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Kundenrezensionen

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am 15. April 2014
Ein junger Anwalt erlebt die Zombieapokalypse und schildert seine Erlebnisse in Blog und Tagebuch.
Dieser Roman bietet wenig Neues für eifrige Leser von Zombieschockern. Aber er bietet sehr solide und handwerklich gute Unterhaltung.
Beängstigend realistisch wird dem Leser geschildert, wie die Menschen aufgrund einer Virusinfektion von den Untoten dahingerafft.... gegessen... werden. Unser Held erlebt diese Ereignisse zuerst in seinem Zuhause und dann auf der Flucht vor immer größer werdenden Zombiehorden. Zu Lande und zu Wasser - auf dem Weg zu einer Sicherheitszone die, es ist kein Spoiler sondern zwangsläufig, natürlich nicht mehr existiert.
Auf seinem Weg wird er von einem Kater begleitet.
Er trifft auch auf Menschen... also so richtige, lebende. Leider auch auf eine Bande übler Schurken, für die er einen Auftrag erledigen muss. Bei der Erledigung dieses Auftrages lernt er einen echten Freund kennen.
Zuerst muss ich die für einen Horrorroman, der nicht von King ist, aufwändige Ausstattung loben. Apokalypse Z ist ein Klappenbroschur, also etwas größer und schöner gestaltet als ein Taschenbuch. Natürlich auch 5,- Euro teurer. Dafür macht es eine gute Figur im Horrorregal.
Der Roman ist wirklich gut geschrieben und läßt sich dank gefälliger Schreibweise und reichlich Action fast in einem Zug weglesen. Spannung und ein wenig schwarzer Humor finden sich auf fast jeder Seite.
Natürlich agiert die Hauptperson manchmal etwas dusselig - aber sonst wäre es auch langweilig. Dann würde er sich in eine dunkle Höhle verkriechen und abwarten bis alle Zombies an Altersschwäche gestorben sind oder sich ein neues Hobby gesucht haben.
Der Leser will, dass der Held sich ständig auf der Flucht und im Kampf mit endlosen Horden von Zombies befindet - und das bekommt er geboten.
Zwei Dinge sind besonders reizvoll an diesem Roman: Er spielt in Spanien und der Co-Held ist ein dicker Siamkater. Ansonsten gibt es feine Untoten-Fleischfresser-Kost vom Zombiebuffet.
Sympathisch ist auch, dass der Autor sich nicht völlig in der Darstellung von Gewalt verliert. Natürlich ist dies Nichts für Rosamunde Pilcher verwöhnte Märchenfreunde - aber der Autor hat wesentlich mehr auf dem Kasten, als nur Blut und Eingeweide auf den Seiten zu verteilen.
4 Sterne. Ein großes Zombievergnügen
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am 14. September 2014
Also ich bin absoluter Fan dieses Genres und habe bereits sehr viele Zombie bzw. Endzeitbücher gelesen.
Ich dachte erst dieses Buch wird ein billiger Abklatsch vom Tagebuch der Apokalypse Teil 1-3, hatte also recht wenig Erwartungen an das Buch. Ich muss sagen ich wurde sehr positiv überrascht. Der Hauptprotagonist erzählt im Tagebuchstil. An Spannung gewinnt das Buch dann ab dem Zeitpunkt als die Zivilisation und das geregelte Leben ins Schwanken kommt und außer Kontrolle gerät. Der Hauptprotagonist kämpft sich dann durch das verseuchte Land und auch die noch existierenden Menschen haben nicht immer gute Absichten. Ich finde den Tagebuchstil einfach sehr spannend und man fühlt sich richtig in die Story " reingesaugt ". Ohne extreme Übertreibungen bleibt der Roman auf dem Boden. Über den sachlichen Inhalt könnt Ihr Euch in den anderen hier eingestellten Rezensionen einlesen.
Ok ein paar kleine Fehler sind vorhanden aber aufgrund der Spannung von mir klare 5 Sterne, es gibt viele weit schlechtere Bücher und ich bin schon wahnsinnig auf den für Oktober angekündigten 2. Teil gespannt. KlareKaufempfehlung für Zombiefans.
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VINE-PRODUKTTESTERam 23. September 2014
Wenn man einen Zombie-Roman liest, kann man wohl nicht erwarten, dass das Rad neu erfunden wird. Daher freue ich mich immer, wenn ich trotzdem etwas Innovatives endecke.
Der Roman von Manel Loureiro gefällt mir ganz wunderbar. Zwar ist der Anfang ein bisschen holprig, zugegeben. Die ersten ca 50 Seiten war ich echt vesucht, das Buch wieder wegzulegen, bin aber froh, dass ich es nicht getan habe.
Gut, dass der Hauptdarsteller zu Beginn auf Grund von Stromausfällen eine Solaranlage einbaut: das ist schon ein bisschen... naja, zu zufällig. ;-) Doch schon bald kommt Fahrt auf. Man erlebt zwar den Ausbruch nur aus einem Randgebiet heraus und ist nicht mittem im "Trubel", aber trotz oder gerade deshalb wirkt das Szenario sehr gruselig und überzeugend.

