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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut gemachte Military SF
Mit Blick auf die teilweise sehr kritischen Rezensionen zum englischen Originaltitel (Into the Black (Odyssey One) [Remastered Edition]) tat ich mich mit dem Kauf zunächst ein wenig schwer, wollte mir dann allerdings ein eigenes Bild machen. Im Ergebnis fällt es positiv aus.

Die Story dieses ersten Romans einer damit beginnenden Reihe ist schnell...
Vor 7 Monaten von McDuncan veröffentlicht

versus
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Battlestar Galactica trifft auf Wing Commander und Space 2063
Der Klappentext verspricht eine düstere Weltraum-Odyssee im Stil von Star Trek, doch nach 50 Seiten ist klar, dass wir es hier mit einem reinen "Military SF" Roman zu tun haben. Es gibt jede Menge Weltraumschlachten zwischen Raumjägern, großen Schlachtkreuzern und Raumschiffen, dazu ein paar "coole" Pilotensprüche, wichtige Kommandoentscheidungen,...
Vor 5 Monaten von Dominik Cenia veröffentlicht


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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut gemachte Military SF, 14. September 2013
Von 
McDuncan - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In die Dunkelheit: Odyssey 1 (Kindle Edition)
Mit Blick auf die teilweise sehr kritischen Rezensionen zum englischen Originaltitel (Into the Black (Odyssey One) [Remastered Edition]) tat ich mich mit dem Kauf zunächst ein wenig schwer, wollte mir dann allerdings ein eigenes Bild machen. Im Ergebnis fällt es positiv aus.

Die Story dieses ersten Romans einer damit beginnenden Reihe ist schnell erzählt:
Die Menschheit hat den 3. Weltkrieg überstanden und macht sich nun mit dem ersten überlichtschnellen Raumschiff, der Odyssey, auf den Weg, das Weltall zu erkunden. Wie es der Zufall so will, springt man mitten in die kriegerische Auseinandersetzung zweier Spezies, in der die Guten von den Bösen gnadenlos ausgelöscht werden. Wie es sich für einen ehrenvollen Captain eines Erdraumschiffs gehört, hilft man natürlich den Unterlegenen, hängt dadurch selber in der Sache mit drin und muss plötzlich ums eigene Überleben kämpfen. Aus dem Jungfernflug und der Erforschung des Alls wird ein Kampfeinsatz.

Der Roman ist ohne Frage kein literarisches Meisterwerk, präsentiert eher stereotype Charaktere (tougher Captain, überhebliche Kampfpiloten, verrückter Wissenschaftler usw.) und bedient jede Menge Klischees. Ob die Inhalte nun von anderen Ideen abgekupfert sind (entspricht die Story der von "Battlestar Galactica", bloß weil die Odyssey ein "Flugzeugträger" ist? - ich meine eher nein) oder irgendwie schon mal da waren, will ich nicht weiter bewerten. Ich habe auch nicht gezielt nach Logikfehlern gesucht oder mir die Frage gestellt, ob die Geschehnisse rund um die Odyssey zu unwahrscheinlich sind. Natürlich erstaunt es bei kritischer Betrachtung, dass die "Raumfahrt-Neulinge" den ersten Feindkontakt überleben, aber ansonsten wäre die Geschichte ja auch schnell zuende :-).

Für mich entscheidend ist der Aspekt, dass der Roman nach einem kurzen Vorgeplänkel mit Erreichen des galaktischen Kriegsschauplatzes enorm Fahrt aufnimmt und diese bis zum Ende beibehält. In Sachen Military SF bietet er dabei alles, was ich mir bei diesem Genre erhoffe: Raumschlachten zwischen Kriegsschiffen mit allem was dazu gehört, Gefechte zwischen Raumjägern und nicht zuletzt Bodeneinsätze gepanzerter Spezialeinheiten gg. ziemlich fiese Aliens. Gerade in punkto Waffentechnik präsentiert der Autor dabei einige gute Ideen.

Das Ganze ist sprachlich ordentlich und gradlinig verpackt und kurzweilig erzählt.

