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207 von 225 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Roman der großen Gefühle und dunkler Geheimnisse
Dies ist eine dieser Geschichten, die so lebhaft und phantasievoll erzählt werden, dass man in ihr versinken möchte. Eine Erzählung voller Gefühle und vergessener Erinnerungen, die sich über mehrere Generationen erstreckt und dann dort endet, wo alles begann: In einem wunderschönen Garten, an der Küste Cornwalls, der lange Zeit vergessen...
Veröffentlicht am 25. Januar 2009 von Tanja Heckendorn

versus
69 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas weit hergeholt
Ich denke zur Geschichte selbst braucht man nicht viel zu sagen da es einige Rezensionen gibt in denen schon fast zu viel erzählt wird.
Mir hat die Geschichte eindeutig zu lange gedauert. Sie wirkte durch die langjährige Suche auch etwas unglaubwürdig. Da die zeitlichen Abstände fast 100 Jahre betragen ist es kaum möglich das sich daran noch...
Veröffentlicht am 3. September 2009 von Leseratte


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207 von 225 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Roman der großen Gefühle und dunkler Geheimnisse, 25. Januar 2009
Von 
Tanja Heckendorn "heckendorn" (Lörrach) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Dies ist eine dieser Geschichten, die so lebhaft und phantasievoll erzählt werden, dass man in ihr versinken möchte. Eine Erzählung voller Gefühle und vergessener Erinnerungen, die sich über mehrere Generationen erstreckt und dann dort endet, wo alles begann: In einem wunderschönen Garten, an der Küste Cornwalls, der lange Zeit vergessen und verschlossen da lag und nun seine in ihm erlebten Ereignisse preisgibt. Außerdem hilft er einer jungen Frau, die vom anderen Teil der Welt angereist ist, um ein Geheimnis der Vergangenheit zu lüften, neues Glück zu finden.

Der Roman wird auf drei Zeitebenen erzählt: Da ist erst einmal Eliza, die zu Anfang des 20. Jahrhunderts in London lebt. Sie ist eine begabte Geschichtenerzählerin, die nach dem Tod ihrer Mama und dem tragischen Unfall ihres geliebten Bruders von einem Anwalt auf den Herrensitz der bisher unbekannten adligen Familie ihrer Mutter gebracht wird. Besonders fasziniert ist das aufgeweckte Mädchen von dem Labyrinth, welches in einen wunderschönen Garten führt. Davon berichtet sie auch ihrer neu entdeckten Cousine Rose, die ihr wie eine verzauberte Prinzessin in einem traurigen Schloss vorkommt. Die beiden werden gute Freundinnen, doch Jahre später soll ein tiefer Schatten auf diese Freundschaft fallen, der das Leben der beiden schönen Frauen für immer verändern wird.
Auch für Nell verändert sich das Leben nach dem Tod der geliebten Mutter dramatisch. Ihr Vater verrät ihr, dass ihre Heimat in Wirklichkeit nicht Australien ist. Ihre leiblichen Eltern sind unbekannt, denn die kleine Nell wurde mutterseelenallein im Hafen aufgefunden, nachdem ein großer Dampfer aus Europa angelegt hatte. Da Nell keinerlei Erinnerungen hatte und keiner nach dem kleinen Mädchen suchte, wurde sie kurzerhand von Hamisch und Lil aus Maryborough als Kind angenommen. Ein gepackter Koffer von damals führt die erwachsene Nell in den 70er-Jahren schließlich nach Cornwall, wo sie ihre Wurzeln vermutet.
Australien, 2005: Jahre später zerbricht sich Nells Enkeltochter Cassandra über den Nachlass ihrer geliebten Großmutter den Kopf. Denn Nell hat ihr ein Cottage in Cornwall vermacht, dabei wusste Cass nicht einmal, dass ihre Oma jemals in England war. Ihre Großmutter war sich sicher, dass Cass das Rätsel der Vergangenheit lösen könnte. Was für Geheimnisse warten auf Cassandra im Land ihrer Vorfahren? Was hat die Liebesgeschichte eines begabten Zeichenkünstlers mit der wunderschönen Herrin von Blackhorst Manor mit ihrer Vergangenheit zu tun? Und was hat es mit den zauberhaften Märchen auf sich, die eine geheimnisvolle Dame ausdachte, die Nell lange Zeit nur unter dem Begriff "die Autorin" kannte?