Der Erzähler ist ein sympatischer junger Mann. Er mutiert nicht innerhalb von Tagen vom Normalo-Bürger zum Soldaten Chuck Rambo Norris. Immer wieder gerät er durch eigene Blödheit in furchtbare Situationen, aus denen er sich nur mit viel Glück herauswinden kann. Das ist für mich persönlich wesentlich realistischer als manch andere Zombie Novelle, in denen ein Durchschnittsbürger sich auf einmal metzelnder Weise durch tausende Zombies metzelt.

Zu dem Thema mit der Katze: eigentlich gibt es dazu nur eins zu sagen, nämlich genau das, was der Autor selbst im Buch sagt: Nur Haustierbesitzer können das verstehen. Ich würde die Apokalypse auch nicht ohne meinen Hund überleben wollen. ;-)

Fazit: Ich freue mich auf den 2. Teil!
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am 27. Oktober 2014
Also ich hatte bisher die letzte Teile von the walking dead verfolgt. Hier wird auch das Ausmaß solch einer Kathastrophe geschildert in den USA. Dann brachte Brad Pitt den Film "World War Z" auf den Markt... welcher auch sehr gut gemacht war, aber immer in verschiedenen Ländern spielte.

Der Autor versteht es realistisch nur von Spanien ausgehend am Anfang den Zusammenbruch des inneren Systems zu schildern, die Sicherheitszonen, die errichtet werden, die Menschen, die fluchtartig zum eigenen Schutz (natürlich wie immer nur der einzelne zählt) die Stadt, das Haus verlassen. Zurück bleibt ein Mensch, der sich der Massenflucht nicht anschließt und ausharrt.

Neuartig ist, dass der Autor hier die Geschichte von Anfang an in einem Tagebuch mit vielen Einträgen verfasst aus seiner Sicht heraus. Was er alles sieht, erlebt, beobachtet und wie er letztlich dann auch handelt.

Das Buch ist spannend ohne Ende, der Autor versteht es perfekt den Leser in den Bann der Geschehnisse zu ziehen und man möchte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es war in 3 Tagen gelesen...

Mittlerweile bin ich bei der Hälfte des 2. Romanes angekommen, wo es gerade auch wieder sehr spannend zur Sache geht.

Fazit: Weiter so Herr Loureiro!
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am 25. April 2016
Ein genialer Roman. Ich war so begeistert, dass ich mir die anderen beiden Teile sofort auch bestellt habe, obwohl ich noch reichlich Lesestoff habe.
Es erinnert mich vom Stil her ein wenig an Tagebuch der Apokalypse und das ist bisher meine absolute Lieblingsserie. Wer den Roman mochte, wird um diesen hier nicht herumkommen.

