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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantastisch!
Mein absolutes Lieblingsbuch von Douglas Adams!
Bevor ich dieses Buch gelesen habe war ich der Meinung, dass es einfach nicht möglich ist "den lange dunkle Fünfuhrtee der Seele" zu übertreffen, doch ich habe mich geirrt! Adams hat es wieder einmal geschafft!
Viele einzelne, vewickelte, komische und bizarre Handlungsstränge die sich...
Am 8. November 2001 veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen anders,verwirrend ,bedarf sehr viel Konzentration
Eine Inhaltsangabe zu diesem Buch ist praktisch unmöglich, ohne den interessierten Leser unnötig zu verwirren und zuviel der Handlung preiszugeben.

Alles beginnt mit einem elektrischen Mönch, der hoch zu Ross vor einem Tal steht von dem er glaubt, dass das Tal blassrosa sei. Irgendwann glaubt er das jedoch nicht mehr und findet im Tal eine...
Vor 12 Monaten von Floxine veröffentlicht


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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantastisch!, 8. November 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Elektrische Mönch: Dirk Gently's Holistische Detektei Roman (Taschenbuch)
Mein absolutes Lieblingsbuch von Douglas Adams!
Bevor ich dieses Buch gelesen habe war ich der Meinung, dass es einfach nicht möglich ist "den lange dunkle Fünfuhrtee der Seele" zu übertreffen, doch ich habe mich geirrt! Adams hat es wieder einmal geschafft!
Viele einzelne, vewickelte, komische und bizarre Handlungsstränge die sich im Laufe der Geschichte zu einem einzigen unglaublichen Höhepunkt zusammenfügen. Wie kann ein einzelner Mensch nur auf so viele verrückte Ideen kommen?
Wirklich schade, dass wir nicht noch mehr solche erstklassigen Bücher erwarten können.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Douglas Adams mal anders, 12. Juni 2005
Von 
Mario Pf. (Oberösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Elektrische Mönch: Dirk Gently's Holistische Detektei Roman (Taschenbuch)
Um zu verstehen warum sich dieses Buch ein Geister-Horror-Wer-ist-der-Täter-Zeitmaschinen-Romanzen-Komödien-Musical-Epos nennt, muss man es unbedingt von vorne bis hinten durchlesen. Neben Per Anhalter durch die Galaxis, sind Douglas Adams Dirk Gently Romane erheblich weniger bekannt. Dirk Gently ist nicht Arthur Dent und will es auch gar nicht sein. Wer den Anhalter kennt, muss dieses Werk nicht zwangsläufig auch lieben, denn der Großmeister der SciFi-Satire beschreitet darin neue Wege.

Der Elektrische Mönch trumpft mit einem scheinbar zusammenhanglosen Beginn auf und wirft den Leser sozusagen sofort ins kalte Wasser. Was haben ein elektrischer Mönch, ein Starprogrammierer, ein erfolgloser Privatdetektiv und der Geist eines Außerirdischen gemeinsam? Die Antwort darauf gibt Dirk Gently selbst, denn er ist kein gewöhnlicher Privatdetektiv, sondern löst seine Fälle gerne ganzheitlich, durch die Annahme einer Verflechtung aller Dinge, sowie der Verwendung von Quantenphysik und Hypnose als Ermittlungsmethoden. So fährt Gently einfach dem nächstbesten Auto nach, weil alles irgendwie zusammenhängt und er in seinem Glauben an die Verschränkungen von Ereignissen im Sinne der Quantenphysik, so oder so, zu seinem Ziel gelangen wird. Erst allmählich fügen sich diese scheinbar zusammenhanglosen Ereignisse und Handlungsstränge zu einer komplexen Erklärung, der ersten Fragen, die wie bereits aus der Anhalter-Reihe bekannt, zwar logisch aber vor allem maßlos exzentrisch ist.

