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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mega Würmer meets Brüllmenschen
Cover
Das Cover könnte für dieses Genre und die Geschichte nicht passender sein. Im Buchladen würde ich wohl danach greifen, wenn ich ein Zombiebuch suchen würde. Es ist fast schon klassisch normal für eine „Die Welt geht unter und Zombies fressen uns“-Geschichte. Aber gut, mit gefällt es.^^

Inhalt/Meinung...
Vor 4 Monaten von Inflagrantibooks veröffentlicht

versus
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schade um das Geld
Habe mich sehr auf diesen Roman gefreut, verschlinge so ziemlich jeden Zombie/ Endzeitroman. Der Schreibstil ist distanziert, ständig wird zwischen Gegenwart und der Vergangenheit gewechselt, teilweise übergangslos.Dadurch verliert man schnell den Handlungsfaden, und muss einige Stellen nochmals lesen.

Richtige Zombies sind hier auch nicht am Werke,...
Vor 9 Monaten von Esmeralda veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mega Würmer meets Brüllmenschen, 24. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Dead: Band 1 - Roman (Taschenbuch)
Cover
Das Cover könnte für dieses Genre und die Geschichte nicht passender sein. Im Buchladen würde ich wohl danach greifen, wenn ich ein Zombiebuch suchen würde. Es ist fast schon klassisch normal für eine „Die Welt geht unter und Zombies fressen uns“-Geschichte. Aber gut, mit gefällt es.^^

Inhalt/Meinung
„DEAD“ steht schon lange auf meiner Leseliste, aber irgendwie habe ich mich immer ein bisschen davor gedrückt, dieses Buch zu lesen. Ich weiß gar nicht warum, vielleicht war es weibliche Intuition, vielleicht aber auch nur Vorausdenken. Wollen wir mal gucken, was Craig DiLouie mir als Zombiesuperfan so serviert hat …

Das Grundsetting der Geschichte dürfte jedem, der schon mal eine Zombiegeschichte gelesen/gesehen hat, bekannt sein. Ein Virus unbekannter Herkunft rast innerhalb kürzester Zeit über die Welt und verwandelt einen bestimmten Prozentsatz der Menschen in schreiende, sich vor Schmerzen krümmende „Brüller“. Nach drei Tagen, in dem diese Brüller katatonisch „herumlagen“, erwachen sie und greifen ihre normalgebliebenen Mitmenschen an. Die Erwachten prügeln in rasendem Zorn auf alles ein, was anders ist, zerreißen Gliedmaßen bis sie letztendlich dann beißen und fressen. So weit, so gut. Erinnerte mich alles an „28 Tage später“, denn, und das ist für mich das ausschlaggebende hier, die Menschen sterben nicht! Sie tragen diesen Virus, der sie wütend macht, verdammt wütend, sodass sie sich unmenschlich verhalten, aber genau genommen sind sie keine Zombies. Zombies sind für mich Menschen, die vorher gestorben sind und nach einem nicht zu bestimmendem Zeitraum wieder auferstehen und nur durch einen Kopfschuss erledigt werden können. Die Monster in „Dead“ trinken aus Toiletten, rennen schreiend und saumäßig wütend durch die Gegend und können auf jede Art und Weise getötet werden, die einem so einfällt.

Ich bin in dieser Sache vielleicht etwas kleinlich, aber für mich waren das hier keine Zombies. Das beißen dient nur zum Virusübertragen (wie sonst auch) und das fressen ist Kannibalismus. Diese Monster hier sind nicht tot, bevor sie anfangen mit spinnen, ergo keine Zombies. ABER ich will wirklich nicht kleinkariert sein, weswegen ich zugeben muss, dass mir diese Variante der Zombiefizierung gefallen hat. Kein langsam durch die Gegen schlurfen, sondern rennen und hetzen, keine Ruhepause für die Überlebenden.
Die Überlebenden kämpfen sich von einem scheinbar sicheren Ort zum nächsten, nur um von da wieder fliehen zu müssen, bis sie letztendlich in einem angeblich geschützten Camp ankommen. Nur um wieder zu gehen … Die Grundgeschichte ist also genau die Gleiche, wie überall. Das interessante für mich war, was der Autor aus den Überlebenden gemacht hat.