Es geht um einen Anwalt, der gemeinsam mit seinem Kater, den Ausbruch der Zombieplage in Spanien erlebt. Anfangs ist er noch voller unglauben und aufgrund der widersprüchlichen Meldungen aus aller Welt noch sehr relaxed. Hinterher gerät er in einen knallharten Überlebenskampf. Dabei trifft er auf Freunde und Feinde und kommt dem Wahnsinn immer näher. Er geht in Teilen auch auf die Psyche der Protagonisten ein. Ich finde das gut beschrieben wird, wie sehr ein Mensch "verrohen" kann, wenn er derartigen Strapazen ausgesetzt ist.
Gut finde ich auch, wie dem Autor immer wieder neue Ideen und Lösung einfallen, wie sich die Charaktere befreien oder Probleme lösen

Der Schreibstil überzeugt durch seinen Humor und seine gute Lesbarkeit. Das ein oder andere sprachliche Mittel wiederholt sich zwar aber das schadet dem Roman nicht.

Ich freue mich auf Teil 2
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am 11. März 2016
Ein wirklich sehr gelungener post-apokalyptischer Roman des Zombie Genres.
In ich-Form gehalten erzählt er den Leidensweg eines spanischen Anwalts, der mehr durch Glück als durch Können den Tag Z überlebt.
Glück? Ja, aber ohne blatante Deus ex Machina Elemente. Hervorragend geschrieben, weiss dieser Roman einen in den Bann zu schlagen, ich jedenfalls konnte das Buch kaum aus der Hand geben. Die Schilderung des Erlebten ist dieses Mal auch völlig ohne den übersteigerten Action Charakter amerikanischer Produktionen, die Zombies sind Monstren, extrem gefährlich und für den Einzelnen nur schwer zu besiegen. Wer Rambos ala John Ringos "Under a Graveyard Sky" oder findige Überlebenskünstler wie in Walking Dead sucht, ist hier falsch.
Hier geht es ums nackte Überleben und es wird sehr schnell klar, das der Author genau die Interaktionen der Industrie und Regierung versteht, die grosse Maschine, die unsere Zivilisation am Leben erhält ... und die selbst bei kleineren Ausfällen ganz schnell stoppt.

Eine wahrhaft grauenhafte Dystopie, ultra realistisch.
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am 7. Mai 2014
Der Beginn von Loureiros Roman ist wirklich großartig, um das direkt einmal vorweg zu schicken. Der (leider namenlose) Protagonist, Anwalt, Blogger und Katzen-Besitzer, berichtet in seinem Internet-Tagebuch mehr oder weniger regelmäßig, wie er im noch recht fernen Spanien die Ereignisse sieht, die sich langsam aus der russischen Provinz Dagestan über Osteuropa, Mitteleuropa und dann unaufhaltsam schließlich auch über die ganze Welt ausbreiten. Wie aus Revolten und Rebellionen plötzlich Pandemien und Epidemien werden, wie sich Regierungen und Weltgesundheitsorganisation gegenseitig in Unfähigkeit überbieten, der Katastrophe Herr zu werden, wie zunächst von Tollwütigen gesprochen wird, dann von Ebola oder von anderen, ausgestorben geglaubten Krankheiten. Niemand weiß etwas, niemand kann es kontrollieren - und dann ist es plötzlich auch in seiner Heimat, vor seinen Toren, vor seinem Haus und Mr. X muss um das eigene Überleben kämpfen.

Die ersten 100 Seiten sind ganz großes Zombie-Kino! Aus der Perspektive eines normalen Menschen geschildert, der mit der Situation verständlicherweise völilg überfordert ist und gar nicht weiß, wie er eigentlich jetzt zurecht kommen soll inmitten dieser Hölle auf Erden. Versorgungslinien brechen zusammen, Verteidigungsstellungen werden überrannt, der Strom fällt aus, die Nahrung wird knapp, die Nachbarn verwandeln sich in kannibalistische Monster...

