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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rückkehr nach Ford County
Es ist eine Rückkehr zu den Anfängen, eine Rückkehr ins Mississippi der 80er Jahre, als der Rassenhaß noch lange nicht ausgemerzt war, eine Rückkehr nach Ford County, wo bereits der Roman "Die Jury" spielt und eine Rückkehr zu Jake Brigance, dem mutigen Anwalt aus "Die Jury".

Seth Hubbard ist gestorben und hat einen Tag vor seinem...
Vor 6 Monaten von Bienchen veröffentlicht

versus
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ermüdend, verwirrend, langatmig
Ich habe mich sehr auf diesen neuen Grisham gefreut, bin jedoch total enttäuscht. Bis erst mal alle Personen mit ihren jeweiligen Anwälten vorgestellt sind, tritt die Story sowieso auf der Stelle. Doch auch später will sich einfach keine Spannung aufbauen, wenn es darum geht, irgendwelche Hintergründe aufzudecken in langatmigen Ausführungen...
Vor 3 Monaten von Amazon Kunde veröffentlicht


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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rückkehr nach Ford County, 2. März 2014
Von 
Bienchen (das schönste Bundesland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Erbin (Gebundene Ausgabe)
Es ist eine Rückkehr zu den Anfängen, eine Rückkehr ins Mississippi der 80er Jahre, als der Rassenhaß noch lange nicht ausgemerzt war, eine Rückkehr nach Ford County, wo bereits der Roman "Die Jury" spielt und eine Rückkehr zu Jake Brigance, dem mutigen Anwalt aus "Die Jury".

Seth Hubbard ist gestorben und hat einen Tag vor seinem Selbstmord per handgeschriebenen Testaments seine farbige Hausangestellte Lettie Lang als Erbin von 90 % seines 24 Mio.umfassenden Vermögens eingesetzt. Seine Kinder und Enkel hat er enterbt. Jake Brigance soll dafür sorgen, dass sein "letzter Wille" respektiert wird. Natürlich fechten seine Kinder das Testament an und berufen sich auf ein Testament, das ein Jahr vorher bei einer Anwaltskanzlei hinterlegt wurde und sie als Alleinerben vorsieht.

So sind wir mittendrin in einem Gerichtsthriller, wobei Thriller nicht das richtige Wort ist.Anwälte, Verteidiger, Richter, Auswahl der Jury, Kreuzverhöre, überraschende Zeugen, es ist alles enthalten, was das Herz derjenigen erfreut, die gerne Gerichtsverhandlungen verfolgen.

Dinge, die man schon öfters bei Grisham gelesen hat ( die Auswahl der Jury z.B. oder David gegen Goliath bei "Der Regenmacher"), aber Dinge die Grisham einfach unnachahmlich erzählen kann und begeistern.

Einen Stern ziehe ich aber trotzdem ab, weil es dieses Mal ein bißchen zu sehr in die Länge gezogen wurde.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ermüdend, verwirrend, langatmig, 28. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Erbin (Gebundene Ausgabe)
Ich habe mich sehr auf diesen neuen Grisham gefreut, bin jedoch total enttäuscht. Bis erst mal alle Personen mit ihren jeweiligen Anwälten vorgestellt sind, tritt die Story sowieso auf der Stelle. Doch auch später will sich einfach keine Spannung aufbauen, wenn es darum geht, irgendwelche Hintergründe aufzudecken in langatmigen Ausführungen.
Für mich eine totale Fehlinvestition. Da gab's entschieden bessere Grishams.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Erbin !!, 13. März 2014
Von 
Annette Lunau "die-rezensentin" (Frechen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Erbin (Kindle Edition)
Für die Leser, die auch schon "Die Jury" gelesen haben, gibt es ein Wiedersehen mit dem Anwalt Jack Brigance, doch es ist nicht nötig, das Buch vorher zu kennen.

Die Story spielt in Mississippi, Mitte der 80er Jahre, als es immer noch ziemliche Unterschiede zwischen Schwarzen und Weißen gab.

Jack Brigance bekommt einen eigenartigen Brief zugestellt, der ein persönliches Schreiben und ein Testament enthält. Jack soll als Testamentsvollstrecker eingesetzt werden. Der Absender ist, der ihm unbekannte, schwerreiche und todkranke Seth Hubbard, der kurz vor Eintreffen des Briefes Selbstmord beging.

