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am 7. August 2013
ZUR AUFMACHUNG

Mir gefällt das deutsche Cover und ich finde, dass es die Geschichte ganz gut trifft. Etwas schade nur, dass man die asiatischen Züge von Allie nicht so sehr sieht. Trotzdem toll! Auch der Titel gefällt mir.

ZUM BUCH

Es gibt diese Bücher, von denen jeder andere schwärmt, die man in Händen hält und sich denkt "Gott, das wird so gut!", sie dann liest und sie so gerne lieben würde, es aber einfach nicht kann. Unsterblich war für mich so ein Buch. Es hat nicht einmal daran gelegen, dass mir die Charaktere nicht sympathisch gewesen wären oder es generell nichts gegeben hätte, das ich hier mochte. Im Gegenteil, da waren jede Menge Gründe, warum es mir hätte gefallen können. Hier einmal zum Beispiel die Top drei:
Ich habe die Charaktere geliebt. Vor allem Zeke und Allie. Die beiden sind einfach eine himmlische Kombination, da Allie eine Kämpfernatur ist und sich selten etwas sagen lässt. Julie Kagawa hat es hier geschafft, dass Allie von Beginn an sympathisch ist, obwohl sie eher nicht das nette Mädchen von nebenan ist. Zeke dagegen ist eindeutig der nette Junge von nebenan, zeigt aber auch eine Tiefe, die man ihm zu Beginn gar nicht zutrauen würde. Traumkombination schlechthin!
Es handelt sich hierbei um Fantasy in dystopischem Setting und ich liebe diese Sorte von Büchern einfach. Mir hat es hier auch gut gefallen die Erläuterung zur Entstehung (Oder eher zur Enthüllung) der Vampire und ihrer zombieartigen Brüder zu erfahren. Wir sollten einen neuen Begriff für dieses Genre schaffen. Wie wäre es mit Fantastopie?
Die rasante Handlung. Julie Kagawa scheut auch nicht davor zurück, jede Menge Charaktere sterben zu lassen. Die sterben zum Ende hin fast schon wie die Fliegen weg. Und Allie mit ihrem Katana wie sie ihre Gegner niedermetzelt, das war einfach episch!
Tcha, nun. Leider waren diese Dinge es aber nicht, die meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben. Nicht, dass ich sie nicht bemerkt hätte. Im Gegenteil, ich erkenne das an und kann durchaus nachvollziehen, dass so viele Unsterblich gemocht haben. Aber es gab dann doch noch einige Dinge, die es mir unmöglich machten, das Buch zu lieben.
Jeder schwärmt davon, dass das Vampirgenre ausgelutscht sei, Julie Kagawas Vampire ja aber so anders wären als der Rest und generell die Geschichte und ALLES... Ehm nein. Julie Kagawa hat hier einen ziemlich typischen Verlauf einer Vampirliebesgeschichte verfasst mit allen Elementen, die dazu gehören. Beispielsweise das typische "Ich werde jetzt ganz gemein zu ihm sein, weil ich ein Vampir bin und er sich von mir fernhalten muss, damit ich ihn nicht beiße, aber eigentlich liebe ich ihn ja. Aber das kann ich ihm ja nicht sagen, weil er mich sonst hassen würde.", diese "Ich erkläre dir jetzt alles über Vampire. Wir verbrennen in der Sonne, man kann uns töten, wenn man uns den Kopf abschlägt, ein Pflock ins Herz lähmt uns, wir sind unsterblich, aber tot... (Mhh, ja, das ist mir jetzt aber sehr neu...)" oder aber auch diese Szene am Ende mit dem absolut typischen "Wird sie es schaffen, aufzuhören zu trinken, denn sie liebt ihn ja, aber der DURST"... Hmmpf. Das ist ja auch kein Problem, denn so etwas sind nun einmal die typischen Vampirgeschichtenelemente. Dann soll aber bitte nicht jeder hingehen und mir erzählen, die Vampire wären so anders...
Vorhersehbar ohne Ende. Nein, das ist kein Scherz. Bis auf das große Finale bei Jackal (und vielleicht diese eine Stelle zu Beginn) war das alles einfach vorhersehbar. Von dem Moment an, an dem Kanin sie zu einem Vampir macht, wusste ich einfach, was im Teil "Vampir" geschehen würde. Und von dem Moment an, als sie Zeke trifft, wusste ich auch, was in dem Teil "Monster" so kommen würde. Das war einfach schade, weil es unheimlich viel Spannung herausgenommen hat.
Es sind die kleinen Dinge. Ich bin sicher, dass das alles damit zu tun hat, dass mich diese ersten beiden Punkte so gestört haben, aber mir sind hier so viele Unklarheiten aufgefallen. Handlungen von Charakteren, aber auch andere Dinge, die mich allein gesehen nie gestört hätte, zusammen genommen aber einen Unterschied machen. Ein Beispiel: Es gibt in diesem Buch etliche Verletzungen, wirklich wirklich viele und wirklich wirklich schlimme. Allie kann als Vampir, indem sie über die Bisswunden, die sie Menschen zufügt, leckt, diese Wunden heilen... Mhhh... Würde sich da nicht anbieten, vielleicht auch einfach mal die richtig schlimmen Wunden der Menschen zu heilen? Zumindest die, bei denen es niemandem auffallen oder stören würde? Anderes Beispiel: Melodramatik. Es gibt einige Stellen, an denen ich wirklich die Augen verdreht habe, weil sie so typisch melodramatisch-episch waren. Zum Beispiel als Zeke durch das Feuer noch einmal zurück blickt und dann da sowas steht wie "In diesem Moment verschwand alles um uns herum und es gab nur noch uns beide" oder aber auch die Szene, als sie Jeb retten will und all das, was Jackal so von sich gibt. Ein weiteres Beispiel? Kanin. Kanin ist für mich kein richtiger Charakter, weil man einfach nichts über ihn weiß und er sich immer anders verhält. Naja, was heißt nichts, man kennt einen Teil seiner Geschichte, aber der Rest ist mir vollkommen schleierhaft. Deshalb empfinde ich auch kein Mitleid, ich empfinde einfach nichts für den Kerl. Mit Sicherheit wird der allerdings in Band zwei zum zweiten Love Interest werden: Hallöchen Liebesdreieck! Aber wie bereits erwähnt sind das alles so Kleinigkeiten, die einem nur dann auffallen, wenn einem das Große, Ganze nicht gefällt.

