Kundenrezensionen


78 Rezensionen
5 Sterne:
 (42)
4 Sterne:
 (18)
3 Sterne:
 (8)
2 Sterne:
 (9)
1 Sterne:
 (1)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


43 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen würdiger Nachfolger
4,6 von 5 Sternen
*Inhalt:*
Anton führt mittlerweile das Leben eines Familienvaters und versucht jetzt nicht mehr nur sein Gewissen sondern auch sein Familienleben in Einklang mit der Arbeit in der Nachtwache zu bringen. Eines Tages läuft ihm ein Junge über den Weg, den er als Propheten erkennt. Der Junge ist noch unerfahren, doch er ist bereits...
Veröffentlicht am 25. Dezember 2012 von Sunny Dee

versus
5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider kein würdiger Nachfolger.
Ich muss inzwischen leider den vereinzelten negativen Rezensionen zu stimmen. Handlung findet kaum statt, als Ersatz wird jede Menge über Politik und Gesellschaft philosophiert.
Persönlich kann ich die vielen Rezensionen nicht verstehen, welche mit diesem Buch eine würdige Fortsetzung der Wächterreihe verbinden. Dass Lukianenko schon immer einen...
Veröffentlicht am 30. April 2013 von Christian


‹ Zurück | 1 28 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

43 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen würdiger Nachfolger, 25. Dezember 2012
Von 
Sunny Dee "78sunny" (Halberstadt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Wächter des Morgen: Roman (Der Wächter-Zyklus, Band 5) (Broschiert)
4,6 von 5 Sternen
*Inhalt:*
Anton führt mittlerweile das Leben eines Familienvaters und versucht jetzt nicht mehr nur sein Gewissen sondern auch sein Familienleben in Einklang mit der Arbeit in der Nachtwache zu bringen. Eines Tages läuft ihm ein Junge über den Weg, den er als Propheten erkennt. Der Junge ist noch unerfahren, doch er ist bereits ins Visier eines Wesens geraten, das noch fast komplett unbekannt ist. Was will es vom Propheten und was genau besagt die erste Prophezeiung des kleinen Propheten, die sich um Anton dreht?

*Aufmachung/Qualität*
Die Aufmachung ist genial. Das Cover stimmt einen in die düstere Stimmung des Buches ein und ich liebe Raben. Die gesamte Reihe macht sich sehr gut im Regal, da die Bände in Größe und Design aufeinander abgestimmt sind. Hinten auf der Klappe gibt es Infos zum Schriftsteller und den Überblick über die Bände der Reihe.
Dieser Band ist typisch für die Wächterreihe in 3 'Geschichten' (ich würde eher Teile sagen) aufgeteilt, die jeweils mit einem Höhepunkt enden. Alle drei zusammen bilden aber erst die Lösung des großen Rätsels.
Die Qualität des Buches ist sehr gut. Der Einband ist schön flexibel, aber leider lassen sich Leserillen im Buchrücken selbst bei sorgfältigem Umgang nicht vermeiden.

*Meinung:*
Ich bin mit großen Erwartungen an das Buch herangegangen, da ich die Wächterreihe mit Begeisterung gelesen habe und nicht damit gerechnet hätte, dass noch ein Teil herauskommt. Wie erwartet fühlte ich mich sofort wieder mitten in die fantastische Welt von Lukiankos Wachen hineinversetzt.

