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Kundenrezensionen

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am 22. Mai 2013
der autor hat sich getraut sich einen menschheits traum zu erfüllen: er hat seinen ballast der alltäglichen lebens gegen ein altes, hölzernes segelschiff getauscht und sich damit auf den weg gemacht. dabei besteht herr bielefeld spannende abenteuer, hebt kleine schätze, trifft besondere menschen und entfernt sich so nicht nur im geografischem sinne immer weiter von der gesellschaft die auf dem festland in ihren hamsterrädern malochen. er zeigt auf, was es für möglichkeiten gibt, wenn der nötige mut und die entschlossenheit dazu aufgebracht werden können. bielefeld macht sich moderne gedanken zum status unserer gesellschaft- daher finde ich es ist ein relevantes und hammer gutes buch!
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am 11. August 2013
Wie viele Segelbücher habe ich schon gelesen? Vieleicht 40 oder 50? Oder noch mehr? Aber lange nicht mehr hat mich ein Buch so eintauchen lassen in die Faszination, die das Leben auf dem Wasser ausstrahlt.
Lieber Marc Bielefeld, Du hast mich mit Deinen Worten auf wunderbare Weise in eine Welt entführt, die ich nicht vergessen hatte, aber doch im Leben in der "Krake" nicht mehr so präsent hatte, wie sie einmal war. Ich habe selber mehrere Ozeane überquert, und beim Lesen Deiner Zeilen war ich wieder ganz da, auf offener See, wenn nur die Positionslichter und die Sterne leuchten. Ein herrliches Gefühl!
Mir hat auch der Einstieg des Buches gut gefallen, die Idee des knappen und "krimskramsentleerten" Lebens auf dem Schiff - im Vergleich zu unserer Überflussgesellschaft. Ich war direkt animiert, aufzuräumen und Überfluss aus meinem Leben auszusortieren. Das hat gut getan!
Alles in allem hast Du mir mit diesem Buch ein sehr, sehr schönes Geschenk gemacht, für das ich mich herzlich bedanke. Ich habe geträumt, habe mich erinnert, habe an viele Momente in Häfen und an wackeligen Holzstegen gedacht, habe mich an die karg kommunizierenden Weltumsegler erinnert. Die habe ich auch getroffen, und Du hast sie so treffend beschrieben, es war wie ein ganz realistisches deja-vu, das zu lesen.
Ein Satz im Buch fasst es auf konkrete und klare Art zusammen. Er hat mich ins Herz getroffen, er hat meinen Zustand beim Lesen so treffend beschrieben, dass ich ihn hier nochmal zitieren möchte. Er hängt jetzt über meine Schreibtisch mit einem Bild des Schiffes, mit dem ich lange gesegelt bin: "Selten habe ich die Welt so schön vergessen."
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am 18. August 2013
Es ist nicht zwingend erforderlich, Segler zu sein, um dieses Buch mit Genuß zu lesen, sagt Herr Bielefeld von sich selber.
Deshalb reduziert er die Verwendung von Fachbegriffe auf ein verträgliches aber authentisches Maß. Und am Ende erklärt er diese dann noch.
Mir hat gefallen, die Auseinandersetzung des Segelns mit philosophischen Gedankengut und Lebensweisheiten. So habe ich es noch gar nicht gesehen, fand es dann aber doch plausibel. Z.B. über meditative Aspekte auf See zu sein, im Vergleich mit Meditation in Kursen.
Die Geschichte entwickelt sich über die drei Boote, die Herr Bielefeld im Laufe der Zeit sein Eigen nennt und er vom Anfänger zum Kenner der Materie wird. Einfallsreicher Liebhaber des 'Leben an und auf dem Meer' ist er sowieso. Wie er sich z.B. vom Boot beim Segeln bei Schwachwind hinterher ziehen läßt, ist schon crazy, verspielt und verliebt. Ja, er lebt dort mit all seinen Sinnen, die sich auf das Wesentliche reduzieren, ohne Technik- oder Gesellschaftsfeindlich zu werden.
Ganz im Gegenteil. Kontakt und Begegnungen erlebt er intensiv. Und er schätzt und würdigt die Kommunikation mit modernen Mitteln als ein Segen, ist aber öfter Offline. Und er gibt den Möglichkeiten definierte Zeitfenster.
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am 5. Oktober 2013
Wundervoll geschriebenes Buch. Hab es mehrmals gekauft...als Geschenk für Segelfreunde und Freunde denen eine kritische Sichtweise auf das Konsum-Leben gut tun würde. Wir sollten uns alle für kurz oder lang von der "Krake" befreien!
Die Begegnungen mit den unterschiedlichsten Menschen während der Reise sind sehr schön und kompakt beschrieben. Mann merkt das Hr. Bielefeld sein Handwerk versteht.
Und...das beste Vorwort was ich seit langen gelesen habe.
Bin gespannt womit uns der Autor noch in der Zukunft überrascht.
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am 13. Oktober 2013
Ein Buch welches einen mit auf eine Reise zum Meer und sich selber nimmt. Was ist wichtig auf dieser Welt. Diese Frage kann der Autor für sich beantworten und gibt dem Leser Stoff zum nachdenken über sich selber. Wunderschön.
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am 7. Juni 2016
Einiges an Arbeit :

