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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Tragödie der heutigen Zeit
„Die Geschichte von Zoe und Will“ ist der Debütroman von Kristin Halbrook. Für einen ersten Roman ist er wirklich erstaunlich eingänglich geschrieben. Der Roman ist dramatisch, und der Leser fühlt mit den jungen Hauptpersonen, die leider viele Fehler machen. Es geht um Will und Grace. Er ist gerade achtzehn geworden und wird daher aus dem...
Vor 21 Monaten von S. Hennig veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Gute Idee die noch ausbaufähig ist
Bei diesem Buch handelt es sich um eine tragische Lovestory. Zwei Jugendliche verlieben sich ineinander und fliehen vor ihrem alten Leben mit dem Ziel irgendwo weit weg zusammen ein neues Leben zu beginnen.
Bei den zwei Jugendlichen handelt es sich zum einen um die 15-jährige Zoe. Zoe ist ein sehr ängstlicher und schüchternes Mädchen die darauf...
Vor 21 Tagen von Nicole veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Tragödie der heutigen Zeit, 6. August 2013
Von 
S. Hennig "Bücherfan" (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Geschichte von Zoe und Will: Roman (Gebundene Ausgabe)
„Die Geschichte von Zoe und Will“ ist der Debütroman von Kristin Halbrook. Für einen ersten Roman ist er wirklich erstaunlich eingänglich geschrieben. Der Roman ist dramatisch, und der Leser fühlt mit den jungen Hauptpersonen, die leider viele Fehler machen. Es geht um Will und Grace. Er ist gerade achtzehn geworden und wird daher aus dem Heim entlassen, wo er die letzte Zeit lebte. Will kennt seinen Vater nicht, seine Mutter hat ihn als Baby bei der Nachbarin abgegeben und ist verschwunden. Auf seinem Weg durch verschiedene Pflegefamilien und Heime hat er schon viel erlebt und gesehen. Er liebt die 15-jährige Zoe über alles und will sie beschützen. Zoes Mutter starb vor ihren Augen, als sie sechs war. Ihr Vater ist Alkoholiker und schlägt sie, aber ihre Umgebung schaut einfach weg – außer Will. Deshalb hat Will beschlossen, Zoe mitzunehmen und sich einen Job zu suchen, damit sie weiter zur Schule gehen kann. Aber um ihnen einen Start zu ermöglichen, stiehlt er Geld und einige Gegenstände aus dem Heim. Als er Zoe abholt, werden sie von ihrem Vater erwischt. Als er Zoe verletzt, greift Will ihn an. Das werden nicht die letzten Probleme sein, die sich ihnen auf ihrer Flucht in den Weg stellen. Haben die beiden wirklich eine Chance?

Dieses Buch wird ab 14 Jahren empfohlen. Ich würde den Eltern aber schon empfehlen, etwas genauer zu schauen, ob ihr Kind dieses Drama emotional wegsteckt. Es werden auch harte Seiten im Leben gezeigt, und es gibt kein Happy End. Ansonsten ist das Buch klasse geschrieben. Will und Zoe erzählen im Wechsel ihre Geschichte, und ihre Gedanken und Gefühle werden sehr klar. Es ist bedauerlich, dass hier zwei junge Menschen in ihrer Situation allein gelassen werden, so dass sie verzweifelt flüchten müssen. Sie sehen keinen Weg, jemanden um Hilfe zu bitten, und denken, dass sie allein mit allem klar kommen müssen. Ihre Unsicherheiten und Wills unbezähmbare Wut, wenn jemand Zoe etwas tun will, bringen sie in ernste Schwierigkeiten. Es war nie ihre Absicht, andere zu schädigen oder zu verletzen. Das macht ihre Geschichte wirklich tragisch.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine bittersüße Liebesgeschichte der anderen Art..., 22. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Geschichte von Zoe und Will: Roman (Gebundene Ausgabe)
Kurzbescheibung:
Ein packendes Roadmovie und eine herzergreifende Liebesgeschichte

