 
A. Schmitz "Buecherwurm" (Rheinland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die fernen Stunden: Roman (Taschenbuch)
Mich hat "Die fernen Stunden" von Kate Morton enttäuscht - ich muss zugeben, meine Erwartungen waren hochgesteckt, da ich bereits begeistert "Der verborgene Garten" und "Das Geheime Spiel" von ihr gelesen habe.

Aber erst einmal zum Buch ...
Die Mutter Meredith Burchill von Edith erhält einen Brief der vor vielen Jahren während des 2. Weltkrieges abhanden gekommen war und bricht in Tränen aus.
Das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter ist auf eine seltsame Weise distanziert. Und so weiss Edith viele Dinge aus der Vergangenheit ihrer Mutter nicht. Genauso kann Edit ihr nicht erzählen, dass sie breits seit Monaten von ihrem Freund getrennt ist und eine neue Wohnung sucht.

Durch Zufall landet Edith vor Milderhorst Castle und besichtigt das Schloss. Dort leben drei alte Jungfern. Edith ist begeistert, jedoch auch bedrückt vom Zerfall. Ihr erstes Buch aus ihrer Kindheit "Der Modermann" wurde hier geschrieben und spielt auf dem Schloss.

Ihre Mutter wurde als Kind während des 2. Weltkrieges aufs Land geschickt und lebte ein Jahr auf Schloss Milderhorst.

Und so fügen sich diverse Fäden zusammen.
*****

Kate Morton schreibt auch dieses Buch mit einem ganz wunderbaren Schreibstil, die Charaktere und die Landschaft werden lebendig, man hat das Gefühl selbst dort gewesen zu sein und die Leute getroffen zu haben. Das allein hat mich bei Laune gehalten - durchzuhalten und das Buch bis zur letzten Seite zulesen.
Aber diesmal passierte einfach nichts. Bis zur Seite 350 plätscherte einfach alles so daher ohne auch nur einen Schritt weiter zukommen.
Sie wirft ein Geheimnis hin, aber der Leser kommt Seite für Seite keinen Schritt näher an das Geheimnis heran.

Und dann - der Höhepunkt scheint quasi erreicht, da wirft sie einem die Lösung regelrecht vor die Füsse. Aber auch nicht richtig, und dann wieder aus einer anderen Perspektive ... und irgendwie scheint das dann auch nicht ganz zu passen. Man könnte glatt meinen, der Abgabetermin nahte, der Bogen war schon lange überspannt und dann wurde das Ende nur mal eben so runter geschrieben.

Was in dem geheimnissvollen Brief stand den Meredith Burchill erhielt wird überhaupt nicht aufgelöst.

Schade ... die anderen Bücher hatten mehr Pep, den hab ich hier einfach vermisst. Insgesammt für mich ein wenig zuviel um den heißen Brei herum geschrieben und sich in schönen Worten und Erklärungen verloren.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Was geschah vor 50 Jahren?, 27. August 2012
Von 
Kleeblatt Monika "Monika" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die fernen Stunden: Roman (Taschenbuch)
Edie Burchills Verhältnis zu ihrer Mutter kann man nicht wirklich als eng und herzlich bezeichnen. Umso erstaunter ist Edie, als sie eines Tages mit ansehen muss, wie ihre Mutter wegen eines Briefes, der 50 Jahre zuvor aufgegeben wurde, in Tränen ausbricht.
Sie erzählt Edie vom Krieg, wo die Kinder 1939 zum Schutz evakuiert werden sollten, indem sie aufs Land geschickt wurden. Meredith, Edies Mutter, kam nach Milderhurst Castle, wo die drei Blythe-Schwestern mit ihrem alten kranken Vater lebten. Juniper war die jüngste Schwester und beste Freundin von Meredith. Dort verbrachte sie fast 2 Jahre unbeschwert und glücklich, bis ihr Vater sie wieder abholte.
Jetzt, 1992, stösst Edie auf die Geheimnisse der Blythe-Schwestern. Sie wohnen noch immer in dem Schloss, das inzwischen ziemlich heruntergekommen ist. Percy und Saffy, die beiden älteren Schwestern leben dort mit ihrer jüngeren Schwester Juniper, die nach einem schweren Schicksalsschlag geistig verwirrt ist und nur wenige lichte Momente hat.
Welches furchtbare Geheimnis verbirgt sich hinter den Mauern des Schlosses und was hat das alles mit der Geschichte vom Modermann zu tun?