Man kann fast sicher davon ausgehen, dass Kate Morton beim Verfassen ihres Buches von dem poetischen Kinderroman "Der geheime Garten" beeinflusst wurde. Ein klein wenig "Alice im Wunderland" war vielleicht auch dabei um die unwiderstehliche Mischung aus tragischer Geschichte, geheimnisvollen Märchen und der zeitlosen Thematik um Mütter und Töchter zusammenzustellen und daraus einen Roman von einem unwiderstehlichen Unterhaltungswert zu machen. Wer gerne zu einer Lektüre greift, die vor tiefen Gefühlen nicht zurück schreckt und doch niemals den Grad zur Sentimentalität überschreitet, wird nicht enttäuscht werden. Außerdem ist das dunkle Geheimnis, welches den vergessenen Garten umgibt, für den Leser wirklich überzeugend und spannend aufgelöst!
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101 von 110 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung, Unterhaltung.....einfach klasse, 28. Januar 2009
Von 
JoKo - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Romane, die sich um ein Familiengeheimnis drehen, kommen immmer gut an beim Lesepuplikum , wenn die Spannung dann wie hier, bis zum Schluss erhalten bleibt, kann man dem Autor,bzw.der Autorin nur gratulieren . Ein toller Schmöker für diesen kalten Winter.

Nell erfährt an ihrem 21. Geburtstag, dass sie nicht die leibliche Tochter ihrer Eltern ist. Für sie bricht eine Welt zusammen und ihr vorrangigster Wunsch ist zu erfahren, wer ihre Eltern sind.Doch die Auflösüng des Rätsels bleibt ihr bis zu ihrem Tod verwehrt.Erst ihre Enkelin Cassandra löst das Geheimnis um ihre Familie, nachdem Nell ihr nach ihrem Tod ein Cottage in Cornwall vermacht und sie Aufzeichnungen ihrer Großmutter findet.

Dieser Roman , der auf drei Zeitebenen in Australien und England spielt,beginnt Anfang des 20. Jahrhundert in England und findet sein glückliches Ende 2005.Zu Anfang des Romans hatte ich etwas Schwierigkeiten mit den vielen Personen und den ständigen Zeitsprüngen, doch die Verwirrung fand schnell ein Ende und dann ließ ich mich von dieser sehr unterhaltsamen und ebenso spannenden Geschichte gefangen nehmen. Zum Ende steigerte sich die Spannung noch einmal und man konnte das Ende kaum erwarten. Ich fand die Geschichte auch an keiner Stelle vorhersehbar. Der flüssige Schreibstil tat sein übriges , um mich dieses Buch genießen zu lassen. Ich werde mir sicherlich nach diesem tollen Werk auch den Erstling der Autorin holen und bin erfreut zu hören, dass sie schon an ihrem dritten Buch arbeitet.

Tolle Unterhaltungslektüre !!!!!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vergangenheit. Zukunft. Familie., 18. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Der verborgene Garten: Roman (Kindle Edition)
Dieses Buch von Kate Morton? Unglaublich gut!

Oder eher gesagt: Nach einigen Starschwierigkeiten unglaublich gut. Denn bei den ersten 5 Kapiteln habe ich doch sehr geflucht. Man weiß zuerst nicht wer jetzt genau wer ist, um wen es geht und man ist ziemlich verwirrt. Im 5. Kapitel nimmt das Buch jedoch an Spannung zu und die bleibt bis zum Schluss erhalten; steigert sich sogar!

Was mir besonders positiv aufgefallen ist, ist dass man bei diesem Buch, im Gegensatz zu vielen anderen, nicht schon aus dem Klappentext auf das Ende schließen kann. Das Familiengeheimnis bleibt bis kurz vor Ende des Buches tatsächlich geheim.