Wenn du dich das erste Mal verliebst, gehört dir die ganze Welt. Alle Probleme verschwinden im Rückspiegel, und vor dir liegen die Freiheit und das Glück zu zweit. So geht es der fünfzehnjährigen Zoe, die zusammen mit Will von zu Hause abhaut. Eine aufregende Reise steht den beiden bevor. Eine Reise, auf der sie sich mit jeder Meile besser kennenlernen, auf der sie aber auch erfahren, dass die Nähe gefährlich und das Glück zerbrechlich sein können. Denn da sind noch Zoes Vater und die Polizei, die die beiden um jeden Preis einfangen wollen …
Zoe und Will brennen durch: Die fünfzehnjährige Zoe hat genug von ihrem Vater, der schon lange nicht mehr er selbst ist – vor allem nicht, wenn er trinkt. Und Will, der noch nie eine richtige Familie hatte, würde alles tun, um Zoe zu beschützen. Sie zum Lachen zu bringen, bei ihr zu sein. Zoe ist die Einzige, die je an ihn geglaubt hat. Die davon überzeugt ist, dass er seinen Schulabschluss schaffen kann. Doch jetzt gehen sie beide nicht mehr zur Schule, und der Highway ist ihre neue Heimat. Für beide ist es die große Freiheit, die erste große Liebe. Für einen kurzen Augenblick scheint alles perfekt – dass der Augenblick nicht ewig dauern kann, ahnen sie … Mutig, ehrlich und charmant erzählt Kristin Halbrook die zu Tränen rührende Geschichte von Zoe und Will, die an die Macht der Liebe glauben. (Quelle: Amazon.de)

Cover:
Obwohl ich Fotocovern mit Personen eher skeptisch gegenüberstehe, da ich es einfach liebe, meiner Fantasie freie Lauf zu lassen, mag ich dieses Cover sehr. Die beiden Jugendlichen passen sehr gut zu den beschriebenen Charakteren und es strahlt die Romantik des Buches aus. Von den Farben her ist das Deutsche Cover eher rötlich gehalten und das Original in Blau. Aber das ist auch beinahe der einzige Unterschied zwischen dem Originalcover und dem Deuschen Exemplar. Auf der Rückseite des Schutzumschlag befindet sich das Bild eines Highways, welcher wunderbar den zweiten Schwerpunkt des Buches aufgreift: Den Road Trip. Somit beinhaltet die Gestaltung alles, was auch an Themen im Buch vorkommt und greift diese in Bildern sehr schön auf. Eine wunderschöne Aufmachung!

Schreibstil:
Kristin Halbrook hat die besondere Art, mit wenigen Worten viel Stimmung zu erzeugen und viel auszusagen. Der Stil ist wunderbar flüssig zu lesen, hat aber seine Eigenarten und hebt sich von anderen ab. Ich empfand ihn als äußerst atmosphärisch und auch ein wenig melancholisch. Davon wurde man eingehüllt wie in eine Decke und hing an den Buchstaben und Worten, die teilweise doch so schlimme Schicksale beinhalteten, aber trotzdem tröstlich waren. Aber dieses Feingefühl der Sprache und die leisen Töne haben widerrum manchmal dazu geführt, dass die Spannung ein wenig auf der Strecke blieb. Trotzdem wird mir der Schreibstil dieser Autorin positiv in Erinnerung bleiben und die gefühlvollen Worte werden nachklingen. Eine Autorin, die ich wegen ihres Schreibstils auf jeden Fall im Auge behalten möchte.

Eigene Meinung:
Thema/ Inhalt:
Zoe hält es zu Hause einfach nicht mehr aus. Ihr Vater ist stetig betrunken und seine gewaltsamen Ausbrüche sind schon fast an der Tagesordnung. Immer wieder lässt sie die Schläge über sich ergehen. Umso beflügelter fühlt sie sich, als ihre große Liebe Will vorschlägt, einfach abzuhauen. Sie setzten sich ins Auto und begeben sich auf eine spannende und turbulente Reise quer durch Amerika. Dabei weiß Zoe nicht, weshalb Will unbedingt wegfahren wollte. Der Junge, der seit dem Verschwinden seiner Mutter in zahlreichen Pflegefamilien lebte und nun ein Heim bewohnt, trägt ein Geheimnis mit sich, welches den beiden bald zum Verhängnis wird und sie zu Gejagten macht...

