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38 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine wahrlich epische Geschichte - dafür ist stellenweise Geduld gefragt
Zum Inhalt: 21 Florin pro Monat sind nicht viel Geld, wenn man dafür sein Leben riskieren muss. Glücklicherweise hat der rote Krieger mit seiner Söldnertruppe einen eher unscheinbaren Job angenommen: eine Abtei vor drohenden Angriffen zu beschützen. Die Abtei hat viel Geld, genug um die Truppe des roten Kriegers für eine Weile zu...
Vor 9 Monaten von Tina veröffentlicht

versus
14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein endloses Kriegsgemetzel
Da hat mich mal ein Klappentext überzeugt, aber aufgrund der Seitenzahl habe ich ernsthaft überlegt, ob das Buch an mir vorbei gehen soll. Doch immer wieder habe ich auf Verlags- und Autorenseite geschielt und das Buch machte einen so guten Eindruck, dass ich trotz bald zum Mond reichendem SUB zugeschlagen habe. Nun halte ich es in den Händen und gebe es...
Vor 9 Monaten von horrorbiene veröffentlicht


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38 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine wahrlich epische Geschichte - dafür ist stellenweise Geduld gefragt, 27. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Rote Krieger (Taschenbuch)
Zum Inhalt: 21 Florin pro Monat sind nicht viel Geld, wenn man dafür sein Leben riskieren muss. Glücklicherweise hat der rote Krieger mit seiner Söldnertruppe einen eher unscheinbaren Job angenommen: eine Abtei vor drohenden Angriffen zu beschützen. Die Abtei hat viel Geld, genug um die Truppe des roten Kriegers für eine Weile zu beschäftigen. Auf dem ersten Blick sieht alles nach einem ganz alltäglichen Auftrag aus. Doch aus einem Monster der Wildnis werden schnell zwei und der Hauptmann bekommt mehr und mehr das Gefühl, das ihm die Äbtissin etwas verschweigt. Denn hinter den Grenzen der Wildnis lauert eine ganze Armee.
...

Zuerst einmal sollte man wissen, dass der Autor ein Experte auf dem Gebiet mittelalterlicher Geschichte ist. Sein Wissen über Waffen und Kriegsführung spiegelt sich im gesamten Buch wieder, zum Teil außerordentlich detailreich. Aber zunächst zur Weltgestaltung: Alba ist ein Königreich und erstreckt sich bis an den Rand der Wildnis. Zentral herrscht der König, außenherum verteilen sich zahlreiche Festungen und Adelshäuser. An sich leben die Menschen in Frieden, die letzten Auseinandersetzungen mit der Wildnis sind lange her. Denn hinter den dichten Wäldern verbirgt sich eine Welt, voller magischer Geschöpfe und Naturgewalten. Mittlerweile haben sich die Menschen jedoch so weit ausgebreitet, dass kaum einer mehr die Wildnis wahr- und ernst nimmt.

Ein Fehler, wie sich im Laufe des Buches herausstellen wird. Beginnt die Erzählung noch im kleinen Kreis mit geringen Auswirkungen, läuft es am Ende auf drastische Veränderungen im gesamten Königreich hinaus. Der Weg dahin ist lange, sehr lange und manchmal schon fast anstrengend zu lesen gewesen. Das liegt daran, dass Miles Cameron sehr viele Erzählperspektiven und Erzählstränge verbaut hat. Zwischendurch habe ich einmal gezählt und bei 16 verschiedenen POVs aufgegeben. Hilfreich ist, dass zu Beginn steht, wer erzählt und wo sich das Geschehen ereignet. Zu Beginn des Buches gibt es auch eine Karte, mit der man sich gut zurechtfinden kann. Dennoch braucht es seine Zeit, bis einen die Charaktere und Zusammenhänge klarer werden. Zum Teil wird eine Perspektive nur einmal verwendet, andere hingegen treten ständig auf, mit der Zeit erschließt sich ihre Bedeutung. Im Verlauf nimmt die Perspektivendichte ab, die Geschichte lässt sich daraufhin leichter verfolgen. Für meinen Geschmack hätte man schon zu Beginn mit weniger arbeiten können.

