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Kundenrezensionen

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HALL OF FAMEam 26. September 2002
Die Storysammlung "Der unmögliche Planet" enthält auf über 800 Seiten sage und schreibe 30 längere wie kürzere Geschichten vom Altmeister der düsteren Fiktion Philp K. Dick. Darunter befinden sich neben der Titelstory und der gerade verfilmten Geschichte "Minority Report" Stories aus Dicks gesamter Schaffenszeit. Somit hat man von den frühen bis zu den späteren Geschichten in dieser Ausgabe einen guten Überblick über Dicks literarische Entwicklung und eine umfassende Repräsentation seiner zentralen Themen. Diese sind neben postatomaren Endzeitvisionen (vornehmlich in der Anfangszeit seines Schaffens), der Konfrontation mit Imitationen des Lebendigen wie Androiden oder virtuellen Wesen (mittlere Periode) und der Infragestellung der Gültigkeit von subjektiver Realität (vor allem in der späteren Periode) immer wieder die im Zentrum stehenden Menschen. Diese sowie ihr Umgang mit den sich in einer verrückten bis feindlichen Welt ergebenden Problemen stehen stets im Mittelpunkt seiner Erzählungen.
Ein guter Überblick über Dicks Werk im Storybereich, der auch schon Ausblicke auf seine Romane gibt, in denen er oft die in den Shortstories behandelten Themen wieder aufgreift und in neuen Zusammenhängen weiter ausformuliert.
Dick-Liebhaber möchte ich allerdings, wie schon in einigen meiner vorangegangenen Rezensionen, auf die im Haffmans-Verlag erschienene zehnbändige Gesamtausgabe sämtlicher PKD-Kurzgeschichten hinweisen. Sie werden seit einiger Zeit zwar nicht mehr aufgelegt (da Haffmans nicht mehr existiert), sind aber hier und da noch zu bekommen.
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am 11. Dezember 2005
Der Heyne-Sammelband „Der unmögliche Planet“ bietet die vermutlich wichtigsten und bekanntesten Kurzgeschichten aus dem Werk von P.K.D. Über 800 Seiten werden wir hier mit typischen Erzählungen des amerikanischen SF-Autoren versorgt, die stets wieder die Frage nach Illusion oder Realität aufwerfen, sich jedoch in ihrer Handlung ziemlich unterscheiden. Dargestellt wird die Dick-Thematik hier unter anderem durch Einblicke in Nachkriegs-Szenarien, die mir in ihrer Art und Weise zugesagt haben. Sehr eindrucksvoll sind vor allem die Geschichten „Foster, du bist tot“, sowie „Variante zwei“. In letzterer werden Roboter als Kriegsspione eingesetzt, die sich von einem echten Menschen in nichts differenzieren. Dass ich die Pointe dieser Geschichte ab einem gewissen Zeitpunkt voraussehen konnte, ändert allerdings nichts an ihrer Qualität. Äußerst sarkastisch dagegen kommt „Gewisse Lebensformen“ daher: Die Menschheit hat inzwischen den Weltraum erobert und führt ständig Kriege mit anderen Lebewesen auf deren Heimatplaneten, mit dem Ziel bestimmte Rohstoffe zu erlangen, die für vollkommen unnötige Dinge in Anspruch genommen werden. Auf diese Art und Weise rotten sich die gar nicht so überlegenen Menschen langsam, aber sicher selbst aus. Vergleichbar ist die Geschichte „Perky Pat“: Hier erzählt Dick von Menschen, die sich nach dem großen Krieg in ihren Wohnlöchern mit einem trivialen Brettspiel vergnügen, welches ihr einzig verbliebener Lebensinhalt ist. „Präpersonen“ ist eine sehr erschreckende Zukunftsvision, die kritisch auf das Thema „Abtreibung“ eingeht. Tiefgründig und emotional geht es in „Ich hoffe, ich komme bald an“ vor sich: Ein Astronaut muss wegen einem Defekt zehn Jahre im Wachzustand in einem Tiefschlafbehälter verbringen und wird vom Schiff mit Erinnerungen „gefüttert“.
Alles in allem muss ich sagen, dass diese Kurzgeschichtensammlung eine gute Wahl für die Aufnahme in die „bunte Reihe“ des Heyne-Verlags war, da sie in einer guten Sammlung von Dick-Romanen einfach nicht fehlen darf. „Der unmögliche Planet“ ist ein großer Lesegenuss mit hauptsächlich guten Geschichten, den ich jedem Dick-Fan bedenkenlos weiterempfehlen kann.
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am 27. Juli 2005
Dieses Buch war mein Einstig in die Welt des PKD (abgesehen von den Verfilmungen), und ich habe es nicht bereut. Vor allem, wenn man nicht die Zeit hat, längere Bücher zu lesen, ist diese Sammlung aus etwa 50 Geschichten optimal für Science Fiction-Fans, und solche die es werden wollen. Neben den Vorlagen zu "Minority Report" und "Total Recall", die sich wahrlich von den Filmdrehbüchern unterscheiden, tauchen hier alle PKD Themen in irgend einer Form auf - Präkognition, Leben in einer von Krieg zerstörten Welt (hört sich düsterer an, als es ist), Menschliches und Göttliches, und über allem steht die Frage: was ist real und was bilden wir uns ein? - ein Spiel das PKD meisterhaft beherrscht.
Zugreifen, solange der Buchhändler uns suggeriert, das Buch sei erhältlich.
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am 16. August 2007
Tja, 18 Rezensionen vor mir, und alle sind sich einig. Was kann ich da schon noch beitragen? Dennoch, als großer PKD-Fan möchte ich meinen Eindruck hier loswerden - entgegen meiner Gewohnheit fasse ich mich kurz.
Der große VORTEIL dieser Sammlung liegt meiner Meinung nach in ihrer enormen Themenvielfalt: Was ist Realität? Was ist ein Mensch? Bin ich ein Mensch? Und kann ich so einfach glauben, was um mich herum vorsichgeht? Ist die Welt von heute noch die von gestern? Und wenn ja: Kann ich diese Welt wirklich erkennen? Zudem werden Themen wie Religion, Krankheit, Drogen oder Krieg - alles typische PKD-Motive - hier oder da kurz angeschnitten. Das Buch stimmt einen nachdenklich, ist zugleich jedoch enorm unterhaltsam. Ich habe es vor mehreren Jahren erstmals als entspannende und zugleich anspruchsvolle Urlaubslektüre gelesen, dafür eignet es sich. Die Geschichten sind in Ihrer Form einprägsam, vieles weiß ich heute noch auswendig, anderes habe ich häufig aufgrund der hohen Qualität nochmals gelesen. Interessant ist das Buch auch für Cineasten (und natürlich solche, die es werden wollen): Denn auch wenn ich hier nur meine Vor-Rezensenten zitiere, so möchte ich dennoch nochmals betonen, dass sich einige Kurzgeschichten in der Sammlung finden, welche großen Kinofilmen zugrundeliegen. Allerdings, sollte man dazuerwähnen, haben letztere das Grundgerüst der Handlung oft enorm verändert (Beispiel "Minority-Report"). Auch das Vorwort ist lesenswert, es stimmt einen bündig und dennoch zureichend auf die bevorstehende Lektüre ein.
FAZIT: Eine gute Empfehlung für alle PKD-Einsteiger oder Liebhaber, die schon alles andere besitzen! Insgesamt anspruchsvolle und unterhaltsame Literatur für die mühsam erarbeiteten 30 Minuten Lesezeit täglich.
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Dieser große Sammelband enthält 30 der besten Kurzgeschichten von Philip K. Dick (1928-1982), dem Autor des Science-Fiction-Klassikers "Blade Runner", auch bekannt unter dem Titel "Träumen Androiden von elektrischen Schafen?".