FAZIT

Schreibstil: 4 Sterne
Charaktere: 4 Sterne
Spannung: 5-3=2 Sterne (Vorhersehbarkeit!)
Emotionale Tiefe: 3 Sterne
Humor: 3 Sterne
Originalität: 2 Sterne

Ich fühle mich innerlich zerrissen, da mir die Charaktere wirklich unheimlich gut gefallen haben, das Buch aber leider auch die typischen Vampirelemente aufweist und unter anderem deswegen sehr vorhersehbar war. Wenn ihr in diesem Wissen an die Geschichte herangeht, dann wird euch das Buch sicher gut gefallen können.
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am 20. Juni 2013
Worum geht es?
Die siebzehnjährige Allison ist in der Vampirstadt New Covington aufgewachsen. Dort führt sie eine Leben als sogenannte Unregistrierte, am Rande der Stadt. Da sie von den Vampiren, die über die Stadt herrschen nicht registriert ist, bekommt sie keine Essensrationen, muss aber auch keinen Blutzoll abgeben, wie die anderen Menschen. Sie lebt in einer Welt nach einer großen Epidemie, die vielen Menschen das Leben gekostet hat und muss in ewiger Angst leben. Tag für Tag kämpft sie um ihr Überleben.
Als sie eines Tages außerhalb der Stadtmauern ein großes Lebensmittellager findet, begibt sie sich mit ihren Freunden dahin. Doch dann werden sie von Verseuchten angegriffen. Menschen, die der Epidemie zum Opfer gefallen sind und jetzt nichts menschliches mehr an sich haben. Als sie im sterben liegt, wird sie vor die Wahl gestellt. Soll sie ein Vampir werden, ein Wesen, das sie hasst oder sterben? Sie entscheidet sich für das Leben...

Meine Meinung
Als großer Fan der „Plötzliche-Fee“-Reihe von Julie Kagawa und düsteren Dystopien, habe ich mich schon sehr auf ihre neue Reihe gefreut. Zwar war ich erst etwas skeptisch, was das Vampirthema angeht, aber das hat sich sehr schnell gelegt.
„Unsterblich- Tor der Dämmerung“ ist völlig anders als die „Plötzlich-Fee“- Reihe, aber deswegen nicht schlecht, sondern im Gegenteil. Ich hätte nicht erwartet, dass es mich so sehr begeistern kann.

Zu Beginn lernt man Allisons Leben kennen und erfährt nach und nach, wie die Welt in der sie lebt, aufgebaut ist und wieso die Vampire über die Menschen herrschen. Dabei wird eindrucksvoll geschildert, wie sie tagtäglich gegen den Hunger und ums Überleben kämpfen muss. Dabei entsteht eine düstere und bedrückende Atmosphäre, die den Leser gleich mit Allison fühlen lässt.
Nachdem man sich an sie und ihr Leben gewöhnt hat, nimmt das Buch eine ganz andere Richtung ein und Allisons Leben verändert sich für immer. Ab dem Moment nimmt die Vampirthematik einen großen Raum in der Handlung ein und ergänzt die Dystopie-Elemente auf eine rasante und erfrischende Art. Als Leser vieler Dystopien, hat es mich überrascht, wie anders „Unsterblich- Tor der Dämmerung“ doch ist. Die Umsetzung und die Idee hinter dem Buch ist meiner Meinung nach außerordentlich gut gelungen.
Von der ersten Seite an war ich gefesselt und die Handlung entwickelt sich rasant und sehr spannend, mit überraschenden Wendungen und großen Gefühlen.

