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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Januar 2014
Nachdem der Sechste Band dieser Werksausgabe vorliegt, ist festzustellen, das einiges Material der Strugatzkis fehlt, und es somit leider keine Gesamtausgabe geworden ist.
So sind "Hotel zum verunglückten Bergsteiger", "Praktikanten" und "Atomvulkan Golgonda" nicht mit enthalten. Atomvulkan Golkonda und Praktikanten (unter den Titel Kapitän Bykow) wurden allerdings in ansprechender Aufmachung im Golgonda Verlag veröffentlicht, so das man seine Sammlung ergänzen kann.
Leider wurden auch die Erzählungen der Strugatzkis nur teilweise berücksichtigt. Auch der Episodenroman - Mittag, 22.Jahrhundert wurde wieder nur in der schon bekannten Form veröffentlicht. Die Originalausgabe ist um einiges umfangreicher!

Davon einmal abgesehen, ist diese Ausgabe allerdings sehr gelungen. Alle Texte wurden anhand der unzensierten und ungekürzten Originalversionen ergänzt und mit Anmerkungen versehen. Außerdem erfährt man einiges über die Entstehungsgeschichte der einzelnen Werke.

Im Sechsten Band dieser Ausgabe sind enthalten:

- Das lahme Schicksal
Der Roman ist in zwei Teile gegliedert, die Sorokin und die Banev Kapitel. Die Banev Kapitel sind separat auch unter dem Titel "Die hässlichen Schwäne" erschienen.
Felix Sorokin ein Schriftsteller ist auf dem Weg zum Schriftstellerverband um Textproben seiner Arbeit abzugeben. Doch verschiedene Ereignisse halten ihn davon ab seine Texte abzuliefern.
Der Schriftsteller Victor Banev lebt als verbannter in einer Provinzstadt. Dort kommt es zum Ausbruch einer Krankheit genant die Brillenkrankheit. In der Stadt treten merkwürdige Veränderungen auf, wenn es mal nicht regnet ist es neblig, Katzen verschwinden. Es gibt übergriffe gegen die Erkrankten, es stellt sich heraus, das diese Krankheit ein evolutionärer Schritt in der menschlichen Entwicklung sind.

- Der Montag fängt am Samstag an
Alexander Privalov ist auf dem Weg zum naturwissenschaftlichen Institut für Zauberei und Wohlfahrt um eine neue Stelle anzutreten. Unterwegs nimmt er zwei Anhalter mit, mit diesen verbringt er die Nacht in einer Außenstelle des Instituts. In dieser aufregenden Nacht erlebt er merkwürdige Dinge, einen sprechenden Kater, einen seltsamen Divan und noch seltsamere Besucher. Im Institut selbst begegnen ihm Gespenster, Drachen, Vampire usw.
Es gibt einen Fahrstuhl der nur bis in die 13 Etage fährt, obwohl das Gebäude riesengroß ist und mindestens 76 Stockwerke hat. In einem Experiment wird ein künstliches Wesen erschaffen, welches das gesamte Institut auffressen kann. In einem anderen Kapitel, ist Privalov mit einer Zeitmaschine in der Zukunft unterwegs.
In diesem Roman, gibt es jede Menge absurder Momente, witzige Situationen, das Ganze ist eine gelungene Satire auf Bürokratie und Konsumverhalten.

- Das Märchen von der Troika
Von Troika existieren zwei verschiedene Fassungen, die sich etwas in Handlung und in den darin vorkommenden Protagonisten unterscheiden. Auf Wunsch von Boris Strugatzki wurde für diese Ausgabe die kürzere Fassung ausgewählt.
Troika ist die Fortsetzung von "Der Montag fängt am Samstag an" und daher gibt es ein Wiedersehen mit dem Haupt-Protagonisten Alexander Privalov.
Zusammen mit einigen Kollegen ist Privalov unterwegs in die 76 Etage des naturwissenschaftlichen Instituts für Zauberei und Wohlfahrt. Sie haben den Auftrag einen schwarzen Kasten zu besorgen, ein dringend benötigtes technisches Gerät. Dort angekommen stellen sie fest, das dort eine Troika, ehemalige Wissenschaftler, regieren. Eine absurd-groteske Bürokratie macht es Privalov und seinen Kollegen unmöglich, den Kasten oder andere Gegenstände zu Forschungszwecken zu bekommen.

