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28 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beeindruckende Bilder. Gemalt mit Worten.
Maria Barbal malt in diesem Roman das Leben der Bauerntochter Conxa mit sehr einfachen Federstrichen; sie malt mit Worten. Jedes der drei Seiten langen Kapitel habe ich wie ein Gemälde empfunden - das geschah keineswegs im Vorübergehen - und ließ sie Stück für Stück auf mich wirken. Eine bittersüße Art von Wehmut wird durch diese...
Veröffentlicht am 26. September 2008 von Apicula

versus
3.0 von 5 Sternen Wie ein Stein im Geröll
Der spanische Bürgerkrieg – ein Thema das für mich bisher in den gelesenen Büchern keine Rolle gespielt hat. Ich war daher entsprechend neugierig und gern bereit, etwas für mich neues auszuprobieren.

Im Nachgang gesehen muss ich sagen, ich hätte es nicht gerade mit diesem Buch versuchen sollen. Obwohl von der Presse und anderen...
Vor 12 Monaten von Katja's Bücher und Rezepte veröffentlicht


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28 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beeindruckende Bilder. Gemalt mit Worten., 26. September 2008
Von 
Apicula "Biene" (Apiculis) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (#1 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Wie ein Stein im Geröll (Taschenbuch)
Maria Barbal malt in diesem Roman das Leben der Bauerntochter Conxa mit sehr einfachen Federstrichen; sie malt mit Worten. Jedes der drei Seiten langen Kapitel habe ich wie ein Gemälde empfunden - das geschah keineswegs im Vorübergehen - und ließ sie Stück für Stück auf mich wirken. Eine bittersüße Art von Wehmut wird durch diese "Bilder" auf den Leser übertragen. Einerseits eine Freude die Bilder in sich aufzunehmen, andererseits zeigen die Bilder alles andere als eine ländliche Idylle.

Conxa muss als 13-jährige fort aus dem Elternhaus und wird zur Tante (wohlgemerkt! "zur Tante", nicht zu ihrer Tante) geschickt. In ihrem Elternhaus gibt es zu wenig zu essen, für so viele. Besagte Tante nämlich, wurde nicht mit Nachwuchs gesegnet und so arbeitet Conxa fortan für die Tante und lebt bei ihr. (Auch diese Reihenfolge wurde absichtlich gewählt.)

"Es gibt viel Arbeit.", schreibt Maria Barbal - und angesichts meiner eigenen Kindheit und den Erlebnissen meiner Mutter (auf einem Bergbauernhof) kommen mir die Tränen...
Conxa - sie ist es, der die Autorin die Worte in den Mund legt - schreibt bewundernswert fair, man nennt das wohl demütig, über das harte Leben in der karg besiedelten Gegend in Katalanien. Doch es ist nicht immer hart, denn trotz Plagerei auf dem Feld und bei der Ernte erlebt sie auch "glücklichen Zeiten" und erzählt wunderbar klar und schnörkellos von ihrer großen Liebe. Und dann wieder von dem großen Leid, den Demütigungen und Verlusten. Conxa wird zu einer Frau, die ihr Schicksal hinnimmt und alles erträgt - wie ein Stein im Geröll. Gelogen! Eine klassische Fehlinterpretation, denn vielmehr ist es so: Conxa lebt in einer Welt, wo Menschen von Geburt an nichts als Steine im Geröll waren...