Der größte Lesespaß kommt allerdings vor allem im letzten Drittel des Buches auf und versprüht förmlich den typischen Humor, der Douglas Adams Bücher auf Schritt und Tritt begleitet. Doch die Dirk Gently Romane sind anders als die Anhalter-Trilogie in fünf Teilen, sie sind irdischer und erschließen sich weniger leicht für jedermann. Die Themen, welche Adams darin aufgreift sind höchst interessant, sein Privatermittler Dirk Gently ist nur mäßig erfolgreich und seine Ermittlungsmethoden lassen sich als geniale Parodie auf Wunderheiler und Energetiker verstehen. Viel mehr als im Anhalter, der zur kultigen Weltraumodyssee geworden ist, nimmt Adams hier Esoterik auf die Schaufel.

Fazit:
Für jeden Freund britischen Humors und skurill-amüsanter Bücher ist Dirk Gentlys holistische Detektei äußerst geeignet. Auch Leser der Anhalter-Reihe könnten hier auf ihre Kosten kommen. Ein Buch das dem Anhalter in nichts nach steht und genausogut den Versuch einer Verfilmung wert ist.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie kam der Salzstreuer in die Vase?, 29. November 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der Elektrische Mönch: Dirk Gently's Holistische Detektei Roman (Taschenbuch)
Natürlich ist Dirk nicht Zaphord,
natürlich ist seine zugegebenermaßen mehr als nur etwas schmuddelige Detektei kein ultramodernes Sternenschiff, wie es die "Herz aus Gold" ist und
natürlich spielt die Zahl 42 hier überhaupt keine Rolle.

Na und?

Stellen Sie sich einfach einmal vor, dass auf einem etwas langweiligen Bankett plötzlich ein Salzstreuer verschwindet und sich erstaunlicherweise im Inneren einer wertlosen, aber immerhin einige Jahrzehnte alten Keramik eingeschlossen gefunden wird, was natürlich so einfach nicht gewesen sein kann.
Stellen Sie sich doch auch einmal vor, in Ihrem Treppenaufgang steckt ein Sofa fest. Irgendwie sind die Möbelpacker, als es geliefert wurde nicht um die Kurve gekommen. Jetzt geht es nicht vor und zurück und Sie können genau beweisen, dass es vollkommen unmöglich ist, dass das Möbelstück überhaupt so an diese Stelle kommen konnte.
Und zu guter Letzt stellen Sie sich vor, dass Ihr Chef vermisst wird und er sich auf Ihrem Anrufbeantworter mit der Feststellung meldet, ermordet worden zu sein und deswegen natürlich als Toter zu Ihnen spricht ...
Verstanden?
Eigentlich ganz einfach: Es ist ein Douglas Adams Roman.
Brüllkomisch und absolut chaotisch. Wer solche Bücher liebt sollte Dirk unbedingt kennen lernen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen anders,verwirrend ,bedarf sehr viel Konzentration, 15. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Elektrische Mönch: Dirk Gently's Holistische Detektei Roman (Taschenbuch)
Eine Inhaltsangabe zu diesem Buch ist praktisch unmöglich, ohne den interessierten Leser unnötig zu verwirren und zuviel der Handlung preiszugeben.

Alles beginnt mit einem elektrischen Mönch, der hoch zu Ross vor einem Tal steht von dem er glaubt, dass das Tal blassrosa sei. Irgendwann glaubt er das jedoch nicht mehr und findet im Tal eine Tür.
Richard wurde von seinem ehemaligen Tutor am Cambridge College zu einem Essen eingeladen, das mehr unwirklich und befremdend wirkt als alles andere. Zumal noch gezaubert wird und später ein Pferd im Badezimmer des Professors auftaucht.
Dann ist da noch Gordon, der Bekanntschaft mit einer Schrotflinte aus seinem Kofferraum macht.
Ach ja und ein Sofa, das im Treppenaufgang feststeckt.

