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am 20. August 2012
Cover:
Das Cover lässt sich ganz leicht mit einem Wort beschreiben: Wunderschön. Es ist das bis jetzt schönste Cover das ich kenne und in der Plötzlich Fee - Reihe gefällt mir dieses schöne Pinke am besten. :D
Hach ja, wunderschön und passt doch perfekt zur Geschichte.
Das Original kann da nicht mithalten, auch wenn es mir durchaus sehr gefällt. Ich mag Ash auf dem Cover. =)

Erster Satz:
>>Hey, Eisbubi! Bist du sicher, dass du weißt, wo es langgeht?<<

Meine Meinung:
Ash will unbedingt mit seiner Liebe Meghan, der Eisernen Königin, zusammen sein. Das kann er aber nur wenn er ein Mensch wird. So bricht er zu einer Reise ans Ende der Welt auf, um seine Seele zu finden. Begleitet wird er von seinem Rivalen und Freund Puck.

Zuerst suchen sie Grimalkin, den allwissenden und immergrummelnden Kater. Grim leitet die Gruppe, der sich noch ein Wolf angeschlossen hat, zu einer Seherin. Diese soll ihnen den gefährlichen, unmöglich erscheinenden Weg bis ans Ende der Welt weisen, wo Ash Prüfungen überstehen muss um seine Seele zu erhalten...

Ash ist der starke Winterprinz wie wir ihn aus den vorherigen Büchern kennen. Aber in diesem Band bekommt man große Einblicke in Ashs dunkle Vergangenheit. Mit dieser wird er nicht nur einmal konfrontiert und er muss auf dem Weg zur Menschlichkeit schwere Entscheidungen treffen. Man lernt viele neue Seiten an Ash kennen und lieben.

Am Anfang hat mir Meghan etwas gefehlt, jemand der die Zankereien der Jungs schlichtet, aber das legte sich bald und man leidet mit allen Personen bis zum Ende mit.

Puck ist der gleiche fröhliche, lustige und hibbelige Scherzekönig wie immer. Aber auch Puck holt die Vergangenheit im Laufe der Geschichte ein. Ich finde es toll, dass Ash und Puck trotzdem immer wieder zusammen halten und sich beiseite stehen, wenn es darauf ankommt. Alleine kommt der einzelne nicht weit, aber zusammen schaffen sie alles. Aber Ash hat Robin Goodfellow immer wieder die Option des Umkehrens gelassen, schließlich ist es seine Aufgabe und er will nicht, dass ein Freund seinetwegen verletzt wird oder stirbt...

Der Schreibstil von Julie Kagawa ist auch in diesem Buch wieder unübertroffen toll und flüssig zu lesen. Im Gegensatz zu den ersten drei Teilen ist aber Frühlingsnacht aus der Sicht von Ash geschrieben („Team Ash - das ist für euch“ :D). Darauf hatte ich mich sehr gefreut, weil Ash, neben Meghan und Grimalkin, mein Lieblingscharakter ist.

Amüsant finde ich am Ende des Buches noch das „Überlebenshandbuch für das Nimmernie“ und das „Interview mit Julie Kagawa und einigen Überraschungsgästen“. Diese Seiten habe ich mit einem Dauergrinsen im Gesicht gelesen.

Fazit:
Frühlingsnacht ist der perfekte Abschluss für diese traumhafte Reihe. Ich hatte am Schluss Tränen in den Augen. Für mich ist das jetzt ein wunderschönes Happy End mit dem ich mehr als leben kann. Was jetzt danach noch kommt (Band 5) ist nur noch das Sahnehäubchen auf einer wunderschönen Geschichte.
Plötzlich Fee wird immer eine meiner Lieblingsreihen bleiben.

Reihe:

Plötzlich Fee 1 - Sommernacht
Plötzlich Fee 2 - Winternacht
Plötzlich Fee 3 - Herbstnacht
Plötzlich Fee 4 - Frühlingsnacht
Plötzlich Fee 5 - Das Geheimnis von Nimmernie
33 Kommentare|12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. August 2012
Buchgestaltung

Ich weiß gar nicht mehr, was ich groß zum vierten Cover sagen soll. Es ist wieder mit sehr schönen Details ausgestattet und gefällt mir von allen wirklich am besten. Die ganze Idee, die vier Bücher nach Jahreszeiten einzuteilen, finde ich sowieso klasse.

Ich finde nur, das es vielleicht besser gepasst hätte, weil das Buch aus Ash' Sicht geschrieben ist, auch ein „männliches“ Motiv für dieses Buch zu nehmen. Im Original wurde das schließlich auch nicht ohne Grund gemacht ;P

Meinung

Nach dem tollen Finale des letzten Buches hätten wir alle eigentlich glücklich sein müssen, oder? Hätten, aber waren es nicht, denn obwohl der vorzeitige Abschluss der Plötzlich Fee Reihe gut war, so hat doch etwas gefehlt und ich bin sehr froh darüber, das die Autorin beschlossen hat, noch ein letztes Buch zu schreiben, das so ziemlich alle noch kleinen offenen Fragen aus der Welt geschafft hat. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass Julie Kagawa sich hier noch einmal besonders viel Mühe gegeben hat, damit der vierte Teil der Reihe auch den Vorgängern würdig ist! ;)

Den Schreibstil der Autorin fand ich in diesem Buch mit am Besten. Die Reise durch das Nimmerie wurde auch ein viertes Mal so schön und bezaubernd beschrieben, das man zusammen mit der eigenen Phantasie ein gutes Bild davon hatte, wohin die Reise geht. Mich hat es auch überrascht, das es noch so viel neues zu entdecken gab, denn ich war mir ziemlich sicher, das eine erneute Reise durch die Feen-Welt langweilig werden würde – aber nicht, wenn Puck und Grimalkin mit von der Partie sind!

