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60 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen dieses Buch wollte sich in mein Herz schleichen
Die Wurzeln der bekannten Schauspielerin Laurel Nicolson liegen in Greenacres, einem Bauernhaus an der Küste von England. Zum 90. Geburtstag ihrer Mutter kehrt Laurel nach Hause zurück um Zeit mit ihrer Familie zu verbringen. Die zunehmende Verwirrtheit ihrer im Sterben liegenden Mutter führt dazu, dass sich Laurel für einige Ereignisse im Leben ihrer...
Vor 21 Monaten von S.D. vom Blog esdeh veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Geduld und Ausdauer entlohnt ein wenig
Zum Inhalt brauche ich, denke ich, nicht mehr allzu viel sagen: es geht um die Recherche einer Mitte 60jährigen, die versucht ein Familiengeheimnis zu lüften, als ihre Mutter im Sterben liegt.
Am Anfang habe ich mich sehr über das Buch aufgeregt. Die Vorstellung, dass man nichts über das Leben der Eltern weiß, bevor sie heirateten -...
Vor 1 Monat von Boulangère veröffentlicht


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60 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen dieses Buch wollte sich in mein Herz schleichen, 1. Februar 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die verlorenen Spuren: Roman (Gebundene Ausgabe)
Die Wurzeln der bekannten Schauspielerin Laurel Nicolson liegen in Greenacres, einem Bauernhaus an der Küste von England. Zum 90. Geburtstag ihrer Mutter kehrt Laurel nach Hause zurück um Zeit mit ihrer Familie zu verbringen. Die zunehmende Verwirrtheit ihrer im Sterben liegenden Mutter führt dazu, dass sich Laurel für einige Ereignisse im Leben ihrer Mutter zu interessieren beginnt, die sie sich nie so richtig erklären konnte. Dazu gehört auch eine Erinnerung aus dem Jahr 1961, in dem Laurel mit ansah, wie diese einen Mann getötet hat. Laurel beginnt nachzuforschen wer dieser Mann war und warum er den Namen ihrer Mutter kannte. Doch die Spuren führen weiter zurück in die Vergangenheit, mitten hinein in das vom zweiten Weltkrieg heimgesuchte London.