Kate Morton führt uns mit diesem Roman in zwei Zeitebenen.
Sie erzählt die Geschichte von Meredith, die 1939 als Kind zwangsevakuiert wurde und auf Milderhurst Castle eine schöne Zeit bei den 3 Blythe-Schwestern verbringt. Als Leser ist man mit dabei, wie sie, ein ruhiges und schüchternes Kind, sich mit Juniper, der jüngsten der drei Schwestern anfreundet. Sie unternehmen viel und werden gute Freunde. Meredith erfährt, dass der Vater der Schwestern der Schriftsteller ist, der die Geschichte vom Modermann geschrieben hat. Mit dieser Geschichte wurde er bekannt. Sie lernt ihn aber nicht wirklich kennen, denn sie sieht ihn nur ab und an, da er bereits unter Wahnvorstellungen leidet.
Auch als Meredith bereits wieder bei den Eltern lebt, hält sie noch Kontakt mit Juniper, denn sie lebt kurze Zeit später in London, wo sie sich auch treffen.
Eines Tages bricht der Kontakt ab.

Die zweite Zeitebene beginnt 1992 mit dem Erhalt des Briefes von vor 50 Jahren. Erst jetzt erfährt Edie von ihrer Mutter, was diese im Krieg erlebte. Durch alte Briefe ihrer Mutter lernt sie diese besser kennen. Ihr wird auch jetzt erst bewusst, dass ihre Lieblingsgeschichte, die vom Modermann, die ihr ihre Mutter als Kind zum Lesen gab, eine enge Beziehung zur Vergangenheit ihrer Mutter darstellt.
Mehr zufällig "stolpert" sie über das alte Schloss und ihre Insassen und wird neugierig. Sie versucht, das Geheimnis zu lüften, was der Auslöser war, das Junipers Geist sich verabschiedete.

Es ist eine faszinierende Geschichte, die abwechselnd in der Vergangenheit und der Gegenwart spielt. Beide sind eng miteinander verknüpft, denn die Geheimnisse, die über Milderhurst Castle liegen, sind noch immer nicht nach all den Jahren gelöst.
Das Geheimnis bleibt auch eins bis fast zum Schluss. Bis dahin hatte ich mir meine Gedanken gemacht und Vermutungen angestellt, aber ich lag falsch.
Die Lösung brachte wieder eine Verbindung zur Geschichte des Modermanns, die durch den ganzen Roman spukt.

Die Charaktere der 3 Schwestern sind in ihrer Art einzigartig. Wie sie mit dem Schloss verbunden sind, obwohl der Wunsch nach einem Entkommen vorhanden ist, übermittelt die Autorin sehr gut und glaubwürdig. Die Beschützerfunktionen der Schwestern gehen bis zur Selbstaufgabe.
Obwohl ich so zwischendurch anderer Meinung war, sind sie mir im nachhinein doch sympatisch.

Ein sehr gut durchdachter Roman, der anfänglich so seine Längen hatte, so dass es einiger Zeit bedarf, bis ich mich eingelesen hatte. Auch wäre er mit ein paar Seiten weniger gut ausgekommen.
Aber eine wirklich gute Geschichte, bei der ich nur bedaure, dass sich Meredith und die Schwestern letztendlich nicht mehr getroffen haben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vergangenheit/Gegenwart - Familiengeheimnisse ...., 3. August 2012
Von 
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(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die fernen Stunden: Roman (Taschenbuch)
Mit ihrem über 700 Seiten umfassendem Buch 'Die fernen Stunden' hat die Autorin Kate Morton erneut ein wunderbares Werk geschaffen.
Obwohl der Lesebeginn sich etwas mühselig gestaltete und es eine Zeit brauchte, um in die Handlung einzusteigen, den Durchblick zu erhalten, spätestens nach knapp einem Drittel taucht man in die Story ein.
Ein altes, verfallenes Schloss in England, Familiengeheimnisse, Erinnerungen, die drei alten exzentrischen Blythe-Schwestern, was hat das alles mit Edies Mutter zu tun?
1939, also während des Zweiten Weltkriegs, wurde Meredith, Edies Mutter, mit noch anderen Kindern von London aufs Land evakuiert.
Milderhurst Castle wird für ein gutes Jahr vorübergehend das neue Zuhause, ein herrschaftliches Schloß. Deren Besitzer, der bekannte Schriftsteller Raymond Blythe, lebt dort mit seinen drei Kindern. Juniper, 17 Jahre jung, sowie die älteren Zwillingsschwestern 'Saffy' und 'Percy'.
Nach über 50 Jahren erhält Edies Mutter einen Brief, der diese völlig aus der Fassung bringt. Absender ist Junipoer Blythe, doch was für eine Verbindung besteht zwischen den beiden, dass die Mutter dermaßen die Kontrolle über sich verliert?
'Die fernen Stunden' wurde in zwei Zeitebenen geschrieben. Hauptsächlich wird die Handlung aus der Ich-Pespektive von Edie geschildert. Egal, ob es sich um Vergangenes handelt, oder dem Heute. Welches Geheimnis verbirgt sich hinter diesem Kriegsjahr? Ein Brief, ein Tagebuch, ein Gespräch, bringen sie die Lösung?
Edie ist neugierig geworden, zumal der damalige Besitzer der Autor ihres Lieblingsbuches um die wahre Geschichte des Modermanns war. Auf einer Dienstreise ist sie in der Nähe von Milderhurst Castle und stattet dort einen Besuch ab. Schließlich wollte sie nicht nur wissen, wie der Autor gelebt hatte, denn irgendwie war er dafür verantwortlich, dass ihr Leben von Büchern geprägt wurde und sie nunmehr einen kleinen Verlag leitete.
Historie, geheimnisvolle Familiengeschichten, Vergangenheit, Gegenwart.
Kate Morton hat sehr unterschiedliche Charaktere mit den drei Blythe-Schwestern geschaffen. Die Kernaussage aber ist der Zusammenhalt dieses Trios, egal welcher Lebenssituation sie sich stellen mußten.
Die bildhafte Beschreibung, egal der Orte oder Gegenden, die Atmosphäre lassen Schwächen in der teils etwas langatmigen Handlung vergessen.
Teils hatte ich das Gefühl, dass die Autorin viel zu viel an Ideen in 'Die fernen Stunden' gepackt hat und dann den roten Leitfaden aus den Augen verlor, aber ... auch darüber kann man hinwegsehen.
Vergleicht man 'Die fernen Stunden' mit ähnlichen Büchern anderer Autoren, so hebt es sich doch noch aus der Masse ab.
Die Phantasie der Autorin, ihre bildhafte Sprache 'Die fernen Stunden', eben schon ein eindrucksvolles Werk der Autorin, allerdings wäre ein bisschen weniger mehr gewesen.
Für mich heißt es jetzt, unbedingt die beiden vorherigen Bücher zu lesen.
'Der verborgene Garten'
'Das geheime Spiel'
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen der Einstieg ist schwierig , aber dann......, 16. Dezember 2010
Von 
Joko - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die fernen Stunden: Roman (Gebundene Ausgabe)
Kate Mortons neues Buch "Die fernen Stunden " hat mich nach kleinen Anfangsschwierigkeiten wieder gut unterhalten. Das Buch bietet spannende Lesestunden und einen schönen Erzählstil und wird zum Ende hin richtig spannend.

