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Kundenrezensionen

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Kevin Smith ist ein fetter, fauler und filosofischer Tausendsassa (und das nicht nur nach eigenem Bekunden). So ist er sowohl Regisseur (Clerks, Dogma, Red State), als auch Comic-Autor (Green Arrow, Spider-Man), Schriftsteller, Kolumnist und Podcaster.

Eine Art Autobiografie liegt nun auch in deutscher Sprache mit "Tough Sh*t - Ein Fettsack mischt Hollywood auf!" vor. Und sie ist sehr lesenswert, wenn man sich erstmal über das seltsam gewollt-derbe Vorwort gequält hat. Denn hier berichtet Smith von den Cochones seines Vaters, denen er als Herrensahne entsprungen ist, erzählt, welcher Elternteil wohl welchen Körperteil des anderen Elternteils in den Mund oder andere Körperöffnungen genommen haben könnte, und so weiter. Nein, ein guter Einstieg ist das nicht geworden (und auch das Ende des Buches ist in meinen Augen, hmmm, würzig und für mich als Leser definitiv "too much information").

Dann jedoch kommt Smith' biografischer Abriss der Indie-Filmszene Hollywoods rund um den Filmverleiher Miramax (heute in der Hand des Disney-Konzerns) in Fahrt. Kevin Smith berichtet von seinen ersten Filmerfahrungen, erzählt von seiner früheren Jobs und auch, was er von den Schauspielern hält, mit denen er gearbeitet hat. Gerade sein Die-Hard(er)-Held Bruce Willis, mit dem er "Cop out" gedreht hat, muss ordentlich Federn lassen. Er wird als fauler Besserwisser und Griesgram porträtiert, der auf dem Set nicht gerade für gute und ausgelassene Stimmung sorgt. Smith wiederlegt auch die Falschmeldung, das Skript zu "Good Will Hunting" sei nicht von seinen Kumpels Ben Affleck und Matt Damon verfasst worden. Besonders lang hält sich Smith beim Bericht zu seinem letzten Film (Red State) auf, da er hiermit marketingtechnisch neue Wege beschritt. Seinem Regie- und Miramax-Kollegen Quentin Tarantino huldigt Smith und lässt hier munter den Fanboy durchblicken.

Smith erzählt vom Scheitern und vom Erfolg, und das immer amüsant, locker und amüsierend. Wenig Raum findet leider seine Tätigkeit als Comic-Autor in dem Buch, hier hätte ich mir etwas mehr gewünscht (andererseits beim deutschen Untertitel von "Tough Sh*t" aber auch nicht wirklich erwartet). Augenmerk legt der Autor auch noch auf seine aktuelle Tätigkeit: Podcasts.

So vergnüglich wie bemitleidenswert ist Smith' Schilderung, als er wegen seines Übergewichts aus einem Flugzeug geworfen wurde, und danach per Twitter gegen die Flugzeuglinie erfolgreich wetterte. Rührend ist der abgedruckte Essay, den Smith' Tochter über ihren Vater verfasst hat. Allerdings hört Kevin Smith' Buch leider so auf, wie es auch angefangen hat. Jetzt mit ziemlich expliziten Schilderungen, welchen Körperteil seiner Frau er am meisten liebt, und wie das Sexualleben im Hause Smith vonstatten geht.

Insgesamt aber eine definitive Leseempfehlung für alle Kevin-Smith-Fans. Von manchem wäre weniger sicher mehr gewesen (des Vaters Hodensack und weitere diverse Körperteile der Familie), von manchem hätte ich gerne mehr gelesen (Smith' Erfahrungen in der Comic-Branche).

Fazit: Vier von fünf Sterne und die Empfehlung, sich nicht vom Vorwort abschrecken zu lassen.