Ich hätte auch ganz ehrlich NIEMALS gedacht, das ich das mal heraus schreibe, aber: ICH BIN SO TEAM ASH…zumindest im Verlauf der Buchreihe geworden und da ich seinen Charakter besonders im dritten Buch so lieb gewonnen habe, gefiel es mir natürlich sehr, ein ganzes Buch aus seiner Sicht zu lesen! :) Dadurch, dass die Erzählstimme bei ihm liegt, lernt man ihn besser wie nie zuvor kennen. Man erhält Einblick in Gedanken und Gefühle, die man so gar nicht von Ash gewohnt ist. Ich fand es wirklich nachvollziehbar beschrieben, wie es dazu kam, das er sich in Meghan verliebte und wie sie seine harte Schale geknackt hat, denn Ash trägt sehr viel Schmerz und Verlust mit sich herum. Ash' Charakter hat meiner Meinung nach die größte Entwicklung durchgemacht und der Tiefgang, den Julie Kagawa ihm hier noch einmal eingehaucht hat, war ein großer Pluspunkt.

Weitere Nebencharaktere sind auch hier wieder so sympathisch wie eh und je, auch, wenn wir nicht allzu viel über Meghan erfahren, weil sie anderweitig beschäftigt ist. Die kleinen Romantiker unter euch könnten daher auch etwas enttäuscht sein, weil es eben nur knapp bemessene Szenen zwischen den beiden gibt, aber ich fand das nicht weiter schlimm. Der Plot beschäftigt sich eben mit Ash' Reise, darauf liegt der Fokus und alles andere wurde um diesen Plot herumgebaut.

Obwohl Spannung, Action und Witz hier nicht zu kurz kommen, so hat sich das Buch doch an vielen Stellen in die Länge gezogen, da bis auf die Reisepunkte, nicht sehr viel mehr abgeklappert wird. Die Handlung ließ sich zwar immer und an jeder Stelle flüssig lesen und man blieb nicht irgendwo gelangweilt hängen, aber trotzdem habe ich zwischendurch oft die Abwechslung aus den Vorgängern vermisst.

Dafür finden in diesem Band aber einige Charaktere Erwähnung, deren Namen in den anderen Teilen fallen gelassen wurden, so wie z.B. Ariella, die verlorene Liebe von Ash und Puck. Gelungen war auch, das die kaputte Beziehung zwischen den beiden hier als einer der Konflikte behandelt wird. Man hat deutlich gespürt, dass auch Puck eine ernstere Seite hat und die Zeit mit Ash ziemlich vermisst.

Fazit

Frühlingsnacht sticht nicht durch große Wendungen oder einen abwechslungsreichen Plot hervor, aber durch die Tiefe, der im Verlauf der Reihe lieb gewonnen Charaktere, die hier ein letztes Abenteuer bestehen müssen und dabei völlig neue Seiten an sich zeigen. Die Geschichte, ist wie seine Vorgänger, trotz kleiner Längen, unterhaltsam, charmant und liefert einen sehr guten Abschluss einer tollen Quadrologie, die man jedem Fantasyfan ans Herz legen sollte!
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Zitat:
"Mein Niedergang begann, wie in so vielen Geschichten, mit einem Mädchen. Einem Mädchen namens Meghan Chase [...] Das Schicksal führte uns zusammen, und trotz meiner Versuche, meine Gefühle zu bezwingen, trotz aller Gesetze unseres Volkes, trotz des Krieges gegen die Eisernen Feen und der Gefahr, für immer aus meiner Heimat verbannt zu werden, verliebte ich mich in sie."
(S.15)

Inhalt:
Ash und Puck haben nach Meghans Ernennung zur Eisernen Königin eine lange Reise angetreten. Über unzählige Unwegbarkeiten hinweg haben sie ihr Ziel erreicht: Grimalkin. Ash geht einen Handel ein und äußert Grim seinen Wunsch: er will ein Mensch werden, um bei Meghan im Eisernen Königreich überleben zu können - und Grim stimmt dem Handel zu und begleitet die beiden.
Doch der Eid, den Ash vor etlichen Jahren geleistet hat, hängt wie ein Damoklesschwert über den zwei Feen und Ashs Inneres wird immer kälter. Es kommt zum finalen Zusammentreffen von Puck und Ash. An dem Ort, an dem die Fehde begann und auch enden soll...
und an dem eine große Überraschung wartet, die alle Karten wieder neu mischt.

