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Kundenrezensionen

3,1 von 5 Sternen49
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am 26. Januar 2012
Auch ich bin ein Hera Lind-Fan und habe alle Bücher von ihr gelesen. Aber bei diesem Buch war ich nur entsetzt. Ich kann es nicht glauben, dass Frau Hädicke ihr das Leben in der DDR so geschildert hat. Die Beschreibung des Kreissaales "voller Blut, Kot u.Fruchtwasseer an den Wänden u. am Boden",2Tage am Wehentropf ohne Arzt u.u.u. sind einfach nicht nachvollziehbar. Ich habe 10 Jahre eher meine Tochter auch mit problematischer Entbindung bekommen, habe so etwas nie erlebt, u. wir waren keine Genossen. So könnte man seitenweise aufzählen.
Ich kann nur die Leser aus den alten Bundesländern bitten, kritisch an das Buch heranzugehen. Zu dem Zeitpunkt musste keiner mehr hinter etwas "Essbarem hinterherjagen" u. dem Mann das Essen mit dem Henkelmann mitgeben.
Frau Lind hat sicher nie Kontakt mit der DDR gehabt, darum hätte ein bisschen Recherche sehr hilfreich sein können.
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am 4. März 2012
Auch ich (Jahrgang 1961) bin in der DDR geboren, aufgewachsen und habe meine zwei Kinder dort zur Welt gebracht. Natürlich gab es viele Mißstände und ich will auf gar keinen Fall alles beschönigen.Aber in diesem Buch wird wohl vieles sehr überzogen dargestellt. Teilweise dachte ich, spielt das in Nordkorea oder was soll das? Natürlich weiß ich schon, daß das Leben mit einem behinderten Kind in einer Mangelwirtschaft sehr viel schwerer ist und zum Glück sind meine Kinder gesund.Aber auch in meinem Bekanntenkreis gab es Eltern die dieses Schicksal hatten und solch haarsträubende Geschichten, wie eine Schwangere anschnauzen und einfach liegenlassen
dies scheint mir doch von der Autorin doch sehr weit hergeholt. Ich habe so etwas nicht erlebt und auch Freundinnen und Bekannte nicht.
Nein, dieses Buch hat mir nicht gefallen, auch wenn ich es berührend fand wie sehr sich die Familie Hädicke für ihr Kind aufopfert und wie sie alles in den Jahren gemeistert hat.
Aber wie schon angemerkt,hat die Autorin wohl etwas zu sehr "aufgedreht".
Deshalb nur ein Stern und große Enttäuschung!!
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am 10. März 2012
Ich habe früher JEDES Hera Lind Buch verschlungen und fand ihre witzige, unbekümmerte Art zu schreiben wirklich super. Doch seit sie nur noch Familientragödien zu Papier bringt da ihr ansonsten wohl nichts tolles mehr einfällt bin ich einfach nur enttäuscht. Ich gebe zu, auch dieses Buch war schnell gelesen und man war berührt aber nicht von der Art der Darstellung sondern von dem Schicksal dieser jungen Frau. Wie so schon viel zitiert aber wahnsinnig schlecht recherchiert und alle eiskalt über einen Kamm geschert, voll mit Vorurteilen jeglicher Art. Auch ließ sich das Buch so schnell lesen da es sehr flach geschrieben ist ohne irgend einen Anspruch. Schade.
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am 21. Januar 2012
ich bin ein Fan von Hera Lind, aber wahnsinnig enttäuscht von diesem Buch. Das Thema ist sehr gut gewählt, aber es wurde über die Umstände in der damaligen DDR sehr schlecht recherchiert. Ich, Jahrgang 61, bekam in Halle an der Saale Ende der 70-iger Jahre auch ein Kind- zum Glück gesund. Nie wurde ich auch nur schlecht behandelt oder nur mit Nachnamen, vor allem in diesem "Kaserenton", angeredet( angeschnauzt). Im Gegenteil, die Ärzte und Schwestern waren sehr nett. Für sie muss sich dieses Buch wie eine Beleidigung lesen. Es ist sicher nicht alles schön damals gewesen, aber so war es mit Sicherheit nicht. Auch wurde ja nun wirklich nicht ständig darauf hingewiesen, dass alles Volkseigentum sein. Nein, wenn nötig bekam man natürlich auch bei Schmerzen Medikamente. Ich finde es wahnsinnig schade und es macht mich sehr wütend, dass alles so falsch dargestellt wurde. Daher verliert für mich das Buch an Wert.
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am 14. Januar 2012
Ich habe das Buch in 2 Tagen verschlungen, da es eine sehr berührende Geschichte ist.
Mein höchster Respekt gilt der Familie Hädicke. Es gibt nicht viele, die solch ein Schicksal so kämpferisch und vor allen Dingen auch positiv durchstehen. Ich selber hätte das wahrscheinlich nicht geschafft.

