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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch für den Fall, dass die eigene Welt aus den Fugen geraten ist
Der Band umfasst die gesamte Valis-Trilogie: 1) "Valis", 2) "Die göttliche Invasion" und 3) "Die Wiedergeburt des Timothy Archer". Jeder Teil ist in sich abgeschlossen. Es gibt auch keinerlei Übereinstimmung bei den Handelnden Personen. So gesehen steht jedes Teilbuch für sich allein. Der einzige Zusammenhang zwischen den Teilen besteht in dem...
Veröffentlicht am 4. Dezember 2008 von Peter Samol

versus
46 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Philosophie für Arme: Enttäuschend
Philip K. Dick trägt mittlerweile viele Titel: Visionär und Genie sind nur die glanzvollsten. Deswegen ging ich an das Buch auch mit dem guten Gefühl heran, jetzt etwas ganz Besonderes geboten zu bekommen. Dann kam das:
„Das Eine war und war-nicht, und das zur gleichen Zeit, und es hatte den Wunsch, das War-nicht von dem War zu trennen. So...
Veröffentlicht am 14. November 2002 von FG


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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch für den Fall, dass die eigene Welt aus den Fugen geraten ist, 4. Dezember 2008
Von 
Peter Samol "sympathietraeger" (Herford, Nordrhein-Westfalen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Valis-Trilogie (Taschenbuch)
Der Band umfasst die gesamte Valis-Trilogie: 1) "Valis", 2) "Die göttliche Invasion" und 3) "Die Wiedergeburt des Timothy Archer". Jeder Teil ist in sich abgeschlossen. Es gibt auch keinerlei Übereinstimmung bei den Handelnden Personen. So gesehen steht jedes Teilbuch für sich allein. Der einzige Zusammenhang zwischen den Teilen besteht in dem übergreifenden Thema: Der Suche nach Gott und Erlösung bzw. nach Sinn und Orientierung in einer Welt, die nicht besonders schön ist.

Zu 1) "Valis":
Es gibt Bücher, die kann man am besten lesen, wenn man in einer ganz bestimmten Lebenssituation steckt. Liest man sie zu anderen Zeiten, kann man nichts mit ihnen anfangen. Solche Bücher sind z.B. Salingers "Der Fänger im Roggen", Hesses "Steppenwolf", Doris Lessings "Das goldene Notizbuch" und eben Valis.

Es geht bei Valis nicht in erster Linie um Philosophie und auch nur in zweiter Linie um Gott. Es geht darum, wie man weiterhin in der Welt zurecht kommen soll, wenn einem das schlimmstmögliche widerfahren ist: Der Tod von nahestehenden Menschen. Der Ausgangspunkt ist der Selbstmord einer Frau und der psychische Absturz der Hauptperson "Horselover Fat". "Horselover" lautet auf Griechisch "Philip", "Fat" auf Deutsch "Dick". Horselover hadert mit Gott und entwickelt abstruse Theorien, in denen es immer wieder darum geht, wie die Menschen vom Leiden auf der Erde erlöst werden können. Dabei ist er nicht immer allein. Eine sehr interessante Nebenfigur ist z.B. ein Freund, der stets eine tote Katze mit sich führt. diese will er Gott beim jüngsten Gericht unter die Nase halten, um ihm den Tod der Katze vorzuwerfen.

Zugegeben: Wer gern herumspekuliert und dabei auch gern religiöse Fragen hin- und herwälzt ist mit diesem Buch besser bedient als andere. Aber es geht vor allem um das tiefe Gefühl der Verzweiflung nach einem harten Schicksalsschlag und wie man damit fertig wird. Wer gerade kraftstrotzend und mit beiden Beinen fest im Leben steht, wird mit Valis wenig anfangen können.

Zu 2): "Die göttliche Invasion":
Auch hier geht es um die Suche nach Gott und Erlösung. Es beginnt in einer Ein-Mann-Station auf einem fernen Planeten und einer seltsamen Begegnung mit Gott. Später ereignet sich für Dick so typische Motiv: Das totale Umkippen der Realität. Von allen drei Teilen der Valis-Trilogie liegt hier noch die größte Ähnlichkeit mit Dicks früheren Werken vor. Es ist der Teil mit der positivsten Grundstimmung.

