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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Suche nach dem eigenen Ich...
Kurzbeschreibung:
Magdalena weiß fast nichts über ihren Vater. Nur dass er aus Elba stammt und ihre Mutter damals allein nach Deutschland zurückfahren ließ. Dreißig Jahre später reist nun Magdalena auf die Insel, wo ihre Suche schon bald ein erfolgreiches Ende zu nehmen scheint. Bis ein Zitronengarten und zwei Männer ihre...
Veröffentlicht am 18. September 2010 von Ramona Nicklaus

versus
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nett zu lesen, konnte meine Erwartungen aber nicht erfüllen
Stefanie Gerstenberger fängt in ihrem Roman "Magdalenas Garten" ein Stück italienisches Flair ein. Von der Geschichte selbst jedoch, hatte ich mir etwas mehr erhofft ...

Madalenas Wunsch ist endlich ihren Vater zu finden. Hierfür nimmt sie während Ihres Urlaubs immer wieder Nebenjobs als Reisebegleiterin nach Italien an. Ihr einziger...
Veröffentlicht am 5. November 2010 von Sandra Kuhn


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Suche nach dem eigenen Ich..., 18. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Magdalenas Garten: Roman (Gebundene Ausgabe)
Kurzbeschreibung:
Magdalena weiß fast nichts über ihren Vater. Nur dass er aus Elba stammt und ihre Mutter damals allein nach Deutschland zurückfahren ließ. Dreißig Jahre später reist nun Magdalena auf die Insel, wo ihre Suche schon bald ein erfolgreiches Ende zu nehmen scheint. Bis ein Zitronengarten und zwei Männer ihre Pläne durcheinanderbringen...

Eine Suche nach dem eigenen Ich...

Magdalena lernt Italienisch. Sie liest haufenweise italienische Reiseführer. Und sie begleitet Reisegruppen in alle Ecken Italiens. Das tut sie alles nur aus einem einzigen Grund: Sie möchte ihren Vater finden und das mit nur einem einzigen Foto!
Durch Zufall findet Magdalena sogar nach einer langen Suche den Ort, an dem das Foto von ihrer Mutter und ihrem potenziellen Vater aufgenommen wurde.
Und durch einen erneuten Zufall landet sie bei Nina und Matteo, dem verrückten Duo, was auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung ist und in einer winzigen Wohnung über einem stillgelegten Club wohnt.
Nina bietet ihr sogleich ihre volle Unterstützung bei der Suche an. Und mit der Zeit tun sich sogar zwei potenzielle Väter auf, ein dritter kommt auch noch dazu.
Ist darunter der richtige Mann?
Und wie soll sich Magdalena anständig konzentrieren, wenn ihr gleichzeitig auch noch zwei jüngere Männer im Kopf herum spuken? Und warum kann sich Nina von der einen auf die andere Sekunde in einen vollkommen anderen Menschen verwandeln? Welches Geheimnis hüten Nina und Matteo?

Schon Stefanie Gerstenbergers Roman Das Limonenhaus" habe ich sehr gemocht. Die Geschichte steht fast im Hintergrund, weil mich auch diesmal wieder eines besonders beeindruckt hat: Die Schilderung des Szenenhintergrunds! Da ist auch in diesem Buch wieder Italien und ich habe das Gefühl, ich wäre dort gewesen...
Die Autorin schildert dieses Land so lebendig und pulsierend - in allen Farben und Facetten.
Es ist mitreißend und man muss unbedingt noch mehr von diesen Erzählungen in sich aufsaugen.
Nun trifft es sich auch so, dass Magdalena, die Protagonistin, eine Vorliebe für Gerüche hat. Diese Gerüche speichert sie in ihrem Kopf, lässt aber vorher den Leser daran teilhaben.
Würzig, süß, oder auch mal unangenehm scheinen sich die verschiedenen Nuancen beim Leser in die Nase zu schleichen und in gleich noch etwas fester an das Buch zu binden!

Leider muss ich sagen, dass die Geschichte in der ersten Hälfte leider nur sehr schleppend verläuft. Die Vatersuche steht eher ein wenig im Hintergrund, ja wird sogar manchmal ein wenig aus den Augen verloren.
Daneben spinnt die Autorin an einer zweiten Geschichte: Dem wohlgehüteten Geheimnis von Nina. Ich hatte das Gefühl, dass Stefanie Gerstenberger erst diesen Aspekt für den Leser entwirren musste, ehe sie sich voll und ganz dem Problem ihrer Magdalena widmete.

