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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein toller Einstieg ins Steampunk-Genre!
Die junge Finley Jayne hat eine gefährliche Begabung. In ihr wohnen und streiten zwei Persönlichkeiten. Zum einen ihr normales, ruhiges und freundliches Wesen und zum anderen ihre dunkle und gefährliche Seite. Wenn diese ausbricht, dann erlangt Finley absolute Superkräfte und hat kaum noch Kontrolle über ihr Handeln. Das macht ihr natürlich...
Vor 15 Monaten von Nicole W. - lilstar.de veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Tolle Ideen, die leider verpuffen
Dieses Buch hätte ein wahrer Lesespaß werden können.
Auf den ersten Seiten des Buches hatte ich das Gefühl mit diesem Buch würde ich viel Lesespaß haben. Die Autorin hat sehr schöne Einfälle. Leider verfällt das Buch immer mehr vom Lesengefühl in eine Art Marvel-Comic.
Die Figuren wirken platt und zu kindlich,...
Veröffentlicht am 20. Januar 2012 von Mäßig-viel-Leser


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein toller Einstieg ins Steampunk-Genre!, 12. Mai 2013
Von 
Nicole W. - lilstar.de "N.W." (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Das Mädchen mit dem Stahlkorsett: Roman (Heyne fliegt) (Taschenbuch)
Die junge Finley Jayne hat eine gefährliche Begabung. In ihr wohnen und streiten zwei Persönlichkeiten. Zum einen ihr normales, ruhiges und freundliches Wesen und zum anderen ihre dunkle und gefährliche Seite. Wenn diese ausbricht, dann erlangt Finley absolute Superkräfte und hat kaum noch Kontrolle über ihr Handeln. Das macht ihr natürlich Angst. Als sie eines Tages auf eine Gruppe von jungen Leuten trifft, die ebenfalls unnatürliche Kräfte besitzen, kommt sie hinter dem Geheimnis ihrer Vergangenheit ...

Kady Cross hat ihr ein wirklich schönes Buch aus dem Bereich "Steampunk" geschrieben. Das bedeutet mehr oder weniger, dass moderne Elemente aus der Technik auf das historisch viktorianische Zeitalter treffen, sozusagen ein futuristischer Roman im Retro-Look. Die Geschichte geht also auf jeden Fall auf die Fantasie-Schiene.
Die Autorin bezieht einige bekannte Romane der Weltliteratur mit in ihre Geschichte ein. Unter anderem "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde", "Frankenstein" und die zwei widerstreitenden Persönlichkeiten in Finley erinnern auf jeden Fall an "Dr. Jekyll und Mr. Hyde". Ein Abklatsch ist diese Geschichte wegen der Verknüpfungen allerdings keinesfalls!

Cross hat hier eine schöne und spannende Geschichte geschrieben, die einfach Spaß macht. Ihre Figuren sind lebhaft und authentisch, man schließt die einen ins Herz und kann sich über andere herrlich aufregen. Es gibt natürlich sympathische und unsympathische Figuren, allerdings keine reine schwarz-weiß-Malerei. Ganz im Gegenteil sogar, hier können selbst die "bad Boys" viel Charme haben.

Ganz toll finde ich, dass der Verlag dieser Taschenbuchausgabe hier das Zusatzmaterial, in Form einer kurzen Vorgeschichte zur Hauptstory, dem Buch voran gestellt hat. Man liest also zunächst einmal einen langen Prolog, der knapp 100 Seiten umfasst und nicht so viel mit der Hauptgeschichte zu tun hat. Ich fand das toll, mit hat dieser Prolog gut gefallen und mir die Protagonistin Finley noch näher gebracht, als es die Hauptgeschichte später gekonnt hätte. Man merkt allerdings auch, dass dieser Prolog wohl nachträglich verfasst wurde, denn ein paar Ungereimtheiten fielen mir schon auf, vor allem im Bezug auf Finley und ihrer Kontrolle über ihre dunkle Seite. Das ist teils ein wenig irritierend, aber nicht wirklich schlimm. Dafür macht die Geschichte dann doch zu viel Spaß.

