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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen225
4,4 von 5 Sternen
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am 4. März 2014
Ich habe mir das Buch auf Grund der guten Bewertungen bestellt, rein aus Neugierde und der Hoffnung, vielleicht mal wieder auf neue Ansichten zu stoßen.

Nach der Lektüre kann ich sagen, dass es ein ordentliches Buch für junge Eltern ist, die sich noch nicht intensiv mit Erziehung beschäftigt haben - welches jedoch auch Aspekte beinhaltet, die mir aufstoßen.

Zum Inhalt:

- Biddulph knöpft sich zuerst die respektvolle Kommunikation mit dem Kind vor.
Dass Sätze wie "Immer bist du faul" und "Du Idiot!" keine adäquate Wortwahl sind, dürfte sich inzwischen (hoffentlich) herumgesprochen haben. Jedoch sensibilisiert solch ein Kapitel noch einmal - und Dinge wie "Du bist so vergesslich" , "Du kleiner Faulpelz" oder "Warte ab, wenn du so rennst, wirst du noch auf die Nase fallen!" sind Botschaften, die einem ohne böse Absicht immer mal herausrutschen können - wenn auch möglichst nicht sollten.
Er regt zur Authentizität an, dh. Liebe, Wut, Enttäuschung, Erschöpfung usw... ruhig dem Kind gegenüber äußern, jedoch darauf achten, wie dies geschieht!

- Darauf folgend erkennt er: Kinder brauchen Liebe (AHA, nunja, besser einmal zu oft gesagt als einmal zu wenig)

- Er versucht mögliche Verhaltensauffälligkeiten zu begründen (Langeweile.etc...)

- Weiterhin geht es (wieder Bezugnehmend auf die Kommunikation) um das richtige Zuhören (ja, auch das sollte man mal gelesen haben, denn man macht es nicht immer intuitiv richtig!)

- Der kindliche Umgang mit Gefühlen wird angerissen (wie reagiere ich angemessen, wie helfe ich dem Kind schwierige Gefühle sozialverträglich zu handhaben)

- Konsequenz
Dieses Kapitel mochte ich nicht sonderlich. Ich bin zwar auch ein Freund von Konsequenz, Regeln und Strukturen, jedoch lasen sich die Seiten für mich nicht angenehm.
Seine Empfehlungen legen den Befehlston nahe, teilweise dachte ich, ich lese gerade etwas über Hundeerziehung z.B. "Äußern Sie keine Bitte...", "Sagen Sie "Ich will, dass du jetzt sofort..."", "Wenn die Kinder nicht gehorchen...", bzw. lehnt es teilweise ab, dass Eltern ihre Anweisung begründen.
Man möge mich nicht für einen Hippie halten, aber ich denke, man kann auch mit einem "Bitte" im Satz und ohne das Bellen einen stregen Befehls ("jetzte sofort!!") durchsetzungskräftig auftreten. Und eine (kurze) Begründung ist für mich meist obligatorisch, das Kind soll schließlich verstehen, was Sache ist.

Die in diesem Buch gegeben Tipps sind für mich nur in wenigen Situationen denkbar, als letzte, sehr strikte, Lösung. Auf einen von mir bevorzugten etwas "softeren", demokratischeren Weg der Durchsetzung (für den Alltag), geht er nicht ein.

Auch liest sich (auch in den Kapiteln davor) immer wieder heraus, dass er ein Befürworter des Konzeptes der "Stillen Ecke" (Stiller Stuhl oder wie man es auch immer nennt) ist. Das lehne ich ab, da ich es als kontraproduktiv erachte, mein Kind in einer emotional schwierigen Situation wegzuschicken , womöglich in einen anderen Raum.
Man mag das ander sehen, aber zu lesen, dass ein schüchternes Kind beim Eintreffen eines Gastes auf sein Zimmer geschickt wurde bis es bereit war zu grüßen.... das fühlte sich komisch an.

- Weiterhin beschäftigt er sich mit den Familienstrukturen.
Auch nichts Neues, aber interessant zu lesen, wie sich die Familie verändert hat bis heute und was das für Kinder bedeutet. Bezug genommen wird auf Alleinerziehende und Scheidungen.