Im zweiten Teil bekommt die Geschichte dann auch mächtig Fahrt!
Endlich gibt es ein paar konkrete Anhaltspunkte und es sieht so aus, als hätte Magdalena ihren Vater gefunden!
Ob es wirklich so ist, kann jeder neugierige (Italienfan) Leser gerne auf den knapp 450 Seiten nachlesen!
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschend, 15. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Magdalenas Garten: Roman (Gebundene Ausgabe)
Magdalena weiß fast nichts über ihren. Nur dass er aus Elba stammr und ihre Mutter damals allein nach Deutschland zurückfahren ließ. Dreißig Jahre später reist nun Magdalena auf die Insel, wo ihr Suche schon bald ein erfolgreiches Ende zu nehmen scheint. Bis ein Zitronengarten und zwei Männer ihre Pläne durcheinanderbringen..."

Was sich liest, wie die zusammenfassung einer Sendung auf RTL oder ProSieben, in der verzweifelte Angehörige nach ihren vermissten Lieben suchen oder suchen lassen, ist in Wahrheit völlig anders, überraschend frisch und in keinster Weise kitschig oder übertrieben.
Magdalena erfährt eher zufällig, dass ihre Mutter ihren Vater auf Elba kennegelernt hat - als Bordstewardess einer Reiselinie fährt sie seit einiger Zeit immer wieder durch Italien, auf der Suche nach Hinweisen auf ihren Vater. Etwas Verspätung, ein Unfall und die Bekanntschaft von Nina und Matteo halten Magdalena dann auf Elba fest. Erst eine Woche, dann eine zweite, vielleicht noch zwei mehr? Sie sucht sich einen Job, zieht bei Roberto ein - aber warum hat Nina sie vor ihm gewarnt? Was soll so schlimm sein? - und fährt mit ihrem Roller über Elba, immer weiter auf der Suche nach ihrem Vater. Aus vier Wochen werden sechs, acht, Magdalena fühlt sich frei und glücklich - war sie das denn nicht vorher auch? Was ist hier denn anders, dass sie sich hier so viel besser fühlt? Auch ihr Opa, bei dem sie nach dem früher Tod ihrer Mutter aufwuchs, erzählt ihr zum ersten mal von dem Italienurlaub ihrer Mutter - ein Thema, das auch vor allem nach dem Tod der Oma ausgeklammert wurde. Magdalena erlebt Enttäuschung nach Enttäuschung. Und was ist es, vor dem Nina davon läuft und weswegen Matteo sie beschützen muss? Als Magdalena es schließlich herausfindet und auch das Geheimnis um ihren Vater fast gelöst hat, scheint es jedoch als ob sie alles zu verlieren droht, ihre Freunde, ihre Liebe und ihren Vater...

Das Buch beginnt fast wie eine Kurzgeschichte: hineingeworfen in die Geschichte, ohne lange Einführung der Charaktere, fängt die Geschichte von Magdalena an, auf Elba, mitten in der Suche nach ihrem Vater. Doch im Laufe des Buches ist es vor allem die Charakterentwicklung, die die Geschichte so spannend macht und es einem unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen. Konsequent durchgehalten, wird die Geschichte nur aus der Sicht von Magdalena erzählt. Man weiß was sie weiß, fühlt was sie fühlt und kann auch nur vermuten, was sie sich zusammenreimt. Und das ganze, ohne das es kitschig wird. Der Stil von Stefanie Gerstenberger ist ruhig, gut zu lesen, aber im selben Moment packend, dramatisch und einfach präsent. Er lässt einen das Buch nicht aus der Hand legen und verlangt gerade zu, dass man weiterliest.

