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Kundenrezensionen

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am 19. April 2001
Jedes gute Buch, insbesondere ein Roman aus der Kategorie (Polit-)Thriller zeichnet sich dadurch aus, dass man es so wenig wie möglich aus der Hand legt, da man von der Handlung gefesselt ist. Diesem Anspruch ist- soweit es mich betrifft- auch Grishams Bruderschaft gerecht geworden. Dennoch muß ich als Grisham-Fan eingestehen, dass die zunächst vielversprechende und spannungsaufbauende Handlung im letzten Viertel zu rasch abflacht,viele Fragen offen bleiben und der Ausgang keine echten Überraschungen mehr bietet. Dadurch entsteht der Eindruck, dass Grisham gegen Ende des Romans die Sache schnellstmöglichst zum Abschluß bringen wollte, zumal dieser Roman ja auch vom Umfang her im Vergleich zu seinen anderen Werken eher kurz geraten ist. Dennoch: für 4 Sterne reicht es allemal ! Trotz des etwas verunglückten Schlusses ist das Buch spannend und lesenswert ! Auch einem Grisham, der nach wie vor Meister seines Faches ist, müssen kleine Schwächen zugestanden werden.
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am 21. Februar 2001
Ich habe mir den neuen, bereits elften (!) Roman von John Grisham vergangenen Herbst im englischen Original gekauft. Und siehe da: "Die Bruderschaft" ist nach zwei schwächeren Werken wieder eine gelungene Sache.
Zum Inhalt: Drei verurteilte Richter (auch genannt: "Die Bruderschaft") verbringen ihren Gefängnisalltag mit dem Verfassen von Erpresserbriefen. Über Kontaktanzeigen ködern sie angesehene Geschäftsleute, Anwälte, Politiker, die so versuchen, ihre homosexuellen Neigungen auszuleben, um sie dann zu erpressen. Ihr System funktioniert - bis sie den Falschen auswählen: den Politker Aaron Lake. Das CIA - nach Ende des Kalten Krieges in Angst, seine Bedeutung verloren zu haben - hat Lake auserkoren, ihn zum nächsten Präsidenten der USA zu machen. Ein paar terroristische Anschläge gegen die Vereinigten Staaten (ausgeübt vom CIA) sollen Lake, der die nationale Sicherheit zu seinem Wahlkampfthema erklärt, zum Erfolg an den Wahlurnen verhelfen. Lake ist der ideale Kandidat: er hat eine weiße Weste - bis das CIA seine homosexuellen Interessen und seinen Briefwechsel mit der "Bruderschaft" entdeckt.
Die sich dann entwickelnde Jagd - wie die drei inhaftierten Richter versuchen, das mächtige CIA auszutricksen - zeichnet die Spannung dieses Romans aus. Am Ende ist nicht ganz klar, wer die Guten und wer die Bösen sind. Dass die kriminellen Richter dem auch nicht weniger kriminellen CIA zumindest eine Niederlage zufügen, erinnert an den Kampf David gegen Goliath. Des Lesers Sympathie gehört selbstverständlich den Schwächeren.
Natürlich hat John Grishams neues Werk wieder mit Gesetz & Recht zu tun (Und Freunde davon sollten diesen Roman geniesen, schließlich ist sein nächstes, gerade in den USA veröffentlichtes Buch erstmals kein Justiz-Thriller). Natürlich zeichnet sich "Die Bruderschaft" wieder durch eine recht nüchterne Schreibe und nicht allzu viel Tiefgang aus. Und natürlich ist die Geschichte um einen "gekauften" Präsidenten nicht sonderlich originell - schließlich diente sie in den vergangenen Jahren zahlreichen Romanen als Vorlage (z. B. "Unheilige Allianz" von David Yallop oder "Im Getriebe der Macht" von Sabin Willett). Hey, sie haben inzwischen ein Wahlergebnis in den USA!
Aber alles in allem ist John Grishams "Die Bruderschaft" wieder ein leicht geschriebenes, leicht lesbares Stück Belletristik, das man erst weglegt, wenn man die letzte Seite erreicht hat. Aber genau das war ja immer schon Grishams Stärke. 3 Sterne deshalb, weil - sind wir ehrlich - John Grisham noch nie ein großer Literat war; das sagt er ja selbst. Aber so gesehen sind 3 Sterne auch nicht schlecht.
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am 16. April 2001
Wie jedes Buch bisher von John Grisham habe ich auch dieses mit Spannung erwartet und das Warten hat sich in vollem Umfang gelohnt. Die schnell wechselnden, verschiedenen Schauplätze und Szenarien haben zur Folge, daß man gar nicht anders kann, als sich mit diesem Buch in einige ruhige Ecke zu begeben, um es nach Möglichkeit komplett durchzulesen. Es gibt Einblicke in die Wahlkampfmethoden der USA und die Möglichkeiten der Manipulation sowie über die Machenschaften des CIA. Die Charaktere sind so gut beschrieben, daß man sie sich bildlich vorstellen und verstehen kann. Kurzum - ohne hier zuviel von der gesamten Story zu verraten - ein wirklich gut gelunger Roman in der schon langen Liste von Bestsellern. Ich persönlich kann den nächsten schon gar nicht mehr erwarten.
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am 20. November 2003
Die Bruderschaft sollte mein Einstiegsbuch zu diesem Autor sein - doch ich wurde größtenteils enttäuscht.
Es beginnt recht vielversprechend mit mehreren Handlungssträngen und Personen, die nach und nach miteinander verbunden werden (wie ich es aus einigen Filmen gewohnt war und wie ich es auch mag). In einem Handlungsstrang die 3 Richter und deren Gehilfen innerhalb und außerhalb der Gefängnisses - durchaus interessant beschriebene Personen und Ereignisse um sie herum.
Auf der anderen Seite ein aufstrebender Politiker und dessen stillen Gehilfen in einem Sumpf aus Korruption und Macht. Bis dahin interessante Zutaten für eine faszinierende Story, die von Beginn an Fahrt aufnimmt.
Doch dann in der Mitte des Buches plötzlich der Bruch - alles wird durchsichtig und für den Leser vorhersehbar, was gut wäre, wenn Grisham dann ein anderes spektakuläres Ende gefunden hätte. Aber nein - das Ende kommt wie es kommen muss und wie es der Leser ahnte! Ironisch gut nur der Schluss im letzten Kapitel - ich sag nur: Sie können es nicht lassen.
Meine Bewertung entspricht Schulnoten: Eine 3 minus für ein Buch, das man sich auf einem langen Flug antun kann aber nicht gelesen haben muss.
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am 18. März 2003
leider muss ich als leidenschaftlicher griham leser sagen, das grisham immer stärker nachlässt.
die bruderschaft ist nicht im geringsten spannend, spiegelt aber das amerika wieder wie man es sich momentan vorstellt.
getürkte wahlen, ein künstlicher präsident und ein mächtiger geheimdienst.
die drei richter im gefängnis welche eigentlich die hauptakteure sein sollten, sind derartig in den hintergrund geraten, das man manchmal nachdenken muss was die drei überhaupt machen wollem.
erst gegen ende im dritten teil kommt etwas leben in die sache, wobei man sagen muss, der schluss ist auch alles andere als spektakulär.
ich hoffe "die schuld" wird jetzt im gegensatz zu den letzten 3-4 grishams wieder für einiges entschädigen.
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am 1. März 2014
Ich schreibe sehr selten Rezessionen.