Haupterbin soll Hubbards schwarze Hausangestellte Lettie Lang sein, seine Kinder und Enkel gehen leer aus.

Natürlich wird das von der Familie nicht einfach so hingenommen und sie setzen mit ihren Anwälten alles dran, Seth Hubbard als nicht zurechnungsfähig hinzustellen.

Jack dagegen nimmt seinen Auftrag ernst und versucht, das Testament so durchzusetzen, wie es Seth Hubbard gewollt hat.

Auch in diesem neuen Grisham geht es wieder um Prozessabläufe, Zusammentragen der Beweise, Suchen nach Zeugen, Verhandlungen und Absprachen.

Doch auch die verschiedenen Privatleben kommen nicht zu kurz, sodass die Story immer wieder aufgelockert wird.

Seth Hubbards letzte Tage werden rekonstruiert, Letties Vorleben und das ihrer Familie wird durchleuchtet, damit vor Gericht keine unangenehmen Überraschungen auftauchen, die den Prozess gefährden könnten.

Wie immer zieht Grisham das eine oder andere Ass aus aus dem Ärmel, mit dem der Leser nicht rechnet.

Ich war mir bis zum Schluss nicht sicher, welche Seite gewinnen würde, denn beide Parteien gelangen an wichtige Informationen, die sie vor Gericht ausspielen können. Wem wird die Jury glauben ?

Jack Brigance ist ein sehr sympathischer Protagonist, Lettie Lang bedient das Klischee der einfachen, schwarzen Bediensteten und auch die anderen Charaktere sind sehr gut beschrieben.

Grisham bietet uns ein facettenreiches Bild der Bewohner Mississippis in den 80er Jahren.

Spannend beschreibt er die Suche nach Hubbards Bruder, der ebenfalls im Testament bedacht wurde. Was dabei zutage kommt, übertrifft alle Erwartungen.

Manche Leser empfinden Grishams Romane etwas langatmig, aber das kann ich von mir nicht behaupten. Ich habe mich während der 700 Seiten keine Sekunde gelangweilt, sondern habe es nicht erwarten können, weiterlesen zu dürfen.

'Die Erbin` ist ein typischer Grisham; ein perfekt ausgearbeiteter Plot, bis ins kleinste Detail durchdacht, mit einigen unvorhergesehenen Wendungen und zum Schluss ein geniales Finale.

Ich bin von dem Buch total begeistert und wer gerne Gerichtsthriller liest, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen .
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34 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Erbschaftsstreit, 2. März 2014
Von 
Gerda - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die Erbin (Gebundene Ausgabe)
Im Süden Amerikas in den 80ziger Jahren. Kurz bevor Seth Hubbard , ein self-made Millionär der Südstaaten Amerikas, sich erhängt, ändert er sein Testament und beauftragt den Anwalt Jake Brigance schriftlich mit der Vertretung seiner Interessen. Anstelle seiner Kinder und Enkel erbt seine schwarze Haushälterin Lettie Lang nahezu sein gesamtes Vermögen, im Süden ein no-go. Dieses letzte Testament widerspricht einem früheren, das seine Kinder zu Haupterben erklärte. Der Kampf ums Geld beginnt.
Grisham erzählt den Erbschaftsstreit um ein Millionenvermögen kurzweilig und interessant. Man lernt sehr viel über das amerikanische Rechtssystem , den amerikanischen Süden und man fiebert sicherlich mit Jake und Lettie mit Ein Krimi ist das Buch jedoch nicht. Abseits jeder Spannung halte ich diese Buch mehr für eine Sozialstudie . Der Autor schildert intensiv, den noch immer herrschenden Rassismus der 80 ziger Jahre, so wie die Gier nach Geld der amerikanischen Anwaltschaft. Ansprechend ,aber nicht mitreißend.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Detailreiches Justizdrama, 11. Juli 2014
Von 
fictionmaster (Nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die Erbin (Gebundene Ausgabe)
Es klingt nach einer einfachen Aufgabe: Zwei Jahre nach den Ereignissen in „Die Jury“ erhält Anwalt Jake Brigance den Auftrag, den letzten Willen des verstorbenen Seth Hubbard umzusetzen. Eigentlich eine einfache Aufgabe. Aber da wir bei John Grisham sind, liegen dem Anwalt natürlich jede Menge Steine im Weg...

