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5.0 von 5 Sternen Lohnt sich absolut
Im fünften Teil der Wüstenplanet-Reihe tritt die Familie der Atreides erstmals nicht als Hauptkomponente auf, sondern es geht hier mehr um den Streit verschiedener Mächtegruppen: Bene Gesserit, Ixianer, Tleilaxu..... Frank Herbert erzählt die Geschichte wie immer in seinem einzigartigen, intelligenten Stil. Er orientiert sich diesmal im direkten...
Am 13. Juli 2001 veröffentlicht

versus
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht der beste Roman der Reihe, aber immer noch Kult!
Die Bene Gesserit versuchen nun seit Jahrtausenden, die genetischen Entwicklungslinien der Menschheit zu beeinflussen. Die dreieinhalb Jahrtausende, die der Gottkaiser Leto herrschte, sind lange vorüber. Und immer noch kämpft die alte Sekte darum, die Gene der Atreides wieder in ihrem Sinne zu verändern.
Sie haben nun bereits den zwölften Ghola...
Veröffentlicht am 11. Dezember 2009 von Stefan Erlemann


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht der beste Roman der Reihe, aber immer noch Kult!, 11. Dezember 2009
Von 
Stefan Erlemann (Witten) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 100 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Ketzer des Wüstenplaneten: Fünfter Roman (Taschenbuch)
Die Bene Gesserit versuchen nun seit Jahrtausenden, die genetischen Entwicklungslinien der Menschheit zu beeinflussen. Die dreieinhalb Jahrtausende, die der Gottkaiser Leto herrschte, sind lange vorüber. Und immer noch kämpft die alte Sekte darum, die Gene der Atreides wieder in ihrem Sinne zu verändern.
Sie haben nun bereits den zwölften Ghola des alten, treuen Dieners und Freundes von Paul Muad?dib und Gottkaiser Leto von den Tleilaxu erhalten. Dieser Duncan Idaho ist fast zwölf Jahre alt. Die Ehrwüdige Mutter Schwangyu hat gemeinsam mit der Einprägerin Taraza einen Plan. Dieser Ghola soll das geheimnisvolle Mädchen, das auf Dune aufgetaucht ist, verführen und eine neue genetische Linie hervorbringen. Sheeana, das zwölfjährige Fremenmädchen, hat einem Sandwurm Einhalt geboten. Der kilometerlange Wurm gehorchte offensichtlich jedem Fingerzeig des Kindes. Nach dem Glauben und den Vorstellungen der Anhänger des Gottkaisers ist in jedem einzelnen Wurm eine Perle des Bewusstseins Letos gefangen. Die Gabe des Kindes, diese Würmer steuern zu können, hat demzufolge tiefgreifende Bedeutung für sie. Dies wollen sich die Bene Gesserit zunutze machen.
Sie beauftragen Miles Teg, einen Mentaten und treuen Oberbefehlshaber der Truppen des Ordens gemeinsam mit Taraza, den Duncan Idaho auf seine Rolle vorzubereiten. Taraza soll ihn sexuell stimulieren und lehren, Sheena zu verführen. Teg soll ihm seine Erinnerungen wiedergeben und überprüfen, in welcher Hinsicht die Tleilaxu den Ghola diesmal genetisch verändert haben.

Mehr als zwanzig Jahre nach dem bahnbrechenden Science-Fiction Roman "Dune" erschien der fünfte Band dieser Saga. Nachdem im vierten Band die Jahrtausende lange Herrschaft des Gottkaisers mit dessen Tod endete, kehrt die in die Diaspora entflohene Menschheit nun zu ihren Urspüngen zurück. Neue Kräfte und Machtgruppierungen betreten die Bühne der Weltgeschichte und die Bene Gesserit haben alle Mühe, alle Fäden in der Hand zu halten. Die philosophische Grundlage des fünften Romans ist so komplex wie einfach:

Welche Folgen hat eine gewaltsam herbeigeführte Zerstreuung der Menschheit in voneinander isolierte Welten für die in Stasis gehaltene Kerngesellschaft?
Wie kann diese vor jeder Veränderung geschützte Gruppe die verändert zurückkehrenden Menschheitssplitter integrieren und vereinnahmen?
Wie verändert eine Diaspora, also eine genetisch isolierte Entwicklung über mehr als dreitausend Jahre, die Menschheit und ihre Möglichkeiten?
Welche Folgen hat eine gerichtete genetische Manipulation verschiedener bevorzugter Erblinien auf deren Fähigkeiten und Möglichkeiten?
Ist eine psychologische fundierte Artbildung möglich und wie kann diese sich manifestieren?

