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43 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen würdiger Nachfolger
4,6 von 5 Sternen
*Inhalt:*
Anton führt mittlerweile das Leben eines Familienvaters und versucht jetzt nicht mehr nur sein Gewissen sondern auch sein Familienleben in Einklang mit der Arbeit in der Nachtwache zu bringen. Eines Tages läuft ihm ein Junge über den Weg, den er als Propheten erkennt. Der Junge ist noch unerfahren, doch er ist bereits...
Veröffentlicht am 25. Dezember 2012 von Sunny Dee

versus
4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider kein würdiger Nachfolger.
Ich muss inzwischen leider den vereinzelten negativen Rezensionen zu stimmen. Handlung findet kaum statt, als Ersatz wird jede Menge über Politik und Gesellschaft philosophiert.
Persönlich kann ich die vielen Rezensionen nicht verstehen, welche mit diesem Buch eine würdige Fortsetzung der Wächterreihe verbinden. Dass Lukianenko schon immer einen...
Vor 21 Monaten von Christian veröffentlicht


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43 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen würdiger Nachfolger, 25. Dezember 2012
Von 
Sunny Dee "78sunny" (Halberstadt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Wächter des Morgen: Roman (Der Wächter-Zyklus, Band 5) (Broschiert)
4,6 von 5 Sternen
*Inhalt:*
Anton führt mittlerweile das Leben eines Familienvaters und versucht jetzt nicht mehr nur sein Gewissen sondern auch sein Familienleben in Einklang mit der Arbeit in der Nachtwache zu bringen. Eines Tages läuft ihm ein Junge über den Weg, den er als Propheten erkennt. Der Junge ist noch unerfahren, doch er ist bereits ins Visier eines Wesens geraten, das noch fast komplett unbekannt ist. Was will es vom Propheten und was genau besagt die erste Prophezeiung des kleinen Propheten, die sich um Anton dreht?

*Aufmachung/Qualität*
Die Aufmachung ist genial. Das Cover stimmt einen in die düstere Stimmung des Buches ein und ich liebe Raben. Die gesamte Reihe macht sich sehr gut im Regal, da die Bände in Größe und Design aufeinander abgestimmt sind. Hinten auf der Klappe gibt es Infos zum Schriftsteller und den Überblick über die Bände der Reihe.
Dieser Band ist typisch für die Wächterreihe in 3 'Geschichten' (ich würde eher Teile sagen) aufgeteilt, die jeweils mit einem Höhepunkt enden. Alle drei zusammen bilden aber erst die Lösung des großen Rätsels.
Die Qualität des Buches ist sehr gut. Der Einband ist schön flexibel, aber leider lassen sich Leserillen im Buchrücken selbst bei sorgfältigem Umgang nicht vermeiden.

*Meinung:*
Ich bin mit großen Erwartungen an das Buch herangegangen, da ich die Wächterreihe mit Begeisterung gelesen habe und nicht damit gerechnet hätte, dass noch ein Teil herauskommt. Wie erwartet fühlte ich mich sofort wieder mitten in die fantastische Welt von Lukiankos Wachen hineinversetzt.