Ansonsten bin ich leider sehr enttäuscht, was die allgemeine Darstellung der medizinischen Betreuung und Ämter in der DDR betrifft. Das es viele Probleme aufgrund der Mangelwirtschaft gab und das es ein Unrechtsstaat war, ist allgemeinhin bekannt und daran möchte ich auch nichts rütteln, aber diese Darstellung hat mit der Realität wie ich sie selbst erlebt habe nicht allzuviel gemeinsam.
Wenn man ein Buch über eine wahre Begebenheit schreibt, sollte man sich näher an der Realität bewegen und weniger künstlerische Freiheit einsetzen. Einfach mal besser recherchieren und nicht verallgemeinern.
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am 30. Dezember 2011
Ich, Jahrgang 1964, aufgewachsen in der ehemaligen DDR,kein Parteimitglied und bisher großer Hera Lind Fan bin einfach nur masslos enttäuscht über dieses neue Buch.
Dabei ist es ein Thema, was erschüttert, was nachdenklich macht und noch mehr Hochachtung vor allen Müttern und Vätern mit behinderten Kindern hervorruft! Aber die Art und Weise, in welcher das Gesundheitswesen, die Krankenschwestern und Ärzte dargestellt werden , ist einfach unerträglich.
Meine Mutter war 30 Jahre lang Schwester in einer staatlichen Praxis,ich selbst habe meine Tochter noch zu DDR- Zeiten auf die Welt gebracht und musste lange Zeit bei den verschiedensten Ärzten vorsprechen, da sie anfangs sehr kränklich war,da zu früh geboren, und n i e m a l s ist mir auch nur ein Mitarbeiter dumm gekommen,hat mich in irgendeiner Form diskriminiert - im Gegenteil.
Ich weiss nicht, wo und wie Frau Lind die Recherche zu diesem Buch betrieben hat, aber ich finde es einfach verlogen, sich vor den Karren spannen zu lassen nur um ein - wirklich bewegendes- Thema zu beackern,ein Buch zu veröffentlichen, damit Geld zu verdienen und ansonsten keinerlei Einsicht in das damalige Leben zu haben. Und ich gebe zu, es war wahrlich nicht alles gut und einfach - anstehen gehörte auch für mich zur Tagesordnung!

Weitaus authentischer,ehrlicher wäre es doch gewesen, dieses Buch, was ja auf Tagebuchnotizen der betroffenen
Frau Hädicke basieren soll, von ihr selbst als Erfahrungsbericht veröffentlichen zu lassen.
Auch die Schilderungen der Willkür durch die " Nationale Volksarmee" ist mir von keiner Seite meiner, während und nach dieser Lektüre, zahlreich befragten männlichen Verwandten und Bekannten, die in den 80-er Jahren ihren Grundwehrdienst ableisten mussten, s o bestätigt wurden. Und auch von denen war keiner Parteimitglied!