Dafür bekommt man auch wirklich eine detailreiche und bildgewaltige Geschichte geboten. Trotz seiner Komplexität kann Miles Cameron in den einzelnen Abschnitten nachvollziehbar und flüssig schreiben. Sein Schreibstil selbst ist im Vergleich zu den zahlreichen Wechseln sehr angenehm. Die Erzählstränge verweben sich schließlich zu einem großen Ganzen, ohne dass dabei ein Strang auf der Strecke bleibt. Meiner Meinung nach wirklich eindrucksvoll, dass der Autor nicht einen einzigen Faden verloren hat. Gewöhnt man sich an die Erzähldichte, beginnt die Welt mit ihren zahlreichen Charakteren, politischen Abläufen, epischen Schlachten und Geschöpfen einem richtig ans Herz zu wachsen. Vor allem im letzten Drittel (bei 1200 Seiten noch immer 400 Seiten) überschlagen sich die Ereignisse und weisen nicht eine langatmige Passage auf. Dafür ist vorher stellenweise Geduld gefragt, der ein oder andere Abschnitt hätte sicher kürzer ausfallen können.

Erstaunlicherweise endet das 1200 Seiten Epos in sich abgeschlossen. Bei den Ausmaßen zwischendurch, hätte ich mir das nie vorstellen können und hatte eher mit einer Endlosschleife á la George R. R. Martin gerechnet. Es werden dennoch genügend Anreize für weitere Erlebnisse des roten Kriegers und seiner Truppe gesetzt - ich werde mir das sicher nicht entgehen lassen!

Fazit: Bei "Der Rote Krieger" ist Durchhaltevermögen gefragt. Miles Cameron erzählt mit einer Tiefe, wie sie mir selbst im High Fantasy Bereich bisher kaum begegnet ist. Die verschiedenen Perspektiven können zu Beginn ein wenig überfordern, dafür bleibt einem kein Blickwinkel verborgen. Vermittelt er anfangs ein bloßes Anbahnen von Ereignissen, wird man als Leser im Verlauf des Buches von den Geschehnissen mitgerissen und fast schon überrollt. Eindrucksvoll verwebt er seine Erzählstränge miteinander und schafft es auch noch, alles rund abzuschließen. Manchmal hätte es nach dem Prinzip "weniger ist mehr", doch etwas kürzer und prägnanter sein können. Nichtsdestotrotz bin ich beeindruckt und werde mir den nächsten Auftrag nicht entgehen lassen!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gewaltiges Fantasy-Epos, 31. Juli 2013
Von 
Hamlet - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Rote Krieger (Taschenbuch)
Es wird vermutet, dass Miles Cameron das Pseudonym des Amerikaners Christian Cameron ist, der mittlerweile mit seiner Familie in Kanada lebt und bereits einige historische Romane veröffentlicht hat. Auch sein neuer Roman "Der rote Krieger", ein äußerst umfangreiches Werk mit fast 1200 Seiten enthält historische Elemente, ist aber dem High Fantasy Bereich zuzuordnen.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht, wie bereits der Titel vermuten lässt, ein junger Kämpe, der rote Ritter, Anführer einer Söldnertruppe, die die Aufgabe haben, die Bewohner des Königreiches Alba vor den Kreaturen der Wildnis zu schützen. Diese sind, nach Jahren friedlichen Zusammenlebens, im Norden des Reiches eingefallen und haben die Bewohner der Dörfer angegriffen und kaltblütig eine Nonne getötet. Um die Sicherheit ihrer Schutzbefohlenen zu garantieren, nimmt die Äbtissin des Klosters den jungen Krieger mit seiner Truppe in ihren Dienst.

Cameron liefert mit "Der rote Krieger" ein unglaublich komplexes Werk ab, das hohe Anforderungen an den Leser stellt. Allein die Vielzahl der Figuren sowie die zahlreichen Handlungsstränge mit ihren unterschiedlichen Schwerpunkten erfordern höchste Konzentration bei der Lektüre. Dazu kommen die unzähligen Erzählperspektiven, die permanenten Wechseln unterworfen sind, was gerade zu Beginn des Buches, wenn man als Leser bemüht ist, die Personen einzuordnen, für zusätzliche Verwirrung sorgt.