Fazit: Unterhaltsam, spannend und actiongeladen - für mich ein sehr kurzweiliger Lesespaß, der die Vorfreude auf Band 2 weckt (Aus der Tiefe: Odyssey 2).
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Battlestar Galactica trifft auf Wing Commander und Space 2063, 27. Oktober 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: In die Dunkelheit: Odyssey 1 (Taschenbuch)
Der Klappentext verspricht eine düstere Weltraum-Odyssee im Stil von Star Trek, doch nach 50 Seiten ist klar, dass wir es hier mit einem reinen "Military SF" Roman zu tun haben. Es gibt jede Menge Weltraumschlachten zwischen Raumjägern, großen Schlachtkreuzern und Raumschiffen, dazu ein paar "coole" Pilotensprüche, wichtige Kommandoentscheidungen, viel "Rubber science" und natürlich jede Menge "epischer" Einzelentscheidungen diverser "Militärhelden". Auch nach gut 500 Seiten wird die eigentliche Hintergrundgeschichte, die jede Menge Fragen aufwirft, nicht weiter aufgeklärt. Dafür geht es aber auf der Planetenoberfläche mit Feuergefächten in Häuserschluchten weiter. Menschen in "Power-Rüstungen" gegen insektenartige Aliens. Nach den ganzen Raumjäger-Gefechten lässt plötzlich Starcraft oder Warhammer 40.000 Grüßen. Da bleibt natürlich nicht viel Zeit und Raum für Charakterentwicklung oder gar zwischenmenschliche Handlungsstränge. All das liest sich allerdings flüssig runter. Der Autor hat unverblümt zusammengeklaut was das Zeug hält. Schlimm ist das nicht. Lieber gut geklaut und solide zusammengefügt, als schlecht selbst gemacht. Eben typische Genre-Unterhalten ohne großen Tiefgang. Für mich überraschend waren allerdings die vielen Fehler, die das deutsche Lektorat gemacht hat. Ich bin keine große Leuchte was Rechtschreibung und Grammatik angeht. Aber wenn selbst mir der ein oder andere Fehler auffällt, ist das schon auffällig. So z. B. die Groß- und Kleinschreibung, ein paar Worttrennungen, fehlende Buchstaben oder Fehler in der Autokorrektur (?) wenn z. B. aus "EMP-Torpedos" zwischendurch mal "EMP-Tornados" und dann wieder "-Torpedos" werden. Der Band verschweigt übrigens bis zum Ende, dass es sich hier um den Auftakt einer Trilogie handelt.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannende Military-SF, 3. Oktober 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In die Dunkelheit: Odyssey 1 (Taschenbuch)
Vorab: Ich habe mir das E-Book gekauft. Über den Inhalt ist ja in den anderen Rezensionen bereits berichtet worden.

Ich fand das Buch ziemlich gut - ich habe allerdings auch Military SF erwartet, und die ist nun einmal kein Kindergeburtstag. Wenn diese dann noch von einem amerikanischen Autor stammt, ist klar, dass auch Heroismus und Sprüche vorkommen. Ich würde ja gerne auch einmal Military SF von einem deutschen Autor lesen - aber die gibt es kaum, und die wenigen im Eigenverlag sind die Bytes meistens leider nicht wert, aus denen die Dateien bestehen (Gegenbeispiele gerne in die Kommentare, würde mich freuen).

Ich war von dem Buch, welches das erste einer Trilogie ist, mehr als angetan. Leider schafft es der Verlag nicht, wenigstens den 2. Teil bereits in einer deutschen Überetzung auszuliefern (nicht zu reden vom dritten Teil, der im englsichen Original ebenfalls bereits erhältlich ist), so dass ich mir Teil 2 und 3 im englischen Original bestellt habe. Den 2. Teil lese ich gerade, ist aber kein Thema dieser Rezension.