- Er durchreist kurz alle Altersphasen und das dafür typische Verhalten der Kinder

- Zuletzt wendet er sich an Erzieher, Lehrer und Politiker (Besonders einige Lehrer sollten sich das vielleicht mal zu Gemüte führen)

Fazit:
Insgesamt ein ganz gutes (zumindest besser als viele andere) Kompaktbuch. Alles ist irgendwie mal erwähnt, wenn auch für Wissbegierige nur unzureichend ausgeführt. Wenn ich persönlich auch nicht mit allem konform gehe, unterstützt es insgesamt einen respektvollen Umgang mit dem Kind, sodass ich wirklich sagen würde, dass es einen Grundstein für ein Glückliches Kind legen kann.

Ich empfehle zur Vertiefung:
Herbert Renz-Polster "Kinder verstehen" (Über Kinderentwicklung bzw kindliches Verhalten, das von uns als auffällig empfunden wird, jedoch immer eine ganz natürliche Erklärung hat - SEHR interessant und fundiert)
Adele Faber "So sag ichs meinem Kind" (Hier hier angerissene respektvolle Kommunikation, richtiges Zuhören, richtiges Verbieten, Konfliktlösung usw...sehr anschaulich mit vielen Beispielen und Aufgaben zum reflektieren)
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am 9. Januar 2004
Ich bin kein klassischer "Erziehungsbuch"-Leser, aber dieses Buch wurde mir von einem sehr geschätzen Kollegen (Kommunikations- und Führungskräftetrainer) empfohlen. Der Tipp hat sich gelohnt.
Es ist kein "Heile-Welt-alles-wird-gut-Buch" und gibt keine Check-Liste für richtige Kindererziehung vor. Dieser Buch regt zum Nachdenken an. Nachdenken über seine eigene Zufriedenheit und Lebensgestaltung.
Ein Kapitel heißt deswegen "Kinder brauchen gesunde und glückliche Eltern". Kernbotschaft: 1. Für sich selbst sorgen, 2. Für die Partnerschaft sorgen, 3. Für die Kinder sorgen - in dieser Reihenfolge! Klingt sehr egoistisch, aber (mal ganz ehrlich) für was sind unglückliche Eltern gut? Vielleicht für unglückliche Kinder?
Inhaltlich perfekt, fesselnd, homorvoll, augenöffnend, ...
Ich werde künftig diese Buch auf meine Seminare mitnehmen. Nicht als "Kindererziehungsbuch" sondern als Buch zu den Themen: Motivation, Eigeneinschätzung, Kommunikation, Hirnforschung, Menschlichkeit, ...
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am 26. August 2005
Erziehung ist oft eine gar nicht so einfache Sache und schon gar nicht kann man alle Situationen über einen Kamm scheren, aber Steve Biddulph gelingt es einige der wichtigsten Aspekte leicht lesbar darzustellen.
Dazu orientiert er sich an der ursprünglich von Eric Berne entwickelten Transaktionsanalyse. Natürlich verwendet Biddulph nicht dieses komplexe Wort oder stellt gar die noch komplexere Theorie dahinter dar, sondern konzentriert sich nur auf die wesentlichen Verhaltensmaßregeln (für die Eltern) die daraus erwachsen. Aber er vereinfacht nicht zu sehr, sondern schafft es in ganz einfachen Worten große Wahrheiten zu vermitteln.
Dazu gehört z.B. dass Eltern ihre Kindern niemals abwerten dürfen, was ihnen aber natürlich nicht die Handhabe nimmt Kindern klar Grenzen aufzuzeigen. Ebenso wird leicht verständlich und nachvollziehbar erklärt, welche Emotionen in Kindern angelegt sind und wie diese kraftvoll für die Zukunft entwickelt werden können, während Fehlentwicklungen erkennbar und vermeidbar sind. Eine mindestens ebenso wichtige Aussage versucht Biddulph zu vermitteln, wenn er darlegt wie wichtig es ist, dass die Eltern ihr Leben leben. Es sei gut und richtig für die Kinder da zu sein, meint er, aber wer sich selbst für die Kinder verleugnet und all seine Wünsche hintanhält, der würde auf Dauer ein(e) fürchterliche(r) Mutter/Vater sein, weil die Selbstverleugnung in den totalen Frust führte.