Und dann flieht er in RIchtung Meer, wo er sich auskennt, versucht, ein Schiff zu kapern, um sich in Sicherheit zu bringen...

Und dann geht der Roman leider den Bach runter. Schon die Umstellung vom Internet-Blog auf das Tagebuch ist nicht sonderlich gelungen, weil Loureiro nicht, wie bei "Tagebuch der Apokalypse" darauf Wert legt, dass der Protagonist seine Ereignisse recht engmaschig erzählt, sondern meistens werden die Tagebucheinträge Tage später verfasst und so ausschweifend erzählt, dass sie einfach nicht mehr glaubwürdig ein Tagebuch darstellen, sondern einfach einen Roman in der Ich-Perspektive. Das hatte JL Bourne deutlich besser gelöst! Vielleicht hätte man hier auch einfach einen Bruch machen und den Roman wirklich stattdessen komplett in einer anderen Perspektive erzählen sollen, statt zwanghaft beim - leider zum späteren Zeitpunkt nicht mehr sehr authentischen Tagebuchstil zu bleiben.

Was aber deutlich schwerer wiegt - neben der zähen und wenig spannenden oder gar überzeugenden Handlung - , ist die Tatsache, dass sich Mr X hier immer wieder als dumpfe Nervensäge entpuppt. Ständig stößt er sich, betätigt er nicht mehr funktionierende Lichtschalter, nur um sich dafür später zu geißeln und zu beschimpfen, immer wieder rutscht er aus oder bleibt irgendwo hängen, fährt Autos gegen die Wand oder andere Autos, muss sich übergeben, wenn er auch nach einem halben Jahr Zombies sieht, erschreckt sich von ihnen, lässt sich von ihnen übertölpeln, muss sich erneut übergeben, erschreckt sich zu Tode, bekommt Panik, erschreckt sich erneut, etc. Die Lernkurve und Anpassungsfähigkeit wird zwar öfters im Roman erwähnt, aber so richtig scheint Beides nicht stattzufinden. Was anfangs noch verständlich und passend ist, wird nach 300 oder 400 Seiten irgendwann mühsam und lästig. Leider. Im Vergleich dazu sind die Charaktere bei "The Walking Dead" oder auch "Tagebuch der Apokalypse" deutlich eher gerüstet für eine Welt voller Untoten und das nicht alleine, weil sie mehr Waffen tragen, sondern weil sie einfach lernen. (Über)Leben lernen!

Das Ende des Romans zeigt, dass Loureiro hier noch eine Fortsetzung in petto hat und ich hoffe, dass er dann an die guten, ersten 100 Seiten und die passablen letzten, 50 Seiten anknüpfen kann, aber eine Story, die so saft- und kraftlos dahin plätschert, wie die 350 Seiten im Mittelteil von "Apokalypse Z" sollte er tunlichst vermeiden meiner Meinung nach. Gerade im letzten Teil kann man Mr X nämlich dabei zuschauen, wie er gefühlt 20 oder 30 Seiten lang durch überflutete Gänge oder dunkle Korridore stapft, was zumindest mir die Motivation genommen hat, mich wirklich in jeder Zeile auf dieses Buch einlassen zu wollen... Schade. Aber die Hoffnung stirbt ja zuletzt.
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am 11. März 2015
Die Geschichte ist nichts weltbewegend neues, aber dennoch interessant genug um den Leser zum weiterlesen zu motivieren. Größtenteils ist die Handlung realistisch - also so wie man sich das vorstellen kann - beizeiten driftet sie jedoch ab und ist nicht mehr sehr glaubwürdig (zB. Absturz eines Autos aus 6 Meter Höhe - der Protagonist hat nachher nur kleine Kratzer...).

Dies sei gesagt, ich werde aber dennoch gerne Teil 2 lesen.