Idee/ Umsetzung:
Ich bin spätestens seit "Amy on the summer road" ein riesengroßer Fan von Road Trips. Dies gepaart mit einer realistischen, spannenden Liebesgeschichte ist einfach grandios. Die Autorin hat mit Zoe und Will zwei wunderbare Charaktere erschaffen. Die beiden sind so unterschiedlich, ergänzen sich dadurch aber ganz wunderbar und man wünscht den beiden einfach nur, dass sie glücklich werden und ihre Liebe genießen können. Aber neben dieser Liebesbeziehung spielen auch andere Themen eine große Rolle. Gewalt, Familie, soziale Unterschiede, Geldnot, Verbrechen und noch viele andere Dinge kommen auf den Leser zu, wenn er sich mit den beiden Jugendliche auf den Road Trip begibt. Die Schicksale der beiden sind allein schon schlimm genug, aber Zoe und Will haben auch sonst nicht immer Glück. Durch eine spannende Wendung bekommt das Buch noch eine andere Facette und es wird gehetzter, aufreibender. Die Liebe der beiden wird auf die Probe gestellt. Von den gut ausgereiften Figuren lebt dieses Buch. Es wird abwechselnd aus Zoes und Wills Perspektive berichtet, was hierbei aber wirklich kein Problem ist. Die beiden sind von grundauf verschieden und so bin ich nicht einmal durcheinandergekommen.

Die Umsetzung ist ebenso besonders. Es gibt viele Bücher über junge Liebespaare, die große Hürden überwinden und Entscheidungen treffen müssen, aber trotzdem sticht dieses Buch für mich heraus. Es gibt so viel Stoff zum Nachdenken, einige Stellen des Buches sind sehr leise und auch bedrückend, lassen die Augen feucht werden und das ganze Werk fesselt einen bis zum Ende. So hat Kristin Halbrook eine wunderschöne und gleichzeitig so tragische Geschichte in ein Jugendbuch verpackt, welches sich auf jeden Fall lohnt zu lesen. An einigen Stellen lässt die Spannung etwas zu wünschen übrig, dafür wird es an anderen umso action- und wendungsreicher. Die Idee ist nicht unbedingt neu, dafür besonders rührend und andersartig umgesetzt, was dem ganzen die nötige Individualität gibt!

Charaktere:
Wie schon erwähnt: Zoe und Will machen diese Geschichte lebendig. Ihre Schicksale berühren, ihre Art ist dadurch natürlich sehr geprägt und trotz großer Unterschiede in ihren Denk- und Verhaltensweisen passen sie so wahnsinnig gut zusammen. Sie sind so liebevoll zueinander und die kleinen Momente- in dem Will Zoes Stirn küsst, in dem Zoe Wills Hand nimmt, die zwei sich umarmen- der Zweisamkeit, der unbändigen Zuneigung und Liebe, muss man wirklich weinen, weil die beiden so schlimme Dinge erfahren mussten und alles, was sie haben, nur noch sie beide sind. Gerade deshalb sind die beiden zu einem meiner liebsten literarischen Liebespaare geworden und werden mir bestimmt noch lange im Gedächtnis bleiben.

Die Nebencharaktere sind wirklich eher unwichtig bei dieser Geschichte, da der Fokus ganz auf den beiden Protagonisten liegt. Trotzdem gibt es auch hier einige Figuren, die sehr liebevoll ausgearbeitet waren und aus dem wahren Leben gegriffen sein könnten. Die Autorin verpackt in den Charakteren die schonungslose Realität und das macht alle Personen so authentisch. Sie hat ein sehr feines Gespür für Figuren und hat ganz besondere Menschen erdacht und aufs Papier gebracht.

Ende:
Im Nachhinein kann ich die Geschichte am besten als "bittersüß" beschreiben. Das Ende nimmt soviel Fahrt auf, dass man die letzten 100 Seiten unbedingt in einem Rutsch durchlesen muss, weil es so spannend ist. Ich habe nicht geweint, war aber kurz davor und habe mitgefiebert und gehofft bis zum Schluss. Ein Ende, wie es nicht jeder erwarten würde und trotzdem irgendwie passend. Zu einem besonderen Buch gehört ein außergewöhnlicher Ausgang und den hat Kristin Halbrook hier auf jeden Fall gewählt.