Kate Morton hat einen sehr fesselnden und auch anspruchsvolleren Schreibstil als viele andere Autoren/-innen. Für mich ist sie nach diesem Buch eine meiner liebsten Autorinnen. Der Roman ist so spannend geschrieben, dass man ihn kaum aus der Hand legen mag.

Die Charaktere und Orte sind so gut beschrieben, dass man alles bildlich vor Augen hat und sich fast schon wie ein Teil der Geschichte/Familie fühlt.

Ein anderer sehr positiver Punkt ist, dass tatsächlich alle Briefe, Tagebucheintragungen und sogar Märchen abgedruckt sind und man so nicht im Dunkeln gelassen wird. Man weiß ganz genau worüber die Charaktere sprechen, weiß sogar manches Mal viel mehr als sie.

Und: Endlich mal wieder ein Buch, das einen Epilog hat! Das ist eine Sache, die ich bei vielen anderen Romanen, die ich in letzter Zeit gelesen habe, vermisst habe. ‚Der verborgene Garten’ hat für mich alles, was ein historischer Roman, der sich um ein Familiengeheimnis dreht, braucht.
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69 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas weit hergeholt, 3. September 2009
Ich denke zur Geschichte selbst braucht man nicht viel zu sagen da es einige Rezensionen gibt in denen schon fast zu viel erzählt wird.
Mir hat die Geschichte eindeutig zu lange gedauert. Sie wirkte durch die langjährige Suche auch etwas unglaubwürdig. Da die zeitlichen Abstände fast 100 Jahre betragen ist es kaum möglich das sich daran noch jemand erinnert, bzw das sich die Nachkommen noch daran erinnern.
Schade eigentlich da der Klappentext sich doch so viel versprechend angehört hat.
Was mich durchaus ansprach waren die Schilderungen des Gartens oder auch die Darstellung der Protagonisten sie wirkten so lebendig da war es auch egal in welcher Zeit sie lebten man konnte sich ein gutes Bild von den Menschen machen. Die einen waren sehr liebenswert und ein kleiner Teil war verbissen und kalt. Doch dann gegen Ende der Geschichte überschlagen sich die Ereignisse wo man vorher im langen Stil erzählt hat wird der Schluss hoppla hopp zu ende gebracht.

Falls jemand interesse an diesem Buch hat der sollte warten bis das ganze als Taschenbuch erscheint da mir persönlich die 21,95 etwas Leid tun.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Familienroman über eine Zeitspanne von 100 Jahren, 15. April 2012
Von 
Daggi - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der verborgene Garten (Taschenbuch)
Kate Morton überbrückt eine Zeitspanne von über 100 Jahren in diesem Familienroman über die (erfundene) Adelsfamilie Blackhurst, auf der ein böser Fluch liegt - denn die Blackhursts sind Emporkömmlinge und nicht wirklich blaublütig und leben mehr schlecht als recht auf ihrem Familiensitz, dem Herrenhaus Blackhurst in Tregenna, Cornwall. Wer aus der Familie ein schwarzes Phantomschiff sieht "zieht mehr Unglück auf sich, als ein Mensch aushalten kann". Solche und andere Märchen erzählt uns Kate Morton in ihrem 640 Seiten starken Werk Der verborgene Garten.

Der Roman beginnt mit einem großen Rätsel: warum wird ein vierjähriges Mädchen auf einem Schiff, das nach Australien fährt, ausgesetzt und sich selbst überlassen? Sie hat das Glück, eine sie liebende Familie zu finden, doch als Nell an ihrem 21. Geburtstag von ihrem Vater erfährt, dass sie ein angenommenes Kind ist, bricht für sie eine Welt zusammen. Sie kapselt sich von ihrer Familie und ihrer Umwelt mehr und mehr ab und entwickelt sich zur Eigenbrötlerin. Dennoch möchte sie unbedingt herausfinden, wo sie eigentlich herkommt. Alle Spuren führen nach Cornwall zu dem Herrenhaus Blackhurst bzw. zu einem kleinen Haus auf den Klippen - dem Cliff Cottage. Nach und nach findet Nell mehr über ihre eigene Geschichte und über die Geschichte der Blackhurst heraus. Ihrer Enkelin Cassandra vermacht sie das Cliff Cottage und diese führt nach Nells Tod die Spurensuche weiter und klärt selbst die Rätsel auf, die Nell noch nicht hatte lösen können.