Zu 3): "Die Wiedergeburt des Timothy Archer":
Dieser Roman ist ein Mainstreamroman. Es ereignet sich im Grunde nichts phantastisches, oder jedenfalls nichts, das nicht rational erklärbar wäre. Dieser Teil könnte als ganz gewöhnliche Literatur durchgehen. Allerdings hallt die Grundthematik von Valis noch spürbar nach.

Alles in allem haben wir es in allen drei Bänden nicht mit Science Fiction zu tun (allenfalls im zweiten Band,aber auch dort ist sie nicht wirklich thematisch relevant). Auch geht es nicht wirklich um Philosophie im engeren (und schon gar nicht im akademischen) Sinne. Es geht schlicht und ergreifend um den Menschen und darum, wie er sich in einer Welt, die keineswegs immer nett zu ihm ist, zurechtfinden soll. Und genau in dieser Hinsicht spielt dann auch Religion eine Rolle. Nämlich als verbissene Auseinandersetzung mit einem Gott und seiner ziemlich verkorksten Schöpfung.

Es gibt übrigens noch einen vierten Band mit der Valis-Thematik. Er lautet "Radio freies Albemut" und ist 1987 im Moewig-Verlag erschienen. Dort begegnen wir nicht nur Horselover Fat und Valis wieder, sondern sogar Philip K. Dick selbst taucht darin als handelnde Person auf. Ein anderer ähnlich gelagerter Roman von Dick ist auch "Der dunkle Schirm". Dieses Vorgänger-Buch von Valis hat bereits eine ähnlich düstere Grundstimmung. Darin geht es in erster Linie um Drogen - ein Thema das zwangsläufig auch mit Fragen um Tod und psychischen Absturz zusammenhängt.

