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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen156
3,8 von 5 Sternen
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am 10. März 2008
Es gibt Bücher, die haben eine enorme Sogwirkung, der man sich schon nach den ersten Seiten nicht mehr entziehen kann. Dann möchte man eigentlich alles andere vergessen und nur noch lesen, lesen, lesen...
Bei "Das geheime Spiel" handelt es sich um so ein Buch - ein außergewöhnlicher Roman, in den man abtaucht und sich dabei fühlt, als wäre man hautnah am Geschehen beteiligt. Aus Sicht des Dienstmädchens Grace, die kurz vor dem Ersten Weltkrieg nach Riverton Manor kommt, wird die Geschichte der beiden Hartford-Schwestern Hannah und Emmeline erzählt. Diese beiden erleben zusammen mit ihrem Bruder David eine unbeschwerte Kindheit, die aber mit dem Ausbruch des Krieges ein jähes Ende findet. Die Begegnung mit dem Dichter Robert Hunter verändert das Leben der Schwestern auf tragische Weise.
Der Leser wird dabei mit einem Geheimnis konfrontiert, das Grace ihr Leben lang mit sich herumträgt, das aber erst ganz am Ende aufgelöst wird. Der Schluss bietet auch noch weitere Überraschungen und rundet das Buch ab zu einem absoluten Lesegenuss!!! Ich kann mir gut vorstellen dieses Buch in ein paar Jahren noch einmal zu lesen, so gut hat es mir gefallen.
Auch die Einblicke in das Leben in dieser Zeit sind sehr interessant und jede Nebenfigur so ausgearbeitet, dass man sich die Personen direkt vorstellen kann. Am Ende ist man traurig, dass man von ihnen Abschied nehmen muss...
Absolut empfehlenswerte Lektüre!
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am 14. Oktober 2010
Ich hatte zuerst den verborgenen Garten gelesen und hatte Zweifel, ob das geheime Spiel mich ebenso in seinen Bann ziehen wird. Das Buch ist packend bis zur letzten Seite, fesselend und nur die eigene Müdigkeit hindert am sofortigen durchlesen. Spannend und gefühlvoll, man ist qausi beim Lesen mittendrinnen
Kate Morton steht bei mir ganz oben. Das geheime Spiel ist für mich mein bisheriges Highlight meines diesjährigen Lese-Herbstes gewesen.
Mehr davon bitte
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am 15. November 2007
Mit ihrem Debütroman "Das geheime Spiel", der im australischen Original unter dem deutlich besser zur Handlung passenden Titel "The Shifting Fog" und in England und Amerika unter dem Titel "The House at Riverton" erschienen ist, führt uns die Literaturwissenschaftlerin Kate Morton nach England in die Zeit um den ersten Weltkrieg. Ihr Roman ist Familiensaga, Gesellschaftsroman, Romanze und Krimi zugleich und ist eine Hommage an Romane, die Elemente der Gruselliteratur einsetzen wie z. B. "Rebecca" von Daphne du Maurier, "Der blinde Mörder" von Margaret Atwood, "Die dreizehnte Geschichte" von Diane Setterfield und viele mehr.

"Das geheime Spiel" erzählt uns die Geschichte der adligen Geschwister Hannah und Emmeline Hartford aus Sicht ihrer ehemaligen Dienstbotin Grace Bradley. Grace kam kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs nach Riverton Manor und war schnell von den beiden Schwestern fasziniert. Eines Tages brachte der Bruder der beiden Schwestern den Dichter Lord Robert Hunter nach Riverton Manor - eine Bekanntschaft, die das Leben der beiden Schwestern, aber auch das Leben von Grace nachhaltig prägen sollte. Graces Bemühungen, Unheil von den beiden jungen Frauen fern zu halten, sind nicht von Erfolg gekrönt und so wurde Grace in eine Familiengeheimnis hineingezogen, das sie 75 Jahre bewahrt hat und dem sie sich erst im Alter von 98, als die Geschichte der Hartford-Schwestern verfilmt werden soll, stellt.

