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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aus der Statistik in die Zukunft
Der Gedanke, dass alles, das Leben, die Ereignisse, der Ausgang von Wahlen, die Zukunft eben, durchweg berechenbar sein könnte, macht nicht zu unrecht vielen Menschen Angst. Wie ist das mit der freien Entscheidung dann noch? Wie ist das mit den Unwägbarkeiten des Lebens? Schon mit Sorge wird das teilweise algorithmengesteuerte Handeln an den Börsen ja...
Vor 6 Monaten von M. Lehmann-Pape veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Interessant, aber zu einseitig
Der Titel kann die Erwartungen nicht erfüllen. Das Buch ist zu einseitig auf US-Wahlen und Poker fixiert und alles andere kommt zu kurz. Zwar bringt der Autor einige gute Beispiele was Statistiken betrifft, aber insgesamt kann das Buch nicht halten was der Titel verspricht.
Vor 17 Tagen von Mont Choco veröffentlicht


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aus der Statistik in die Zukunft, 23. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Berechnung der Zukunft: Warum die meisten Prognosen falsch sind und manche trotzdem zutreffen - Der New York Times Bestseller (Gebundene Ausgabe)
Der Gedanke, dass alles, das Leben, die Ereignisse, der Ausgang von Wahlen, die Zukunft eben, durchweg berechenbar sein könnte, macht nicht zu unrecht vielen Menschen Angst. Wie ist das mit der freien Entscheidung dann noch? Wie ist das mit den Unwägbarkeiten des Lebens? Schon mit Sorge wird das teilweise algorithmengesteuerte Handeln an den Börsen ja betrachtet.

Wie aber, das ist die andere Seite der Medaille, ist es wiederum mit einer Berechenbarkeit von wichtigen Dingen, wenn die Informationsdichte und –breite kaum mehr zu fassen ist, wichtige Ereignisse für die Welt (allein schon die Börsenkurse und die Entwicklung an den Finanzmärkten) sich als völlig unberechenbar darstellen?

Nicht nur interessante, sondern auch wichtige Fragen. Denn einerseits bemühen sich Fachleute weltweit (teils auch mit dubiosen Mitteln wie die Geheimdienste) um eine möglichst breite Sammlung von Fakten, um daraus Prognosen für die Zukunft ableiten zu können und das eigene Handeln dementsprechend darauf abzustellen, andererseits überrollen Krisen, Anschläge, politische und wirtschaftliche Entwicklungen immer wieder scheinbar ganz unvorhergesehen die Welt.

Nate Silver gilt seit seinen fast absolut zutreffenden Prognosen für die Wahlen in Amerika als „der“ ausgewiesene Fachmann für eine statistisch grundgelegte „Schau in die Zukunft“ und legt nun auf gut 550 Seiten seinen „Blick auf die Welt der Prognosen“ vor.

Wobei er zunächst keinen Hehl daraus macht, dass die weitgehende Unzuverlässigkeit aktueller Prognosen gerade im Bereich der Wirtschaft kein Problem der Zahlen und vorliegenden Informationen oder der „Sache an sich“ darstellen, sondern die Unwägbarkeiten im „menschlichen Faktor“, im Herangehen der „Vorausseher“ zu finden ist.

Die Kernfrage, die Silver daraus ableitet, formuliert er als: „Wie können wir unser Urteilsvermögen auf Informationen anwenden, ohne unserer Voreingenommenheit....... zum Opfer zu fallen“? Und auch gilt, dass das Bedürfnis der Menschen, sich „an der Vergangenheit zu orientieren“, oft hinderlich dabei ist, die Erkenntnis zulassen, dass „di Zukunft anders sein könnte“

In diesen Feststellungen liegt der Kern seiner Arbeit begründet. Möglichst Unvoreingenommen sich den Fakten und Zahlen zuwenden und diese absolut ergebnisoffen betrachten und auswerten, dass führt zu belastbaren Prognosen in vielen Bereichen des Lebens, vom Sport über die Politik, die Wirtschaft bis an den Pokertisch. Wobei Silver nie behauptet, dass alles berechenbar oder vorhersehbar wäre. Aber Tendenzen, die kann man ablesen. Und sich dabei „Irren, aber weniger und weniger und weniger“.