Die Grundidee ist genial. Es gibt die Tagwache und die Nachtwache, die sich gegenseitig kontrollieren. Die Tagwache besteht aus Dunklen, die Nachtwache aus Lichten. Sinn und Zweck dieser Wachen ist es das Gleichgewicht zwischen diesen beiden mächtigen Gruppen aufrecht zu erhalten. Jede gute Tat, die die Lichten vollbringen, wird in einen Grad eingeteilt und somit bekommt die Dunkle Seite die Möglichkeit eine böse Tat des gleichen Grades durchzuführen. Und natürlich umgekehrt. Rettet die Lichte Seite also zum Beispiel ein Leben so darf die Dunkle Seite eines nehmen ohne bestraft zu werden. Auf der Lichten Seite gibt es hauptsächlich Magier, Propheten, Tierwesen... Auf der Dunklen Seite gibt es ebenfalls Magier, aber auch Vampire, Tiermenschen... Sie alle nennen sich Andere und jeder entscheidet für sich, ob er den Dunklen oder den Lichten zugehören will oder weiter ein Mensch bleibt, obwohl er die Anlagen zu einem Anderen hat. Natürlich gibt es auch noch die Menschen, die von alledem nichts mitbekommen. Bis hierhin könnte man noch sagen, naja so originell ist es nun auch wieder nicht, aber jetzt kommt noch etwas ins Spiel, das Zwielicht. Was das ist, möchte ich nicht verraten, da es gerade in diesem Band darum geht. Allerdings möchte ich darauf hinweisen, dass man unbedingt vorher die anderen Teile gelesen haben sollte. Ich glaube nicht, dass man sonst die ganzen Zusammenhänge versteht. Lukinanenkos Wächterwelt ist sehr komplex und politisch und man braucht das Vorwissen aus den anderen Teilen, um die Geschichte voll zu verstehen. In „Wächter des Morgen“ geht es hauptsächlich um einen 10 jährigen Propheten, der eine unvollständige Prophezeiung über Anton (die Hauptfigur) macht und damit ein Wesen heraufbeschwört, dass ihn jagt. Außerdem geht es wie schon in der gesamten Reihe wieder um Antons Selbstzweifel und seine Reflektion der Welt und der Politik.

Der Schreibstil von Lukianenko ist einzigartig und unverwechselbar. Es ist kein Buch das man einfach mal so locker flockig ließt. Der Autor regt einen ständig an mitzudenken, mit zu philosophieren und sich auch vielen Dinge zu merken. Das hält nicht nur die Spannung aufrecht, sondern man hat das Gefühl man tut auch richtig was. Im Vergleich zu den Vorgängerbänden wirkte dieser Teil noch gesellschaftskritischer, noch nachdenklicher und noch philosophischer. Streckenweise war das dann etwas anstrengend, obwohl ich dies sonst sehr mochte. Doch wenn Anton seitenlang über die Einrichtung eines Hotelbades sinniert kann es dann doch etwas zu viel des Guten werden. Das war der Grund für die 0,4 Punkte Abzug. Ein wenig kam es mir vor als wäre Lukianenko depressiver, verbitterter oder eben einfach nur noch nachdenklicher geworden seit er den letzten Teil der Reihe geschrieben hat. Der Schreibstil hat wirklich einen russischen Touch und wie eben schon erwähnt ist Lukianenko sehr gesellschaftskritisch. Darauf sollte man gefasst sein. Mir gefällt dies aber ganz besonders an dem Autor.

Die Spannung wurde nur durch die eben erwähnten etwas zu langen Passagen von Antons Zweifeln und Gedanken durchbrochen. Ansonsten fand ich das Buch spannend. Man will unbedingt wissen, was die Prophezeiung bedeutet, was dieses unbekannte Wesen ist, welches die Propheten jagt und wie sich Anton entscheidet. Die Figuren sind bei Lukianenko immer sehr nachdenklich, zwiegespalten und kaum einschätzbar. Es gibt bei ihm kein Gut und Böse und er versucht dies auch recht deutlich zu vermitteln. Das gefällt mir ungemein. Ich mag seine Denkweise. Es kommt immer wieder zu Wendungen mit denen man nicht rechnet und man wird wieder zum Grübeln über Personen angeregt, von denen man sich eigentlich schon ein Urteil gebildet hat. Das hält einen immer auf Trab beim lesen und führt zu dem Effekt, den ich unter dem Punkt „Schreibstil“ bereits erwähnt habe.

Die Emotionen sind hier nicht sehr tief. Was nicht negativ ist, denn das macht gerade diesen russischen Schreibstil aus. Trotzdem bindet man sich an die Charaktere und ihre Gefühle wirken echt. Es wird aber nie übertrieben. Man selbst fühlt aber mit und gerät in ein Auf und Ab der Gefühle, vor allem durch die unverhofften Wendungen.