Elke Heidenreichs Besprechung von "Wie ein Stein im Geröll" hat mich auf Anhieb fasziniert und ich glaube mich erinnern zu können, sie erwähnte noch, dass dieser Roman in einer anderen Welt spielt. Dennoch habe ich mich seltsam berührt gefühlt durch ihre Besprechung - und schließlich durch die Lektüre selbst. Es gehört jetzt schon, neben der ähnlich faszinierenden Milieustudie "Treibholz. Erzählung" (von Lorenz Mack), zu meinen Favoriten.
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30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beeindruckende Bilder. Gemalt mit Worten., 27. Juli 2007
Von 
Apicula "Biene" (Apiculis) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (#1 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Wie ein Stein im Geröll (Gebundene Ausgabe)
Maria Barbal malt in diesem Roman das Leben der Bauerntochter Conxa mit sehr einfachen Federstrichen; sie malt mit Worten. Jedes der drei Seiten langen Kapitel habe ich wie ein Gemälde empfunden - das geschah keineswegs im Vorübergehen - und ließ sie Stück für Stück auf mich wirken. Eine bittersüße Art von Wehmut wird durch diese "Bilder" auf den Leser übertragen. Einerseits eine Freude die Bilder in sich aufzunehmen, andererseits zeigen die Bilder alles andere als eine ländliche Idylle.

Conxa muss als 13-jährige fort aus dem Elternhaus und wird zur Tante (wohlgemerkt! "zur Tante", nicht zu ihrer Tante) geschickt. In ihrem Elternhaus gibt es zu wenig zu essen, für so viele. Besagte Tante nämlich, wurde nicht mit Nachwuchs gesegnet und so arbeitet Conxa fortan für die Tante und lebt bei ihr. (Auch diese Reihenfolge wurde absichtlich gewählt.)

"Es gibt viel Arbeit.", schreibt Maria Barbal - und angesichts meiner eigenen Kindheit und den Erlebnissen meiner Mutter (auf einem Bergbauernhof) kommen mir die Tränen...
Conxa - sie ist es, der die Autorin die Worte in den Mund legt - schreibt bewundernswert fair, man nennt das wohl demütig, über das harte Leben in der karg besiedelten Gegend in Katalanien. Doch es ist nicht immer hart, denn trotz Plagerei auf dem Feld und bei der Ernte - erlebt sie auch "glücklichen Zeiten" und erzählt wunderbar klar und schnörkellos von ihrer großen Liebe. Und dann wieder von dem großen Leid, den Demütigungen und Verlusten. Conxa wird zu einer Frau, die ihr Schicksal hinnimmt und alles erträgt - wie ein Stein im Geröll. Gelogen! Eine klassische Fehlinterpretation, denn vielmehr ist es so: Conxa lebt in einer Welt, wo Menschen von Geburt an nichts als Steine im Geröll waren...

Elke Heidenreichs Besprechung von "Wie ein Stein im Geröll" hat mich auf Anhieb fasziniert und ich glaube mich erinnern zu können, sie erwähnte noch, dass dieser Roman in einer anderen Welt spielt. Dennoch habe ich mich seltsam berührt gefühlt durch ihre Besprechung - und schließlich durch dier Lektüre selbst. Es gehört jetzt schon, neben der ähnlich faszinierenden Milieustudie "Treibholz" (von Lorenz Mack), zu meinen Favoriten.
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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genialer Erzählstil, 3. Juni 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Wie ein Stein im Geröll (Gebundene Ausgabe)
Ein ruhiges Buch, das berührt und nachdenklich macht. Ein Buch, das eigentlich so unspannend ist, aber trotzdem so bewegt, das man es nicht mehr aus der Hand legen kann.

Wer ein spannendes Buch im klassischen Sinn erwartet, ist hier fehl am Platze. Conxa erzählt mit einer bewundernstwerten Ruhe ihr Leben, so dass man sich als Leser(in) fragt, wieviel Schicksal kann ein Mensch ertragen?

Der Erzählstil von Maria Barbal ist vom ersten bis zum letzten Wort stimmig, und das macht den Zauber dieses Buches aus.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Geschichte bewegt zutiefst, die Erzählweise fasziniert, 15. November 2009
Von 
Christian Bleis (Hannover, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wie ein Stein im Geröll (Taschenbuch)
Dieses schmale Büchlein ist gerade einmal 100 Seiten lang, aber ausgesprochen eindringlich geschrieben. Geschildert wird das lange Leben von Conxa, die in ländlich-einfachen und ärmlichen Verhältnissen in den Pyrenäen zu Anfang des 20. Jahrhunderts aufwächst. Es ist ein hartes Leben mit wenigen Möglichkeiten "Unbeschwertheit" zu genießen.