Meinung:
"Frühlingsnacht" unterscheidet sich von seinen Vorgängern schon durch die Perspektive: Dieses mal erzählt Ash die Geschichte, was diese sehr düster und kalt macht. Das Buch knüpft zwar beinahe direkt an das Ende von Herbstnacht an; die Geschichte geht aber durch viele Erinnerungsszenen von Ash wesentlich tiefer als erwartet. Endlich erfahren wir, warum Puck und Ash befreundet (und dann verfeindet) sind, wie tief seine Gefühle für Ariella wirklich waren und wie Ashs ständiger innerer Kampf aussieht.

Der Hauptprotagonist Ash erhält so mehr Tiefe und wir lernen ihn von Grund auf neu kennen:
Er gibt zu, dass er Pucks Gegenwart vielleicht nicht nur erträgt, um nicht allein zu sein. Denn nach Megans Verlust wird er wieder an die ganzen Trauerjahre nach Ariellas Tod erinnert - und daran, welch großes Leid die Liebe ihm zugefügt hatte. Die Beziehung zu Puck ändert sich in der Geschichte mehrmals auf dramatische Weise. Denn nachdem der Leser erfährt, warum diese verbotene Freundschaft bestand zittert er umso mehr, als er erfährt, warum aus den Kameraden Feinde wurden. Ash fühlt sich oft an diese freundschaftlichen Momente erinnert - die aber immer wieder schmerzhafte Erinnerungen an Ariella wecken. Und so potenzieren sich die eisigen Gefühle in Ash und er muss sich endgültig entscheiden.
Aufgrund des Eides, den er Meghan geleistet hat, gibt es für ihn nur zwei Möglichkeiten: Meghan oder der Tod. Ash entscheidet sich natürlich für die Liebe und versucht alles Feenmögliche, eine Seele zu ergattern und ein Mensch zu werden - auch wenn er erst durch und nach den Prüfungen erkennt, was das Menschsein wirklich ausmacht; abgesehen von Schwäche, Gewissen und Sterblichkeit.

Puck ist nach wie vor der Charakter, der - neben Grim - für humorvolle Einlagen sorgt. Ganz gleich, ob in der jetzigen Zeit oder in einem der vielen Rückblicke. Doch neben dem "Hofnarr" Puck lernen wir auch die tiefgründigere Seite von ihm kennen. Man spürt, wie auch er die frühere gemeinsame Zeit mit Ash vermisst. Er gibt zu, dass er damals nicht nur den Verlust von Ariella zu betrauern hatte, sondern auch den von Ash. Ein Beenden der Fehde wäre das Beste, was ihm passieren könnte - doch die Rivalität in der Liebe bleibt. Auch wenn Puck den guten Verlieren mimt, bleibt das Mitleid für ihn beim Leser hängen. Und so hoffte ich während der ganzen Geschichte, dass endlich auch Puck sein Happy End bekommt.

Eine kurze Erwähnung hat auch Ariella verdient. Die verlorene Liebe von Ash und Puck. Sie hat ihre Aufgabe vom Feenreich bekommen und man spürt zu Beginn, wie sehr sie sich zwingen musste, sich nicht zu offenbaren. Ashs Entscheidung scheint sie oberflächlich gesehen nicht zu beeindrucken, aber die Eifersucht ist spürbar.
Will sie wirklich, dass Ash sein Ziel erreicht?

Grimalkin ist wieder einmal der heimliche Held der Geschichte. Der Charakter, der über alles und jeden im Nimmernie Bescheid weiß und sich überall Gefallen einfordern kann. Ohne ihn wäre die Reise von Ash und Puck von Beginn an zum Scheitern verurteilt. Die Katze-"Hund"-Spiele lockerten diese auf humorvolle Weise auf.

"Frühlingsnacht" sticht meist nicht durch große Überraschungen im Hauptplot hervor, was aber durch die fantasievollen Schauplätze und Ideen zu vernachlässigen ist. Kleinere Wow-Momente enthält die Geschichte aber dennoch und so schaffte es Frau Kagawa wieder einmal, mich in ihren Bann zu ziehen.

Der Schreibstil ist nach wie vor flüssig und angenehm. Ashs Gedankengänge sind etwas düsterer und nicht ganz so amüsant wie Meghans, was Pucks Sticheleien oder aber Grimalkins Art wieder locker wettmachten.

Stellenweise war das Buch etwas langatmig, was einem aber ein wenig Ruhe verschaffte: Denn wenn ich etwas zu "bemängeln" hatte, war es das Gefühl, durch eine Aufgabe nach der anderen "gehetzt" zu werden.

Urteil:
Frühlingsnacht ist anders als seine Vorgänger. Durch die gewählte Perspektive bekommen wir eine neue Sicht auf viele Dinge, vermissen gleichzeitig aber den "lockeren" Ton von Meghan. Meiner Meinung nach ist es nicht ganz so gut wie "Herbstnacht", aber definitiv eine Empfehlung in Form von 5 Büchern wert.