Philip K. Dick gelingt es durch seine Science-Fiction-Kurzgeschichten auf überzeugende Art und Weise Realität, Zukunft, Menschlichkeit, Technologie und Wahrnehmung zu thematisieren.
Lassen wir uns zu sehr von Technologie beeinflussen? Was macht Menschen überhaupt menschlich? Können wir uns wirklich an unsere Leben erinnern? Gibt es etwa andere Versionen der Realität?
Diese Fragen hatten Philip K. Dick sein ganzes Leben lang begleitet und das spiegelt sich genial in seinen Kurzgeschichten wieder.

Von den im Band enthaltenen Kurzgeschichten sind folgende meine persönlichen Favoriten:

>>Roog<<
Ein Hund zeigt sich irritiert, dass der Müll abtransportiert wird.

>>Nanny<<
Wenn Roboter-Kindermädchen zum Alltag gehören.

>>Variante zwei<<
(Die Vorlage zum Film "Screamers - Tödliche Schreie", mit "RoboCop"-Star Peter Weller in der Hauptrolle)
Wenn Kampfroboter wie Menschen aussehen können.

>>Projekt: Erde<<
Ein Schulprojekt der besonderen Art.

>>Der unmögliche Planet<<
Wenn ein Planet als Mythos gilt.

>>Hochstabler<<
(Die Vorlage zum Film "Impostor", mit "CSI: NY"-Star Gary Sinise in der Hauptrolle.)
Es findet ein Krieg zwischen Menschen und Außerirdischen statt. Doch die Außerirdischen setzen als Menschen getarnte Roboter als Spione und Waffe ein. Ist Spence Olham etwa ein Roboter, der sich für einen Menschen halten soll?