Die Charaktere sind großartig, trotz ihrer Kühle. Da Lukianenko so viel wert auf Eigenreflektion und Gesellschaftskritik legt, vermittelt er dies durch Gespräche und Gedanken seiner Charaktere. So hat man das Gefühl die Leute wirklich zu kennen. Vor allem Anton ist ein ganz toller Hauptcharakter. Ein grundanständig Mensch, der vieles hinterfragt und sich auch selbst zur Rechenschaft zieht. Man nimmt ihm die Liebe zu seiner Tochter ab, ohne das der Autor sehr gefühlsbetonte Szenen verwenden musste. Einzig den enorm gesteigerter Alkohol- und Nikotinkonsum fand ich bedenklich – auch wenn der Autor dies eher kritisch einbringt. Anton wirkt immer etwas unglücklich, aber er ist im Laufe der Bände eindeutig gereift. Geser und Sebulon, die Oberhäupter der Nacht- und der Tagwache sind weiterhin meine Lieblingscharaktere der Reihe. Leider kam Sebulon dieses Mal kaum vor. Geser dagegen war wieder genauso geheimnisvoll und übermächtig wie sonst. Er weiß einfach wie er die Strippen zu ziehen hat – ein etwas 'böserer' Albus Dumbledore („Harry Potter“), dem man aber trotzdem abnimmt, dass er selbst seine kühlen und berechnenden Entscheidungen zum Wohle der Mehrheit trifft. Ich liebe einfach seine Szenen in den Büchern und wenn dann auch noch Sebulon, als offen egoistisches Gegenstück von Geser auftaucht, ist mein Glück perfekt. Swetlana und Nadja, Antons Familie spielt ebenfalls eine Rolle, vor allem aber Nadja. Man hat bei Lukianenko einfach das Gefühl, dass alles und jeder eine Bedeutung hat.

Das Ende war spannend, alles wurde aufgeklärt, alle Verwirrungen entwirrt und die Geschichte ist abgeschlossen. Trotzdem könnte ich mir vorstellen, dass Lukianenko noch etliche weitere Geschichten in dieser Welt spielen lassen könnte, ohne das es mir langweilig werden würde.

Grundidee 5+/5
Schreibstil 4,5/5
Spannung 4,5/5
Emotionen 4/5
Charaktere 5+/5

*Lesergruppe:*
Ich würde diese Reihe jedem empfehlen. Man sollte sich nur auf gesellschaftskritische Inhalte einstellen können und natürlich Fantasy mögen. Außerdem glaube ich, dass nur Erwachsene den vollen Gehalt dieses Buches verstehen. Sehr vielen wird zwischen den Zeilen vermittelt und der eher nüchterne Schreibstil liegt Erwachsenen ebenfalls deutlich besser. Es gibt hier kaum Gewaltszenen und jegliche Anspielungen auf Themen für Erwachsene werden nur angedeutet und sehr geschickt in die Handlung eingebaut. Ich wage mal anzunehmen, dass eine junge Leserschaft diese glatt überlesen würde. Meine Hand lege ich dafür aber nicht ins Feuer.

Wer die Filme zu den ersten beiden Teilen kennt und sie nicht gut fand, dem möchte ich sagen, dass es mir auch so ging. Die Bücher sind aber sehr viel besser und können inhaltlich kaum mit den Filmen verblichen werden. Ganz entscheidende Handlungen wurden abgeändert, so das der Film laut meiner Einschätzung gerade mal 30% mit dem Buch übereinstimmt. Lasst euch also bitte nicht von den Filmen abschrecken.

*Fazit:*
4,6 von 5 Sternen
Dieser Band ist eine großartige Überraschung für mich gewesen. Es ist ein würdiger Nachfolger, obwohl Anton leider etwas zu nachdenklich geworden ist und stellenweise etwas zu deprimiert wirkt. Die wenigen Stellen, die etwas zu langatmig geraten sind, wurden durch Spannung und eine für Lukianenko typische verworrene und trotzdem verständliche Handlung ausgeglichen. Der Band war wieder herrlich gesellschaftskritisch und regte zum Nachdenken an. Jeder der auch nur einen wenig Fantasy mag, sollte die Wächterreihe von Lukianenko lesen!