Es ist ein Must-Read für Fans der Serie, die endlich auch mehr über die Hintergründe der Beziehungen zwischen den Protagonisten erfahren wollen und die es wagen, mit Ash um eine Seele (und die Liebe) zu kämpfen. "Frühlingsnacht" ist ein Abenteuer in neuen Fantasiewelten, mit neuen Allianzen und verloren geglaubten Freundschaften, voller alter Legenden und vergessener Mythen.
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am 3. Oktober 2012
Plötzlich Fee Frühlingsnacht,ist von der Story her sehr interessant jedoch auch sehr abgedreht. Da gibt es eine Stadt des vergessens ,die überhaupt nicht ins Buch passt oder das man Ash nicht abkauft das er zwischen Ariella und Meghan hin und her gerissen ist.Mir hat es überhaupt nicht gefallen,dass das Buch aus der Sicht von Ash geschrieben war. Es fühlt sich falsch an das so ein "cooler" Typ seine Gefühle beschreibt,die sich leider total falsch anhören. Ash war immer der unnahbare und ich finde es ist ihr nicht gelungen diese Mauer zu durchbrechen. Es hat mich sehr traurig gemacht,den ich hab mehr erwartet und fand es sehr enttäuschend. Während ich die anderen 3 Bücher verschlungen habe,konnte ich dieses Buch in Ruhe weglegen. Ich würde das Buch nur Fans weiterempfehlen und hoffe das Band 5 wieder glänzen wird. Julie Kagawas Schreibstil ist aber wie in den vorigen Büchern flüssig und gut zu lesen. Das Cover hat mir sehr gut gefallen.Ich hoffe die Kritik kommt trotzdem gut an,jeder ist anderer Meinung und das sollte Respektiert werden.Ich hoffe ich konnte mit meiner Meinung etwas helfen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 13. November 2012
Ash schwor, zu Meghan zurück zu kehren. Er würde einen Weg finden, dem Eisernen Schein zu widerstehen und sie wieder in seinem Armen halten könne. Alles würde er riskieren und alles versuchen.. . Und so beginnt eine neue Reise für den Winterprinzen - gemeinsam mit Puck begibt er sich auf eine Gefährliche Reise, um eine menschliche Seele zu erlangen.

Selten fiel es mir so schwer, eine wirkliche Meinung über ein Buch zu haben und diese in Worte zu fassen. Wie einige andere Leser bin ich ein riesiger Fan der Plötzlich Fee Bücher. Ich liebe die Charaktere, den Schreibstil und die Welt, die die Autorin erschaffen hat. Doch was ich vom 4. Band der Reihe halten soll, weiß ich nicht genau. Ursprünglich sollte mit Plötzlich Fee nach dem 3. Band Schluss sein... doch? Ja, die Autorin schrieb schließlich doch noch weiter. Warum erklärt sie im Interview, welches man am Ende des 4. Buches findet. Sie hätte sich von ihren Lektoren überzeugen lassen, dass Ash und Meghan ein Happy End brauchen. Zugegeben, Band 3 endet nicht typisch mit einem "Ende gut, alles gut".. aber genau das hat für mich auch einen Pluspunkt gehabt, denn irgendwann hängen einem diese Happy Ends doch zum Halse raus. Ein bisschen Tragik neben dem großen Sieg und Erfolg schadet doch nicht? Nun, für alle, die es anders sehen wurde der 4. Band geschrieben.

Der für mich größte Schwachpunkt von "Plötzlich Fee - Frühlingsnacht" ist eine Wendung der Geschichte, die für meinen Geschmack wahnsinnig übertrieben ist und auf mich auch sehr gezwungen genau so hingedreht wirkte. Da dies schon recht am Anfang klar wird, werde ich jetzt auch ins Detail gehen - auch wenn im Klappentext nichts darüber steht. Ashs verlorene Liebe Ariella lebt doch noch. Endlose dramatische Gedanken von Ash gab es in den vergangenen Bänden zu diesem Thema.. und jetzt plötzlich: hier, da, hast du sie wieder. Dementsprechend durcheinander ist der arme Ash auch - er beginnt in seinem Entschluss, zu Meghan zurück zu finden, zu wanken. Schließlich waren seine Gefühle für Ariella niemals mit ihr gestorben, er hat mit Meghan nur gelernt, mehr Platz in seinem Herzen zu schaffen und gemeinsam nach vorne zu sehen. Mir gefiel es nicht, dass es von Ash zwischendurch so klang, als würde er die beschwerliche Reise nur auf sich nehmen, weil er an seinen Schwur gebunden war.

Es gibt jedoch auch einige positive Dinge zu erwähnen. Der Schreibstil ist, wie gewohnt, der bildhaft und schön. Die Charaktere greifbar und sympathisch und Dialoge der Charaktere untereinander auch wieder einmal sehr zum schmunzeln und grinsen - seien es die Neckereien zwischen Puck und Ash oder Grimalkin mit seinem neuen "Freund", dem großen bösen Wolf, die zusammen Ash und Puck in Punkto Wortgefechten in nichts nachstehen. Mit Ariella und dem Wolf bietet die Autorin ihren Lesern zwei spannende neue wichtige Charaktere.Der Wolf ist .. naja, eben ein großer böser Wolf. Doch auch hinter ihm steckt mehr, er besitzt Herz, Stärke und viel Mut und rettet unseren Helden mehr als einmal den Hintern. Besonders gerne, wie klischeehaft passend für einen Wolf, streitet er sich gerne mit Grimalkin. Ariella ist vielleicht ein bisschen zu selbstlos, aber verdammt mutig und lehrt den Leser einiges über Ashs Vergangenheit. Mehr über diese zu erfahren machte Spaß und es war schön zu sehen, wie die Reise Ash immer mehr verändert. Das Abenteuer selbst war wieder voll von Monstern, die es zu besiegen galt und neuen Orten, welche wir mit entdecken durften. Alles in Allem der typische Charme, wie man ihn auch aus den anderen "Plötzlich Fee" Büchern kennt.