In den weiteren Bänden freue ich mich jetzt vor allem darauf, einige Figuren, die in diesem Band noch etwas stiefmütterlich behandelt wurden, wieder zu treffen und weiter kennen zu lernen. Der Cliffhanger verspricht ja bereits ein weiteres Abenteuer. Bleibt jetzt also nur noch abzuwarten, bis man in wenigen Tagen die Fortsetzung Das Mädchen mit dem Flammenherz erscheinen wird.
Von mir gibt es für diesen Einstieg in Finleys Steampunk-Welt gute vier Sterne, weil ich es teils auch ein wenig zu vorhersehbar und wenig überraschend fand. Dem Lesevergnügen hat diese Tatsache allerdings nicht allzu sehr geschadet, deswegen lediglich einen Punkt Abzug!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Tolle Ideen, die leider verpuffen, 20. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch hätte ein wahrer Lesespaß werden können.
Auf den ersten Seiten des Buches hatte ich das Gefühl mit diesem Buch würde ich viel Lesespaß haben. Die Autorin hat sehr schöne Einfälle. Leider verfällt das Buch immer mehr vom Lesengefühl in eine Art Marvel-Comic.
Die Figuren wirken platt und zu kindlich, keine Idee wird bis zum Ende durchgedacht. So daß man sich einem Haufen guter Ideen gegenüber sieht, aber leider nicht das Gefühl hat diese werden dann auch erzählerisch oder handlungstechnisch umgesetzt.
Auch ist dann die eigentliche Handlung so leicht gestrickt, daß man meist schon direkt weiß, was passieren wird.

Schade, ich denke dieses Buch hätte viel mehr sein können. Da ich die Idee einer Frau mit einer Dr. Jekyll & Mrs. Hyde Persönlichkeit, seltsamen Organellen und Äther, die scheinbare Superkräfte erwachsen lassen und lebendig werdende Maschinen sehr spannend und interessant gefunden hätte.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein London wie es keiner kennt...., 6. November 2011
Inhalt:

Finley Jayne lebt in London. Wir schreiben das Jahr1897. Sie ist Dienstmädchen bei der Familie August-Raynes. Jedoch verliert sie auch hier ihren Job, so wie bei ihren drei Arbeitgebern davor. Wegen ihres Verhaltens. Finley kann aber nichts dafür. Wenn sich ihre dunkle Seite aufbäumt, kann sie es nicht kontrollieren. Ihre dunkle Seite wehrt sich mit allem was sie hat und bringt ihre Fähigkeiten ans Licht. Finley ist für ein Mädchen ihrer Statur unglaublich stark.

Nachdem sie (nach einem "Vorfall") fluchtartig das Haus der August-Raynes verlässt, rennt sie direkt Griffin King vors Fahrzeug (ein Veloziped) welcher sie nicht kommen sieht und somit umfährt.
Er nimmt Finley mit nach Hause und dort erfährt sie mehr und mehr über ihre dunkle Seite undFähigkeiten von Griffin und seinen Freunden. Ja auch sie haben unerklärliche Fähigkeiten: Griffin der Anführer der Gruppe, der Kontakt zum Äther aufnehmen kann, die kleine Emily, die ein unglaubliches Talent fürs erfinden und basteln (an Automaten) besitzt und Sam, der eine unglaubliche Stärke besitzt.

Es gibt Probleme in London. Automaten drehen durch und greifen Menschen an. Dieses Problem geht auf die Kappe des Maschinisten, auf dessen Spur Griffin und seine Freunde sind.

Und ehe sie es sich versieht, befindet sich Finley mittendrin in diesem Abenteuer...

Meine Meinung:

Wo soll ich anfangen... Also zu allererst: ich war absolut überrascht, und zwar positiv. "Das Mädchen mit dem Stahlkorsett" war mein erstes Buch des Genres Steampunk, aber definitiv nicht das letzte. Anfangs musste ich mich zwar noch daran gewöhnen, dass es ganz normal ist, an jeder Ecke einen Automaten zu sehen, aber nachdem ich diese kleine Hürde übersprungen hatte, konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen.
Man erkennt auch schnell, dass es nicht das London sein kann, wie es damals gewesen ist. Eben wegen den Automaten und den Fahrzeugen.

Finley ist eine Protagonistin mit Feuer. Durch ihre zwei Seiten, die nette Seite und die dunkle Seite, ist sie immer für eine Überraschung gut. Ihre dunkle Seite ist sehr impulsiv, handelt unüberlegt und kommt immer dann zum Vorschein wenn Finley sich in Gefahr befindet oder die dunkle Seite sich ungerecht behandelt fühlt. Sie hat ein bisschen was von Dr. Jekyll und Mr. Hyde.
Ich habe sie und die anderen Charaktere sehr ins Herz geschlossen, vor allem mag ich Emily, Jasper (ein Amerikaner, der etwa in der Mitte des Buches aufkreuzt) und Jack Dandy, der Herr der Londoner Unterwelt.
Er ist genial, hat einen witzigen Slang, den er aber ablegen kann, wenn er etwas ernst meint. Finleys dunkle Seite interessiert sich auch sehr für Mr. Dandy. Ihre nette Seite bevorzugt jedoch Griffin, womit wir bei einer Dreiecks Situation wären. Es gibt noch eine weitere, die ich euch aber nicht verraten möchte ;)

Die Story ist wirklich spannend, da es viele Geheimnisse zu ergründen gibt:
Warum ist Finley wie sie ist?
Was hat es mit den durchdrehenden Automaten und dem Maschinisten auf sich?