Die Geschichte ist nicht spannend im herkömmlichen Sinne. Jeder, der eine ähnlich brisante Fortsetzung des Thrillers „Die Jury“ erwartet, wird mit Sicherheit enttäuscht. Leute, die sich hingegen über ein abwechslungsreiches Justizdrama, eine neue Geschichte über das Südstaatenstädtchen Clanton und das Wiedersehen mit einigen alten Bekannten freuen (zum Beispiel Harry Rex Vonner aus „Der Richter“ und Willie Traynor aus „Die Liste“) freut, wird mit dem Buch sicherlich seine Freude haben.

Zugegeben, manche Gerichtsdetails hätten nicht so ausführlich abgehandelt werden müssen und auch nicht alle unzähligen Subplots sind wirklich notwendig (oder werden zur völligen Zufriedenheit aufgelöst), doch durch Grishams Schreibstil und die sympathische Hauptperson bleibt man trotzdem am Ball und möchte wissen, wie der Roman weiter und ausgeht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Polaritätsprinzip, 24. Juli 2014
Von 
Esther (Graz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Erbin (Gebundene Ausgabe)
An einem Sonntagmorgen hängte Seth Hubbard sich an einer Platane auf seinem Grundstück auf. Er war an Lungenkrebs erkrankt und die Ausschicht auf Heilung war erloschen, die wenige Kraft die ihm blieb nützte er für sein Ende und ein handschriftliches Testament, das er dem jungen Anwalt Jake Brigance per Post zukommen lässt. In diesem Testament enterbt er seine Kinder und vermacht sein gesamtes Vermögen seiner Haushälterin Lettie Lang - und sie ist eine Schwarze.

Der Roman ist in den auslaufenden Neunzehnachtziger-Jahren angesiedelt und spielt in den Südstaaten der USA, farbige Bürger haben nach wie vor nicht die gleichen Chancen wie weiße, der Ku-Klux-Klan ist immer noch am Wüten.

Die Gesellschaft ist zweigeteilt, einerseits gibt es einen schwarzen Sheriff, ein Freund Jake Brigances; den Anwalt selbst, der sich bei der farbigen Gemeinde durch die Verteidigung eines zu Unrecht des Mordes angeklagten Mitbürgers verdient gemacht hatte; der alte Richter Reuben, dem der Ruf der Gerechtigkeit vorauseilt, der jedoch die alten Werte der Südstaaten im Blut trägt; der gegnerische Anwalt, der vor allem mit hinterlistigen Mitteln versucht, das handschriftliche Testament in ein Licht der Unglaubwürdigkeit zu stellen; die Kinder Seth Hubbards; Portia Lang, Letties Tochter, die bei Jake als Gehilfin anfängt und viele weitere Unterstützer Jakes und seines Vorhabens - denn so viel ist klar: Jake ist der Gute!

Der Roman spart nicht an Länge und hat das Drehbuch gleich mit im Paket - was zu Lesen langweilt, hebt im Film oftmals die Spannung - hmpffffffffffffff.

Spannung bringt der Stammbaum Lettie Langs in die Handlung, denn sie hatte noch nie eine Geburtsurkunde besessen. Zwar wusste sie, dass sie adoptiert wurden, konnte ihre Ursprungfamilie jedoch nur erahnen - die Rinds, die erste schwarze Familie, die nach dem Bürgerkrieg in Besitz von Land gekommen waren. Doch welche Verbindung bestand zwischen den Hubbards und den Rinds? Da braucht es schon den verschollenen Bruder Ancil Hubbard, um Licht in das Motiv der Erbschaft zu bringen.

Nach dem Selbstmord und der Zusammenkunft aller Angehörigen, der Testamentseröffnung, die für große Aufregung sorgen wird, folgt die Aufnahme aller Besitztümer, die dem Nachlass zufallen - und so viel darf verraten werden, sie sind immens. Ist einmal die Wahl auf ein Geschworenengericht gefallen, sind die Geschworenen rasch ausgewählt ... und dann beginnt erst das Verfahren.

Grisham polarisiert sehr stark, lässt und unmissverständlich wissen, wen wir für gut und wen für schlecht halten sollen und ist dabei mehr als bemüht die Guten und Schlechten auf weiße und farbige Protagonisten gleichermaßen zu verteilen - Himmel noch eins!