Fazit
Über Sinn und Unsinn des 4. Bandes lässt sich streiten. Musste es wirklich sein, die Geschichte weiter zu führen, oder hätte man es besser bei eine Trilogie belassen? Ich denke, das kann nur jeder für sich selbst beantwortet - es gibt kein richtig und kein falsch. Ash-Fans, die gerne mehr über ihn erfahren wollen und ein Happy End für ihn und Meghan möchten, die sollten natürlich zugreifen. Ich zähle mich auch zu diesen Fans und deswegen hatte ich meinen Spaß mit dem Buch. Leider konnte es mich aber nicht so sehr überzeugen, wie die Vorgänger, auch wenn es seinen Charme nicht verloren hat.
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am 26. September 2012
Zum Inhalt: Zur Abwechslung erzählt diesmal Winterprinz Ash den Fortgang der Geschichte. Nach den erneut sehr dramatischen Ereignissen aus Band 3, liegt es nun an ihm für die Liebe seines Lebens zu kämpfen. Durch gewisse Umstände ist es ihm verwehrt Meghan nah zu sein und er sucht deshalb gemeinsam mit seinen Freunden nach einer Lösung. Eine harte Reise beginnt, denn das Ziel ist kein geringeres, als das andere Ende der Welt...

...

"Plötzlich Fee" ist eine Reihe, die mich wirklich überrascht hat und mich besonders durch ihren Charme überzeugen konnte. Konnte mich auch der letzte Band wieder so verzaubern? Die Antwort lautet "Jein". Um fair zu bleiben, "Frühlingsnacht" hat von Grund auf schwierigere Voraussetzungen als die anderen Bände. Die Charaktere haben mittlerweile schon so viel erlebt, es wird einfach schwieriger da anzuknüpfen. Zudem hat sich Frau Kagawa entschieden, diesen Band aus Ashs Sicht zu schreiben.

Positiv ist, dass der Leser einen besseren Einblick hinter die Kulissen des Winterprinzen bekommt. Einmal über seine momentane Gefühlslage, sowie auch Eindrücke von zurückliegenden Ereignissen, die man nur aus Meghans Sicht kannte. Auf der anderen Seite ist es gewöhnungsbedürftig und leider wurde ich das Gefühl nicht los, dass Meghan fehlt. Im Gegensatz zu den anderen Büchern nimmt sie hier nur einen kleinen Platz ein, darauf sollte man sich einstellen.

Grundsätzlich waren die Helden ja immer auf der Suche nach irgendeinem bestimmten Ziel. In diesem Band wird eine ganze Weile durch die Gegend gereist, doch sie scheinen nie anzukommen. Außerdem schwelgt Ash oft in der Vergangenheit oder hängt Träumen nach, dadurch zieht sich die Handlung im "Hier und Jetzt" mehr hin. Mir fehlte die flotte Erzählung und die überraschenden Wendungen aus den vorherigen Bänden. Als Ash allerdings sein Ziel erreicht, war bei mir der Punkt erreicht, an dem ich das Buch einfach nicht mehr weglegen konnte. Zu gespannt war ich darauf, wie Frau Kagawa die Fäden zusammenführt und meine doch sehr liebgewonnene Reihe beenden wird.

Ich kann an dieser Stelle verraten, dass mir vor allem die Auseinandersetzung mit dem Thema "Menschlichkeit", insbesondere was es ausmacht ein Mensch zu sein, wirklich gut gefallen hat. Ash entwickelt sich, begreift und wächst dabei über sich hinaus. Ich wünschte nur der "Drama" - Anteil wäre etwas niedriger gewesen, doch das wird auch Geschmackssache sein.

Fazit: Letztendlich freue ich mich, dass ich ein letztes Mal nach Nimmernie zurückkehren konnte. Der Zauber der vorherigen Bände lag aber leider nicht so deutlich in der Luft. Ein paar Reisen zu viel, ein bisschen zu wenig Meghan, dafür wieder Freundschaft und neue Erkenntnisse. Für mich war es ein Ende mit dem ich insgesamt zufrieden sein kann, wenn auch nicht in allen Einzelheiten.

3,6 Sterne!
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am 9. Februar 2014
Der Winterprinz Ash hat alles verloren: Seine Heimat, sein Volk, seine Liebe - denn nach dem Kampf gegen den eisernen König ist Meghan zur eisernen Königin aufgestiegen und hat Ash aus ihrem Reich verbannt, denn nur so konnte sie ihm das Leben retten, denn nur eiserne Feen können dort überleben. Aber Ash ist nicht bereit, nach allen Opfern die er und Meghan gebracht haben, auf eine gemeinsame Zukunft mit ihr zu verzichten. Er weiß, dass es einen Weg geben muss, wie er bei ihr sein kann und er würde Himmel und Hölle in Bewegung setzen, um diesen Weg zu gehen.

