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Kundenrezensionen

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am 7. August 2010
Ragle Gumm, ledig, Mitte Vierzig, lebt bei seiner Schwester und verdient seinen Lebensunterhalt auf ganz besondere Weise. Er ist nämlich der ständige Gewinner eines Zeitungsgewinnspiels, jeden Tag errät er aufs Neue, in welchem Kästchen sich das Grüne Männchen befindet. Ansonsten führt er ein ganz normales Leben in einer amerikanischen Kleinstadt der 50iger Jahre. Doch es häufen sich die Ungereimtheiten, Menschen sowie Gegenstände erstarren plötzlich oder verschwinden. Ragle stellt Nachforschungen an und entdeckt, dass sein Leben gewaltig aus den Fugen gerät und er einer unglaublichen Verschwörung auf der Spur ist....

Dick behandelt in diesem Buch wiedermal das Thema, "Was ist real und was nicht". Aber in gewohnter Manier macht er das auf beeindruckende Weise. Er baut den Roman langsam auf, der Leser lernt erst mal die Hauptfiguren kennen und schön langsam gerät die Geschichte in Fahrt. Das Buch ist fesselnd, Dick erschuf bereits in den 50igern ein Szenario, welches heute eigentlich nur durch Filme wie "Matrix" oder "Truman-Show" bekannt ist. Er setzt dabei aber nicht auf ein Actionspektakel, sondern schildert die Story aus dem Blickwinkel ganz normaler Menschen. Und natürlich am Ende gibt es eine Riesenüberraschung, welche auch den mahnenden Zeigefinger auf die amerikanische Gesellschaft der 50iger Jahre hält.
Ich kann es Freunden anspruchsvoller Literatur nur empfehlen, dieses und auch andere Werke dieses Autors zu lesen!
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am 5. Mai 2009
Wieder einmal serviert uns Philip K. Dick eine skurrile Geschichte:
In einer amerikanischen Kleinstadt Ende der 1950er hat Ragle Gumm außergewöhnlichen Berühmtheit erlangt: Seit Jahren ist er der Gewinner eines komplizierten Zeitungsrätsels, bestreitet damit seinen Lebensunterhalt und ignoriert nicht nur alle Gesetze der Statistik. Doch als Personen und Gegenstände auf unerklärliche Art und Weise verschwinden und er eine alte Zeitschrift findet, die aus der Zukunft zu stammen scheint, wird Ragle misstrauisch und versucht aus seinem scheinbaren Idyll auszubrechen...

"Zeit aus den Fugen" behandelt ein bei Dick immer wiederkehrendes Motiv: die vermeintliche Realität entpuppt sich als Illusion, Wirklichkeit und Fiktion vermischen sich, Recht und Unrecht, Gut und Böse, Richtig und Falsch müssen neu definiert werden. Und er tut das in gewohnter, handwerklich hervorragender Art und Weise. Man bekommt eine Milieustudie des amerikanischen Kleinbürgertums der 50er Jahre und andererseits ist es aus der heutigen Perspektive interessant zu lesen, wie sich Dick 1959 die 1990er Jahre vorgestellt hat. Aber mich hat das Buch nicht zu 100% überzeugt. Die richtige Spannung will irgendwie nicht aufkommen. Zwar gelingt es ihm streckenweise eine bedrückende Atmosphäre zu entwickeln, in der man mit den Protagonisten mitleidet und miträtselt, was hier wohl vor sich geht und wie Gumm seinem Schicksal entrinnen kann, aber die grundsätzliche Motivation der einzelnen Charaktere bleibt etwas dünn und unglaubwürdig.