Frank Herbert philosophiert in diesem weiten Feld der genetischen Entwicklung und Manipulation und stellt unzählige Fragen. Seine Protagonisten geben die unterschiedlichsten, aus ihrem Blickwinkel erklärbaren Antworten. Immer deutlicher entfernt er sich dabei von seinen Entwurf eines distinkten Universums zugunsten eines offenen, unstrukturierten und grenzenlosen Raums. Er lässt die abenteuerliche Geschichte zugunsten einer psychologisch zwar interessanteren, leider aber weniger unterhaltsamen Sicht außer Acht. Die fast siebenhundert Seiten sind demzufolge etwas völlig anders, als noch in Band Eins, Drei oder Vier. Am ehesten fühlt man sich an die komplexen Vorgänge des zweiten Bandes "Der Herr des Wüstenplaneten" erinnert, der den destruktiven Versuch darstellte, einen Mythos zu zerlegen und zu vernichten. Leider gerät die Abrechnung Herberts mit der herkömmlichen Erzählweise diverser Science-Fiction-Romane zu einem etwas langatmigen Versuch, mehr psychologische und philosophische Tiefe zu präsentieren.
Dies liest sich gut, ist aber von gänzlich anderem Anforderungsniveau, als wahrscheinlich erwartet. Dies ist ohne Zweifel ein grandioses Buch, aber ein Science-Fiction-Abenteuer ist es nur sehr bedingt. Eher ein virtuelles Philosophiebuch aus dem Jahre 11.000 nach Christus.
Fans der ersten vier Bücher müssen diesen Band lesen, er vertieft die Sicht auf das Universum Frank Herberts erheblich. Ohne Kenntnis aller vorangegangenen Bücher ist "Die Ketzer des Wüstenplaneten" ein furchtbarer Unsinn und nicht lesenswert. Aber auch Leser der eher romanhaften Abenteuer aus Band Eins, Drei und Vier werden eher enttäuscht, hier wird schwierige Kost geboten, die sich nur sehr langsam erschließt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lohnt sich absolut, 13. Juli 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Ketzer des Wüstenplaneten: Fünfter Roman (Taschenbuch)
Im fünften Teil der Wüstenplanet-Reihe tritt die Familie der Atreides erstmals nicht als Hauptkomponente auf, sondern es geht hier mehr um den Streit verschiedener Mächtegruppen: Bene Gesserit, Ixianer, Tleilaxu..... Frank Herbert erzählt die Geschichte wie immer in seinem einzigartigen, intelligenten Stil. Er orientiert sich diesmal im direkten Vergleich zu den Vorgängerwerken weniger an philosophischen und soziologischen Theorien (auch wenn diese natürlich immer noch vorhanden sind und dem Buch eine Tiefe geben, die die Herbert-Werke aus der großen Masse der SF-Romane herausheben), stattdessen hat er diesmal mehr Action in die Story eingebaut, so dass dieses Buch dem ersten Teil der WP-Reihe noch am nächsten kommt. Auf alle Fälle lesenswert!
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein weiteres Meisterwerk aus Herberts Feder..., 29. Juli 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Ketzer des Wüstenplaneten: Fünfter Roman (Taschenbuch)
Nachdem ich bereits die Teile I-IV des Dune-zyklus regelrecht verschlungen hatte, machte ich mich auch über diesen Teil her - und legte ihn nach 100 Seiten für über 2 Jahre zurück ins Regal - bis ich ihn erneut in Angriff nahm. Warum? Der Zeitsprung zum Vorgänger ist enorm, das Dune-Universum ein völlig anderes als man es "kennt". Und doch: F. Herberts Ideenreichtum ist nach wie vor genial, sein Stil und seine Detailverliebtheit sind unübertroffen. Versucht man, dieses Universum im Kopf zu erfassen, wird man bald feststellen, wie genial auch dieser Roman gelungen ist. Trotz der vielen Veränderungen kann Ihnen nur raten: Lesen Sie! Und wenn Sie erst angefangen haben sich in diese Geschichte hineinzudenken, werden Sie die nächsten Tage DICKE AUGENRINGE haben. Denn zum schlafen werden Sie keine Zeit mehr haben...
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tiefgreifende Veränderungen im Herbert-Universum - eindrucksvoll beschrieben, 15. Juli 2008
Von 
Stefan T. (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Ketzer des Wüstenplaneten: Fünfter Roman (Taschenbuch)
Band 5 des Wüstenplanet-Zyklus umfasst 700 Seiten und ist damit eines der umfangreichsten Bücher der Serie. Die Handlung entführt uns in eine Zukunft, die noch einmal mehrere Tausend Jahre nach den Geschehnissen des "Gottkaisers" liegt. Die Veränderungen, die sich daraus ergeben, sind so tiefgreifend, dass sogar die aus den Vorgängerbüchern bekannten Planeten andere Namen tragen. Aus "Arrakis" wird beispielsweise "Rakis". Dazu kommen - natürlich - wieder neue Personen und Gruppierungen. Dieser Band hat im Gegensatz zu den unmittelbaren Vorgängern trotz seines Umfanges nur selten langatmige Strecken aufzuweisen und erreicht damit sogar nahezu die Qualität des Auftaktes.