Ich möchte aber ein paar Bemerkungen zu den negativen Rezensionen los werden:

- Heroismus und derbe Sprüche

- Military SF aus dem Amerikanischen enthält grundsätzlich Heroismus - damit muss man sich nun einmal abfinden. Ich fand ihn aber absolut nicht übertrieben, und auch die "derben Sprüche" sind mehr als harmlos, vergleicht man sie mit dem englischen Original. Militärdienst (wer selbst einmal gedient hat, wird wissen, wovon ich spreche) ist nun einmal kein Kindergeburtstag, und Gutmenschen werden an diesem Buch daher keinen Gefallen finden

- Physikalische Unzulänglichkeiten

In einer Rezension wird ein Fallschirmsprung aus einem Low Orbit kritisiert, da angeblich physikalisch unmöglich. Einmal davon abgesehen, dass dieser Roman in der Zukunft spielt und es - frei nach Moore - natürlich auch Weiterentwicklungen der Technik bis dahin gegeben hat, möchte ich einen schönen Gruß von Felix Baugartner bestellen, der dieses Jahr bereits einen Sprung aus knpp 40 km Höhe absolviert hat.
Auch die Erklärung über die physikalischen Hintergründe des FTL-Antriebs sind stimmig - wenn auch mit vielen Annahmen garniert, da dieser auf Tachionen basiert. Deren Existenz gilt zwar als gesichert, über die physikalischen Wechselwirkungen kann aber z. Zt. nur spekuliert werden - na und? Genau dafür gibt es SF.
Es wird nicht jedes Detail erklärt (gilt vor allem für die extraterrestrische Technologie), aber das tut dem Verständnis und Lesefluss absolut keinen Abbruch.

- Fazit

Ich bin absoluter SF-Fan (nicht nur Military SF) und lese so ziemlich alles, was ich in die Finger bekomme und bin leider zu oft enttäuscht. Hier habe ich ein Werk gefunden, welches spannend ist, eine sehr gute Story hat (auch wenn ich dem 2. Teil jetzt ein wenig vorgreife) und das ich verschlungen habe. Mit jeder Seite steigt die Spannung, und es fiel mir schwer, das Buch aus dere Hand zu legen. Ich kann versprechen, dass der 2. Teil der Serie den ersten in Punkto Spannung noch übertrifft, und ich freue mich jetzt schon, anschließend den 3. Teil zu lesen.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Freue mich schon auf die Fortsetzung..., 19. September 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In die Dunkelheit: Odyssey 1 (Taschenbuch)
Auch wenn hier ein paar schlechte Rezensionen geschrieben wurden, bin ich froh, unbeeinflusst direkt am Erscheinungstag gekauft zu haben. Der Roman ist sehr kurzweilig und spannend geschrieben. Jetzt hoffe ich, dass der nächste Teil dieselbe Qualität haben wird. Mir ist bewusst, dass meine positive Rezension lediglich meiner persönlichen und subjektiven Meinung entspringt, aber mir ist wichtig dies zu erwähnen, denn ein Buch dieser Größenordnung zu verfassen ist eine Leistung, die nicht durch abfällige persönlich gefärbte Kritik geschmälert werden sollte. Geschmack ersetzt nun mal nicht den guten Ton! (Dieser Hinweis geht an den Rezensenten, der so viel "Dummheit" in diesem Buch gefunden haben will...)
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14 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schlechter Actionfilm in Buchform, 19. September 2013
Rezension bezieht sich auf: In die Dunkelheit: Odyssey 1 (Taschenbuch)
Wenn Freunde mir ein Buch empfehlen, frage ich normalerweise scherzhaft, ob Raumschiffe darin vorkommen, denn Raumschiffe machen ein Buch generell gut! Den Spruch werde ich in Zukunft leider nicht mehr bringen können.

Nach dem dritten Weltkrieg kriegt die Menschheit die Kurve und entwickelt einen Überlichtantrieb. Captain Eric Weston, ehemaliger Staffelführer der Elite-Kampfflieger "Archangels" erhält das Kommando über die "Odyssey" und bricht zur Erkundung des Alls auf. Mit an Bord sind neben Forschern auch Kampfpiloten, Soldaten, Marines, Dronen, Gewehre, Bomben, Rakten, Torpedos, Laserwaffen und allgemein alles, was man so braucht, wenn sich plötzlich die Chance auf Erforschung des Alls bietet.

