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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beinhart!
Ein grandioser SF. Nicht daß die Thematik besonders baxterisch-
großkotzmisch wäre, eher im Gegenteil - diese Prothetik ist schon
fast heute möglich (und dies ist meine einzige kleinliche
Nörgelei: wieso erfindet die Firma in schneller Folge alle
möglichen Teile bzw. wieso wurden die dann noch nicht von
anderen...
Vor 17 Monaten von Hauke Reddmann veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Beeindruckend
Max Barry's Buch ist durchweg interessant und flüssig geschrieben. Bis kurz vor Ende ist die Handlung sehr spannend aufgebaut, verliert aber am Ende ein wenig. Dort geschieht alles sehr schnell und man wird vor vollendete Tatsachen gestellt.

Einige Logik- oder Handlungslücken tauchen zwar auf aber diese sind eben für die Handlung notwendig und...
Vor 16 Monaten von Trent veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beinhart!, 20. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Maschinenmann: Roman (Broschiert)
Ein grandioser SF. Nicht daß die Thematik besonders baxterisch-
großkotzmisch wäre, eher im Gegenteil - diese Prothetik ist schon
fast heute möglich (und dies ist meine einzige kleinliche
Nörgelei: wieso erfindet die Firma in schneller Folge alle
möglichen Teile bzw. wieso wurden die dann noch nicht von
anderen erfunden?). Aber der Roman ist extrem konzentriert.
Man hätte mühelos mit überflüssigem Gesülze alles auf die
dreifache Seitenlänge (also dreifaches Honorar?!) bringen
können. Man haue diesen Roman den Dummschwätzern um die Ohren,
die ihre 1000-Seiten-Schwarzloch-Wälzer damit verteidigen,
sie bräuchten den Raum, um ihre Charaktere zu entwickeln.
Pöh! Das hier sind ganz abgedrehte und trotzdem überzeugende
Charaktere. Besonders der Ich-Erzähler, ein leicht autistisch-
soziopathisch angehauchter Wissenschaftler, der nach dem Motto
"Lieber Bein ab als arm dran" handelt. Sagte ich Wissenschaftler?
Na, eher Ingenieur. Problem? Lösung. Hoppla, noch ein Problem.
Lösung! Autsch! Megaprobleme! Allgemeine Schutzverletzung in
Modul "Soziale Interaktion"! Dieser Mann ist ein schlagendes
Argument für die Bonobo-Gesellschaft, in der alle Probleme
mittels Sex gelöst werden. Hätte sich inna Jugendzeit mal eine
Tussi seiner erbarmt, wäre alles ganz anders gekommen.
So aber: Gefährlich überkräftige Cyborgteile+plötzliche Liebe+
skrupellose Firma -> totales Chaos. In einer ironischen Wendung,
die der kosmische Kicherfaktor so liebt, lus ich diesen Roman
ein paar Wochen nach der Affäre Pistorius. Gewisse Anklänge
sind nicht abzustreiten, oder?

Für "Mein bester SF 2013" ist das Jahr noch lang, aber alle
Konkurrenten müssen sich schon mal warm anziehen. *****
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gibt es einen perfekten Menschen?, 22. Juli 2012
Von 
Patrick Linke "ka296" (Weingarten) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Maschinenmann: Roman (Broschiert)
Wissenschaftler Charlie Neumann verliert ein Bein und konstruiert sich eine perfekte Prothese. Doch dabei bleibt es nicht. Er perfektioniert auch sein zweites Bein und hört bei den Händen noch lange nicht auf... Vom Mensch zur Maschine mit einem Hauch Wahnsinn. Perfektes Buch!! (****)

Zitat gefällig?
"Man kann nicht meistens vollkommen sein. Oder manchmal. Entweder man ist vollkommen oder nicht. Und ich glaube nicht, dass die Biologie etwas Vollkommenes schafft. In der Biologie geht es um leistungsfähige Annäherung. Gut genug lautet ihre Devise. Ein Vakuum ist vollkommen. Pi ist vollkommen. Das Leben nicht."
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Perfektion des Ingenieurs, 4. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Maschinenmann: Roman (Broschiert)
Charlie Neumann ist Ingenieur bei 'Better Life', einem Konzern, der Rüstungsgüter ebenso entwickelt wie Werkstoffe und anderen technischen Fortschritt. Charlie Neumann ist auch einer, der mit Menschen nicht sonderlich zurecht kommt, keine privaten Kontakte pflegt, den durchaus die nackte Panik überkommt, wenn er sein Smartphone nicht findet, der aber über die Telefonier-Funktion dieses Handys kaum informiert ist. Braucht er nicht. Charlie entwickelt und forscht, sein inneres Streben ist die Verbesserung, die Perfektion.