Die Erzählart ist sehr komprimiert, sind die einzelnen Kapitel doch i.d.R. nicht länger als drei bis vier Seiten. In diesen kurzen Kapiteln fällt der Lichtkegel der Erinnerung auf ein entweder prägendes oder typisches Ereignis im Leben von Conxa. Im Zeitpunkt des Erzählens ist die Hauptperson mittlerweile über 80. Die Geschichte beinhaltet aber auch eine wunderbare Liebesgeschichte, denn Conxa hat das Glück, mit ihrem Ehemann ihre große Liebe zu finden und sie zu genießen, so lange er lebt.

Das gesamte Büchlein ist in drei Teile aufgeteilt, die jeweils einen tiefgreifenden Verlust für Conxa markieren. Teil I beinhaltet den Verlust ihrer Familie (sie kommt als Hilfskraft zu ihrer Tante). Teil II führt zum Verlust ihrer großen Liebe (im Zuge des spanischen Bürgerkrieges). Im dritten Teil schließlich verliert sie auch noch ihr Land, da ihr Sohn in die Stadt (Barcelona) zieht und sie ihm folgt.

Maria Barbal ist ein sehr lebensnahes Werk gelungen, das den Leser in das heute in dieser Form nicht mehr vorfindbare, harte Leben in den Bergen Kataloniens eintauchen lässt. Es ist aber auch ein excellent geschriebenes Buch, mit viel Stil und tollen "Bilder".

Wenn Sie es lesen, wird die Geschichte und die Erzählweise Sie sehr bewegen.
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44 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine ergreifende und eindringliche Liebesgeschichte, 26. Mai 2007
Von 
Carl-heinrich Bock "Literatur- und Kinofan" (Bad Nenndorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Wie ein Stein im Geröll (Gebundene Ausgabe)
Die Autorin Maria Barbal wurde 1949 geboren, seit den 80 er Jahren schreibt sie Romane und Geschichten. Und in diesem kleinen Roman erzählt sie in beeindruckender Weise, auf nur 125 Seiten, die Geschichte einer ganz einfachen Frau, in einem winzigen katalanischen Pyrenäendorf in den 30 er Jahren des letzten Jahrhunderts. Die Autorin lässt diese Frau selber erzählen.

Zum Plot: Die kleine Conxa kommt aus einer ganz armen katalanischen Familie. Mit dreizehn Jahren wird sie von ihren Eltern in ein entferntes Dorf zur kinderlosen Tante geschickt. Onkel und Tante bewirtschaften einen kleinen Hof auf dem sehr viel Arbeit anfällt. Da ist die kleine Conxa eine willkommene Arbeitskraft in Haus, Hof und Feld. Sie muss hart arbeiten, hat ein sehr schweres Los. Ihre Familie sieht sie nur noch bei wenigen Familienfeiern. Ihre Zieheltern sind streng, behandeln sie aber gut.

Und eines guten Tages sieht Conxa einen jungen, hübschen Mann und sie weiß sofort, das ist die große Liebe. Zuerst ist die Familie gegen eine Verbindung mit diesem Jaume, denn er ist keine Bauer, sondern nur ein Arbeiter. Er hat einen älteren Bruder und der bekommt den Hof. Doch irgendwann siegt die Liebe und die beiden heiraten. Sie werden über alle Maßen glücklich. Es ist so ein "sprachloses Glück", weil man seinerzeit, in dieser altertümlich anmutenden Welt der katalanischen Bergdörfer, über solche Gefühle nicht spricht.