Wobei in allem, was Silver beschreibt, der „menschliche Faktor“ zum Gelingen eine Prognose entscheidendes beizutragen hat. Digitale Daten, die durch digitale Programme sich selber auswerten, treffen seiner begründeten Argumentation nach nicht ins Schwarze.

Eine Mischung aus harten, belastbaren Fakten und Zahlen gemeinsam mit (klugen) Vermutungen ist es letztendlich, die Silver als beste Grundlage für gute Prognosen dem Leser nahe bringt. Seine Erfolge bei Prognosen deuten darauf hin, dass dies nicht die schlechteste Herangehensweise ist.

Ein, trotz der trocken wirkenden Materie, zudem gut und flüssig zu lesendes Buch, dass der mathematische Laie allerdings in vielen Bereichen einfach erst einmal so hinnehmen muss, wie Silver es beschreibt. Und ein Buch, dass die Unwägbarkeiten des persönlichen Lebens nicht beendet oder ausschließen wird (was durchaus beruhigt), aber auf eine sachliche Herangehensweise ohne emotionale Verquickungen da besteht, wo Fakten, Statistiken und Überlegungen den vermeintlichen Zufall stark einengen können.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geschichten aus der Losbude, 6. Oktober 2013
Von 
Volker M. - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Berechnung der Zukunft: Warum die meisten Prognosen falsch sind und manche trotzdem zutreffen - Der New York Times Bestseller (Gebundene Ausgabe)
Wer kennt es nicht: Aus dem sonnigen Wetter der Vorhersage wird heftiger Dauerregen. Auch die Prognosen zur Wirtschaftsleistung weichen je nach Institut zum Teil erheblich voneinander ab. Woran liegt es, dass Prognosen mal zutreffen und mal nicht? Gibt es zuverlässige Berechnungsmethoden oder ist alles doch nur Zufall?

Genau dieser Frage geht Nate Silver in seinem Buch kritisch auf den Grund. "Die Berechnung der Zukunft" ist die deutschsprachige Ausgabe des 2012 erschienenen US-Bestsellers "The Signal and the Noise". Anhand vieler Beispiele aus dem amerikanischen Alltagsleben, die auch für uns nachvollziehbar sind (wie z.B. Prognosen für die Präsidentschaftswahlen und die von Baseballspielen oder Hurrikan-Vorhersagen), erläutert Silver die Herausforderungen und Schwierigkeiten bei der Erstellung von Prognosen. Er zieht dabei bestehende Studien und Analysen anderer Experten und Autoren heran. Auch wenn die Datenlage gut ist, nimmt die Diskrepanz zwischen dem, was wir wissen und was wir glauben zu wissen, weiter zu. Exakte Daten - möglichst noch mit Nachkommastellen - suggerieren eine Genauigkeit, die gar nicht vorhanden ist.

In den ersten Kapiteln beschreibt Silver gelungene und vor allem misslungene Prognosen. Er geht dabei besonders ausführlich auf die Finanzkrise ein. "Der Immobiliencrash war kein schwarzer Schwan. Der Immobiliencrash war ein Elefant, der im Zimmer stand." - Silver beschuldigt die marktbeherrschenden Ratingagenturen Standard & Poors und Moody's zu spät gehandelt zu haben. Die Einnahmen aus der Bewertung sog. strukturierter Papiere sorgten bis zum Platzen der Finanzblase für enorme Gewinnsteigerungen. Warum also den Ast absägen, auf dem man gut sitzt? Die Ereignisse lagen außerhalb der Modellrechnungen ("out of sample") und waren völlig untypisch. Darum versagten die Prognostiker. Für Silver ist die Geschichte der Finanzkrise ein Versagen der Prognosen.

