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25 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beeindruckende Bilder. Gemalt mit Worten.
Maria Barbal malt in diesem Roman das Leben der Bauerntochter Conxa mit sehr einfachen Federstrichen; sie malt mit Worten. Jedes der drei Seiten langen Kapitel habe ich wie ein Gemälde empfunden - das geschah keineswegs im Vorübergehen - und ließ sie Stück für Stück auf mich wirken. Eine bittersüße Art von Wehmut wird durch diese...
Veröffentlicht am 26. September 2008 von Apicula

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sehr einfach, nichts besonderes!
Da ich gerne Bücher lese, die sich etwas von der Masse abheben habe ich mich, auch aufgrund der Bewertungen, zu diesem Buch inspirieren lassen. Die Bewertungen kann ich nur schwer nachvollziehen. Das Buch ist weder spannend noch besonders interessant. Eine Lebensgeschichte, für meien Geschmackt auf zu wenigen Seiten dargestellt.
Viele Fragen bleiben offen,...
Veröffentlicht am 2. Mai 2010 von Reisemaus


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25 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beeindruckende Bilder. Gemalt mit Worten., 26. September 2008
Von 
Apicula (Apiculis) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 10 REZENSENT)    (#1 HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Wie ein Stein im Geröll: Roman (Taschenbuch)
Maria Barbal malt in diesem Roman das Leben der Bauerntochter Conxa mit sehr einfachen Federstrichen; sie malt mit Worten. Jedes der drei Seiten langen Kapitel habe ich wie ein Gemälde empfunden - das geschah keineswegs im Vorübergehen - und ließ sie Stück für Stück auf mich wirken. Eine bittersüße Art von Wehmut wird durch diese "Bilder" auf den Leser übertragen. Einerseits eine Freude die Bilder in sich aufzunehmen, andererseits zeigen die Bilder alles andere als eine ländliche Idylle.

Conxa muss als 13-jährige fort aus dem Elternhaus und wird zur Tante (wohlgemerkt! "zur Tante", nicht zu ihrer Tante) geschickt. In ihrem Elternhaus gibt es zu wenig zu essen, für so viele. Besagte Tante nämlich, wurde nicht mit Nachwuchs gesegnet und so arbeitet Conxa fortan für die Tante und lebt bei ihr. (Auch diese Reihenfolge wurde absichtlich gewählt.)

"Es gibt viel Arbeit.", schreibt Maria Barbal - und angesichts meiner eigenen Kindheit und den Erlebnissen meiner Mutter (auf einem Bergbauernhof) kommen mir die Tränen...
Conxa - sie ist es, der die Autorin die Worte in den Mund legt - schreibt bewundernswert fair, man nennt das wohl demütig, über das harte Leben in der karg besiedelten Gegend in Katalanien. Doch es ist nicht immer hart, denn trotz Plagerei auf dem Feld und bei der Ernte erlebt sie auch "glücklichen Zeiten" und erzählt wunderbar klar und schnörkellos von ihrer großen Liebe. Und dann wieder von dem großen Leid, den Demütigungen und Verlusten. Conxa wird zu einer Frau, die ihr Schicksal hinnimmt und alles erträgt - wie ein Stein im Geröll. Gelogen! Eine klassische Fehlinterpretation, denn vielmehr ist es so: Conxa lebt in einer Welt, wo Menschen von Geburt an nichts als Steine im Geröll waren...

Elke Heidenreichs Besprechung von "Wie ein Stein im Geröll" hat mich auf Anhieb fasziniert und ich glaube mich erinnern zu können, sie erwähnte noch, dass dieser Roman in einer anderen Welt spielt. Dennoch habe ich mich seltsam berührt gefühlt durch ihre Besprechung - und schließlich durch die Lektüre selbst. Es gehört jetzt schon, neben der ähnlich faszinierenden Milieustudie "Treibholz. Erzählung" (von Lorenz Mack), zu meinen Favoriten.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Geschichte bewegt zutiefst, die Erzählweise fasziniert, 15. November 2009
Von 
Christian Bleis (Hannover, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wie ein Stein im Geröll: Roman (Taschenbuch)
Dieses schmale Büchlein ist gerade einmal 100 Seiten lang, aber ausgesprochen eindringlich geschrieben. Geschildert wird das lange Leben von Conxa, die in ländlich-einfachen und ärmlichen Verhältnissen in den Pyrenäen zu Anfang des 20. Jahrhunderts aufwächst. Es ist ein hartes Leben mit wenigen Möglichkeiten "Unbeschwertheit" zu genießen.