Reihe:
Wächter der Nacht
Wächter des Tages
Wächter des Zwielichts
Wächter der Ewigkeit
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beste Unterhaltung, 15. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wächter des Morgen: Roman (Der Wächter-Zyklus, Band 5) (Broschiert)
Auch im fünften Buch der Wächter Serie, gibt es keine großen Überhaschungen. Es geht etwas ruhiger zu, keine Kämpfe zwischen der Tag und der Nachtwache, keine groß angelegten magische Schlachten. Am Schreibstil jedoch hat sich nichts geändert, diese Geschichte ist wieder erstklassig geschrieben und spannend bis zur letzten Seite erzählt.
Auch in diesem Roman sind die Protagonisten nicht einfach nur in einem starren Schwarz-Weiß Schema eingegrenzt. Man kann sie nicht einfach in eine Schupplade stecken, einfach nur gut oder böse, das passt hier nicht.

Im Mittelpunkt des Romans stehen Prophezeiungen. Wie geht man damit richtig um, ist es überhaupt sinnvoll sich diese anzuhören, will man überhaupt wissen was diese beinhalten. Die Konsequenzen können mehr als nur unangenehm sein.
Geheimnisvolle Dinge geschehen in Moskau, ein Junge sagt den Absturz eines Flugzeuges voraus, ein Mann hat nach der Begegnung mit einem Fremden keine Aura mehr. Dieser Fremde ist hinter dem Jungen her, zu welchen Zweck ist nicht ganz klar, aber die Nachtwache bereitet sich schon einmal auf das schlimmste vor. Und da man vom bequemen Sofa aus nicht alles klären kann, ist Anton viel unterwegs und trägt Informationen zusammen, die vielleicht weiterhelfen können. Dieser Anton ist älter-reifer geworden, seine Tochter ist inzwischen Zehn Jahre alt. Doch seinen Humor hat Anton noch nicht verloren. Überhaupt zieht sich dieser Humor wie ein roter Faden durch das Buch. Als Leser kann man sich da ein gelegentliches schmunzeln kaum verkneifen.