Das Setting ist eigentlich gut, auch die erste Begegnung mit Außerirdischen erfolgt bereits nach 50 Seiten und birgt ein Rätsel, das gelöst werden möchte. So viel möchte ich hier verraten: 500 Seiten später ist noch immer nichts gelöst oder auch nur angedeutet. Was wir stattdessen haben sind Charaktere, die einem wirklich üblen Actionfilm entsprungen sind: Draufgängerische Piloten und heldenhafte Soldaten, die sich Sprüche an den Kopf werfen, die in dieser Form vermutlich nur bei "The Fast and the Furious" oder "Battleship" zu finden sind und ein Captain, der mal den Kumpel gibt, dann wieder den knallharten Vorgesetzten. Kurzum, jemand, dem man nicht die Kontrolle über ein Raumschiff geben würde. Wenn diese undisziplinierte Gurkentruppe den dritten Weltkrieg gewonnen hat, muss es sich bei der Gegenseite um trainierte Affen gehandelt haben.

Auf die Fähigkeiten der Technologie muss generell immer wieder hingewiesen werden - offenbar wusste der Autor schon vorher, dass man das Buch häufiger mal für längere Zeit zur Seite legen muss um sich zu fragen, ob man sich das wirklich weiter antun soll. So kann man immer wieder nachlesen, warum die Archangels, das MX112 oder die Panzerung der totale Hammer sind, ohne sich erst mühsam erinnern zu müssen.

Mich persönlich stören neben dem, was ich augenzwinkernd mal als "Charaktere und Dialoge" bezeichne, zwei Dinge besonders, mal offensichtlicher, mal subtiler:

1) Im Klappentext wird erwähnt, dass der Autor auch mal als IT-Berater gearbeitet hat. Vermutlich soll das den häufigen IT-Aspekten bezüglich Programmierung und Netzwerken Glaubwürdigkeit verleihen. Eingeweihte könnten hier aber Parallelen zu "Dilbert" erkennen: Der Nerd speist den Berater mit technischem Blödsinn ab, um ihn loszuwerden, während der Berater denkt, er hätte gerade etwas echt Tolles gelernt. Der Berater lässt sein Wissen daraufhin in einen SciFi-Roman einfließen.

2) Dem Autor fehlt scheinbar jegliches physikalisches Verständis, und damit meine ich nicht solche Dinge wie Überlichtgeschwindigkeit - ohne ÜLG ist SciFi im All halt irgendwie öde. Soweit ich weiß, ist der Fachbegriff "Rubber Science": Klingt nach Wissenschaft, ist aber keine. Das klappt z.B. super bei Doc Browns Fluxkompensator oder Geordi La Forges Warpkern. Aber wenn ich mich auf das Gebiet der harten Physik begebe, sollte ich verdammt nochmal meine Hausaufgaben gemacht haben. Da wird mit Prozentsätzen physikalischer Größen um sich geworfen und jedes Mal, wenn sowas wie ein "Fallschirmsprung aus einem niedrigen geosynchronen Orbit" auftaucht, sterbe ich innerlich ein wenig und Sir Isaac Newton beginnt unter Missachtung seiner eigenen Gesetze im Grab zu rotieren.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Primitive Kriegsspiele, 23. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: In die Dunkelheit: Odyssey 1 (Kindle Edition)
Man mag zu Military-SF stehen wie man will, aber dieses Buch ist ein Sammelsurium von stereotypen, primitiven und eintönigen Kriegsspielen.

Die Geschichte kommt einem irgendwie bekannt vor und könne aus jedem x-beliebigen Actionfilm entstammen: Die Menschheit hat gerade den 3. Weltkrieg hinter sich gebracht (Westen gewinnt gegen Osten) und der Westen hat nichts Besseres zu tun, als ein mit Waffen strotzendes Raumschiff auf Erkundung zu schicken. Wissenschaftler (Eierköpfe) sind auch mit an Bord, spielen aber nur eine untergeordnete und klischeehafte Rolle (verrückter Linguist). Das Schiff steht logischerweise unter dem Kommando lauter (grimmig dreinblickender) Militärs.

