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4.0 von 5 Sternen Odd Thomas gegen „Das Böse“
Das muss man schon mögen, diese Figur des Odd Thomas und wie Dean Kontz diese auch schon in den vorhergehenden Bänden angelegt hat.

Trocken, ironisch und selbstironisch bis zur Überzeichnung, immer einen, teils auch verqueren, Scherz im Sinn, so dass man als Leser zunächst kaum in bedrohliche Stimmung gerät. Trotz oft gefährlicher...
Vor 18 Monaten von M. Lehmann-Pape veröffentlicht

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider nicht mehr so cool...
Der junge Grillkoch Odd Thomas, wie immer ausgestattet mit seinen paranormalen Fähigkeiten, ist in „Schwarze Fluten“ mit seiner hochschwangeren Begleiterin Annamaria zu Gast auf Roseland. Obwohl die beiden sich noch nicht sehr lange kennen, verbindet sie ein unsichtbares und zudem rein platonisches Band. So ist es dann auch kein Wunder, dass Odd Thomas...
Vor 17 Monaten von Horror and more veröffentlicht


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Odd Thomas gegen „Das Böse“, 14. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Schwarze Fluten: Roman (Gebundene Ausgabe)
Das muss man schon mögen, diese Figur des Odd Thomas und wie Dean Kontz diese auch schon in den vorhergehenden Bänden angelegt hat.

Trocken, ironisch und selbstironisch bis zur Überzeichnung, immer einen, teils auch verqueren, Scherz im Sinn, so dass man als Leser zunächst kaum in bedrohliche Stimmung gerät. Trotz oft gefährlicher Momente im Buch.
Selbst wenn Odd direkt angegriffen wird, verzweifelt die Griffe eines Futterkastens von Innen festhält, während von Außen bestialische Kreaturen an der Kiste rütteln, selbst da durchbrechen die lockeren Haltungen Odds das gewohnte Schema eines Grusel-Schockers.

„Diesen Gestank als Körpergeruch zu bezeichnen, wäre so unangebracht gewesen wie zu sagen, ein fauliger Kohlkopf würde nicht so gut duften wie eine Rose“.

Odd, der seine besonderen Gaben und Talente hat, der die Geister Verstorbener sieht, ist mit seiner weiblichen Begleitung auf Roseland zu Gast. Eine Begleitung, hochschwanger, die er vor kurzem erst kennengelernt hat und deren Schutz er intuitiv übernommen hat. Odd und Annamaria spüren ein untrennbares Band zueinander, das nichts mit der alten Mann-Frau Geschichte zu tun hat („Was immer uns verband, Romantik war nicht dabei“). Und ein weiblicher Geist, der ihn flehentlich bittet, auf ein, ihm noch unbekanntes Kind aufzupassen.

Noah Wolflaw (Nomen est Omen), erfolgreicher Filmproduzent, ist Herr von Roseland und, so scheint es, zumindest informiert über die unerhörten, dämonischen Vorgänge auf dem Anwesen. Vorgänge, die Odd erlebt, aber nicht wirklich einordnen kann. Wie auch nicht die kryptischen Warnungen des Gedichte lesenden Wachmannes Henry.

So streift Odd durch diese Ländereien auf dem „Grat zwischen hier und drüber“, versucht, die merkwürdigen Personen und Ereignisse einzuordnen, die ihm begegnen, sucht das ominöse Kind und erlebt Seite für Seite, wie das Gefühl drohender Gefahr stärker wird.

Umgehend und mitten hinein wirft Dean Kontz den Leser in diesem Buch. Schon in den ersten Szenen ist klar, dass hier das Übernatürliche und Dämonische eine entscheidende Rolle spielen wird, kein langsames „Anschleichen“ von Grusel, sondern direkt mitten hinein, das ist der Weg dieses Buches.
Ein Weg und eine Suche, ein sich Erwehren der Gefahren, an der Odd Thomas den Leser wie in einem ständig vor sich her laufenden inneren Selbstgespräch teilhaben lässt. Trocken, ironisch, aber auch mit düsterer Seite. Und dennoch letztlich immer wieder seine „beschwingte“ Haltung einnimmt.