Was nur 2 der Fragen sind, die sich der Leser stellt. Alle sind jedoch nicht in Band 1 geklärt, was natürlich neugierig auf den Folgeband macht.

Leider gibt es auch hier einen dezenten Cliffhanger, weshalb ich unbedingt wissen möchte wann der nächste Band erscheint.

Fazit:

Wer Steampunk nicht kennt und Fantasy mag, wird mit diesem Buch seine Freude haben. Absolut empfehlenswert.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Interessante Idee, fade umgesetzt, 17. Januar 2012
Das Mädchen im Stahlkorsett spielt zu Zeiten des viktorianischen Londons, was man sowohl an der Sprache der Protagonisten merkt, als auch an ihrer Denk- und Handlungsweise. Dies stellte für mich einen Pluspunkt dar. Des Weiteren haben die Helden der Geschichte zum Teil mysteriöse Eigenschaften, es gibt eine unbekannte Lebensform und zwei Dreiecksbeziehungen sollen für Spannung sorgen, die jedoch nicht recht rüber kommen wollte.

Primär geht es in dem Roman um Finley- ein Mädchen der Arbeiterschicht, die eine geheimnisvolle, dunkle Seite und ungeahnte Kräfte hat. Nachdem sie sich vor einen aufdringlichen Lord behaupten muss, der sie wahrlich besteigen will, macht sie kurzen Prozess und schlägt diesen nieder. Daraufhin flieht sie und wird bei der Flucht ausversehen von dem reichen, schönen Griffin angefahren, der sie daraufhin aufnimmt und ihr helfen möchte. Es treten mehrere Personen wie die kluge, technisch begabte Emily auf-die für alle Reparaturen rund um Maschinen zuständig ist. Sam, ein lieber, großer Bär, der mit seinem Schicksal hadert, halb Mensch, halb Androide zu sein und Jack, einen fiesen Ganoven, in dem sich die dunkle Seite von Finley verguckt, natürlich ist sie jedoch auch von Griffin angetan. Nachdem es aber vermehrt zu Überfällen durch Maschinen auf Menschen kommt, entbrennt eine Verfolgerjagd der Helden nach dem mysteriösen Mann.

Zunächst gestaltete sich dieses Buch für mich als wahre Lesefreude. Ich mag es ab und an ganz gerne, Bücher aus dem viktorianischen London zu schmökern- die Umsetzung hierzu war auch recht glaubhaft.
Die Charakterstudie aller Personen war dann schon wieder nicht so gut. Sie wirken merkwürdig platt. Zuwenig Seiten, zu viele Informationen, die die Autorin anscheinend unbedingt noch rein quetschen wollte.

Ich war von Seite zu Seite irgendwie gelangweilter und musste mich zum Teil zwingen, das Buch nun doch endlich mal zu beenden. 2 Dreiecksbeziehungen für ein Buch sind meiner Meinung nach auch viel zu viel. Was für Spannung sorgen sollte, fand ich gähnend langweilig und facettenlos.

Zudem habe ich einen großen Spannungsbogen vermisst. Sie sind die ganze Zeit auf der Jagd nach Mr. X und ergehen sich in grenzenloser Laberei. Man wartet und wartet als Leser, dass endlich mal ein spannender Moment kommt und wenn er dann am Schluss für 3 Seiten da ist, kann einem das auch nicht mehr im Gesamteindruck verbessern.

Das Ende des Romans war dann auch sehr lieblos hin geklatscht. Man merkte die Autorin wollte auf der letzten halben Seite noch schnell einen Cliffhanger herstellen, um den zweiten, in Planung bestehenden Band anzuwerben, aber das war einfach nicht gekonnt. Wenn einer Person auf einmal was widerfährt, die die ganze Zeit vielleicht 3 Sätze im Buch hat, dann ist einem das Schicksal eben derer auch völlig egal. Ich befürchte jedenfalls nicht, dass ich zum zweiten Buch greifen werde.

Eigentlich war ich bei 3 Sternen, nachdem ich nun diese Rezension geschrieben habe und doch mehr Fehler und Ärgernisse entdeckt habe, gehe ich auf 2 runter. Schade, eine fähigere Autorin hätte vielleicht mehr draus machen können!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leichte Kost für zwischendurch, 29. Dezember 2011
Von 
Alexa (Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Erster Satz:
Als sie den jungen Mann sah, der ihr fröhlich pfeifend und mit wirbelndem Gehstock in dem abgedunkelten Gang entgegenkam, wusste Finley Jayne sofort, dass sie arbeitslos sein würde, noch ehe die Sonne aufging.