Im weiteren Verlauf wird als erstes eine (hübsche) junge Frau vor Insekten gerettet und nebenbei das erste Insektenraumschiff abgeschossen. Die gerettete Frau stammt aus einem Volk weit, weit fortgeschrittener, aber hoffnungslos naiver und kampfunerfahrener Menschen, die irgendwie mit uns verwandt sind. (Wahrscheinlich aus Atlantis.) Ergo muss ihnen erst einmal beigebracht werden, was eine Harke ist und wie man die Insekten nur aufgrund von Kampfgeschick, taktischer Finesse und primitiven, aber durchschlagenden Waffen bekämpfen kann. Nachdem gegen das erste Insektenraumschiff noch fast eine Niederlage kassiert wurde, gewinnt das Erdenraumschiff danach auf hanebüchene Weise zunächst gegen drei und dann gegen fünf eigentlich schnellere, größere und mit mehr Energie ausgestattete, aber natürlich auch blödere Gegner locker und mit minimalen Verlusten dem Kampf um einen ganzen Planeten.

Geht's noch? Abgesehen davon, dass das Buch an einem eklatanten Mangel an eigenen Ideen leidet, fehlt auch jeglicher Witz und Sinn für Ironie. Gerade darum kann man es nicht ernst nehmen. Wer gute Military-SF lesen will, greife zu John Scalzi.

Den einen Stern gibt es dafür, dass der Roman durchaus ein paar spannende Stellen hat. Aber selbst die werden schnell langweilig.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Jugendbuch ohne Kenntlichmachung, 31. Januar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In die Dunkelheit: Odyssey 1 (Kindle Edition)
Habe die letzten Jahre selten ein schlechteres Buch gelesen. Es fehlt an allem, was einen guten SF-Roman ausmacht.
Nach der Buchkurzbeschreibung erhoffte ich mir einen spannenden, futuristischen Roman. Leider weit gefehlt. Oberflächliche
Geschichte, kaum oder gar keine Erklärungen für ominöse Andeutungen (3. Weltkrieg, erster Überlichtraumschiff der Menschheit usw.)
Das Buch ist eher etwas für 10 - 12 jährige Leser, geschrieben als Erstlingswerk eines 15-jährigen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Reise in die Dunkelheit der SF. Literatur, 27. Januar 2014
Von 
Franz Sgraja "Anjaka" (Otterndorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: In die Dunkelheit: Odyssey 1 (Taschenbuch)
Seit Jahrzehnten bi n ich SF. Fan, aber diese Buch ist eine echte Enttäuschung, so wie es geschrieben wurde, scheint es aus den 50er Jahren des eiskalten Krieges zu kommen, West gegen Ost, Gut gegen Böse. Leider sehr fantasielos und auch sehr einfach geschrieben.
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4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Logik in der Schwerelosigkeit, 12. November 2013
Rezension bezieht sich auf: In die Dunkelheit: Odyssey 1 (Taschenbuch)
Leider bei Weitem nicht der erhoffte große Wurf. Militärs die sich völlig unlogisch verhalten.

Direkt zu den Fakten:

Military SciFi ist nicht verkehrt und kann sehr spannend gemacht sein. Auch die Verwendung sogenannter "Rubber-Science" ist noch entschuldbar. Solange es spannend ist. Was aber wirklich richtig schlecht ist: Obwohl die Reise der Odysse eine militärische Unternehmung ist, und der Großteil der Crew (und alle Entscheidungsträger) Angehörige des Militärs sind, ist ihr vorgehen so dermaßen unmilitärisch und unlogisch - das ist wirklich schwer zu verkraften. Hier nur ein paar Beispiele:

1. Die Menschheit schickt ihr erstes interstellares Schiff zu einer Aufklärungsmission - Aber nicht 1 Politiker bzw. Vertreter der politischen Kaste ist an Bord. Kann ja auch nichts passieren, was irgendwie politisch relevant sein könnte. So müssen die Militärs auch jede mögliche politische Implikation schultern und eigenmächtig, scheinbar ohne vorherige Instruierung, Entscheidungen treffen. Sehr realistisch!