Die Grundidee ist genial. Es gibt die Tagwache und die Nachtwache, die sich gegenseitig kontrollieren. Die Tagwache besteht aus Dunklen, die Nachtwache aus Lichten. Sinn und Zweck dieser Wachen ist es das Gleichgewicht zwischen diesen beiden mächtigen Gruppen aufrecht zu erhalten. Jede gute Tat, die die Lichten vollbringen, wird in einen Grad eingeteilt und somit bekommt die Dunkle Seite die Möglichkeit eine böse Tat des gleichen Grades durchzuführen. Und natürlich umgekehrt. Rettet die Lichte Seite also zum Beispiel ein Leben so darf die Dunkle Seite eines nehmen ohne bestraft zu werden. Auf der Lichten Seite gibt es hauptsächlich Magier, Propheten, Tierwesen... Auf der Dunklen Seite gibt es ebenfalls Magier, aber auch Vampire, Tiermenschen... Sie alle nennen sich Andere und jeder entscheidet für sich, ob er den Dunklen oder den Lichten zugehören will oder weiter ein Mensch bleibt, obwohl er die Anlagen zu einem Anderen hat. Natürlich gibt es auch noch die Menschen, die von alledem nichts mitbekommen. Bis hierhin könnte man noch sagen, naja so originell ist es nun auch wieder nicht, aber jetzt kommt noch etwas ins Spiel, das Zwielicht. Was das ist, möchte ich nicht verraten, da es gerade in diesem Band darum geht. Allerdings möchte ich darauf hinweisen, dass man unbedingt vorher die anderen Teile gelesen haben sollte. Ich glaube nicht, dass man sonst die ganzen Zusammenhänge versteht. Lukinanenkos Wächterwelt ist sehr komplex und politisch und man braucht das Vorwissen aus den anderen Teilen, um die Geschichte voll zu verstehen. In „Wächter des Morgen“ geht es hauptsächlich um einen 10 jährigen Propheten, der eine unvollständige Prophezeiung über Anton (die Hauptfigur) macht und damit ein Wesen heraufbeschwört, dass ihn jagt. Außerdem geht es wie schon in der gesamten Reihe wieder um Antons Selbstzweifel und seine Reflektion der Welt und der Politik.

Der Schreibstil von Lukianenko ist einzigartig und unverwechselbar. Es ist kein Buch das man einfach mal so locker flockig ließt. Der Autor regt einen ständig an mitzudenken, mit zu philosophieren und sich auch vielen Dinge zu merken. Das hält nicht nur die Spannung aufrecht, sondern man hat das Gefühl man tut auch richtig was. Im Vergleich zu den Vorgängerbänden wirkte dieser Teil noch gesellschaftskritischer, noch nachdenklicher und noch philosophischer. Streckenweise war das dann etwas anstrengend, obwohl ich dies sonst sehr mochte. Doch wenn Anton seitenlang über die Einrichtung eines Hotelbades sinniert kann es dann doch etwas zu viel des Guten werden. Das war der Grund für die 0,4 Punkte Abzug. Ein wenig kam es mir vor als wäre Lukianenko depressiver, verbitterter oder eben einfach nur noch nachdenklicher geworden seit er den letzten Teil der Reihe geschrieben hat. Der Schreibstil hat wirklich einen russischen Touch und wie eben schon erwähnt ist Lukianenko sehr gesellschaftskritisch. Darauf sollte man gefasst sein. Mir gefällt dies aber ganz besonders an dem Autor.

Die Spannung wurde nur durch die eben erwähnten etwas zu langen Passagen von Antons Zweifeln und Gedanken durchbrochen. Ansonsten fand ich das Buch spannend. Man will unbedingt wissen, was die Prophezeiung bedeutet, was dieses unbekannte Wesen ist, welches die Propheten jagt und wie sich Anton entscheidet. Die Figuren sind bei Lukianenko immer sehr nachdenklich, zwiegespalten und kaum einschätzbar. Es gibt bei ihm kein Gut und Böse und er versucht dies auch recht deutlich zu vermitteln. Das gefällt mir ungemein. Ich mag seine Denkweise. Es kommt immer wieder zu Wendungen mit denen man nicht rechnet und man wird wieder zum Grübeln über Personen angeregt, von denen man sich eigentlich schon ein Urteil gebildet hat. Das hält einen immer auf Trab beim lesen und führt zu dem Effekt, den ich unter dem Punkt „Schreibstil“ bereits erwähnt habe.

Die Emotionen sind hier nicht sehr tief. Was nicht negativ ist, denn das macht gerade diesen russischen Schreibstil aus. Trotzdem bindet man sich an die Charaktere und ihre Gefühle wirken echt. Es wird aber nie übertrieben. Man selbst fühlt aber mit und gerät in ein Auf und Ab der Gefühle, vor allem durch die unverhofften Wendungen.