Wieder taucht man in eine Geschichte ein, die zwei Erzählstränge hat.Edie Burchills Verhältniss zu ihrer Mutter ist sehr distanziert. Um so erstaunter ist sie, als sie miterlebt, wie ihre sonst so unnahbare Mutter in Tränen ausbricht, als sie ein verloren geglaubter Brief nach über dreizig Jahren erreicht.
Die Suche nach dem mysteriösen Absender führt Edie nach Milderhurst Castle, wohin ihre Mutter während des 2. Weltkrieges evakuiert wurde. Sie lernt die exentrischen Blytheschwestern kennen, als sie das heruntergekommenen Schloss besichtigt und sie spürt sofort, dass deren Bewohner ein Geheimniss hüten, dass mit dem rätselhaften Verhalten ihrer Mutter zusammmenhängen muss.

Über 7oo Seiten hat dieser Roman, der zu Anfang den Einstieg etwas mühsam macht. Allzu ausführlich habe ich die Einführung in das Geschehen und die Beschreibung der Blytheschwestern empfunden. Doch nach diesen anfänglichen Längen, steigt die Spannungskurve an, die durch die verschiednenen Zeitstränge noch gesteigert wird.Immer wieder dachte ich, ich hätte die Lösung des Rätsels gefunden und musste doch wieder einsehen, dass ich mich auf dem Holzweg befand. Liebevoll und sehr treffend werden die einzelnen Personen dargestellt und man spürt in dieser Geschicht das Geheimnisvolle und Schaurige, welches durch die Beschreibung des Handlungsortes noch unterstrichen wird. Das alte Gemäuer, das in regennassen Nächten die alten Geschichten des Modermanns wieder auferstehen läßt, werden fantasievoll in Szene gesetzt und lassen den Leser so manches Mal erschaudern
läßt.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschend, 22. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Die fernen Stunden: Roman (Gebundene Ausgabe)
Als ich die ersten beiden Bücher von Kate Morton las war ich wie gebannt, und konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite nicht losreissen. Natürlich habe ich mit viel Vorfreude Die fernen Stunden erwartet, leider wurde ich enttäuscht.
Die Autorin kann dem Stil der ersten beiden Bücher nicht gerecht werden. Das Ende ist meiner Meinung nach wieder sehr gut, leider aber nur das Ende, während dem gesamten Aufbau der Geschichte entsteht leider weder Spannung noch Neugierde, eher Langeweile und der Drang Seiten zu überblättern, auch die Sprache hat sich etwas geändert es scheint so, als würde sich die Autorin selbst übertrumpfen wollen, wie auch schon ein anderer Leser in einer früheren Rezesion angemerkt hat, dem kann ich absolut zustimmen.

Als Fan möchte man sich natürlich selbst ein Bild machen vom neuesten Werk der Autorin, allerdings sollte man seine Erwartungen nicht zu noch schrauben.
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Die fernen Stunden: Roman
Die fernen Stunden: Roman von Kate Morton (Taschenbuch - 18. Juni 2012)
EUR 9,99
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