Ich hatte große Zweifel, ob mich Autorin Kate Morton mit "Die verlorenen Spuren" ebenso packen kann wie bereits mit "Die fernen Stunden" und ihren anderen Büchern.
Ich habe zu Anfang gehadert mit diesem Buch. Nach der ersten Buchhälfte war ich eigentlich schon der festen Überzeugung, dass dies zwar ein netter Zeitvertreib ist, aber noch lange nicht so gut wie das letzte Buch der Autorin. Auf den letzten 150 Seiten ist dann der Funke übergesprungen der mir sagte: "Ja, wir beide werden hier als gute Freunde auseinandergehen". Am Ende des Buchs angelangt, war es dann wieder so wie ich es von Kate Morton gewohnt bin. Ich habe es sehr bedauert dieses Buch nun aus der Hand legen zu müssen, so sehr ist es mir dann doch noch ans Herz gewachsen.
Während des Lesens habe ich mir bereits viele Gedanken gemacht über die Entwicklung der Figuren, über die Psychologie die dahinter steckt und wie weit sich eine Person im Laufe ihres Lebens verändern kann. Denn wieder einmal begleitet Kate Morten ihre Figuren über eine Lebenspanne hinweg. Im Mittelpunkt des Geschehens steht Schauspielerin Laurel Nicolson (ich habe mir hier bildlich Helen Mirren vorgestellt), die im Jahr 2011 ca. 66 Jahre alt ist und auf Ereignisse in ihrer Kindheit und im Leben ihrer Mutter zurückblickt.
Insgesamt spielt der Roman in der Zeit von Ende der 1930er Jahre bis heute, dabei spielen die Kriegsjahre in London eine ganz besondere Rolle.
Im Mittelpunkt stehen ein Verbrechen und ein großes Geheimnis, das damit zusammenhängt. Laurel begibt sich auf die Suche nach der Wahrheit und erfährt dabei mehr über ihre Mutter und auch sich selbst, als sie erwartet hätte.
Ich finde an den Büchern von Kate Morton besonders interessant, wie hier Zeitgeschichte, Gesellschaftsstrukturen und Familiengeheimnisse zu einem großen Ganzen verwoben werden und ich als Leser ganz nah dabei bin, wenn vermeintliche Kleinigkeiten plötzlich eine große Rolle spielen und den Schlüssel zur Auflösung liefern.
Empfehlen kann ich "Die verlorenen Spuren" an alle Leser die bereits die Romane von Kate Morton lieben und allen Neueinsteigern, die an generationenübergreifenden Romanen mit facettenreichen Figuren interessiert sind.
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fesselnde Unterhaltung!, 25. März 2013
Von 
€nigma - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die verlorenen Spuren: Roman (Gebundene Ausgabe)
Zum Inhalt
Die Handlung des Romans spielt auf verschiedenen Zeitebenen: in der Gegenwart (2011) und zur Zeit des Zweiten Weltkriegs (hauptsächlich 1941) mit gelegentlichen weiteren Rückblenden in die Kindheit/Jugend der beiden weiblichen Hauptfiguren Dolly und Vivien.
Die im Pflegeheim lebende, schwerkranke Dolly (Dorothy) Nicolson wird im Jahr 2011 90 Jahre alt. Ihre fünf Kinder bereiten unter der "Leitung" der ältesten Tochter Laurel eine Geburtstagsfeier für die alte Frau vor. Angesichts des Geburtstags erinnert sich Laurel an einen anderen Geburtstag in der Familie, der vor 50 Jahren von einem tragischen Ereignis überschattet wurde. Seinerzeit wurde Laurel Zeugin, wie ein fremder Mann auf der Greenacres Farm, dem Bauernhof der Familie, auftauchte, ihre Mutter bedrohte und von dieser getötet wurde. Über dieses Ereignis wurde in der Familie nie gesprochen und nun scheint es, dass Dorothy noch weitere Geheimnisse hat, die in ihre Jugend zurückreichen. Offensichtlich quält sie sich mit Schuldgefühlen, die sie nicht zur Ruhe kommen lassen. Eine entscheidende Rolle in ihrem Leben spielten ein Mann namens Jimmy und eine Freundin namens Vivien, mit der es zu einem folgenschweren Zerwürfnis kam.
Laurel versucht dem Geheimnis ihrer Mutter auf die Spur zu kommen, indem sie nach noch lebenden Bekannten aus Dorothys Jugend forscht und alte Briefe und Tagebücher studiert.

Beurteilung
Der Roman ist in drei große Teile gegliedert. Der erste Teil beschäftigt sich mit Laurel und ihren Jugenderinnerungen, die sie veranlassen, den Hintergrund des Tötungsdelikts, für das ihre Mutter wegen des Tatbestands der Notwehr nicht belangt wurde, herauszufinden.
Der zweite Teil befasst sich mit Dorothy, ihrem Elternhaus und ihrem Leben als junge Frau im London der Kriegsjahre. Eine wichtige Rolle spielen hier ihr Verlobter Jimmy und die Entwicklung, die zur Entfremdung des jungen Paares führen. Auch Dorothys Nachbarin Vivien, die mit einem bekannten Schriftsteller verheiratet ist und von Dorothy bewundert wird, ist von zentraler Bedeutung für die Geschehnisse, die noch Jahrzehnte später Dorothys Leben belasten. Im dritten Teil des Romans steht Vivien im Mittelpunkt. Hier betrachtet der Leser sie nicht mit Dorothys Augen, sondern erlebt sie unmittelbar, was zu einem ganz anderen Bild ihres Charakters und des Beziehungsgeflechts zwischen den beiden Frauen und Jimmy führt.
Die Zweigleisigkeit der Zeitabläufe ist sehr bereichernd für den Roman. In den zu Kriegszeiten spielenden Abschnitten wird der Leser unmittelbar Zeuge der Ereignisse und ist damit Laurel im Voraus, in den 2011 spielenden Abschnitten erhält er über Laurels Nachforschungen in alten Quellen zusätzliche Informationen, die die Lücken in der anderen Handlungsebene füllen und ein komplettes Bild ergeben. Dabei gelingt es der Autorin, der Geschichte immer wieder überraschende Wendungen zu geben, die nicht den Erwartungen des Lesers entsprechen.
Die Gestaltung der Charaktere hat mir gut gefallen, sie wirkte im geschilderten Umfeld glaubwürdig.
Auch den Sprachstil empfand ich als sehr angenehm: anschaulich, fesselnd und emotional, ohne kitschig zu sein. Lediglich ganz zum Schluss verlief es für meinen Geschmack etwas zu glatt.