Die Charaktere sind großartig, trotz ihrer Kühle. Da Lukianenko so viel wert auf Eigenreflektion und Gesellschaftskritik legt, vermittelt er dies durch Gespräche und Gedanken seiner Charaktere. So hat man das Gefühl die Leute wirklich zu kennen. Vor allem Anton ist ein ganz toller Hauptcharakter. Ein grundanständig Mensch, der vieles hinterfragt und sich auch selbst zur Rechenschaft zieht. Man nimmt ihm die Liebe zu seiner Tochter ab, ohne das der Autor sehr gefühlsbetonte Szenen verwenden musste. Einzig den enorm gesteigerter Alkohol- und Nikotinkonsum fand ich bedenklich – auch wenn der Autor dies eher kritisch einbringt. Anton wirkt immer etwas unglücklich, aber er ist im Laufe der Bände eindeutig gereift. Geser und Sebulon, die Oberhäupter der Nacht- und der Tagwache sind weiterhin meine Lieblingscharaktere der Reihe. Leider kam Sebulon dieses Mal kaum vor. Geser dagegen war wieder genauso geheimnisvoll und übermächtig wie sonst. Er weiß einfach wie er die Strippen zu ziehen hat – ein etwas 'böserer' Albus Dumbledore („Harry Potter“), dem man aber trotzdem abnimmt, dass er selbst seine kühlen und berechnenden Entscheidungen zum Wohle der Mehrheit trifft. Ich liebe einfach seine Szenen in den Büchern und wenn dann auch noch Sebulon, als offen egoistisches Gegenstück von Geser auftaucht, ist mein Glück perfekt. Swetlana und Nadja, Antons Familie spielt ebenfalls eine Rolle, vor allem aber Nadja. Man hat bei Lukianenko einfach das Gefühl, dass alles und jeder eine Bedeutung hat.

Das Ende war spannend, alles wurde aufgeklärt, alle Verwirrungen entwirrt und die Geschichte ist abgeschlossen. Trotzdem könnte ich mir vorstellen, dass Lukianenko noch etliche weitere Geschichten in dieser Welt spielen lassen könnte, ohne das es mir langweilig werden würde.

Grundidee 5+/5
Schreibstil 4,5/5
Spannung 4,5/5
Emotionen 4/5
Charaktere 5+/5

*Lesergruppe:*
Ich würde diese Reihe jedem empfehlen. Man sollte sich nur auf gesellschaftskritische Inhalte einstellen können und natürlich Fantasy mögen. Außerdem glaube ich, dass nur Erwachsene den vollen Gehalt dieses Buches verstehen. Sehr vielen wird zwischen den Zeilen vermittelt und der eher nüchterne Schreibstil liegt Erwachsenen ebenfalls deutlich besser. Es gibt hier kaum Gewaltszenen und jegliche Anspielungen auf Themen für Erwachsene werden nur angedeutet und sehr geschickt in die Handlung eingebaut. Ich wage mal anzunehmen, dass eine junge Leserschaft diese glatt überlesen würde. Meine Hand lege ich dafür aber nicht ins Feuer.

Wer die Filme zu den ersten beiden Teilen kennt und sie nicht gut fand, dem möchte ich sagen, dass es mir auch so ging. Die Bücher sind aber sehr viel besser und können inhaltlich kaum mit den Filmen verblichen werden. Ganz entscheidende Handlungen wurden abgeändert, so das der Film laut meiner Einschätzung gerade mal 30% mit dem Buch übereinstimmt. Lasst euch also bitte nicht von den Filmen abschrecken.

*Fazit:*
4,6 von 5 Sternen
Dieser Band ist eine großartige Überraschung für mich gewesen. Es ist ein würdiger Nachfolger, obwohl Anton leider etwas zu nachdenklich geworden ist und stellenweise etwas zu deprimiert wirkt. Die wenigen Stellen, die etwas zu langatmig geraten sind, wurden durch Spannung und eine für Lukianenko typische verworrene und trotzdem verständliche Handlung ausgeglichen. Der Band war wieder herrlich gesellschaftskritisch und regte zum Nachdenken an. Jeder der auch nur einen wenig Fantasy mag, sollte die Wächterreihe von Lukianenko lesen!