Da eine große Zeitspanne zu überbrücken ist, arbeitet die Autorin mit häufigen Zeitsprüngen und Personenwechseln. Über die vielen Jahrzehnte begleiten wir die verschiedenen Hauptpersonen zum einen in das viktorianische England um 1900-1913, in die 30er und die 70er Jahre nach Australien und in die Gegenwart (2005). Zu Beginn des Romans muss man sich auf sehr viele Personen einstellen, wobei ich eine Übersicht über alle im Roman auftretenden Personen hilfreich gefunden hätte. Denn man wird hier schon mit einer Vielzahl von Personen konfrontiert, die teilweise sogar ähnliches erleben, so dass ich stellenweise den Überblick verloren habe.

Was mir gut am Roman gefällt ist, dass Kate Morton verschiedene reale Personen in das Geschehen einbindet, wie z.B. die Schriftstellerin Frances Hodgson Burnett oder den Maler John Singer Sargent. Burnett hat von 1849-1924 gelebt und ist die Autorin der Werke Der kleine Lord und Der geheime Garten, das Kate Morton u.a. zu diesem Roman inspiriert hat. Andererseits werden Märchen der (erfundenen) Autorin Eliza Makepeace erzählt, die Allegorien auf das Geschehen im Roman darstellen. Die wildromantische Landschaft Cornwalls bietet einen grandiosen Hintergrund als Romankulisse, wobei ein Labyrinth und ein geheimer Garten, die zum Herrenhaus gehören, im Zentrum des Interesses stehen.

Die vielgepriesene Erzählkunst Kate Mortons lässt gegen Schluss des Romans leider nach. Der Roman wird gegen Ende hin platter, spannungsloser und die Handlung wiederholt sich. Kate Morton hat sehr viele sehr gute Ansätze, aber man wundert sich darüber, dass sie nicht mehr daraus macht. So bleiben manche Themen im Ansatz stecken, werden höchstens angekratzt, aber nicht vertieft. Damit meine ich z.B. die abartige Liebe von Linus zu seiner Schwester Georgiana bzw. deren Tochter Eliza oder die Trauer um Cassandras verlorenes Kind. Warum muss Cassandras Liebesgeschichte im Roman so platt und vorhersehbar sein?

Mein Fazit: Kate Morton kann ohne Zweifel schreiben, wie aber auch bei Das geheime Spiel sind nicht alle Handlungsstränge konsequent zu Ende gedacht und nicht alle Charaktere schlüssig. Ich habe den Roman fertiggelesen, weil mich des Rätsels Lösung interessiert hat, wenn auch meine Begeisterung nachgelassen hat. Den großen Enthusiasmus über das Buch kann ich nicht wirklich nachvollziehen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen langatmig, spannungslos, vorhersehbar, 14. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Der verborgene Garten (Taschenbuch)
Als die junge Australierin Cassandra von ihrer Großmutter ein kleinen Cottage an der Küste Cornwalls erbt, ahnt sie nichts von dem unheilvollen Versprechen, das zwei Freundinnen ein Jahrhundert zuvor an jenem Ort einlösten. Auf den Spuren der Vergangenheit entdeckt Cassandra ein Geheimnis, das seinen Anfang in den Gärten von Blackhurst Major nahm und seit Generationen das Schicksal ihrer Familie bestimmt.....