Wer das Leben nicht nur in rosigen Farben malt, sondern sich mit seinen sowohl inneren wie äußeren düsteren Seiten beschäftigen will oder muss, dem seien die genannten Bücher von Dick empfohlen. Wer dagegen Dick nur als SF-Autor mag, sollte um diese Bücher einen großen Bogen machen.
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29 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch für alle und keinen, 7. September 2002
Rezension bezieht sich auf: Die Valis-Trilogie (Taschenbuch)
«Ein» Buch? Drei Bücher, die eigentlich unterschiedlich zu beurteilen wären.
Am schwierigsten wohl das erste, VALIS. Für SF-Freaks zu ernst, für Literatur-Fuzzis zu abgefahren. Was soll man damit anfangen: Die Hauptperson hat ein durchdringendes Erleuchtungserlebnis und ist fortan der Überzeugung, einer göttlichen Macht begegnet zu sein. Nicht zuletzt, weil diese bei der Gelegenheit detaillierte medizinische Informationen über eine bislang unerkannte, gefährliche Krankheit seines Sohnes übermittelt hat, die diesem das Leben retten. Außerdem empfängt der Protagonist Botschaften auf Altgriechisch (er kann kein Wort Altgriechisch). Und vieles mehr.
Und jetzt wird's kompliziert. Philip Dick identifiziert sich mit dem Protagonisten - und erzählt doch ständig von ihm in der 3. Person. Denn IHM - PKD - sind diese Erleuchtungserlebnisse widerfahren. Und er ringt Jahre um Jahre nach einer Erklärung für das Unerklärliche, weil er das Unglaubliche nicht einfach so glauben kann. Er liest sich durch die ganze Geistesgeschichte der Menschheit, von Ost bis West, von uralten biblischen und außerbiblischen Texten über die Vorsokratiker und Rosenkreuzer bis zur Moderne. Doch er macht es sich nicht so einfach, sich auf EINE WAHRHEIT festzulegen. Er bleibt ein rastloser Sucher, ein Zerrissener bis zu seinem frühen Tod 1982.
Zeugnis dieses Suchens sind diese Romane. Am eindringlichsten spiegeln sich Dicks Forschen und Ringen in VALIS. Wer nicht philosophisch geeicht oder wenigstens interessiert ist, kann dieses Buch vergessen. Wer sich aber auf diese Tour de force durch die Psyche eines Menschen einlässt, der mit Gott und mit dem Wahnsinn kämpft, und für wen die Fragen: «Was ist Wirklichkeit? Was ist Gott? Wer bin ich selbst?» weder bloß theoretische Natur noch längst beantwortet sind, wird dieses Buch bereichert aus der Hand legen. Betrübt, dass es - auch in dieser nur äußerst locker zusammenhängenden Trilogie - einzigartig ist.
Lawrence Sutins gute Biographie: PHILIP K. DICK - GÖTTLICHE ÜBERFÄLLE ist eine Gelegenheit, das Phänomen PKD weiter zu ergründen. Und in Bälde auch Dicks Monumental-«Werk»: seine EXEGESE, ein 8000 (!) Seiten umfassendes Tage-, oder bessergesagt: Logbuch seiner inneren Irrfahrt «an den Rand des Möglichen, die an den Gefahren des Unmöglichen vorbei, und vielleicht nicht immer vorbeiführte» (Musil). Eine Auswahl aus der EXEGESE wird diesen Herbst auf Deutsch erscheinen.
Die weiteren beiden Bände der «Trilogie» fallen gegenüber VALIS etwas ab; die menschliche Eindringlichkeit und Genialität von VALIS konnte Dick m.E. später nicht mehr erreichen.
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24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hommage an den Weltenhumor, 27. August 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Valis-Trilogie (Taschenbuch)
Wer heutzutage Visionen hat, wird entweder Quantenphysiker, ein Guru oder für verrückt erklärt. Was aber passiert, wenn ein brillanter Science-Fiction-Autor göttliche Botschaften erhält? Er schreibt eine Roman-Trilogie, bei der man sich nie sicher sein kann, ob Gott nicht nur ein Witz ist, oder ob Außerirdische hinter allem stecken. Ganz nebenbei findet er zum Geist des Urchristentums zurück, stellt fest, dass unsere Geschichte rückwärts in der Zeit verläuft und dass die Welt ein Hologramm ist. Eine spirituelle Hommage an den Weltenhumor! Unbedingt lesen! Genial!
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41 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verrückt oder Genial? Genial!, 24. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: Die Valis-Trilogie (Taschenbuch)
Dieses Buch, dem Spätwerk Dicks zuzurechnen, ist eines, das sicher nicht jedermanns Sache ist. Man muss bereit sein, sich auf die Geschichte (die eigentlich keine Geschichte, sondern Dicks Leben ist) einzulassen, man muss den oft wirren Gedankengängen des Autors folgen wollen und können. Das ist leider (oder Gott sei Dank?)mitunter nicht sehr leicht. Das Buch beruht auf einer persönlichen Erfahrung Philip K. Dicks: göttlichen Visionen. Wie die Hauptfigur des Buches (die übrigens "Fat" heisst - man beachte die Bedeutung von Dicks Namen im Deutschen)war Dick Zeit seines Lebens damit beschäftigt, herauszufinden, ob diese Visionen wirklich göttlichen Ursprungs waren, oder ob er langsam verrückt wird. Die oft eingestreuten Tagebucheinträge (die wohl aus Dicks eigenem 8000-seitigen Tagebuch "Exegese" stammen) vermitteln daher auch einen Einblick in diese Gedankengänge. Das ganze Buch ist ein einziger Trip durch nahezu alle Religionen, Mythen und Philosophien der Welt. Manchmal vielleicht verwirrend, manchmal vielleicht verrückt, aber immer genial.
Wer sich auf die Geschichte einläßt, sie wirklich liest ... ich meine nicht einfach liest, sondern VERSTEHT, der wird seine helle Freude an diesem Buch haben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gefällt in vollem umfang, 27. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Valis-Trilogie (Taschenbuch)
produkt und lieferungstechnisch war der kauf einwandfrei. inhaltlich ist das buch (die bücher) sehr spannend und unterhaltsam, wenn man sich für mystik, schizophrenie und psy-fi begeistern kann. für einsteiger sowohl in den bereicht mystik und realitätsfragen oder in P.K. Dicks welt ist es sicherlich nicht zu empfehlen. mir hat es sehr viel spass gemacht die trilogie zu lesen und man kann viel biographisches von Dick in ihnen finden.
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen please start brain.exe to read ..., 5. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Die Valis-Trilogie (Taschenbuch)
Ich weis nicht so recht ob Ich dieser Kurzbeschreibung von Amazon zu stimmen soll oder nicht. Imho trifft sie das Buch nicht im geringsten! Die Valis-Trilogie gibt keine Antworten. Zumindest keine klaren. Sie wirft dafür um so mehr Fragen auf! Wobei genau das wohl auch die Absicht des Autors gewesen ist? Erschwerend kommt hinzu, das die Bezüge auf Religionen und Philosophie den Leser durchaus verwirren können, wenn er nicht über entsprechendes Grundwissen verfügt. Die Valis-Trilogie ist meines erachtens ein sehr kontroverses bis regelrecht verwirrendes Werk. Es gibt Passagen wo Ich kurz davor war den Schinken einfach wegzulegen und irgendwas anderes zu lesen… ein Kochbuch oder so… :roll: Phillip K. Dick verarbeitet hier unter anderem eine ganze Reihe von persönlichen “Traumata” sowie offenbar auch seine individuellen Drogenerfahrungen. Die meisten Bücher PKD’s die Ich bis jetzt gelesen habe, sind von diesen Eindrücken gefärbt.