„Wieso ich so beschwingt bin, weiß ich auch nicht. Wenn mir irgendwann klar wird, wieso ich selbst in der dunkelsten Dunkelheit noch Humor aufbringe, wird der Leichenbestatter womöglich meine Nummer wählen“

Eine besondere Form voller Humor und mit legerer Hauptfigur wählt Dean Kontz in diesem Thriller, ohne die ernsthafte Bedrohung und die „Bösen Kräfte“ lächerlich zu gestalten. Eine andere, anregende und interessante Unterhaltung, die das Buch bietet.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider nicht mehr so cool..., 24. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Schwarze Fluten: Roman (Gebundene Ausgabe)
Der junge Grillkoch Odd Thomas, wie immer ausgestattet mit seinen paranormalen Fähigkeiten, ist in „Schwarze Fluten“ mit seiner hochschwangeren Begleiterin Annamaria zu Gast auf Roseland. Obwohl die beiden sich noch nicht sehr lange kennen, verbindet sie ein unsichtbares und zudem rein platonisches Band. So ist es dann auch kein Wunder, dass Odd Thomas sich für das Mädel verantwortlich fühlt und sie beschützt, wo er nur kann.
Der imposante Landsitz Roseland gehört Noah Wolflaw, einem erfolgreichen Filmproduzenten, der mitunter selbst bemerkt hat, dass es auf seinem Anwesen nicht mit rechten Dingen zugeht. Natürlich lässt Odd Thomas sich diese Gelegenheit nicht entgehen und beginnt, den Dingen auf den Grund zu gehen. Als wäre das nicht schon stressig genug, bittet ihn auch noch eine Geisterfrau um Hilfe. Odd soll ihr verschwundenes Kind finden und ihr zur letzten Ruhe verhelfen.
Schneller als gedacht, befindet unser Held sich mitten im Chaos, denn wenn merkwürdige Kreaturen zum Angriff übergehen, Mausoleen schreckliche Geheimnisse verbergen und der Tag plötzlich zur Nacht wird, ist die Zeit zum Handeln gekommen.

„Schwarze Fluten“ ist inzwischen der fünfte Teil aus der Reihe um den jungen Odd Thomas.
Nach einer länger andauernden „Koontz-Flaute“ meinerseits, konnte diese Reihe mich endlich wieder für die Werke dieses Autors begeistern.
Dennoch stellten sich bei mir nach den ersten drei Teilen bereits leichte Ermüdungserscheinungen ein, die ich mir auch unter größten Bemühungen nicht verkneifen konnte.

Die Geschichte präsentiert sich dem Leser aus der Sicht des Hauptprotagonisten Odd Thomas, der sich mit allerhand Abenteuern und nebenher auch reichlich mit der Welt und sich selbst beschäftigt.
Wie viele Vorredner bereits bemerkten, kommt Odd nicht wirklich wie ein junger Mann Anfang zwanzig rüber. Seine eher tiefsinnigen Gespräche und Gedanken, kombiniert mit seinen außergewöhnlichen Fähigkeiten, lassen ihn unfreiwillig um Jahre, wenn nicht sogar um Jahrzehnte, altern.
Das tut der Spannung zwar nicht weh, sorgt aber zwischendurch immer wieder für ein merkwürdiges Gefühl. Ich möchte mir ständig diesen jungen Burschen vorstellen, bekomme aber nie so wirklich das Bild eines Mannes im mittleren Alters aus dem Kopf, der schon alles gesehen und alles erlebt hat.
Statt sich so sehr auf Odd zu konzentrieren, hätte den anderen Charakteren vielleicht etwas mehr Zuwendung ganz gut gestanden.
Die schwangere Annamaria kommt mir ein wenig zu geheimnisvoll daher. Aber vielleicht sollten ihre mysteriösen Aussagen den Leser, der mitunter immer frustrierter wird, bei der Stange halten.