Marc hat eine für mich sehr gewöhnungsbedürftige Sprache. Offensichtlich gehört es zu seinem Stil, Dinge nicht nur einmal sondern mehrmals, viele verschiedene und teils plastische Motive für eine Verbildlichung verwendend, zu beschreiben. Das hat mich persönlich das eine oder andere Mal wirklich angestrengt. Es gab Phasen in dem Buch, in denen ich wirklich nur noch über die Zeilen geflogen bin, verzweifelt auf der Suche nach einem fesselnden und wenigstens interessanten Anschluss. Das war mitunter sehr mühsam.

Gute Gedanken :

Der Ansatz der Reduktion gefällt mir, nicht erst seit dieser Lektüre. Die Beschreibung der Busy-Busy Generation gefällt mir ebenso, wie die Beobachtung, dass sich inzwischen jegliche Höflichkeit in der modernen Kommunikation, in den meisten Fällen verabschiedet hat. Mit diesen Gedanken und Beobachtungen beschäftige ich mich auch seit einiger Zeit. Sich davon freizumachen und sein Leben nicht mit vielen unnützen und wirklich unwichtigen Dingen vollzumüllen, ist sein Aufruf und sein beispielhaftes Vorleben. Das ist aus meiner Sicht der eigentliche Mehrwert des Buches, wenngleich ich dafür nicht dieses Werk benötigt hätte.

Gewöhnungsbedürftig:

Wo ordnet man das Gelesene nun ein? Ehrlich gesagt habe damit so meine Schwierigkeiten. Es ist definitiv kein Segelbuch. Nicht für mich. Ist ein philosophisches Werk? Ich denke nicht, oder höchstens in Ansätzen.
Das schwierige an diesem Buch ist sicher die Schreibweise zum einen. Mir drängte sich irgendwie permanent der Eindruck auf, dass Marc auf Teufel komm raus anders schreiben will. Nicht weil es sein Stil ist, wie mir schien, sondern weil es das Ziel ist. Das ist natürlich anmaßend, da ich den Author nicht persönlich kenne. Ich kann meine Gefühle diesbezüglich auch nicht begründen. Aber selten habe ich einen Schriftsteller erlebt, der einzelne Motive so vielfältig versucht hat, zu beschreiben. Das habe ich als anstrengend und außergewöhnlich empfunden. Wie schon ein anderer Leser geschrieben hat, bin ich auch der Meinung, dass die Botschaft locker auf 50 Seiten gepasst hätte und nicht auf fast 300. Zu oft wiederholt sich Marc und zu oft werden aus meiner Sicht einzelne Motive und Wahrnehmungen mit mehr als einem bildhaften Vergleich beschrieben. Die wenigen, wirklich guten Feststellungen und Beobachtungen verlieren für mich damit an Gewicht und Wirkung. Wegen eben dieser wenigen wertvollen Momente würde ich das Buch weiterempfehlen, würde aber gleichzeitig vor der Arbeit damit warnen. Typischen Segelberichtsjunkies und Traumabenteurern würde ich dieses Buch nicht unbedingt empfehlen, da die Segler womöglich zu wenig Bericht und Reise bekommen und die letzteren gar nichts davon erfahren.