Wo wir gerade bei den Überlebenden sind, und natürlich gibt es die hier auch, wäre ja langweilig wenn alle sofort tot sind. Der Leser wird von einer Gruppe durch die Geschichte geführt. Eine Handvoll Überlebende haben sich zusammengeschlossen um irgendwie durch dieses Schlamassel zu kommen. Ein paar Soldaten, einige Zivilisten, wobei am Ende nur ein paar von ihnen noch Leben. Anfangs erschien mir diese Gruppe nur ein willkürlicher Zusammenschluss von Menschen, die bei nächster Gelegenheit alleine losziehen, ganz so wie die besten Chancen sind. Ich sah es als lockere Gruppe, die null Loyalität an den Tag legte. Tja, da hab ich mich geirrt.^^

Die Gruppe ist loyaler als man denken könnte, in einigen großen Schlüsselszenen beweisen sie, dass nicht Sicherheit dafür sorgt, dass man sich zu jemandem verbunden fühlt, sondern das die Taten zählen, die man zu begehen bereit ist, wenn man dem Tot ins Auge blickt. Hat man mit anderen gegen eine Horde Monster gekämpft, die die Menschen allesamt umbringen wollen, hinterlässt das tiefere, innerliche Spuren als ein heruntergekommenes Camp, das vollkommen ohne Struktur zu existieren scheint.
Okay, ich muss zugeben, die Menschen waren zwar loyal, doch hatten alle durchweg einen an der Waffel. ABER das war verständlich. Stellt euch folgendes vor: Am Morgen brechen die Menschen um euch herum zusammen und brüllen sie die Lunge aus dem Hals. Dann liegen sie drei Tage im Koma. Keiner weiß was Sache ist, keiner kann was sagen. Keiner weiß, was zu tun ist. Dann wachen urplötzlich diese Schläfer auf und greifen die gesunden Menschen an. Freunde, Bekannte, Familie … alle wollen euch töten. Ihr schafft es nur zu überleben, in dem ihr Dinge tut, die ein Mensch mit gesundem Menschenverstand nicht tun sollte, niemals tun würde. Wir würdet ihr nach fast zwei Wochen in diesem Leben drauf sein? Eben!

Der Autor hat diesen latenten Wahnsinn so gut und glaubhaft rüber gebracht, das war wirklich beeindruckend. Die Überlebenden der Gruppe sind nicht in den unmöglichsten Situationen einfach ausgetickt. Alles hatte einen Sinn und fügte sich zu einem Gesamtbild zusammen, nachdem man die Rückblende gelesen hatte.

Ja, die Rückblenden. Anfangs tat ich mich mit ihnen tatsächlich etwas schwer, da die Geschichte im Jetzt spielt, die Rückblenden auch, aber die Flashbacks der Menschen nicht. Alles etwas wirr, aber man gewöhnt sich dran. Jedenfalls erfährt man in diesen Rückblenden, wie die Leute zu ihren Jobs, Familien, Leben gekommen sind und was passiert ist, als alles zusammenbrach. Wie haben sie sich verhalten, was haben sie getan? Dieses Wissen, was der Autor dem Leser nach und nach serviert, erweitert das Bild jeder einzelnen Person und macht viele Handlungen nachvollziehbarer.