Die Erzählart ist sehr komprimiert, sind die einzelnen Kapitel doch i.d.R. nicht länger als drei bis vier Seiten. In diesen kurzen Kapiteln fällt der Lichtkegel der Erinnerung auf ein entweder prägendes oder typisches Ereignis im Leben von Conxa. Im Zeitpunkt des Erzählens ist die Hauptperson mittlerweile über 80. Die Geschichte beinhaltet aber auch eine wunderbare Liebesgeschichte, denn Conxa hat das Glück, mit ihrem Ehemann ihre große Liebe zu finden und sie zu genießen, so lange er lebt.

Das gesamte Büchlein ist in drei Teile aufgeteilt, die jeweils einen tiefgreifenden Verlust für Conxa markieren. Teil I beinhaltet den Verlust ihrer Familie (sie kommt als Hilfskraft zu ihrer Tante). Teil II führt zum Verlust ihrer großen Liebe (im Zuge des spanischen Bürgerkrieges). Im dritten Teil schließlich verliert sie auch noch ihr Land, da ihr Sohn in die Stadt (Barcelona) zieht und sie ihm folgt.

Maria Barbal ist ein sehr lebensnahes Werk gelungen, das den Leser in das heute in dieser Form nicht mehr vorfindbare, harte Leben in den Bergen Kataloniens eintauchen lässt. Es ist aber auch ein excellent geschriebenes Buch, mit viel Stil und tollen "Bilder".

Wenn Sie es lesen, wird die Geschichte und die Erzählweise Sie sehr bewegen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sehr einfach, nichts besonderes!, 2. Mai 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wie ein Stein im Geröll: Roman (Taschenbuch)
Da ich gerne Bücher lese, die sich etwas von der Masse abheben habe ich mich, auch aufgrund der Bewertungen, zu diesem Buch inspirieren lassen. Die Bewertungen kann ich nur schwer nachvollziehen. Das Buch ist weder spannend noch besonders interessant. Eine Lebensgeschichte, für meien Geschmackt auf zu wenigen Seiten dargestellt.
Viele Fragen bleiben offen, das Ende kommt plötzlich... habe mehr erwartet!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Lebensgeschichte auf 100 Seiten, 11. September 2010
Von 
Milchbart "marcon" (Münster) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Wie ein Stein im Geröll: Roman (Taschenbuch)
Mich hat das Buch begeistert. Es ist sehr poetisch geschrieben, das kam auch bei der Übersetzung noch über, authentisch, konzhentriert. Die Gefühle werden übermittelt. Auf 100 Seiten wird die Lebensgeschichte einer Frau von 13 bis 80 Jahre zusammen gefasst. Eine Liebesgeschichte in drei Teilen ist entstanden. Hier werden die verschiedenen Lebensphasen und Generationen beleuchtet. Politik und Kultur Kataloniens bilden den Hintergrund.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen das beste Buch, das ich 2009 gelesen habe, 10. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Wie ein Stein im Geröll: Roman (Taschenbuch)
Ein persönliches Frauen-Schicksal im Spanien des 20. Jahrhundets auf dem Land, das sich über ein ganzes Leben und ein ganzes Jahrhundert spannt, geschrieben in einer schönen, knappen und einfachen Sprache mit vielen Zwischenräumen für die eigene Phantasie. Ausgesprochen schön. Sehr zu empfehlen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine begnadete Erzählerin, 7. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Wie ein Stein im Geröll: Roman (Taschenbuch)
Ein sehr kurzes und schlichtes Buch, aber ein äußerst inhaltsreiches Buch. Maria Barbal ist eine begnadete Erzählerin, die in kurzen Sätzen das Leben im damaligen Katalonien schildert.
Ich war begeistert, mit welcher bildhaften Schilderung das Leben der Conxa beschrieben wird.Das wirklich schwere Schicksal des Mädchens bzw. der Frau verändert sie nie wirklich, sie bleibt sich das ganze Buch über treu, charakterlich äußert stark, bewegt sie sich durch ihre schweren Zeiten.
Ein Buch, welches man hervorragend verschenken kann.
Maria Barbal ist für mich eine große Entdeckung.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Katalonische Familiensaga, 28. Januar 2010
Von 
Gromperekaefer "gromperekaefer" (Luxembourg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Wie ein Stein im Geröll: Roman (Taschenbuch)
Der Roman spielt in den spanischen Pyrenäen am Anfang des 20. Jahrhunderts. Geschildert wird das harte Alltagsleben der Bewohner einer bäuerlichen Gebirgsgegend in Katalonien. Trotz der vielen Arbeit fügen die Menschen sich in ihr Schicksal und halten das Rad in Bewegung. Wichtigster Faktor ist der familiäre Zusammenhalt, sodass man sich nach dieser richtet, nichtsdestotrotz aber ein wenig von der Sonnenseite des Lebens abbekommt. Allerdings ist diese Welt fragil, familiäre oder auswärtige Veränderungen wirken störend auf das erreichte Gleichgewicht.