In der Regel sind gesellschafts- und medienkritische Seitenhiebe ab und zu ganz nett. Man schmunzelt, wenn man erkennt, wer oder was da gerade einen Schlag ins Genick erhalten hat. Irgendwann wird es aber zu viel. Ich erspare uns allen jetzt eine Liste der Personen, Filme und Dingen, die in „Schwarze Fluten“ ihr Fett weg bekommen.
Eigentlich möchte ich nur gut unterhalten werden. Seine Ansichten über Gott und die Welt und die Kritik an den verschiedensten Dingen dieses Lebens muss Koontz uns Lesern nicht unbedingt so aufdringlich auf's Auge drücken.
Diese Menge philosophischer Kundgebungen sorgte schließlich auch für unnötige Längen und von meiner Seite aus für einen Hauch von Langeweile.

Dennoch wartet Koontz mit ordentlich Action auf, die ein wenig über die oben genannten Kritikpunkte hinweg tröstet. So darf der Leser sich dann auch über verschiedenste Elemente wie z.B. Zeitreisen, Monster, Geister und eine gute Portion Humor freuen, die den Roman letztlich noch so eben retten.

Fazit:
„Schwarze Fluten“ von Dean Koontz hat mich leider nicht so gut unterhalten wie ich es mir erhofft hatte. Schade, dass diese Reihe sich von einem spannenden Pageturner in einen schnöden Fortsetzungskrampf verwandelt hat. Für Fans von Odd Thomas sicherlich noch immer ein kleiner Schatz im Buchregal – für mich jedoch der Punkt, an dem ich mich für immer von dieser Reihe verabschieden möchte.

Die Originalrezension befindet sich auf meinem Blog
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Odd Thomas is back!, 5. Februar 2013
Von 
Hamlet - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Schwarze Fluten: Roman (Gebundene Ausgabe)
Zugegeben, die Inhaltsangabe hört sich ziemlich wild an - eine Mischung aus Thriller, Horror und Mystery - und hat mit dem, was ich üblicherweise lese, nicht viel zu tun. Aber die Bücher von Dean Koontz mag ich gerne zwischendurch, weil sie pure Popcorn-Unterhaltung sind und man sie ohne großes Nachdenken konsumieren kann.

Und gerade die Odd Thomas-Reihe finde ich schon alleine wegen der Hauptfigur sehr originell: Odd arbeitet als Koch in einem Imbiss und gerät wegen seiner Gabe, die Geister von Toten zu sehen und nonverbal mit ihnen zu kommunizieren, immer wieder in Situationen, die ich gelinde gesagt als sehr wirklichkeitsfern bezeichnen würde.

Aber ich mag diesen Protagonisten, denn er ist liebenswürdig, freundlich, bescheiden und sehr ironisch, wenn er seine Erlebnisse aus der Ich-Perspektive erzählt.

Dean Koontz schreibt böse Geschichten, gruselige Märchen, an deren Ende, wie in dieser Gattung üblich, der edle Held, dessen Moral und Wertesystem über jeden Zweifel erhaben ist, die bösen Mächte besiegt und das Gute über das Böse triumphiert.

Schwarze Fluten" ist das fünfte Buch der Reihe, eine in sich abgeschlossene Geschichte, so dass auch ein Neueinsteiger der Handlung ohne Probleme folgen kann. Allerdings wird die Hauptfigur im Laufe der Serie facettenreicher, weshalb ich eher empfehlen würde, die Reihenfolge zu beachten.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie ein schlimmener Traum nach einem kräftigen Schlag auf den Kopf, 25. Januar 2013
Von 
Peter Kensok "Globalscout" (Stuttgart) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Schwarze Fluten: Roman (Gebundene Ausgabe)
Den Originaltitel »Odd Apocalypse« für »Schwarze Fluten« finde ich eigentlich besser. Aber wahrscheinlich wären die neuen englischkundigen Koontz-Leser dann über das »odd« gestolpert, das für »merkwürdig« steht. An Apokalypse habe ich schon nach wenigen Seiten gedacht, und merkwürdig ist der Held Odd Thomas ohnehin.