Es gibt etliche teils witzige Anspielungen auf gesellschafts- politische und religiöse Themen in und außerhalb Russlands. Man merkt das Lukianenko ein aufmerksamer Beobachter des politischen Geschehens ist.
In Wächter des Morgen, wird sich auch Gedanken über den Unterschied zwischen Menschen und den Anderen gemacht. Lukanenko ist dabei aber nie überzogen moralisierend, so das man als Leser nicht genervt, oder belehrend bevormundet wird.
Es gibt vom Autor eigentlich kein Buch was mir überhaupt nicht gefallen hat. Dafür gibt es einige Romane von denen ich wirklich begeistert bin, die Wächter Serie gehört auf jeden Fall mit dazu und auch der vorliegende Roman macht da keine Ausnahme
Sollte es weitere Wächter Romane geben bin ich auf jeden Fall wieder mit dabei.
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4.0 von 5 Sternen Ein stilles, fast schon philosophisches Serienfinale, 17. Juli 2013
Von 
Modus "Modus" (München, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wächter des Morgen: Roman (Der Wächter-Zyklus, Band 5) (Broschiert)
Unbemerkt von gewöhnlichen Menschen, wandeln in Moskau und überall sonst auf der Welt 'Andere' - magisch begabte Menschen und Kreaturen: Magier, Vampire, Tiermenschen, Hexen, Propheten und Wahrsager und viele mehr. Diese 'Anderen' beziehen ihre magischen Kräfte aus dem sogenannten Zwielicht, einer Reihe von tieferen Schichten, die unter die bekannte Realität gelegt sind und in denen die Welt sich immer stärker verändert, je tiefer man steigt. Über das Zwielicht werden die magischen Kräfte indirekt von menschlichen Emotionen gespeist - und an dieser Stelle teilen sich die 'Anderen' in Lichte (die von positiven Emotionen leben) und Dunkle (ernähren sich von Negativemotionen). Schon seit langer Zeit sind Lichte in der Nachtwache und Dunkle in der Tagwache organisiert, die jeweils darauf achten, dass die andere Seite nicht über die Stränge schlägt. Anton Gorodetzki, der Held der Serie, ist ein Magier der Nachtwache in Moskau, mittlerweile verheiratet mit einer sehr mächtigen Zauberin und Vater einer kleinen Tochter, die eines Tages zur stärksten Magierin aller Zeiten heranwachsen wird - gegen die kein anderer Magier etwas ausrichten kann.
Mit einigen Jahren Abstand ist nun ein fünfter (abschließender?) Teil der Wächter-Serie erschienen. Um das Buch genießen zu können, sollte man die Vorgänger-Bände gelesen haben, denn aus der Wiederbegegnung mit lieb gewordenen und altbekannten Charakteren, vor allem dem ICH-Erzähler Anton, zieht 'Wächter des Morgen' einen Großteil seines Reizes.
Nach den gewaltigen Kämpfen und Verwerfungen in den anderen Büchern kommt dieses hier geradezu philosophisch-gemütlich und ohne große Brachialgewalt daher. Es beschreibt zwar wieder eine Verschwörung weltumspannenden Ausmaßes, deren Aufdröselung auch spannend zu lesen ist, aber das Tempo ist eher das eines Who's done it - Detektiv-Krimis, gewürzt mit zahlreichen philosophischen Einlassungen über das Leben im Allgemeinen, moralische Fragen und das Verhältnis von Anderen zu gewöhnlichen Menschen im Besonderen. Die Nachtwache entdeckt und initiiert einen kleinen Jungen, der ein besonders mächtiger Prophet ist. Die erste und mächtigste Prophezeiung geht garantiert in Erfüllung, sobald ein Mensch sie hört. Aus diesem Grund - wenn ihr besondere Sprengkraft innewohnt - taucht manchmal eine übermächtige Kreatur, der Tiger, auf, um den Propheten zu töten und alle 'Anderen', die die Prophezeiung ebenfalls gehört haben, damit keiner sie den Menschen erzählen kann. Anton findet sich bald in genau dieser Situation ... und auf einer Jagd nach einer Wahrheit rund um die Welt, von der niemand weiß, was sie bedeutet. Wer oder was ist der Tiger? Wie kann man ihn besiegen? Und worin bestand der Trick des Propheten, der die Begegnung überlebte?
Natürlich ist am Ende alles anders, als es anfänglich scheint. Und das macht auch einen großen Reiz des Buches aus, wie Schicht und Schicht vom Rätsel abgeschält wird, und es stets anders aussieht. Wer allerdings Action, magische Duelle und nervenzerfetzende Spannung erwartet, dürfte hier enttäuscht werden. Trotzdem liest es sich sehr gut und flüssig, der schnoddrige russische Stil des Autors macht einfach Spaß. Der Klappentext ist allerdings irreführend - von epischer Schlacht ist in diesem Buch nichts zu spüren. Im Gegenteil, die Tag- und Nachtwache haben einen grummeligen Frieden geschlossen, weil sie beide unter den Verlusten der vergangenen Kämpfe leiden.

Jedenfalls - eine Empfehlung für Fans der Serie - wenn auch nicht ganz der Paukenschlag, den man für ein solches Finale erwartet.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein "must-read" für alle Wächter und Lukianenko Fans, 16. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach all den vorangegangenen Büchern ein würdiger Nachfolger, der weiter die Verbindung zwischen dem Zwielicht, den Anderen und den Menschen beleuchtet. Wie immer in 3 Geschichten verpackt. Sehr spannend und unterhaltsam geschrieben, ich mochte es nicht mehr aus der Hand geben.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Die Vergangenheit ist unwichtig. Die Gegenwart existiert nicht. Die Zukunft ist vage."S.202, 12. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Wächter des Morgen: Roman (Der Wächter-Zyklus, Band 5) (Broschiert)
Nachdem ich davon ausgegangen war, dass der Wächterzyklus mit "Wächter der Ewigkeit" zu Ende gegeangen sei, war ich umso erfreuter, als ich vor einigen Monaten diese Fortsetzung in den Vorschauen entdeckte.
Zunächst sei gesagt, dass der Klappentext wenig mit dem tatsächlichem Inhalt des Romans zu tun hat und sich, wenn überhaupt auf die ersten fünfzig Seiten des Buches bezieht. Die nähere Beschreibung in der Klappbroschur ist da schon deutlich aussagekräftiger.

Der äußere Stil der Vorgängerbände wird beibehalten.So passt das Cover perfekt. Das Buch selbst ist in drei größere und miteinander in Zusammenhang stehende Geschichten aufgeteilt, denen jeweils ein Kapitel mit personalem Erzähler voransteht, bevor der Leser die Handlungen dann aus Antons Perspektive weiterverfolgt.