Nach der Leseprobe war ich mir eigentlich relativ sicher, dass es zwar nicht so schlimm wäre, wie ich nach dem Kladdentext vermutet hätte, aber dennoch nicht unbedingt ein Buch, was ich unbedingt lesen müsste. Als ich es gewonnen hatte, habe ich mich dann aber völlig unvoreingenommen daran gemacht, es zu lesen - und war überrascht! Das Buch ist leicht, locker, wunderbar geschrieben und, entgegen meiner Vermutung, überhaupt nicht kitschig. Ich kann es nur empfehlen, eine wundervolle Sommerlektüre, die sich nicht nur in der Suche nach einem Familienmitglied ergeht, sondern vielmehr eine Suche nach sich selbst und dem was man im Leben wirklich will und was einen wirklich glücklich macht - auch wenn man es vielleicht erst nach vielen Wendungen und Enttäuschungen heraufindet und man dann doch erst glücklich ist, wenn man etwas ganz anderes hat, als man immer gedacht hatte.

Absolute Leseempfehlung!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Suche nach dem Vater, 3. April 2012
Von 
Kleeblatt "Monika" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Magdalenas Garten: Roman (Taschenbuch)
Magdalena wurde von ihren Großeltern aufgezogen, nachdem ihre Mutter verstorben war. Über ihren Vater wurde nie gesprochen, ließ er doch ihre Mutter allein und schwanger von Elba aus nach Hause fahren.
Nun ist sie auf der Suche nach ihm, mit nur einem Foto in der Tasche. Als Reisebegleiterin besucht sie zusammen mit Touristen Elba, wobei sie dabei versucht, ihren Vater zu finden.
Als sie dann den Bus verpasst und zu allem Unglück einen Unfall hat, trifft sie auf Nina und Matteo, die ihr helfen. Kurzzeitig zieht sie bei beiden ein und freundet sich mit ihnen an. Nina ist starken Stimmungsschwankungen ausgesetzt und Magdalena fühlt sich zu ihr den einen Tag freundschaftlich verbunden und am anderen von Nina abgewiesen.
Die Suche nach ihrem Vater gestaltet sich schwierig, auch mit dem Aushängen von Zetteln an den Wänden kommt sie ihrem Ziel keinen Schritt näher.
Sie entschließt sich, wieder nach Hause zu ihrem Großvater zu fahren.
Kurz bevor sie mit dem nächsten Reisebus nach Hause fährt, macht sie ihren Entschluss rückgängig und bleibt auf Elba.
Ihr Bett bei Nina ist jedoch sofort durch eine neue "hilflose" Seele besetzt, so dass Magdalena nicht weiß, wo sie bleiben kann.
Da bietet sich die Möglichkeit, bei dem gutaussehenden Roberto einzuziehen, vor dem Nina schon vorher gewarnt hatte.
Sie findet in einem Café Arbeit, hat Zeit, ihren Vater zu suchen und verliebt sich auch noch in zwei Männer.
Wird es ihr gelingen, ihren Vater zu finden und wird es für sie eine Liebe auf Elba geben? ...

Stefanie Gerstenberger hat ein sehr einfühlsames Buch über Freundschaft und Liebe geschrieben.
Sie entführt uns mit ihrem Buch in eine andere Welt, nach Italien und da direkt nach Elba. Ihre Liebe zu dem Land lässt sie in ihrem Roman mit einfließen, indem sie es schafft, den Leser sich dort auf Elba wohlfühlen zu lassen. Bei der Beschreibung des Gartens, der mit vielen Zitronenbäumen bepflanzt wurde, konnte ich ihn vor meinen Augen förmlich sehen.
Die Rettung des Gartens, der bei der Ankunft von Magdalena mit einigen kranken Bäumen aufwarten konnte, schreitet proportional genau so an wie ihre Suche nach ihrem Vater.
Sie findet dort auf Elba Freunde, die ihr helfen, Männer die sie ausnutzen und auch die Liebe.

Die Charaktere der Protagonisten wurden sehr gut ausgearbeitet.
Ein klein wenig verwirrend fand ich die Stimmungsschwankungen von Nina, die ich erst nicht einordnen konnte. Die Geschichte und das Geheimnis um Nina und Matteo sind eine eigene Geschichte in dem Roman, der meiner Meinung ein wenig zuviel Raum geschenkt wurde. An der Stelle kam mir die Suche nach dem Vater ein klein wenig ins Hintertreffen.