Aber weil mir dieses Buch einfach so gut gefällt, mach ichs trotzdem mal.

Die Geschichte ist einfach super. Eins der wenigen Bücher, die ich mehrmals gelesen habe.
Die Geschichte ist in sich schlüssig und könnte genau so passiert sein.

Habe mir das Buch auch als Hörbuch fürs Auto gegönnt.

Man bekommt ein genaues Bild der einzelnen Charaktere. Wirklich sehr gut geschrieben.

Ich warte darauf, dass das Buch verfilmt wird.

Ein (in meinen Augen) besseres Buch ist nur noch DIE NADEL von Ken Follett.
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am 14. März 2006
"Die Bruderschaft" ist in erster Linie ein sarkastisches Buch. Die handelnden Personen sind allesamt kleine Machiavellis, die alles zu ihrem Vorteil tun und kein Gewissen haben. Grisham überträgt diese Art von Charakter auf alle seine Hauptpersonen, die zwar unterschiedlicher nicht sein können, aber alle nur das eine Ziel haben: ihren eigenen Vorteil.
Die Handlung ist haarsträubend: drei Richter erpressen Homosexuelle, haben damit Erfolg, geraten aber an den aussichtsreichsten Kandidaten für das Präsidentenamt, der dazu noch vom Geheimdienst gefördert wird. Für Geld und Macht wird unbekümmert gelogen, erpresst und auch gemordet, das alles ohne Mitleid und "just for fun".
Das Buch nimmt sich selber nicht ernst und die Geschichte wirkt nie wie ein Thriller, sondern immer wie eine Satire, was mir recht gut gefällt. Der Schreibstil ist locker und unkompliziert, das Lesen macht einfach Spaß.
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am 14. Januar 2015
Grisham versteht sein Handwerk und schreibt gut, keine Frage. Somit ist das Buch im Prinzip gut zu lesen.