Odd Thomas, 22 Jahre alt und im richtigen Leben Grillkoch, hat soviel Weisheit und Erfahrungen mit dem Jenseitigen, dass er eigentlich schon seit Jahrhunderten auf einem Besen reiten müsste. Jetzt zieht er mit der 18-jährigen, anscheinend ewig hochschwanger bleibenden Annamaria nach Roseland, den Landsitz eines mächtigen Filmproduzenten. Schon bald erscheint ihm auf einem altfriesischen Hengst eine geheimnisvolle Gestalt, die ihn wie ein Wegweiser durch Roseland führt. Obwohl schon vor langer Zeit ermordet, bittet sie ihn, ihr Kind Timothy zu retten, das seit den 1920er Jahren schon immer neun Jahre alt ist. Tot und doch lebend.

Während Odd fleißig recherchiert und eine Menge noch sehr frische Frauenleichen aus den letzten Jahrzehnten im Mausoleum auf Roseland findet, verändert sich alles auf unheimliche Weise. Die Zeit, das Gelände, die Atmosphäre, die Fledermaus-Attacken und eine Gruppe apokalyptischer Zweibeiner zwischen Affe und Ork, die am liebsten Leichen fleddern und gerne selbst dafür sorgen würden, dass ihnen diese nicht ausgehen. Odd kann sich weder auf den Tag noch auf die Nacht verlassen und muss schließlich die Entscheidung treffen, dass dieses Gruselkabinett nur dann endet, wenn er seine Bewohner samt Roseland vernichtet.

Mein Fazit: Zeitmaschine geht ja noch. Geister Verstorbener sehen, ist auch schon vorgekommen, ebenso Vampire, deren Mitarbeiter und Wesen zwischen Bullterrier und Hyänen in Größe XXL. Aber alles zusammen fühlt sich an wie das, was Odd Thomas als »schlimmenen Traum nach einem kräftigen Schlag auf den Kopf« bezeichnet. - Immerhin, während Odd Thomas tatsächlich einen Schlag auf den Kopf bekommt, brauchte ich »Schwarze Fluten« nur lesen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gemächlich, aber gut, 5. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Schwarze Fluten: Roman (Gebundene Ausgabe)
„Schwarze Fluten“ ist der nunmehr fünfte Roman um Odd Thomas, dem Grillkoch, der die Geister toter Menschen sehen kann. Diesmal ist er zusammen mit Annamaria, der Glockendame, zu Gast auf Roseland, einem Anwesen, das in den 1920er Jahren von einem Zeitungs- und Filmmagnaten erbaut wurde. Annamaria hat auf den jetzigen Besitzer Noah Wolflaw soviel Eindruck gemacht, dass er sie entgegen seiner üblichen Gepflogenheiten spontan zu sich eingeladen hat und die beiden im Gästeturm des riesigen Luxusanwesens untergebracht hat.

Odd Thomas trifft in Roseland den Geist einer jungen Frau auf einem Pferd. Sie versucht ihn dazu zu bringen einem (vermutlich ihrem) Kind zu helfen. Auch Annamaria ist überzeugt, dass es Odds Aufgabe ist, jemanden in Roseland zu retten. Aber auch andere seltsame Dinge geschehen auf dem Luxusanwesen. Ab und an scheinen sich dort zwei Zeitebenen zu überlappen und es wuseln allerlei seltsame Kreaturen umher, die den jetzigen Bewohnern Roselands nicht unbedingt freundlich gesonnen sind. Trotz aller Widrigkeiten (er entkommt nur knapp einer Horde oben genannter Kreaturen und auch die Bediensteten Noah Wolflaws sind nicht unbedingt erfreut über seine Anwesenheit) findet Odd Thomas im Haupthaus einen Jungen, der dort festgehalten wird. Beim Versuch ihm zu helfen, entdeckt er noch einige andere, zum Teil sehr schreckliche, Geheimnisse Roselands und befindet sich plötzlich, nicht nur von einer Seite aus, in akuter Lebensgefahr.