Dabei gefällt mir Allsion als Protagonistin außerordentlich gut. Sie ist eine starke und toughe junge Frau, die früh erwachsen werden musste, sich aber in der düsteren Welt zu behaupten weiß und dennoch an ihrer Menschlichkeit festhält. Sie beschützt ihre Freunde und auch wenn sie versucht niemanden zu nahe an sich heranzulassen, weil der Tod zu schnell kommt, kann sie das nicht verhindern. Sie ist mir von Grund auf sympathisch und ihre Handlungen sind sehr gut nachvollziehbar und authentisch. Dabei ist sie sehr tiefgründig, denn obwohl sie um ihr Leben kämpft, möchte sie an der Lebenssituation der Menschen etwas ändern.
Neben Allison nimmt im späteren Verlauf des Buches der Protagonist Zeke eine große Rolle ein. Er ist mit einer Gruppe auf dem Weg nach Eden, einer Stadt in der die Menschen herrschen. Er ist liebenswert und fröhlich, wirkt auf den ersten Blick naiv und oberflächlich, was er aber schnell wiederlegt. Genau, wie Allsion und auch alle anderen Protagonisten ist er tiefgründig und detailliert ausgearbeitet und bereichert die Handlung des Buches.
Was mir besonders gut gefällt, ist, dass es zur Abwechslung zwar eine Liebesgeschichte gibt, die aber nur einen minimalen Teil in der Gesamthandlung einnimmt und fast nicht existent ist.

Dazu kommt der wunderbare Schreibstil von Julie Kagawa, der sehr atmosphärisch und detailliert ist, sich aber nicht in die Länge zieht. Das ganze Buch ist leicht und locker zu lesen und obwohl es recht viele Seiten hat, fliegen diese so nur dahin. Die Handlung wird aus der Ich-Perspektive von Allison geschildert, so dass man als Leser sehr nahe an den Geschehnissen und ihren Gefühlen dran ist.

Das Ende ist in sich relativ abgeschlossen, weißt aber schon auf einen tollen zweiten Band hin, auf den ich mich sehr freue.

Mein Fazit
Mit „Unsterblich- Tor der Dämmerung“ hat Julie Kagawa etwas völlig anderes erschaffen, als bei ihrer „Plötzlich-Fee“-Reihe. Nach meiner anfänglichen Skepsis, wegen der Vampirthematik, konnte mich das Buch komplett überzeugen und begeistern, so dass ich es gar nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Es punktet durch eine dichte und düstere Atmosphäre, einer tollen Hauptprotagonistin und einer grandiosen Handlung, unterstützt durch einen wundervollen Schreibstil.
Wer Dystopien liebt, sollte sich von dem Thema Vampire nicht abschrecken lassen, da Julie Kagawa die beiden Elemente eindrucksvoll miteinander verbindet.
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am 29. Mai 2016
Die Geschichte von Autorin Julie Kagawa "Unsterblich - Tor der Dämmerung" spielt in einer recht düsteren, sehr gefährlichen Welt in der Zukunft und wird aus der Ich- Perspektive der 17 jährigen Allison Sekemoto erzählt. Die Menschen leben in Städten, die von Vampiren beherrscht werden, den sogenannten Saum. Außerhalb der Stadtmauern ist die Todeszelle, dort wo die Verseuchten lauern, welche noch gefährlicher sind als die Vampire selbst. Die Verseuchten sind eine Art Vampire, die jedoch nur eines im Kopf haben, fressen und töten, ähnlich wie Zombies. Es ging sogar das Gerücht um, dass die Verseuchten Wände einrennen und Böden aufreißen können.
Die Menschen zogen es daher vor in den Städten und unter dem Schutz der Vampire zu leben, jedoch müssen sie dafür regelmäßig ihr Blut geben. Wer sich weigert, dem wird das Blut gewaltsam entnommen und das bedeutet so gut wie immer den Tod. Nachdem genau das der Mutter von Allison Sekemoto geschehen ist, ist Allison auf sich alleine gestellt, Obdachlos und schlägt sich mit einer Gruppe von Jugendlichen durch. Da sie sich nicht haben registrieren lassen bekommen sie auch keine Lebensmittel von den Vampiren. Allison und die anderen Jugendlichen haben keine andere Wahl als plündern zu gehen und durchsuchen leerstehende Wohnungen, Gebäude etc außerhalb der Stadt in der Todeszone nach irgendwelchen Nahrungsmitteln. Bei einem ihrer Streifzüge, auf der Suche nach Lebensmitteln passiert es, sie wird von Verseuchten angegriffen und Allie wird von einem der Verseuchten so schwer verletzt und es scheint so, als wäre ihre Zeit nun zu Ende. Als auf einmal ein Vampir auftaucht und die 17 jährige, sterbende Allie von dem Vampir vor die Wahl gestellt wird mit den Worten:" Egal wie du dich entscheidest, du wirst heute sterben. Doch die Art deines Todes liegt bei dir".
Dem Tod so nah entscheidet sich Allie für das, was sie eigentlich am meisten hasst - sie entscheidet sich dazu ein Vampir zu werden. Und hier beginnt eigentlich erst so richtig die Geschichte. Allie lernt von ihrem Erschaffer, Kanin was es bedeutet ein Vampir zu sein und erfährt wie es zu allem (den Verseuchten etc) gekommen ist.
Eines Tages werden Kanin und Allie von anderen Vampiren, welche zu dem Vampir- Prinz der Stadt gehören angegriffen und Allie kann gerade noch so flüchten. Von nun an muss sie sich alleine durchschlagen. Allie schließt sich schließlich einer Menschengruppe an, diese halten Allie ebenfalls für einen Menschen und auf der Suche nach einembestimmten Ort sind an dem es weder Vampire noch Verseuchte gab - ein Ort namens "Eden".