Die Covergestaltung des Buches finde ich wunderbar gelungen. Der Blick durch die Tür auf einen See und über allem die Zitronenzweige vermitteln dem Leser schon eine romantische und verträumte Stimmung.
Mir hat die Lektüre des Buches sehr viel Spaß gemacht und ich bereue nicht, dass ich noch "Das Limonenhaus" hier liegen zu habe und es demnächst lesen werde.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen leichte Sommerlektüre, 9. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Magdalenas Garten: Roman (Gebundene Ausgabe)
Mir hat der Roman "Magdalenas Garten" sehr gut gefallen. Stefanie Gerstenberger versteht es den Leser in eine andere Welt- hier Elba- zu entführen. Auch wenn ich selbst leider noch nicht auf Elba war, schafft es die Autorin durch ihre lebhaften und detaillierten Beschreibungen die Insel vor meinem geistigen Auge lebendig werden zu lassen. Dabei entspricht der keinem langweiligen Reiseführer, sondern hebt nur bestimmte Facetten der Insel, die der Autorin wichtig zu sein scheinen, hervor.

Die Story des Buches fand ich ganz gut, jedoch denke ich, dass man den Handlungsstrang mit dem gut aussehenden Argentinier, welcher einen Hang zu kriminellen Handlungen zu haben scheint, hätte weglassen können. Diese Stellen fand ich überflüssig und sehr unrealistisch.

Durch die geheimnisvolle Nina, die ständig hilfsbedürftige Leute aufnimmt, aber unter starken Stimmungsschwankungen leidet, bleibt stehts eine gewisse Spannung erhalten. Bis zum Schluss fragt sich der Leser, ob Magdalena ihren Vater finden wird oder nicht.

Besonders angesprochen hat mich die Beschreibung des Gartens, welcher zum Träumen einädt (das Cover selbst vermittelt mit seinen Zitronen und dem Meer im Hintergrund ein wundervolles Sommerfeeling). Sehr gut für die zu Hause Gebliebenden, die hier im Regen sitzen müssen, statt im Süden die Sonne zu genießen, aber auch für den Strand perfekt geeignet.

Ein richtig tolles Sommerbuch- perfekt für den Urlaub ;)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verzaubert von der Atmosphäre des alten Zitronengartens, 19. August 2010
Von 
Susanne L. "Klusi" (Oberfranken) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Magdalenas Garten: Roman (Gebundene Ausgabe)
Auf der Suche nach ihrem Vater zieht es die dreißigjährige Magdalena immer wieder nach Italien. Sie weiß nicht viel über ihre Eltern, denn die Mutter ist sehr früh gestorben, und die Großeltern, bei denen sie aufwuchs, waren sehr verschlossen im Bezug auf alles, was ihren Vater anging. Nur ein altes Foto hat sie, das ihre Mutter mit einem jungen Mann zeigt und welches vermutlich in Italien aufgenommen wurde.
Auf Elba entdeckt sie eine kleine Gaststätte, in der das Bild augenscheinlich gemacht wurde. Ein Unfall kommt ihr bei ihren Nachforschungen in die Quere, und sie findet Hilfe bei Nina und Matteo, zwei jungen Italienern, die in einem Nachtclub arbeiten möchten und auf die Zulassung für dessen Eröffnung warten. Zusammen mit anderen Mitarbeitern wohnen sie im Obergeschoß des Nachtclubs, und Nina pflegt die verletzte Magdalena mit Hingabe. Auch bei ihren weiteren Recherchen über die Vergangenheit ist ihr die neu gewonnene Freundin behilflich. Magdalena richtet sich auf einen längeren Aufenthalt in Italien ein und sucht sich eine Unterkunft, da sie dem Team des POLO nicht zur Last fallen möchte. Sie spürt, dass Nina ein Geheimnis hat. Welche Probleme und welchen Kummer verbirgt sie hinter ihrer exzentrischen Maske und was hat Matteo mit der Sache zu tun? Und dann ist da noch der verwilderte Garten mit den alten Zitronenbäumen'
Für Magdalena beginnt eine aufreibende Suche, die sie mehrmals in die Irre führt. Wird sie ihren Vater finden? Es erscheint aussichtslos. Das Ende ist überraschend, aber auch plausibel und sehr schön. Jedoch gibt es bis dahin so einige Verwirrungen, die das Lesen immer wieder spannend machen.