Die Erzählperspektive, die Kate Morton gewählt hat, bringt ihre Tücken mit sich. So ist es einerseits zwar recht schön, die Geschichte aus Sicht von Grace erzählt zu bekommen, in manchen Passagen aber auch reichlich unglaubwürdig. Auch wenn Dienstboten zur damaligen Zeit vieles vom Familienleben ihrer Herrschaft mitbekommen haben, waren sie zweifellos nicht bei intimen Diskussionen ihrer Herrschaft von Beginn bis Ende dabei, ganz zu Schweigen davon, dass es nicht Usus war, mit seiner Herrschaft einen intimen persönlichen Kontakt aufzubauen. Auch erscheint es seltsam, dass sich Grace nach einer Spanne von 75 Jahren noch wortwörtlich an die damaligen Dialoge erinnern kann. Schön ist, dass uns diese Erzählperspektive dem interessanten Charakter Grace näher bringt, obwohl die Autorin m. E. das Potential dieser Figur nur zum Teil ausschöpft. So ist es mir beispielsweise vollkommen unverständlich, dass Grace, als sie nach 2/3 des Buches ihre Verbindung mit dem Haus Riverton, die der Leser schon lange erahnt hat, entdeckt, kaum Reaktion zeigt und auch keine Konsequenzen zieht. Die Gespräche mit der Produzentin eines Films über die Hartford-Mädchen und einer der Schauspielerinnen tragen in keiner Weise zum Film oder zur Handlung des Buches bei und bringen uns die Charaktere der Hartfords nicht näher.

Das Ambiente des Vorkriegsenglands einzufangen, gelingt der Autorin recht gut. Auch die Geschichte selbst ist schön angelegt und wird von ihr langsam und in einer schönen Sprache vorangetrieben und enthüllt. Gelegentliche Längen hätten durch ein aufmerksames Lektorat sicher vermieden werden können. Wer viel liest und gerne Filme schaut, wird die in der bis zu den letzten Seiten aufgehobenen Enthüllung des Familiengeheimnisses enthaltene überraschende Wende nicht unbedingt sehr überraschend finden.

Die Anleihen, die Kate Morton bei "Das Haus am Eaton Place" und "Der blinde Mörder" genommen hat, sind überdeutlich. Wer "Das Haus am Eaton Place" noch kennt, wird als Butler von Riverton Manor nie Mr. Hamilton sondern immer Mr. Hudson vor Augen haben und die Köchin Mrs. Townsend wird im Geiste wie Mrs. Bridges aussehen. Dies empfand ich jedoch nicht als störendes Kopieren, sondern eher als Reminiszenz. Die Anleihen an Bücher wie "Der blinde Mörder" oder "Rebecca" hingegen sind ein wenig kritischer zu betrachten, da sie den Leser, der diese Werke kennt, schnell kommende Ereignisse vorausahnen lassen.

Insgesamt sehe ich "Das geheime Spiel" von Kate Morton, als schön angelegte geheimnisvolle Familiensaga mit Krimielementen mit einigen Schwächen, dennoch habe ich das Buch recht gerne gelesen und werde sicher nach einem weiteren Roman von Kate Morton Ausschau halten.
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am 10. Oktober 2009
Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, da die Rezensionen der Leserschaft hier bei amazon sehr unterschiedlich ausfallen. Lieder muss ich mich den eher zurückhaltenden Aussagen anschließen.

Keine Frage, Kate Morten hat das Leben der damaligen Zeit sehr anschaulich beschrieben. Sie schafft es sehr schöne Bilder der damaligen Gesellschaft zu zeichnen. Doch leider fehlte mir es mir schlicht und einfach an Spannung! Auf dem Kappentext werden Krimielemente angekündigt, die ich leider nicht vorfinden konnte. Die Handlung, auch wenn der Roman mit einem Todesfall beginnt, plätschert sehr dahin...es fehlte die Dynamik.

Für jeden, der einmal in die Welt der zwanziger Jahre eintauchen möchte und Familiengeschichten liebt, für denjenigen mag es ein gelungener Schmöker sein. Aber für mich war es auf keinen Fall ein Buch, dass mich so gefesselt hat, dass ich es nicht aus der Hand legen konnte.
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VINE-PRODUKTTESTERam 19. September 2010
Nachdem ich "Der geheime Garten" von Kate Morton gelesen habe und auch begeistert war, habe ich mir nun rasch ihren ersten Roman besorgt.