Fazit: Ich habe mich durch das Buch durchgequält und finde es sehr schade, dass ein so wichtiges Thema so stümperhaft bearbeitet wurde. Für Leser in den alten Bundesländern als Mitleidsbonus sicherlich zu empfehlen - auch wenn die Schilderungen nicht kritiklos hingenommen werden sollten - für alle ehemaligen DDR- Einwohner, Ärzte und Schwestern ein Schlag ins Gesicht.

Ich hoffe, das nächste Buch von Hera Lind findet zu alter Qualität zurück und wird nicht wieder nur eine Geschichte nach einer "wahren Begebenheit".

Meine Hochachtung vor Famiilie Hädicke und allen anderen Betroffenen wird mit dieser Rezension in keinster Weise geschmälert!
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am 28. April 2012
Ich lese viel, gerne, oft....kurzum: eine geübte Leserin!
Und vielleicht gerade deswegen war ich maßlos enttäuscht über den Stil, in dem Hera Lind die Lebens- und Leidensgeschichte der Familie Hädicke erzählt.
Wie es in den Siebzigerjahren in der DDR zuging, weiß ich nicht, darüber steht mir kein Urteil zu. Trotzdem empfand ich die Darstellung als ziemlich übertrieben und recht pessimistisch und sie erinnert mich an eine Bekannte, die ihr Leben damit verbringt, überall Unrecht zu entdecken, sich schlecht behandelt zu fühlen und zu lamentieren.Inhaltlich steht mir allerdings keine Beurteilung zu. Es kann so gewesen sein...oder auch anders!
Der Stil, in dem Hera Lind jedoch erzählt, ist meines Erachtens schrecklich, als hätte eine Achtklässerin es geschrieben: kurze einfache Sätze, die einem bereits nach 20 Seiten auf die Nerven gehen. Ich habe mich regelrecht gezwungen, das Buch zu Ende zu lesen.
Liebe Familie Hädicke: Ich bewundere Sie um Ihre Kraft, das Leben mit Ihrem Kind so gut gemeistert zu haben und weiterhin zu meistern. Dass Sie dieses Buch zusammen mit Hera Lind auf den Markt gebracht haben, ist allerdings sehr schade. Die Thematik, Ihr Engagement und Ihre Tochter hätten einen besseren, nicht so überdramatisch inszenierten und trotzdem sprachlich geradezu primitiven Roman verdient. Ihnen und Ihrer Tochter Anja alles Gute!
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am 9. Mai 2012
Welche Hintergrundinformation hat Frau Lind wirklich von Frau Hädicke erhalten? Wie die Familie das Leben mit einer schwerstbehinderten Tochter meistert, nötigt von Nichtbetroffenen allerhöchste Anerkennung und Respekt ab. Frau Lind hat mit der romanhaften Schilderung dieser Familie allerdings keinen Gefallen getan. Zumindestens alle Leserinnen im ostdeutschen Raum kennen, wenn sie alt genug sind, die Entbindungsstationen, Krankenhäuser, öffentlichen Stellen und Versorgungseinrichtungen aus DDR-Zeiten. Die Darstellung von Frau Lind geht so weit an der Wirklichkeit vorbei, dass das Buch ein reines Ärgernis ist. Offensichtlich hat sie sich nicht die Mühe gemacht, zu recherchieren, sondern Vorurteile, die Wessis offensichtlich zur Genüge haben, einfach aufgeschrieben. Ich habe vier Kinder in vier verschiedenen Entbindungsstationen zwischen 1979 und 1989 zur Welt gebracht. Nirgendwo gab es ruppige, unfreundliche Hebammen, Krankenschwestern und Ärzte. In keinem einzigen Krankenhauszimmer hing Erich Honecker an der Wand. Auch bei der Mütterberatung wurde man nicht auf die beschriebene Weise abgefertigt, da dort die Kinder regelmäßig untersucht und geimpft wurden und Fragen zur Ernährung usw. besprochen wurden. Beim Einkaufen stand man niemals in Schlangen an, um Lebensmittel (Südfrüchte ausgenommen)zu kaufen. Ich könnte noch viele weitere Beispiele nennen. Wer dieses Buch als Tatsachenroman liest, erhält ein völlig falsches Bild über das Leben in der DDR. Seltsam, dass ein Verlag dieses Manuskript verlegt hat!
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am 28. Januar 2013
... und BITTE auch NICHT lesen!!!! Ein Stern ist noch zu viel!!!