Conxa arbeitet weiter auf dem Hof und Jaume zieht als Zimmermann, Maurer oder Arbeitskraft in anderen Gewerken über die Dörfer. Sie haben drei Kinder. Immer wenn Jaume nach Hause kommt, berichtet er von dem was sich abseits ihrer scheinbar isolierten Welt abspielt. Conxa weiß eigentlich nur, dass es einen König gibt, aber Jaume spricht immer häufiger von Revolution, Gerechtigkeit und Republik. Die von ihm angedeuteten Veränderungen kommen auch tatsächlich schneller als allen lieb ist und sie sind von nicht geahnter Brutalität begleitet. Es kommt zum Bürgerkrieg zwischen Francos Faschisten und ihren Gegnern. Die Gewaltwelle macht auch vor den kleinsten Bergdörfern nicht Halt. Jeder Intellektuelle, jeder Aufsässige, jeder Gegner wird liquidiert. Conxa erlebt die Verhaftung ihres Mannes. Er ist einer der ersten den das Schicksal trifft.

Conxa und ihre Kinder werden verschleppt und interniert, später wieder frei gelassen. Jaume wird hingerichtet. Für Conxa bricht eine Welt zusammen, sie ist tief traurig, ihrer großen Liebe beraubt. Aber sie zerbricht nicht in der Gefangenschaft, fügt sich devot und still in ihr Schicksal. Reflektierend sinniert sie, "ich fühle mich wie ein Stein im Geröll. Wenn irgendjemand oder irgendetwas mich anstößt, werde ich mit den anderen fallen und herunterrollen. Wenn mir aber niemand eine Stoß versetzt, werde ich einfach hier bleiben, ohne mich zu rühren, einen Tag um den anderen".

Eines Tages kehren Conxa und ihre Kinder in ihr Dorf zurück. Die Kinder werden erwachsen, heiraten. Der älteste Sohn zieht nach Barcelona, wird Hausmeister in einem großen Wohnblock. Eines Tages holt er Conxa zu sich. Und dort, in einer so fremden Welt, bekommt ihr Leben noch einmal eine andere Wendung.

Mehr soll an dieser Stelle nicht verraten werden.

Es ist ein schmales, ruhiges Buch von einer Kraft und Schönheit, die außergewöhnlich beeindruckend ist. Es enthält nicht nur ein ganzes Leben, sonder es enthält eine langsam aussterbende Welt. Es lehrt uns, wie kurz das Leben doch eigentlich ist und was eigentlich dabei wirklich wichtig ist, nämlich lieben und geliebt zu werden. Nichts ist selbstverständlich, alles Vertraute kann jederzeit von außen, von nicht durch uns zu beeinflussende Gegebenheiten, für immer zerstört werden. Ewig gültig scheinende Traditionen unterliegen unterschiedlichsten Schicksalen.

Es ist ein trauriges Buch, aber es nie larmoyant, es beschriebt nicht nur das Leben von Conxa, sondern das Leben von einer Generation von Frauen, denen man durch Krieg und Gewalt die Männer entrissen hat, die Liebe und damit letztlich den Sinn des Lebens. Ein wunderschönes, nachdenklich machendes Buch, über ein katalanisches Schicksal, das ich mit Nachdruck und Leidenschaft empfehlen kann. Zurzeit eine meiner emphatischsten Kauf- und Leseempfehlungen.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wirklich sehr gut!, 20. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Wie ein Stein im Geröll (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch bewegt, macht nachdenklich, ist leicht und schnell zu lesen (nur knapp 100 Seiten) und man kann es kaum aus der Hand legen.