Kate Morton schafft es immer wieder den Leser in die Welt des frühen 20. Jahrhunderts mitzunehmen. Sie fängt die Atmosphäre gekonnt ein, den Nebel, das mysteriöse und baut drum herum eine Geschichte aus Lügen, Liebe und Intrigen. Wie im "Der verborgene Garten" weist Kate Morton auch hier wieder verschiedene Zeitebenen auf.
So lernen wir Grace kennen. Es ist 1998 und sie ist 98 Jahre alt und war früher Dienstmädchen im Hause Hartford. Lange hütete sie ein Geheimnis, welches jetzt, anlässlich der Verfilmung des Lebens der Hartford- Schwestern,
sie zu lüften versucht. So wird aus der Sicht der jungen Grace, in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg, die Geschichte der Hartford- Schwestern erzählt, ohne zu ahnen, wie sehr Grace mit dem Hause Hartford in Verbindung steht. Aber der Kern der Geschichte bildet der junge Dichter Robbie Hunter, welcher allerdings nicht so häufig
in Erscheinung treten mag, jedoch mit seinem Erscheinen eine Lawine aus Sehnsucht, Eifersucht und Hass ins rollen bringt. Bis zum bitteren Ende in einer warmen Sommernacht...

Das Buch hat seine Stärken und Schwächen. Meiner Ansicht nach, dehnt sich der Mittelteil des Buches ein wenig ins Unendliche. Man erfährt viel über das Leben der damaligen Zeit, wie es ist, als Hausmädchen angestellt zu sein und über die Adlige Gesellschaft durch Beobachtungen der Dienstboten. Dabei hat man immer eine gewisse Grundstimmung des nebligen Englands um 1900 um sich herum, die es ermöglicht, sich in dieses Buch besser rein zufühlen. Der Titel "Das geheime Spiel" ist meiner Meinung nach etwas unglücklich gewählt. Da passten die Titel "The shifting Fog" (austr.) und "The house at Riverton" (Uk,US) besser zur Handlung. Ich wartete vergebens darauf, dass mir erklärt werden würde, was jetzt im Großen und Ganzen hinter dem Spiel steckt und inwiefern das mit dem Tod Robbies zu tun hat. Diese Frage blieb etwas verschleiert. Im Mittelteil entdeckte Grace ihre Verbindung zum Hartford Haus, die ich schon vorher vermutete habe, wird jedoch nicht weiter ausgebaut,
obwohl mich das brennend interessiert hat. Es kam aber von beiden Seiten keine Reaktion. Nur die Erkenntnis. Etwas schade. Dafür hätte ich mir etwas weniger Detailverliebtheit im Mittelteil gewünscht. Auffallend ist,
dass es Kate Morton schafft, ihre Figuren sehr tiefgründig zu beschreiben und jede einzelne Figur Charakter
zu geben. Das ist eine Eigenschaft, die ich zu schätzen weiß. Nichts ist schlimmer, als eine "leere" Figur.
Zu Mortons Schreibstil kann man nur sagen, das Buch lässt sich leicht und fließend lesen, ist aber immer auf einen bestimmten Niveau. Ebenfalls bemerkenswert finde ich, wie Kate Morton ihre Figuren jedes mal ins offene Messer rennen lässt und ihnen ein böses Schicksal aufzwingt. Nach Beendigung des Buches ist der Leser erstmal desillusioniert und kann kaum glauben, was sich da die letzten Seiten zugetragen hat. Es bleibt nur ein bitterer Nachgeschmack des Wortes "Warum". Über das Geschehene, sich zugetragenen kann man nur spekulieren. Und wieder lässt einen Kate Morton im künstlich erschaffenen Nebel zurück und wir stehen da und fragen uns nur "Was wäre wenn?"

Zum Fazit: ein sehr guter Roman über ein düsteres Familiengeheimnis. Detailverliebt, mysteriös und traurig.
Man merkt an, dass sich die Autorin für Bücher wie "Sturmhöhe" interessiert. Daher vergebe ich 4 Sterne - denn am Ende waren mir einfach noch zu viele Fragen offen.
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am 19. März 2008
Das geheime Spiel" ist eine wunderbare Mischung aus Familiensaga, Krimi, Liebes- und historischem Roman. Wie die Autorin Kate Morton langsam die Erzählstränge miteinander verwebt, damit das Netz des Erzählten immer enger wird und den Leser immer stärker gefangen nimmt, dabei von der Vergangenheit in die Gegenwart springt und Zeitungsausschnitte und Drehbuchteile einflicht, das zieht den Leser in seinen Sog. Auch wie die Atmosphäre langsam von einer unbeschwerten Kindheit auf dem Land zu einer Jugend in Kriegszeiten und einem Erwachsenenalter mit großen Gefahren übergeht, ist faszinierend.
Dabei beschränkt die Autorin sich keineswegs nur darauf zu erklären, wie es so weit kommen konnte. Auch das Leben der Dienstboten, ihre Freuden und Pflichten auf Riverton Manor, ihre Hoffnungen und Träume, werden beleuchtet, ebenso auch die verschiedenen Lebensentwürfe zu dieser Zeit. Einerseits der alte englische Adel, in Kontrast dazu die aufstrebenden amerikanischen Neureichen, andererseits die selbstbewusste und emanzipierte Hannah, die ständig gegen die Männervorherrschaft kämpft, und Emmeline, die unbeschwerte Schauspielerin, die Skandale verursacht und ganz damit zufrieden ist, einfach nur schön zu sein.