Verwirrt?
Keine Sorge das war ich auch beim Lesen. Die scheinbar völlig unterschiedlichen Ereignisse führen aber irgendwann, über mehr oder minder sinnfreie Verwicklungen, Gespräche und Erklärungen irgendwie zu einem Ende. Dieses ist zwar genauso sinnfrei, möchte ich mal meinen, aber es wird eine Geschichte daraus, irgendwie.

Ich persönlich hatte von diesem Buch irgendwie etwas anderes erwartet. Der Anfang lief ja ganz gut, dabei habe ich mich köstlich amüsiert, auch waren sehr viele Stellen im Buch recht witzig und unterhaltend, aber im Großen und Ganzen hat mich dieses Buch nicht wirklich begeistert. Man muss ständig voll bei der Sache sein um den Wirren der Story zu folgen. Man muss sich darauf einlassen über die Merkwürdigkeiten der Quatenmechanik aufgeklärt zu werden.

'Der elektrische Mönch' ist definitiv ein etwas anderes Buch, dass man nicht auf die leichte Schulter nehmen darf. Um der wirren Story zu folgen, muss man schon immer bei der Sache bleiben, sonst gehen einem schnell kleine Infos verloren. Ich würde dieses Buch wirklich nur Lesern empfehlen die einen wirklich ausgeprägten Sinn für sehr verworrene, recht sinnfreie Geschichten und einen sehr ausgeprägten Sinn für Humor haben.
Ich hatte keine Probleme mit dem 'Anhalter' von Douglas Adams, aber an diesem Buch bin ich dann doch gescheitert, vielleicht habe ich auch einen neuen 'Anhalter' erwartet und dieses Buch hier ist eben etwas völlig anderes, eben ein 'Geister-Horror-Wer-ist-der-Täter-Zeitmaschinen-Romanzen-Komödien-Musical-Epo' und hierbei hat Adams wirklich Wort gehalten.