Besonders gelungen fand ich hier gleich zum Auftakt die Anknüpfung an das erste Buch. Allerdings wirkt diese nach längerem Lesen eher etwas gewollt, ohne für den Handlungsverlauf dringend notwendig zu sein.
Trotzdem geht es spannend los. Zu Beginn sind die Geschehnisse eher nebulös und undurchsichtig, doch fiel es mir nicht schwer, mich einzulesen. Dies lag auch daran, dass es immer mal wieder neue Hintergrundinformationen, etwa zu den Wachen gab. Diese waren manchmal sinnvoll gesetzt, zogen an andere Stelle aber auch die Handlung etwas in die Länge.

Freute ich mir anfangs noch über die Anknüpfung an die Vorgängerbände, stellte ich ebenfalls schnell fest, dass dieses Buch im Vergleich zu seinen Vorgängern eine gewisse Unabhängigkeit von der Reihe besitzt. Es wird auf bereits Geschehenes eingegangen, so ist es nicht. Man begegnet einem reiferen Anton, dessen Tochter Nadja mittlerweile zehn Jahre alt ist und der selbst immer mehr in seine Rolle als hoher Anderer hereinwächst und sich dementsprechend verhält. Daher geht es in diesem Buch auch stärker um die Frage des Unterschieds zwischen Menschen und Anderen. Auch Nadja spielt jetzt eine größere Rolle. Sie ist trotz ihres sehr altklugen Auftretens eine Figur, die man schnell ins Herz schließt und welche das Buch bereichert.

Der alte Konflikt zwischen den Wachen tritt dagegen konkret nicht zu Tage und selbst Sebulon hat nur einen Auftritt der Vollständigkeit halber. Dieser Aspekt macht den Roman anders als seine Vorgänger. Auch die sonst übliche Reflexion der Ereignisse fällt diesmal eher spärlich aus, so dass man noch mehr das Gefühl eines offenen Endes erlebt.
Nichtsdestotrotz ist das Grundkonzept gut durchdacht und liest man die Geschichte, ohne starke Bezüge zur Reihe zu erwarten, wird man mit einer tollen Handlung und Lukianenkos ganz eigenem Schreibstil belohnt.

FAZIT:
Ein Roman, der sich von seinen Vorgängerbänden abhebt und eine recht eigenständige Geschichte erzählt. Die Ungewissheit über den Ausgang der erzählten Ereignisse macht das Buch bis zur letzten Seite spannend. Gleichzeitig wirkte das Ganze auf mich ab und an etwas konstruiert und mir fehlte der gewohnte Bezug zur Reihe. Für jeden der die ersten vier Bände kennt, sollte es dennoch keinen Weg um diese Fortsetzung herum geben, deren Ende nicht verrät, ob sie den Zyklus abschließt oder nicht.
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4.0 von 5 Sternen Gut, aber ein schlechtere Teil der Wächter-Reihe, 10. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wächter des Morgen: Roman (Der Wächter-Zyklus, Band 5) (Broschiert)
Ich war mir zunächst nicht sicher, ob ich mir das Buch kaufen wollte, da ich ein ziemlich großer Fan der vorherigen Wächter-Teile war. Jedoch wurde ich nicht enttäuscht. Es ist zwar nicht eines der besten der Reihe, aber durchaus gut und lesbar. Jedoch sollte gesagt werden, dass es nicht wie der Abschluss der Reihe wirkt, dass heißt es ist kein epischer Showdown zu erwarten, der die Reihe total abschließt. Wenn man also mit etwas niedrigeren Erwartungen an das Buch ran geht kann es einen durchaus positiv überraschen!
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider kein würdiger Nachfolger., 30. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wächter des Morgen: Roman (Der Wächter-Zyklus, Band 5) (Broschiert)
Ich muss inzwischen leider den vereinzelten negativen Rezensionen zu stimmen. Handlung findet kaum statt, als Ersatz wird jede Menge über Politik und Gesellschaft philosophiert.
Persönlich kann ich die vielen Rezensionen nicht verstehen, welche mit diesem Buch eine würdige Fortsetzung der Wächterreihe verbinden. Dass Lukianenko schon immer einen Hang dazu hatte, vom Wesentlich abzuweichen ist klar, aber hier übertreibt er es deutlich.
Jedes andere Buch der Reihe habe ich innerhalb weniger Tage gelesen, an diesem hing ich über Monate. Habe diesen Teil eigentlich nur aus Verbundenheit zu den vier anderen tollen Büchern und aus Hoffnung, dass es das noch nicht das Ende war, ausgelesen. Sonst hätte ich mich dazu nicht motivieren können.