PS: Da fällt mir ein: Eine lobende Erwähnung muss auch die deutsche Übersetzung erfahren. Denn die vielen Insider-Gags und Nerd-Fachbegriffe (beispielsweise aus dem Star-Wars- oder Star-Trek-, aber auch Comic-Universum) wurden in meine Augen korrekt wiedergegeben. Ärgerliche Fehler (wie beispielsweise der Übersetzungsfehler in einem Stephen-King-Roman aus der Macht die Kraft (!) wurde) konnte ich nicht ausmachen! Bravo!
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TOP 1000 REZENSENTam 30. Januar 2013
Kevin Smith ist ein williger und harter Arbeiter und hat von »Mae Day« (1992) über »Clerks - Die Ladenhüter« (1994) und »Stirb Langsam 4.0« (2007) bis »Zack and Miri Make a Porno« (2008) und »Fanboys« (2009) an über 25 Filmen mitgewirkt - als Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur. Er steht für die etwas anderen Independentfilme, die als Jerseys bekannt wurden und mit denen er das Genre umkrempelte wie zeitgleich Quentin Tarantino. Ben Affleck, Jason Lee, Jason Mewes und Walter Flanagan sind vor allem wegen Kevin Smith bekannt, dem (!) Kevin Smith.

Ab 2001 und mit »Jay und Silent Bob schlagen zurück« spielte in seinen Filmem auch seine Ehefrau Jennifer Schwalbach mit. Kevin Smith hat Bruce Willis als Schauspieler-Kollege und als dessen Regisseur ertragen (müssen) und eine unglaubliche Talkrunde in der vollbesetzten Carnegie Hall geführt, die dafür und bis dahin vollkommen ungeeignet schien.

Ganz nebenbei wurde er, der »dick« als Begriff für sich selbst zu schwach findet, immer »fetter«. Daher der Untertitel »Ein Fettsack mischt Hollywood auf«. 105 Kilo ist für ihn eher die untere Grenze in schlanken Tagen. Fragt sich, bei welcher Körpergröße. Um im Flugzeug bequem zu sitzen, kauft Kevin Smith vorsorglich zwei Tickets für zwei Plätze nebeneinander. Bis zu jenem Airline-Skandal, der um die Welt ging. Diese Episode aus seinem Leben ist ihm in »Tough Sh*t« ein fast schon drehbuchreifes Kapitel wert.

Kevin Smith ist einer der vielseitigsten Kulturschaffenden in Hollywood, von Filmen über Talkshows, Blogs bis hin zu Comics und Podcasts macht er alles, was ihm zwischen den Mahlzeiten in die Quere kommt. Dass seine Lieblingswörter aus Regionen südlich der Gürtellinie - von Normalgewichtigen -stammen, geht bei seinen sonstigen Fähigkeiten ziemlich in die Hose. Das dicke Leute nicht alles zwischen den großen Zehen nur zum Pinkeln nutzen, wird sich schon jeder Jugendiche denken können. Kevin Smiths Versuch, sein biographisches Buch mit pubertären Inhalten zu befruchten, finde ich schon deshalb ziemlich überflüssig.
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VINE-PRODUKTTESTERam 7. September 2014
Eins vorweg: Obwohl Kevin Smith aus seinem Leben erzählt, ist dieses Buch keine richtige Autobiographie, sondern eher als ein Was-ich-noch-zu-sagen-hätte-Schmöker zu betrachten. Kevin Smith erzählt von einigen einschneidenden Erlebnissen in seinem Leben (gern auch mal in ziemlich derber Sprache), schwärmt dann aber zwischendurch auch gern über Eishockey, Kiffen und die Treffen mit seinem Helden (!) Quentin (!) Tarantino (!). Zwar versucht Kevin Smith beim Erzählen chronologisch vorzugehen, springt aber manchmal munter hin und her oder ergibt sich seitenlang über Nichtigkeiten. So amüsant es auch ist, mehr über seinen Filmdreh mit Bruce Willis zu erfahren, hätte das ganze trotzdem keine 27 Seiten füllen müssen. Ebenso das Kapitel, in dem Kevin über 39 Seiten von seinem schlimmsten Flug-Erlebnis und dessen Nachwirkungen berichtet. Anders herum spart er sich bei den Details über seinen oder den Werdegang mancher seiner Filme (wie zum Beispiel „Mallrats“) ziemlich aus. Gleiches trifft auf seine Comicleidenschaft zu. Dass er unter anderem eine komplette Mini-Serie des Marvel-Helden Daredevil geschrieben hat, wird mit keinem Wort erwähnt. Viel wettmachen kann Smith allerdings mit haufenweise witzigen Kommentaren und Anekdoten zwischendurch. Außerdem ist und bleibt es interessanter Tatsachenbericht über einen, der in Hollywood einen ganz guten Durchblick hat. Und es macht Lust, sich mal wieder einen seiner Filme anzusehen.
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am 24. März 2013
Das Buch ist reine Selbstbeweihräucherung. Wer das vor dem Kauf des Buches allerdings nicht schon wusste ist selber Schuld.