Von mir gibt es nur drei Sterne für dieses Buch, da ich zwischendrin wirklich meine Zweifel hatte, ob ich es noch bis zum Ende schaffe.
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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht die, 4. November 2001
Rezension bezieht sich auf: Der Elektrische Mönch: Dirk Gently's Holistische Detektei Roman (Taschenbuch)
Dieses Buch kann aus der Sicht eines liebhabers des britisch trockenen Humors nur schwer an die Erfolgreiche "Per Anhalter..." Reihe anknüpfen. Obwohl ähnliche Paralellen aufweist(Trotteliger, englischer Hauptprotagonist der regelmäßig von den fremdwortlastigen Redesachwällen seinen Freundes überrannt wird, etc.). Ist es jedoch ein ganz anderes Buch, hier wird nach Sherlock Homes Manier ein Fall mit lächerlich absurden Inhalten gelöst. Ich musste das Buch manchmal zur Seite legen und die Ereignisse ordnen was schwer ist weil man dabei unweigerlich anfängt zu lachen. Man stelle sich vor man baut eine Maschine die für einen an alles glaubt was einem das Gewissen zwingt man solle glauben um das leben zu erleichtern erleichtern. Oder: Ein seniler Collegeprofessor der seine Zeitmaschine dazu benutzt verpasste Fernsehsendungen anzuschauen. so zieht das Buch sich in einem unrhythmischen Schreibstil dahin und man stellt sich die Frage ob Mr. Adams sich nicht dann und wann mal einen übernächtigten Tag zum schreiben ausgesucht hatte. Für einen Menschen wie mich der das nüchtern Absurde liebt eine absolute Bereicherung.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider nur ein Spiegelbild, 20. Juni 2004
Rezension bezieht sich auf: Der Elektrische Mönch: Dirk Gently's Holistische Detektei Roman (Taschenbuch)
"Dirk Gentlys Holistische Detektei" (so hieß es mal) war ein brilliantes Buch, bis der Heyne-Verlag es überarbeitet hat.
Für die richtigen Leute ist es der beste Adams, mit Abstand. DNA entwirft eine höchst verworrene Handlung, die sich um Coleridge, an Katzen angewandte Quantenmechanik, einen Toten, der nicht weiß, wie er damit umgehen soll, einen kaputten Kunstmönch und ein verkeiltes Sofa rankt. Alle paar Seiten denkt man, das war's jetzt, aus der Sackgasse kommt er nicht mehr raus - am Ende muß man aber staunend zugestehen, daß DNA ausnahmslos jede, noch so fatal scheinenden Ausflug in die Widersprüchlichkeit perfekt auflöst und ins Gesamtgefüge zurückbringt.
Schade nur, daß Heyne das Buch so unglaublich dilettantisch übersetzt hat. Der Text ist nicht flüssig, etliche Formulierungen hat der Übersetzer nicht kapiert, das Titelbild widerspricht dem Inhalt und der Titel ist schlimm. Wer Englisch kann, sollte dringend das Original lesen, das ist unglaublich viel besser und kriegt auch den vierten und fünften Stern
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen herrlich schräg und abgedreht!, 22. November 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Elektrische Mönch: Dirk Gently's Holistische Detektei Roman (Taschenbuch)
Wer Douglas Adams weltberühmte Per Anhalter Reihe
mag und so ignorant war, die Existenz seiner beiden Dirk Gently Bücher bis jetzt zu negieren,
wird von der Qualität vergleichbare Bücher vorfinden, die mit Douglas typischem Humor und
Orignalität aufwarten können. Die Handlung oder irgendwelche Gags wiederzugeben,verkneipfe ich mir mal, dass macht bei Douglas Adams Bücher wohl wenig Sinn. Gegenüber "Titanic" oder dem ein oder anderem Buch wo Douglas Adams draufsteht, aber dieser nur teilweise beteiligt war, wurde Dirk Gently's... auch wirklich nur von ihm geschrieben, was eindeutig ein Plus ist.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Humor vom Autor der Anhalter-Trilogie, 11. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Der Elektrische Mönch: Dirk Gently's Holistische Detektei Roman (Taschenbuch)
Douglas Adams, bekannt vor allem durch seine fünfbändige Anhalter-Trilogie, hat mit dem vorliegenden Buch den ersten Roman um Dirk Gently's Holistische Detektei geschrieben. Sein Stil eine Geschichte, welche die unterschiedlichsten Handlungsfäden hat zusammen zuführen, ist einzigartig und fesselnd. Das Buch hat aber nichts mit den Anhalter-Romanen gemein, außer vielleicht einige Satzbaumotive. Dennoch ist es mindestens genauso faszinierend geschrieben und fesselt den Leser von der ersten Seite an. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und werden liebevoll in Szene gesetzt. Jeder Charakter hat irgendwelche Eigenarten, die sehr schön durch Vergleiche dargestellt werden und die Handelnden voneinander abgrenzen. Dirk Gentlys Vorliebe für kalte Pizzas ist ebenso detailreich beschrieben, wie das erste Zusammentreffen von Dirk und Richard in dessen Büro. Viele Szenen wirken allein schon durch ihren Ablauf sehr skurril und witzig, lassen den Leser gespannt auf die nächste Szene hoffen, ohne jedoch dabei kitschig oder gar abgedroschen zu wirken.
Man erkennt auch viele Vorlieben des Autors in diesem Buch wieder. Die Liebe zur Technik, zur Musik und zum detailgetreuen Beschreiben von menschlichen Regungen und Verhaltensweisen sind einige davon.
Der Humor ist nicht platt, sondern regt zum Nachdenken an, denn der Leser wird mit Situationssprüngen überhäuft, gleichsam ins kalte Wasser geschubst. Einiges mag verwirrend erscheinen, doch ergibt es durchaus einen Sinn, wenn man das Gesamtwerk betrachtet. Man kann sich nicht nur berieseln lassen, man wird zum kombinieren verführt.
Douglas Adams ist es gelungen, was er sich vorgenommen hat. Er hat das Geister-Horror-Wer-ist-der-Täter-Zeitmaschinen-Romanzen-Komödien-Musical-Epos erschaffen und es macht einfach Spaß daran teilhaben zu dürfen.
Das Buch ist die fünfte Auflage aus dem Jahr 2001, es erschien 1987 unter dem Titel Buches „Dirk Gently's Holistic Detective Agency" in London bei William Heinemann Ltd. Benjamin Schwarz ist der Übersetzer dieses Werkes. Für Bachfreunde ist am Schluss noch eine schöne Reverenz zum Thomaskantor niedergeschrieben.
Für alle Fans des Humors, für Liebhaber der Anhalter-Geschichten und für Menschen, die beim Lesen mitdenken wollen ist dieses Buch besonders geeignet. Freunden der gradlinigen Unterhaltung, die keine plötzlich völlig unerwarteten Wendungen mögen, sei aber abgeraten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Fans werden es lieben, 24. Juli 2014
Von 
Sarah F. (Norddeutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Elektrische Mönch: Dirk Gently's Holistische Detektei Roman (Taschenbuch)
'''o0o WORUM GEHT ES IM BUCH? o0o'''
Das Buch hat unglaublich viele Handlungsstränge und ich hoffe, ich kann halbwegs alles verständlich einfangen.