Aber die V-Trilogie stellt das alles ziemlich in den Schatten! Es ist streckenweise hochphilosophisch bis einfach nur zerfasert und wirr.

Absicht? Ich weis es nicht, aber Ich denke schon. Immerhin hat Mich dieses Buch schwer zum Nachdenken angeregt, und PKD würde nicht als einer der größten Visionäre, die die Literatur des 20. Jahrhunderts hervorgebracht hat gelten, wenn er nur wirres Zeug geschrieben hätte :-)

Liest man sich die Kundenrezis auf Amazon.de so durch, dann erkennt man das Ich offenbar nicht der einzige bin, der von diesem Buch verwirrt bis angetan zurückgelassen wurde.

Wie bei allen Werken Phillip K. Dicks handelt es sich nicht um Popcornliteratur! Gerade die Valis-Trilogie nicht! Wer dieses Buch nur oberflächlich liest, wird es nach recht kurzer Zeit mit einem Stirnrunzeln wieder weglegen :roll:

Kleine Empfehlung meinerseits: Wer sich für die Werke des Autors, der die literatischen Vorlagen zu den Filmen “Blade Runner”, “Total Recall”,” Minority Report”, “Paycheck” und “A Scanner Darkly” geliefert hat, interessiert, sollte klein anfangen. Nicht direkt bei Valis einsteigen :-) Ich hab mit “Der Intergalaktische Topfheiler” und “Nach der Bombe” angefangen.

Mein Fazit:

Wer sich beim Lesen nicht einfach nur berieseln lassen will, sich vor einer seitenweise etwas wirren Schreibe nicht abschrecken lässt und sich auf interessantes neues Leseterrain, abseits der gängigen SF und Fantasy begeben will, der ist bei PKD im allgemeinen und bei Valis im speziellen sehr gut aufgehoben :-D

Auf jeden Fall werde Ich gerade dieses Buch nochmal und vorallem auch mehrmals lesen, um nach und nach auch das zwischen den Zeilen geschriebene zu entdecken!