Reihe:
Wächter der Nacht
Wächter des Tages
Wächter des Zwielichts
Wächter der Ewigkeit
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantastische Serie, 23. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
In der Hoffnung, dass es noch weitere Romane dieser ausgezeichneten Reihe geben möge. Der Autor (oder die Übersetzung oder beide zusammen) pflegen einen sehr flüssigen, deutlich lesbaren angenehmen Schreibstil, der in seiner Leichtigkeit, in der Logik und seinem Humor seinesgleichen sucht. Der Roman ist, wie bisher alles von Lukianenko gelesenes, ein richtiges Meisterwerk! Der Mann ist in meinen Augen eine absolute Ausnahmeerscheinung auf dem von vielen Autoren mit ihren Werken gefülltem Markt.
Sehr kurz zur Geschichte selber: Diesmal dreht sichs um das von den "Anderen", also allen magischen Personen benutzte Medium selber, nämlich dem "Zwielicht" - mehr möchte ich um des hohen Lesevergnügens nicht verraten.
Wohlbemerkt: Es ist ein "Fantasy"- Roman, sicher etwas mehr für die Freunde dieser Sparte geeignet. Allerdings kommt so ziemlich jeder Mensch, der Spannung nebst recht logischer Handlung schätzt, auf seine Kosten. Es spielt nämlich jetzt und zum grössten Teil in Moskau. Irgendwelche "Vorbildungen" im Genre sind unnötig, es kommt jeder, der gerne Unterhaltung liest, auf seine Kosten- weiter so!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein stilles, fast schon philosophisches Serienfinale, 17. Juli 2013
Von 
Modus "Modus" (München, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wächter des Morgen: Roman (Der Wächter-Zyklus, Band 5) (Broschiert)
Unbemerkt von gewöhnlichen Menschen, wandeln in Moskau und überall sonst auf der Welt 'Andere' - magisch begabte Menschen und Kreaturen: Magier, Vampire, Tiermenschen, Hexen, Propheten und Wahrsager und viele mehr. Diese 'Anderen' beziehen ihre magischen Kräfte aus dem sogenannten Zwielicht, einer Reihe von tieferen Schichten, die unter die bekannte Realität gelegt sind und in denen die Welt sich immer stärker verändert, je tiefer man steigt. Über das Zwielicht werden die magischen Kräfte indirekt von menschlichen Emotionen gespeist - und an dieser Stelle teilen sich die 'Anderen' in Lichte (die von positiven Emotionen leben) und Dunkle (ernähren sich von Negativemotionen). Schon seit langer Zeit sind Lichte in der Nachtwache und Dunkle in der Tagwache organisiert, die jeweils darauf achten, dass die andere Seite nicht über die Stränge schlägt. Anton Gorodetzki, der Held der Serie, ist ein Magier der Nachtwache in Moskau, mittlerweile verheiratet mit einer sehr mächtigen Zauberin und Vater einer kleinen Tochter, die eines Tages zur stärksten Magierin aller Zeiten heranwachsen wird - gegen die kein anderer Magier etwas ausrichten kann.
Mit einigen Jahren Abstand ist nun ein fünfter (abschließender?) Teil der Wächter-Serie erschienen. Um das Buch genießen zu können, sollte man die Vorgänger-Bände gelesen haben, denn aus der Wiederbegegnung mit lieb gewordenen und altbekannten Charakteren, vor allem dem ICH-Erzähler Anton, zieht 'Wächter des Morgen' einen Großteil seines Reizes.
Nach den gewaltigen Kämpfen und Verwerfungen in den anderen Büchern kommt dieses hier geradezu philosophisch-gemütlich und ohne große Brachialgewalt daher. Es beschreibt zwar wieder eine Verschwörung weltumspannenden Ausmaßes, deren Aufdröselung auch spannend zu lesen ist, aber das Tempo ist eher das eines Who's done it - Detektiv-Krimis, gewürzt mit zahlreichen philosophischen Einlassungen über das Leben im Allgemeinen, moralische Fragen und das Verhältnis von Anderen zu gewöhnlichen Menschen im Besonderen. Die Nachtwache entdeckt und initiiert einen kleinen Jungen, der ein besonders mächtiger Prophet ist. Die erste und mächtigste Prophezeiung geht garantiert in Erfüllung, sobald ein Mensch sie hört. Aus diesem Grund - wenn ihr besondere Sprengkraft innewohnt - taucht manchmal eine übermächtige Kreatur, der Tiger, auf, um den Propheten zu töten und alle 'Anderen', die die Prophezeiung ebenfalls gehört haben, damit keiner sie den Menschen erzählen kann. Anton findet sich bald in genau dieser Situation ... und auf einer Jagd nach einer Wahrheit rund um die Welt, von der niemand weiß, was sie bedeutet. Wer oder was ist der Tiger? Wie kann man ihn besiegen? Und worin bestand der Trick des Propheten, der die Begegnung überlebte?
Natürlich ist am Ende alles anders, als es anfänglich scheint. Und das macht auch einen großen Reiz des Buches aus, wie Schicht und Schicht vom Rätsel abgeschält wird, und es stets anders aussieht. Wer allerdings Action, magische Duelle und nervenzerfetzende Spannung erwartet, dürfte hier enttäuscht werden. Trotzdem liest es sich sehr gut und flüssig, der schnoddrige russische Stil des Autors macht einfach Spaß. Der Klappentext ist allerdings irreführend - von epischer Schlacht ist in diesem Buch nichts zu spüren. Im Gegenteil, die Tag- und Nachtwache haben einen grummeligen Frieden geschlossen, weil sie beide unter den Verlusten der vergangenen Kämpfe leiden.