Doch um überhaupt zu erfahren, was er tun muss, um sterblich zu werden, denn das ist die einzige Möglichkeit, im eisernen Königreich zu überleben, muss er erst den vermaledeiten Feenkater Grimalkin finden. Ihm zur Seite steht ihm sein ehemals bester Freund Robin "Puck" Goodfellow, Meghans bester Freund. Tatsächlich gelingt es den beiden, Grim aufzuspüren, doch genaueres weiß er auch nicht. Jedoch aht er von einer Seherin in der tiefsten Wildnis des Nimmernie gehört, die den Weg zur Sterblichkeit kennen könnte. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg. Unterwegs treffen sie auf die letzten Überlebenden von Rowans Leibgarde, die ein Attentat auf Meghan verüben wollten. Dieses ist gescheitert, doch Ash weiß, dass sie nicht aufgeben werden. Mit Hilfe von Puck gelingt es ihm, diese Gefahr ein für alle Mal von Meghan fern zu halten, doch er weiß auch, dass er sich beeilen muss, denn Gefahren für die noch nicht gefestigte eiserne Königin lauern überall.

Tatsächlich gelingt es Ash, Puck und Grim, gemeinsam mit dem großen bösen Wolf, der von Königin Mab beauftragt wurde, Ash zu schützen, bis er sein Ziel erreicht hat, die Seherin aufzuspüren und das Erstaunen ist groß, denn es ist niemand anders als Ariella, die Winterfee, die Ash einst vor langer Zeit über alles liebte und die er schon seit Ewigkeiten tot glaubte, wobei an ihrem Tod Puck nicht ganz unschuldig war. Doch Ariella lebt und sie kennt den Weg, der zur Sterblichkeit führt: Ash muss den Heldenparcours meistern und anschließend das Feld der Prüfungen. Wenn der Wächter ihn als würdig erweist und er die Prüfungen besteht, winkt ihm als Belohnung eine Seele. Ash macht sich mit seiner Gruppe auf den Weg, mit dem Wissen, dass es noch niemanden in ganz Nimmernie gelungen ist, eine Seele zu gewinnen und auch seine Gefühle für Meghan und Ariella machen ihm diese Aufgabe nicht leichter. Was er jedoch noch nicht ahnt: Ash muss sich seiner Vergangenheit stellen - und seine Weste ist alles andere als weiß ...

Der 4. Band der Plötzlich-Fee-Reihe! Der Plot wurde spannend und einfühlsam erarbeitet. In diesem Band geht es um Ash, der eine weite und schwierige Reise antritt, um für immer mit der Frau zusammen zu sein, der sein Herz gehört, doch hier muss er nicht diverse Abenteuer gegen Ungeheuer, Monster und feindliche Feen bestehen, er muss mit sich selbst ins Reine kommen und seine Vergangenheit, die mehrere Jahrhunderte voller Grausamkeit aufweist, verarbeiten. Die Figuren wurden facettenreich und tiefgründig erarbeitet, wobei hier natürlich das Augenmerk eindeutig auf Protagonist Ash liegt. Beeindruckt hat mich zurück gelassen, mit welcher Intensität die Wandlung von Ash einhergeht, denn jedes Mal, wenn er sich mit seinem Leben auseinandersetzen muss, wird er geht er geschwächt und dennoch gestärkt aus diesen Situationen heraus, doch wie viel kann eine Fee aushalten, die bisher kein Gewissen hatte, der Gefühle untersagt waren? Den Schreibstil empfand ich als wieder ausgesprochen fesselnd und dynamisch zu lesen, sodass ich auch dieses Buch am Stück gelesen habe.
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am 2. Januar 2013
Oh mein Gott, es ist vorbei ... es ist engültig vorbei.

Ich bin richtig deprimimiert. So schön war es Meghan, Ash und Puck auf ihren Reisen durch das Nimmernie zu begleiten. Von Buch zu Buch war ich immer mehr in der Story gefangen. Dem entsprechend hoch waren natürlich meine Erwartungen an den finalen Band der Reihe.

Zugegeben, ich war etwas skeptisch, als ich erfuhr, dass dieser Teil aus der Sicht Ashs geschrieben sein wird. Ich wusste nicht so recht, ob mir das gefallen würde, aber ja ... jaaaa, ich liebe es.

Mit ihrem letzten Buch hat mich Julie Kagawa noch einmal verzaubert. Ein letztes großes Abenteuer erwartet Ash und die anderen. Ash möchte sterblich werden, damit er zusammen mit Meghan im Eisernen Königreich leben kann, über das sie nun als Königin herrscht.

Von der ersten Seite an war ich wieder einmal gefesselt, wollte unbedingt wissen, was passiert. Viele bekannte Gesichter treffen wir wieder, aber zu meiner großen Überraschung auch einige unerwartete Persönlichkeiten.
Neben der spannenden Handlung war es letztendlich doch wahnsinnig interessant mehr über Ash zu erfahren. Der am Anfang noch zutiefst unterkühlte Winterprinz hat im Verlauf der letzten Bücher immer mehr Gefühl gezeigt, aber hier lernt man ihn noch einmal ganz genau kennen. Gemeinsam mit ihm erlebt man eine Reise in seine Vergangenheit und versteht letztendlich seine Handungen, Gedanken und Gefühle.
Natürlich fehlen auch nicht die witzigen Sprüche Grimalkins und Pucks. Was wäre Plötzlich Fee ohne diese eingebildete Katze und den Chaoten aus dem Sommerreich?