Hat mir gefallen…
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eintauchen in das morphogenetische Feld, 23. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Valis-Trilogie (Taschenbuch)
Bereits mit "die drei Stigmata des Palmer Eldritch" hatte es Dick geschafft meine Gehirnwindungen neu zu verknoten. Doch das Buch war größtenteils harmlos, verglichen mit diesem Rundumschlag.
Was passiert, wenn Magie, Philosophie, Metaphysik, Religion,Psychologie, kurzum jedes menschliche Hobby in einen Mixer geworfen (genannt: das Gehirn von Philip K. Dick), ordentlich durchgerührt udn zerschreddert, und Teile des Breis unter ein Mikroskop gelegt werden? Man sieht dann: VALIS.
Logisch denkenden Menschen, speziell Subjekten die glauben "Ahnung von" irgendwas zu haben, sei von deisem Buch dringend abgeraten. Denn es erfordert assoziatives Lesen. Männliche Logik, auf der Suche nach Antworten und "Sinn" wird heftig vor den Kopf gestoßen.
Wer jedoch die Ansammlung von Einfällen und wilden Konstrukten folgt, wie in einen Irrgarten, wer sich dem Verirren hingibt, wird in VALIS eine brillante Zusammenfassung der ganzen Menschheitsgeschichte finden - inklusive der totalen Absurdität die in all dem steckt. Indem Dick alle Elemente in unglaubliche Höhen reißt, wird alles vom Thron gestoßen, und es bleibt ein gewaltiger Lacher.
Gewissermaßen ist das ganze Buch ein gewaltiges Zen-Koan. Einblick in einen Geist, der entweder vollkommen gestört doer einzigartig brillant ist.
Doch wen kümmert das. Unterm Strich bleibt bei VALIS viel Inspiration übrig - und eine Reise, die jederzeit überrascht.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der tiefere Sinn des Philip K. Dick, 9. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Valis-Trilogie (Taschenbuch)
Vast Active Living Intelligent System.
Wohin soll die Reise gehen, von wo kommt sie und wer reist hier eigentlich? Drei Romane die in ihrem Ganzen ein Bild aufzeigen, das verstörend auf den Betrachter aber erhellendes über die Figur des P. K. Dick zu berichten weiß.

Die nicht immer ganz leicht verdaulichen Szenen der Trilogie, sprechen meist weniger den Fan der utopischen Litereatur an, als vielmehr diejenigen, die das Buch zu den Büchern Dicks lesen möchten.

Als Einstiegslektüre in die Welt des Autors sicherlich weniger zu empfehlen, für Dick erfahrene Leser aber sicherlich ein Vergnügen.
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10 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pure Avantgarde, 10. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Die Valis-Trilogie (Taschenbuch)
Habe den Roman vor ca. einem Jahr gelesen - was blieb haften? Nun, rein Handlungstechnich gesehen muss ich eingestehen nicht viel. Die Größe dieses Werks erschliesst sich mir vor allem in dem genialen Gedanken, eine Trilogie zu verfassen, deren einzelne Teile nicht zusammenpassen. Jeder einzelne Teil könnte problemlos auch für sich alleine stehen. Brilliante Idee die ich so vorher noch nirgendwo gesichtet habe. Konservative Kreise werden dies als Manko bewerten, andererseits liest kein rechtschaffener Konservativer Dick Romane. Fazit: Wirr, Durchgeknallt, von höchst realistisch bis komplett Gaga. Und wie gesagt der Überhammer das in den einzelen Teilen fast jeglicher Bezug zueinander fehlt. Seltsam und zum geniesen. Hätte dem Kerl gerne mal die Hand gedrückt. Dicks parallel Ansicht auf die Dinge spiegelt sich hier für mich am deutlichsten wider, ich kenne aber erst 10 Bücher von Ihm und hoffe sehr das er mich noch weiter überrascht. Ein großer Mann. Machs gut, wo immer du bist, Phil!!!
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen PHÄNOMENAL, 28. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Valis-Trilogie (Taschenbuch)
Dick war ein großer Ausnahme-Autor und VALIS ist auch ein absolutes Ausnahme-Werk. Eine Erzählstruktur die ihresgleichen sucht, eine Geschichte die man nie und nimmer inhaltsgerecht zusammenfassen kann und ein intelektuelles Niveau das nur die wenigsten Bücher dieser Kategorie erreichen.

Nun empfehle ich dieses Buch weiter? - Nicht wirklich, denn Freunde konventioneller Literatur würden niemals auf ihre Kosten kommen. Wer aber offen für eine neue Lese-Erfahrung ist und für denjenigen, für den Existenzialismus nicht nur ein Fremdwort ist, kann ich nur noch sagen viel Spaß.
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Die Valis-Trilogie
Die Valis-Trilogie von Philip K. Dick (Taschenbuch - 1. Januar 2000)
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