Einfach Lektüre, die Spannung wird mehr um ein Gerichtsverfahren gerankt und entlädt sich nicht, wie vielleicht erwartet in einem Thriller, (zu)vielen Protagonisten, die durch eine überschaubare Handlung führen und ein versöhnliches Ende.
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4.0 von 5 Sternen Wiedersehen mit alten Freunden, 7. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Erbin (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:
Jake Brigance schlägt sich mehr schlecht als recht durch's Leben, denn drei Jahre nach dem spektakulären Hailey-Prozess lässt der Ruhm nach. Bis sich Seth Hubbard erhängt, seine Kinder enterbt und fast alles seiner 24 Millionen Dollar seiner Haushälterin Lettie vermacht - die schwarz ist. Ein Skandal in Ford County und Jake mittendrin, denn Hubbard hat ihn als seinen Anwalt bemächtigt. Doch warum sollte er in letzter Sekunde sein Testament ändern?

Meine Meinung:
Ich habe mich sehr gefreut, als ich hörte, dass eine "Fortsetzung" zu "A Time to kill" in Arbeit ist.
Natürlich ist es keine Fortsetzung an sich, denn die Geschichte um Carl Lee Hailey kam natürlich zu einem Ende. Aber es bedeutet eine Rückkehr nach Clanton, zu Jake Brigance, seiner Familie, zu Ozzie, Lucien, Harry Rex und allen anderen.

Ich war etwas skeptisch, da wieder ein Rassenkonflikt im Raum stand, hatte die Befürchtung, dass sich alles wiederholen würde, Weiße gegen Schwarze, der Ku-Klux-Klan mittendrin, andererseits ist Ford County und gerade Jake Brigance prädestiniert für so einen Fall. Zu meiner Freude ist es keine Wiederholung, Grisham hat es anders aufgebaut, natürlich mit viel Misstrauen, aber solches, das auch eine weiße Frau betreffen hätte können.

Überhaupt ist "Die Erbin" so ganz anders wie "Die Jury". Man kennt die alten Beteiligten, fühlt sich auf den ersten Seiten gleich heimisch, wenn Ozzie Walls erscheint - es ist wie ein Wiedersehen mit alten Freunden, aufgemischt mit neuen, interessanten Charakteren, die man schnell ins Herz schließt.

Doch es passiert weniger als im Vorgänger.
Wenn ich ehrlich bin, müsste die Zusammenfassung lauten: Mann bringt sich um, vererbt den größten Teil seiner Haushälterin, Kinder fechten das Testament an, Anwälte erscheinen, Anwälte kämpfen, Auflösung - fertig. Als ich die letzte Seite zugeschlagen hatte, dachte ich wirklich: was ist da jetzt eigentlich groß passiert? Dennoch kam ich nicht vom Buch weg, war gefesselt, fühlte mich wohl, wollte wissen, was passiert. Mittendrin legte Grisham eine Fährte, die auf Action hinwies, welche aber ins Leere lief. Ob mich das freuen oder ärgern soll, weiß ich nicht.

Leider war die Auflösung zu einfach gestrickt, ich wusste recht bald, warum Seth sein Vermögen Lettie vermachte, so war das Ende nur eine Bestätigung - die mich trotzdem fast zu Tränen gerührt hat.

