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Kundenrezensionen

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am 23. September 2013
Der Gedanke, dass alles, das Leben, die Ereignisse, der Ausgang von Wahlen, die Zukunft eben, durchweg berechenbar sein könnte, macht nicht zu unrecht vielen Menschen Angst. Wie ist das mit der freien Entscheidung dann noch? Wie ist das mit den Unwägbarkeiten des Lebens? Schon mit Sorge wird das teilweise algorithmengesteuerte Handeln an den Börsen ja betrachtet.

Wie aber, das ist die andere Seite der Medaille, ist es wiederum mit einer Berechenbarkeit von wichtigen Dingen, wenn die Informationsdichte und –breite kaum mehr zu fassen ist, wichtige Ereignisse für die Welt (allein schon die Börsenkurse und die Entwicklung an den Finanzmärkten) sich als völlig unberechenbar darstellen?

Nicht nur interessante, sondern auch wichtige Fragen. Denn einerseits bemühen sich Fachleute weltweit (teils auch mit dubiosen Mitteln wie die Geheimdienste) um eine möglichst breite Sammlung von Fakten, um daraus Prognosen für die Zukunft ableiten zu können und das eigene Handeln dementsprechend darauf abzustellen, andererseits überrollen Krisen, Anschläge, politische und wirtschaftliche Entwicklungen immer wieder scheinbar ganz unvorhergesehen die Welt.

Nate Silver gilt seit seinen fast absolut zutreffenden Prognosen für die Wahlen in Amerika als „der“ ausgewiesene Fachmann für eine statistisch grundgelegte „Schau in die Zukunft“ und legt nun auf gut 550 Seiten seinen „Blick auf die Welt der Prognosen“ vor.

Wobei er zunächst keinen Hehl daraus macht, dass die weitgehende Unzuverlässigkeit aktueller Prognosen gerade im Bereich der Wirtschaft kein Problem der Zahlen und vorliegenden Informationen oder der „Sache an sich“ darstellen, sondern die Unwägbarkeiten im „menschlichen Faktor“, im Herangehen der „Vorausseher“ zu finden ist.

Die Kernfrage, die Silver daraus ableitet, formuliert er als: „Wie können wir unser Urteilsvermögen auf Informationen anwenden, ohne unserer Voreingenommenheit....... zum Opfer zu fallen“? Und auch gilt, dass das Bedürfnis der Menschen, sich „an der Vergangenheit zu orientieren“, oft hinderlich dabei ist, die Erkenntnis zulassen, dass „di Zukunft anders sein könnte“

In diesen Feststellungen liegt der Kern seiner Arbeit begründet. Möglichst Unvoreingenommen sich den Fakten und Zahlen zuwenden und diese absolut ergebnisoffen betrachten und auswerten, dass führt zu belastbaren Prognosen in vielen Bereichen des Lebens, vom Sport über die Politik, die Wirtschaft bis an den Pokertisch. Wobei Silver nie behauptet, dass alles berechenbar oder vorhersehbar wäre. Aber Tendenzen, die kann man ablesen. Und sich dabei „Irren, aber weniger und weniger und weniger“.

Wobei in allem, was Silver beschreibt, der „menschliche Faktor“ zum Gelingen eine Prognose entscheidendes beizutragen hat. Digitale Daten, die durch digitale Programme sich selber auswerten, treffen seiner begründeten Argumentation nach nicht ins Schwarze.

Eine Mischung aus harten, belastbaren Fakten und Zahlen gemeinsam mit (klugen) Vermutungen ist es letztendlich, die Silver als beste Grundlage für gute Prognosen dem Leser nahe bringt. Seine Erfolge bei Prognosen deuten darauf hin, dass dies nicht die schlechteste Herangehensweise ist.

Ein, trotz der trocken wirkenden Materie, zudem gut und flüssig zu lesendes Buch, dass der mathematische Laie allerdings in vielen Bereichen einfach erst einmal so hinnehmen muss, wie Silver es beschreibt. Und ein Buch, dass die Unwägbarkeiten des persönlichen Lebens nicht beendet oder ausschließen wird (was durchaus beruhigt), aber auf eine sachliche Herangehensweise ohne emotionale Verquickungen da besteht, wo Fakten, Statistiken und Überlegungen den vermeintlichen Zufall stark einengen können.
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am 31. August 2014
Zunächst etwas Verlagskritik:

Wie man auf die Idee kommt, ein Buch mit dem übrigens absolut treffenden Titel "The Signal and the Noise" mit "Die Berechnung der Zukunft" zu übersetzen ist mir schleierhaft. Zumal sich der Inhalt des Buches dann auf praktisch jeder einzelnen Seite um die Unterscheidung von Signal und Rauschen dreht. Hat da überhaupt mal jemand das Buch gelesen oder ging es nur um einen griffigen Titel? Ähnliche Themaverfehlung das Zitat auf dem Buchrücken: " Wenn Nate Silver so weitermacht ist der Zufall bald Geschichte". Das wird nirgendwo im ganzen Buch auch nur impliziert. Fast möchte man sagen, das Gegenteil ist der Fall.

Zum Buch selbst: Nate Silver wurde nach der US Präsidentschaftswahl 2012 weltberühmt, weil er das exakte Wahlergebnis in allen 50 Bundesstaaten vorausgesagt hatte. In seinem Buch beschreibt er die praktischen Probleme bei der Erstellung von Prognosen in unterschiedlichsten Fachgebieten. Meteorologie, Wahlforschung, Politik, Baseball, Finanzwesen, Terrorismus, Klimawandel; die Variabilität ist gross, die Probleme bei der Prognoseerstellung sind vielfach unterschiedlich, aber doch ähnlich.

Mein Resümee nach der Lektüre ist folgendes: Die ständig wachsende Rechnerleistung und die immer größere Datenverfügbarkeit verleiten dazu, alles zu analysieren und auf Grund komplizierter Modelle und ungeheurer Datenberge Prognosen über die Zukunft zu erstellen, die aber insbesondere auf politischem und sozialwissenschaftlichen Gebiet dadurch nicht automatisch besser werden. Immer wieder zitierte Ausnahme ist die Meteorologie.

Wer Prognosen über die Zukunft wagt muss sich zum einen angewöhnen probabilistisch zu denken, die Wahrscheinlichkeiten zu quantifizieren und somit auch die Wahrscheinlichkeit von Fehlprognosen angeben. Ausserdem ist es in der Datenflut angeraten innezuhalten und sich etwas mehr Gedanken über Kausalität zu machen und nicht "bulls*** in - bulls*** out" nur den Daten und ihrer Analyse zu vertrauen.

Insgesamt ein lesenswertes Buch, das die Augen öffnet. Trotz des eher nüchternen Themas angenehm und unterhaltsam geschrieben, wie das leider meist nur amerikanische Autoren hinkriegen.
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am 5. Mai 2015
Silver erklärt die Schwierigkeiten und Probleme bei der Erstellung von Prognosen. Ein hoch interessantes Thema. Nur wird dies zuerst am Beispiel der amerikanischenImmobilienblase und danach in epischer Ausführlichkeit am Beispiel Baseball erklärt. Ersteres finde ich schon ein lahmes Thema. Das zweite Thema für jemanden, wie mich, der noch nie an einem Baseballspiel zugeschaut hat, geschweige jemals gespielt hat, bis unerträglich. Ich habe mich zwar durch diese Fragestellung wie ein Löwe durchgekämpft, aber danach konnte ich dieses Buch nicht mehr Ernst nehmen. Ich habe danach nur noch auszugsweise in ihm Seiten durchgeblättert. Nein - ein interessantes Thema - aber die Beispiele im Buch sind von einem Amerikaner für Amerikaner ausgewählt.
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TOP 1000 REZENSENTam 23. August 2014
Vorweg; die Werbung geht wie so oft am Ziel vorbei. "Jetzt zeigt Nate Silver, wie seine Prognosen in Zukunft Terroranschläge, Umweltkatastrophen und Finanzkrisen verhindern sollen. Gelingt ihm die Abschaffung des Zufalls?" weckt völlig verfehlte Erwartungen. Nate Silver geht es in erster Linie um die Grenzen der Vorhersagbarkeit und den Umgang mit diesen Grenzen. Ein gewisses Grundverständnis für mathematische, statistische Modelle und ein gesundes Mass an Skepsis sollte man mitbringen, um dieses Buch mit Gewinn zu lesen.
Leider wurde der populärwissenschaftlichen Erzählweise - Beispiele in Geschichten, die wissenschaftliche Stringenz geopfert. Eine strukturierte Zusammenfassung fehlt mir sehr.
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Nate Silver unterhält den Blog Fivethirtyeight, der sich mit Vorhersagen befasst. Dabei hat der Autor durchaus einiges vorzuweisen: Zum einen hat er eine sehr erfolgreiche Software, um gute Baseballspieler herauszufinden, zum anderen hat er die letzten beiden Präsidentschaftswahlen deutlich besser vorhergesagt, als alle anderen (das hat ihn auch in den USA bekannt gemacht). Mit anderen Worten: Silver weiß, wovon er spricht, wenn er über Vorhersagen spricht.
Dabei schlägt er den Bogen im Buch sehr weit: Alles was irgendwie mit Vorhersagen zu tun hat, kommt vor: Erdbeben, Wetter, Klimaforschung (Silver ist kein Climate change denier, mahnt aber etwas saubereren Umgang mit den Daten an), Schachcomputer, Poker (Silver hat eine Zeitlang vom Pokern gelebt)... Dabei geht er auf die spezifischen Probleme und mögliche Lösungen ein. Bei einem solch großen Feld, macht er zwangsläufig Fehler, wenn auch (aus meiner Sicht) nichts sehr dramatisches. In seinen Kerngebieten kennt er sich aber gut aus - die sind aber sehr Amerikazentriert (Baseball und Amerikanische Wahlen) und daher für den hiesigen Leser etwas langatmig.
Dem eigentlichen Thema (Wie verbessert man Vorhersagen) kann sich Silver bei einem so großen Spektrum nur nähern und er nennt eine ganze Reihe von Grundregeln. Einem echten Statistiker kann er dabei kaum Neues erzählen (auch wenn vieles in der Vergangenheit -insbesondere in der Wirtschaft -falsch gemacht wurde), aber als Überblick für einen Laien durchaus hilfreich. Angenehm ist, dass er (anders als andere) sich nicht eine Kernthese ausgedacht hat, die er immer wiederholt. Zwar gibt es gewisse Grundregeln, die er anwendet, aber er macht ebenso deutlich, dass unterschiedliche Probleme unterschiedliche Lösungen erfordern und vor allem unterschiedliche Gefahren bergen.
Ich habe mir das Buch nach der Leseprobe sofort zugelegt - es ist flott geschrieben und durchaus interessant. Allerdings sollten eine mathematische Dinge wie Bayder satz von Bayes nicht abschrecken und ein Grundinteresse sollte vorhanden sein. Ich empfehle einen Besuch bei Fivethirtyeight. Auch wenn nicht alles dort von ihm ist: Wenn man den dortigen Stil mag, wird man auch das Buch mögen!
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Vielleicht ist es auch ein Trost, dass unser Leben nicht wirklich vorhersagbar wird. Nate Silver stellt auf über 600 Seiten recht ausführlich dar, „Warum die meisten Prognosen falsch sind und manche trotzdem zutreffen“, so der Untertitel des Buches. Sein Tipp: probabilistisch Denken! Das heißt zu realisieren, dass unsere subjektive Wahrnehmung der Welt nur eine Annäherung an die Wahrheit ist und deshalb konsequent in Wahrscheinlichkeiten zu denken – immer in dem Bewusstsein, dass die Trefferquote recht mäßig ist. Und dann auf den Lerneffekt setzen, die eigene Prognose immer wieder mit der eingetretenen Realität abzugleichen und dadurch die individuellen Prognoseregeln immer weiter zu entwickeln. Letztendlich geht es nicht um exakte Prognosen zukünftiger Ereignisse, sondern um eine möglichst weite Annäherung daran.

Sein Credo deshalb: die eigenen Ideen immer wieder zu überprüfen, um aus den Fehlern zu lernen!

Silver stellt seine Überlegungen recht ausführlich in verschiedenen Handlungsfeldern dar:
- Immobilienblase
- Experten in den Medien
- Baseball
- Wetterprognosen
- Erdbebenprognosen
- Epidemien
- Poker
- Schach
- Börse
- Terrorismus.

Mir hat es außerordentlich gefallen, die Konkretisierung seiner Grundidee in den unterschiedlichsten Handlungsfeldern zu erleben. Für den einen oder die andere mag das auch zu ausführlich sein. Da heißt es Mut zum Weiterblättern zu entwickeln. Meine Empfehlung: absolut lesenswert!
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am 7. November 2013
Das Versagen der Wirtschaftsexperten bei der Vorhersage von Finanzkrisen hat in jüngster Zeit zu viel Kritik und auch Häme in der Öffentlichkeit geführt. Was machen eigentlich diese hochbezahlten Harvard-Professoren und Investment-Analysten den ganzen Tag, wenn sie so etwas Offensichtliches wie die amerikanische Immobilien-Blase nicht vorhergehsehen haben?

Nun, sicherlich haben viele Fehler gemacht, aber das Geschäft mit den Wetten auf die Zukunft ist auch nicht einfach. In den USA hat es ein sehr kluges Buch zu diesem Thema zum Bestseller geschafft: The Signal and the Noise" - der Titel nimmt auf die Informationstheorie Bezug und liefert einen Hinweis auf eine zentrale Erkenntnis: Es ist nicht immer leicht, die bedeutsamen Signale zwischen dem zufälligen Rauschen der vielen Daten zu erkennen.

Der Autor Nate Silver hat sich einen Namen mit recht akkuraten Prognosen über die Ergebnisse von politischen Wahlen und den Erfolg von Baseball-Spielern gemacht. Sein über 600 Seiten schweres Werk ist jetzt auch in deutscher Sprache erschienen: Die Berechnung der Zukunft" (den informationstheoretischen Titel wollte der Verlag dem deutschen Publikum anscheinend nicht zumuten). In dem Buch geht es nicht um Trendforschung, bei der anschauliche Geschichten über die Zukunft erzählt werden, sondern um knallharte, auf Daten basierende Prognosen.

Jeden Tag sind wir mit solchen konfrontiert, erstellt von Experten und Forschungseinrichtungen. Doch trotz all des Aufwands liegen viele Prognosen falsch. Das liegt meist an der Komplexität des Untersuchungsgegenstands. Kleine Veränderungen in den Anfangsbedingungen - der mittlerweile sprichwörtliche Flügelschlag eines Schmetterlings in Texas - kann in Thailand eine Sturmflut auslösen.

Nate Silver zeigt diese Schwierigkeiten auf und stutzt die unrealistischen Erwartungen an Prognosen zurecht. Aber es gibt auch Fehlerquellen, die nicht mit dem Prognostikern und ihren Methoden zusammenhängen: Kausalität und Korrelation werden verwechselt (nur weil zwei Phänomene gleichzeitig auftreten, müssen sich noch nicht in einem Ursache-Wirkungs-Zusammenhang stehen), Wahrscheinlichkeiten werden nicht oder falsch berechnet, Modelle sind überangepasst" - d.h. sie missdeuten das zufällige Rauschen als bedeutsames Signal und prognostizieren dann das Rauschen; die Folge sind präzise Vorhersagen, die nur leider nicht eintreten, wenn man von zufälligen vereinzelten Treffern absieht.

Andere Gründe für falsche Prognosen liegen im Verhalten der Prognostiker: Sie wollen öffentliche Aufmerksamkeit - und die bekommt man eher für abweichende Meinungen. Silver hingegen rät, nach Konsens zu suchen - seine Prognosen für die US-Wahlen basieren deshalb auch auf einem Durchschnitt der Werte verschiedener Umfrageinstitute und Wahrscheinlichkeitsberechnungen.

Silvers Buch ist fakten- und anekdotenreich und liefert viele bedenkenswerte Hinweise. Allerdings verliert es sich auch ein bisschen zu sehr in seinen Details: In umfangreichen Kapiteln geht es um Wettervorhersagen (eine der wenigen Erfolgsgeschichten in Sachen Prognostik), Erdbeben, Poker, Terrorismus, Seuchen, Klimawandel, den Angriff auf Pearl Harbor, Finanzmärkte und immer wieder um Baseball.

Die Unterschiede und Gemeinsamkeiten dieser Themen sind spannend, doch verliert das Buch durch die Vielfalt an Themen und Einzelinformationen seinen Fokus, was die Lektüre dann doch etwas schwerfällig macht. Auch in Marketing und Werbung arbeiten wir mit Prognosen - wir versuchen den Markterfolg neuer Produkte zu planen oder die Zuschauerzahlen eines Werbeblocks vorherzusagen. Da lohnt es sich auf jeden Fall, einen kritischen Blick auf die Grenzen und Möglichkeiten von Prognose-Modellen zu werfen. Nebenbei lernt man auch noch, besser die Finger vom Profi-Poker zu lassen.
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am 16. März 2016
Ich kann jedem, der des Englischen einigermaßen mächtig ist, nur wärmstens ans Herz legen, das Original statt diese Übersetzung zu lesen. Die Übersetzung ist nicht nur schlecht insofern als dass sie sich nicht flüssig liest, sie ist auch in für meinen Geschmack zu vielen Details schlicht falsch oder zumindest ungenau. Außerdem wird Nate Silvers angenehmer Schreibstil von der Übersetzung in keiner Weise getroffen und weitaus unschöner gesetzt als das Penguin-Press-Original ist diese deutsche Ausgabe auch noch. Solch schludrige Arbeit darf nicht unterstützt werden, insbesondere nicht bei einem (im Original sehr spannenden) Werk, in dem es, im übertragenen Sinne, um den Unterschied zwischen seriösem und unseriösem Arbeiten geht.
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am 31. März 2014
Der Titel kann die Erwartungen nicht erfüllen. Das Buch ist zu einseitig auf US-Wahlen und Poker fixiert und alles andere kommt zu kurz. Zwar bringt der Autor einige gute Beispiele was Statistiken betrifft, aber insgesamt kann das Buch nicht halten was der Titel verspricht.
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am 1. Dezember 2013
Nat Silver produziert selbst jede Menge Rauschen aus der man kaum die sinnvolle Information raushört. Die zentralen Aussagen sind wenig überraschend. Endlose detailverliebte Textpassagen über Baseball und sonstige nur in Amerika.spezifische Dinge sind hierorts mühsam zu lesen. Der Klappentext der ab jetzt sozusagen eine Vorausberechnung der Zukunft verspricht ist völlig überzogen denn genau das verspricht Nat SIlver überhaupt nicht. Übersetzung ist soweit ok, aber den Begriff "probalistisch" gibts im Deutschen eigentlich nicht. Insgesamt eher enttäuschend.
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