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Als ehemaliger Soldat einer deutschen Spezialeinheit fühlt man sich den Kameraden der verbündeten Special Forces natürlich besonders verbunden. Ich hatte zwar mehr mit den sogenannten "Green Berets" zutun als mit den Navy SEALS, aber die Verbundenheit ist schon extrem. Daher kannte ich die Operation "Red Wings" und den dramatischen Ausgang schon lange vor dem Erscheinen der englischsprachigen Ausgabe. Und noch länger musste man auf die deutsche Übersetzung warten.
Marcus Luttrell ist ein ausgebildeter Navy SEAL. Am Anfang dieses Buches geht es um seine Motivation, sich bei einer der härtesten Spezialeinheiten zu bewerben und dann natürlich die extremst harte Ausbildung zu bestehen. Indoktrination, BUD/S und die weiteren Ausbildungen, bis man endlich den "Dreizack" der SEALS tragen darf.
Er erzählt kurz ein bißchen als Einleitung von seinen ersten Kampferfahrungen in Afghanistan, bis er letztendlich von seiner größten Schlacht, der Operation "Red Wings" erzählt. Ziel dieser Mission ist die Ausschaltung eines hochrangigen Talibankommandeurs, der im Vorfeld der Operation "Red Wings" viele amerikanische Soldaten durch Hinterhalte auf dem Gewissen hatte. Natürlich wird es dann irgendwann zu einer Reaktion seitens der amerikanischen Armeeführung kommen. Und dazu wurde das Navy SEAL-Team mobilisiert, weil sie Experten im Bereich der Feindaufklärung sind. Wie gesagt, Aufgabe der SEALS war es eigentlich den Feind aufzuklären, denn sie arbeiteten in einem 4-Mann-Team, wo es sich eigentlich verbietet, einen so intensiven Feuerkampf zu führen.
Das Team bestand aus dem Leader Lieutenant Michael P. Murphy ( "Medal of Honor"), Sonar Technician 2nd Class (SEAL) Matthew G. Axelson, Gunner’s Mate 2nd Class (SEAL) Danny P. Dietz und Hospital Corpsman 2nd Class (SEAL) Marcus Luttrell.
Sie wurden mit einem Hubschrauber abgesetzt und haben sich dann für ihre Aufgabe eine geeignete Position gesucht.
Fatalerweise haben sie Kontakt mit einheimischen zivilen Schafhirten gehabt. Sie wurden erstmal festgehalten. Und dann begann eine Kette verhängnisvoller Entscheidungen. Das Team entschied sich dafür, die Hirten nicht zu töten, was aus militärischer Sicht eine fatale Fehleinschätzung war, aber den "Rules of Engagment" entsprach. Es war keine einstimmige Entscheidung....
Man geht im Nachhinein davon aus, dass genau diese Hirten dann die Taliban von dem SEAL-Team berichteten. In dem Gebiet befand sich eine für afghanische Verhältnisse große Truppenansammlung von über 200 Talibankrieger. Diese machten dann Jagd auf das SEAL-Team, dass fatalerweise anfangs auch keinen Funkkontakt zu den eigenen Truppen herstellen konnte. Erst als Lieutenant Murphy sein eigenes Leben opferte und mit seinem Handy um Hilfe rief, wurde ein weiteres 8 köpfiges SEAL-Team als Verstärkung mit einem Hubschrauber losgeschickt. Zu diesem Zeitpunkt waren aber bereits 3 SEALS am Berg gefallen. Einzig Marcus Luttrell überlebte schwerstverwundet. Dramatischerweise wurde der Hubschrauber mit der Verstärkung beim Landeanflug von den Taliban abgeschossen, wobei die 8 weiteren SEALS sowie die Hubschrauber-Crew der sogenannten "Nightstalker" ums Leben kamen. Somit waren an diesem Tag 11 SEALS und eine 8 köpfige Hubschrauber-Crew gefallen. Das ist seit dem 2. Weltkrieg die höchste Anzahl von Gefallenen innerhalb der Special Forces bei einer Operation.
Marcus Luttrell kämpfte sich durch, weil er den letzten Auftrag eines seiner Teammitglieder unbedingt noch erfüllen wollte und er es auch als seine Verpflichtung sah, diese Geschichte von einigen der größten Helden Amerikas zu erzählen.