512 Seiten voller Spannung, Gefühl und Witz ... ich bin so traurig, dass es nun vorbei ist und unendlich dankbar, dass es einen fünften Band mit drei weiteren Geschichten rund um Meghan und Ash gibt.

Fazit

Wer die Plötzlich Fee-Reihe mag, der wird auch dieses Buch verschlingen. Ein absolut würdiger Abschluss einer wunderschönen Fantasy-Reihe.
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am 22. September 2012
Zusammenfassung:
Winterprinz Ash begibt sich gemeinsam mit Puck und Grim auf den Weg zum Ende der Welt, um sein Versprechen Meghan gegenüber zu halten, einen Weg zu finden, um zu ihr ins Eiserne Königreich zurückkehren zu können.
Zu dritt passieren sie den Wilden Wald und treffen dann einige alte Bekannte.
Zuerst treffen sie eine alte Hexe, deren Haus auf Krähenfüßen steht, doch diese ist alles andere als über ihre Anwesenheit begeistert, da Puck ihrem Haus einmal die Füße zusammengebunden hat.
Auf der Flucht vor der Hexe wird Ash immer verbitterter und fährt Puck des öfteren ziemlich scharf an. Als Grim dann schließlich Ash’s Befürchtungen bestätigt, dass sie verfolgt werden, versuchen sie sich zu beeilen, doch ihr Verfolger holt sie schnell auf.
Es ist der große böse Wolf, der seit einiger Zeit auf der Jagd nach Ash war, doch diesmal ist er nicht für einen Kampf gekommen: die Winterkönigin Mab hat ihn beauftragt, ein Auge auf Ash zu werfen, damit er unbeschädigt sein Ziel verwirklichen kann.
Als sie dann auch noch auf die todgeglaubte Arielle treffen, Ash’s erster großen Liebe, ist die Verwirrung groß und Arielle berichtet, dass sie kurz nach ihrem tragischen Tod wiederbelebt wurde, da ihr Sein für ganz Nimmernie noch nicht beendet war.
Sie berichtet, dass sie nun als Seherin durch die Träume von Ash und Co gewandert ist und sie so im Kampf gegen das Eiserne Reich unterstützt hat, damit Meghan und Ash zusammen kommen und diese schließlich den Platz als Eiserne Königin einnehmen kann.
Gemeinsam mit Ariella und dem großen bösen Wolf machen sie sich nun auf den Weg zum ende der Welt, begegnen dort dem einen oder anderen, mehr oder weniger lebendigen Wesen Nimmernies, der ihnen den Weg abschneiden will.
Als sie dann kurz vor ihrem Ziel sind, muss Ash den Heldenparcour bestehen, damit er endlich eine Seele bekommen kann, doch dieser Parcour ist nicht von schlechten Eltern. Ash muss fühlen, wie es ist ein sterblicher zu sein, ohne besondere Kräfte, mit Schuldgefühlen zu leben, indem er an die vielen Morde erinnert wird, die er begangen hat und dann muss sich noch jemand für ihn opfern, damit er seine Seele bekommen kann.
Dies zuzulassen fällt Ash besonders schwer, da er diese Bürde nicht tragen möchte, doch ist dies die einzige Möglichkeit und die Person tut es gerne, sich für Ash und Meghan zu opfern.
Als Ash dann schließlich seine Seele hat, beginnt für ihn der schwerste Weg überhaupt:
Der Weg zu Meghan und in eine unbekannte Zukunft als Wesen mit Seele.

Cover:
Das Cover lässt sich mit einem Wort beschreiben:
Unglaublich!
Dieses Cover ähnelt seinen Vorgängern, doch finde ich es in den sanften pink und lilatönen wirklich wunderschön. Hier findet man dasselbe Gesicht, doch ist dieses in gold- bis pinktönen geschminkt und hat zarte Blüten auf den bunten Wimpern.
Meiner Meinung nach, ist dies sogar das schönste Cover der gesamten Reihe!

Bewertung:
Wow. Wow, wow, wow.
Ich kann nicht anders, als zu behaupten, dass dieses Buch wirklich das beste der gesamten Reihe ist!
Anders als seine drei Vorganger, spielt dieses aus Ash’s Sicht.
Viele male war ich wirklich zu Tränen gerührt und konnte nicht fassen, was ich da lese. Als Ariella auftaucht dachte ich zuerst, ich würde träumen und zweifelte daran, dass Ash wirklich seinen Weg zu einer Seele fortsetzen würde, da er scheinbar noch immer sehr an Ariella hängt und man merkt auch, wie wichtig sie für die gesamte Story ist, damit Ash und Meghan ihr Happy End bekommen.
Gerade die Stellen, in der Ash durch die Vergangenheit reisen muss und jedem seiner Opfer noch einmal in die Augen blicken muss, waren ziemlich verstörend und zuerst schwer zu begreifen, da es von einem zum nächsten Abschnitt einfach in die nächste Szenerie überging, doch kann man sich so auch die Blenden in einem Film vorstellen, wo genau dasselbe passiert.
Als ich erstmal angefangen hatte zu lesen und mich dann nach langer Zeit wieder in die Geschichte Nimmernies eingefunden hatte, konnte ich nur schwer aufhören zu lesen und ich muss sagen, es hat sich gelohnt.
Für ein unglaubliches Buch, gibt es unglaubliche fünf Sterne. Top!
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am 16. September 2012
Plötzlich Fee: Frühlingsnacht von Julie Kagawa