Die Handlung ist allerdings teils etwas mau und nur bedingt realistisch.

Vielleicht mag es den amerikanischen Verhältnissen geschuldet sein, die ich nicht im Detail kenne. Aber die Vorstellung, dass einige der höchsten straffällig gewordenen Richter eines Landes aus dem Knast heraus Millionen verdienen, indem sie über gefakete Anzeigen in Magazienen für Homosexuelle solvente Geschäftsleute suchen und diese dann mit der Homosexualität erpressen, erscheint mir arg weit her geholt.

Und um es abzurunden kandidiert einer der heimlichen Homosexuellen noch für das Amt des Präsidenten, so dass auch CIA, FBI & Co mit von der Partie sind.

Stünde nicht Grisham drauf, hätten es trotz guter Schreibweise vermutlich viele Verlage abgelehnt.
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am 19. Juli 2003
Die Bruderschaft wurde mir von einem eingefleischten Grisham-Fan sehr empfohlen. Meine Erwartungen waren dem entsprechend groß und ich wurde nicht enttäuscht.
Die zwei Haupt-Handlungsstränge, welche unaufhaltsam aufeinader zusteuern, sind inhaltlich so verschieden wie Tag und Nacht und bieten somit sehr viel Abwechslung. Der Schauplatz wechselt schnell und oft, dadurch wirkt das Buch zwar nicht rasant (wie man jetzt denken mag) aber man fragt sich immer gespannt was in dem ersten Handlungsstrang passieren wird wenn man gerade den zweiten liest und umgekehrt genauso. Einzelne Szenarien und Personen werden manchmal so gut beschrieben, dass sich selbst ein fantasiearmer Mensch (wie ich es einer bin) mit Leichtigkeit ein Bild von den Richtern, dem Gefängnis oder Aaron Lake machen kann. Außerdem glänzt das Buch geradezu von Grishams riesigem Hintergrundwissen in Sachen Jura, Gefängnisse etc. Man merkt sofort, dass der Autor lange Zeit als Anwalt gejobt hat.
Mit seinen 447 Seiten ist der Roman einer der Kürzeren von John Grisham, somit eignet er sich perfekt als "Schnupperbuch" für welche die noch keinen Grisham gelesen haben. Mich hat das Buch jedenfalls überzeugt weiterhin juristische Geschichten zu lesen. Ich kann es nur weiterempfehlen!!
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am 12. August 2001
Außergewöhnliche Fahigkeiten für spannend geschriebene Romane, die einen zu ertragenen aber ebenso fesselnden Teil an Fiktion enthalten, bewies Grisham schon in seinen Werken "Die Firma" oder "Die Akte". Bei der "Bruderschaft" hingegen hätte der gute Herr Grisham besser nicht auf den winzigen Schuss Realität verzichten sollen: Die Welt steht kurz vor einen kommunistisch motivierten Putsch in Russland und damit für jeden Amerikaner kurz vor dem Abgrund. Die CIA bekommt davon Wind und was liegt näher als einen Kongress-Abgeordneten das Präsidentschaftsamt anzubieten und seine Kampagne tatkräftig zu unterstützen, wenn er im Gegenzug sich dafür bereit erklärt die Militärausgaben zu verdoppeln. Parallel dazu sitzen drei ehemalige Richter im Gefängnis und treiben ihr Unwesen: sie inserieren in Schwulenmagazinen und erpressen dann ihre Opfer. Und irgendwann - Überraschung oh Überraschung - gerät die Sache an unseren Präsidentschaftskandidaten. Und in genau diesen Moment kann man eigentlich aufhören das Buch weiterzulesen. Denn - wer hätte das gedacht - die CIA nimmt die Geschicke, ohne des Wissens unseres Abgeordneten, in die Hand, die Richter bekommen eine Deal, bei dem sie sich zum Schweigen verpflichten und dafür aus dem Gefängnis freikommen; und - ach ja - unser Abgeordneter wird mit einen überwältigenden Sieg Präsident der Vereinigten Staaten und die Welt ist gerettet.
Grisham-Fanatiker werden dieses Buch lieben - und ich würde es aufgrund des Schreibstils Grishams, welchen ich so liebe ja auch - aber in dieser Realitätsfremde mutet der Schinken leider etwas billig an und ist für ein anspruchbehaftetes Publikum, sollte es Grisham nicht verfallen sein, nicht zu Empfehlen.
Sorry Mr. Grisham
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