Er kam für ihn überraschend in den Genuß einer alten afghanischen Stammestradition Lokhay Warkawal. Das bedeutet, dass man nach alter Paschtunwali-Traditon selbst seinem größten Feind Schutz gewähren muss und es gegen jeden Widerstand verteidigen muss. Das Dorf, indem Marcus Lutrell unterkommt, gewährt ihm dieses Lokhay Warkawal und so über lebt er letzendlich diese Operation und kann uns heute davon erzählen.
Für mich persönlich ist diese Geschichte des "Lone Survivor" Marcus Luttrell eines der besten Bücher, die ich je in meinem Leben gelesen habe und reiht sich ein mit Büchern wie "Black Hawk Down" und "Auf den Feldern der Ehre"...
Jeder der verstehen will, wie Spezialeinheiten auch gerade psychisch funktionieren und warum gerade die Amerikaner mit solchem Entschluss diese Art von Krieg führen, der MUSS (!!!!!) dieses Buch einfach lesen. Es ist spannend, hochdramatisch, traurig und hat so viele Facetten des Lebens... Leider kann ich nur 5 Sterne vergeben...verdient hätte es viele Sterne mehr!!!!
22 Kommentare| 17 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Das vorliegende Buch, das ich schon vor längerer Zeit im englischen Original gelesen habe, schildert den Kampfeinsatz von Navy SEALs im Osten Afghanistans, um einen hochrangigen Taliban-Kommandeur auszuschalten. Der Autor war Teil dieses Kommandos. Zunächst einmal beschreibt er seinen Werdegang und ausführlich die harte Ausbildung die die SEALs durchlaufen. Dies ist etwas langatmig, wenn man schon mehrere Bücher von SEALs gelesen hat, wohl aber auch notwendig, damit auch Einsteiger zum Thema verstehen, was es mit den SEALs, ihrem Ruf und ihrer Ausbildung auf sich hat.
Den Hauptteil bildet der bereits erwähnte Einsatz in Afghanistan, in deren Verlauf das Team entdeckt, von zahlreichen Taliban-Kämpfern gejagt wird und schließlich alle bis auf den Autor ums Leben kommen. Ihm wird in einem paschtunischen Dorf Zuflucht gewährt, wo er schließlich durch die Hilfe der Dorfbewohner von US-Einheiten gerettet werden kann.
Ja, das Buch ist testosteron- und patriotismusgeladen und der Autor strotz nur so vor Selbstbewusstsein. Wer sich daran stört, sollte die Finger davon lassen. Ich persönlich habe damit kein Problem, denn im Anbetracht der Tatsache dass Männer wie Lutrell bereit sind für Ihre Ideale - ob man diese teilt oder nicht ist ein anderes Thema - ihr Leben zu riskieren und zu lassen braucht dies nicht zu verwundern. Nur Menschen mit dieser Willenskraft, Opferbereitschaft und Hingabe sind in der Lage und bereit, derartige Gefahren auf sich zu nehmen. Wer dies nicht tut. ist deshalb kein schlechterer Mensch, hat aber auch nicht das Recht über die Ideale anderer Menschen zu urteilen.
Dieser Mann hat Grausames und Außergewöhnliches erlebt und schier unmenschliche Strapazen ertragen. Er schildert dies auf seine subjektive Art, die etwas ungewohnt erscheinen mag, aber die Story ist extrem spannend und berührend und deshalb hat das Buch aus meiner Sicht die maximale Bewertung verdient.
1515 Kommentare| 30 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. August 2015
Ich habe das Buch mit Interesse gelesen und möchte auch gerne mein Einschätzung dazu preisgeben. Ich bin sicher dass der Autor viel erlebt und vor allem auch viel mitgemacht hat.
Die Ausbildung bei den Spezialeinheiten auf der ganzen Welt sind eine besondere Herausforderung und man darf auch stolz darauf seinen, wenn man diese abschließt. Aber spezielle Einheiten erhalten spezielle Aufträge, und Spezialaufträge erfordern auch spezielle Entscheidungen die zu treffen sind - das ist kein Besonderheit - das ist die Regel - der Auftrag hat immer oberste Priorität.