Meine Meinung:
Finley Jayne hat gerade ihre Anstellung bei einer adligen Familie verloren, da ihr der Sohn ebendieser nachgestellt hat. In solchen Momenten, wenn sie sich in Bedrängnis fühlt, übernimmt ihre dunkle Seite die Führung, und diese hat einige "schlagkräftige" Argumente. Bei ihrer Flucht aus dem Haus ihres ehemaligen Arbeitgebers wird sie von Griffin King auf seinem mit Dampf betriebenen Veloziped angefahren und schwer verletzt in sein Haus gebracht. Nach ihrer Genesung stellt sie fest, dass Griffin der Duke of Greythorne ist und er zusammen mit seinen Freunden dem Verbrechen in London den Kampf angesagt hat.

Finley ist auf den ersten Blick eine Heldin, wie sie mir gefällt: tough, nicht auf den Mund gefallen, schlagkräftig und mit einer gehörigen Portion Misstrauen versehen, was andere Menschen und insbesondere Männer angeht. Dieses Misstrauen wirft sie aber schnell über Bord, als sie auf den Verbrecher Dandy trifft, den sie mehr als anziehend findet. Wogegen Griffin ihr natürlich auch den Atem raubt... Scheinbar weisen heutzutage fast alle Jugendromane eine Dreiecksliebesgeschichte auf, und hier gibt es sie gleich zweimal. Finley muss sich zwischen zwei Männern entscheiden ebenso wie Emily, die in Griffins Truppe der geniale Kopf ist und sich sehr gut mit Maschinen auskennt.

Auf den zweiten Blick konnte Finley mich jedoch nicht überzeugen, genauso wenig wie die anderen Charaktere. Das liegt zum einen daran, dass sie ihre Überzeugungen ach so schnell über Bord werfen kann. Im einen Moment ist sie Männern gegenüber misstrauisch, im anderen bändelt sie gleich mit zwei Männern an. Oder liegt das an ihrer dunklen bzw. hellen Seite? So genau habe ich das nicht verstanden. Auch hat sie bisweilen seltsame Gefühlsanwandlungen. Als Beispiel sei zu nennen, als ihre Mutter bedrängt wird, das Geheimnis zu lüften, warum Finley diese dunkle Seite besitzt, was übrigens ziemlich unspektakulär ab ca. Seite 100 auf drei Seiten abgehandelt wird. Ihre Mutter ist sehr aufgebracht, wird von ihrem Stiefvater getröstet und Finley bekommt, zum ersten Mal in ihrem Leben wohlgemerkt!, ein Gefühl von Eifersucht und wünscht sich sehnlichst einen Mann her, der sie auch so nett anschaut. Dies kommt auch noch öfter vor. Bei Finley genauso wie bei anderen. Ich hatte das Gefühl, als ob die Autorin bestimmte Dinge gerne in der Geschichte unterbringen wollte, u.a. um Sinneswandlungen darzustellen, dies aber oft nicht zum Charakter gepasst hat, wie ich ihn bis dato kennengelernt hatte. Handlungen, Gedanken und Gefühle waren für mich oft nicht nachvollziehbar.

Insgesamt betrachtet sind die Charaktere eher oberflächlich gezeichnet, keiner von ihnen wird mir im Gedächtnis bleiben. Dies gilt im Grunde genommen auch für die ganze Handlung. Wichtige Schlüsselmomente werden im Eiltempo abgehandelt, die Autorin rast regelrecht durch die Geschichte.

Kady Cross hat allerdings eine schöne Steampunkwelt erschaffen, angefangen bei Finleys Kleidung, ganz klassisch mit Korsett, öfter auch mal mit kurzen Hosen über wichtige Steampunkelemente, die in keinem Roman des Genres fehlen dürfen, wie z.B. Luftschiffte, Dampfdroschen, Gaslampen und eigene Kreationen, wie die Metallmenschen oder die Velozipeds. Das hat mir wirklich gut gefallen.

Als richtig schlecht kann ich den Roman trotzdem nicht bewerten. Denn er kann mit einer gewissen Spannung aufwarten, allein aufgrund der Tatsache, dass sich die Autorin eben nicht in Details verliert und die Handlung schnell voranschreitet. Und schließlich ist der Roman für Jugendliche gedacht, und für diese Zielgruppe ist der Roman mit Sicherheit geeignet. Ist einfach leichte Kost, nette Unterhaltung für zwischendurch. Die Folgebände werde ich mir aber nicht zulegen.