Fazit:
Dass ich dieses Buch an einem Tag durchgelesen habe, dürfte schon für sich sprechen. Aber es gibt noch viele andere Gründe, zu diesem Buch zu greifen. Es hält die perfekte Balance zwischen Spannung, Tragik, Romantik und Melancholie. Es hat wunderbare, echte Charaktere in sich und weiß, durch die leisen Momente, zwischen den Zeilen, zu begeistern. Es beinhaltet Realitätssinn und unerwartete Wendungen.
Ich kann mir gut vorstellen, dass dieses Jugendbuch nicht jedem gefällt. Der Stil ist am Anfang wirklich gewöhnungsbedürftig und man muss sich erst einfinden, und vielen mag auch die Geschichte nicht zusagen. Aber so ist das bei speziellen Büchern, sie heben sich von der Masse ab und gefallen nicht allen.
Ich für meinen Teil kann nur sagen: Ich mochte das Buch sehr gerne und kann es weiterempfehlen!
Volle 5 Sterne für "Die Geschichte von Zoe und Will".
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3.0 von 5 Sternen Gute Idee die noch ausbaufähig ist, 12. April 2015
Rezension bezieht sich auf: Die Geschichte von Zoe und Will: Roman (Gebundene Ausgabe)
Bei diesem Buch handelt es sich um eine tragische Lovestory. Zwei Jugendliche verlieben sich ineinander und fliehen vor ihrem alten Leben mit dem Ziel irgendwo weit weg zusammen ein neues Leben zu beginnen.
Bei den zwei Jugendlichen handelt es sich zum einen um die 15-jährige Zoe. Zoe ist ein sehr ängstlicher und schüchternes Mädchen die darauf hofft mit Will, ihrer ersten großen Liebe, ein neues Leben anzufangen. Sie ist eine gute Schülerin und sehr schlau, doch in Sachen Liebe noch unerfahren. Durch ihre schüchterne Art fand ich sie direkt sympatisch.
Dann gibt es da noch Will, Zoes große Liebe. Er ist ein 18-jähriger, abenteuerlustiger Junge und auch er will ein neues Leben anfangen. Seine Mutter hat ihn als Baby verlassen und seinen Vater kennt er nicht. Seine Kindheit verbrachte in verschiedenen Familien und landete schließlich im Heim. Er sagt von sich selbst, dass er nicht der Schlauste ist und traut sich selbst nicht zu die Schule zu beenden, will mit Zoe abhauen und später für sie sorgen während sie weiter zur Schule geht. Auch Will finde ich im Großen und Ganzen total in Ordnung.
Die Idee dieser Geschichte hat mich direkt interessiert und in Kombination mit dem Cover musste ich dieses Buch einfach haben und lesen.
Der Schreibstil der Autorin ist gut. Sie schreibt abwechselnd aus der Sicht von Zoe und Will.
Trotzdem hat mir in dieser Geschichte etwas gefehlt. Ich kann nicht genau sagen warum, aber dieses Buch hat mich nicht so gefesselt wie andere Bücher. Damit möchte ich dieses Buch auf keinen Fall schlecht machen, denn die Idee ist toll, wie ich finde, aber mir persönlich hat zum Beispiel die Spannung gefehlt. Auch war es an manchen Stellen etwas langatmig.
Das Ende des Buches hatte es dann aber nochmal in sich und ich darf gestehen, dass ich etwas emotional wurde ;)
Alles in allem ist dies eine Geschichte mit einer guten Idee dahinter, welche, meiner Meinung nach, aber noch ausbaufähig ist. Trotzdem bereue ich es nicht das Buch gelesen zu haben!
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4.0 von 5 Sternen EIN BUCH WAS ZU HERZEN GEHT, 26. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Geschichte von Zoe und Will: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich muss sagen, ich habe vorher von diesem Buch noch nie etwas gehört und ich bin daher sehr froh, es durchs stöbern gefunden zu haben, denn dieses Buch sollte man gelesen haben.

Wenn man das Buch gelesen hat, versteht man das Cover sehr gut, es stellt dieses Buch vollkommen richtig da und ich liebe es einfach.
Am Anfang dachte ich wirklich, dies sei eine Liebesgeschichte über Jugendliche mit viel Kitsch und so, aber schon als ich anfing zu lesen, war mir klar, dass dieses Buch ist eine ganz andere Richtung gehen wird. Hier werden sehr viele Probleme angesprochen, gerade was die beiden schon so alles erlebt haben, ich musste da schon stellenweise enorm schlucken, denn es ist heftig was alles passiert ist und ich kann nur sagen, es wird nicht besser.
Allein was passiert, als die beiden zusammen abhauen, da hatte man das Gefühl, die Welt die sowieso schon es nicht gut gemeint hat mit den beiden, verschwört sich erneut gegen sie und lässt sie in eine doofe Situation nacheinader kommen, denn passiert so viel Mist, obwohl sie niemanden was böses möchten und deswegen hält einem das Buch in Atem.