Rückblickend muss man Marc allerdings attestieren, dass er einen sehr guten Titel für sein Werk gewählt hat. Diesem bleibt er treu, auch wenn sich der typische Interessent in dieser Sphäre sicher etwas anderes erwartet hätte. Und so auch ich. Deshalb für mich, natürlich auch deshalb, weil diese Entschleunigung auch schon vor diesem Buch ein Thema war, leider nur 3 Sterne und ich bin froh, dass ich das Buch gelesen habe, aber auch froh, dass es jetzt vorbei ist. Im Gegensatz zu vielen anderen Büchern aus der Reisesegelwelt weiß ich jetzt bereits, dass ich dieses Werk wohl nicht noch einmal lesen werde.

Ein guter Buchtipp versteckt sich noch in diesem Werk und dafür nochmal gesondert ein Dankeschön. Muscheln in meiner Hand....
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am 20. Juni 2013
Ein schönes Buch, geschrieben von einem aufmerksamen Beobachter. Eine Beschreibung einer Idee, die das Wesentliche zu Tage fördert, den Ausstieg aus dem ewigen Mehr. Der Autor benützt eine schöne Sprache und erzählt von seiner Therapie auf dem Wasser - sich erfolgreich auf das Wesentliche zu besinnen.
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am 8. Januar 2014
Zunächst muss ich gestehen, dass ich das Buch nur bis ungefähr zur Hälfte gelesen habe. Ich hatte leider eine andere Erwartung. Ich dachte, es wäre eine Art Erfahrungsbericht und es wird evtl. chronologisch erzählt. Z.B. was er denkt und fühlt, während er wochenlang allein auf dem Meer ist, was er macht, wie lang die Stunden werden, worüber er nachdenkt, wem er begegnet, wann er den nächsten Hafen anfährt. Irgendwie sowas. Stattdessen springt er sehr und es wird ständig wiederholt, was er über das Leben in der Stadt denkt und was auf dem Boot alles besser ist. Hätte ich in 20 Seiten gefasst, nicht in fast 300.
Ich fand es sehr sachlich und unpersönlich. Ich habe das Buch daher nicht verstanden. Es ist mehr wie ein Zeitungsartikel, der 250 Seiten zu lang geraten ist. Aber wozu?
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am 8. Dezember 2013
Vor einigen Wochen habe ich mit dem Buch von Marc Bielefeld angefangen und war von den ersten Zeilen an gefangen und begeistert von der sprachlichen Zauberwelt dieses einmalig schönen Buches. Es ist für mich eines der wenigen Bücher, das man/ich hinauszögern wollte, um es möglichst lang genießen zu können. Man merkt, dass Marc Bielefeld der schreibenden Zunft mächtig ist, nicht nur ein wahrer Sprachhandwerker, auch ein Buchstabenvirtuose, dem es gelingt, das geheimnisvolle Philosophieren eines Seglerherzens in Worte zu fassen.
Schon mehrere Male wollte ich diese Rezension schreiben, aber jedes Mal, wenn ich das Buch aus der Hand gelegt habe, war ich in einem Zustand, vergleichbar nach einem wunderbaren Konzert, wenn der letzte Ton verklingt und das genussvolle Schweigen vor dem großen Applaus einsetzt. Wortloses Ergriffensein und genießen.
Ich kann das Buch nur empfehlen und werde es sicher noch öfter verschenken und lesen. Danke Marc Bielefeld!!
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am 24. Februar 2016
Mit einem Wort : Inspirierend !
Anfangs tut man sich womöglich etwas scher mit der Lektüre, aber nach einer gewissen Zeit hat man sich auf den Stil, auf die Art und Weise zu denken, eingestellt, und dann kommen einem die zum Teil fast schon philosophischen Gedanken, die der Autor da niedergeschrieben hat, schon fast selbstverständlich vor. Da liegt der Gedanke nahe zu überlegen, wie man es ihm gleichtut - was in manchen Berufen sicher schwieriger sein dürfte als im Falle des Autors.
Trotzdem : An den Gedanken ist viel Wahres d'ran, und es stellt sich (mir) wirklich die Frage, ob das alles tatsächlich so sein muß, wie es ist, oder ob man es nicht anders besser machen kann.
In jedem Falle eines der besten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe, und absolut Lesens- und empfehlenswert.
5 von 5 Sternen !
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