Fazit
"Die verlorenen Spuren" ist ein komplex konstruierter und immens unterhaltsamer Schmöker, der zum Abtauchen in eine andere Welt einlädt.
4,5 Sterne
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kommt erst spät in Schwung, 5. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die verlorenen Spuren: Roman (Gebundene Ausgabe)
Wer die vorherigen Bücher von Kate Morton gelesen und geliebt hat, der wird auch dieses Buch wieder kaufen - mir ist es so ergangen. "Die verlorenen Spuren" kann sich nahtlos an die Bestseller der Erfolgsautorin einreihen, es ist mit selbem Konzept geschrieben und daher keine Überraschung für den Leser. Dennoch bin ich auch diesmal wieder gefesselt von dem wunderschönen Schreibstil Kate Mortons. Sie zeichnet die Figuren lebhaft, kleinste Begebenheit sehr detailreich und auch die unterschiedlichen Zeitebenen, durch die sie den Leser springen lässt, verknüpft sie sehr geschickt.
Ich möchte nicht noch einmal den Inhalt anreißen, da dies hier schon genug erwähnt wurde.
"Die verlorenen Spuren" ist ein Buch, das man nicht aus der Hand legen möchte. Dennoch gebe ich zu, dass ich Stellen manchmal "quer" gelesen habe, weil es ein wenig langatmig wurde. Schade finde ich auch, dass das Buch erst im letzten Drittel richtig in Schwung kam. Zu dem Zeitpunkt waren mir die Figuren dann so vertraut, dass ich es bedauert habe, es schließlich zu Ende gelesen zu haben!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wo und was ist meine Vergangenheit?, 26. März 2014
Von 
larapinta (Rheinland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die verlorenen Spuren: Roman (Gebundene Ausgabe)
Die Bücher von Kate Morton sind fast immer für eine völlig unerwartete Überraschung gut und so ist es auch in diesem Fall.

Laurel Nicholson, eine britische Schauspielerin, versucht das Geheimnis des Lebens ihrer Mutter Dorothy zu ergründen, die im Sterben liegt. In den 30er und 40 Jahren, während des Krieges, muß es Ereignisse gegeben haben, die die Mutter jetzt, auf dem Sterbebett, nochmal unendlich quälen. Sie scheint von Schuldgefühlen geplagt und Laurel will wissen warum. Sie macht sich auf die Suche, angefangen von dem verstörenden Bild, das sie 1961 als 16-jährige beobachtet hat, als ein fremder Mann zu ihrem Elternhaus kam und ihre Mutter offenbar in Angst und Schrecken versetzte. Wer war dieser Mann?