Fazit:
Der Roman zählt in meinen Augen zur Kategorie "Popcorn-Kopfkino", einfach leichte Kost für zwischendurch, die nicht anstrengt, einem aber auch nicht lange im Gedächtnis bleibt. Die Charaktere und das Setting sind recht oberflächlich gezeichnet, die Handlung jedoch nicht unspannend, da sich die Autorin nicht in Details verliert. Sie rast aber stellenweise auch durch die Geschichte. Mir reicht das nicht, damit ich mir auch noch die Folgebände zulege, dafür interessiert mich der Fortgang der Geschichte dann doch nicht genug.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Viel verschenktes Potential, 28. August 2011
Von 
Ein Schelm - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
In einem Steampunk-London Ende des 19. Jahrhunderts werden an Mädchen nur zwei Anforderungen gestellt: Sie sollen hübsch und freundlich sein. Mit ersterem kann die 16jährige Finley dienen, mit zweiterem nicht, denn in ihr steckt eine dunkle Seite. Als diese den Sohn ihres Arbeitgebers verprügelt, muss Finley verschwinden - und begegnet Griffin King, der mit seiner Superheldentruppe einen Verschwörer bekämpft...

Die X-Men im viktorianischen London, ausgerüstet mit Steampunk-Technik, ist eigentlich eine gute Idee. Leider verschenkt die Autorin ein ganze Menge Potential.
Der erste Punkt, wo Potential verschenkt wird, ist die praktisch nicht vorhandene, vorhersehbare Handlung und der damit kaum vorhandene Spannungsbogen. Die Geschichte plätschert vor sich hin, gelegentlich findet man etwas heraus, und irgendwie steht man plötzlich in einem lächerlichen, viel zu kurzen Finale. Nach der umfangreichen Charaktereinführung hat man zwar kurz die Hoffnung, dass es besser wird, aber sämtliche Szenen, aus denen man etwas hätte machen können (z.B. der Maskenball), werden nur oberflächlich behandelt.

Zweites Problem sind die Charaktere. Etwa die erste Hälfte des Buchs wird überwiegend zur Charakterisierung der Figuren genutzt, trotzdem bleiben diese flache, konturlose Abziehbilder. Griffin z.B. hat überhaupt keine Ecken und Kanten, und auch beim Hauptmotiv, Finleys dunkler Seite, wird viel Potential verschenkt. Die Autorin hätte hier gut einen Kampf um die Vorherrschaft zwischen den beiden Persönlichkeiten einbauen können, stattdessen wird Finley schnell zur stromlinienförmigen Heldin. Die Autorin scheint generell Angst davor zu haben, ihre Figuren Konflikten auszusetzen, denn die meisten Konflikte werden recht schnell und unkomplizert beigelegt, was nicht gerade die Spannung erhöht. Außerdem stören die zahlreichen Wiederholungen: Wie klein und zierlich Emily ist, wird gefühlte 40x erwähnt. Jack Dandy hat keine dramaturgische Funktion, außer krampfhaft eine unnötige Dreiecksgeschichte einzuführen. Unnötig deshalb, weil a) schon eine andere vorkommt und b) ohnehin klar ist, für wen Finley sich entscheidet.

Dritter Punkt, wo Potential verschenkt wird: Das Buch kann sich nicht entscheiden, ob es eine Liebesgeschichte, ein Krimi/Abenteuer oder eine Superheldengeschichte sein will. So wird an allen drei Genres gekratzt, aber in keinem ein bleibender Eindruck hinterlassen. Für eine Liebesgeschichte ist zu wenig Romantik und zu wenig Konfliktpotential bei dem Dreieck Finley - Griffin - Jack enthalten, für einen Krimi fehlt es an Spannung und für eine Superheldengeschichte an Action. Auf diese Weise entsteht ein Brei, der die Zielgruppe nicht vergrößert, sondern allen Fans des jeweiligen Genres vor den Kopf stößt.

Ausgesprochen positiv gelungen ist dagegen die Darstellung der Steampunk-Atmosphäre. Die Autorin schafft es, dass viktorianische London mit seinen Sitten und Moralvorstellungen glaubhaft darzustellen: z.B. will Finley sich von Grifin fernhalten, weil sie aus unterschiedlichen Schichten stammen, und selbst Gauner wie Jack Dandy haben ausgezeichnete Manieren. Auch bei der Technik schafft sie es, den Leser über die verwendeten Gerätschaften zu informieren, ohne ihn mit einer zu detailierten Schilderung oder Technobabbel zu langweilen.