2. Die Odysse ist im Auftrag der Erde unterwegs - Aber das scheint der Crew und dem Captain ziemlich egal zu sein. Sie riskieren ihr einzigartiges Schiff, die über alle Fragen erhabene Crew und die Möglichkeit die Erde von dem nicht unwesentlichen Faktor zu informieren, dass es da draußen in den Weiten des Alls noch Leben gibt, ja sogar menschliches. Und sogar einen Krieg! Hauptsache sie können irgendeinen Eid erfüllen, niemals Massenvernichtung zuzulassen. Das ist dermaßen unrealistisch und unlogisch, dass es fast schon wieder witzig ist - Fast. Man muss selber nicht beim Militär gewesen sein um zu wissen, dass die Loyalitäten IMMER dem Auftraggeber (in diesem Fall der Erde) gehören, und nie irgendeiner unbekannten Fraktion. Jede normale Militärmission würde maximal Informationen sammeln und dann schleunigst zurück zur Erde kehren, um die Infos auch weiter zu geben. Nicht so die Odysse!

3. Die im All entdeckten Menschen sprechen von einem "Eid" der gebrochen wurde, von einer scheinbaren gemeinsamen Vergangenheit zwischen den "Allmenschen" und den "Anderen" - Wow, das sind wohl die wichtigsten Informationen, die Menschen von der Erde jemals erhalten könnten. Aber hey, die anderen haben gesagt, dass erzählen wir euch jetzt lieber nicht, könnte noch zu viel an neuen Infos für euch sein. Ok, dann nicht, wird schon nicht so wichtig sein. Dann führen wir halt erstmal Krieg gegen eine Spezies, von der wir aber auch gar nichts wissen, um euch zu helfen, von den wir auch nichts wissen. Wird schon irgendwie richtig sein.

4. Der Schreibstil ist für den einen flüssig und gut lesbar, für den anderen zu simpel gehalten. Da möge sich jeder selbst seine Meinung bilden.

5. Die Action ist ok beschrieben, und ja, es kommt ab und zu auch wirklich Spannung auf (deswegen 2 Sterne).

Ich könnte noch mehr Beispiele absurd unlogischer Entscheidungen, bzw. dem fehlen jeglicher Entscheidungsprozesse geben. Aber ich will mich "kurz" halten. Schade, dass das Buch der Beginn einer Trilogie ist, denn die nächsten Teile werde ich auf keinen Fall lesen. So bleibt am Ende die Erkenntnis: 700 Seiten gelesen, schlecht unterhalten worden und noch nicht mal das Ende kennen. Super!

Als Tipp für Leute, die trotzdem nicht auf Military SciFi verzichten wollen: "Der Antaris Krieg". Das Buch ist dem hier rezensierten deutlich überlegen.
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4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Etwas Anderes, 27. September 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In die Dunkelheit: Odyssey 1 (Kindle Edition)
In meiner Rezension werde ich nicht weiter auf den Inhalt eingehen- das Buch zu lesen ist spannender. Um aber auf einige Aussagen anderer Leser zu reagieren:
Also...als Erstes ist dies Science Fiction, zum Zweiten spannend und zum Dritten eine gute Idee toll verpackt.

Ob nun alle wissenschaftlichen Apsekte im Buch "Rubber Science" sind, wie dies einer der anderen Rezensenten gemeint hat oder nicht, lasse ich dahin gestellt. Tatsache ist auf jeden Fall, dass Sir Isaac Newton sehr oft zitiert wird und genauso oft widerlegt wurde (Einstein, Relativität etc.). Abgesehen davon ist die angesprochene Überlichtgeschwindigkeit des Transitionsantriebs ja eigentlich gar keine Geschwindigkeit...aber naja..lassen wir das Thema Tachyonen als superluminare Teilchen und so weiter.

Entscheidend ist, dass Wissenschaft des 21. Jahrhunderts für einen Menschen des 15. Jahrhunderts unglaublich, nicht machbar und sowieso Hexerei und Teufelsanbeterei wäre.

Abschliessend an den "Physiker" in der Vor-Rezension: "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt:" (Albert Einstein)
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In die Dunkelheit: Odyssey 1
In die Dunkelheit: Odyssey 1 von Evan Currie (Taschenbuch - 9. September 2013)
EUR 10,99
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