Die Geschichte wird aus der Sicht des Protagonisten geschildert. Odd Thomas nennt das Buch selbst einen Teil seiner Memoiren (dafür das im Grunde genommen nur die Ereignisse eines einzigen Tages auf 400 Seiten geschildert werden, müssten die gesamten Memoiren fast schon biblische Ausmaße annehmen). Es gibt in einigen Nebensätzen immer mal wieder Seitenhiebe gegen kulturelle Plattheiten des Lebens (insbesondere des Kabelfernsehens) und pauschale Politikerbeschimpfungen. Das soll dem Buch anscheinend einen lockeren Ton bzw. eine humorvoll-jugendliche Note geben. Odd Thomas ist schließlich während der Ereignisse des Buches erst 21 Jahre alt. Das gelingt nicht immer, stört aber auch nicht besonders.

Spannung bezieht die Geschichte aus zwei Komponenten. Zunächst einmal ist da die Frage, ob der Grillkoch und Annamaria dem Jungen helfen können. Der zweite und in meinen Augen weitaus interessantere Aspekt ist die Geschichte des Hauses und seiner Bewohner. Nach und nach kommt heraus, dass der berühmt-berüchtigte (real existierende) Physiker und Erfinder Nikola Tesla beim Bau des Hauses involviert war und sich eine seiner Erfindungen auf dem Gelände befindet. Durch diese kommt ein klein wenig Steampunk-Feeling in die Geschichte herein. Die überlappenden Zeitebenen bringen natürlich auch eine Zeitreise-Geschichte mit ins Spiel. Und Noah Wolflaw hat auch einiges auf dem Kerbholz. Aber diese verschiedenen Elemente sind in genau der richtigen Dosis verabreicht, so dass es zusammen nicht überfrachtet wirkt.

Das ganze ist jetzt nicht so spannend, dass man nur so über die Seiten hinwegfliegt. Aber Dean Koontz bietet gute, abwechslungsreiche Kost, wie man es aber auch von ihm gewohnt ist. Er wird kein brillanter Stilist mehr und hat auch schon spannendere und unterhaltsamere Sachen geschrieben, doch wird der Leser oder die Leserin, die ihn mag, auch von Schwarze Fluten nicht enttäuscht werden.

Odd Thomas ist ein recht sympathischer Protagonist, auch wenn er mir durch seine Exkurse teilweise gehörig auf die Nerven gegangen ist. Aber mit Sicherheit werden andere gerade das schätzen.

Noch zu erwähnen ist, dass Odd auch in diesem Teil wieder eine berühmte verstorbene Persönlichkeit trifft. In den ersten drei Teilen war es Elvis Presley, im vierten Frank Sinatra. Diesmal ist nur ein relativ kurzer Cameo-Auftritt eines für seine Cameo-Auftritte in seinen Filmen berühmten britischen Filmregisseurs.

Fazit: Eine recht gelungene Mischung aus Geistergeschichte, Thriller und Science Fiction angereichert mit Steampunkelementen. Kurzweiliger Roman für zwischendurch. Gerade denjenigen, die schon frühere Werke von Dean Koontz (besonders die Odd-Thomas-Reihe) mochten, kann man das Buch bedenkenlos empfehlen. Der sechste Roman mit Odd Thomas ist auch schon angekündigt, so dass auch die Nachschubversorgung sichergestellt ist.

Originalrezension befindet sich auf meinem Blog (siehe Profilname)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen für Koontz sehr mau, 2. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schwarze Fluten: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich mag Koontz und ich mag die Romane rund um Odd Thomas aber Schwarze Fluten war ziemlich mau.
Koontz verliert sich seitenlang über die Landschaft aber beschreibt für meinen Geschmack die Charaktere viel zu wenig.
Auch die "Auflösung" gegen Schluß lässt viele Fragen offen. Würde das Buch nicht in der Reihe um Odd Thomas UND von Koontz sein wäre meine Bewertung noch schlechter ausgefallen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das neueste Abenteuer von Odd Thomas ..., 30. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Schwarze Fluten: Roman (Gebundene Ausgabe)
In diesem fünften Abenteuer hat Odd Thomas gerade den Küstenort Magic Beach hinter sich gelassen und ist nun gemeinsam mit der hochschwangeren Annamaria auf dem Landsitz eines bekannten und steinreichen Filmmogul zu Gast. Annamaria hat er in Magic Beach kennengelernt und da sie Odd als ihren Beschützer auserkoren hat, ist sie nun gemeinsam mit ihm unterwegs.