Und auch die Auflösung des skurrilen Plots, den Dick im ersten Teil des Buches interessant aufbaut, hat mir nicht wirklich gefallen. Für mich bleiben einige Ungereimtheiten zurück. Ohne die Auflösung zu verraten - es wird z.B. nicht klar, wieso in der fiktiven Welt Gegenstände (z.B. der Kiosk) verschwinden und nur ein Zettel zurückbleibt. Dieser Punkt gibt der Geschichte einen mysteriösen, geheimnisvollen Touch und lässt den Leser über virtuelle Scheinwelten oder Wahnvorstellungen spekulieren, aber diese Phänomene spielen nachher gar keine Rolle mehr und es lässt sich auch nicht durch die Auflösung der Story erklären. Auch hat sich mir nicht erschlossen, wie das funktionieren soll, dass Ragle Gumm mit dem Entschlüsseln des täglichen Rätsels in der Zeitung tatsächlich eine ganz andere Prognose abgibt... aber es muss ja auch nicht alles immer absolut logisch ablaufen in phantastischen Romanen. Und weil ich Philip K. Dick und seine tollen Storys einfach mag, gibt es für "Zeit aus den Fugen" wohlwollende 4 Sterne.

PKD-Einsteigern und auch allen anderen, die es noch nicht kennen, würde ich allerdings eher "Ubik" empfehlen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 17. Juli 2004
Dieses Buch hat mich echt komplett aus den Latschen gehauen. Die Story entwickelt sich derart dramatisch und spannend, dass ich das Buch fast nicht mehr weglegen konnte und mich immer geärgert habe, wenn die U-Bahn angekommen war und ich aussteigen musste :)
Allein der Schluss hat für heutige Verhältnisse (immerhin ist das Buch gute 45 Jahre alt!) dann einen doch etwas ungewollt komischen, unglaubwürdigen Touch. Aber wenn man darüber mal hinwegsieht (Im Zusammenhang der damaligen Zeit gesehen ein sehr geistreicher, toller Schluss), ist dieses Buch nicht nur (sowieso) ein Meilenstein der SF-Literatur überhaupt, nicht nur das beste Buch von PK Dick, sondern auch ein unheimlich spannendes, gruseliges, kurzweiliges Buch, das vorbehaltlos jedem SF-Fan empfohlen werden kann. Alle anderen dürfen auch mal einen Blick wagen ;-)
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Philip K. Dick hatte sich in der Science-Fiction-Literatur mit seinen Romanen und Kurzgeschichten einen sehr großen Namen gemacht.
Dieser Roman mit dem Titel "Zeit aus den Fugen" ist ein wundervoller Roman, der auf eine besondere Art spannend ist.

Der Roman spielt in den USA der späten 1950er Jahre und erzählt die Geschichte des Ragle Gumm, einem ledigen Mann mittleren Alters, der in Old Town, einer idyllischen Kleinstadt, lebt.
Ragle Gumm geht einer seltsamen Arbeit nach, die ihn zu einer lokalen Berühmtheit macht:
Er verdient seinen Lebensunterhalt damit indem er bei einer Lokalzeitung schwierige Ratespiele löst, bei dem es darum geht ein grünes Männchen zu finden.
Für Ragle Gumm läuft das Leben und der Alltag einfach bestens, doch das ändert sich für ihn schlagartig.
Eines Tages glaubt Ragle mitzuerleben wie Menschen und Dinge verschwinden und wieder auftauchen.
Dann entdeckt er Zeitschriften und Magazine, die es eigentlich noch nicht geben kann.
Und dann empfängt er zufällig mit einer Art Radio den Funkverkehr von unbekannten Personen, die über ihn reden und alles über ihn zu wissen scheinen.
Ragle Gumm gerät über diese seltsamen Ereignisse ins Grübeln.
Stimmt wirklich etwas nicht mit seinem Leben, seinen Mitmenschen, seiner Heimatstadt und sogar mit der Zeit?
Hat er etwa eine Psychose entwickelt, bei dem er nicht mehr zwischen Wahn und Wirklichkeit unterscheiden kann?
Ragle Gumm will keine Ruhe geben und ist entschlossen der Sache auf den Grund zu gehen.

Dieser Roman ist wirklich spannend, da man sich in die Figur des Ragle Gumm hineinversetzen kann.
Ist das eigene Leben wirklich oder nur eine geradezu perfekt inzinierte Täuschung?
Können wir uns überhaupt auf unsere Wahrnehmung und unser Zeitgefühl verlassen?