Wird Allie die Reise unbemerkt in der Gruppe schaffen oder wird sie als Vampir auffliegen? Oder wird sie vielleicht sogar eine Möglichkeit finden sich ihnen ganz anzuschließen oder wird das Monster in ihr die Oberhand gewinnen und sie greift ihre Gruppe an?

Meine Meinung:
Autorin Julie Kagawa kannte ich zwar schon, hatte jedoch noch keines ihrer Bücher gelesen. Ich gebe es zu, ja, ich liebe einfach Geschichten mit oder über Vampire. Nur sind irgendwie bei den meisten Vampirgeschichten entweder gutherzige oder sogar "vegetarische" Vampire, nicht so in diesem. Bisher (vor kurzem) habe ich in der Art erst ein gutes und vergleichbares Buch gelesen (Vampire Empirie - Schattenprinz).
In "Unsterblich - Tor der Dämmerung" schafft es Autorin Julie Kagawa mich schon direkt von Anfang an so in den Bann der Geschichte zu ziehen und mich bis zum Schluss zu fesseln. Die Autorin hat ihre Geschichte mit so lebendig wirkenden Worten auf das Papier gebracht, so dass man schon ein wahrhaftes Kopfkino beim lesen hat. Die Handlungsorte wie zum Beispiel das Leben im sogenannten Saum, die unterirdischen Tunnel oder aber die Todeszone wurden von der Autorin so umfangreich und ausführlich beschrieben, ich hatte das Gefühl direkt dort zu sein und es mitzuerleben. Auch die 17 jährige
Hauptprotagonistin Allison Sekemoto (Allie), der Meister Vampir Kanin oder die Verseuchten, aber auch die ganzen restlichen Nebenfiguren hat Julie Kagawa so perfekt ausgearbeitet und auf dem einzelnen Seiten mit ihren Worten fast schon real werden lassen. Auch wenn ich zu Beginn erst nicht so recht wusste wie ich Allie einschätzen sollte, da sie etwas gefühlskalt wirkte, dann jedoch wieder fast schon besorgt um andere, so habe ich sie immer mehr verstehen können und irgendwann hatte ich sie dann sogar echt liebgewonnen.
"Unsterblich - Tor der Dämmerung" bietet alles was es für ein gutes Buch braucht. Spannung von Anfang bis hin zum Schluss, Kampfszenen die einem zum Teil fast das Blut in den Adern gefrieren lassen, Intrigen und Eifersucht, aber auch Trauer und ganz am Rande gibt es sogar noch eine kleine Liebesgeschichte die allerdings nicht zu übertrieben ist. Das Buch bietet jedoch noch so viel mehr....
Diesen Auftakt der "Unsterblich"- Trilogie von Autorin Julie Kagawa kann ich nicht nur jedem der Vampire mag empfehlen, auch wer Dystopien oder allgemein Fantasy mag wird sicherlich genauso schöne Lesestunden damit haben wie ich. Ach ja, vorausgesetzt er ist natürlich 14 Jahre denn ab da ist das Buch.

Fazit:
Unsterblich- Tor der Dämmerung fesselt den Leser von Anfang bis hin zum Schluss. Der Leser hat nicht nur ein unglaubliches Kopfkino, sondern duch die Art- und Weise des Schreibens hat der Leser auch das Gefühl mit Allie alles zu erleben.
Ein Vampir- Dystopie Auftakt mit realistischem Leseerlebnis, welches Lust auf mehr und Band 2 macht.

4,5 von 5
Kauf- und Leseempfehlung:
Ja !!! Unbedingt, Lesevergnügen pur
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am 30. August 2013
Erster Satz:
Sie hängten die Unregistrierten in der alten Speicherstadt, es war eine öffentliche Hinrichtung, die sich jeder ansehen konnte.

Meine Meinung:

Cover & Titel:
Das deutsche Cover ist meiner Meinung nach zwar sehr gelungen, reicht dem Englischen aber nicht ganz das Wasser. Wo hier die Einzigartigkeit weitaus größer ist und das Cover einen wirklich anspricht, kommt in der englischen Variante die düstere Stimmung der Geschichte besser rüber. Man sieht da auf den ersten Blick, dass das Buch nicht immer etwas für schwache Nerven ist und man sich auf dunkle Lesestunden gefasst machen sollte.
Was den Titel angeht, finde ich, dass er gut gewählt ist. „Unsterblich“ passt ohne wenn und aber - und wenn man etwas weiträumiger denkt, dann tut es „Tor der Dämmerung“ auch.

Zum Buch:
Zugegeben, ich bin mit bestimmten Erwartungen an dieses Buch gegangen. Ich glaube, dass ist unvermeidlich, wenn man die „Plötzlich Fee“-Reihe zuvor gelesen hat und davon ungefähr so angetan war, wie ich. Einerseits wurden besagte Erwartungen enttäuscht - und andererseits auch wieder nicht. Das Buch war ein auf und ab, dass mich manchmal in seinen Bann gezogen und im nächsten Moment gleich wieder ausgespuckt und verwirrt zurückgelassen oder verärgert hat.

Woran lag das? Schon mal nicht an der Protagonistin, das ist sicher. Allyson war ein durch und durch sympathischer Charakter, der immer wusste, was er wollte und auch mal den Leuten in den Hintern trat, um es zu bekommen. Ihre toughe Einstellung hat sie gleich noch viel interessanter gemacht, ihre Gedankengänge waren meist klar nachvollziehbar. Hier aber der Minuspunkt: Es war eben nicht immer so, sondern nur meist. Manchmal waren mir ihre Motive nicht völlig klar und obwohl ich ihren Standpunkt im Großen und Ganzen verstanden habe, konnte ich nicht immer sagen, dass er mir gefallen hat.