Auf Roseland wohnen Odd und Annamaria im Gästeturm, einem großen, aus dickem Mauerwerk erbauten Koloss. Nicht lange nach ihrer Ankunft trifft Odd bei einem seiner (nicht gern gesehenen Streifzüge) über den Landsitz auf den Geist einer Frau.
Das ist an sich nichts ungewöhnliches. Odd Thomas ist ja eigentlich nur ein begnadeter Grillkoch, kann allerdings die Toten sehen und es ist recht oft der Fall, dass sie ihn aufsuchen und seine Hilfe erbitten. Auf Roseland ist dieser Geist eine Frau, die in einem seidigen Nachthemd auf ihrem schwarzen Hengst nach wie vor verweilt. Es ist offensichtlich, dass sie erschossen wurde und sie fleht Odd an, ihr Kind zu retten. Wo sich dieses aufhalten soll, wie es heißt oder wie alt es ist, dass weiß Odd nicht. Da die Geister nicht sprechen, muss er es selber herausfinden.

Odd macht sich auf die Suche, doch der Aufenthalt auf Roseland ist gefährlich. Irgendetwas scheint dort ganz und gar nicht zu stimmen. Am helllichten Tag bricht urplötzlich die Nacht herein und dann tauchen seltsame, mutierte Kreaturen auf, die Odd angreifen. Zusätzlich stößt er auf ein Mausoleum, dass etwas Schreckliches verbirgt.

Odd will das Geheimnis von Roseland lüften, das verschwundene Kind finden, der Geisterfrau auf dem schwarzen Hengst zu ihrer letzten Ruhe verhelfen und vor allem eines: all dies so schnell schaffen, damit Annamaria und er diesen gefährlichen, düsteren Ort schnellstmöglich (lebend!) verlassen können ….

***

Dies ist der fünfte Roman des Autors um die absolut sympathische Figur des Grillkochs Odd Thomas. Ich habe alle gelesen, denn ich mag diesen Protagonisten sehr gerne. Er stapelt immer bewusst tief, obwohl er immer wieder rettet, auflöst und Gutes tut. Bereits im dritten Teil hat Odd seine Heimatstadt Pico Mundo verlassen und ist seitdem immer wieder an einem anderen Ort. Denn Odd hat ja nicht nur die Gabe die Toten zu sehen. Er ist auch mit einem seltsamen Magnetismus gesegnet, der ihn immer genau dorthin zieht, wo man ihn braucht. In seinem dritten Abenteuer ‘Schattennacht’ war er in einem Kloster mit behinderten Kindern und hinreißenden Nonnen, wo er das Böse besiegt hat.

Direkt vor diesem neuesten Roman habe ich sein viertes Abenteuer ‘Meer der Finsternis’ gelesen, was für mich bislang der schlechteste der Reihe war. Auch hier gab es natürlich den typischen Odd und auch nette Momente, jedoch kam er für mich an die ersten Teile nicht heran. Die wenigen wörtlichen Reden waren oft so überzogen, dass sie genervt haben. Den Kern der Handlung fand ich außerdem eher mäßig. Hätte ich den vierten Teil rezensiert, hätte ich nur 3 von 5 Sternen vergeben.

Dieser neue Roman hat mir aber wieder viel besser gefallen, auch wenn Odd nach wie vor nicht mehr in Pico Mundo unterwegs ist und somit einige gute Figuren der früheren Handlungen aktiv nicht dabei sind.

In diesem neuesten Abenteuer hat es der Autor wieder geschafft zu fesseln, zu begeistern und er hat gute physikalische Elemente in der Handlung verwoben. Was genau werde ich nicht verraten. Odd ist liebenswert wie eh und je, zuweilen nervtötend und aufdringlich, vor allem für die, die etwas zu verbergen haben

Mir hat die Ursache, was Roseland zu dem macht was es ist, Spaß gemacht und ich fand die Idee spannend. Die Hintergründe hierzu sind sehr gut recherchiert, lehrreich und interessant.