Man merkt sehr deutlich, dass der Autor sich im Vorfeld sehr intensiv mit Waffenkunde und dem historischen Schwertkampf beschäftigt hat, denn speziell diese beiden Themen nehmen einen breiten Raum in Der rote Krieger" ein. Das mag für manche Leser eventuell interessant sein, ich fand es über weite Strecken sehr ermüdend und langweilig, wenn in epischer Breite und mit großer Detailverliebtheit die diversen Schlachten beschrieben wurden.

Interessant wird das Buch ungefähr ab der Hälfte, wenn das Handlungsgerüst im Großen und Ganzen entwickelt ist und die Protagonisten den unterschiedlichen Strängen zuordenbar sind, denn dann nimmt die Geschichte spürbar an Tempo und Spannung zu und lässt sich flüssig bis zum Finale lesen.

Begeistert hat mich der Umstand, dass am Ende dieses monumentalen Werkes keine Fragen offenbleiben - eine Meisterleistung des Autors, der es tatsächlich geschafft hat, den Überblick zu behalten und jedes Steinchen an seinen Platz in dem großen Mosaik zu befördern.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein endloses Kriegsgemetzel, 12. Juli 2013
Von 
horrorbiene - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Der Rote Krieger (Taschenbuch)
Da hat mich mal ein Klappentext überzeugt, aber aufgrund der Seitenzahl habe ich ernsthaft überlegt, ob das Buch an mir vorbei gehen soll. Doch immer wieder habe ich auf Verlags- und Autorenseite geschielt und das Buch machte einen so guten Eindruck, dass ich trotz bald zum Mond reichendem SUB zugeschlagen habe. Nun halte ich es in den Händen und gebe es nie wieder her! Allein schon das Cover fühlt sich so herrlich rau an, das Papier ist sehr dünn und daher die Bindung so schön geschmeidig – hach, das war Liebe auf den ersten Blick.
Doch die Ernüchertung folgte ziemlich schnell, zog sich die Geschichte beim Lesen wie Kaugummi. Dabei habe ich zu Anfang noch gedacht, dieses Büch könnte einem Vergleich mit dem Lied von Eis und Feuer von George R. R. Martin standhalten, ähneln sich doch Umfang und Komplexität. Denn auch bei Der rote Krieger spielen Politik und Intrigen eine große Rolle und es treten sehr viele verschiedene Personen auf, bei denen ich ehrlich gesagt am Anfang keinen Überblick gewinnen konnte. Auch die Orte, an denen die einzelnen Episoden handeln haben sich mir trotz Karte manchmal nicht erschlossen. Was vielleicht auch daran liegen mag, dass die Himmelsrichtungen im Fließtext eindeutig vertauscht waren. Da liegt der Vorteil eindeutig bei Martin: Er lässt alle wichtigen Fitguren (außer einer) einmal an einem zentralen Ort zusammentreffen, von wo aus sich die Geschichte weiterentwickelt. Außerdem schafft er es durch die verschiedenen einer Perspektive zugeordneten Kapitel die Charaktere plastisch und glaubhaft werden zu lassen. Ich konnte mir die Figur beim Lesen stets prima vorstellen und deren Handlungen nachvollziehen. Bei diesem Buch hier sind die Charaktere viel zu blass gezeichnet, so dass ich Nebencharaktere häufig verwechselte, deren Ambitionen nicht nachvollziehen konnte und auch keinen Zugang zu ihnen fand. Und dass, obwohl Cameron ähnlich wie Martin innerhalb eines Kapitels einzelne Episoden aus der Sicht einer Figur schildert. Auch der große Zusammenhang war nach knapp 400 Seiten nicht zu erkennen: Überall wird gegen die Wildniss gekämpft, doch das war es auch schon. Dies ist für ein über 1000 Seiten starkes Buch viel zu wenig! Vielleicht ist auch Camerons Schreibstil (oder die Übersetzung?) zu dröge, jedenfalls hatte ich sehr oft mit mir zu kämpfen, ob ich weiterlesen wollte. Meist waren andere Dinge interessanter oder meine Gedanken schweiften ab. Das passiert mir in der Form eigentlich eher selten. Auf diese Weise können 1160 Seiten sehr, sehr lang werden. Dabei favorisiere ich eigentlich stets ein langes, ausführliches und dabei atmosphärisches Buch.
Ab ca. 400 Seiten gelang es mir das Buch schneller zu lesen, da die Figuren endlich hinreichend bekannt waren. Doch Lesefreude mochte noch nicht aufkommen, blieben die Intention und Hintergründe über eine sehr lange Zeit noch sehr vage. Außerdem ist der gesamte Inhalt des Buches extrem kriegslastig. Ich habe kein Problem mit Kriegsschauplätzen und einer gut geplanten Schlacht als Finale, doch hier wird pausenlos gekämpft und dies verliert bei einer solch hohen Seitenzahl schnell seinen Reiz vor allem weil ein einzelner spektakulärer Kriegszug oder Niederringen eines Gegners in dieser ungeheuren Masse einfach unbedeutend werden und die zunächst angedeutete Politik und Intrige dann doch nicht zum Zuge kam. Dies hatte dann auch zum Ergebnis, dass das Buch kein wirkliches Finale hatte: Da vorher bereits stest gekämpft wurde, gingen die entscheidenden Kämpfe völlig in der Masse unter und schwupps war der Krieg vorbei. In dessen Anschluss gab es noch ein etwas 100 Seiten langes Gepläkel, dass das nächste Buch vorbereiten soll und mit diesem im Grunde nichts mehr zu tun hatte.
Dennoch kann ich dem Buch nicht abstreiten, dass die Idee dahinter zwar nicht außergewöhnlich, aber gut war. Auch die Umsetzung wird sicher seine Anhänger in der Leserschaft finden, für mich jedoch hätten gut und gern 600 Seiten Krieg und Kampf gekürzt werden können und dann wäre in diesem Buch immer noch nichts außer Krieg und Kampf passiert…
Außerdem hätte das Buch besser Der rote Ritter heißen sollen, denn im Buch gibt es nur einen solchen und keinen roten Krieger. Zudem wäre dies auch die korrekte Übersetzung des Originaltitels.