PS: Tipp für Apokalypse-Liebhaber: "Barathrum:Apokalypse" von Nikolaus Jankowitsch :-)
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am 11. September 2014
Muss man bei Zombiebüchern etwas zum Inhalt sagen?
Eine Seuche breitet sich von Russland über die Welt aus und verwandelt harmlose Menschen in grausame, menschenfressende Untote. Beschrieben wird dieser Ablauf von einem spanischen Blogger, dem sein Therapeut zum virtuellen Tagebuchschreiben geraten hat, damit er den Verlust seiner Liebe endlich verarbeiten kann.

Gleich vorweg: Dieser Vorwand zum Blogschreiben des Protagonisten ist wirklich nur selbiger und hat kaum bis keine Auswirkungen auf die Geschichte an sich. Wenn man wie ich bei Liebesgeschichten eher abgeschreckt reagiert, muss man hier keine Angst haben zugeschnulzt zu werden.

Der namenlose Protagonist ist Anwalt und leidenschaftlicher Taucher. Etwas naiv geht er wie ein großer Teil der restlichen Welt mit den ersten seltsamen Berichten aus Russland um. Trotzdem sorgen schenkelklopfende Zufälle dafür, dass er sehr gut gerüstet ist gegen den Ansturm der Untoten, als diese auch Spanien überrennen. Dies erschien mir gerade zu Beginn oft äußerst komisch, ich bin mir nur nicht sicher, ob dies vom Autor gewollt war.

Neben diesen für mich komischen Momenten gab es aber auch sehr atmosphärisch geschilderte, mich packende Szenerien, die ich äußerst gelungen fand und die mich sehr fesseln konnten.

Die Geschichte lässt sich sehr flüssig und schnell lesen, die Story macht Spaß und unterhält, war für mich nun aber auch nicht das Gelbe vom Ei, was Zombiebücher betrifft. Der Protagonist und andere Menschen, denen er begegnet, waren mir oft einfach zu naiv und brauchten sehr lange, um das wirkliche Ausmaß dessen, was passiert, zu verstehen und situationsbedingt eben auch abzubrühen.
Zudem schleppt er über das ganze Buch hinweg seine Katze im Körbchen mit sich herum, was ich bei aller Tierliebe in dieser Situation für etwas unglaubwürdig halte.

Die Untoten haben mir ganz gut gefallen. Hier bleibt Loureiro Gott sei Dank realistisch und hat keine asexuellen Monster erschaffen, sondern ehemalige Menschen, die nun verwandelt nach Fleisch gieren. Hierzu gehören eben auch Frauen und Kinder. Nach meinem Geschmack ist dies immer sehr lobenswert wegen dem Realismus. Zudem wird die Geschichte dadurch extremer und grausamer. Wenn ein Autor es dann auch noch schafft, diesen Monstern Geschichte zu verleihen, was er hier tut, dann ist das für mich ein großes Plus.

Innovativ für mich im Zombiegenre war die örtliche Platzierung. Das europäische Spanien, wo man einfach nicht so ohne Weiteres an Schusswaffen etc. herankommt, regt den Erfindungsreichtum der Überlebenden an. Als leidenschaftlicher Taucher weiß sich der Protagonist sehr besonders zu helfen, was mir sehr gut gefallen hat.

“Apokalypse Z” ist definitiv für alle Zombiefans einen weiteren Blick wert. Für Einsteiger in dieses Buchgenre gewiss ein sehr unterhaltsamer, spannender Roman, für Kenner nett, aber eben nicht herausragend. Dennoch hat mich das Buch soweit fesseln können, dass ich auch den Folgeroman lesen werde.
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am 28. Juli 2015
Ich habe das Buch jetzt zur Hälfte durch und es gefällt mir nicht.