Bei einem Arbeitsunfall verliert er ein Bein zwischen zwei Metallzwingen. Während der Genesung lernt er Lola kennen, die Prothetikerin, und ist unzufrieden. Der Ingenieur in ihm will sich nicht mit mangelhaften Hilfsmitteln abfinden, die in seinen Augen selbst die modernste und beste Prothese nur ist. Er macht sich daran, eine eigene Prothese zu bauen. Erst mal ein Bein. Und spürt währenddessen, wie er sich Lola innerlich nähert. Eine verwirrende Erfahrung. Warum er sich Lola so nahe fühlt? Auch das hat Gründe, die ihm noch gar nicht bekannt sind, denn aus ihrer eigenen Geschichte heraus kennt Lola nicht nur den Wert jedes einzelnen menschlichen Körperteils, sondern auch den 'Überlebenswert' einer funktionierenden Prothese. Die bei ihr nur nicht so offensichtlich vorliegt.

Charlie hat Erfolg. Und ärgert sich, dass nun ein Bein die 'normale' biologische Leistungsfähigkeit so sehr überschreitet, das andere Bein aber doch nur schwach weiter aus Haut und Knochen einschränkt. Der Leser ahnt zu diesem Zeitpunkt bereits, was passieren wird. Und erlebt ebenso mit, wie in der Firma Charlies die Abteilung für ein 'besseres Leben' immer größer wird, immer mehr Innovationen entwickelt werden. Hände, Augen, Schnittstellen, Arme, Haut, Körper, nichts scheint mehr unmöglich und selbstverständlich tritt umgehend auch die militärische Nutzung vor die Augen Manager.

Wobei Charlie mittlerweile erstaunt feststellt, dass ein gewisses Eigenleben der 'Neuteile' spürbar wird. Wer kontrolliert wen? Wie verändern entwickelte, neuronale Schnittstellen das Verhältnis seines Gehirns zu den 'fremden' Körperteilen? Und wie passt in diese Suche nach ständiger Perfektion dieses anfällige, merkwürdige, nicht zu berechnende 'Gefühl' Lola gegenüber? Ein Gefühl, dass 'die Firma' nicht gutheißen kann, denn Charlie ist zu wertvoll mit seinen Innovationen, als ihn den Gefahren eines 'normalen' Lebens noch auszusetzen.

Technik gegen biologische Grenzen, Verantwortung gegen Profit, Innere Entwicklung gegen äußere 'Perfektion', Seele gegen Materie, ein nicht nur innerer Kampf entbrennt, auch äußere Bedrohungen werden sich Charlie in den Weg stellen.

Max Barry legt einen Science-Fiction Roman vor, der sich vielfachen Fragen technischer Machbarkeit und innerer Grenzen eines technischen Fortschritts temporeich und durchaus mit Action-Sequenzen versehen zuwendet.
Spannend bis zum Schluss bleibt die Frage, wie der Kampf Charlies gegen seine Firma ausgehen wird, aber auch, wie und wohin sich seine innere Haltung sich entwickeln wird. Verliert er sich in seinen 'Bessern Teilen'? Findet er sich selbst durch all dieses hindurch? Ist die 'Summe der Teile größer als das Ganze'? Fragen, die durch das Ende des Buches noch einmal fast paradox beantwortet werden. Unterhaltsam und spannend in allerdings eher einfacher Sprache geschrieben, wirft Barry innere Fragen des technischen Fortschritts auf, die durchaus bedenkenswert sind.
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5.0 von 5 Sternen Auf jeden Fall clever, 9. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Maschinenmann: Roman (Broschiert)
Dieses Buch wurde mir über einen Radiosender zu neuen Buchvorstellungen empfohlen und seit diesem Buch bin ich ein riesengroßer Fan von Max Barry- eben weil er die Geschichte so brilliant geschrieben hat, dass ich keinen Vergleich auf Anhieb mit einem anderen Autor finden konnte. Die Geschichte hat mir einfach gut gefallen und ich habe dann blind weitere Bücher von ihm geholt und es bis heute nicht bereut. Vielleicht ist die Geschichte nicht für jeden etwas, das muss jeder für sich heraus finden. Aber zum Thema Mensch, Zukunft und Maschine ist dies eine clevere Geschichte, die bei mir noch lange nachgehallt hat. Max Barry hat mich mit diesem Buch gepackt.
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5.0 von 5 Sternen klasse Buch, 13. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Maschinenmann: Roman (Broschiert)
Sehr zu empfehlen!
Meinen geschmack hat es voll getroffen, aber wir sicherlich nicht für jeden so sein, da es schon etwas abgedreht ist.
Am besten den Klappentext lesen:)
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5.0 von 5 Sternen Sache gut., 1. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Maschinenmann: Roman (Kindle Edition)
Ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend und aufreibend. Könnte man super für den Ethik-Unterricht heranziehen, wie z. B. "Schöne neue Welt". Werde mich jetzt auf die anderen Bücher von max stürzen.
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3.0 von 5 Sternen Beeindruckend, 1. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Maschinenmann: Roman (Broschiert)
Max Barry's Buch ist durchweg interessant und flüssig geschrieben. Bis kurz vor Ende ist die Handlung sehr spannend aufgebaut, verliert aber am Ende ein wenig. Dort geschieht alles sehr schnell und man wird vor vollendete Tatsachen gestellt.