Dann war es also wahr. Ich hatte tatsächlich das Undenkbare getan. Ich war zu dem geworden, was ich auf dieser Welt am meisten hasste: einem Vampir, einem Monster. [S. 106]

Ein großer Makel, der mich ganz besonders gestört hat, war, dass Allysons Verwandlung erst einmal das ewig lange Info-Dumping nach sich zog. Ich meine, ja, die Idee, eine neue Welt dem Leser so näher zu bringen, ist keinem von uns unbekannt - aber man muss den richtigen Grad zwischen zu viel und zu wenig finden. Hier war es eindeutig Ersteres, fühlte ich mich beim Lesen doch oftmals einfach vollgestopft, mit allen Details. Circa ab dem zweiten Teil fand das häufiger im Wechsel mit der Action statt. Hier ein Kampf, dort seitenlange Erklärungen. Wieder ein Kampf ... Ich finde, die Mischung aus beidem macht es: Immer mal ein paar Infos zwischendrin mit einließen lassen, ohne den Leser gleich damit zu überhäufen.

Zu den Nebencharakteren will ich nicht viel sagen. Sie waren alle ganz nett, aber einigen von ihnen hat der nötige Tiefgang gefehlt. Klar haben sie das Geschehen voran getrieben, aber ihr Eigenleben - ihre Persönlichkeit - kam meiner manchmal einfach zu kurz. Genau, wie die Lovestory. So richtig überzeugen konnte die mich nicht von Anfang an. Aber (und das ist ja immer das wichtigste Wort ) mit der Zeit habe ich mich daran gewöhnt, dass der männliche Charakter diesmal weniger dominant und stark, sondern eher zurückhalten war.

Halte dir immer einen Flutchweg offen, so lautete die oberste Regel aller Unregistrierten. Tu, was du willst, hasse die Vampire, verfluche die Lakaien, aber lass dich niemals erwischen. [S. 13]

Ungefähr zum Ende der Geschichte hin kam dann noch einmal der große Knall mit rasanter Action, die die nächsten Seiten wie im Fluge hat vergehen lassen. Ein Ereignis folgt auf das andere, alles geschieht Schlag auf Schlag und zum Luftholen bleibt erst wieder Zeit, wenn man das Buch dann zugeklappt und beiseite gelegt hat.

Fazit:
Alles in Allem fand ich „Tor der Dämmerung“ etwas enttäuschend, was nicht bedeutet, dass ich die Reihe nicht weiter verfolgen werde. Ein interessanter Plot, einige spannende Wendungen und recht unterschiedliche Charaktere werden den Leser auch in dieser Reihe von Julie Kagawa wieder in eine wunderbar andere Welt entführen.

6 / 10 Punkten
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am 22. Juni 2016
Julie Kagawa schafft es durch ihre Worte ein düsteres Szenario zu schaffen, das den Leser ganz in den Bann schlägt. Die Welt, die in diesem Buch beschrieben wird, ist dunkel, gefährlich und brutal. Vampire haben die Herrschaft über die Menschen ergriffen und während alles um sie herum zerfällt, kämpft Allie gegen den übermächtigen Feind an.
Bis sie selbst zu einem von ihnen wird.

Ich finde die Charaktere im Buch wirklich gelungen, gerade weil Allie nicht das typische Mädchen von Nebenan ist. Sie ist eine Kämpferin und das merkt man. Aber auch all die anderen Figuren fand ich richtig klasse und überzeugend. Das ist wohl die größte Stärke des Buches.

Die ganze Zeit über gab es eine gewisse Grundspannung, schon allein wegen der gefährlichen und brutalen Welt, in der wir uns befinden. Gegen Ende hin entlädt sich diese Spannung schließlich in einem großen Knall, der es definitiv in sich hat. Wow! Ich möchte nicht zu viel verraten, deshalb nur so viel: Zieht euch warm an, wenn ihr zum Ende des Buchs kommt.

Die Vampir-Thematik ist nicht sonderlich originell, doch ich finde, Julie Kagawa hat sie wirklich gut interpretiert und auch neue Facetten eingebracht. Nur wurde es mir einfach zu viel, als auch noch Zombieähnliche Figuren auftauchten. Ich kann absolut nichts mit dieser Art von Wesen anfangen und so war es auch schwierig für mich, das Buch wirklich zu lieben.

Meiner ganz persönlichen Meinung – absolut und völlig subjektiv! – nach ist das Buch insgesamt einfach zu düster und bedrückend. Ich kann dieser Art Roman einfach nicht viel abgewinnen. Wenn man auf dunkle Zukunftsszenarien gemischt mit einer gehörigen Prise Fantasy steht, dann wird man das Buch aber in jedem Fall lieben, denn es ist an sich sehr gut geschrieben und umgesetzt.