Dieses Buch ist ein Schlag ins Gesicht für jeden, der damals in der DDR gelebt oder gearbeitet hat. Für jeden deshalb, weil Frau Hädicke es ja der Geschichte nach zu urteilen ausschließlich mit Idioten zu tun hatte. Die Ärzte, das Pflegepersonal, die Polizei, die Armee-Angehörigen, die Menschen auf den Ämtern (egal welcher Art!) alle waren sie unfähig und bescheuert. Ebenso die Menschen um sie herum. Die waren alle herzlos, unsensibel, intolerant und ignorant und konnten mit einer Behinderten nicht umgehen, oder wie sonst ist zu erklären, dass Frau Hädicke nur blöd gaffende Leute auf der Straße, in Wartezimmern und anderswo getroffen hat? Eine Familie im größeren Sinne gab es wohl nicht, obwohl ganz am Rande von einer Mutter, von Schwiegereltern und einer Schwester die Rede ist. Wahrscheinlich waren die auch alle blöd, zu blöd für Frau Hädicke - die einzige Frau mit Durchblick in der DDR (?) und wohl auch die einzige mit einem behinderten Kind (?)

Das Buch nervt von der ersten bis zur letzten Seite! Wer glaubt, mit diesem Buch einen Einblick in die Verhältnisse in der ehemaligen DDR bekommen zu haben, liegt weit, sehr weit daneben. Von den hier beschriebenen Situationen sind nicht mal 10% ansatzweise Realität gewesen - ob die beschriebenen Zustände in der Entbindungsklinik, den besoffenen, am Steuer sitzenden Notarzt, oder die Ferieneinrichtung für Behinderte, die nicht auf Behinderte eingestellt war. Es wird nahezu kein Klischee ausgelassen und maßlos überzogen. Doch, die Stasi wurde vergessen. Die hätte hier noch wunderbar reingepasst. In meiner Familie ist in 40 Jahren DDR niemand mit Genosse" beim Arzt, im Supermarkt oder auf einem Amt angesprochen worden und wegen Klopapier hat auch niemand anstehen müssen. Allerdings kenne ich auch niemanden, der sein Kind (erst recht kein krankes) vor der Kaufhalle im Kinderwagen unbeaufsichtigt ließ, um Rindfleisch und Klopapier zu ergattern", das gab es übrigens im Überfluss. Leider gab es in meinem Umfeld (nicht weit von Halle entfernt) auch niemanden, der Ende der 70er Jahre noch ohne Staubsauger und ohne Waschmaschine auskommen musste, aber auch niemanden, der gerade mal 4 Jahre später zwei Autos fuhr. Solche Sätze wie: Windeln für alle! Das steht in den Statuten." sind einfach nur lächerlich und total übertrieben. Man könnte hier seitenweise Unwahrheiten zitieren und da es ausdrücklich um eine wahre Geschichte geht, hört für mich hier die künstlerische Freiheit auf und es ist einfach nur traurig, dass es einen Lektor, einen Verlagsleiter und letztlich einen Verlag gibt, der so etwas druckt.

Vielleicht hätten Sie, Frau Hädicke, eher anfangen sollen, Ihre Geschichte aufzuschreiben, dann hätten Sie Ihre eigenen Erfahrungen in der DDR nicht mit den Nachkriegserfahrungen Ihrer Großeltern verwechselt.