Silver geht auch der Frage nach, welcher Typ Experte bessere Prognosen macht und bezieht sich auf Analysen des Psychologen Tetlock. Er stufte sie in zwei Kategorien ein: Die, die wie ein Fuchs denken (und zwar: übergreifend, anpassungsfähig, selbstkritisch, offen) und die anderen, die wie Igel denken (spezialisiert, treu, stur, Ordnung suchend, ideologisch). Er kommt dabei zu dem Ergebnis, dass Füchse die weitaus besseren Prognosen machen und Igel kaum einen Zufallsgenerator übertreffen. Eine sehr interessante und nachvollziehbare Analyse, die mir geholfen hat, Experten in den Medien besser einzuschätzen.

Ein weiterer Themenschwerpunkt sind Vorhersagen bei dynamischen Systemen wie z.B. Wetter und Erdbeben. Als Statistiker geht Silver natürlich auch ausführlich auf weitere Aspekte der Wahrscheinlichkeitsrechnung ein.

Ein umfangreiches Quellenverzeichnis auf über 100 Seiten mit vielen Internetlinks sowie ein ausführliches Indexregister runden das Werk ab.

Aufgrund der vielen Beispiele und des flüssigen Erzählstils gelingt Silver eine anschauliche und auch für den Nichtfachmann nachvollziehbare Darstellung der Prognoseproblematik. Dennoch gibt es auf den über 550 Seiten einige Längen, die ein Durchhalten phasenweise mühsam machen - obwohl es sich zweifellos lohnt. Mit einer prägnanten Zusammenfassung am Ende der einzelnen Kapitel hätte Silver seine Kernaussagen noch besser und auch nachhaltiger transportieren können. So fragt man sich doch manches Mal: "Alles sehr überzeugend. Aber WAS hat er nochmal genau gesagt?"
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Poker, Wetter, Börse - Warum Prpgnosen immer noch schwierig sind, 7. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Berechnung der Zukunft: Warum die meisten Prognosen falsch sind und manche trotzdem zutreffen - Der New York Times Bestseller (Gebundene Ausgabe)
Das Versagen der Wirtschaftsexperten bei der Vorhersage von Finanzkrisen hat in jüngster Zeit zu viel Kritik und auch Häme in der Öffentlichkeit geführt. Was machen eigentlich diese hochbezahlten Harvard-Professoren und Investment-Analysten den ganzen Tag, wenn sie so etwas Offensichtliches wie die amerikanische Immobilien-Blase nicht vorhergehsehen haben?

Nun, sicherlich haben viele Fehler gemacht, aber das Geschäft mit den Wetten auf die Zukunft ist auch nicht einfach. In den USA hat es ein sehr kluges Buch zu diesem Thema zum Bestseller geschafft: The Signal and the Noise" - der Titel nimmt auf die Informationstheorie Bezug und liefert einen Hinweis auf eine zentrale Erkenntnis: Es ist nicht immer leicht, die bedeutsamen Signale zwischen dem zufälligen Rauschen der vielen Daten zu erkennen.

Der Autor Nate Silver hat sich einen Namen mit recht akkuraten Prognosen über die Ergebnisse von politischen Wahlen und den Erfolg von Baseball-Spielern gemacht. Sein über 600 Seiten schweres Werk ist jetzt auch in deutscher Sprache erschienen: Die Berechnung der Zukunft" (den informationstheoretischen Titel wollte der Verlag dem deutschen Publikum anscheinend nicht zumuten). In dem Buch geht es nicht um Trendforschung, bei der anschauliche Geschichten über die Zukunft erzählt werden, sondern um knallharte, auf Daten basierende Prognosen.

Jeden Tag sind wir mit solchen konfrontiert, erstellt von Experten und Forschungseinrichtungen. Doch trotz all des Aufwands liegen viele Prognosen falsch. Das liegt meist an der Komplexität des Untersuchungsgegenstands. Kleine Veränderungen in den Anfangsbedingungen - der mittlerweile sprichwörtliche Flügelschlag eines Schmetterlings in Texas - kann in Thailand eine Sturmflut auslösen.

