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am 10. Januar 2009
Wow, dass die Meinungen so stark auseinandergehen können...
Für mich ist "Die Hüterin von Avalon" die BESTE Avalon-Fortsetzung (bzw. Vorgeschichte), die ich bisher gelesen habe! Zu Anfang sei direkt gesagt, dass es irreführend ist, dass Avalon im Titel auftaucht- denn im Buch dient es nur ganz am Rande als Handlungsort. Hauptschauplatz ist die Insel Mona, die zur Handlungszeit als Ausbildungsstätte der Druiden und Priesterinnen dient.

Im weiteren finde ich es unpassend, dass Marion Zimmer Bradley als (Haupt-) Autorin auf dem Buch angegeben ist. Die Ideen zu dem Buch haben zwar Diana L. Paxson und sie gemeinsam zusammengetragen, geschrieben wurde es aber allein von Diana L. Paxson nach MZBs Tod. Deshalb sollte man sie als Autorin angeben- nicht zuletzt um keine falschen Erwartungen bei den Lesern zu wecken. Denn wie schon angemerkt wurde, ihr Stil ist anders als der von MZB.

Ich habe schon sehr gute und sehr langatmige Bücher von Diana L. Paxson gelesen und dieses hier ist bisher das beste! Sie lenkt den Fokus oft von dem, was man als Hauptgeschehen erwarten würde, ab und beschreibt das Geschehen "zwischen den Zeilen". Das macht das Buch für mich besonders und sehr angenehm zu lesen. Sowie man die Geschichte Boudiccas aus Anmehrkungen in den anderen Avalon-Büchern kennt, würde man die große Schlacht als Hauptgeschehen erwarten- diese nimmt aber "nur" einen recht geringen Part am Ende der Geschichte ein. Was vorher beschrieben wird, ist somit Vorgeschichte- die aber keineswegs langweilig ist! Vielmehr dient sie dazu sich mit den Charakteren näher zu beschäftigen und diese kennenzulernen und so fällt es dem Leser leichter, ihr Verhalten in der Schlacht zu verstehen.
Was mich in diesem Zusammenhang fasziniert, ist die Tatsache, dass Diana L. Paxson es schafft, den Charakteren genaue Konturen zu geben und Boudicca, die von der Legende her betrachtet als "wilde, unnahbare Amazone" erscheinen mag, sehr menschlich darzustellen. Auch bei den anderen Charakteren fiel es mir leicht, sie mir vorzustellen, da sie sowohl vom Aussehen als auch von der Persönlichkeit her gut beschrieben sind.

Ansonsten gibt es nur leichte Mängel. Etwas schwierig ist es, bei den vielen Zeitsprüngen den Überblick darüber zu behalten wieviel Zeit inzwischen vergangen ist (es gibt Zeitsprünge von bis zu mehreren Jahren). Außerdem (was vielleicht Haarspalterei sein mag..., aber trotzdem ;-)) passen manche angelsächsisch anmutende Namen wie Ramshill und Oakhill nicht in die Zeit, in der die Geschichte spielt (zu der die Angelsachsen Britannien noch nicht erobert hatten).