Endlich habe ich das Buch durchgeackert - immerhin über 600 Seiten. Ich hätte gern vorher gewusst was mich erwartet, denn dann hätte ich wohl die Finger von diesem Buch gelassen.....
Das lesen war sehr mühsam, da die Geschichte sehr detailverliebt und langatmig geschrieben ist und sich dadurch krampfhaft in die Länge zieht.
Den ständige Perspektivenwechsel (die Geschichte wird aus der Sicht verschiedenen Personen zu unterschiedlichen Zeiten erzählt) fand ich sehr anstrengend. Wer also keine Zeit hat, das Buch in einem Ritt zu lesen, wird kaum Freude am lesen haben, da ständiges zurückblättern und rekapitulieren quasi vorrausgesetzt wird um nicht gänzlich den Faden zu verlieren.
Die Geschichte liesst sich anfangs noch recht interessant, wird aber zunehmend wirrer, konstruierter und vorhersehbarer. Überraschungen gibt es kaum und das Ende ist leider auch sehr dünn. Schade

Die Punkte gibt es dafür, dass die Autorin es immerhin geschafft hat, eine tolle Atmosphäre zu schaffen. Die Beschreibungen der Orten und einiger Personen haben mir gut gefallen und sind wohl der Grund, wieso ich bin zum Ende durchgehalten habe.
Schade, dass die negativen Punkte bei diesem aber Buch überwiegen
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Und WENN sie nicht gestorben sind...! Ja, WENN..., 20. Dezember 2012
Die ersten 230SEiten waren eher langweilig. Während der ganzen Zeit wird die Spannung um das Geheimnis hoch gehalten. Fast zu keiner Zeit ist vorher zu sehen, wie etwas verlaufen wird.

Nell hat bei ihren Adoptiv-Eltern eine schöne Kindheit verlebt. "Nur" weil sie als Erwachsene erfährt, dass sie adoptiert worden ist, trennt sie sich von ihrem Verlobten, bricht mit ihren Schwestern, alleine das war schon unrealistisch.

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Diese Geschichte findet in drei Zeitebenen statt. Um 1913 (Eliza), 1975 (Nell) und 2005 (Cassandra). Nell möchte herausfinden, warum sie alleine mit dem Schiff in Australien gelandet ist. Warum haben ihre leiblichen Eltern nicht nach ihr gesucht? Was hat das alles mit der Autorin Eliza Makepeace zu tun? Warum hat Eliza die kleine Nell aufs Schiff gebracht, ihr gesagt sie solle warten und doch kehrt Eliza nicht zurück?

Die Sprünge in den drei Zeitebenen waren spannend gehalten und hat immer genau gepaßt.

SPOILERGEFAHR:
Leider scheinen die Protagonisten nur ihren Frieden im Tod zu finden, erst dann ist wohl alles schön. Zu Lebzeiten erfährt Nell nicht mehr, wer sie eigentlich war.