Als Notarzt und Truppenoffizier bei den Landstreitkräften erlaube ich mir aber zu behaupten, dass Details nicht in der beschriebenen Form abgelaufen sein konnten - wahrscheinlich hat der Schreiber diese so durchgelebt - so abgelaufen sind sie aber mit Sicherheit nicht.
Die beschriebenen Verletzungsmuster sind zwangsläufig mit einer Kampfunfähigkeit, wenn nicht sogar mit dem sofortigen Tod des Betroffenen verbunden (Schuss ins Kreuz mit Austritt am Bauch - Schuss in den Hals, ...) ganz zu schweigen von weiteren Kampf und Fluchthandlungen über blanken Fels in die Tiefe.

Die Anzahl der Gegner mit 200 und schier unendlichem Nachschub an weiteren Kämpfern ist auch als ungewöhnlich zu beurteilen, zumal alleine diese Übermacht gegenüber den Seals diese Kampfhandlung auf ein Minimum der beschriebenen Zeit herabgesetzt hätte.

Auch die Beschreibung des Navy Cross, das der Akteur verliehen bekommen hat beweist die Ungenauigkeit der Übersetzung oder der Beschreibungen, die in dem Buch vorkommen.

Aber alleine die Tatsache, das die Navy das Buch erlaubt und unterstützt hat ist für mich ein Indiz dafür, dass es durch die Zensur des Militärs gewandert ist und ich bin nicht sicher ob jede Beschreibung auch aus der Feder von Hr. Lutrell geflossen ist - vielleicht aber aus der eines PR Mitarbeiters des Militärs.

Insgesamt glaube ich, dass es sich um einen idealisierten Tatsachenbericht handelt, obgleich ich die Leistung von Hr. Lutrell und seinen Kammeraden in keiner Weise schmälern möchte - ich hätte nicht an ihrer Stelle sein wollen bei dem Einsatz - vor allem nicht als die Ziegenhirten aufgetaucht sind.

Lesenswert allemal - nicht nur für militärinteressierte.
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am 9. Dezember 2015
Auch wenn das Ereignis Operation Red Wings inzwischen zehneinhalb Jahre her ist, bleibt es noch immer für viele präsent als ein schrecklicher Tag für den Kampf gegen Taliban und islamistischen Terror.

Zunächst war ich nicht ganz sicher, solch ein Buch zu lesen. Im Nachhinen muss ich feststellen, dass es mich so informiert und vor allem bewegt und betroffen gemacht hat wie kaum ein anderes Buch zuvor. Es zeigt ausführlich und ehrlich den Weg eines Soldaten der US Navy zu der Eliteeinheit US Navy SEALs. Allein die Ausbildung, die Marcus Luttrell durchlaufen hat, scheint kaum aushaltbar. Am heftigsten sind jedoch die Erlebnisse, die er und sein Team in Afghanisten hatten. Die erlittenen Schmerzen physischer und vor allem auch psychischer Art sind kaum vorstellbar und trotzdem zeigt dies, wozu ein Mensch fähig sein kann. Jeder, der sich abwertend über Menschen wie Luttrell äußert, sollte sich einfach einmal in deren Lage versetzen und sich fragen, ob er/sie auch ein solches Risiko auf sich nehmen würde bzw. ansatzweise soviel Mut und Nervenstärke hätte...

Ich muss sagen, dass ich generell positiv gegenüber den USA und ihren Verbündeten eingestellt und sicherlich kein übersensibler Mensch bin. Aber während des Lesens musste ich ab und zu mal schwer schlucken und es hätten einem auch mal die Tränen kommen können bei dem, was diese Männer durchstehen mussten. Obwohl ich mich mit der Außenpolitik von George W. Bush insgesamt eher nicht identifizieren konnte, so hat mich dieses Buch sehr bewegt und es war insgesamt eine überaus interessante Lektüre.

Auch wenn ich im Gegensatz zu vielen anderen Jungen/Männern nie den Wunsch hatte, Soldat zu werden, fühle ich mich bis heute Menschen wie Marcus Luttrell sehr verbunden und kann ihre Motivation sowie Erlebnisse nun besser nachvollziehen. Wenn die geschilderten Erlebnisse authentisch sind und nichts dazuerfunden wurde (wovon man aber absolut ausgehen kann), ist dies ein einmaliger Einblick in die Welt des sog. "War on Terrorism".

Ich habe vor Marcus Luttrell sowie seinen gefallenen Kameraden (R.I.P.) großen Respekt und kann bekräftigen, dass er dieses Buch nicht verfasst hat, um den US-amerkanischen Helden oder gar Superman herauszukehren. Stattdessen will er zeigen, was manche Menschen leisten und auf sich nehmen, um die Welt von Terrorismus zu befreien. Deshalb ich habe ich das Lesen dieses eBooks keine Sekunde bereut.