Ein Buch, das man wirklich allen ans Herz legen kann, die noch relativ kleine Kinder haben, oder wo das freudige Ereignis ins Haus steht. Für Eltern älterer Kinder bietet das Buch zwar auch noch Anregungen, ist aber bestimmt nicht mehr durchgängig so hilfreich, weil viele der Empfehlungen auf Kleinkinder bis zum Schulbeginn abzielen.
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am 23. Oktober 2003
Dieses Buch ist sowohl für Eltern, als auch für Singles bzw. kinderlose Paare geeignet, weil es nicht nur ein Erziehungsratgeber ist, sondern aufzeigt, wie negative Programmierungen (z.B. "Bei dir ist Hopfen und Malz verloren") im Kindesalter uns noch im Erwachsenenalter beeinflussen.
Der Autor geht darauf ein, warum Kinder auffällig werden oder sich langweilen, wie sie stimuliert werden müssen, das man nicht in der Baby-Sprache mit ihnen reden soll. Sehr interessant fand ich das Kapitel über das aktive Zuhören. Eben die Kinder nicht zu belehren, sondern sie ernst zu nehmen. Es gibt auch Tipps für heikle Situationen: Wie reagiert man, wenn ein Kind einen "Koller" hat und nur noch schreit, wenn es die ganze Zeit nur schmollt oder zu schüchtern ist.
Sehr schön veranschaulicht werden einem die einzelnen Passagen durch kleine witzige Illustrationen. Ein Buch, welches auf beide Seiten (Eltern und Kinder) eingeht und daher nicht nur für Eltern mit Kindern geeignet ist, sondern auch für Erwachsene, die sich noch einmal rückblickend ihre Kindheit anschauen wollen.
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am 12. Februar 2002
In diesem Buch geht es nicht darum, dass man sein Kind so oder so erziehen muß. Viele Geschichten in diesem Buch bewirken den sogenannten Aha-Effekt und verdeutlichen einem einfach die Hintergründe vieler selbst erlebter Situationen. Und das auf richtig witzige Art. Für mich war dieses Buch einfach klasse, weil ich meine Erziehungseinstellung mit diesem Buch einfach identifizieren konnte und dabei noch auf viele neue Gesichtspunkte aufmerksam gemacht und erinnert wurde. Dieses Buch wurde von mir bereits mehrfach verschenkt und weiterempfohlen und immer mit großem Erfolg. Mein eigenes ist ständig verliehen. Auch eine unserer Kindergärtnerinnen hat es gelesen fand dieses Buch wirklich klasse, und sie hat sicher schon mehr gelesen. Aber auch sie fand in diesem Buch immer wieder diesen Aha-Effekt. Jetzt macht es im Kindergarten die Runde. Wer den Inhalt dieses Buches für sich und seine Einstellung annehmen und umsetzen kann (und das ist bei diesem Buch nicht schwer), kann sicher mit Liebe und Grenzen bei seinem Kind viel erreichen. Absolut spitze und wirklich nur empfehlenswert!!!!!
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am 29. Januar 2007
und genau das versucht der Autor mit den ersten Seiten zu vermitteln was sehr für ihn spricht- als ich laß daß seine "tollen Ratschläge" auch bei seinen Kindern nicht immer "fruchten" wußte ich daß ich ein Realitätsgetreues Buch in den Händen halte.Nachdem mir mein 19 Monate alter Sohn heute 2 mal hintereinader seinen Saft über meine lang erarbeiteten Unterlagen schüttete und dabei auch noch so ein unwiederstehliches "Mona Lisa" Lächeln aufsetzte wußte ich endlich was zu tun ist...