Die Geschichte ist eigentlich simpel, ohne ständige "Highlights" und vielleicht gerade deshalb so gut. Es ist die Lebensgeschichte eines 13jährigen Bauernmädchens, welches in der Zeit des Bürgerkriegs in einem Bergdorf in den spanischen Pyrenäen aufwächst. Mit 13 muß es das Elternhaus verlassen, um bei Onkel und Tante in einem entfernten Dorf zu helfen. Dort lernt sie ihre große Liebe kennen, heiratet, bekommt Kinder, bewirtschaftet den Bauernhof und verwitwet, als ihr Mann in den Unruhen der Revolution erschossen wird. Sie zieht ihre Kinder nach dem Tod des Mannes alleine auf und folgt als alte Frau ihrem Sohn nach Barcelona, was für sie eine komplett andere Welt bedeutet.

Fazit: Einfach, traditionell, schnörkellos und unglaublich gut.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Lebensgeschichte auf 100 Seiten, 11. September 2010
Von 
Milchbart "marcon" (Münster) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Wie ein Stein im Geröll (Taschenbuch)
Mich hat das Buch begeistert. Es ist sehr poetisch geschrieben, das kam auch bei der Übersetzung noch über, authentisch, konzhentriert. Die Gefühle werden übermittelt. Auf 100 Seiten wird die Lebensgeschichte einer Frau von 13 bis 80 Jahre zusammen gefasst. Eine Liebesgeschichte in drei Teilen ist entstanden. Hier werden die verschiedenen Lebensphasen und Generationen beleuchtet. Politik und Kultur Kataloniens bilden den Hintergrund.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine begnadete Erzählerin, 7. April 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Wie ein Stein im Geröll (Taschenbuch)
Ein sehr kurzes und schlichtes Buch, aber ein äußerst inhaltsreiches Buch. Maria Barbal ist eine begnadete Erzählerin, die in kurzen Sätzen das Leben im damaligen Katalonien schildert.
Ich war begeistert, mit welcher bildhaften Schilderung das Leben der Conxa beschrieben wird.Das wirklich schwere Schicksal des Mädchens bzw. der Frau verändert sie nie wirklich, sie bleibt sich das ganze Buch über treu, charakterlich äußert stark, bewegt sie sich durch ihre schweren Zeiten.
Ein Buch, welches man hervorragend verschenken kann.
Maria Barbal ist für mich eine große Entdeckung.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen das beste Buch, das ich 2009 gelesen habe, 10. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Wie ein Stein im Geröll (Taschenbuch)
Ein persönliches Frauen-Schicksal im Spanien des 20. Jahrhundets auf dem Land, das sich über ein ganzes Leben und ein ganzes Jahrhundert spannt, geschrieben in einer schönen, knappen und einfachen Sprache mit vielen Zwischenräumen für die eigene Phantasie. Ausgesprochen schön. Sehr zu empfehlen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Katalonische Familiensaga, 28. Januar 2010
Von 
Gromperekaefer "gromperekaefer" (Luxembourg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Wie ein Stein im Geröll (Taschenbuch)
Der Roman spielt in den spanischen Pyrenäen am Anfang des 20. Jahrhunderts. Geschildert wird das harte Alltagsleben der Bewohner einer bäuerlichen Gebirgsgegend in Katalonien. Trotz der vielen Arbeit fügen die Menschen sich in ihr Schicksal und halten das Rad in Bewegung. Wichtigster Faktor ist der familiäre Zusammenhalt, sodass man sich nach dieser richtet, nichtsdestotrotz aber ein wenig von der Sonnenseite des Lebens abbekommt. Allerdings ist diese Welt fragil, familiäre oder auswärtige Veränderungen wirken störend auf das erreichte Gleichgewicht.

Im Mittelpunkt steht die familiäre Chronik der Hauptperson. Nebenbei erfährt man die Entwicklung eines Dorfes und seiner Bewohner im Spanien des letzten Jahrhunderts. Trotz der Schlichtheit wirkt das Buch lebendig und berührend.
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Wie ein Stein im Geröll
Wie ein Stein im Geröll von Maria Barbal (Taschenbuch - 1. September 2008)
EUR 8,99
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