Ich hatte nur stellenweise ein Problem mit dem Schreibstil und auch ab und zu mit Will, er war mir manchmal ein wenig zu impulsiv, dennoch mochte ich ihn gern.

Zudem muss ich sagen, dass mir sehr schnell klar war worauf diese Geschichte hinauslaufen wird, also mir war das Ende klar, ich wusste wie es ausgehen wird und obwohl ich wusste, konnte mich das Ende dennoch sehr berühren und es machte mich doch sehr traurig.

Deswegen bitte, nicht mit der Vorstellung rangehen, dies sei eine kitschige Liebesgeschichte mit Happy End, denn dann wird man vielleicht enttäuscht, dennoch ist diese Geschichte einfach nur toll und absolut lesenswert.
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4.0 von 5 Sternen Ein emotionaler, spannender Roadtrip mit überraschenden Wendungen..., 15. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Geschichte von Zoe und Will: Roman (Gebundene Ausgabe)
Zoe und Will wünschen sich ein glückliches Leben, denn Glück haben sie bisher kaum erfahren. Die beiden verliebten Teenager beschließen abzuhauen, durchzubrennen, am besten nach Vegas, denn da gibt es so viele Menschen, das man leicht untertauchen und "verschwinden" kann.

Auf der Flucht vor Zoe's tyrannischem Vater und einem schrecklichen Leben, mit Blick in eine bessere Zukunft, machen sich die beiden auf eine Reise mit ungeahnten Überraschungen....

Meinung:

Das Cover finde ich durch seine Schlichtheit sehr ansprechend. Es zeigt eine Schwarz-Weiß-Fotografie eines Pärchens, das vom Äußeren nahezu perfekt zu den Protagonisten passt, deren Pose die Stimmung des Buches wiederspiegelt.

Kristin Halbrook schickt ihre Leser auf eine emotionale, spannende Reise mit vielen überraschenden und auch schockierenden Wendungen.

Sie schafft in ihrem Debütroman eine durchgehend beklemmende Atmosphäre, die den Leser packt und antreibt immer schneller und schneller zu lesen. Man kann gar nicht erwarten zu erfahren wie sich die Dinge wohl entwickeln werden und wie die Geschichte für Zoe und Will ausgehen mag.

Die Autorin erzählt jedoch nicht nur in rasantem Tempo, sondern nimmt sich auch Zeit für ruhige, einfühlsame und teilweise sehr melancholische Momente in denen wir eine Geschichte über die erste große reine Liebe erfahren und darüber was Menschen bereit sind, füreinander zu tun.

Die Geschichte spielt im Hier und Jetzt.

Durch kurze Rückblicke, die die düstere Stimmung immer wieder mal ein kleines bisschen auflockern, erfährt man einiges über die unschöne Vergangenheit der beiden Teenager.

Die Kapitel werden immer abwechselnd, in der Ich-Form, von Zoe und Will geschildert. Somit bekommt der Leser einen guten Einblick in die doch sehr verschiedenen Gedankengänge der beiden Protagonisten.

Will erzählt abgehackt und kaum in ganzen Sätzen. Ich weiß das das heute unter den Jugendlichen Gang und Gäbe ist, somit mag der Schreibstil vielleicht als modern durchgehen, mich hat das jedoch oft genervt.

Bei Zoe war das etwas besser und ihre Abschnitte ließen sich wesentlich flüssiger lesen.

Mit Zoe und Will schafft Kristin Halbrook zwei sehr tragische, aber auch starke Protagonisten, die sich perfekt ergänzen. Ihre Liebe zueinander hilft den beiden, mit verschiedenen Problemen und Ängsten behafteten Teenagern, an Stärke, Mut und Selbstvertrauen zu gewinnen.