Wie schon in ihrem ersten Roman, wird auch hier deutlich, dass Frau Gerstenberger eine starke Beziehung zu Italien hat. Mit ihren lebendigen und plastischen Beschreibungen zeichnet sie ein farbenprächtiges Bild von Elba und seinen Bewohnern. Auch die Charakteristik ihrer Protagonisten ist sehr präzise. Mit wenigen Worten beschreibt sie die Menschen so klar, dass man ein deutliches Bild von den verschiedenen Persönlichkeiten erhält. Ihre Charaktere sind keine Überflieger, keine großen Helden, sondern ganz normale Menschen mit all ihren großen und kleinen Fehlern, Problemen und Verrücktheiten. Magdalena, die Hauptperson, macht während der Zeit ihres Aufenthalts eine auffällige Wandlung durch. War sie am Anfang eher unscheinbar, zurückhaltend und fast ein wenig zu penibel, so hat man den Eindruck, dass sie mit ihren Erfahrungen reift und stark an Selbstsicherheit und Gelassenheit gewinnt. Sie findet treue und zuverlässige Freunde, allerdings wird sie zeitweise fast ein wenig übermütig und bedrohlich leichtsinnig. Bei all ihren Erlebnissen und Aufregungen zieht es sie immer wieder in den alten Zitronengarten. Dort findet sie Kraft und Trost und lässt sich von der Atmosphäre verzaubern.
Beim Lesen dieses Romans hat man das Gefühl, selbst auf eine geistige Reise zu gehen, das Meer zu riechen, das italienische Essen zu schmecken und das Geplauder der Menschen zu hören. Es gibt viele italienische Redewendungen und Bemerkungen, die sich gut aus dem Zusammenhang erschließen lassen. Trotzdem habe ich direkt Lust bekommen, diese Sprache zu lernen.

Als weiteren positiven Aspekt möchte ich anmerken, dass der Einband dieses Romans wieder sehr ansprechend gestaltet ist. Man hat den Eindruck, aus einem geöffneten Fenster zu schauen, der Blick schweift über die Wipfel alter Bäume und findet in der Ferne das Meer und die Sonne am Horizont. Schon dieser erste Ausblick auf die wild-romantische Landschaft macht Lust auf den Roman, und der Leser wird sicher auch vom Inhalt nicht enttäuscht.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nett zu lesen, konnte meine Erwartungen aber nicht erfüllen, 5. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Magdalenas Garten: Roman (Gebundene Ausgabe)
Stefanie Gerstenberger fängt in ihrem Roman "Magdalenas Garten" ein Stück italienisches Flair ein. Von der Geschichte selbst jedoch, hatte ich mir etwas mehr erhofft ...

Madalenas Wunsch ist endlich ihren Vater zu finden. Hierfür nimmt sie während Ihres Urlaubs immer wieder Nebenjobs als Reisebegleiterin nach Italien an. Ihr einziger Anhaltspunkt ist ein altes Foto, dass ihre Eltern in einem Restaurant zeigt. Auf Elba findet sie schließlich die Wand, vor der ihre Eltern vor Jahren für das Foto posierten und verpasst vor Aufregung prompt ihren Bus. Durch Zufall trifft sie auf Nina und Matteo, die ihr nach einem Mofaunfall wieder auf die Beine helfen. Ergriffen von ihrer Geschichte beschließt Nina Magdalena bei ihrer Suche zu unterstützen. Noch ahnt Magdalena dabei nicht, dass sie nur eins von vielen Hilsprojekten Ninas ist, die dadurch versucht ihre Vergangenheit zu vergessen. Auf Elba will Magdalena schließlich einen Monat verbringen, doch das ist gar nicht so einfach, denn Miete und Verpflegung sind teuer. Nach einigen erfolglosen Anläufen kommt sie bei dem gutaussehenden Roberto unter und beginnt im Cafe Elba als Aushilfe. Dabei werden die Menschen um Nina und Matteo, die im Nachtclub POLO auf die Eröffnung des Clubs warten, Magdalena immer mehr zu Freunden. Mit Matteo teilt sie die Liebe zu dem heruntergekommenen Garten des Nachtclubs, zu den verwahrlosten Zitronenbäumen, und muss zugeben, dass dieser Mann ihr immer sympathischer wird. Doch scheinbar hat Matteo nur Augen für Nina und ihr Seelenheil. Zum Glück ist da noch Roberto ...