TROTZ ALLE DEM : Es ist super lustig geschrieben, geht auf diverser Vorfälle in die Smith verwickelt war nocheinmal genau und detailreich ein, und überzeugt einen einfach von der Tatsache, das Smith - Indie-Filme-Macher" und Tausendsasa mit dem Podcast Imperium "Smodcast" es einfach geschafft hat - und trotzdem einer von uns ist. Eben ein ganz normaler Mensch :)
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am 8. November 2013
Heute möchte ich mal meine Meinung zu diesem Klotz Papier (ok, Klötzchen) zum besten geben.

Ich kenne Kevin Smith in erster Linie durch seine Rolle als Silent Bob. Ich fand diesen zumeist absolut nichts sagenden (Achtung Doppeldeutig) Charakter auf anhieb genial. Im Grunde war ich also zuersteinmal Silent Bob Fan. Später dann beschäftigte ich mich mit der eigentlichen Person Kevin Smith.

Natürlich gehört dazu dieses Buch zu lesen.

Und ich muss zugeben, auch wenn ich den Humor von Kevin Smith genial finde war der Anfang des Buches ziemlich "schwierig" - ich will nicht vor greifen aber es geht um Lobpreisungen von Körperflüssigkeiten und den Körperteilen seines Vaters aus diesen die Flüssigkeiten stammten. Aber ich glaube man muss diese ersten Seiten als eine Art "Auslese" der Leser sehen. Wer sich durch diese Seiten kämpft ohne das Buch in die Ecke zu legen und nie wieder anzufassen "ist es Wert" auch den rest zu lesen, der dann zum Glück etwas weniger hart zur Sache geht.

Was folgt sind einige sehr interessante Einblicke in das Filmgeschäft und ein etwas anderes Bild von der Person Kevin Smith. Da wird gesagt was Phase ist. Das auch mal ein Joint geraucht wird um abzuschalten, oder dass Stars zu denen man Aufschaut unter Umständen auch einfach Vollidoten sein können. Dass Unternehmer sich irgendwann selbst verraten und Ihre ehemaligen Ideale über Bord werfen und doch werden wie alle anderen. Und natürlich dass man den Kampf mit Fluggesellschaften aufnehmen kann... aber am Ende sich vielleicht selbst schadet.

Insgesamt muss ich sagen finde ich das Buch sehr gelungen. 4 Sterne anstatt 5 gibt es nur wegen der schwierigen Einführung und weil man etwas aufpassen muss wer wer ist und wer was macht, hier verliert man ab und an den Überblick.

Ansonsten aber eine klare Empfehlung, sofern man sich denn für die Person Kevin Smith und / oder das (kleine) Filmgeschäft interessiert.
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TOP 1000 REZENSENTam 10. Oktober 2013
Sehr amüsante Autobiographie von Kevin Smith alias Silent Bob, der die Welt mit spaßigen Indiefilmen wie Clerks, dem grandiosen Dogma, dem durchgeknallten Red State und weiteren Perlen beglückte und dabei stets unberechenbar blieb.

Smith ist ein Vorzeigeexemplar von einem Nerd und ein großer Freund von derber Sprache, was sich wie ein roter Faden durch das Buch zieht. Wer da etwas zart beseitet ist und schon beim A-Wort zusammenzuckt, sollte besser die Finger von diesem Buch lassen, denn Smith huldigt gleich auf den ersten Seiten das Glockenspiel seines Vaters und beschreibt blumig das Samenwettrennen in seiner Mutter, aus dem er bekanntermaßen als Sieger hervorging und wertet das auch gleich als seinen größten, niemals mehr zu steigernden Triumph.