>>Das Vater-Ding<<
Ein Junge glaubt sein Vater ist in Wahrheit ein Roboterdublikat.

>>Der Minderheiten-Bericht<<
(Die Vorlage zum Film "Minority Report", mit Tom Cruise in der Hauptrolle.)
Was wäre, wenn man zukünftige Verbechen verhindern könnte?
Prä-Verbrechen-Chef John Anderton glaubt an das System, mit dem man zukünftige Verbrechen vorhersehen kann, bis er sich selbst als zukünftiger Mörder sieht.

>>Ach, als Blobbel hat man's schwer!<<
Ein Veteran eines Krieges zwischen Menschen und quallenartigen Aliens, genannt Blobbel, hat es nicht leicht. Während seiner Dienstzeit hatte er sich so modifizieren lassen, dass er sich für ein paar Stunden in einen Blobbel verwandelt. Nun hat er Schwierigkeiten sein ziviles Leben zu führen.

>>Erinnerungen en gros<<
(Die Vorlage zu den Filmen "Total Recall - Die totale Erinerung", mit Arnold Schwarzenegger in der Hauptrolle und "Total Recall" mit Colin Farrell in der Hauptrolle.)
Der Angestellte Douglas Quail träumt immer von einer Reise zum Mars. Doch weil er nicht das Geld für eine echte Reise hat entscheidet er sich zur Endsinn AG zu gehen, die mit implantierten Erinnerungen Geschäfte machen. Quail will eine Erinnerung an eine Marsreise kaufen, aber mit ein paar Extras.

>>Die elektrische Ameise<<
Ein Android hält sich für einen Menschen.

>>Eine außerirdische Intelligenz<<
Eine Katze steht im Mittelpunkt.

Große Geschichten in einem herausragenden Sammelband für alle, die sich mit Philip K. Dick befassen möchten.
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Natürlich schwankt die Qualität der Kurzgeschichten und natürlich muss man nicht alles für originell, intelligent oder visionär halten. Aber die Literatur - und vor allem auch die Wissenschaft - braucht Menschen wie Philip K. Dick mit seinen Ideen und seinem Gedankenwerk.
Auf die einzelnen Geschichten gingen schon meine Vorrezensenten ein - ich selbst fand die "Frühwerke" am interessantesten, da sie Einblicke in die Gedankenwelt der 50ziger Jahre boten (mit ihrer Angst vor neuen Kriegen, die die Menschheit ausrotten würden).
Staunen läßt die Fülle der Ideen, wie z.B. ein selbstkochender Herd, ein selbtdeckender Tisch (hätte ich auch gerne!), Roboter, die nicht wissen, dass sie Roboter sind, ein Bordcomputer, der zehn Jahre lang einen irrtümlicherweise aus dem Kälteschlaf aufgewachten Passagier mit Erinnerungen und Unterhaltung versorgen muss, damit dieser in der Einsamkeit nicht durchdreht ....
Grundsätzlich schwebt schon eine etwas depressive Haltung über den ganzen Geschichten, man merkt, dass der Autor die Zukunft (es herrschte Kalter Krieg) nicht besonders rosig sah.
Am schwächsten fand ich persönlich übrigens die Vorlage zum Film "Minority-Report"; hingegen ist eine meiner Lieblingsstories "Variante 2".

Es handelt sich auf jeden Fall um herausragende, originelle Geschichten; jede für sich bietet intelligente Unterhaltung und darüberhinaus hätte es jede von ihnen verdient, verfilmt zu werden. Über manche der Novellen muss man noch sehr lange nachdenken bzw. sie geht einem nicht mehr aus dem Kopf - alleine deshalb schon ist diese Sammlung ein Gewinn und ich nehme an, dass war ja auch dass, was der Autor schlussendlich bewirkte.
Fazit: Sehr empfehlenswert, für alle SciFi Fans sowie Leseratten, die intelligente Unterhaltung suchen, ein absolutes "Muss".
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am 2. Mai 2004
Typisch Philip k. Dick! Schon nach den ersten Stories kommen zweifel an der Wirklichkeit. Wie in seinen anderen Schriften kommt auch in dieser Sammlung das Thema "Was ist Realität" in oft geistreichen, überraschenden, auch genialen Stories vor.
Oft geht es auch um den Kampf >Mensch gegen Machine<, aber in anderer Weise wie etwa in Terminator.
Viel oder sogar die meißten Ansätze sind damals neu gewesen und kommen später in der Sci-Fi Film Geschichte immer wider vor.
Oft wurden sie in anderen Filmen umgestzt.
Viele dieser Stories sind ihren eigenen Film wert.
Wer gerne Sci-Fi liest muss dieses Buch haben.
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am 13. Februar 2011
Philip K. Dick ist im Bereich der Sciene-Fiction mein Lieblingsautor. Ich kenne alle seine Kurzgeschichten, von denen eine Vielzahl mehr oder weniger gelungen verfilmt wurden.
Anzuführen sind in diesem Zusammenhang folgende Filme: "Screamers", "Total Recall", "The Minority Report", "Paycheck", "Vanilla Sky" und "The Impostor".