Außer gesellschaftlichem Leben und der Zeit des Weltkriegs wird noch eine weitere historische Entwicklung berücksichtigt: Die Emanzipation der Frau, anfangs noch dargestellt als Spinnerei eines jungen Mädchens, das schwört, niemals zu heiraten, sondern Forscherin zu werden, später eigentlich Realität, wobei das Mädchen, nun erwachsen, immer noch um ihr Recht auf Selbstbestimmung kämpfen muss.
Das geheime Spiel" macht neugierig und nachdenklich, erfreut und erschüttert zugleich. Wie leicht hätte man den Lauf der Geschichte doch ändern können, wird sich der Leser überlegen, wie schön wäre es gewesen, wenn manche kleine Umstände, die eine Katastrophe ausgelöst haben, anders gewesen wären ...
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am 15. Mai 2012
....selten bin ich von einem Buch so enttäuscht worden!

Der Klappentext verspricht einen spannende Familiesaga gepaart mit Krimi und Liebesgeschichte. Somit hatte ich gehofft in ein einzigartiges Lesevergnügen zu starten (zumal ich schon zuvor "Der verborgene Garten" gelesen hatte und absolut begeistert war)!

Leider wurde ich unendlich enttäuscht. Familiensaga: ja. Aber aus der Sicht des Dienstmädchens und immer wieder die Rückblende auf ihr aktuelles Lebne als alte Frau, die den Lesefluß unterbricht. Die Liebesgeschichte taucht erst ca ab Seite 550 auf (das Buch hat 684 Seiten)
Der Krimi kam dann ungefähr um die Seite 600 herum.
Alles in allem viele Dinge die sehr vorhersehbar waren.

Eine der Hauptfiguren, die im Klappentext erwähnt wurden (Robbie Hunter) taucht einmal kurz am Anfang auf und dann erst mit Beginn der Liebesgeschichte. Obwohl auf ihn im Klappentext Bezug genommen wird, finde ich, dass er eher eine Nebenrolle spielt. Eigentlich eben erst zum Schluß.... als es dann endlich spannend wird, schafft es die Atuorin doch tatsächlich, den Leser zu enttäuschen und wiederrum erst einmal langatmig von Grace, an ihren letzten Lebenstagen zu erzählen.

Aufgrund der Erfahrung mit dem Buch "Der verborgene Garten" und vor allem durch den vielversprechenden Klappentext hatte ich das Buch gekauft..... bisher habe ich ich mich auf den Klappentext gut verlassen können, aber in diesem Fall empfand ich ihn als irreführend!
Ich hätte mir sonst das Buch nie gekauft!

Fazit für mich: Schade um das Geld und schade um die Zeit, die ich mir genommen habe um das Buch zu lesen. Ich habe mich gezwungen bis zum Ende zu kommen! Bis zur Hälfte hatte ich gehofft, dann war es Neugierde, wann nun endlich die versprochene Spannung einsetzen würde.
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am 5. Januar 2011
Mir hat das Buch leider überhaupt nicht gefallen. Von Spannung kann hier nicht die Rede sein. Das Buch kann man gut um die Hälfte kürzen. Es ist in der Mitte so langatmig und zäh geschrieben, dass ich es oft weggelegt habe. Zudem bleib einiges recht schleiherhaft, denn mir war nicht klar, was es nun mit dem geheimen Spiel auf sich hatte. Es wird zwar erklärt, aber eine nähere Bedeutung scheint es gar nicht zu haben. Komisch, wird doch das ganze Buch danach benannt?! Auch die Familienhintergründe von Grace werden aufgelöst, aber eher beiläufig.

Sehr gut hat mir die Beschreibung der Personen gefallen und die Beschreibung der Lebensweise zur damaligen Zeit.