Niemand versteht es besser als Grisham, trockene Juristerei spannend zu erzählen. Er würzt sie mit Charakteren, die man ins Herz schließt, denen man gerne in den Gerichtssaal folgt, gibt Einblicke, die auf den ersten Blick langweilig erscheinen, die er aber unheimlich interessant wiedergibt. Das beweist er in "Die Erbin" wieder einmal, zeigt, dass nicht immer "Spannung" im üblichen Sinne da sein muss, um den Leser zu fesseln und zu unterhalten. Ich habe es mehr als genossen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannung Fehlanzeige! Streckenweise Langeweile!, 24. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Erbin (Kindle Edition)
Ich hatte mir viel mehr von der Story und von Grisham versprochen. Ich habe die ganze Zeit auf eine spannende oder überraschende Wendung in der Story gewartet. Alles ist vorhersehbar. Der Anwalt macht einfach nur seinen Job als Testamentsvollstrecker und streicht die Kohle ein. Er ist nicht mal besonders clever oder trickreich. Die Geschichte um die Rassenkonflikte ist nicht (mehr) originell.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Über weite Strecken packendes Wiedersehen mit den Figuren aus "Die Jury", aber auch mit Längen, 4. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Erbin (Gebundene Ausgabe)
Mit "Die Erbin" lässt Erfolgsautor John Grisham diejenigen Leser, die bereits "Die Jury" kennen, erneut in die Kleinstadt Clanton in Mississippi zurückkehren (auch ohne Kenntnis des Vorgängers kann man das Buch lesen und sich leicht hineinfinden).
Der neue Roman spielt knapp zwei Jahre nach dem Fall Carl Lee Hailey, jenem dunkelhäutigen Mann, der die beiden weißen Vergewaltiger seiner kleinen Tochter erschoss und trotz seiner Hautfarbe und wider allen Erwartungen nach einem spektakulären Prozess dank Jack Brigance - ebenfalls ein Weißer - freigesprochen wurde. Anders als in "Die Jury" dreht sich die Handlung hier aber nicht um Vergewaltigung und Mord, sondern größtenteils um einen Erbstreit. Die weiteren Zutaten sind ähnlich: die schwüle, ländlich geprägte Südstaatenatmosphäre, immer noch deutlich schwelender Rassenhass, mit allen Wassern gewaschene Anwälte, undurchsichtige Strategien und mittendrin eine völlig überforderte schwarze Frau, die in äußerst bescheidenen Verhältnissen lebt und nun ein riesiges Vermögen erben könnte.

Ein Erbstreit gehört nicht unbedingt zu den spannendsten Themen und nur dem routinierten Schreibstil von John Grisham ist es zu verdanken, dass der Leser über 700 Seiten (!) am Ball bleibt. Trotz spannender Szenen, vieler interessanter Verwicklungen und massenhaft Details aus dem Justizwesen ist das Buch aber deutlich zu lang ausgefallen. Minutiös breitet Grisham alle Aspekte des Rechtsstreits aus - Vorbereitungen, Familien- und Vermögensverhältnisse, Kräftemessen der verschiedenen Parteien, Verhandlungen mit dem Richter, Auswahl der Jury und vieles mehr. Der eigentliche Prozess beginnt erst im letzten Viertel des Buches und erst am Ende kommt die Story mit einer spektakulären Enthüllung ernsthaft in Fahrt.
Spannend bis zum Schluss bleiben für den Leser die Fragen, welche auch Jack Brigance die ganze Zeit über bewegen: Wie kommt ein Selfmade-Millionär dazu, sein ungeheures Vermögen quasi in letzter Sekunde seiner Haushälterin zu vererben? Hatten die beiden ein Verhältnis, hat sie ihn in seinen letzten, von schwerer Krankheit gezeichneten Monaten um den Finger gewickelt? Ist Lettie Lang wirklich so naiv und unschuldig, wie sie zu sein vorgibt? Und warum hat Seth Hubbard seine Familie enterbt, obwohl lange Zeit ein anders lautendes Testament existierte? Die menschlichen Verwicklungen, Zu- und Abneigungen, Abgründe und Verfehlungen der Romanfiguren lesen sich faszinierend, weil Grisham die Personen realistisch und lebensnah angelegt hat und auf Schwarz-Weiß-Zeichnungen verzichtet. Zudem ist für alle, die "Die Jury" kennen, das Wiedersehen mit Jack Brigance und seiner Familie, mit Harry Rex Vonner, Lucien Wilbanks und Richter Reuben Atlee sehr unterhaltsam zu lesen.

Fazit: Über weite Strecken recht spannender Erbstreit mit brisantem Hintergrund, ausgetragen vor der Kulisse Mississippis in den 1980ern - hätte jedoch wegen vieler Längen eine deutliche Kürzung gut vertragen. Immerhin ein erfreuliches Wiedersehen mit den Romanfiguren aus "Die Jury"! Für Fans von John Grisham auf jeden Fall spannendes - und sehr Grisham-typisches - Lesefutter.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend von A-Z, 4. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Erbin (Kindle Edition)
John Grisham so wie ihn seine Fans mögen: Spannend vom Anfang bis zum Ende, so dass man eigentlich gar nie los lassen und den Kindle zur Seite legen kann.
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Die Erbin
Die Erbin von John Grisham (Gebundene Ausgabe - 3. März 2014)
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