FAZIT: Ich gehe mit einem "wow!"-Gefühl aus der Geschichte heraus. Schade nur, dass es auch in diesem Buch (wie ja eigentlich in jedem Avalon-Buch) zu einem tragischen, blutigen Ende kommt (ok, die Legende von Boudicca lässt's einem schon vorher "erahnen"). Wer keinen Abklatsch und keinen direkten Zusammenhang zu den Avalon-Büchern erwartet und dem Stil von Diana L. Paxson nicht abgeneigt ist, wird -hoffentlich genauso wie ich- seine Freude an dem Buch haben.
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am 8. August 2007
Leider hat dieses Buch so gar nichts mit den Nebeln von Avalon gemeinsam. Die Autorin (die Schwägerin von Marion Zimmer-Bradley) ergeht sich immer wieder in der Aufzählung der Namen der verschiedenen Stämme, die an dem Aufstand gegen die römische Besatzung beteiligt sind. Ebenso teilt sie immer wieder die Namen und den Stamm einzelner Personen mit, was aber für die Handlung nicht wichtig ist. Es kommt mir so vor, als wollte sie damit die Seiten füllen, weil eigentlich ansonsten nicht viel passiert, bis dann im letzten Viertel des Buchs, der eigentlich Aufstand unter der Führung von Boudicca beginnt.
Der Zauber der sich in den Nebeln von Avalon entfaltet, ist in diesem Buch leider gar nicht spürbar.
Auch die beiden Hauptpersonen sind nicht wirklich präsent und ihr Schicksal wirkt fern, so dass mich die Beschreibungen der Geschehnisse nicht berührt haben.
Fazit: Dies ist leider kein würdiges Prequel für die Nebel von Avalon!
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am 18. September 2007
Ich habe mir den Roman vor einiger Zeit gekauft, weil ich ihn zufällig in meinem Lieblingsbuchladen entdeckt habe und mich gefreut hab, daß es wieder einen "Avalon"-Roman gibt. Nachdem ich ihn einmal gelesen habe, muß ich leider sagen, daß mich dieses Buch enttäuscht hat. Boudicca und Lhiannon bleiben mir beide fremd; durch die gesamte Handlung. Und irgendwie hab ich das Gefühl, daß während der gesamten Geschichte fast nur von Schlachten die Rede ist. Bei diesem Roman geht der Zauber von Avalon völlig verloren, was schade ist, da ich die "Avalon"-Romane eigentlich sehr gern lese.
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am 16. Oktober 2007
Offensichtlich wird es nun auch für Diana Paxson Zeit einzusehen, dass eine sinnvolle Fortsetzung der Avalon-Reihe ohne Marion Zimmer Bradley nicht möglich ist.
Nachdem ihr bereits einige guter Nachfolgebänder der Nebel von Avalon gelungen sind, enttäuscht sie hier leider sehr.
Nicht nur ist die Handlung der "Hüterin von Avalon" zum größten Teil bereits in MZBs eigenem Roman "Die Wälder von Albion" in hervorragendem Stil erzählt, Paxson weicht zu allem Überfluss auch von der vorgegebenen Handlung ab und verwirrt die Leser mit veränderten Handlungssträngen.
Interessant ist die Darstellung des Lebens der Icener-Königin Boudicca, die hier als Novizin auf Mona ausgebildet wird und später den König der Icener heiratet, der mit den Römern ein Friedensabkommen trifft. Als ihr Mann jedoch stirbt und sie als Königin weiterhin ihr Volk führen möchte, werden sie und ihre Töchter von den Römern provoziert, was in der öffentlichen Auspeitschung Boudiccas gipfelt.
Daraufhin versammelt sie die keltischen Stämme um sich und vereint sie zu einer gewaltigen Revolution gegen die römischen Besatzer, die jedoch - wie aus dem Geschichtsunterricht bekannt - schlussendlich niedergeschlagen wird.
Leider verliert sich Paxson mehr und mehr in esoterischem Nonsens und lässt kaum etwas von MZBs Avalon-Spiritualität übrig. Die Charaktere sind leider äußerst flach und uninteressant, sie entwicklen sich während der ganzen Handlung kaum.
Positiv anerkennen möchte ich die detaillierte Beschreibung von Boudicca's Umgebung, Paxson gibt dafür auch die Quellen ihrer Recherchen an.
Ich hoffe dennoch, Diana Paxson wird davon absehen, weitere Romane im Namen von MZB zu veröffentlichen.
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am 15. Januar 2008
Die Vorfreude war groß, als ich den Roman endlich mein Eigen nennen konnte, doch "wer hoch steigt, kann tief fallen" und ähnlich erging es mir beim Lesen.

Die Geschichte an sich ist sicher interessant, doch leider ist die Umsetzung sehr unglücklich. Es mag teilweise an der Übersetzung liegen, die teilweise ziemlich schlecht gelungen ist, doch der größte Teil bleibt wohl leider an der Autorin hängen. Die Beschreibungen wirken längst nicht mehr so liebevoll wie in den älteren Romanen und der Handlungsstrang lässt sich gelinde gesagt nur als behäbig bezeichnen.

Wer also absolut mehr über die teils fiktive Vergangenheit der Briten lesen möchte, der sollte sich auf einige lange Stunden vorbereiten, die nur wenig entlohnt werden.
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