Einen Großteil der Geschichte geht es eigentlich mehr um Magdalenas Freundschaft zu Nina und Matteo, die neue Arbeit im Cafe oder ihre rein sexuelle Beziehung zu Roberto. Die Suche nach ihrem Vater rückt hier zeitweise sehr in den Hintergrund.

Leider hat es die Autorin nicht geschafft so richtig Spannung aufzubauen. Das Geschehen hat sich zwar nett gelesen, plätscherte aber mehr so dahin - viel ist auch nicht wirklich passiert. Gegen Ende hat Stefanie Gerstenberger jedoch alle Register gezogen und ihrer Geschichte eine unvorhergesehene Wendung gegeben, die - meines Erachtens - irgendwie nicht so recht zur übrigen Handlung passen wollte. Irgendwann habe ich mich gefragt, ob das jetzt wirklich der Ernst der Autorin wäre, zum Glück war das Buch da schon fast zu Ende gelesen.

Mit einigen Charakteren dieses Buches bin ich nicht vollends warm geworden. Mit Magdalena selbst habe ich einige Zeit gebraucht, denn so richtig sympathisch ist sie mir nicht von Anfang an gewesen. Vielmehr kam sie zuerst naiv und auch ein weng nervig daher. Da war ich von Nina und ihrem Helfersyndrom schon mehr angetan und fragte mich, welche Geschichte die Autorin dieser Figur wohl zugedacht hat.

Alles in allem ist "Magdalenas Garten" ein Roman, der sich vor allem aus zwei Hälften zusammensetzt. Der ersten Hälfte, die eigentlich nur von Magdalena selbst, Nina, Matteo und dem Vorgehen in dem geschlossenen Nachtclub zu erzählen weiß und dem zweiten Teil, in dem Magdalenas Suche nach ihrem Vater endlich mehr Gestalt annimmt.