Dirk Gentley ist alles andere als gewöhnlich und ihm wurden schon lange übersinnliche Fähigkeiten nachgesagt. Wer kann schon auf dem Klo die Fragen für die Abschlussprüfung wortwörtlich vorhersagen. Mit seiner Detektei läuft es jedoch mehr schlecht als recht und so befasst er sich hauptsächlich mit der Suche nach Katzen. Zumindest bis er seinen Freund Richard wie einen Einbrecher in ein Haus einsteigen sieht.

Dann wäre da Richard McDuff, der als Programmierer erfolgreich ist. Er besucht seinen alten Uni-Professor Reg, um Hilfe beim Anthem 2.0 zu bekommen und sich über alte Zeiten zu unterhalten. Eigentlich wollte er ja mit seiner Freundin Susan aufschlagen, doch das hatte er völlig vergessen. Sein Entschuldigungs-Anruf wird jedoch mit dem Anrufbeantworter vorlieb nehmen müssen. Was er allerdings auf Band spricht, ist der größte Mist, und so will er das Band austauschen, bevor sie es abhören kann. Auf seinen Weg zu Susan fährt er mitten durch den Geist von Gordon, der bei einem kurzen Halt auf der Landstraße ermordet wurde. Bei Susan angekommen, tauscht er die Kassette dann doch nicht aus, da er ein noch schlechteres Gewissen hätte. Ihr Auftauchen bringt ihn leicht durcheinander und so ist er froh, dass sie ihn bittet die Kassette zu ihrer Sekretärin zu bringen, damit sie den Inhalt für sie kurzer Hand zusammen fasst. Alles wäre somit in Butter, wäre am nächsten Tag nicht der Chef Gordon Way ermordet und Richard der Hauptverdächtige.

Zur gleichen Zeit durchstreift der Elektronische Mönch die Weiten der Erde. Gebaut wurde er, um den faulen Menschen das Leben noch weiter zu erleichtern. Er soll für sie das Glauben übernehmen und das ist gar nicht so leicht, denn es gibt eine Menge zu Glauben. Gott, Buddha, Politik, Werbung. Problematisch ist jedoch die Tatsache, dass viele Glauben widersprüchlich sind, und der arme Mönch völlig überfordert ist.

'''o0o MEINE LESEEINDRÜCKE o0o'''
Gelesen habe ich von Douglas Adams nicht, aber sein skurriles Meisterwerk „Per Anhalter durch die Galaxis“ kennt wohl jeder. Schließlich gehört es zu den Klassikern im Sci-Fi Bereich. Hätte ich das Buch nicht zufällig in die Hände gespielt bekommen, ich hätte ich wüsste nicht mal von seiner Existenz.