*!Dies ist der vierte Band der Reihe! Lesen auf eigene Gefahr!*

zum Inhalt:
Meghan wurde zur Königin der Eisernen Feen ernannt und endlich herrscht Frieden im Nimmernie. Doch Meghan musste Ash, ihre grosse Liebe und ihr Ritter, aus ihrem Reich verstossen da dieser dort nicht leben kann, dass viele Eisen würde ihn umbringen. Ash denkt aber nicht daran Meghan aufzugeben und schwört einen Weg zu finden, wie sie wieder vereint sein können. Dafür macht er sich zusammen mit Puck und Grimalkin auf eine lange Reise an den Rand der Feenwelt. Ashs Ziel ist es eine Seele zu erlangen und so ein Mensch zu werden. Doch die Reise ist alles andere als ungefährlich und Ash muss sich in mehr als nur einer Hinsicht seiner Vergangenheit stellen und diese könnte noch einmal alles verändern. Ist Ashs Liebe zu Meghan wirklich stark genug um diese Reise zu überstehen? Und was erwartet ihn am Ziel seiner Reise?

meine Meinung:
Anders als die anderen drei Bänd der Plötzlich Fee Reihe ist dieser Band komplett aus der Sicht von Ash geschrieben und nicht aus der Sicht Meghan. Ash denkt zwar ziemlich oft an Meghan aber ansonsten taucht sie in der Geschichte kaum auf. Dies fand ich ein bisschen schade, ich hätte mich sehr gefreut wenn man es ab und an ein kurzes Kapitel aus der Sicht von Meghan gehabt hätte, in dem man erfahren hätte was sie gerade macht, denn ich habe sie wirklich vermisst. Ansonsten hat mir dieser Blickwinkel aus der Sicht von Ash aber sehr gut gefallen, denn endlich erfährt man mal ein bisschen mehr über den Eisbubi und seine Vergangenheit. Natürlich hat mir Ash schon in der anderen Teil sehr gut gefallen, aber in diesem Teil hat sein Charakter richtig Tiefe erhalten und ich habe ihn endgültig in mein Herz geschlossen.

Neben Ash spielt auch Puck wieder eine wichtige Rolle. Natürlich sorgt er wie gewohnt für jede Menge Lacher und kann selbst in der gefährlichsten Situation nicht ernst bleiben, was wir ja alle an ihm lieben, da diese Momente die Atmosphäre der Geschichte immer etwas auflockern. Aber auch sein Charakter gewinnt in diesem Band noch etwas mehr an Tiefe.
Auch Grimalkin war wieder mit von Partie und ich liebe ihn einfach, ich bin ein totaler Grimalkin Fan und ich weiss echt nicht was Ash und die anderen ohne ihn machen würden.
Zudem gab es auch noch zwei neue Charaktere. Wobei einer der beiden eigentlich gar nicht so neu ist und diese Tatsache der Geschichte noch einmal eine unerwartete Wendung gegeben hat. Mehr sage ich jetzt dazu aber nicht.

In diesem Teil gibt es ein bisschen weniger Action und Kämpfe als in den anderen Teilen. Im Mittelteil hatte das Buch leider auch ein paar Längen und ein- zweimal auch ein kleiner Logikfehler. Langweilig geworden ist mir dennoch nie. Dies liegt besonders an den tollen Orten im Nimmernie an die die Geschichte einem führt. Julie Kagawa beschreibt die Orte immer sehr bildlich und ich weiss nicht woher sie diese ganzen Ideen nimmt. Schade dass ich wohl nie eine Reise ins Nimmernie werde unternehmen können. Ein paar Orte würden mir allerdings auch Angst machen.
Natürlich ist die Atmosphäre wieder wunderschön, märchenhaft, mysteriös und manchmal auch etwas düster und unheimlich. Eigentlich das ganze Buch über aber hauptsächlich am Ende wird das Buch auch ziemlich emotional und manchmal etwas traurig. Das Ende hat mir aber sehr gut gefallen.

Das Cover diese Teils könnte man wohl als kitschig bezeichnen und irgendwie passt die Farbgebung nicht so gut wenn man bedenkt das die Geschichte vom Winterprinz Ash erzählt wird. Dennoch finde ich es wunderschön und es ist mein Lieblingscover der Reihe, ich finde die Cover wurden von Band zu Band schöner. Alle zusammen sehen die Cover auch einfach nur toll aus. Der Titel war natürlich offensichtlich da Frühling die letzte Jahreszeit war die noch gefehlt hat. Mit dem Frühling hat das Buch allerdings nicht wirklich zu tun.

Fazit:
Ein schöner Abschluss einer meiner Lieblingsreihen. Ich fand Frühlingsnacht nicht das beste Buch der Reihe aber alle mal lesenswert und wer will schon nicht mehr über den heissesten Eisbubi der Welt erfahren? ;)
Eine Leseempfehlung für alle Fans der Plötzlich Fee Reihe! Alle anderen sollten zuerst die drei anderen Bände in der richtigen Reihenfolge lesen.
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