1. Der Autor möchte die Geschichte aus der Ich Perspektive und als eine art TAGEBUCH-einträge erzählen/niederschreiben.
Nur leider passen die eingetragenen Daten nicht immer zu den zeitlichen Geschehnissen in der Geschichte. z.b der Eintrag 60, 8. und 9. März. Zwischen diesen beiden Einträgen sind dann aber in der Geschichte zwei Wochen verstrichen, wie soll das gehen? mir ist das auch schon vorher aufgefallen, da waren es aber nur ein/zwei Tage.
Auch schreibt niemand so (stilistisch) ein Tagebuch, die geführten Dialoge sind dafür zu detailliert, manche Handlungsabläufe zu genau. Mir fehlen da auch Sätze und Einleitungen wie: Ich glaube das war... Wenn ich mich genau erinnere...
Eben Sätze die in einem Tagebuch üblich sind und häufig vorkommen

2. Der Hauptcharakter scheint -obwohl Anwalt- übernatürliche Kräfte zu besitzen, besonders Kälteresistent scheint er auch zu sein, zudem nicht gerade sehr intelligent, obwohl studiert. (kein vernünftiger Mensch würde sich in so einer Situation jeden Tag ins Koma saufen, ein klarer verstand ist oberstes gebot, intelligentes Handeln und planen scheint nicht gerade seine stärke zu sein, da frag ich mich wie so jemand überleben soll)
Beispiel Eintrag 50, 11. Februar. Er treibt im !Februar! für eineinhalb Stunden im Wasser. gut er hat einen Neoprenanzug 6mm Dick, wäre für einen erfahrenen Berufstaucher eventuell machbar, aber er schreibt ja das sein Neoprenanzug kaputt ist und das dort Wasser reinläuft...?
Wenn ich einen verstauchen Knöchel habe klettere ich nicht an glitschigen Felsen herum oder renne durch die Straßen.

3. unlogische Abläufe.
wenn es zuvor heftig geregnet hat, kann sich keine dicke Schicht Asche von vor 4-6 Wochen verbrannten Häusern und Toten auf irgendwelchen Motorhauben befinden.
Wenn es eine Mondlose Nacht ist und die Wolken nicht mal einen Stern am Himmel erblicken lässt, kann ich auch nichts sehen auch nicht einen Meter weit. Wie will man da durch einen zerstörten Hafen mit einem Schlauchboot navigieren und sich anschließend im völlig zerstörtem Anlegebereich zurecht finden. (Manche Stadtmenschen wissen anscheinend nicht wie eine finstere Nacht, ohne Mond und Sterne wirklich ist).
Bei Heftigem Gewitter gehe ich nicht ins Wasser.
Wenn ich in ein Haus gehe und aus einem Zimmer kommen Geräusche, gehe ich nicht dort hinein. Das ist schlechtes Horrorfilmniveau
Ich kann nicht 5 mal hintereinander meine letzten Kräfte Mobilisieren. Auch Adrenalin ist dazu nicht in der Lage.
Wenn "die Dinger" sich auf Geräusche fixieren, dann gilt das für jedes Geräusch, es ist unlogisch, dass sich dann andere "Dinger" regungslos im unterem Bereich des Hauses aufhalten, wenn oben Geräusche verursacht werden.
Ja, es ist ein Zombieroman und Zombies sind absurdum hoch zehn, aber man sollte doch wenigstens versuchen alles andere Logisch zu durchdenken.

Schreibstiel.
Manche Sätze lesen sich schlecht oder komisch, weil die gewählten Wörter nicht so recht passen oder schlecht gewählt sind.

Zur Story gibt es eigentlich nicht viel zu sagen, es ist ein Zombieroman und es geht ums überleben. das Wort Zombie wurde bis zur Mitte nicht erwähnt, dafür wurden sie als "die Dinger" oder "Hurensöhne" und "Monster" betitelt.

Manche sagen jetzt eventuell das das nur Kleinigkeiten sind. Mag sein, aber zu viele, zu häufig, da macht mir persönlich das lesen keinen Spaß, es zerstört die Atmosphäre und regt mich dann nur noch auf.
Wem es ähnlich ergeht wie mir, dem rate ich von dem Buch ab, alle anderen können sich das gerne durchlesen.
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