Im Mittelpunkt steht die familiäre Chronik der Hauptperson. Nebenbei erfährt man die Entwicklung eines Dorfes und seiner Bewohner im Spanien des letzten Jahrhunderts. Trotz der Schlichtheit wirkt das Buch lebendig und berührend.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Katalanischer Literaturklassiker, 4. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Wie ein Stein im Geröll: Roman (Taschenbuch)
Selten habe ich ein so schmales Büchlein mit ähnlich starker Wirkung gelesen. Mit jedem Satz erschafft Maria Barbal das Leben von Conxa aus den katalanischen Pyrenäen, wie ein Maurer Stein auf Stein ein Gebäude errichtet. Geradlinig und karg ist ihre Sprache, wie das karge Land, in dem Conxa lebt. Es ist ein entbehrungsreiches Leben, doch voller Zärtlichkeit und Glück. Im Einfachen liegt die wahre Schönheit. Ein starker Einschnitt in Conxas Leben und das ihrer Familie stellt der spanische Bürgerkrieg dar, welcher ihnen den geliebten Ehemann und Vater nimmt. Conxa wird mit ihren 3 Kindern in ein Lager gebracht. Doch auch diese schmerzhafte Zeit zieht vorüber wie die Jahreszeiten, und so wie auf den Winter der Frühling folgt, so folgen auf Kummer und Tränen auch wieder Glück und Freude. Diese kehren mit den Enkelkindern ein und auf ihre letzten Tage verbringt Conxa ihr Leben sogar in der Großstadt Barcelona.

Fazit: zeitlos schön, sehr lesenswert
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5.0 von 5 Sternen Ungewöhnlich in Form und Inhalt, 2. Januar 2013
Von 
Ernst-Gust Krämer "kaupo" (32689 Kalletal, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wie ein Stein im Geröll: Roman (Taschenbuch)
Die Gestaltung der schlichten Erzählung hebt sich in einzigartiger Weise von gewöhnlicher Unterhaltungsliteratur ab. Der Autor verzichtet auf Rafinessen einer künstlichen Komposition. Die vorgestellte Erzählerin blickt in der naturgegebenen Reihenfolge auf glückhaft empfundene wie auf schmerzlich durchlittene Zeiten ihres Lebens zurück. Ob beim Leser eine Erwartung sich aufbaut oder am Ende eines Abschnitts sich erfüllt, nie wird's zur Steigerung des Genusses verwöhnter Leser ausgewalzt. Tendenzlos ergeben sich m nächsten Kapitel neue Ausblicke. Ob man nun nach Erinnerungen an eigene Lebensphasen oder wegen bislang nicht vertrauter Empfindungen Anteil nimmt, nirgendwo wird von der Erzählerin eine solche Anteilnahme eingefordert.
An berühmte Vorläufer erinnert der Gleichnischarakter der Berichte: Auch wer keineswegs wie die Bergbauern der katalanischen Pyrenäen an Armut leidet, ungezählt vielen Menschen gönnen Alltagssorgen, gesundheitliche Befürchtungen, berufsbedingte Arbeiten, nötigste Erholungspausen oder inhaltsleere Zerstreuungen keine Zeit, sich einmal einer Landschaft, Pflanzen, Tieren, oder was noch näher läge, einem danach verlangenden Menschen seiner Umgebung zuzuwenden.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut lesbare Urlaubslektüre, 7. Mai 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Wie ein Stein im Geröll: Roman (Taschenbuch)
Eigentlich als Gag gedacht, sollte in unsrer Lesegruppe jeder dem Anderen ein Buch schenken, dass er oder sie sonst nie lesen würde! Im Zuge dessen erhielt ich dieses Buch geschenkt, da ich solche Thematiken normalerweise nicht lese, sondern Fan von Krimis oder Thrillern bin.

Da ich mich der Aufgabe aber stellte, war ich positiv überrascht, wie gut und schnell ich mich dort durcharbeitete: Dieses Werk ist sehr leicht verständlich und flüssig geschrieben.Es zeichnet sich aus durch kurze einfache Sätze ohne Verästelungen und somit ein bischen im Kinderbuch-Stil geschrieben. Die Story ist kein absoluter Reisser aber gut und einfach zu verfolgen, so dass man die Seele ein wenig baumeln lassen kann. Super (für mich) sind auch die kurzen Kapitel und viel unbedruckter Raum zwischendurch, so dass man zügig durch ist !!

Viel Spaß !
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Wie ein Stein im Geröll: Roman
Wie ein Stein im Geröll: Roman von Maria Barbal (Taschenbuch - 1. September 2008)
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