Für Steampunk-Fans, die mehr Wert auf eine atmosphärische Darstellung als auf eine tiefgründige Geschichte legen, ist das Buch durchaus geeignet. Andere Leser dürften an dem misslungenen Genre-Mix wenig Gefallen finden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen spannender Steampunkroman, 14. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Das Mädchen mit dem Stahlkorsett: Roman (Heyne fliegt) (Taschenbuch)
Finley, ein junges Mädchen aus mittelständischem Hause, das im London des Jahres 1897 lebt, versucht, für ihren Lebensunterhalt allein aufzukommen. Leider kommt ihr dabei aber immer wieder ihr Temperament in die Quere. In solchen Situationen entwickelt sie ungeahnte Kräfte, die ihre Mitmenschen aufs Ärgste erschrecken. Drei Arbeitsstellen hat sie deswegen innerhalb kürzester Zeit verloren.

Als sie gerade auf der Flucht vor einem zudringlichen, ehemaligen Arbeitgeber ist, läuft sie zufällig Griffin in den Weg, der gerade mit einem Veloziped, einem motorradähnlichen Bike, durch die Straßen Londons rast. Er nimmt die verletzte Finley mit zu sich nach Hause, in der Ahnung, dass sie nicht nur seines Schutzes bedarf, sondern auch, dass sie, genau wie er und seine Freunde Sam und Emily, etwas Besonderes ist. Gemeinsam mit diesen hat Griffin Talente entwickelt, die er im Geheimen zur Verbrechensbekämpfung nutzt. Wird Finley sich ihnen anschließen?

Meine Meinung:

"Das Mädchen mit dem Stahlkorsett" war erst mein zweiter Steampunkroman und so langsam finde ich mehr und mehr Gefallen daran. Beginnend mit der Vorgeschichte der Protagonistin Finley Jayne verschafft Kady Cross ihren Leser die nötigen Grundlagen für die eigentlichen Geschehnisse.

Finley ist ein sehr sympathisches Mädchen. Sie setzt sich für das Gute ein und hat ein stark ausgeprägtes Gerichtigkeitsempfinden, das sie leider so manches Mal in Schwierigkeiten bringt. Denn immer, wenn sie wütend oder ängstlich wird, verändert sie sich und es ist, als wenn eine andere Person dann die Führung übernimmt. Finley kann es nicht kontrollieren und fühlt sich selbst wie ein Monster. Dadurch kann sie sich gar nicht vorstellen, richtige Freunde zu finden oder jemanden, der mehr für sie empfindet.

Umso erstaunter ist sie, als plötzlich zwei Männer in ihrem Leben eine größere Rolle spielen. Auf der einen Seite gibt es den attraktiven und reichen Erben Griffin, der Finley ein Zuhause und eine Aufgabe geben will, der aber vom Stand her so weit über ihr steht, dass sie sich nicht traut, ihre Gefühle zuzulassen. Auf der anderen Seite ist da auch noch Jack Dandy, der sehr einflussreich in der Unterwelt ist und Finley mit seiner charmanten Art sehr schnell um den Finger gewickelt hat. Seine gefährliche Aura zieht sie einfach unwiderstehlich an.

Doch obwohl die Gefühle der Charaktere eine sehr wichtige Rolle spielen, steht die Aufgabe der jungen Leute klar im Vordergrund. Sie müssen einen gefürchteten Verbrecher dingfest machen, der keine Skrupel zu haben scheint und, dem sie nur mit vereinten Kräften mittels ihrer besonderen Begabungen Paroli bieten können.

Gut gelungen fand ich bei dem Roman auch die Einbindung bekannter Literaturklassiker wie "Dr. Jekyll und Mr. Hyde" oder "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde". Geschickt verwebt Kady Cross deren Geschichte mit ihrem eigenen Roman und lässt dabei etwas völlig Neues enstehen.

Fazit:

"Das Mädchen mit dem Stahlkorsett" ist ein Steampunkroman aus dem Jugendbuchbereich und gleichzeitig der Auftakt der Steampunk Chronicles. Kady Cross' Roman glänzt hier mit gut beschriebenen Charakteren und ordentlich viel Spannung, unterstützt von zahlreichen Actionszenen. Ich habe das Abenteuer von Finley und ihren Freunden sehr genossen und freue mich schon auf die Fortsetzung.