Frau Lind scheint, wie schon in Ihrem ersten Tatsachenroman, ein persönliches Problem mit Ärzten und Pflegern zu haben und lässt keine Gelegenhit aus, diese schlecht zu machen und so unmenschlich wie nur irgend möglich darzustellen. Und wie in Der Mann der wirklich liebte", scheint es auch hier äußerst problematisch zu sein, die Geschehnisse zeitlich in den Griff zu bekommen und das in einem Tatsachenroman! Im November 2011 ist Anja Hädicke laut einem Bericht der Mitteldeutschen Zeitung 33 Jahre alt, d. h. sie ist ca. 1978 geboren. Als sie im Buch 14 Jahre alt ist, kämpft Frau Hädicke immer noch auf DDR-Ämtern. Man beachte, dass wir inzwischen das Jahr 1992 schreiben :-))) War da nicht 1989 der Fall der Mauer? Na klar, aber der wird im Buch ein paar Seiten später erwähnt. Herr Hädicke schaut da übrigens stehend die Aktuelle Kamera und hält seine inzwischen über 30 Kilo wiegende Anja in ein Handtuch gewickelt auf dem Arm - total realistisch! Auch beträgt der Altersabstand zwischen den Schwestern Sabine und Anja mal 7 - 8 Jahre (zu Sabines Geburt und Schulanfang) und später bei dem Autounfall von Frau Hädicke plötzlich 12 Jahre. Und das in einem Tatsachenroman??? Da fragt man sich doch, was an dem Roman eigentlich noch Tatsache ist ...

Sämtliche Ereignisse sind einfach so überzogen beschrieben und ich könnte noch seitenweise Unwahrheiten zitieren. Man hat das Gefühl, dass möglichst schnell viele Seiten gefüllt werden mussten, um dann möglichst schnell viel Geld damit zu verdienen.

Meine persönliche Meinung: Für das Buch wurde wenig bis gar nicht recherchiert, es ist schlecht geschrieben - kurzum: es ist das Papier, auf das es gedruckt ist und die Zeit, die man zum Lesen braucht nicht wert! Leider, denn aus dem Thema hätte man mehr machen können - viel mehr!
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am 9. Juli 2014
Ich bin eine absolute Leseratte und immer auf der Suche nach neuen Büchern, die meinen Geschmack treffen. Als ich den Inhalt des gegenständlichen Buches gelesen habe, habe ich mich spontan dazu entschlossen, es zu erwerben. Jedoch bin ich nicht sonderlich begeistert von diesem Buch und es gibt wenige Bücher, die mich nicht reizen. An sich ist es wunderbar, wie sich Familie Hädicke um Anja kümmert, großen Respekt dafür! Jeder Mensch, mit oder ohne Behinderung sollte gleichermaßen gut behandelt werden. Bei diesem Buch geht mir jedoch alles irgendwie viel zu schnell und es gibt nahezu kaum Emotionen. Frau Hädicke muss doch am Boden zerstört gewesen sein, als sie von der Behinderung ihrer Tochter erfahren hat. Klar liest man, dass sie unglücklich darüber war und sich Gedanken gemacht, warum ich? Aber ich wünsche mir bei Geschichten, die der Wahrheit entsprechen, einfach weit mehr Gefühle.
Ob es damals in Deutschland tatsächlich so streng abgelaufen ist, kann ich nicht beurteilen, da ich zu dieser Zeit noch nicht auf der Welt war. Im Buch ist immer die Rede, dass Anja von Ärzten schlecht behandelt wurde, nie richtig ernst genommen wurde und teilweise sogar als Versuchskaninchen fungierte. Als die Passage kam, wo Familie Hädicke mit Anja einen Kuraufenthalt hat, fragte ich mich die ganze Zeit, ob die anderen behinderten Kinder und ihre Familien ebenfalls so benachteiligt waren.
Alles in einem: Für mich ist dieses Buch leider nicht zu empfehlen. Ich finde es zwar hervorragend, wie Frau Hädicke um Anja kämpft und versucht, ihr ein schönes Leben zu ermöglichen, aber meiner Meinung nach ist Frau Lind diese Geschichte nicht wirklich gut gelungen. Es liest sich für mich teilweise wie ein Sachverhaltsbericht, aber nicht wie ein Roman. Mir fehlen die Emotionen, die Gedankenläufe der Eltern.
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