Fazit:
Mir war die Geschichte zu düster und zu „Zombie-lastig“, doch für Fans von unheimlichen Szenarien ist „Unsterblich. Tor der Dämmerung“ definitiv ein gelungener Roman.
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am 29. Mai 2016
Der Roman spielt in einer Welt/ Stadt in der eine Seuche gewütet hat und wo die Vampire die Herrschaft übernommen haben. Allison ist lebt im Saum und gehörten zu den unregistrierten Menschen. Bedeutet sie stellt sich nicht als Blutspenderin für die Vampire zur Verfügung. Doch das hat seinen Preis. Ein Leben voller Entbehrung in dem man vom Betteln und Stehlen leben muss.
Als sie auf ein Essenslager stößt überredet sie die kleine Gruppe dazu dorthin zu gehen und die Vorräte zu holen. Auf dem Rückweg werden sie von Verseuchten angegriffen wobei zwei ihrer … sterben. Der Dritte, Stick, und Allie können entkommen. Allerdings erfolgt kurz darauf erneut der Angriff und Allie wird lebensgefährlich verletzt. Kinan findet sie und stellt sie vor die Wahl entweder zu sterben oder zu dem zu werden das sie am meisten hasst. Einem Vampir.
Allie hängt zu sehr an ihrem Leben und entscheidet sich für die Verwandlung. Kinan nimmt sie unter seine Fittiche, doch auch er trägt ein Geheimnis mit sich rum was Beide im Verlauf der Geschichte in ernste Schwierigkeiten bringt. Sie erfährt dass es eine Hierarchie unter den Vampiren gibt und das nur die „Urvampire“ dazu in der Lage sind reine Vampire zu zeugen. Alle danach verwandeln die Menschen in Verseuchte. Später werden sie getrennt und Allie muss sich alleine durchschlagen. Auf ihrer Reise begegnet sie einer kleinen Gruppe von Menschen die auf der Suche nach Eden sind. Sie nehmen Allie auf ohne zu ahnen dass sie damit einen ihrer Feinde in den eigenen Reihen willkommen heißen. Einzig Ruth scheint zu merken dass etwas mit Allie nicht stimmt, allerdings kann dies auch ihrer Eifersucht geschuldet sein.

Der Anführer der Gruppe, Jebediah, ist ehemaliger Pastor und will die Menschen unter seiner Obhut in Sicherheit bringen. Sein Adoptivsohn Ezekiel, Zeke, spricht sich immer wieder für Allie aus und natürlich entwickeln beide Gefühle für einander. Er ahnt nichts von Allies wahrer Natur und als diese heraus kommt reagiert er genauso wie Allie es befürchtet hatte. Er verstößt sie aus der Gruppe.

Auch Jebediah hat ein Geheimnis und Allie bekommt heraus dass er auf der Flucht ist. Die ganze Gruppe ist in Gefahr und schließlich werden sie aufgespürt und Jebediah sowie die Überlebenden des Angriffs werden gefangen genommen. Allie ist der Gruppe gefolgt, denn ein paar davon sind ihr durchaus ans Herz gewachsen. Zumindest kann sie verhindern dass Zeke ebnfalls entführt wird. Zusammen machen sie sich auf die Suche nach den Anderen und werden schließlich in einer Vampirstadt fündig und ein Kampf auf Leben und Tod beginnt als sie die Gefangenen befreien wollen.
Mitreißend und spannend ist die Geschichte um Allie, welche kein blutrünstiges Monster sein will. Trotz dass sie sich verwandelt hat, hat sich Allie wahnsinnig gut unter Kontrolle. Sie ist eine starke Protagonistin und absolut glaubwürdig.

Mein erster Vampirroman seit langem und ich mag die Story wirklich. Ich bin gespannt auf den zweiten Teil.
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am 24. Mai 2016
Meine Meinung:

Die Vampire führen ein strenges Regime, dem sich die letzten überlebenden Menschen zu beugen haben. Eine andere Wahl haben sie auch nicht, denn außerhalb der Vampirstädte lauern die sogenannten Verseuchten. Denn die meisten Menschen wurden von einer gefährlichen Seuche dahingerafft. Sie sind ähnlich wie Zombies und machen ein Überleben außerhalb der hohen Mauern unmöglich. Im äußeren Saum der Städte leben ein paar Menschen, die sich dem Regime der Vampire nicht fügen wollen und müssen dort ums nackte Überleben und der ständigen Suche nach Nahrung kämpfen.
Eines Tages trifft es Allie und sie muss sich entscheiden, ob sie sterben oder als ein ihr so verhasster Vampir weiter leben möchte.
Das Buch ist etwas anders, als ich erwartet hatte. Es ist viel düsterer und grausamer.
Doch es konnte mich gleich fesseln und ich wollte unbedingt wissen, wie es mit Allie und ihren Freunden weiter gehen wird. Zwischenzeitlich hatte ich ein bisschen das Gefühl, dass das Buch doch in eine klassische Vampirgeschichte abdriften könnte, als Allie alles über Vampire lernen muss. Aber als sie sich dann auf ihre eigene Reise begibt, hat sich das sofort wieder geändert.
Das was ich an dem Buch toll finde ist, dass neben der unglaublich spannenden und düsteren Geschichte, diese aber viele traurige und wehmütige Momente hat. Allie versucht sich mit allen Mitteln ihre Menschlichkeit zu bewahren, wohl wissend, dass ein Monster in ihr schlummert. Wie sie das bewältigt und mit der Situation umgeht ist einfach toll.
Dadurch, dass das Buch in der ich-Persepktive aus Allies Sicht geschrieben ist, konnte ich diesen inneren Konflikt hautnah miterleben. Und das ein oder andere Mal hatte ich schon einen dicken Kloß im Hals und musste mit den Tränen kämpfen.
Allie macht eine schwere Zeit durch, aber sie ist einfach tapfer und ist mir bei ihrer Reise sehr ans Herz gewachsen. Ich bin gespannt, wie es weiter geht.