Anhand von Recherchen in Bibliotheken, von gefundenen Büchern und seltsamen Photos, von Besuchen bei bis dato fremden Menschen, die aber irgendwie zu diesem Puzzle dazuzugehören scheinen, rollt Laurel langsam aber sicher eine mehr als tragische Geschichte auf, die ca. 70 Jahre zurückliegt. Eine Geschichte, die geprägt ist von Liebe und Hass, Mißtrauen und unvorhersehbaren Verstrickungen und Wendungen, aber auch von Mitgefühl, Güte und Selbstlosigkeit. Wie eine einzige, komplett ungewollte und zufällige Aktion das Leben von mehreren Menschen schicksalhaft verändern kann ist in dieser Geschichte atemberaubend erzählt worden.

Der Roman ist super, allerdings gebe ich den Sternabzug dafür, daß er auf den ersten ca. 450 Seiten oft zu langatmig ist, sodaß man sich manchmal zwingen muß, trotzdem weiterzulesen, weil man einfach bei Kate Morton weiß: Da kommt noch ein "dickes" Ende und außerdem, weil einfach zu oft davon geschrieben wurde, wie sich Leute Zigaretten anzünden... Dolly, Jimmy, Laurel - alle qualmen, was das Zeug hält. Hat die Autorin so etwas nötig?

Fazit: Der Knalleffekt am Ende macht alles wett - ein Schlußpunkt, nein, eigentlich zwei Schlußpunkte, die einem den Mund offen stehen lassen und über die man noch lange nachdenkt, nachdem das Buch ausgelesen ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder eine wunderbar spannende Geschichte!, 25. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Die verlorenen Spuren: Roman (Kindle Edition)
Bisher habe ich alle Bücher von Kate Morton verschlungen und weiter empfohlen. Ich bin froh, dies auch weiterhin so pflegen zu können!
Die Geschichte hat mich wieder einmal sehr gefesselt!
Die Sprünge von Gegenwart in die Vergangenheit sind in vielen Büchern unerträglich und durcheinander, einfach fehl platziert. Aber Kate Morton schafft den perfekten Übergang.

Zur Story: Dorothy ist 90 und sieht ihrem Lebensabend entgegen. Zunehmend verwirrt und von den Schatten ihrer Vergangenheit geplagt, entspringen ihr öfters Wörter und Namen in Gegenwart ihrer Kinder, mit welchen diese nichts anfangen können.
Die älteste Tochter, Laurel, erinnert sich noch zu gut an einen Tag ihrer Kindheit. Da erstach die Mutter einen fremden Mann. Doch der Mann kannte die Mutter. Damals hatte es für Laurel keine größere Bedeutung, doch so langsam beginnt sie die Umstände von damals aufzuarbeiten. Sie will heraus finden, wer dieser Mann war und warum Dorothy ihn umgebracht hat. Mit Hilfe ihres Bruders Gerry (der als Baby die Tat miterlebte und sich an etwas Schlimmes von damals -besagte Tat- erinnern kann) forscht sie in der Vergangenheit.
Auf dem Dachboden wird ein Buch mit Widmung gefunden, dazu ein Foto von Mutter Dorothy mit Vivien. Einer Freundin aus London.

Immer wieder springt die Geschichte in das "Vorleben" von Dorothy. Was hat sie in London erlebt, bevor sie in die Idylle zog und eine glückliche Familie gründete?
Verschiedene Jahre werden erfasst. Man erfährt in welchem Verhältnis Dorothy zu Vivien stand. Wichtig ist auch zu lesen, wer Dorothy eigentlich war. Wie sie nach London kam, wer sie dort auf ihrem Weg begleitete... Ihre 1. Liebe Jimmy spielt ebenfalls eine wichtige Rolle.
Inmitten der Vergangenheits-Seiten wird nochmals untergliedert in die Geschichte der wichtigsten Personen: Dorothy, Jimmy und Vivien. Wer war Vivien? Und wie standen alle 3 zueinander?
Was ist damals passiert, dass Dorothy eine solche Angst vor dem fremden Mann hatte, dass sie ihn erstochen hat?