Dabei wirken sie stets authentisch, wenngleich, an manchen Stellen, auch schrecklich naiv oder ungestüm. Irgendwie passt das aber, denn sie haben einfach nie gelernt, wie sie mit verschiedenen Gefühlen, Ängsten, Situationen umzugehen haben.

Die Geschichte hat mich, durch ihre Fülle an Ereignissen, an manchen Stellen verwirrt, an anderen wiederum ging es schon beinahe schleppend voran. Das große Ganze jedoch war für einen Debütroman sehr gut ausgearbeitet und hat mich oft an "Bonnie & Clyde" denken lassen.

Da der Titel im Original "Nobody But Us BOOK 1" heißt, sieht es auf den ersten Blick so aus als würde es eine Fortsetzung geben. Die käme mir persönlich sehr Recht, da mich das Ende, so wie es ist, mit ein paar klitzekleinen Fragen zurückgelassen hat.

Fazit:

"Die Geschichte von Zoe und Will" ist ein emotionaler, spannender Roadtrip mit vielen überraschenden Wendungen. Eine Geschichte über Liebe und Mut, die mich manchmal verwirrt, die meiste Zeit jedoch ehrlich berührt hat.
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4.0 von 5 Sternen Vom Wunsch dass die Liebe Berge versetzen kann, 27. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Geschichte von Zoe und Will: Roman (Gebundene Ausgabe)
Worum es geht:

Zoe liebt Will und Will liebt Zoe, dabei könnten sie unterschiedlicher nicht sein. Zoe ist schüchtern und intelligent, während Will ein Draufgänger wie aus dem Wörterbuch ist. Als er endlich 18 wird, und damit aus dem Waisenhaus entlassen, will er nichts mehr als mit Zoe weit weit weg gehen und sie so vor ihrem Schlägervater retten. Sein Wunsch wird erhört als Zoe zustimmt mit ihm abzuhauen. Doch da sie erst 15 ist gilt es als Kidnapping, ausserdem hat er 1000 Dollar geklaut um ihren Neuanfang zu sichern. Wird es Will schaffen Zoe zu befreien?

Meine Meinung:

Ich habe das Buch als Leseexemplar erhalten und ganz ehrlich, ich hab nicht mal den Klappentext gelesen. Meine Gedanken: "Wieder mal so eine Jugendgeschichte... " Ich hatte ganz ehrlich keine grosse Lust auf das Buch. Im Urlaub hab ich mir den Fuss verstaucht und bin jetzt gezwungenerweise Krank geschrieben und habe viel Zeit. Diese habe ich genutzt um ein paar Bücher vom SuB zu erlösen. Bei diesem Buch dachte ich mir, wenn ich es schnell anlese und es mir nicht gefällt kann ich es immer noch meiner Kollegin weiterreichen.
Ich habe gegen 15.00 mit dem Buch begonnen. Ich habe es um 2.00 beendet.
Wie sooft wenn man keine Erwartungen hat wird man von den Socken gerissen. Will und Zoe sind wahrhaftig seit langem die besten Teenager die mir in einem Jugendbuch untergekommen sind. Sie sind dumm und verspielt und Rücksichtslos und Naiv und man will sie einfach bei der Hand nehmen und ihnen versichern dass alles gut wird.
Das Buch beginnt gleich bei der Flucht und nur durch kleine Erinnerungen werden wir Teil ihres Kennenlernens, was die drübe Stimmung der Flucht auflockert.
In abwechselnden Perspektiven lernen wir Will und Zoe sehr gut kennen. Ihre Gefühle und Handlungen reissen einen mit und die Angst geschnappt zu werden ist wie ein bleiernder Schleier über allem.
Kristin Halbrook hat es wirklich geschafft mit wenigen Worten eine wundervolle Atmosphäre zu schaffen und zwei Hauptfiguren die keine weiteren Protagonisten benötigen um das Buch zu füllen!
Ein Roadtrip, eine Flucht, eine erste Liebe die zu überzeugen weiss und ein perfektes Ende schaffen es diesem Buch einen Platz in meinem Regal zu sichern.