Jedenfalls - eine Empfehlung für Fans der Serie - wenn auch nicht ganz der Paukenschlag, den man für ein solches Finale erwartet.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beste Unterhaltung, 15. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wächter des Morgen: Roman (Der Wächter-Zyklus, Band 5) (Broschiert)
Auch im fünften Buch der Wächter Serie, gibt es keine großen Überhaschungen. Es geht etwas ruhiger zu, keine Kämpfe zwischen der Tag und der Nachtwache, keine groß angelegten magische Schlachten. Am Schreibstil jedoch hat sich nichts geändert, diese Geschichte ist wieder erstklassig geschrieben und spannend bis zur letzten Seite erzählt.
Auch in diesem Roman sind die Protagonisten nicht einfach nur in einem starren Schwarz-Weiß Schema eingegrenzt. Man kann sie nicht einfach in eine Schupplade stecken, einfach nur gut oder böse, das passt hier nicht.

Im Mittelpunkt des Romans stehen Prophezeiungen. Wie geht man damit richtig um, ist es überhaupt sinnvoll sich diese anzuhören, will man überhaupt wissen was diese beinhalten. Die Konsequenzen können mehr als nur unangenehm sein.
Geheimnisvolle Dinge geschehen in Moskau, ein Junge sagt den Absturz eines Flugzeuges voraus, ein Mann hat nach der Begegnung mit einem Fremden keine Aura mehr. Dieser Fremde ist hinter dem Jungen her, zu welchen Zweck ist nicht ganz klar, aber die Nachtwache bereitet sich schon einmal auf das schlimmste vor. Und da man vom bequemen Sofa aus nicht alles klären kann, ist Anton viel unterwegs und trägt Informationen zusammen, die vielleicht weiterhelfen können. Dieser Anton ist älter-reifer geworden, seine Tochter ist inzwischen Zehn Jahre alt. Doch seinen Humor hat Anton noch nicht verloren. Überhaupt zieht sich dieser Humor wie ein roter Faden durch das Buch. Als Leser kann man sich da ein gelegentliches schmunzeln kaum verkneifen.

Es gibt etliche teils witzige Anspielungen auf gesellschafts- politische und religiöse Themen in und außerhalb Russlands. Man merkt das Lukianenko ein aufmerksamer Beobachter des politischen Geschehens ist.
In Wächter des Morgen, wird sich auch Gedanken über den Unterschied zwischen Menschen und den Anderen gemacht. Lukanenko ist dabei aber nie überzogen moralisierend, so das man als Leser nicht genervt, oder belehrend bevormundet wird.
Es gibt vom Autor eigentlich kein Buch was mir überhaupt nicht gefallen hat. Dafür gibt es einige Romane von denen ich wirklich begeistert bin, die Wächter Serie gehört auf jeden Fall mit dazu und auch der vorliegende Roman macht da keine Ausnahme
Sollte es weitere Wächter Romane geben bin ich auf jeden Fall wieder mit dabei.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen hin und weg!!!, 2. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Sergej Lukianenko hat mich das erste mal mit 18 und Wächter der Nacht in seinen Bann gezogen.
Wächter des Morgens hat mich zwei Tage von fast allem abgehalten. Ich kam kaum weg von diesem Buch.
Ich hoffffffffeeeeee das die Geschichte um Anton, der Nacht- und Tagwache einfach weitergeht.
Jeder der auf Fantasy steht sollte die Reihe lesen!!!!
Einfach was komplett anderes.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein "must-read" für alle Wächter und Lukianenko Fans, 16. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach all den vorangegangenen Büchern ein würdiger Nachfolger, der weiter die Verbindung zwischen dem Zwielicht, den Anderen und den Menschen beleuchtet. Wie immer in 3 Geschichten verpackt. Sehr spannend und unterhaltsam geschrieben, ich mochte es nicht mehr aus der Hand geben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider kein würdiger Nachfolger., 30. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wächter des Morgen: Roman (Der Wächter-Zyklus, Band 5) (Broschiert)
Ich muss inzwischen leider den vereinzelten negativen Rezensionen zu stimmen. Handlung findet kaum statt, als Ersatz wird jede Menge über Politik und Gesellschaft philosophiert.
Persönlich kann ich die vielen Rezensionen nicht verstehen, welche mit diesem Buch eine würdige Fortsetzung der Wächterreihe verbinden. Dass Lukianenko schon immer einen Hang dazu hatte, vom Wesentlich abzuweichen ist klar, aber hier übertreibt er es deutlich.
Jedes andere Buch der Reihe habe ich innerhalb weniger Tage gelesen, an diesem hing ich über Monate. Habe diesen Teil eigentlich nur aus Verbundenheit zu den vier anderen tollen Büchern und aus Hoffnung, dass es das noch nicht das Ende war, ausgelesen. Sonst hätte ich mich dazu nicht motivieren können.