Immer wieder finden auch Laurel und Gerry etwas heraus und basteln ihr Puzzle zu einer sinnvollen Geschichte zusammen. Einige Lücken kann nur Dorothy füllen. Noch vor ihrem Tod klärt sich alles auf und Dorothy kann entbunden aller Lasten endlich ihren Frieden finden.

Fazit:
Ein paar Fragen sind bei mir dennoch offen im Raum stehen geblieben, was mich ein wenig ärgert. Aber ansonsten wurde die Spannung wieder gut aufgebaut. Manchmal vielleicht etwas langatmig, aber dann gab es wieder eine neue Wendung, die mich weiter lesen lassen wollte. Bei Kate Morton kann man einfach das Buch nicht weg legen. Denn immer wenn es einen neuen Hinweis gibt, muss man einfach erfahren wie es weiter ging. Zudem versucht man selbst via Kopfkino das Puzzle zum Ganzen zusammen zu fügen. Jedoch bin ich bis zum Schluss in eine etwas falsche Richtung getappt. Es gab dann doch noch einige Überraschungen.

Ich kann auch dieses Buch wieder sehr weiter empfehlen! Spannung bis zum Schluss! Gelungene Sprünge zwischen Gegenwart und Vergangenheit, zwischen alt und jung... Kate Morton schafft es die Nachforschungen in einer Familiengeschichte erfolgreich umzuwandeln!
Vielen Dank! ich freue mich bereits auf das nächste Werk!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der beste Kate Morton-Roman bisher!, 24. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Die verlorenen Spuren: Roman (Taschenbuch)
Ich habe alle Kate Morton-Bücher gelesen und ja, es stimmt: Charaktere, Atmosphäre der Schauplätze und Handlungsstränge ähneln sich in ihren Büchern zuweilen stark. Natürlich! Denn die Autorin interessiert sich für das ländliche England, lebte eine Zeit in London, stammt aus Australien und ist fasziniert von den Emotionen, dem Mut und den psychischen Folgen, die die beiden Weltkriege in den Menschen freigesetzt haben. In diesem Kosmos spielen nun einmal ihre Romane. Auch die verschiedenen Alben ein und der selben Band ähneln sich ja zumeist im Stil.
Ehrlich gesagt erwartete ich aus diesem Grund gute Unterhaltung, wie eben auch schon in den Vorgängerromanen. Nicht mehr und nicht weniger.
Aber dieses Buch ist anders! Es ist brilliant konstruiert, noch spannender, noch überraschender als alle anderen. Die Wendungen der Ereignisse lassen einem kaum Luft zum Atmen und Verdauen der Geschichte (jedenfalls nicht, wenn man sie so verschlingt, wie ich es einfach tun musste) und selbst auf den letzten Seiten passieren noch überraschende Dinge, kommen die letzten kleinen Puzzleteilchen ins Spiel.
Eine Rezensentin bezeichnete die Geschichte als vorhersehbar. Herzlichen Glückwunsch, Sie haben ausgesprochen feine psychologische Antennen und/oder eine blühende Fantasie! Damit ist vielleicht aber nicht jeder Leser gesegnet. Ich habe jedenfalls beim Lesen unzählige Male erstaunt oder ungläubig den Kopf geschüttelt und musste zusehen, wie meine schönen Erklärungsversuche sich in Luft auflösten und mein Kartenhaus der vermeintlich entdeckten Zusammenhänge wieder in sich zusammen fiel.
Für mich war das Buch bis zum Ende spannend und faszinierend, und die Autorin hat es geschafft, mich völlig und tief in diese Geschichte und ihre Charaktere herein zu ziehen.
Da zum Schluss alle Stränge aufgelöst wurden und keine Fragen offen blieben, habe ich das Buch mit einer Mischung aus Zufriedenheit und Traurigkeit, dass die Geschichte nun zu Ende war, zur Seite gelegt. Ich glaube, Kate Morton wird es schwer haben, eine so ausgeklügelt konstruierte und spannende Erzählung zu toppen. Ich bin gespannt, was sie als nächstes vorlegt!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wunderschönes Buch, 28. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die verlorenen Spuren: Roman (Kindle Edition)
...mit einem - für mich - absolut unerwarteten Ende! Habe schon einige Bücher dieser Autorin gelesen und bisher war jedes für sich etwas ganz Besonderes.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mir fehlen die Worte... unglaublich gut!, 20. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Die verlorenen Spuren: Roman (Kindle Edition)
Wow in diesem Buch steckt alles! Die Geschichte ist so spannend und gefühlsvoll das man das Buch wirklich nicht mehr weglegen möchte.