Cover:

Das Cover sieht toll aus. Es wirkt düster und mystisch. Die Federn haben aber keinen weiteren Bezug zum Buch.

Fazit:

Ein großartiger Auftakt zu einer neuen tollen Fantasy-Reihe. Absolut empfehlenswert.
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am 19. Mai 2016
Meinung: Ich bin ohne wirkliche Erwartungen an dieses Buch herangegangen. Lediglich das Cover und die überraschend guten Resonanzen anderer Leser, hatten mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht. Fast ohne Vorwissen stürzte ich mich in die Geschichte und das würde ich euch auch empfehlen, denn meiner Meinung nach, sollte man lediglich wissen, dass es in diesem Roman um Vampire geht.

Mir persönlich gefällt das Grundkonzept des Buches. Allie lebt ihr Leben bis zu einem verheerenden Punkt und dann muss sie sich entscheiden, entweder, sie wird zu dem, was sie immer gehasst hat, aber bleibt ihrem Charakter treu und lebt, oder sie verrät ihren Charakter und alles, wofür sie früher gestanden hat und stirbt. Logisch, dass sie das Vampirdasein und alle damit verbundenen Folgen wählt.

Ich hätte niemals erwartet, dass dieses Buch ein postapokalyptisches Setting aufweist. Es dauerte, bis ich es verstanden hatte, aber danach war ich echt geplättet, so gut hat mir die Idee mit den Verseuchten gefallen. Hatte was von Walking Dead und besser geht's wohl nicht mehr, oder?
Auch das System der Vampirstädte konnte mich definitiv überzeugen. Mir gefiel das gezwungen-ungezwungene Flair, dieses „Du kannst, aber musst nicht“, die Armut und die unglaublich harte Realität für Unregistrierte. Es passte zur postapokalyptischen Stimmung, die die Autorin mit Bravour rüberbringt.

Da ich nicht zu viel von der Handlung verraten möchte, kann ich nur sagen, dass es unglaublich interessant und sehr düster, teilweise etwas brutal gestaltet ist. Mir persönlich hat gerade das Vampirding, welches mich anfangs wirklich von dem Buch abgeschreckt hat, sehr gut gefallen, denn es hatte nichts von „Twilight“ und war in sich eine sehr logische, gut durchdachte und anschaulich erklärte Gegebenheit, die ich für absolut real gehalten habe. Gleiches gilt für die Verseuchten, die irgendwie eine tödlichere Form von Zombies sind.
Besonders hervorheben will ich erstens, dass die Liebesgeschichte, welche ganz zart eher gegen Ende des Buches angedeutet wird, Gott sei Dank genau das ist: zart und eher im Hintergrund der Handlung. Fand ich richtig richtig gut!
Zweitens muss ich sagen, dass mir der Verlauf der Geschichte super gut gefällt. Die Aufteilung in die vier Abschnitte war sehr sinnvoll und hat mir einfach gut gefallen. Weiter kann ich darauf nicht eingehen, das muss jeder für sich selber entdecken und bewerten, aber mir hat es echt gut gefallen!
Hinzuzufügen wäre noch, dass das Buch viele verschiedene Schauplätze bietet, womit verschiedene Personen bzw. Personengruppen verbunden sind, welche sehr viel Schwung und vor allem Spaß in die Geschichte bringen. Der Leser wird immer mehr an die Seiten gefesselt und das schon von der ersten richtigen Szene an.

Definitiv mit daran Schuld hat Julie Kagawa's Schreibstil. Auch bei den teilweise sehr langen Kapiteln, wird der Leser bei jeder Situation ins Buch gesogen, sodass die Seiten nur so dahinfliegen. Ich bin sehr gut durch das Buch durchgekommenen, habe teils poetische Textstellen entdeckt, die trotzdem die harte Realität wiederspiegelten. Allgemein ist der Schreibstil nicht nur durch die gekonnte Einsetzung von Wörtern beeindruckend, sondern auch durch diese unglaubliche Sogwirkung, die ein absolutes Muss bei einem guten Buch ist.