Der Einstieg in das Buch ist einfach nur verwirrend. Ich bin kein Mensch der sich leicht tut, und freue mich daher immer, wenn ich an eine ideale Position ins Buch geworfen werde. Diesmal fühlte ich mich jedoch wie auf der Titanic. Ich wusste nicht was auf mich zu kommt, welchen Weg das Buch einschlagen würde und ob ich den rettenden roten Faden finden würde. Ständig wechselten die Szenen und ich konnte einfach keinen Zusammenhang erkennen. Ich war mir sogar am Anfang noch nicht einmal sicher, ob es überhaupt eine zusammenhängende Geschichte werden würde. Da Adams jedoch für skurril und verwirrend steht, habe ich mich durch die Seiten gekämpft. Erwartet habe ich einen schwarzen Humor, der zwar ebenfalls auf eine leicht verwirrende Handlung trifft, aber nicht in diesem Ausmaß. Zumal der Humor irgendwo auf der Strecke bleibt. Ich kenne zwar nur die Verfilmung von „Per Anhalter durch die Galaxis“, aber dort habe ich alle fünf bis zehn Minuten schmunzeln, wenn nicht sogar lachen müssen. Aus meinem Munde dementsprechend ein dickes Lob. Hier habe ich nur versucht Passagen zusammenzufügen, die wichtigen Details von den unwichtigen zu trennen. Gelacht habe ich nicht einmal, und geschmunzelt vielleicht drei bis vier Mal im gesamten Buch.

Ein Hauptproblem lag in der Tiefe der Charaktere. Sie wirken in meinen Augen blass und es ist schwer sich in sie hineinzuversetzen. Bei einem solchen Werk ist letzteres nicht unbedingt üblich, aber zumindest hätte ich mir bezüglich der Figuren etwas mehr Details gewünscht, sodass ein kleine Kopfkino entstehen könnte. Ich weiß nicht einmal, ob dies wirklich an zu wenig Details lag. Es wird so häufig gesprungen, dass ich oft den Faden verloren habe und mir vieles einfach sehr klinisch und fad vorkam. Es mag sein, dass dies der typische Stil des Autors ist, und das viele ihn so lieben, ich kann mit dm schriftlichen Chaos nur wenig anfangen.

Mit der Zeit fügt sich alles zu einem runden Bild, das zwar jedweder Logik entbehrt und nicht unbedingt alle Fragen beantwortet, aber irgendwo doch passt. Ich war froh über das rasche Ende, da mir das Buch einfach nicht gefallen hat. Am Ende hat nicht mal der Schluss diese Meinung ändern können.

Mit Sicherheit werden Fans mich nun zerreißen, und sagen, dass ich das Buch einfach nicht verstanden habe. Das mag mit Sicherheit sein. Allerdings sind Meinungen eben sehr unterschiedlich und ich kann diesem Werk einfach nichts abgewinnen. Mit seinem Meisterwerk kann dies bei langem nicht mithalten. Dementsprechend fiel mir die Bewertung auch schwer, denn das Buch scheint wirklich nur etwas für Fans zu sein.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Achtung Lesefreunde: Wiederauflage!, 18. Februar 2002
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der Elektrische Mönch: Dirk Gently's Holistische Detektei Roman (Taschenbuch)
Leider handelt es sich bei diesem Buch des Heyne-Verlags um eine Wiederauflage des 1992 im Ullstein-Verlag erschienenen Buches "Dirk Gently's holistische Detektei". Wer dieses Buch bereits besitzt (so wie ich), kann sich diese Ausgabe sparen.
Wer es noch nicht besitzt sollte es unbedingt lesen. Selten so gelacht.
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Der Elektrische Mönch: Dirk Gently's Holistische Detektei Roman
Der Elektrische Mönch: Dirk Gently's Holistische Detektei Roman von Douglas Adams (Taschenbuch - 1. November 2001)
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