Kate Morton schafft es doch immer die verschiedenen Zeiten und Welten zusammen zu bringen. Ich bin immer noch total gebannt. Alle ihre Bücher sind empfehlenswert und ich kann es kaum abwarten ein neues von ihr in den Händen zu halten!!
Hat jemand vielleicht einen Buchtipp für mich?
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3.0 von 5 Sternen Geduld und Ausdauer entlohnt ein wenig, 22. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Die verlorenen Spuren: Roman (Taschenbuch)
Zum Inhalt brauche ich, denke ich, nicht mehr allzu viel sagen: es geht um die Recherche einer Mitte 60jährigen, die versucht ein Familiengeheimnis zu lüften, als ihre Mutter im Sterben liegt.
Am Anfang habe ich mich sehr über das Buch aufgeregt. Die Vorstellung, dass man nichts über das Leben der Eltern weiß, bevor sie heirateten - insbesondere weil man auch nie danach gefragt hat - schien mir unrealistisch. Und in diesem Buch wissen fünf Kinder, einige durchaus neugierig, nicht einmal welchen Beruf ihre Mutter ausgeübt hatte, bevor sie in den Ort ihres künftigen Ehemanns zog. Aber gut, wahrscheinlich gibt es auch unkommunikative Familien.
Darüber hinaus muss man sich wirklich darauf einlassen, dass eine der Hauptprotagonistinnen eine veritable Unsympathin ist, auch wenn die Autorin immer wieder Erklärungen sucht, um auch diese Gestalt besser dastehen zu lassen als es überhaupt möglich ist. Und der witzige Charakter ist so witzig, dass man sich, würde man ihm tatsächlich begegnen, vielleicht ein müdes, höfliches Lächeln abränge.
Ich durchschaue Krimis eher selten und das gesamte Ende konnte ich auch hier nicht voraussehen, aber wie einige bereits anmerkten: es stimmt: den Großteil des Schlusses ahnt man viel zu früh. Da es sich hier aber um keinen reinen Krimi handelt, war es okay, das Ende zwar in etwa zu kennen, aber dann immerhin den Weg zu diesem Ende interessant zu finden.
Ich gebe meinen Vorrezensenten auch darin recht, ab ungefähr der Hälfte oder zwei Dritteln wird das Buch lesenswert und man überlegt nicht mehr, es abzubrechen. In meinem Fall habe ich das Buch an einem regnerischen Sonntag komplett durchgelesen, das ist möglich, denn der Anspruch hält nicht wirklich lange auf. Am Schluss driftet man in ein lang gezogenes Ende, dem etwas mehr harter Realismus wesentlich besser gestanden hätte. Warum hat Belletristik, die auf dem Klappentext immerhin als Tragödie bezeichnet wird, so selten mehr den Mut, auf den letzten Seiten konsequent zu bleiben? Das Ende konnte jedenfalls den Anspruch nicht retten.
Fazit: Es ist weder ein gutes, noch ein schlechtes Buch. Ich habe mich anfangs sehr über einige Stilaspekte, die dargestellte Ausgangslage und die Charaktere aufgeregt, aber wenn man bereit ist, sich auf diese Art der Unterhaltung einzulassen, findet man mit der Zeit einen Zugang. Ab der Hälfte wird die Geschichte endlich interessanter und man hält den Rest leicht durch.
Ich glaube, es wird deutlich, dass ich dem Roman nur eine eingeschränkte Kaufempfehlung geben kann. Manchmal will man ja nur nette, belanglose Unterhaltungsliteratur lesen und dafür taugt er allemal.
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5.0 von 5 Sternen Fesselnder Lesegenuss!!!, 26. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Die verlorenen Spuren: Roman (Taschenbuch)
Dies war das erste Buch der Autorin, das ich gelesen habe und es hat mich absolut überzeugt.
Das Buch ist in 3 große Teile gegliedert.
Im ersten Teil geht es um Laurel und ihre Kinder-/Jugendzeit.
Der zweite Teil ist Laurels Mutter Dorothy (Dolly) gewidmet und im dritten Teil ist Vivian,
Dorothys Nachbarin die Hauptperson.
Die einzelnen Teile zeigen die Ereignisse jeweils aus der Sicht der Hauptfiguren,
was besonders im zweiten und dritten Teil zu einem anderen Bild führt.
Außerdem erzählt die Autorin die Geschichte in zwei Zeitsträngen, die Gegenwart im Jahr 2011
und im Zweiten Weltkrieg, überwiegend im Jahr 1941.
Beide Handlungsstränge wechseln sich ab und enden oft mit einem kleinen Cliffhanger.
Das sorgt für hohe Spannung und macht für mich den besonderen Reiz des Buches aus.