Fazit: Möchte man eine tiefgründige, vielschichtige Geschichte lesen, bei denen Krieg, Politik und Intrige eine Rolle spielen und dazu gut geschrieben ist und einem die Charaktere ans Herz wachsen, so empfehle ich besser Das Lied von Eis und Feuer von George R. R. Martin zu lesen als dieses hier. Möchte man ein Geschichte über eine eingeschworene Söldnertruppe lesen, die man durch so manche Schlacht begleitet und man hofft und bangt, dass alle durchkommen und nebenbei die Welt rettet, so empfehle ich lieber Die Chroniken des Raben von James Barclay zu lesen als dieses hier. Denn hier ist weder die Geschichte spannend und athmosphärisch, noch sind die Charaktere greifbar und mit einer Seele behaftet, so dass man wissen möchte, wie es mit ihnen weitergeht.
Ich würde eigentlich immer ein langes, atmosphärisches Buch einem kurzen und daher vielleicht spannenderem Buch vorziehen, doch dieses hier war definitiv nichts für mich – trotz des anfänglich genialen äußeren Eindrucks des Buches. Es ist langweilig, belanglos und zum Glück in sich abgeschlossen, so dass ich mich nicht genötigt fühlen muss, die Fortsetzung(en) zu lesen! Denn das Lesen von Der rote Krieger war im Grunde genommen eine Qual und ich hätte besser auf mein anfängliches Bauchgefühl hören sollen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut, aber kein George R.R.Martin...., 9. Oktober 2013
Von 
Michael Reinsch (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Rote Krieger (Taschenbuch)
Die Basis des Buches ist der alt bekannte Kampf Gut gegen Böse! Nur bezieht sich diese Aussage hier auf den Kampf der Menschen gegen die bestehende Natur. Cameron gibt der Natur ein Gesicht, in dem er viele bekannte und auch etliche unbekannte Fabelwesen als Streiter gegen die Menschen auffährt, geführt von einem abtrünnigen Magier, der sich den Mächten der Natur zugewandt hat.
Sein Hauptprotagonist ist ein Söldnerhauptmann, der mit seiner Truppe angeheuert wurde, ein Kloster gegen die anbrandenden Horden des Feindes zu verteidigen. Soweit die Basis ...
Cameron hat aber zugleich eine neue Spielart der Magienutzung eingebunden, die sich in Golden (Sonne, Gut) und Grün (Natur, Böse) unterteilt. "Der Rote Krieger" verfügt über die Macht "grüne Magie" zu nutzen, kämpft aber auf der Seite des "Lichts". Natürlich wird die "goldene Magie" nur von "Gottesfürchtigen Menschen" und Magiern genutzt, sodass der "Grüne Magie" nur die "böse" Seite bleibt­.
Cameron hat eine interessante Art des Schreibens, das einen flüssig durch die Geschichte zieht. Seine Figuren haben Ecken und Kanten und kaum ein Protagonist ist ohne Makel. Schwierig ist es ihm in sein Magiesystem und dessen Anwendung zu folgen (für mich der schwächste Romanbereich). Dafür kann er mit seinen Schlacht- und Einzelkampfszenen wahrhaft epische Bilder erschaffen und den Leser bannen. Immer wieder springt er von einem Protagonisten zum nächsten und man hat manchmal Mühe, dem eigentlichen Storyverlauf zu folgen­.
Da zu kommt, dass fast bis zur Hälfte des Buches ca. 15 Handlungsstränge bestehen, die sich nr sehr langsam zusammenfinden.
Einen Vergleich (wie es der Verlag tut) mit George R.R.Martins-Epos sehe ich leider nicht!
Fazit: Ein lesenswertes Exemplar Epischer/Heroischer - Fantasy mit einigen Schwächen, das wohl den Auftakt einer Reihe bildet ...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Unterhaltung in einer abgeschlossenen Geschichte, die Lust auf mehr macht., 13. September 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Rote Krieger: Roman (Kindle Edition)