Positiv:

-Echt wirkende Teenager die auch mal doof und Naiv sind.
-Nachvollziehbare Gründe für ihre Handlungen
-keine rosarote Welt, beide haben Probleme und wissen trotzdem zu überzeugen
-neben der Liebesgeschichte Spannung vom feinsten

Negativ:
-Zoe errötet wirklich jedesmal wenn Will den Mund aufmacht, zumindest kommt es einem so vor.
-Erst Rückblickend bekommen wir erzählt dass die beiden sich erst 2 Monate kennen bevor sie weglaufen. Das geht mir dann doch ein wenig zu schnell.
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5.0 von 5 Sternen Ein authentischer, mitreißender und wunderbar erzählter Road-Trip ♥, 13. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Geschichte von Zoe und Will: Roman (Gebundene Ausgabe)
Zum Inhalt:

Eigentlich haben die in sich gekehrte Zoe und der temperamentvolle Will nicht viele Ähnlichkeiten. Und doch verbindet sie unendlich viel – ihre alles andere als glücklichen Kindheiten und ihre unsterbliche Liebe füreinander. Sie beschließen, ihrer bisherigen, trostlosen Welt den Rücken zu kehren, und in Las Vegas ein neues, glückliches Leben zu beginnen. In Wills altem Camaro begeben Sie sich auf einen Road-Trip quer durch Amerika, und hoffen auf ein wenig Glück am Ende ihres Wegs…

Meine Meinung:

Nobody but us. Niemand außer uns. Wir gegen den Rest der Welt.

Dies ist “Die Geschichte von Zoe und Will” und der Titel ist Programm. In diesem Buch dreht sich alles und ausschließlich um Zoe und Will.

“Ich kuschle mich wieder an seine Brust. Seine Arme, die mich umschlingen, sind schwer und kräftig wie der Geruch des Jack Daniel’s meines Vaters. Aber den Jack habe ich gehasst, und ich glaube, ich liebe Will.” (Seite 65)

Wie kam es dazu, dass die fünfzehnjährige Zoe und der gerade volljährig gewordene Will sich auf diesen Road-Trip begeben, von dem sie sich ein Leben in Freiheit, fernab von allem Übel, dass sie in ihren jungen Leben bereits ertragen mussten, erhoffen? Die Antwort auf diese und auch andere Fragen hat mich vom ersten Moment an gefesselt. Denn Kristin Halbrook hat eine ganz besondere und einnehmende Lese-Atmosphäre geschaffen. Bereits nach wenigen Seiten waren Zoe und Will fest in meinem Herzen verankert und die ersten Tränen suchten sich einen Weg über meine Wangen. Die beiden mussten jede Menge ertragen und noch viel mehr leiden. Und dank der der tollen und vor allem sehr passenden Wortwahl der Autorin hallten die körperlichen und seelischen Schmerzen der beiden in mir nach, und ich konnte ihre Verzweiflung und Angst regelrecht in mir spüren.

“Ich bin wie ein Fels, der außer Kontrolle auf einen Abgrund zurollt – stürzt. Meine einzige Chance liegt in ihren Händen, die allein mich aufhalten können, wenn sie sich schützend um mich legen.” (Seite 83)

Immer abwechselnd ließen mich Zoe und Will an ihrer Flucht teilhaben. Bereits nach kurzer Zeit fiel mir auf, dass es der Autorin ganz hervorragend gelungen ist, den Charakteren der beiden jeweils eine eigene, individuelle Sprache zu verleihen. Es wird deutlich, dass Zoe für ihre 15 Jahre schon sehr erwachsen und reif ist, weil sie ganz einfach viel zu früh erwachsen werden musste. Und doch kann man auch ihre kindliche, verletzliche und unsichere Seite herauslesen. Bei Will verhält es sich mit der Sprache genauso. Im ersten Moment wirkt er vielleicht ein wenig einfältig in seiner Ausdrucksweise. Schon bald merkt man aber, dass er auch ohne Schulabschluss ein intelligenter junger Mann ist, der ganz genau weiß, worauf es im Leben ankommt, obwohl es ihm nie einer beigebracht hat. Und in fast jedem Wort kann die Liebe lesen, die die beiden füreinander empfinden. Die Liebe, die sie das alles auf sich nehmen lässt. Die Liebe, für die sie kämpfen.

Was hinter dieser Liebe steckt, begreift man als Leser recht schnell. Zoe und Will sind wie Ying und Yang – sie brauchen sich gegenseitig. Um verarbeiten zu können, was in der Vergangenheit liegt. Um den Blick nach vorne, in die Zukunft, richten zu können. Dabei wird vor allem eines ganz klar: Will beschützt Zoe – weil sie sich nicht selber schützen kann. Zoe glaubt an Will – weil er von niemand anderem Zuspruch erwarten kann. Sie geben sich gegenseitig das, was sie brauchen. Aber auch noch vieles mehr.