Nate Silver zeigt diese Schwierigkeiten auf und stutzt die unrealistischen Erwartungen an Prognosen zurecht. Aber es gibt auch Fehlerquellen, die nicht mit dem Prognostikern und ihren Methoden zusammenhängen: Kausalität und Korrelation werden verwechselt (nur weil zwei Phänomene gleichzeitig auftreten, müssen sich noch nicht in einem Ursache-Wirkungs-Zusammenhang stehen), Wahrscheinlichkeiten werden nicht oder falsch berechnet, Modelle sind überangepasst" - d.h. sie missdeuten das zufällige Rauschen als bedeutsames Signal und prognostizieren dann das Rauschen; die Folge sind präzise Vorhersagen, die nur leider nicht eintreten, wenn man von zufälligen vereinzelten Treffern absieht.

Andere Gründe für falsche Prognosen liegen im Verhalten der Prognostiker: Sie wollen öffentliche Aufmerksamkeit - und die bekommt man eher für abweichende Meinungen. Silver hingegen rät, nach Konsens zu suchen - seine Prognosen für die US-Wahlen basieren deshalb auch auf einem Durchschnitt der Werte verschiedener Umfrageinstitute und Wahrscheinlichkeitsberechnungen.

Silvers Buch ist fakten- und anekdotenreich und liefert viele bedenkenswerte Hinweise. Allerdings verliert es sich auch ein bisschen zu sehr in seinen Details: In umfangreichen Kapiteln geht es um Wettervorhersagen (eine der wenigen Erfolgsgeschichten in Sachen Prognostik), Erdbeben, Poker, Terrorismus, Seuchen, Klimawandel, den Angriff auf Pearl Harbor, Finanzmärkte und immer wieder um Baseball.

Die Unterschiede und Gemeinsamkeiten dieser Themen sind spannend, doch verliert das Buch durch die Vielfalt an Themen und Einzelinformationen seinen Fokus, was die Lektüre dann doch etwas schwerfällig macht. Auch in Marketing und Werbung arbeiten wir mit Prognosen - wir versuchen den Markterfolg neuer Produkte zu planen oder die Zuschauerzahlen eines Werbeblocks vorherzusagen. Da lohnt es sich auf jeden Fall, einen kritischen Blick auf die Grenzen und Möglichkeiten von Prognose-Modellen zu werfen. Nebenbei lernt man auch noch, besser die Finger vom Profi-Poker zu lassen.
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3.0 von 5 Sternen Interessant, aber zu einseitig, 31. März 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Berechnung der Zukunft: Warum die meisten Prognosen falsch sind und manche trotzdem zutreffen - Der New York Times Bestseller (Gebundene Ausgabe)
Der Titel kann die Erwartungen nicht erfüllen. Das Buch ist zu einseitig auf US-Wahlen und Poker fixiert und alles andere kommt zu kurz. Zwar bringt der Autor einige gute Beispiele was Statistiken betrifft, aber insgesamt kann das Buch nicht halten was der Titel verspricht.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschend, 1. Dezember 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Berechnung der Zukunft: Warum die meisten Prognosen falsch sind und manche trotzdem zutreffen - Der New York Times Bestseller (Gebundene Ausgabe)
Nat Silver produziert selbst jede Menge Rauschen aus der man kaum die sinnvolle Information raushört. Die zentralen Aussagen sind wenig überraschend. Endlose detailverliebte Textpassagen über Baseball und sonstige nur in Amerika.spezifische Dinge sind hierorts mühsam zu lesen. Der Klappentext der ab jetzt sozusagen eine Vorausberechnung der Zukunft verspricht ist völlig überzogen denn genau das verspricht Nat SIlver überhaupt nicht. Übersetzung ist soweit ok, aber den Begriff "probalistisch" gibts im Deutschen eigentlich nicht. Insgesamt eher enttäuschend.
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0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen interessante Lektüre, 6. Oktober 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Berechnung der Zukunft: Warum die meisten Prognosen falsch sind und manche trotzdem zutreffen - Der New York Times Bestseller (Gebundene Ausgabe)
sehr interessante Lektüre
ließt sich gut und bietet interessante Fakten und Erkenntnisse
kann ich nur empfehlen
glaube nur der Statistik, die du selbst gefälscht hast
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