Anders als die never ending story von R.R. Martin handelt es ich um eine abgeschlossene Geschichte, die allerdings eine Fortsetezung offen läßt. Und das ist auch gut so! Das Buch liest sich flüssig, ist spannend und keine einzige Seite zu lang. Mehr davon!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Richtig gut!, 9. September 2013
Von 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Rote Krieger: Roman (Kindle Edition)
Tolles Buch, habe es in kürzester Zeit verschlungen. Sicherlich hätten manche Ausführungen zu den Kampfhandlungen kürzer ausfallen können, aber ich empfand es auch nicht als zu langatmig, da die Spannung jederzeit gehalten wurde. Ich kann kaum abwarten, wie sich die Geschichte weiterentwickelt! Gelungene Mischung aus Fantasy, Mittelalter und Magie.
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4.0 von 5 Sternen interessante Geschichte, 13. September 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Rote Krieger: Roman (Kindle Edition)
Meiner Meinung nach absolut empfehlenswert. Gute Geschichte, interessant geschrieben und trotz der über 1.000 Seiten nie wirklich langatmig oder gar langweilig.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen O ja, fünf Sterne, ganz sicher. Bezaubernd und Fesselnd, 23. Juli 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Rote Krieger: Roman (Kindle Edition)
Eine Festung, die Frauenkloster beherbergt und in Bedrängnis geraten ist, eine Söldnertruppe die braucht einem bezahltem Kontrakt in einem Land der grenzt mit einer bedrohlichen Wildnis. Eine mittelalterliche Gesellschaft. Alles fängt sachlich an und entwickelt sich rasant, von einer schwerer aber durchführbaren Aufgabe für die Ritter, zu einigen Schramuzen und weiter zu einer Belagerung und einem Krieg mit Bestien der Wildnis die Magie benutzen können und begrenzte Intelligenz haben (aber keine Klugheit). Fast jede Hauptperson hat Geheimnisse, manche haben Magie. Die Aktion ist voll von Zauber aber auch oft brutal und blutig. Der größte Pluspunkt ist die Sachlichkeit: Beschreibungen sind kurz und dienen nur um der Aktion Farben zugeben. Der nächste Pluspunkt: Das Buch hat ein Ende die alle Aktionsfaden in solchen Zustand lest, das man zufrieden auf eine neue Geschichte warten kann. Und ich werde warten weil gerade nach solchen Bücher bin ich immer auf der Suche!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Macht süchtig,absolut empfehlenswert, 5. Juli 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Rote Krieger (Taschenbuch)
Man hat das Gefühl mittendrin zu sein,absolut toll erzählt mit viel Tempo und hervorragend gestalteten Charakteren.Ich will nicht verschweigen das es richtig blutig wird,ist nicht unbedingt jeder Manns Ding.Für mich war es eines der besten Bücher das ich seit langem gelesen habe
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein langer Fantasyroman mit Licht aber auch viel Schatten, 9. August 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Rote Krieger: Roman (Kindle Edition)
Positiv:
+ Lang und in gewissen Bereichen detailliert und gut recherchiert
+ Interessante Nebencharaktere die sich stark unterscheiden und verschiedene Seiten/Blickwinkel abdecken
+ Für Fantasy großteils unverbrauchte Rassen
+ Fantasy und katholischer Glaube mit Magie bzw. Vorbehalten dagegen: etwas krude Mischung aber dadurch interessant