4,5 Sterne
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannung, 26. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin auf das Buch durch eine Leseprobe gestoßen und war von dieser so mitgerissen, dass ich mir das Buch gekauft habe.
Die Geschichte über Finley ist spannend, aber nicht so eine Spannung die einen vollkommen erdrückt, sondern eine anregende.
Es ist ein relativ kurzer Ausschnitt aus FinleyŽs Leben, in dem die Wahrheit über ihre Eltern aufgedeckt wird und ein Rätsel gelöst werden muss um London zu schützen.
Man kann es sehr flüssig lesen und es hält einen die ganze Zeit gefangen, wobei man allerdings schon vorher ab einer Stelle ahnen kann wer der Schurke ist, dennoch lohnt es sich das Buch zu lesen, da die Charaktere der einzelnen Figuren schön ausgestaltet sind und immer etwas hinzu kommt. Vorallem die verschiedenen Sichtweisen, in die man während des Lesens schlüpft, veranschaulichen alles ungemein. Ob dies einen allerdings gefällt ist geschmacks Sache. Ich mag es.
Das Ende fand ich etwas kurz, da man nicht wirklich zu Ruhe kommt und sich fragen muss, was passiert den nun? was machen sie? so viele Fragen, die man im Kopfkino ausprobieren kann. Sodass ich hoffe, dass es einen Folgeband geben wird, wo die Gesichte weiter geht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toller Auftakt, 22. Februar 2012
Zum Inhalt:
Sie ist eine ganz besondere junge Dame: Ihr Name ist Finley Jayne, sie ist sechzehn Jahre alt, sie ist übermenschlich stark, und wenn ihr Temperament mit ihr durchgeht, kann es für ihre Kontrahenten schon mal böse enden.
Als sie deshalb ihre Anstellung im noblen Haushalt der Familie August-Raynes verliert, scheint Finleys Schicksal besiegelt. Aber dann begegnet sie dem jungen Adligen Griffin, der gemeinsam mit seinen Freunden die wunderlichsten Experimente veranstaltet. Und Finley passt perfekt in die bunt gemischte Truppe, denn Griffin und seine Freunde haben ebenfalls übernatürliche Fähigkeiten, die sie im Kampf gegen das Böse auf den Straßen Londons einsetzen. Doch Finley trägt eine dunkle Seite in sich, und obwohl Griffin zarte Gefühle in ihr erweckt, fühlt sie sich auch zu dem zwielichtigen Gangster Jack Dandy hingezogen. Als Griffin und seine Freunde einer gigantischen Verschwörung auf die Spur kommen, die nicht nur Königin Victoria, sondern das ganze Empire bedroht, muss Finley sich entscheiden....

Meine Meinung:
Mir hat der Auftakt zu dieser neuen Steampunk-Reihe sehr gut gefallen. Die Geschichte ist spannend und humorvoll erzählt und glänzt durch einen angenehm und flüssig zu lesenden Schreibstil. Das London, das die Autorin geschaffen hat, ist geprägt von Maschinen die niedere Arbeiten verrichten und Luftschiffen die den Himmel über der Stadt kreuzen. Die Maschinen könnte man auch als Roboter bezeichnen. Sie werden programmiert, um den Menschen das Leben leichter zu machen. So gibt es Maschinen als Hausmädchen, Nachtwächter, Tunnelarbeiter usw. Auch viele weitere Erfindungen, wie zum Beispiel das 'Velo', dass man wohl als eine Art Motorrad sehen kann, gehören zu dem technifizierten London zur Zeiten Königin Victorias. Man merkt schon, dass die Autorin sich besonders Mühe geben hat, diese Science-Fiktion-Elemente glaubhaft an das 19. Jh. anzupassen, sodass man denkt, diese Welt hätte so tatsächlich existieren können.
Die Charaktere waren mir durchaus sympathisch, vor allem, da sie alle so unterschiedlich waren. Finley mit ihrer 'guten' und ihrer 'bösen' Seite; der Gangster Jack, der eigentlich ziemlich gefährlich ist, sich aber auch als guter Freund erweist; Griffin, der junge und stolze Herzog, der nie ganz zu durchschauen ist; die intelligente, aber eher schüchterne Emily; der starke und reizbare Sam und Tante Cordelia, die (manchmal) zum Leidwesen ihrer Freunde Telepathie beherrscht. Natürlich ist es klar, dass es in dieser Gruppe auch durchaus Spannungen gibt, aber das ist ja schließlich das Schöne an der Freundschaft, irgendwann reist man sich wieder zusammen und konzentriert sich auf das eigentliche Ziel. In diesem Fall, Königin Victoria vor den Plänen des Maschinisten zu schützen.
Sehr angenehm fand ich auch, dass die kleineren Romanzen in diesem Buch nicht ausufern, sondern eher eine dezente Hintergrundhandlung sind, sodass man das Abenteuer wirklich genießen kann.