Fazit: "Magdalenas Garten" ist ein Roman, der sich mal nett nebenbei lesen lässt, der aber keinen wirklichen Eindruck bei mir hinterlassen konnte. Ich hatte vielleicht zu große Erwartungen, die der Klapptext bei mir hervorrief. Leider hat die Geschichte diese nicht erfüllen können. Schade, denn das richtige italienische Flair hat die Autorin wirklich fantastisch zu schildern gewusst ...
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nur langweilig, 14. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Magdalenas Garten: Roman (Taschenbuch)
Als ich das Hörbuch "Magdalenas Garten" erhielt, war ich neugierig
auf diese Geschichte. Inzwischen habe ich 6 von 12 Cds angehört und finde die story
nur langweilig. Abgesehen von der zugegeben guten Beschreibung des Flairs
auf Elba, bietet der Inhalt nichts was lesenswert wäre. Was mich besonders stört, ist
die unglaubliche Naivität der Protagonistin, die ja immerhin schon 30 Jahre alt ist.
Das nervt! Die halbherzige Suche nach dem unbekannten Vater macht die Sache nicht
spannender. Ich bin nicht mehr interessiert am Ausgang der Geschichte, deshalb
müssen die anderen 6 Cds ungehört in der Box bleiben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lechnerclan@t-online.de, 13. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Magdalenas Garten: Roman (Taschenbuch)
Ich habe mir von dem Buch aufgrund der 4-Sterne-Bewertung wesentlich mehr erwartet.
Die Handlung plätscherte dahin, zog sich an manchen Stellen sehr in die Länge und hatte gerade in der ersten Hälfte nicht sehr viel
mit der Vatersuche von Magdalena zu tun.
Die Hauptdarstellerin Magdalena wurde mir von Seite zu Seite unsympathischer. Sie benimmt sich wie ein naives, egoistisches und un-
reifes junges Mädchen und nicht wie eine Frau von 30 Jahren.
Das Ende mit dem doch nicht durchgeführten "Männertausch" war, finde ich, sehr an den Haaren herbeigezogen.
Mein Fazit: Das Buch ist eine nette Sommerlektüre, die man ohne viel nachzudenken gut lesen kann, aber man darf sich auf keinen
Fall zu viel erhoffen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein SUPER Buch!!!!!, 15. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Magdalenas Garten: Roman (Kindle Edition)
Inhalte sind jetzt oft genug beschrieben worden, deshalb verzichte ich darauf.
Ich kann das Buch sehr empfehlen!!!! Es war mein zweites von Stefanie Gerstenberger und ich warte jetzt ganz gespannt auf ihr nächstes. Wie beim Limonenhaus wird man so richtig nach Italien versetzt, es werden auch immer wieder einzelne italienische Wörter mit eingebunden. Mir hat etwas gefehlt als ich das Buch zu Ende gelesen hatte, ich hätte gerne weiter am Leben von Magdalena teilgenommen. Elba wird so schön beschrieben, am liebsten wäre ich gleich mal hin gefahren um mir alles anzusehen.
Wirklich nur zu empfehlen, ich musste mich immer davon losreißen um nicht die ganze Nacht durchzulesen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wunderschöner Italien-Roman, 13. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Magdalenas Garten: Roman (Gebundene Ausgabe)
Magdalena ist auf der Suche nach Ihrem Vater. So hat sie sich einen Job als Reiseleiterin gesucht und fährt nur nach Italien, um ihn vielleicht irgendwo wieder zu finden. Das macht sie nun schon eine Weile so, ohne Erfolg. Sie hat auch einen normalen Job, als Kartographin. Aber ihren kompletten Urlaub nutzt sie, um als Reiseleiterin zu arbeiten. Sie ist 30 Jahre alt, hat ihre Mutter sehr jung verloren und wuchs bei den Großeltern auf. Allerdings haben diese nie ein Wort über ihren Vater verloren und so weiß sie nur, dass er Italiener ist. Ihre Großmutter ist inzwischen auch schon gestorben, seitdem lebt sie mit dem Großvater allein. Da sie ihn nicht belasten möchte, fragt sie auch nicht nach ihrem Vater sondern beginnt einfach mit der Suche. So landet sie auf Elba, wo sie seine Spuren vermutet. Durch einen Unfall macht sie Bekanntschaft mit Nina und Matteo, die sie für eine kurze Zeit bei sich aufnehmen. Ihr Bein ist so verletzt, dass sie mit der Reisegruppe nciht weiterfahren konnte bzw. diese nicht mehr erreicht hat. So lernt sie das italienische Leben kennen und freundet sich mit den beiden an. Nina kommt ihr seltsam vor, manchmal ist sie abweisend, dann wieder sehr umsorgt um sie. Aus Neugier liest sie in ihren Tagebüchern... was sie eigentlich nicht dürfte... und erfährt, dass Nina Geheimnisse haben muss, aber welche wird erst später aufgedeckt.

Zusammen mit Nina sucht sie nach ihrem Vater, recht schnell denkt sie, sie hat ihn gefunden. Aber dies erweist sich als Mißverständnis. Die Suche geht immer weiter und erst der 4. Mann ist der wirkliche Vater. Die Geschichte ist sehr anschaulich geschrieben. Das italienische Leben wird sehr lebhaft dargestellt, auch das Essen immer wieder sehr köstlich beschrieben. Das hat mir besonders gut gefallen.

Auf der Suche nach ihrem Vater lernt sie Roberto kennen, mit den sie eine Affäre beginnt, der sie aber am Ende mies hintergehen will und so zieht sie auch bei ihm wieder aus. Mit Matteo trifft sie sich regelmäßig und hier scheint ganz versteckt eine kleine Romanze zu beginnen. Das wird sehr schön beschrieben, es geht nur ganz zaghaft voran aber am Ende finden die beiden richtig zusammen.

Magdalena hat ihre eigene Zukunft auf Elba gefunden, zusammen mit ihrem Vater und Matteo... hier möchte sie glücklich werden, sogar ihr Großvater hat eine neue "Liebe" gefunden und besucht sie...

Ein wunderschönes Buch, in das man sich richtig hineinträumen kann und gleich selbst gerne nach Elba möchte!
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Magdalenas Garten: Roman
Magdalenas Garten: Roman von Stefanie Gerstenberger (Gebundene Ausgabe - 23. August 2010)
Gebraucht & neu ab: EUR 3,07
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