In seinen Erzählungen beschäftigt er sich mit zwei Grundthemen: Was ist menschlich? Und Was ist Wirklichkeit?

Unter dem Einfluss des Kalten Krieges sowie halluzinogener Substanzen entwickelten sich in einer Zeit, als an Handys und Computer noch nicht einmal zu denken war, in seinem Kopf bereits Visionen von einer Zukunft, die noch heute in diesem Genre wegweisend sind.

Mit sprachlicher Präzision lässt Philip K. Dick beispielsweise in wenigen Sätzen nukleare Landschaften auf der Erde entstehen, die ein Gefühl der Leere beim Leser hinterlassen.
Einige seiner Geschichten sind beklemmend und hoffnungslos, andere wiederum zeichnen sich durch eine gewisse Portion Ironie und Witz aus.

In jedem Fall weiß dieser Science-Fiction-Autor sein Publikum gut zu unterhalten.

"Der unmögliche Planet" ist eine Sammlung einiger ausgewählter Kurzgeschichten. Dass in dem Buch nur seine besten Erzählungen abgedruckt sind, kann ich in Kenntnis all seiner Kurzgeschichten nicht unterschreiben. Aber um einen Einstieg in das Werk dieses einzigartigen Schriftstellers zu erhalten, kann ich "Der unmögliche Planet" ohne Bedenken empfehlen.
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HALL OF FAMEam 29. September 2002
"Die Wirklichkeit ist das, was übrigbleibt, wenn man aufgehört hat, daran zu glauben" (Philip K. Dick)
Philip K. Dick hat in Sci-Fi Kreisen absoluten Kult-Status erreicht und ist mittelerweile auch außerhalb des Genres ein Begriff. Seine Bio ist legendär: 5 Ehen, Verfolgungswahn, Alienphantasien, Drogensucht, bittere Armut (inclusive Ernährung von Tierfutter). Seine wahrlich visionären Geschichten kommen ohne Imperien und Raumschlachten aus. Statt dessen geht es um Fragen über die wahre Natur des Kosmos und den Sinn der menschlichen Existenz. Dabei ist das Thema der 'eingebildeten' oder manipulierten Realität allgegenwärtig. Viele der großen Sci-Fi Kino-Klassiker haben sich bei Dick bedient, ohne auf ihn zu verweisen ("Matrix", "Truman Show").
"Der unmögliche Planet" ist eine anläßlich des Kinostarts von "Minority Report" herausgegebene Sammlung von genial doppelbödigen und hintersinnigen Kurzgeschichten von schier erleuchtender Inspirationskraft. Die Erzählungen sind geeignet, dem Leser ganz langsam den Boden unter Füßen wegzuziehen. Dabei sind "Total Recall" und eben "Minority Report" bei weitem nicht die besten Stories, es warten noch viele weitere unbekannte, lange vergriffene Schätze auf den bald an seinem Verstand zu zweifeln beginnenden Leser.
Auch ein erklärter Gegner der Hollywood-Verhunzungen von Romanen muß diesmal eine Ausnahme machen. Wenn der Hype um "Minority Report" dazu dient, das Werk des neben Robert Heinlein genialsten Schriftstellers des Universuims (an das wir zu glauben konditioniert sind) bekannt zu machen bzw. als Vorbedingung erst mal wieder herauszugeben, dann ist das völlig in Ordnung - zumal nun auch die unendlich geniale "Valis Trilogie" wieder zu greifen ist.
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am 26. Mai 2007
Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil ich ein Freund der Kurzgeschichte bin. Philip K. Dick schafft es schnörkellos auf den Punkt zu kommen, ohne dabei seitenlang zu langweilen.

Die Geschichte "Minderheiten Report" (Minority Report) beweist zum Beispiel, dass sie wunderbar auf ein paar Seiten erzählt werden kann. Der Film dagegen überzeugt durch Längen und unnötige Passagen. Typisches Hollywood Geplänkel eben.

Sein Ideenreichtum ist überwältigend, wahnwitzig und reicht von ultravisionär bis "so siehts tatsächlich aus". In erschreckenden Zukunftsszenarien zeigt er schonungslos und schmunzelnd die unangenehme Seite unserer Gesellschaft.

Unterhaltsam, lehrreich und angenehm zu lesen. Die perfekte Einstiegsdroge in die Welt des Philip K. Dick...
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