Mein Fazit:
'Das Mädchen mit den Stahlkorsett' ist ein wirklich gelungenes Buch mit abwechslungsreichen Charakteren, Spannung und Humor.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wirklich toll!, 2. Februar 2012
"Mein Name ist Finley Jayne.
Ich lebe in London - der Stadt, in der Licht und Dunkelheit
ganz nahe beieinander liegen.
So wie bei mir selbst. Ich habe übermenschliche Kräfte,
und wenn mir jemand dumm kommt,
kann das für den Betreffenden schon mal böse enden.
Als auf die Königin ein Mordanschlag verübt werden soll,
bittet man mich,
England zu retten..
.und der Spaß beginnt!"

Inhalt:
London 1879
Finley Jayne ist kein ganz normales sechzehnjähriges Mädchen sondern sie hat ein Geheimnis. Eine dunkle Seite, die sie oft zu überkommen versucht.
Als sie gerade auf der Flcuht vor ihr selbst ist, stößt sie mit dem jungen Herzog Griffen zusammenstößt, bekommt ihr Leben eine große Wendung.
Griffin nimmt sie in sein mysteriöses Zuhause, in dem die kluge Erfinderin Emily, der starke Sam und Griffins Tante, die Thelekinetin.
Doch dies ist nicht mal, das verrückteste. Zusammen versuchen sie den geheimen Maschinisten, der für Terror in Londons Straßen verantwortlich ist, zu schnappen.
Doch bald entdecken Griffin und Filey, dass eine bedeutende Verganngenheit miteinander verbindet.

Bewertung:

Geschichte:
Die Geschichte hat mich wirklich fasziniert! Das ist das erste Buch mit dem Genre Steampunk, das ich lese und die Umsetzung hat mich in diesem Buch umgehauen. Schon am Anfang hat man den wundervollen Kontrast gesehen, zwar war es etwas verwirrend, doch das Interesse war größer und so bin ich schon bald in die Geschichte eingetaucht. Immer futuristischere Maschinen kamen dazu, was einfach nur faszinierend war.
Die Handlung war anfangs sehr toll. Die Handlungen bestand am meisten aus dem Hintergrund, also wie sie zum spannenden, aktionsreichen Teil kommen. Aber auch wie sie etwas über die Vergangenheit herausfinden, die Personen werden einem näher gebracht und all dies. Man hat das Buch sehr gut kennen gelernt oder eher, man versetzte sich in das Buch. Auch gut, ist, dass man von Kopf zu Kopf spring. Man sieht die Geschichte aus fast jeder Sicht. Und auch Emotionen werden hier in den Vordergrund gestellt, unter anderem Romantik und Mistrauen.
Dann fing der spannende Teil an. Finley wird als Komplizin betrachtet, der Maschinist manipuliert und die anderen wollen in Schnappen. Anfangs war das noch richtig interessant und spannend. Doch als es dem Ende zuging, verwandelte sich diese einzigartige Geschichte in einen Abklatsch einer herkömmlichen Abenteuer Geschichte.
Das war leider ein kleiner Rückschlag für das Buch, doch ich möchte das Ende nicht so stehen lassen und hoffe auf einen mindestens genauso guten zweiten Teil.

Charaktere:
Finley hat ja eine zweigespaltene Persönlichkeit. Eine dunkle und eine gute Seite. Doch ich fand, dass man es zwar gemerkt hat, man Finleys Seiten nicht einzeln beschreiben muss. Ihre zwei Seiten heben ihren Charakter meiner Meinung nach nicht auf. Sie ist schüchtern aber mutig. Sie ist klug und selbstbewusst, stark und verliebt. Einfach ein sehr sympathischer Charakter, obwohl ich das von allen sagen kann.
Griff ist auch klug, mutig und selbstbewusst. Das schöne war auch, seine Einfersucht. Sehr romantisch. Doch ich finde ihn auch etwas geheimnisvoll.
Die anderen Charaktere unterscheiden sich auch alle etwas und erzeugen somit eine tolle Vielfallt.

Schreibstil:
Ich fand ihn sehr gut und sehr passend. Die Autorin hat alles sehr schön und detailreich beschreiben und hat
mich in diese Zeit versetzt. Mit Korsett und Metallkatze. Einfach wundervoll.

Fazit:
Die Idee ist sehr gut und auch die Umsetzung ist sehr gut. Das Genre hat mich wirklich fasziniert. Ein Buch voller Kontraste die miteinander harmonieren. Das Ende war aber leider nicht so gut, sodass ich einen Punkt abziehen muss.
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Das Mädchen mit dem Stahlkorsett: Roman (Heyne fliegt)
Das Mädchen mit dem Stahlkorsett: Roman (Heyne fliegt) von Kady Cross (Taschenbuch - 9. April 2013)
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