Ich habe zuest das Buch "Der geheime Garten" gelesen und war so sehr begeistert, dass ich mir gleich danach dieses Buch geholt habe. Leider eine richtige Enttäuschung und mit dem Vorgängerbuch überhaupt nicht zu vergleichen.

Fazit: Grace behält über 75 Jahre das Geheimnis der Familie für sich. Genauso lange fühlt sich leider auch das Lesen an.
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am 9. September 2012
Die ersten 500 Seiten des Buches könnte man sich auch sparen. Richtig spannend und interessant wird es erst ab Teil 4 des Buches (Seite 531!!) in dem die Geschichte von Hannah erzählt wird und die Geheimnisse um Riverton endlich (!) gelüftet werden, wobei man sich schon vorher denken kann was passiert ist.
Ich hatte auch zuerst "Der verborgene Garten" gelesen und war davon so begeistert und gefesselt, dass ich direkt das nächste Buch von Kate Morton lesen wollte. Leider kommt dieses Buch nicht im geringsten an das andere heran - was mich sehr enttäuscht hat.
Wie schon gesagt, gefesselt hat es mich erst ab Seite 500 - vorher passiert auch nicht wirklich viel.
Ich kann nur sagen, sehr schade!!!
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am 29. Juni 2016
Das Buch hat mich leider absolut enttäuscht! Die Story an sich hätte bestimmt mehr Potenzial, aber die Darstellung ist leider eine absolute Katastrophe!
Dies ist mein erstes Buch der Autorin, welches ich lese...Habe mir (blöderweise?) gleich drei Bücher bestellt , da mich die Rezensionen und Klappentext angesprochen haben...! Ich hoffe das war kein Fehler und die anderen Bücher halten was sie versprechen!
Es kann nur besser werden...!

KRITIK :
Aus der Sicht eines Dienstmädchens zu erzählen, welches für die eigentliche Familiengeschichte keine große Rolle spielt, mag vielleicht ein origineller Einfall sein (nach dem Motto "mal was anderes" und "ich hebe mich damit von den typischen Erzählweisen ab" ) , für den Leser allerdings tut es rein gar nichts !!! Das Buch ist durch diese Erzählweise weit aus weniger fesselnd- bis gar nicht! Das Dienstmädchen erzählt die Geschichte als alte Frau. Es spielt sich folglich auf zwei Zeitebenen ab, wodurch die eigentliche Geschichte ständig unterbrochen wird.
Dies habe ich als großen Störfaktor empfunden, zumal die Geschichte der Gegenwart (Altersheim) des Dienstmädchens einfach nur langweilig ist. Es passiert in der Gegenwart rein gar nichts und trägt nichts zu dem Geschehen bei. Sinnlose Seiten wurden hier gefüllt, nur um dem Buch "Dicke" zu verleihen.
Man taucht hier weder in die Gefühlswelt der eigentlichen Protagonistin ein, noch erlebt man die Geschichte richtig mit! GERADE das Eintauchen in das Gefühlsleben macht ein Buch überhaupt aus ! Sonst kann man sich schließlich gleich einen Film angucken..!
Da dieses Eintauchen und Miterleben der Protagonistin (hannah) auf der Strecke bleibt fehlt es dem Buch absolut an " Suchtfaktor" ! Man kann sich mit keiner Person identifizieren..Alles ist sehr distanziert! Das Dienstmädchen, das durch die erzählweise zwangsläufig irgendwie auch zur Protagonistin wird, wirkt bieder und "spießig" als auch unaufregend - was für damalige Zeit vielleicht zutreffend sein mag...aber irgendwie unpassend für solch ein Buch... Wer will sowas lesen ?? Es ist einfach nicht mitreißend..und zu schwach um als Protagonist zu fungieren..

In der ersten Hälfte des Buches passiert außerdem so gut wie gar nichts , alles zieht sich auffällig in die Länge!
Der Titel des Buches ist ziemlich an den Haaren herbeigezogen!

Überhaupt die ganze Geschichte wirkt ziemlich hakig und ist in sich nicht schlüssig (Dienstmädchen / Gegenwart / Vergangenheit / Familiengeschichte )
Das riesengroß angepriesene "Geheimnis" erahnt der Leser schon ziemlich zu Beginn des Buches...Eine große Überraschung bleibt also auch aus..
Alles in allem kann ich das Buch nicht empfehlen! Mit dieser Darstellung der Geschichte hat die Autorin dem Leser keinen Gefallen getan!
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