Odd hatte in seinen ersten Abenteuern ja außerdem immer einen prominenten Geist an seiner Seite, der ihn – zuweilen über Jahre – begleitet hat. In den ersten Romanen war es Elvis Presley, der Odd erst sehr spät verlassen hat um endlich die Seiten zu wechseln, in ‘Schattennacht’ war es Frank Sinatra, dessen Momente die Handlung absolut aufgewertet haben. In diesem neuesten Abenteuer taucht ein neuer, sehr bekannter Geist auf, der sicherlich im nächsten Teil eine größere Rolle zugewiesen bekommt.

Das Buch ist vom Verlag als gebundene Ausgabe erschienen, was ich immer einem Taschenbuch vorziehe, sicherlich aber Geschmackssache ist.
Das Cover sieht aus wie bei allen Dean Koontz Romanen und ich kann dieses auch nicht nachvollziehen. Immer wieder müssen Viecher (Insekten meist oder hier ein Skorpion) darauf abgebildet sein, was mit den Handlungen aber nie etwas zu tun hat. Das ist nur ein optisches Ding, aber warum es immer diese Krabbler sein müssen? Ich habe keinen Schimmer. Wahrscheinlich soll dieser Eyecatcher schick sein. Ich persönlich finde das ganz und gar nicht. Wäre ich kein Koontz Fan und wüsste nicht wie er schreibt, würde es mich nicht zum Kauf verleiten.
Das einzige was ich an diesem Cover ansprechend finde, ist der Schriftzug des Nachnamens, der für mich im Retrostyle wirklich mal etwas anderes für das Auge ist.

Mein Fazit: 4 von 5 Sternen für das fünfte Abenteuer von Odd Thomas, dem netten Grillkoch mit besonderen Eigenschaften und Fähigkeiten. Spannend, fesselnd und einfallsreich. Der Autor hat gut recherchiert und seinen liebenswerten Protagonisten wieder von seiner besten Seite gezeigt: Herzensgut, mutig, eigentlich sehr normal aber dennoch Besonders.

© Buchwelten 2013
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5.0 von 5 Sternen Teil 5 Odd Thomas, 14. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schwarze Fluten: Roman (Gebundene Ausgabe)
Nachdem mir Teil 4 nicht so gut gefallen hat und Dean Koontz mal gute und mal schlechte Bücher geschrieben hat, war ich gespannt auf diesen Teil. Besser als gedacht, kann ich nur sagen - ganz im Stile des Odd Thomas, so dass ich gespannt bin auf den nächsten Teil.
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4.0 von 5 Sternen Odd Thomas wird härter..., 5. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schwarze Fluten: Roman (Kindle Edition)
Ich mag die ganze Serie um Odd Thomas,
es sind oft die kleinen Nebensätze die einen erfreuen,
auch wenn die eigentliche Story oft recht einfach und eher skizziert ist.
Wer Dean Koontz mag, sollte diese Reihe unbedingt vom Anfang an lesen, und
nicht erst mit den späteren Bänden beginnen.
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5.0 von 5 Sternen Odd ist Klasse, 20. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schwarze Fluten: Roman (Kindle Edition)
Koontz schafft es mal wieder, zu zeigen, das er sich hinter niemandem verstecken muß. Allerdings vermisse ich in diesem Band die direkte Verbindung zu Lichtlos. Als er mit einem Wachmann über Aliens redet, hätte Odd, der in "Lichtlos" nur wenige Tage vorher ein Raumschiff und einen Mensch-Alienhybriden, sowie ein totes Alien gesehen hat, sich doch daran erinnern müssen. Tut er aber anscheinend nicht.
Allerdings ist das der einzige Punkt, der mich irritiert und für die Story nicht relevant. Ansonsten gewohnt spontan, humorvoll und spannend und geheimnisvoll.
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Schwarze Fluten: Roman
Schwarze Fluten: Roman von Dean Koontz (Gebundene Ausgabe - 14. Januar 2013)
EUR 19,99
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