Ragle Gumms Suche nach der Wahrheit fesselt ungemein und man kann nur abwarten was er so alles herausfindet.

Dieser Philip K. Dick-Roman ist ein tolles Werk und sollte nicht unbeachtet gelassen werden.
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am 13. Juni 2007
Eigentlich ist schon alles über dieses Buch gesagt worden. Anmerken möchte ich aber noch, dass sich das Buch sehr gut als Einstieg in die Welt des PKD eignet.

Wie Dicks Meisterwerke Ubik, Valis und Die drei Stigmata des Palmer Eldritch bietet auch Zeit aus Fugen ein durch Figuren und Handlung greifbar gemachtes philosophisches (oder religiöses) Modell , gepaart mit einer gradlinigen, schlüssigen und leichtfüssigen Inszenierung die manchem dieser Großwerke etwas fehlt.

Wer Dicks Werk also grad für sich entdeckt, findet mit Zeit aus den Fugen den idealen Einstiegspunkt in das Werk eines der faszinierendsten Schriftstellers des letzten Jahrhunderts.
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am 14. September 1999
Das Buch ist meiner Ansicht nach ein echter "Philip K. Dick". Die Story baut derart schnell eine unglaubliche Spannung auf, daß man am liebsten sofort wissen möchte, welches Geheimnis sich hinter dem Leben von Gumm verbirgt. Für mich steht das Buch auf einer Stufe mit seinen Klassikern wie "Do Androids...". Gesamturteil: Absolut lesenswert!
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am 20. November 2015
Wer glaubt Matrix 1wäre eine abgefahrene Geschichte der muß das unbedingt lesen- generell K.Dick.
Der Autor beeindruckt auf vielen Ebenen.
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am 26. April 2000
Eins von Dicks frühen Werken (1959), mit bereits typischem Plot und in gewohnt schlichtem Stil, noch ohne die teils faszinierenden, teils verwirrenden Nebenstränge späterer Romane. Die Grundidee war zur Entstehungszeit sicherlich brillant; dass sie mittlerweile mehrfach abgekupfert wurde, spricht nur für ihre Originalität.
Locker-leichter Lesestoff.
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am 6. Oktober 2001
Als ich mit dem Buch erst einmal angefangen habe, wollte ich es nicht mehr aus der Hand legen.So fesselnd wie ein guter Krimi, versucht man der Welt, die Dick in seinem Roman beschreibt, Schritt für Schritt näher zu kommen.
Wer den Film "die Trueman Show" mag, findet das Thema dieses Buches auch interessant.
Der Schluß, die Auflösung des Rätsels finde ich jedoch etwas zu knapp, darum nicht volle Sternzahl.
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am 5. Januar 2000
Der Amerikaner Philip K. Dick hat ein für die Science-Fiction fundamentales und kaum zu überschätzendes Gesamtwerk geschaffen. So großartig sein Werk insgesamt ist, so muß man doch leider sagen, daß die meisten der einzelnen Romane eher von mittelmäßiger Qualität sind. Es gibt einige wirklich herausragende Bücher, etwa "UBIK", "Das Orakel vom Berge", "Die drei Stigmata des Palmer Eldritch" und einige mehr. "Zeit aus den Fugen" gehört leider nicht dazu. Sicherlich hatte der Roman bei seiner Entstehung 1959 aufgrund der damaligen Neuartigkeit des Themas eine immense Wirkung, heutzutage ist er aber weitestgehend uninteressant geworden, da man einfach schon zuviel davon gesehen oder gelesen hat (jüngste Nachahmung: der Film "The Truman Show"). Der Roman handelt, kurz gesagt, von einem Mann, der in einer Kleinstadt in den späten Fünfzigern wohnt, der aber nach und nach feststellt, daß etwas mit der Realität, insbesondere der Zeit, nicht stimmt. Was das ist, soll hier nicht verraten werden. Nur soviel: Heutzutage wird die Auflösung keinen Leser mehr überraschen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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