Laurel beginnt aufgrund eigener Kindheitserinnerungen an die Familienfeier im Jahr 1961
und einiger weniger Äußerungen ihrer Mutter mit Recherchen, was damals wirklich geschah.
Sie vermutet im Leben ihrer schon sehr alten Mutter ein Geheimnis und setzt alles daran, dieses zu lüften.
In den ständigen Wechseln der Handlungs- und Zeitstränge finden sich immer mehr Puzzleteile,
die sich ganz langsam zu einem Bild zusammensetzen.
Lücken oder offene Fragen aus dem einen Handlungsstrang werden oft in dem jeweils anderen geschlossen oder aufgeklärt.
Das mag jetzt verwirrend klingen, ist es aber nicht.
Vielmehr bietet sich dem Leser dadurch eine ganz besondere Perspektive auf die Ereignisse.

Anfangs wird man mit vielen Personen konfrontiert, jedoch stellt sich schnell raus,
welche davon wichtige Rollen in der Geschichte spielen.
Die Figuren sind alle gut gezeichnet, facettenreich und wirken glaubwürdig.
Die Schilderungen der Kriegsjahre in London sind der Autorin gut gelungen und auch hier hat mir die Psychologie
und Handlungsweise der Figuren gut gefallen, weil es authentisch wirkte.

Die gesamte Geschichte ist sehr komplex, voller Wendungen und überraschenden Ereignissen.
Kate Morton erzählt in einem angenehmen, mitreißenden Schreibstil eine große Familiengeschichte
und verarbeitet ein Stück Zeitgeschichte.
Das sich nur langsam zusammensetzende Bild baut unterschwellig immer mehr Spannung auf,
so dass ich die letzten ca. 150 Seiten in einem Rutsch lesen musste und das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Das Ende und damit die Auflösung des großen Geheimnisses war für mich völlig unerwartet und ein Paukenschlag.
Für dieses fesselnde Leseerlebnis von über 600 Seiten, von denen keine einzige langweilig war,
gibt es von mir eine uneingeschränkte Leseempfehlung!

Fazit: 5 von 5 Sternen

© fanti2412.blogspot.de
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Die verlorenen Spuren: Roman
Die verlorenen Spuren: Roman von Kate Morton (Gebundene Ausgabe - 28. Januar 2013)
EUR 22,99
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