Was eindeutig fehlt:
- ausfüllende Handlung
- ansprechende Hauptcharaktere (außer Anton mit Einschränkung s.u.)
- Fortführung/ Entwicklung des Konfliktes zwischen den Wachen
- Ausnutzung des Potentials der Geschichte um Prophezeiungen, der Tiger als Hauptkontrahent ist wirklich lahm und lässt zu keiner Zeit Spannung aufkommen.
- Interessante Ansätz, wie z.B. die Verbindung Darwin - Sebulon werden nicht weiterverfolgt, sondern wie Brocken hin- und weggeworfen

Was zu viel ist:
- gesellschaftspolitsche Diskurse, und dies deutlich.
- Antons ewige Zweifel
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Spannend, 23. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch ist super spannend wie seine Vorgänger.
Eine gelungene Fortsetzung der erfolgreichen und spannenden
Wächter Romane. Sehr empfehlenswert. Danke
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gelungene Fortsetzung!, 28. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe die "Wächter"Reihe verschlungen und geliebt und bin von diesem Buch nicht enttäuscht worden.
Lukianenko bleibt sich erneut treu.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen gelungenes Routinewerk, 14. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wächter des Morgen: Roman (Der Wächter-Zyklus, Band 5) (Broschiert)
Die aktuelle Ausgabe der Wächter-Serie behandelt die philosophische Frage, warum es die "Anderen" überhaupt gibt und welche Motive das "Zwielicht" bewegt. Die Hauptfigur Anton steht wieder einmal vor der Entscheidung, in welche Richtung er die Zukunft der Anderen lenken soll. Dabei erleben wir dynamische Konflikte der Charaktere innerhalb der "Nachtwache", wo der Autor die Abgrenzung zwischen Gut und Böse, zwischen den Lichten und Dunklen als einen fließenden Übergang porträtiert. Der Autor widmet den philosophischen Diskursen, politischen Statements und gesellschaftlichen Trends viel Aufmerksamkeit, die eigentliche Handlung tritt oft in den Hintergrund und scheint manchmal sogar den Autor zu stören.

Gezaubert wird im Buch (leider) auch sehr wenig, Konflikte zwischen Tag- und Nachtwache gibt es keine, die Stimmung zwischen Lichten und Dunklen wirkt in diesem Buch recht harmonisch, beide haben sich auf einen gemeinsamen Feind ausgerichtet, der hier zwex spoiler-Gefahr ungenannt bleiben soll.

Der Autor läßt die Handlung bewusst in unserer Realität ablaufen, er nimmt auf aktuelle politische Verhältnisse Bezug und versucht - sehr erfolgreich - die fantastischen Aspekte als natürliches Phänomen in unserer Welt abzubilden. Wie selbstverständlich erklärt der Protagonist unterschiedliche Zauber, deren Wirkung auf Andere und welche Stufe in der Zauberer-Hierarchie dazu erforderlich ist. Anwendung finden diese Zauber jedoch selten.

Alles in allem ein gutes Buch in der Reihe, aus Sicht der bisherigen Handlungskette ein etwas konstruiert wirkender Querschläger, aber für philosophisch und politisch Interessierte mit Hang zum Fantastischen eine echte Empfehlung.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 28 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Wächter des Morgen: Roman (Der Wächter-Zyklus, Band 5)
Wächter des Morgen: Roman (Der Wächter-Zyklus, Band 5) von Sergej Lukianenko (Broschiert - 10. Dezember 2012)
EUR 13,99
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen