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Kundenrezensionen

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am 5. Januar 2002
Wenn Douglas Adams anfängt zu rotieren, dann macht er richtig Wind. Das Pferd ist ein echter Brüller und ich wollte auch schon immer mal wissen was eine holistische Detektei ist. Man sollte sich beim lesen allerdings davon frei machen, immer Vergleiche zu Per Anhalter... zu ziehen. Das ist man Adams schuldig.
Aufschlagen, reinsetzen un Gooo!!!!!
Riesenspass.
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am 14. November 2013
Schrödingers Katze ist ein kleines süßes Pelztier, welches unter eine luftdichte Glocke zusammen mit radioaktiven Material und Giftgas gesteckt wird. Zerfällt das radioaktive Material, wird das Giftgas freigesetzt und das kleine süße Pelztier stirbt. Dass das radioaktive Material zerfällt hat eine Wahrscheinlichkeit von 50 %. Da man von Außen nicht reingucken kann und niemals sagen kann ob das Material nun zerfallen ist, ist die Katze quantenmechanisch zu 50% tot, oder lebendig, je nachdem welcher Philosophie man angehört.

Was hat das mit diesem Buch zu tun? Das ist der Humor und der Reiz dieses Buches!

Denn Dirk Gentlys holistische Detektei ermittelt allumfassend. Vorgänge wie das Verschwinden einer Katze werden schonmal unter transzendalen Einflüssen mit Hilfe quantentheoretischer Vorgänge erklärt.

Das erscheint kompliziert und findet sich auch in der (“nicht-”) Struktur des Buches wieder. Viele parallel verlaufende Handlungsstränge erscheinen zu Beginn wie kleine Kurzgeschichten, wachsen aber zunehmends immer weiter zusammen zum großen Finale.

Jenes lautet nicht “42”, genauso wenig wie dieses Buch ein Abklatsch von Per Anhalter durch die Galaxis ist. Dieser Auftakt der Trilogie um den Detektiv Gently ist dennoch typisch Douglas Adams. Man kann es lieben, oder man findet es ermüdend.

Letztlich finde ich die Dialoge und die kuriosen Ideen so wunderbar lustig (der elektrische Mönch, der einem das Glauben abnimmt, wie ein Videorekorder das Aufnehmen), dass ich über die anstrengende Art des wirren Aufbaues gerne hinwegsehe. Das literarische “von hinten durch die Brust voll an Wand” hat mir hier sehr gut, sogar besser gefallen als beim Anhalter.

Ich freue mich auf Der lange dunkle Fünfuhrtee der Seele: Dirk Gently's Holistische Detekteiund kann jedem Fan von Schrödingers Katze diese Geschichte empfehlen. Andersgläubige mögen mir vergeben.

4 Sterne.
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am 28. Mai 2003
Dirk Gently's Holistische Detektei ist eine Reihe von 2 Büchern, in denen der Privatdetektiv Dirk Gently mysteriöse Fälle auf eine komplett andere Art löst. Wie die Anhalter Reihe sind sind diese Bücher durch den unverwechselbaren Stil von Douglas Adams gezeichnet. Sie strotzen nur so von hirnverdrehten Ideen und dem trockenem britischen Humor, kommen allerdings nicht an die Anhalter Reihe ran.
Ein Elektrischer Mönch mit einer Fehlfunktion findet mitten in einem Canyon eine Tür und landet in unserer Welt.
Richard McDuff, ein Programmierer, ist mit dem Professeor Reg zum Festdiner im St Cedd's College eingeladen. Auf dem Rückweg glaubt er, den Geist seines Chefs zu sehen, der nicht weit entfernt erschossen wurde. Nun wird er von der Polizei verdächtigt und wendet sich an Dirk Gently. Die Geschichte nimmt verrückte Ausmasse an. Da sich das Buch unmöglich in ein bestimmtes gebiet einordnen lässt, nennt es Douglas Adams selber einen „Geister - Horror - Wer ist der Täter - Zeitmaschinen - Romanzen - Komödien - Epos".
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am 19. Juli 2005
Eines hat dieses Buch der "Per Anhalter..."-Reihe voraus: seine phantastische Handlung spielt im Hier und Jetzt. Dadurch ist sie interessanter, weil der Verfasser nicht willkürlich ins Blaue phantasieren kann, sondern die Geschichte irgendwie plausibel machen muß, und außerdem hat sie mehr Atmosphäre. Allerdings heißt das auch, daß man sich (z.B.) das Innenleben eines altehrwürdigen Colleges einigermaßen vorstellen können muß, um das Buch richtig zu genießen. Vielleicht ist es deshalb bei uns relativ wenig bekannt. Schade, denn hier zeigt sich, was das Besondere an Douglas Adams war: er verstand es, liebevoll und zynisch zugleich zu sein.
An der deutschen Ausgabe ist schon der Titel verfehlt: der elektrische Mönch spielt nur eine (wichtige) Nebenrolle. Im Original heißt das Buch "Dirk Gently's holistic detective agency". Es gibt eine Hörbuchfassung, vom Autor selbst gelesen. Wer sie bekommen kann, dem sei sie wärmstens empfohlen, denn Adams' Stimme paßt zu seinen Werken, und seine Aussprache ist so klar, daß auch ein deutscher Hörer gut mitkommen kann.
Übrigens: Bach-Fans aufgepaßt! Am Schluß des Buches findet sich eine der nettesten Reverenzen an den Thomaskantor, die ich kenne.
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am 2. Februar 2002
Adams knüpft mir diesem Buch an die "Anhalter..."-Serie an, kann meiner Meinung nach aber leider nicht mit dem Erstlingswerk dieser Serie Schritt halten. Nichts desto trotz hält der Leser ein typisch gewitztes Buch in den Händen, dessen Wortwitz derart gestrickt ist, dass man manche Sätze mehrmals lesen muss, um die ungeheure Wortfindigkeit des Autors zu begreifen.
Die Storry dürfte jeden Adams-Fan und/oder Science-Fiction-Jünger überzeugen und in den Bann ziehen.
Missfallen kann lediglich die überaus schlechte Darbietung des Heyne-Taschenbuches, welches nur so vor lauter Rechtschreib- und Tippfehler wimmelt. Wer hier aber oftmals beide Augen zukneifen kann, wird seine wahre Freude am Buch haben
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am 22. Februar 2003
Dieses Buch von D. Adams ist eine gelungene Mischung aus total verwirrenden Zusammenhängen und quantenphysischen Phänomänen im Makrokosmos. Sehr zu empfehlen für Admas Fans und liebhaber des schwarzen Humors. Außerdem für Holismusanhänger die Offenbarung :-)
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am 25. Oktober 2014
Eine sehr kreative und unterhaltsame Mischung von Krimi und Science Fiction, mitunter auch ganz schön schräg.
Die anfänglich verworren anmutenden Handlungsstränge fügen sich zusammen und enden in einem bis auf
die letzten Seiten spannenden Höhepunkt.
Bei vielen Figuren bleibt offen, ob sie nun einfach liebenswert schrullig, durchgeknallt oder genial sind.
Ein typischer Douglas Adams also, der gekonnt feine Menschenkenntnis, aktuelle Wissenschaft (wie Quantenphysik),
Humor und Weisheit so zusammenfügt, dass die Grenzen zur Fiktion verschwimmen.
Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, deshalb volle Punkte :)
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am 6. Juni 2008
Die meisten kennen Douglas Adams als Autor des Buches "Per Anhalter durch die Galaxis", welches 2005 erfolgreich verfilmt wurde. Dass Adams aber noch viele weitere, ebenso faszinierende wie witzige Bücher geschrieben hat, mag Vielen vielleicht gar nicht so bekannt sein. Deshalb möchte ich heute eine Lanze für weitere Werke dieses großartigen und einzigartigen Schriftstellers brechen, weil einem wirklich etwas entgeht, wenn man nicht wenigstens eins seiner Bücher gelesen hat. Die "Anhalter"-Bücher, fünf an der Zahl, wurden von Adams einmal als "einzige vierbändige Trilogie in fünf Teilen" beschrieben. Allein dieser eine Satz lässt erahnen, welch humoristisch-satirisches Talent in Adams schlummerte. Geboren 1952 in England, verstarb Adams viel zu früh 2001 in Amerika, so dass sein riesiges Talent in keine weiteren Bücher und Geschichten mehr fließen kann. Dies ist mehr als tragisch, da ich Adams für einen der witzigsten und phantastischsten (im wahren Wortsinn) Schriftsteller halte, die es gibt. Sein nahezu unnachahmlicher Stil, Banales mit Phantastischem und Science-Fiction-Elementen zu verbinden und zu einer logischen Einheit zu verschmelzen, ist für mich beinahe unerreicht und hat mich unzählige Male zum Lachen gebracht. Adams verfügte über eine nahezu überbordende Phantasie, der er keinerlei logische oder sonstige Grenzen setzte. Alles ist möglich, und, wenn man es nur lange genug betrachtet, auch vollkommen stimmig.

Sicher, nicht jedem wird sich Adams' spezieller und ein Stück weit sicherlich sehr britischer Humor erschließen, manch einer mag das alles vielleicht nur furchtbar albern finden, aber wer sich die Mühe macht, nur eins seiner Bücher unvoreingenommen und gelassen auf sich wirken zu lassen, sich auf Adams' phantasievolle Storykonstrukte einzulassen, der wird vielleicht doch überrascht sein, welche unglaubliche Welt sich da vor ihm auftut. Es lohnt sich, definitiv.

Warum also nicht zu "Der elektrische Mönch" von immerhin 1987 greifen? Es ist nicht ganz einfach, die Geschichte dieses Buches so zu beschreiben, dass man auch nur annähernd einen Eindruck davon bekommt, was da wirklich auf einen zukommt. Nun gut, einen Versuch ist es wert: Um sich kurz auf den Titel zu beziehen: Adams entwirft die Vorstellung, dass elektrische Mönche entworfen wurden, um den Menschen das Glauben abzunehmen. Vielen Menschen fällt es heutzutage schwer, noch an irgendetwas zu glauben. Also wurden Roboter-Mönche konstruiert, die eben dies den Menschen abnehmen sollen. Sie sind so konzipiert, dass sie fast alles glauben, was halbwegs schlüssig daherkommt. Wenn so einem Mönch allerdings mal die technischen Synapsen durchknallen, kann es durchaus vorkommen, dass er z. B. glaubt, dass 30% aller Tische Hermaphroditen sind. Der elektrische Mönch ist aber nur eine von vielen Figuren, die Adams hier erschaffen hat.

Adams führt in seinem Buch auf überaus geschickte Weise die unterschiedlichsten Handlungsstränge zusammen. Richard McDuff arbeitet als Programmierer für Gordon Ways erfolgreiche Computerfirma und ist zudem mit Ways Schwester Susan liiert. Als Way plötzlich und unerwartet stirbt, steht Richard auf einmal ganz oben auf der Liste der Verdächtigen. Dies zumindest versucht ihn sein alter Collegefreund Dirk Gently, der mittlerweile als Privatdetektiv arbeitet, Glauben zu machen, nachdem er ihn überredet hat, seine Dienste in Anspruch zu nehmen. Gently ist ein sehr seltsamer Mann, der vorzugsweise in einem riesigen Ledermantel und unmöglichem roten Hut durch die Gegend läuft. Normalerweise besteht sein Job allerdings eher darin, die entlaufenen Katzen alter Damen wiederzufinden und seinen alten, aber bei weitem noch nicht senilen Auftraggeberinnen mehr oder weniger schlüssig zu erklären, warum seine Spesenabrechnungen Hotelzimmer auf Hawaii beinhalten. Gently verfolgt mit seiner holistischen Detektei das Prinzip, dass alle Dinge des Universums miteinander verwoben sind und jede einzelne Aktion Einfluss auf alles andere hat. Das ganze wird mit ein bisschen Quantenphysik und Hypnose garniert und schon ist die Reise nach Hawaii zwecks Findung der Katze gerechtfertigt und mehr oder weniger kausal erklärt.

Des weiteren findet sich im Verlauf des Buches ein Pferd im Badezimmer wieder, ein Professor für Chronologie, der eigentlich gar nicht weiß, was er lehrt, dafür aber Zaubertricks beherrscht, taucht auf und auch Gordon Way hat noch einen Auftrag zu erledigen, obwohl er ja eigentlich schon tot ist. Schlussendlich führt der phantastische Dirk Gently alles zu einem wundersamen und treffenden Ende zusammen. Und dies ist nur ein kleiner Auszug aus Adams' Kaleidoskop der verrückten Einfälle und wahnwitzigen Begebenheiten, derer es unendlich viele im Verlauf der Geschichte gibt. Hier kommt zusammen, was eigentlich überhaupt nicht zusammen gehört und eigentlich auch gar nicht zusammen passt. Die Dialoge sind von einer stellenweise beeindruckenden Sinnlosigkeit und so dermaßen absurd, dass man sich vor Lachen kaum noch halten kann. Selten wurde Blödsinn so konsequent salonfähig gemacht, wurde vollkommen Irrationales als absolut selbstverständlich verkauft und auch die konstruiertesten Wortgeflechte noch mit erschreckender Logik versehen. Ist man erstmal in Adams' Welt angekommen, will man nie wieder weg und könnte seine Bücher endlos weiterlesen.

Ich hätte an zahllosen Stellen des Buches selbst einen elektrischen Mönch sehr gut gebrauchen können, da ich einfach nicht glauben konnte, wie man so schreiben kann. Ich bin immer noch begeistert von Adams' unnachahmlichem Stil, seinem Witz, seinem Talent, mit Worten zu jonglieren, dass es eine wahre Freude ist und von seiner schier unerschöpflichen Phantasie, die ihn zu den faszinierendsten Gedankengängen befähigt. Absurd, chaotisch und brüllkomisch, das ist Douglas Adams. Nichts für jeden, aber für sehr viele, da bin ich mir ganz sicher. Ich verneige mich tief vor Adams und seinem unglaublichen Talent und habe dank seiner Werke den Glauben an wirklich komische und einzigartige Bücher noch nicht verloren. Ich gestehe neidlos, dass ich mir wünschen würde, so schreiben zu können und weiß gleichzeitig, dass ich dazu nie in der Lage sein werde. Ich fühle mich allerdings verpflichtet, möglichst Vielen seine Bücher ans Herz zu legen. Dies habe ich hiermit wohl unübersehbar getan. Also: Eine inbrünstige Empfehlung, sich mit seinen Werken auseinanderzusetzen und glatte fünf leuchtende und blinkende, an den Synapsen durchgeschmorte elektrische Mönche!
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am 23. April 2003
Es ist kein Anhalter Buch und es hat auch überhaupt nichts damit zu tun, aber es ist trotzdem genial. Eine Detektiv-Geschichte in der der Detektiv ausnahmsweise nicht wirklich sympatisch ist und man sich eigentlich auch nicht mit ihm identifizieren möchte! Dafür ist die Geschichte die zum Anfang etwas verworren scheint umso liebenswürdiger mit phantasitischen Protagonisten und einem unglaublich Plott! Wer Bach liebt, wird dem Proffessor dankbar sein!
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am 30. August 2003
Der elektrische Mönch hat mir sogar irgendwie besser gefallen als der Anhalter!
Wie die zu Beginn völlig voneinander unabhängig scheinenden Handlungsstränge zusammengeführt sind zeugt von irrwitziger Genialität!
Zudem ist das Buch absolut fesselnd, also:
Lesen, lesen, lesen!
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