Ihre Enkelin Cassandra lüftet das Geheimnis um Nell nach ihrem Tod. Und trotzdem hinterläßt das Ende einen faden Beigeschmack.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schön geschrieben, aber..., 27. März 2014
... die vielen Zeit- bzw. Jahrhundertsprünge erschwerten das Verständnis. Immerzu fühlte ich mich aus der Handlung gerissen, wollte ich eigentlich wissen, was in der Vergangenheit geschah. Dann hatte ich mich wieder eingelesen und eingefühlt, als der nächste zeitliche Sprung mich wieder hinauskatapultierte.
Schade!
Der Roman ist zwar sehr ausführlich, aber dass der roten Faden immer abgerissen wird, erschwert das Verständnis sehr. Obwohl alles sehr ausführlich beschrieben wird, endet für mich alles viel zu abrupt und vieles, was ich lieber gerne als Handlung gelesen hätte, bekomme ich als Erzählstimme über unbeteiligte andere Personen oder als simple Beschreibung "geliefert". Mir fehlt der Bezug dazu, was ich sehr schade finde.
Oft musste auch ich nachschlagen um zu verstehen, über wen ich gerade lese und um was es gerade eigentlich geht.
Bis jetzt habe ich den Roman nur ein einziges Mal gelesen und ehrlich gesagt überwog die Erleichterung, "fertig" zu sein. Noch einmal werde ich es wohl nicht mehr lesen, obwohl der Schreibstil der Autorin sehr angenehm ist. Die vielen zeitlichen Sprünge und geänderten Perspektiven verhinderten eine Bindung mit irgendeiner der Personen und eigentlich wollte ich nur noch verstehen lernen, worum es eigentlich geht, auch wenn das eigentliche Rätsel in der Tat ganz anders als erhofft gelöst wird. Schade!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Titel passt, 3. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der verborgene Garten (Audio CD)
Benommenheit, Verzauberung, Traurigkeit und eine gewisse Leere spürt man als Hörer, wenn die Sprecherin den letzten Satz vorliest. Die in drei Generationen spielende Geschichte, die vier Frauen auf ihrem Weg und ihrem Suchen begleitet, zieht den Hörer durch die eindringliche Sprache des Textes und der Sprecherin Doris Wolters derart in ihren Bann, dass man sich verlassen fühlt, wenn man das Ende des Hörbuchs erreicht hat. Das liegt zum einen an der zu Herzen gehenden Geschichte einer Frau, die auf den Spuren ihrer verstorbenen Großmutter deren unbekannte Herkunft aufzudecken versucht. Die Geschichte springt dabei zwischen drei Zeiten: Anfang des 20. Jahrhunderts, 1975 und 2005. Der Hörer begleitet die Familie eines entführten Mädchens, er begleitet das Mädchen das später zur Großmutter heranwächst und auf der dritten Ebene begleitet er ihre Enkelin. Die Verschachtelung der Ebenen lässt den Hörer einerseits an der jeweiligen Zeit der Protagonistinnen teilhaben und andererseits in der späteren Zeit die nächste Generation das Erlebte der vorherigen Generation erforschen und aufdecken. In jeder Ebene erhält der Hörer einen kleinen Wissenszuwachs, was damals geschah, und der Hörer schafft es leicht, dem ständigen Wechsel der Ebenen zu folgen. Die Parallelität der Lebenswege und die Auswirkungen der ältesten Generation auf die jüngste, werden in kleinen Hinweisen deutlich. Die Autorin schafft es, ein märchenhaftes Bild mit all seinen Schrecken und Freuden des viktorianischen britischen Königreichs zu zeichnen, in dem das Leben der Menschen extremen äußeren Zwängen unterlag. Gleichzeitig lässt die Autorin, die unbändige Sehnsucht nach dem Wissen um seine Herkunft spürbar werden und der Hörer fiebert mit den Frauen mit, die sich mühsam ein Mosaiksteinchen nach dem anderen zusammen suchen. Es liegt ein gewisser Trost darin, dass man von Beginn weiß, dass aus dem entführten Mädchen der Lebensweg der Großmutter wurde - so lassen sich die Irrungen und Fehlschläge leichter ertragen, denen die Protagonistinnen immer wieder unterliegen. Dabei ist die Geschichte spannend bis zum letzten Satz, da der Hörer sich mit mehreren Theorien herumschlägt und durch immer neue Wendungen immer neue Blickwinkel auf die Geschichte eröffnet werden.
Zum anderen zieht einen die Geschichte aus dem Grund derart in ihren Bann, dass die Sprecherin die auftretenden Figuren lebendig werden lässt. Die Kälte in der Stimme schmieriger Gauner, die Unschuld in der Stimme des vierjährigen entführten Mädchens, die Liebe in der Stimme der um ihre Großmutter trauernden Enkelin, die Eifersucht und Existenzangst in der Stimme der betrogenen Ehefrau - unendlich viele Emotionen werden durch die grandiose Intonation und Passgenauigkeit der Stimme und des Sprachstils der Sprecherin erlebbar.
Dieses Hörbuch ist tatsächlich wie der Besuch in einem verborgenen Garten: Man tritt ein, sieht sich mit staunenden Augen um, ist benebelt von dem Sog, der von ihm ausgeht - und verlässt ihn nach einer Weile beglückt und melancholisch zugleich. Eine absolute Hörempfehlung!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zu viel des Guten, 10. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Der verborgene Garten (Taschenbuch)
Uff. Ich habe das erste Buch von Kate Morton gelesen und es hat mir wirklich gut gefallen. Alles, was ein guter "Schmöker" braucht. Zumindest für Leser, die gerne Stories ohne Kommissar und mit englischem Flair lesen.