Einige Logik- oder Handlungslücken tauchen zwar auf aber diese sind eben für die Handlung notwendig und sorgen auch nicht dafür das man sich dauernd fragt wieso auf solche Ideen noch niemand zuvor gekommen ist.
Die Charaktere sind, obwohl durch wenige Beschreibung sehr klar verständlich und glaubwürdig (bis auf die Ärztin mit ihrem Tick).

Zusammengefasst ein Buch das ich durchaus empfehlen kann ohne das es nun ein Überflieger schlechthin ist.
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5.0 von 5 Sternen Körper werden überschätzt..., 7. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Maschinenmann: Roman (Broschiert)
Ein unterhaltsames schnelles Buch, das Spaß macht und sicher bald verfilmt wird. Die allerletzte Szene hat er allerdings bei Roald Dahl geklaut, ich sage nur: Gehirn in Nährlösung...
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5.0 von 5 Sternen Am Ende hat Liebe die besseren Schaltkreise., 26. Juni 2012
Von 
Peter Kensok "Globalscout" (Stuttgart) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Maschinenmann: Roman (Broschiert)
Die Geschichte landet irgendwo zwischen »Robocop« und dem Gehirn als unabhängiges Etwas. Aber angenommen, der Rest ist für den Besitzer so was von uninteressant, dann kann zumindest Dr. Charlie Neumann ganz gut damit leben.

Charlie Neumann wollte schon als Kind nicht nur Zugführer, sondern besser noch der Zug selbst sein. Als er das weltberühmte Massachusetts Institute of Technologies (MIT) verlässt und sich von der Waffenfirma Better Future engagieren lässt, weiß er vor allem, dass sein Körper unvollkommen ist. Auf der Suche nach seinem Handy hat er Unglück im Glück und gerät in eine Zwinge. Dieser automatische Schraubstock zwackt ihm prompt ein Bein ab. - Kann ja mal passieren.

Der findige Ingenieur entdeckt bald, dass ein einzelnes künstliches Bein nur die halbe Miete ist. Nur die Prothetikerin Lola Shanks kann nachvollziehen, dass er nicht vollkommen durchgeknallt ist, als es zu Neumanns zweiter Begegnung mit der Zwinge kommt. Kurz danach ist er, was seine Mobilität betrifft, unterhalb der Gürtellinie optimiert. Und sein Arbeitgeber wittert ein Geschäft.

Die Geschichte wird kompliziert, als Charlie entdeckt, dass auch Lola mehr oder weniger von einem Motor angetrieben wird, der seine eigenen Schaltkreise - Liebe hin oder her - zu stören beginnt. Am Ende kann er sich nur noch auf sein Gehirn verlassen und endet quicklebendig auch als solches.

Spannend und witzig geschrieben - und mit einer gehörigen Portion Technologiegläubigkeit. Ich bleibe trotzdem dabei, dass möglichst viel Natur die bessere Alternative ist. Aber das muss mit Max Berry und seinem »Maschinenmann« jeder selbst herausfinden.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Roboterroman mit Herz!, 31. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Maschinenmann: Roman (Broschiert)
Seit Logoland bin ich ein echter Fan von Max Barry und ich muss sagen, Maschinenmann ist sogar noch eine Ecke besser.
Nachdem er bei einem Arbeitsunfall ein Bein verloren hat, schafft der Wissenschaftler Charlie Neumann mit einer genialen Prothese Abhilfe. Von da an verbessert" er sich mit immer neuen künstlichen Körperteilen. Die Schrittweise Verwandlung vom Mann zur Maschinen ist nicht nur enorm lustig beschrieben, sondern auch sehr rührend (das Ende verrate ich lieber noch nicht :) und regt zum Nachdenken an. Jedenfalls ertappe ich mich manchmal dabei, dass ich mir ohne mein Handy irgendwie amputiert" vorkomme. Daumen hoch für dieses witzige und intelligente Buch!
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Maschinenmann: Roman
Maschinenmann: Roman von Max Barry (Broschiert - 21. Mai 2012)
EUR 14,99
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