Unsere Protagonistin, Allie, ist ein von der Realität geprägtes Teenager-Mädchen, dass kein Blatt vor den Mund nimmt und weiß, was sie will. Sie ist unglaublich Willensstark und hat einen ebenso starken Überlebenswillen. Außerdem ist sie irgendwie ein kleiner Rebell, nicht wirklich auf Krawall gebürstet, aber auch nicht zimperlich, wenn es drauf ankommt. Ich finde sie echt cool und tough und bin mir sicher, dass man mit ihr locker in dieser Welt überleben könnte.
Die anderen Charaktere sind sehr abwechslungsreich gestaltet und zeigen obwohl sie teilweise nur kurz oder oberflächlich erscheinen, ein spezifisches Merkmal auf, dass sie auszeichnet. Einige haben halt voll einen an der Waffel, aber genau das hat mir gefallen und mich sogar beeindruckt, da ich das Gefühl hatte, dass unwichtige Charaktere ein wenig an Tiefe gewonnen haben.
Fazit: Alles in allem hat mich dieser Roman echt beeindruckt. Die Idee mit den Vampiren ist sehr gut ausgearbeitet und toll in der Geschichte verflochten, das apokalyptische Setting konnte mich absolut überzeugen, die Protagonistin ist tough und stark, die anderen Charaktere sind sehr abwechslungsreich und der Schreibstil hat Sogwirkung. Ich habe rein gar nichts an diesem Buch auszusetzen! Es gibt volle 5 Sterne.
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am 11. Mai 2016
Nach Twilight und all den unsäglichen Klonen war zu befürchten, dass Vampire in der All-Age-Literatur dauerhaft zu glitzernden, anzuschmachtenden Vegetarier-Nice-Guys (oder Good Girls) verkommen würden. Umso glücklicher macht es mich, dass ich rein zufällig über die Unsterblich-Reihe von Julie Kagawa gestolpert bin.

Obwohl die Autorin das Rad nicht neu erfindet (vor allem am Anfang kam mir das eine oder andere (alt-)bekannt vor), gelingt es ihr, eine spannende, packende Geschichte zu erzählen, die sehr gekonnt Aspekte sowohl des Vampir- als auch des Dystopiegenres aufgreift und mit einer dezenten Prise Romantik abrundet, ohne in Kitsch abzurutschen. Dabei kommt auch die Action nicht zu kurz, es mangelt nicht an Fluchten, Jagden und Schwert- und sonstigen Kämpfen.

Kagawas Figuren sind vielschichtig und glaubwürdig, und ja, Vampire dürfen hier noch echte Vampire sein: ob gut, schlecht oder etwas dazwischen, alle müssen sich dem Monster in ihnen stellen und laufen ständig Gefahr, dass der ewige Blutdurst sie schlussendlich in eine entmenschlichte Bestie verwandelt. Und nein, Tierblut trinken bringt auch nichts!

Fazit: vergesst Bella und die ganzen vampirischen Dünnbrettbohrer unserer Zeit, Allie haut sie alle weg, und das mit links!
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Unsterblich – Tor der Dämmerung
Julie Kagawa

Zugegeben, ich habe mir das Buch nur wegen dem Cover ausgesucht. Ich liebe dieses Cover!!
Julie Kagawa war mir natürlich ein Begriff, auch wenn ich vorher noch keines ihrer Bücher gelesen habe.

In einer Welt, in der Vampire herrschen, ist es besser, kein Mensch zu sein.

Das ist der erste Satz des Klappentextes. Und ich hatte wirklich sofort die schlimmsten Befürchtungen, denn Vampir-Liebes-Geschichten sind ja mittlerweile sehr ausgelutscht und da muss dann auch wirklich mal was Neues kommen.

In dem Buch geht es um Allie, ein asiatisches Mädchen, das mit ein paar anderen unregistrierten Menschen im Saum am Rande der Vampirstadt lebt. Auf der Suche nach Nahrungsmitteln wird sie von Verseuchten überwältigt und steht kurz vor dem Tod, als ein Vampir auftaucht und sie vor die Wahl stellt: zu dem zu werden, was sie immer gehasst hat oder zu sterben.

Der Schreibstil ist wirklich gut und flüssig. Kagawa benutzt einfache und klare Worte, aber der Jugendslang kam für mich teilweise etwas aufgesetzt und erzwungen rüber.
Ich hätte mich gefreut noch mehr über das Leben von Allie als Mensch zu erfahren, aber das war relativ schnell beendet. Anfangs wird sie sehr lange von ihrem Schöpfer Kanin über die Entstehung der Vampire, die Verseuchten und die Hierarchie unter den Vampiren aufgeklärt. In der Geschichte gibt es Meistervampire, Bastarde und Verseuchte. Das hat der ganzem Vampirsache etwas neues gegeben und es spannend gehalten.
Als Allie dann aber Zeke, den Sohn eines Pfarrers, kennenlernt, fangen die Klischees an zu triefen. Von „kann ich aufhören sein Blut zu trinken oder ist der Durst zu stark?“ bis hin zu „Ich liebe ihn zwar und er mich, aber ich werde jetzt mal gemein zu ihm sein um ihn vor mir zu schützen“ war alles dabei. Diese Vorhersehbarkeit hat mich wirklich genervt, denn wieder wurde Altbekanntes ausgelutscht vom feinsten. Spätestens ab diesem Zeitpunkt war mir Allison dann auch nur noch halb so sympathisch und ich habe angefangen sie als das zu sehen was sie ist: Kein gnadenloser Vampir sondern ein kleines Mädchen.

Ein Glück gibt es Zeke! Zwar nur ein Jahr älter als Allie, beweist wenigstens er Charakter, Stärke und Tiefgang.

Fazit: Das Buch ist an sich sehr spannend und gut geschrieben und es hätte sich gar nicht aus der Klischeekiste bedienen müssen, das hätte es nicht nötig gehabt.
Trotzdem ist der Roman sehr lesenswert und wer auf Fantasy – Dystopie- Vampirgeschichten steht kommt hier voll auf seine Kosten.

4 von 5
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