Interressant ist auch: "Du fällst da runter.......*plums* ...hab ich Dir doch gesagt"- warum nicht einfach sagen " Halt Dich gut fest mein Schatz"

Ich kann das Buch und dessen Nachfolger guten Gewissens weiter empfehlen !
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am 30. September 2010
Das Buch ist meiner Meinung nach kein Erziehungsratgeber im klassischen Sinne und es gibt auch (Gott sei Dank) keine Checklisten oder sonstiges...
Es regt vielmehr an über sich selbst, die eigene Erziehung und erlernte Verhaltensmuster nachzudenken, diese mal kritisch unter die Lupe zu nehmen und vielleicht das eine oder andere Muster aufzubrechen was in Familien von Generation zu Generation weitergegeben wird - und das finde ich eigentlich viel wichtiger als ein Erziehungsratgeber der im Schritt für Schritt-System eine Erziehungsgarantie für Millionen unterschiedlicher Kinder verspricht. Wie soll denn sowas funktionieren??
Beim Lesen des Buches konnte ich mich in vielen Situationen zu 100% wiederfinden,hatte viele "Aha-Erlebnisse", war oft amüsiert, manchmal auch überrascht und sogar etwas schockiert denn ich bin natürlich kein Erzieher und was manche Verhaltensweisen die man unbewusst an den Tag legt beim Kind auslösen, kann man oft gar nicht absehen.
Ich glaube nicht dass ich alles aus dem Buch umsetzen und "richtig" machen kann, denn dafür bin ich Mensch und hab auch meine Fehler....
....aber ich bin über das Buch ins Grübeln gekommen und ich finde es wichtig dass wenn man sein Kind gut erziehen möchte, man vielleicht am besten erstmal bei sich und seinen eigenen Verhaltensweisen anfängt!
Eine interessante Lektüre und durchaus empfehlenswert!
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am 23. August 2002
Dieses Buch liest sich sehr leicht, ist übersichtlich und sehr realitätsnah. Ich hatte schon sehr viele Kontakte zu anderen Kindern bevor ich meine nun 9 Monate alte Sophie bekam und war überrascht, wie treffend einige Situationen hier beschrieben sind. Der Autor hat selbst 2 Kinder und bringt verschiedene Themen besonders verständlich dar. Beschrieben werden u.A. viele Situationen im Umgang mit Kindern, unterschiedliche Elterntypen und Entwicklungphasen. Begeistert war ich u.A. von dem Kapitel über die Wirkungskraft positiver Formulierungen.
Nachdem ich das handliche Buch in nur wenigen Stunden verschlungen habe, kaufte ich mir auch gleich den 2. Band: Weitere Geheimnisse glücklicher Kinder.
Trotz allem bin ich auch der Meinung, dass es für Kinder kein "Kochrezept" gibt und jedes gute Buch nur eine weitere Anregung geben sollte, um sich auf den kleinen Menschen einzustellen.
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am 22. Mai 2000
Zufällig habe ich dieses Buch bei Beginn eines 4-tägigen Mallorca-Urlaubs entdeckt. Ich hätte nie gedacht, daß ich mit Hilfe dieses Buches (+ den 4 Tagen Urlaub ohne Kinder!!!) so einen Erfolg zu Hause erzielen kann. Meine Kinder waren bis zu diesem Zeitpunkt durchaus gut erzogen und unser Zusammensein war meist harmonisch, aber jetzt brauche ich keine Angst mehr vor den Kollern meines 2-jährigen und den Zahnputzdiskussionen mit meinem 4-jährigen haben. Diese unterschwellige Angst hatte ich wirklich, nur war mir das vor diesem Buch nicht bewußt. Dieses Buch hat mir die Kraft gegeben (ich wollte es einfach mal ausprobieren ob so was funktioniert) mich richtig durchzusetzen und es hat mich nicht zuletzt sehr erheitert und mich an die Sicht der Kinder erinnert, die wir ja schließlich auch mal hatten.
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am 28. Juni 2006
mal ehrlich, wer kennt es nicht: nach einem "kindertag" abends ins bett zu fallen und völlig an seinen elternfähigkeiten zu zweifeln. immer dann nehme ich dieses buch zuhand und schaffe es mich so wieder für den nächsten tag zu motivieren.

die ratschläge sind nicht schulmeisterlich geschrieben sondern ganz witzig aber nicht aus der luft gegriffen UND es wird auf beide eingegangen kinder und eltern.

es hilft, macht spaß und ist leicht zu lesen - darum verdient es auf alle fälle 5*! auch die anderen bücher des autors (bzw. autoren) kann ich nur empfehlen!
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