FAZIT: Äußerst lesenswerte Lektüre, absolute Kaufempfehlung!
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am 3. Juni 2014
Als der Film im Kino anlief, wurde er wieder mal von der deutschen Presse mit "vor Pathos triefend" verrissen. Den Film habe ich noch nicht gesehen, aber das Buch macht einem wirklich klar: Die US Navy Seals sind einfach ganz besondere Männer und ohne einen Patriotismus, wie er in Deutschland gar nicht vorstellbar, geschweige denn "political correct" wäre, wird man kein SEAL. Man kann über die Motive der US-Regierung, sich auf Konflikte einzulassen oder nicht, sicherlich vortrefflich streiten, aber über das Heldentum, Pflichtgefühl und unbedingten Kameradschaftsgeist dieser besonderen Männer nicht.

Das macht dieses Buch eindringlich klar und gehört dabei zu dem spannendsten und besten, was ich in dieser Richtung in den letzten Jahren gelesen habe.
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am 7. Juni 2015
Ich habe den Film nicht gesehen und kann mir nach der lektüre schwerlich vorstellen, dass dies auch nur annähernd gut gelingen könnte. Lässt man all das Stars and Stripes und "Gott hat das geregelt" Geschwafele weg, dann ist dieses Buch, im Gegensatz zu anderen Büchern, auch mal ein Eingeständnis, dass auch SEALs atmende Menschen sind und failen können. Klare Kaufempfehlung.
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am 16. Mai 2014
Marcus Lutrell erzählt in dem Buch seine Erlebnisse bei dem Einsatz in nüchterner und erschütternder Form. Man erlebt den Verlust seiner Kameraden regelrecht mit. Das Buch war zu keinem Zeitpunkt spannend. Auch seine Schilderungen der Ausbildung fand ich sehr beeindruckend und amüsant.

Für Interessenten an modernen Kriegserlebnissen eine klare Kaufempfehlung. Pazifisten, chronische Heulsusen und militante Grüne & Die Linke Wähler dürften während des Lesens unter Bluthochdruck leiden. :-)
22 Kommentare| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. September 2015
Nach einer kurzen Einleitung befasst sich der Autor ausführlich mit seinem Weg zum SEAL. Dies mag zuerst etwas zäh wirken, dient aber dazu dem Leser aufzuzeigen was es bedeutet ein SEAL zu sein, was für den weiteren Verlauf sehr wichtig ist.
Danach wurde hier den gefallen Soldaten anhand der Erzählung ihrer Taten der letzte Respekt gezollt, der ihnen gebührt. Hierbei erzählt der Autor sehr emotional und authentisch von seinen unglaublichen Erlebnissen gepaart mit einem gesunden, den Umständen entsprechenden Humor und einem vielleicht leicht überzogenen Patriotismus.
Eine beeindruckende, traurige, aber auch beeindruckende Geschichte eines Mannes mit eisernem Willen.
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am 10. Juni 2014
Das Buch ist von der ersten Seite an spannend und nie langweilig zu lesen. Es erzählt nicht nur eine mitreißende Geschichte sondern gibt auch sehr gute Einblicke über den Weg eines SEALS vom ersten Training bis zum aktiven Einsatz. Das Buch ist eine absolute Empfehlung für jeden der gerne Bücher über Spezialeinheiten und deren Einsätze in Afghanistan, Irak, etc. liest.
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am 22. März 2016
Ich habe das Buch inzwischen schon vielen Menschen empfohlen - obwohl oder vielleicht auch weil ich Krieg als Mittel der Konfliktlösung ablehne. es geht aber eben manchmal nicht anders - da entscheidet ja nicht nur eine Seite der Konfliktparteien drüber.

Ich hatte initial den Film gesehen, der aber zu viele Fragen offen ließ, daher habe ich dann das Buch gekauft. Am Ende der Lektüre hatte ich das Gefühl zu verstehen, warum es in Afghanistan keinen Frieden gibt. Und ich hatte und habe Hochachtung vor den Soldaten, die sich da hineinwagen, insbesondere weil der Autor die Situation rückblickend fast mit einer gewissen Demut betrachtet. Das Buch ist gleichzeitig faszinierend und schrecklich und liefert einen tiefen Einblick in die Welt der Seals.
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