Kate Morton versteht ihr Handwerk. Leider hat sie versucht, das erste Buch - das auf Anhieb alles beeinhaltet hat, was man/frau sich von einem solchen Buch wünscht - zu toppen. Das war ein Fehler.

Bereits am Anfang ist es schwierig, sich zurecht zu finden. Die Charaktere werden nicht so beschrieben, dass ein Bild im Kopf entsteht. Hat man sich dann eingelesen -und das Buch (mit mehr oder weniger Auslassungen) zu Ende gelesen, kann man sagen: 200 Seiten weniger wären mehr gewesen.

Die Erzählung des Lebens der Großmutter (1975) hätte man sich getrost ersparen können. Die notwendigen Informationen wären durch das Leben der Enkelin in der Gegenwart (2005) problemlos und wesentlich kürzer miterzählt worden.

Aber vor allem: Zwischendurch werden Märchen eingeflochten - ich habe sie samt und sonders übersprungen. Scheinbar war das gut - anderen Rezensionen ist zu entnehmen, dass in den Märchen schon das Ende der Geschichte vorweg genommen wird (...).

Ich möchte der Autorin keinesfalls absprechen, dass sie imstande ist, ein fabelhaftes Märchenbuch zu schreiben. Aber wenn ich ein Märchenbuch lesen möchte, kaufe ich mir eines. Man hätte daher aus einem Buch besser zwei gemacht...

Die letzten Kapitel habe ich nur noch überflogen und nur noch den Erzählstrang 1913 gelesen. Des Rätsels Lösung war schon klar und daher ist es ärgerlich, wenn die Autorin die Leser (sorry) für blöd verkauft und meint, mit den Erzählsträngen 1975 und 2005 noch etwas spannend machen zu können.

Ab einen gewissen Punkt hätte man die (um 1975 bereinigte) Geschichte daher zügig zu Ende führen und mit Charakterschilderungen abrunden sollen. Weder die Geschichte der Großmutter, noch die der Enkelin interessieren da noch.

Interessant war somit nur noch 1913 - und hier am Schluss zeigen sich meiner Ansicht nach auch die Mängel des Buches: So wurde einerseits unnötig Ballast hineingepackt, andererseits werden interessante Fragen vollkommen unbeantwortet gelassen:

Warum verwandelt sich Rose vom kindlichen Ekel zu einem von allen geliebten Engel?

Warum verwandelt sich Eliza von einem lebenstüchtigen Kind in eine Person, die ausschließlich von der Liebe ihrer Cousine abhängig ist? Vermutlich, weil ihr der Zwilling fehlt. Wäre lohnend gewesen, darauf einzugehen.

Ist der Vater von Rose pädophil oder nicht? War allein der Vorfall mit Linus und dem Messer ausschlaggebend für die Flucht von Georgiana?

Ist der Ehemann von Rose ein Außerirdischer oder einfach nur so emotional vollkommen abgestumpft? Wenn Letzteres: Wieso??

Und: Was wird eigentlich aus Nells Tochter?

Wäre lohnend gewesen, auf darauf näher einzugehen und die Geschichte dafür um den Erzählstrang 1975 und die Märchen zu bereinigen.

Gesamtbewertung: Drei Sterne, weil es eine gute Story ist, aber viel zu überladen und die Charaktere nicht vollständig ausgearbeitet werden. Kann man auf jeden Fall lesen, aber kein Muss. Beim dritten Roman warte ich die Taschenbuchausgabe ab.
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Der verborgene Garten
Der verborgene Garten von Kate Morton (Taschenbuch - 6. April 2010)
EUR 9,99
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