“Egal, was sie über Will und seine Vergangenheit sagen, egal, welche Wut ich manchmal in ihm sehe, ich weiß, dass er mich beschützen will, dass er alles für mich tun würde.” (Seite 161)

Während der ganzen Zeit habe ich den beiden die Daumen gedrückt, dass sie ihr Ziel – und damit meine ich nicht bloß Las Vegas als Reiseziel – trotz aller Widrigkeiten und Stolpersteinen auf ihrer Reise erreichen würden. Ob sie es am Ende schaffen werden, werde ich natürlich nicht verraten. Aber ich möchte nicht vorenthalten, dass die Tränen, die mich eigentlich das ganze Buch über immer mal wieder heimgesucht haben, auch am Ende wieder in meine Augen traten. Ob aus Traurigkeit oder vor Freude, müsst ihr selber hinausfinden.

“Sie hat nur das Beste verdient, und ich verstehe ich einfach nicht, warum sie sich zu mir hingezogen fühlt. Aber wenn ich rauskriege, was es ist, werde ich’s in Flaschen abfüllen und ein verdammter Millionär werden.” (Seite 240)

“Die Geschichte von Zoe und Will” ist ein authentischer, mitreißender und wunderbar erzählter Road-Trip. Jedem Freund von guten Jungendbüchern, und denen, die es noch werden wollen, möchte ich dringend empfehlen, zu diesem Roman zu greifen, und sich zusammen mit Zoe und Will auf die Reise zu begeben. Es lohnt sich!
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3.0 von 5 Sternen nette Idee, 9. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Geschichte von Zoe und Will: Roman (Gebundene Ausgabe)
Die Buchbeschreibung verspricht eine wirklich interessante Geschichte. Ein Mädchen und ein Junge, die sich lieben, begeben sich auf eine Reise durch Amerika. Die Tatsache sieht jedoch etwas anders aus. Die 15-jährige Zoe, die von ihem Vater misshandelt wird, verliebt sich in den 18-jährigen Will, der in einem Jugendheim wohnt und zu den Problemjugendlichen zählt. Er kann nicht mitansehen, wie Zoe von ihrem Vater geschlagen wird und will mit ihr im Auto nach Las Vegas ausreißen. Doch einfach wird diese Reise nicht.

Die Geschichte fängt wirklich gut an. Die beiden Charaktere sind bis ins Detail ausgefeilt und man muss sie einfach gern haben. Auch die Idee, dass sie zusammen fliehen und sich der aufbrausende Will um Zoe kümmert, die durch die Misshandlungen von ihrem Vater zu einem stillen, in sich gekehrten Mädchen geworden ist, ist wirklich toll. Auch weil Zoe's Art gleichzeitig auch Einfluss auf Will hat, die beiden sich sozusagen gegenseitig ausgleichen, ist schön beschrieben. Das Buch gewinnt auch durch das Wechseln der Perspektiven, was sowohl einen Einblick in Zoes, als auch in Wills Gefühlswelt gibt, an Spannung. Jedoch wird die Geschichte im Laufe des Buches immer dramatischer und unrealistischer. Auch das Ende (das ich natürlich nicht verrate) hat mich irgendwie enttäuscht, weil es teils zu erwarten war und zudem sehr unrealistisch ist.

Insgesamt ist das Buch jedoch eine nette Lektüre für lange Nachmittage. Jedoch lohnt sich der Kauf eingetlich nicht. Ich werde es nicht nocheinmal lesen.
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5.0 von 5 Sternen sehr berührendes roadmovie, 2. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
in dieses buch bin ich eigentlich reingefallen und dann dort geblieben! ein sehr berührendes buch, mit ganz tollen protagonisten und man könnte und muss an manchen stellen weinen, dann wieder lächeln, so liebevoll ist es verfasst!

klare leseeempfehlung!
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Die Geschichte von Zoe und Will: Roman
Die Geschichte von Zoe und Will: Roman von Kristin Halbrook (Gebundene Ausgabe - 22. Juli 2013)
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