-Fünf Löffel Elixier, diese Geschichte ist im Stil einer Filmerzählung geschrieben.
Ein Schriftsteller soll für seinen Nachbarn ein Medikament besorgen. Auf dem Weg dahin passieren ihm mehrere Unfälle. Als er wieder zu Hause ist, bekommt er Besuch von fünf Personen. Sie erzählen ihm von einer Flüssigkeit, die einen unsterblich macht. Doch diese reicht nur, für genau fünf Menschen und so wird der Autor vor einer schwierigen Entscheidung gestellt.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Januar 2014
Wie schon die vorhergehenden Bände dieser doch sehr verdienstvollen Ausgabe ist auch dieser mit Nachwort und Anhang versehen. Die Neuübersetzungen sind zeitgemäß und sehr gut lesbar.

Was allerdings zwei Sterne Abzug verdient, ist die Tatsachen, daß vom "Märchen von der Troika" nur die Kurzfassung der russischen Erstausgabe vorliegt, und nicht, wie in der vorherigen Ausgabe des Insel-Verlags (oder eben Suhrkamp, Phantastische Bibliothek, Bd. 300), die ungekürzte Langfassung. So tauchen einige der surrealsten Charaktere des strugatzki'schen Œvres einfach nicht auf. Im Nachwort wird dann darauf hingewiesen, daß in der russischen Werksausgabe eben beide Versionen (die sehr unterschiedlich sind!) abgedruckt seien, hier aber nur die Kurzfassung.

So habe ich mir die Werksausgabe ehrlich gesagt nicht vorgestellt.
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am 11. April 2014
Strugazkis Werk umfasst so viele Facetten, das man gar nicht fertig wird alles zu lesen und ehrlich einiges liest sich so schwer, das ich bis heute nicht durchgekommen bin. Aber dann kommen Geschichten wie "Ein Käfer im Ameisenhaufen" oder "Der ferne Regenbogen" und man sieht die beiden mit einem Abstand von 30 Jahren und dem heutigen um die Dinge viel deutlicher und erkennt welchen Mut die beiden hatten, das damals so zu schreiben. Dank der Veröffentlichungen von Briefen und Kommentaren, wird gerade diese Seite der Schriftstellerei im Osten gut beleuchtet. Ich finde die Werksausgabe gerade deshalb gelungen, finde aber auch, dass wichtige Werke fehlen. Hieran werden wohl Rechtsstreitigkeiten Schuld sein.. Verfilmt wurden meines Wissens mehrere Romane und Geschichten. z.B. 2013 neu "Es ist nicht leicht ein Gott zu sein", 2008 "Die bewohnte Insel" (deutsch vertont). Siehe auch Wikipedia: [...]....
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am 15. April 2014
Die Kurz-Geschichte "Fünf Löffel Elixier" zeigt den Macht-Missbrauch von Geheim-Dienst-Leuten (so verstehe ich diese Geschichte !) und liest sich spannend und macht auch sehr traurig, was Menschen mit Macht den anderen antun können !
"Das lahme Schicksal" ist sehr gute Literatur, voller Lebens-Weisheit, Angriff gegen Religions-Verbot,
es hält uns auch den Spiegel vor, was wir in unserem Leben so verbocken und noch vieles mehr.
Sehr sehr gut,
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am 14. März 2014
...die hierzulande kaum jemand kennt. Einigen dürfte der Film "Es ist nicht leicht, ein Gott zu sein" noch aus einem Mediathekverleih in Erinnerung sein. DIe Strugazkis, beide leider mittlerweile tot, sind ähnlich bedeutsam wie Stanislaw Lem, wenn man nicht nur die Amerikaner als Maß der SiFi sieht.
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am 7. Juli 2015
Wer der russischer Sprache mächtig ist, wird etwas enttäuscht, aber lesen Sie das Buch trotzdem. Ich habe es richtig genossen.
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8 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Dezember 2013
Ab der zweiten Erzählung wimmelt es von Wörtern, die durch unsinnige Leerzeichen auseinandergerissen wurden. Dadurch liest sich der Text holprig und nervtötend.
Für 11€ eine Unverschämtheit!
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