Und dennoch bin ich der Meinung, dass „DEAD“ nicht für jeden Zombie/Endzeitfan etwas ist. Erstens ist diese Geschichte sehr von Gewalt, Brutalität und Blut geprägt. Es vergeht kaum eine Seite in der nicht geschossen, gemordet, missbraucht, geflucht oder geblutet wird. Roh und blutig, das beschreibt diese Geschichte eigentlich sehr gut, wenn auch die Figurenentwicklung dadurch sehr eindrucksvoll ist. Es wird sicherlich einige geben, die sagen, dass es übertrieben ist. Wieso, Weshalb, Warum? Hätte doch alles gar nicht so brutal sein müssen. Aber warum nicht? Wer kann schon sagen, wie die Menschen reagieren, wenn genau dieses Szenario eintritt, was Craig DiLouie hier aufgezeigt hat. Mit Sicherheit wird niemand versuchen freundlich mit den Monstern zu reden.
Was ich sagen will, das alles, was in der Geschichte passiert, die Entwicklung der Welt, der Menschen und des Verhalten jedes einzelnen auf die Anfangsereignisse zurückzuführen sind und in meinen Augen perfekt angepasst wurden. Wo soll die Menschlichkeit bleiben, wenn man seine eigene Familie erschossen hat?

ABER es gibt dann doch eine Sache, die ich kritisieren muss. Ich mag die klassischen Zombies, konnte mich aber mit dieser Variante hier durchaus anfreunden. Ich hab nichts gegen Mutationen, wenn sie mir logisch erscheinen. Wenn ich sie nachvollziehen kann.
Aber Würmer die halb so groß sind wie Autos, mit einem „Maul“ hinten und vorne? Affen ohne Fell, aber mit den Beinen von Grashüpfern, die ihre Opfer stechen, sodass den Opfern an der Einstichstelle neue affenähnliche Monster am Körper wachsen? Wirklich verdammt eigenartige „Monstertiere“, mit elendig langen Beinen, großen Köpfen und einer verdammt langen Zunge, die alles fressen, was herumläuft? Und die kommunizieren? Was bitte sind das für Mutationen? Wo kommen die her? Ist der Virus daran schuld? Und wie soll man etwas bekämpfen, gegen das man irgendwie keine Chance zu haben scheint? Die wütenden, sehr schnellen zombieähnlichen Menschen waren ja schon eine echt hart Nuss, aber diese Viecher? Ernsthaft, mit denen bin ich nicht klar gekommen, da ich keinerlei Erklärung bekomme, wo die herkommen. Die Überlebenden rätseln natürlich, aber an eine Besiedlung durch Außerirdische glaube selbst ich nicht.

Das Ende lässt viel Platz für Spekulationen und ich bin froh, dass ich den zweiten Teil schon hier liegen habe.

Fazit
„DEAD“ von Craig DiLouie ist eine interessante, verdammt blutige Geschichte. Geprägt von brutalster Gewalt entwickeln sich die Menschen nicht zum Besseren. Sie sehen sich mit einem Gegner konfrontiert, der am Ende des ersten Teils stärker ist, als sie selbst jemals sein können. Wem das alles zu viel ist, sollte die Finger davon lassen. Und wer nichts gegen seltsam mutierte Tiere(?) hat, dem kann ich „DEAD“ nur empfehlen. Und für alle, die Zombie/Endzeitfans sind, ist „DEAD“ sowieso ein must read!

Bewertung
Ich hab lange überlegt, was ich hier mache. Sind diese Mutationen einfach nur der Anfang für einen interessanten Handlungsstrang oder will der Autor, dass ich den Verstand verliere? Ich weiß es nicht und bin auch zu keinem befriedigenden Ergebnis gekommen. An dieser Stelle vergebe ich 4 von 5 Marken und behalte mir vor, diese Wertung zu ändern, sobald ich den zweiten Teil gelesen habe. Ich warte darauf, ob ich noch eine sinnvolle Erklärung bekomme, was es mit diesen Viechern auf sich hat.

Es grüßt
~ Tilly Jones
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nehmt Euch vor den Infizierten in Acht....., 9. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Dead: Band 1 - Roman (Taschenbuch)
......und rennt um Euer Leben :-D
Also ich fand diesen Endzeit Roman einfach Spitze, hatte ihn in 3 Tagen gefressen und ich habe mit den Überlebenden so mitgekämpft. Einige haben geschrieben das der Schreibstil von Craig Dilouie sehr verwirrend war weil er Sprünge in die Vergangenheit gemacht hat und dann sofort wieder in der Gegenwart war, dass fand ich jetzt nicht so schlimm, da nach jedem Zeitsprung ein Absatz gemacht wurde. Die Infizierten hat er meiner Meinung nach Klasse und teilweise etwas ekelerregend beschrieben und es wird auch schön blutig, die mutierten Tiere die noch vorkommen waren für mich aber das Highlight in dieser Geschichte, mutierte Affen, Elefanten, Würmer etc. hat mich an den Film "Der Nebel" erinnert und da fahr ich ja voll drauf ab *grins* Wer sowas mag und gerne liest sollte dieses Buch lesen, ich kann es jedenfalls wärmstens empfehlen.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schade um das Geld, 20. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dead: Band 1 - Roman (Kindle Edition)
Habe mich sehr auf diesen Roman gefreut, verschlinge so ziemlich jeden Zombie/ Endzeitroman. Der Schreibstil ist distanziert, ständig wird zwischen Gegenwart und der Vergangenheit gewechselt, teilweise übergangslos.Dadurch verliert man schnell den Handlungsfaden, und muss einige Stellen nochmals lesen.

Richtige Zombies sind hier auch nicht am Werke, eher Tollwutinfizierte Menschen. Diese Infizierten spielen in diesem Buch eine Nebenrolle.

Als Krönung tauchen dann noch Leichenfressende riesen Monsterwürmer und sonstige Fantasiegeschöpfe auf, da war es dann auch mit meiner Geduld vorbei.

Für eingefleischte Zombie und Splatterfans nicht geeignet, dem Rest mag es gefallen ;-)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Klassischer Zombie Thriller, 27. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Dead: Band 1 - Roman (Kindle Edition)
Wie in „Nacht der lebenden Toten“ oder in „Walking Dead“ legt Graig Dilouie mit „Dead“ ein bekanntes, klassisch zu nennendes Setting in seinem Zombie Roman vor.

Sei es die „Umwandlung“ eines Teils der Bevölkerung durch einen Virus (knapp erwähnt, vom „Brüller“ über einige Zeit des Komas bis dann zur „Auferstehung“ als „virale Fressmaschinen“), sei es das Zusammenfinden einer Gruppe vorher einander fremder Überlebender (in einem Bradley Panzer), sei es die Suche nach einem vermeintlich sicheren Ort, an dem das Militär noch handlungsfähig ist, sei es der (einfach bekannte) Ablauf der Ereignisse, dass natürlich nicht jeder dieser Gruppe überleben wird.

Wobei DiLouie sein Augenmerk weniger auf den „Splatter-Effekt“ legt, sondern den einzelnen Personen jeweils in eigenen Kapiteln nachgeht, ihre Geschichte erzählt, den Hintergrund füllt und damit seine Protagonisten beim Leser nachhaltig verankert.

Zudem bietet DiLouie mit „Wesen besonderer Art“ in verschiedener Ausprägung eine zusätzliche Komponente der „Zombie-Seite“, die stark an die Geschöpfe aus Kings „Nebel“ erinnern. Leider erhält der Leser keine Aufklärung über den Ursprung dieser Geschöpfe, wie auch der „Endgegner“ in seiner Beschreibung doch stark aus dem üblichen Rahmen von Zombie Beschreibungen fällt und, eher unmotiviert, eher wie ein Dämon aus einschlägigen Horrorfilmen beschrieben wird.

Ansonsten bietet „Dead“ eine zwar bekannte, aber durchaus temporeiche Schilderung des Kampfes der kleinen Gruppe (die sich zunächst versucht, in einem Krankenhaus zu verschanzen), die zwar ein relativ sicheres Lager zunächst finden wird, sich aber dennoch am Ende einer großen Schlacht zur Rettung des Restes der Welt vor Philadelphia stellen muss.

Stärken finden sich vor allem in den actionreichen Sequenzen dann, plastisch versteht Dilouie es, das hin- und her wogen des Kampfes in Szene zu setzen.

Im Gesamten für Genre-Fans eine zwar in vielen Motiven bekannte Geschichte (die wenig Neues von der „Zombie-Front“ bietet), welche DiLouie aber unterhaltsam, spannend und mit Tempo zu erzählen versteht und die er, gerade im Finale, eher in Richtung eines Ego-Shooters mit zunehmend stärkeren Gegnern hin aufbaut.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Idee, 27. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Dead: Band 1 - Roman (Taschenbuch)
Die Idee empfand ich als sehr interessant, auch die geteilte Erzählung hat sich gut gemacht. Am liebsten habe ich tatsächlich die Rückblenden gelesen.
Störend wirkte für mich jedoch die Erzählungsform...etwas ungewönlich in der Gegenwartsform geschrieben...nicht in der gewohnten Vergangenheitsform, was sich Anfangs schwer lesen ließ. Der Übersetzte muss da wohl auch seine Probleme gehabt haben, da diese Formen zeitweiig varrieren, zum Teil auch in ein und dem selbsen Satz, ist mir aber nur am Anfang aufgefallen und das hat sich schnell gelegt.
Was mir gefällt, aber vielleicht anderen Lesen nicht gefallen könnte ist, die Handlung liest sich, als hätten sich die Charaktere mit ihrer Situation abgefunden und sich damit sehr gut arrangiert. Es kommt bei mit keine Furcht auf, dazu sind mir die Leute zu gelassen.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Lieber an eine weisse Wand starren..., 23. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dead: Band 1 - Roman (Taschenbuch)
Ich geben grundsätzlich jedem Buch die Chance mich innert der ersten100 Seiten zu fesseln. Beim Zombie Genre gehe ich gerne sogar auf 200 Seiten. Aber hier wäre auch nach 20 Seiten schon gut gewesen. Das ist mit das schlechteste was ich an Zombie/Apokalypse Romanen je gelesen habe. Die Charaktere sind weder einprägsam, noch (un)-symphatisch oder sonst wie greifbar. Die Erzählweise ist langweilig, die Formulierungen überbemüht umständlich und einfach nur schlecht.

Das dann auch noch *ACHTUNG SPOILER* Mutanten und sonstiges Gezeuchs vorkommen schlägt dem Fass dann endgültig den Boden raus. Da wollte wohl jemand "The Walking Dead" mit "Der Nebel" von Stephen King kreuzen. Lest bitte das eine oder das andere aber nicht dieses Buch...
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3.0 von 5 Sternen Streng genommen kein Zombieroman, 30. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dead: Band 1 - Roman (Taschenbuch)
Eine Seuche unbekannten Ursprungs überrollt die Menschheit und stürzt diese in den Abgrund. Die wenigen Überlebenden versuchen ihren Weg zu gehen. Der Leser begleitet fünf davon, zusammen mit dem kläglichen Rest einer Militäreinheit und ihrem Panzer. Sie müssen sich alle mit Horden von Infizierten und anderen schrecklichen Mutanten herumschlagen auf der Suche nach Nahrung, Wasser, Benzin und einem sicheren Ort zum Verweilen. Doch jedes Gruppenmitglied hat auch eigene innere Dämonen zu tragen.

Craig DiLouie wirft den Leser sofort in das Geschehen hinein, so dass ich die ersten 50 Seiten trotz eines gut lesbaren Schreibstils leichte Orientierungslosigkeit verspürt habe. Ich musste mich anfangs zurechtfinden, die Charaktere zu sortieren lernen und einen Zugang zur Geschichte finden. Danach konnte man der Handlung aber ohne Probleme folgen. Sie ist rasant, actiongeladen, aber trotzdem auch charakterdefinierend geschrieben.

Sehr gut gefallen hat mit der Charakterausbau. Obwohl man es mit einer relativen Fülle von Protagonisten zu tun bekommt, wird doch für jeden Platz geschaffen um seine Geschichte zu erzählen. Jede Handlungsperson ist anders in die globale Katastrophe hineingeraten und hat sie anders bewältigt und dennoch haben alle zueinander gefunden. DiLouie zeigt hier ein sehr realistisches Menschenbild auf, da jede Person sowohl gute als auch schlechte Seiten besitzt und demnach auch nicht besonders glorreiche Dinge getan hat.

Gefehlt hat mir bei “Dead” durch das ganze Buch hindurch der rote Faden. Die Überlebenden versuchen ihren Weg zu finden, jeden treibt auch irgend etwas an, dennoch fehlte mir ein allgemeiner Handlungsstrang, der mich als Leser an die Hand nimmt und mich einem Ziel entgegenführt oder auf dem Weg dorthin scheitern lässt.

Obwohl man es anhand des Titels und des Covers vermuten könnte, handelt es sich bei “Dead” streng genommen um keinen Zombieroman. Bereits sehr früh wird klar, dass die infizierten Menschen zwar ähnlich wie die wandelnden Toten agieren, jedoch nie gestorben sind. Für mich liegt in dieser Tatsache ein sehr großes, dramatisches Potential, welches leider nicht ausgearbeitet wurde. Ich hätte mir gewünscht, dass wenigstens ein paar Personen Probleme damit hätten, dass sie lebende Menschen wahllos umbringen. An solchen Themen könnte man Protagonisten zerbrechen lassen und der Geschichte dadurch weitaus mehr Dramatik geben. In diesem Buch wurde aber einfach gemetzelt und die wenigen Anspielungen auf das frühere Leben der Infizierten sind kaum der Rede wert.
Stattdessen gibt es neben den Horden von Infizierten noch Mutanten, die direkt der Hölle entsprungen zu sein scheinen. Warum muss man bei einer bereits existierenden, schrecklichen Bedrohung noch solche Dinge einbauen? Fand ich etwas schade.

“Dead” von Craig DiLouie war für mich als Zombieromanleser ein durchschnittliches Werk, dass aber bei Liebhabern von actiongeladenen, schnellen und rasanten Geschichten mit Horrorelementen durchaus Anklang finden kann.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Endzeit-/Zombieroman, 27. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Dead: Band 1 - Roman (Kindle Edition)
Drei Bücher sind in diesem Jahr schon in deutscher Sprache von Craig DiLouie erschienen. Zum einen sein 2010 im Original erschienener Roman MIT ZÄHNEN UND KLAUEN (TOOTH AND NAIL) und der Beginn einer sechsteiligen Serie mit dem Titel RETREAT (Original 2013 als reine E-Book-Publikation zusammen mit Stephen Knight und Joe McKinney erschienen) im Luzifer Verlag. Zum anderen der Roman, um den es in dieser Rezension dreht: DEAD (THE INFECTION, 2011) im Heyne Verlag. Es ist der erste Teil eines Zweiteilers. Der zweite Teil erscheint im August unter dem Titel DEAD 2 (THE KILLING FLOOR, 2012). All diese Bücher sind dystopische Romane und in allen spielen (zwar nicht unbedingt klassische) Zombies eine Rolle. Das wirkt sich – THE WALKING DEAD sei Dank – im Moment wohl positiv auf die Veröffentlichungsmöglichkeit aus.

In DEAD beginnt alles mit der so genannten „Brüllerei“. Ungefähr ein Fünftel aller Menschen fallen plotzlich unter Schmerzgeschrei um und bleiben regungslos liegen – bis sie drei Tage später wieder „erwachen“ und einen unheimlichen Appetit auf alles Lebendige (vorzugsweise Menschenfleisch) haben. Die Hauptfiguren des Romans ist die Besatzung eines Schützenpanzers, bestehend aus drei US-Soldaten unter dem Kommando von Seargant „Sarge“ Tobey Wilson und fünf Zivilisten, die einige Tage nach dem "Erwachen" versuchen, in Pittsburgh und Umgebung zu überleben. Die fünf Zivilisten, zwei Frauen und drei Männer, sind Vertreter von Rollenmustern, die auf den ersten Blick klassisch wirken: die patente Hausfrau mit Organisationstalent, die das Zepter in der Hand hält und die geborene Führungsperson ist; die hübsche Polizistin, die weiterhin versucht für das einzustehen, was ihr wichtig erscheint, der nerdige Teenager, der in der Extremsituation über sich hinauswächst; der Mathelehrer, der nur ein Ziel hat: seine Familie wiederzufinden und der Priester, der angesichts der Apokalypse an Gott zweifelt.

Der Handlungsbogen ist auch dystopietypisch: eine Gruppe Überlebender der Zombieapokalypse zieht auf der Suche nach einem halbwegs sicheren Ort durch die Gegend und versucht dabei, die sich ihnen in den Weg stellenden Zombies zu eliminieren. Das macht die Panzerbesatzung in DEAD natürlich auch. Zwischendurch wird in Rückblenden erzählt, was die Protagonisten zum Zeitpunkt des Erwachens der „Zombies“ erlebt haben.

Alles in allem scheint die Geschichte also nichts Besonderes zu sein. Trotzdem zählt der Roman für mich zu den besseren Romanen dieser Art, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Woran liegt es? Zum einen an der Glaubwürdigkeit der Figuren. DiLouie hat sie nicht nur so gezeichnet, dass fast jede Handlung nachvollziehbar wird, sondern erklärt auch durch geschickte Rückblenden (nicht die als einzelne Kapitel ausgewiesenen Rückblenden zum Zeitpunkt des „Erwachens“) kurz aber effizient, wie die Protagonisten durch Ereignisse vor der Apokalypse zu den Menschen geworden sind, die sie nach der Apokalypse sind. Sie hinterfragen aber auch ihre alten Standpunkte. Der Soldat und die Polizistin wissen nicht, ob die Werte für die sie einst (vor einer Woche) gekämpft und die sie beschützt haben, überhaupt noch Bestand haben und ob es sich je gelohnt hat für sie einzustehen. Der Priester zweifelt an Gott und stellt sich angesichts der Situation die Frage nach der Gerechtigkeit Gottes, wie es schon Hiob in der Bibel getan hat.
Das alles webt DiLouie gekonnt in die Handlung ein und vergisst dabei auch nicht an den entsprechenden Stellen aufs Tempo zu drücken. Die Kampfszenen sind hart, aber nicht überhart und er bietet auch einige Ideen auf, was die postapokalytktischen Gegner betrifft, die ich hier jetzt nicht verraten möchte. Nur soviel: ich möchte ihnen niemals nicht begegnen.

Es ist aber nicht alles nur positiv. Als Kritikpunkt habe ich, das manche Begebenheiten, die durchaus wichtig für den Fortlauf der Handlung sind, nur kurz angerissen werden und damit abgehandelt sind. Das wirft Fragen auf, wo eigentlich keine notwendig sind. Diese Sachen hätte man entweder ganz weglassen sollen oder es hätte ihnen mehr Raum zugebilligt werden müssen. Aber das mindert das Gesamtvergnügen nur ein wenig.