Im Anschluß erfährt man dann viel über die Entstehung seiner Filme, über seine Comic- und Filmleidenschaft, seiner Gras- und Eishokeybessenheit und eine ganze Menge aus dem Privatleben des liebenswerten Moppels.

Ich fand die Kapitel, die jeweils eine bestimmte Geschichte oder Entstehungsprozess eines Filmes beschreiben, mal mehr, mal weniger amüsant.

Mein Highlight waren definitiv die Dreharbeiten mit Oberdiva Bruce Willis, wo ich mehrfach unbeherrscht lachen musste. Auch die Anekdote, wie er wegen Übergewicht aus dem Flugzeug geschmissen wurde, hat mich sehr erheitert. Dafür langweilten einige Geschichten, wie der Bericht über seine Eishokeyleidenschaft mich persönlich etwas und ich hätte gerne weitergeblättert. Geschmackssache, jemand der Interesse an diesem Sport hat, sieht das vermutlich komplett anders.

Fazit: Nettes, nicht wirklich spektakuläres Buch, für Fans von Kevin Smith Pflichtlektüre, für Geeks und Nerds auf jeden Fall einen Blick wert!
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am 10. September 2013
...und das nicht zu knapp, denn Smith (der "Silent Bob" aus den "Jay und Silent Bob"-Filmen) spricht resp. schreibt ziemlich offen darüber, wie Willis sich bei den Dreharbeiten zu "Cop Out`" aufgeführt hat. Ansonsten schreibt Smith zumindest am Anfang etwas frivol bzw derb, aber das läßt gleich nach dem ersten Kapitel deutlich nach und geht dann eher ins normale über. Interessant ist es auch zu erfahren, wie Smith an sich ans Filme-machen rangeht und welche Kontroversen es in den USA um seinen Film "Red State" gab. Auf jeden Fall lesenswert, aber man sollte schon mit den Filmen von ihm vertraut sein (vor allem "Clerks" 1 und 2, ansonsten versteht man viele Anspielungen nicht).
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am 19. April 2013
Kevin Smith ist Filmemacher (Dogma, Chasing Amy, Clerks) und Schauspieler (Silent Bob) mit einer rebellischen Einstellung zu Hollywood und Blockbusterfilmen. Dass man es als Indy-Filmemacher nicht leicht hat und ziemlich viel krasses Zeug erlebt, kann man sich vorstellen. Und Kevin erzählt hier genau diese krassen Sachen und seinen Werdegang vom Filmgeek zum Filmemacher.

Der Anfang ist heftig. Die Widmung und das erste Kapitel sind skurril und latent eklig. Mir kommt es vor, als ob Kevin versucht, da eine Sperre für biedere Menschen einzubauen. Das heftigste zuerst, damit unpassende Leser gar nicht erst weiterlesen. Wer weiterliest, kann sich amüsieren.

Aber gleichzeitig ist dieser Einstieg auch mein Grund für ein maues Gefühl, nachdem ich mit dem Buch durch war. Smith setzt mit seinem krassen Einstieg die Latte für die folgenden Geschichten sehr hoch – und kann sie meiner Meinung nach nicht erreichen. Nach diesem Einstieg war der Rest des Buches zwar okay, aber nicht so gut, wie erwartet. Heyne hat das ja ganz klug gemacht mit der der Heyne Hardcore-Sparte. Hier kann man all die Bücher veröffentlichen, die für das normale Publikum zu heftig sein könnten. Die Romane von John Niven erscheinen in Deutschland beispielsweise dort. Aber abgesehen vom Einstieg, hätte man das Buch auch überall anders veröffentlichen können. Dieses Buch kann also auch enttäuschen. Und hat mich auch ein wenig enttäuscht. Dennoch:

Wenn man seine Filme kennt und mag, ist das Buch ein toller Einblick und Hintergrundbericht. Kevin schreibt flüssig und lustig, man kann die 334 Seiten gut runterlesen. Wer noch nie etwas von Kevin gehört hat, wird vom Einstieg eh abgeschreckt sein.
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