Negativ:
- Stellenweise langatmig
- Repetitive Handlung (Kämpfe ohne sichtbare Auswirkungen für die Handlung die nur um ihrer selbst willen eingefügt sind)
- Trotz Neuauflage sind noch immer einige Übersetzungsfehler enthalten
- Unbedrohliche Antagonisten: Der Hauptantagonist, ein magisches, ehemals menschliches Wesen, wirkt trotz seiner angeblichen Genialität einfach unfähig und damit auch nicht bedrohlich. Die Untergebenen Wesen der Wildnis werden zu tausenden pro Kampf abgeschlachtet ohne dass der Trupp um den Helden ernsthaft bedroht wird - auch die Wesen die am gefährlichsten Wirken sollen, werden vom Trupp des Helden ohne viel Federlesens getötet. Das führt auch gleich zum nächsten Punkt:
- dem größten Negativpunkt von allen: Ein für mich absolut unsympathischer Superhelden-Hauptcharakter (im negativsten Sinn). Es wirkt, als wäre der Hauptcharakter eine klassischer ‚Marty Stu’: "Ein charismatischer, natürlich gutaussehender Super-Held mit dunkler Vergangenheit und schwerem Schicksal und oft nicht nachvollziehbaren Schuldgefühlen" - passt haargenau, und die zitierte Beschreibung ist (in meinen Augen) der schwerste Fehler den ein Autor machen kann: Den Hauptcharacter so darstellen das dem Leser das fröhliche Würgen kommt, weil er so perfekt und dadurch unglaubwürdig ist. Daran ändern auch die kleinen Wehwechen nichts, die ihm widerfahren oder die ach so dunkle Vergangenheit.

Fazit: Stört man sich vor allem nicht an dem letzten Punkt und hat ein Faible für Fantasykämpfe (denen es aber an der Detailverliebtheit mangelt, die andere Autoren auszeichnet wo Kampfabläufe genau beschrieben sind) sowie Interesse an einem unverbraucht wirkendem Fantasysetting, so kann man an dem Buch sicher Freude haben - ein zweites Mal lesen werde ich es eher nicht - und das ist bei den Büchern die ich besitze eine absolute Ausnahme.
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Der Rote Krieger
Der Rote Krieger von Miles Cameron (Taschenbuch - 10. Juni 2013)
EUR 16,99
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