Was eindeutig fehlt:
- ausfüllende Handlung
- ansprechende Hauptcharaktere (außer Anton mit Einschränkung s.u.)
- Fortführung/ Entwicklung des Konfliktes zwischen den Wachen
- Ausnutzung des Potentials der Geschichte um Prophezeiungen, der Tiger als Hauptkontrahent ist wirklich lahm und lässt zu keiner Zeit Spannung aufkommen.
- Interessante Ansätz, wie z.B. die Verbindung Darwin - Sebulon werden nicht weiterverfolgt, sondern wie Brocken hin- und weggeworfen

Was zu viel ist:
- gesellschaftspolitsche Diskurse, und dies deutlich.
- Antons ewige Zweifel
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das Buch ist bestimmt super - doch als Hörbuch ist es nicht zu ertragen, 23. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Wächter des Morgen (Hörbuch-Download)
Bis jetzt habe ich alle Bücher der Wächterserie, bis auf dieses, mehrere Male mit viel Freude gelesen. Jetzt sollte es mal ein Hörbuch sein. Voller Vorfreude legte ich die erste CD ein und war schon nach 10 Minuten völlig frustriert. Oliver Brod schafft es nicht, flüssig und mit Spannung zu erzählen. Künstliche Pausen an völlig unpassenden Stellen erzeugen das Gefühl, er lese unzusammenhängende Satzfetzen. Herr Brod schafft es leider auch nicht, mit Intonation seiner Stimme die Stimmung der jeweiligen Handlung anzupassen. Es kostete mich viel Mühe wenigstens den ersten Teil fertig zu hören, dann jedoch schaltete ich entäuscht aus. Ich höre viele Hörbücher, aber das war mit Abstand das Schlechteste. Jetzt werde ich mir das Buch kaufen und in der Welt der Magie versinken.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Watcher watching watchers, 23. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Wächter des Morgen: Roman (Der Wächter-Zyklus, Band 5) (Broschiert)
Ich kann das Genörgel durchaus verstehen - das Problem ist,
daß bei dieser Serie das Konzept den Vorrang hatte
(Gut und Böse verschwimmen zu einem Grau, die Bürokraten
regieren und jeder möchte nur noch eine möglichst große
Scheibe vom Kuchen - das Beste an den Romanen ist immer
der Startgag, daß beide Parteien exakt gleich über den Roman
urteilen) und die Handlung erst sekundär eingeflickt wurde.
Große Magieschlachten (ohnehin eher ein Merkmal der McFantasy)
sind da nicht drin. Die volle Ladung russische Seele und
Philosophie kann einem schon mal zuviel werden. Es wird Zeit,
daß die Serie mit einen großen Rums beendet wird.
Trotzdem immer noch lockere ****.
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5.0 von 5 Sternen Spannend, 5. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wächter des Morgen: Roman (Der Wächter-Zyklus, Band 5) (Broschiert)
Superspannendes Buch mit teilweisen Überraschungen. Mir hat die gesamte Wächter-Reihe sehr gut gefallen, wenn ich mich auch erst etwas einlesen musste, um den Sinn der Wächter zu erfassen. Meiner Meinung nach ein sehr gelungener 5. Teil mit dem typischen russischen Humor von Lukianenko, ich hab mich teilweise im letzten Bank kringelig gelacht. Mal sehen, ob es doch noch mit den Wächtern weitergeht.
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Wächter des Morgen: Roman (Der Wächter-Zyklus, Band 5)
Wächter des Morgen: Roman (Der Wächter-Zyklus, Band 5) von Sergej Lukianenko (Broschiert - 10. Dezember 2012)
EUR 13,99
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