Das Ende des Buches ist allerdings wieder ein Pluspunkt. Zum einen gibt es gegen Ende Action satt, zum anderen kann man den Eindruck gewinnen, dass die Story auch zu Ende erzählt sein könnte. Es gibt zwar noch ein, zwei offene Fragen, aber mich persönlich hätte es nicht gestört, wenn es keine Fortsetzung gäbe. Das macht aber auch gleichzeitig neugierig auf die im Sommer erscheinende Fortsetzung (OT: THE KILLING FLLOR), denn ich frage mich, wie DiLouie es schafft, den Faden wieder aufzunehmen.

Am Stil der Übersetzung von Ronald M. Hahn, einem „Veteranen“ der Phantastischen Literatur in Deutschland, gibt es rein gar nichts auszusetzen. Und auch DiLouies Stil scheint, so weit man das aus der Übersetzung und einer kurzen Leseprobe des Originals sagen kann, eingängig aber nicht zu einfach zu sein. Dass er sich vor seiner Arbeit an Romanen vor allem als Autor von Sach- und Fachbüchern über Beleuchtungstechnik hervorgetan hat, merkt man an seiner Art zu schreiben jedenfalls nicht. Aber wenn man das weiß, erklärt es die genauen Beschreibungen einiger technischer Details.

Fazit: Gute, wenn auch nicht superoriginelle Dystopie, die zum Besten gehört, was in diesem Segment zur Zeit auf dem Markt ist.

Diese Rezension findet sich neben vielen anderen auch auf meinem Blog Horror & Co.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schreiend geht die Welt zugrunde, 11. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dead: Band 1 - Roman (Taschenbuch)
Der Zusammenbruch kommt schnell und nur wenige Stunden benötigt der Virus um zwanzig Prozent der Menschheit zu befallen. Die Opfer schreien und brechen zusammen. Drei Tage liegen die Infizierten, die Schreier, wie sie im weiteren Verlauf genant werden, im Koma, dann wachen sie auf und sie haben nur ein Ziel, das Virus zu verbreiten.
Die Infizierten jagen die Gesunden, sie infizieren sie und sind nicht abgeneigt diese auch zu fressen. Damit beginnt die zweiten Phase, hier ist das Virus so stark, so bösartig, das es in Sekunden lähmt und in Minuten die absolute Kontrolle übernimmt. Da es keine Auferstehung gibt, handelt es sich hierbei allerdings nicht um Zombies der herkömmlichen Art! Wer Tod ist, bleibt auch Tod!

Was anfängt wie ein üblicher Roman über die Apokalypse, entwickelt sich etwas in Richtung Monster-Horror, Science Fiction, hat mich einwenig an Kings "Der Nebel" erinnert,hier natürlich ohne Nebel. Wo diese Kreaturen und das Virus herkommen bleibt erst einmal im Dunkeln. Der Leser kann zusammen mit den Protagonisten, über die Herkunft der Viecher wild spekulieren, was wirklich dahinter steckt, bringt vielleicht die Fortsetzung ans Licht.
Die Handlung wird durch Rückblenden ergänzt, wo man erfährt wie die einzelnen Personen die Seuche erlebt und überlebt haben. So wie die kleine Episode über den Börsenmakler,der ohne Aktienkurse und Handy nicht mehr leben kann.

Fazit: Diese Geschichte war nicht unbedingt das was ich erwartet hatte, ist aber recht spannend und unterhaltsam geschrieben, sie hat mich allerdings nicht so beeindruckt wie z.B. "Tagebuch der Apokalypse" oder auch "Eden". Durch die ständigen Rückblicke wirkt die Erzählung etwas holprig, darunter leidet auch etwas die Atmosphäre der Geschichte.
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0 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut!, 12. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dead: Band 1 - Roman (Taschenbuch)
Nicht schlecht gemacht obwohl die Rückblenden ein wenig stören.Ansonsten schon spannend und flott geschrieben.Wie wird der zweite Teil wohl werden???
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Dead: Band 1 - Roman
Dead: Band 1 - Roman von Craig DiLouie (Taschenbuch - 10. März 2014)
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