Nach dem üblichen behutsamen Aufbau entfaltet sich eine Geschichte, die an manchen Stellen geradezu rasantes Tempo aufnimmt (für Frank Herberts Verhältnisse). Dadurch mögen dem einen oder anderen Leser die übrigen Teile des Buches als langatmig erscheinen - dem ist aber nicht so. Auf den Seiten dazwischen wird die Entwicklung der Charaktere und Gruppierungen, die uns in diesem Band begegnen Herbert-typisch, also sehr tiefgründig, vorangetrieben. Gerade aufgrund dieser Mischung entspricht das Werk am ehesten dem (zu Recht) hoch gelobten Auftakt des Zyklus. Eine Veränderung in Herberts Sprache kann zwar festgestellt werden - immerhin sind nicht nur im Roman mehrere 1000 Jahre, sondern auch im "realen Leben" rund 20 Jahre vergangen. Am grundsätzlichen Stil des Autors hat sich jedoch nichts geändert. Lediglich eine Tendenz zu größerer "Freizügigkeit" (was Sexualität betrifft) fällt vor allem gegen Ende des Buches auf. Das stößt natürlich bei einigen Lesern auf Unverständnis, passt aber hervorragend zur Zeichnung der neuen Gruppierung der "Geehrten Matres", die nach und nach aus dem Dunkel auftaucht.

Ich bewerte das Buch im Gesamtkontext des "Wüstenplanet-Zyklus". Eine Einzellektüre ist eigentlich nur bei Band 1 möglich - alle anderen Bücher ergeben ohne die Zusammenhänge wenig bis gar keinen Sinn. Inzwischen werden sowieso nur mehr echte Fans der Reihe dabei sein, die ohnehin wissen, was sie von Frank Herbert erwarten können und dürfen - und denen sei Band 5 wärmstens empfohlen.

Wüstenplanet-Zyklus 1. Der Wüstenplanet: *****
Wüstenplanet-Zyklus 2. Der Herr des Wüstenplaneten: ***
Wüstenplanet-Zyklus 3. Die Kinder des Wüstenplaneten: ***
Wüstenplanet-Zyklus 4 Der Gottkaiser des Wüstenplaneten: ****
"Die Ketzer des Wüstenplaneten": *****
Die Ordensburg des Wüstenplaneten: ****
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Verwirrend und eher schwer zu lesen, 19. Juli 2001
Rezension bezieht sich auf: Die Ketzer des Wüstenplaneten: Fünfter Roman (Taschenbuch)
Der fünfte Teil der Dune-Historie wurde meinen Erwartungen leider nicht gerecht. Die hervorragenden Bücher 1, 2 und 3 (wirklich sehr empfehlenswert!!!)sowie der etwas schwächelnde Teil 4 schafften es meist, die Spannungsbögen der Erzählung aufrecht zu erhalten. In Band 5 verliert sich der Autor in zu vielen Erzähl-Linien und philosophischen Betrachtungen, es ist schwer, den Mut am Weiterlesen nicht zu verlieren. Obwohl ich ein großer Fan von Fantasy- und SF-Literatur bin, und einen Großteil der Klassiker gelesen habe, erwische ich mich immer wieder dabei, dass ich Halbsätze überspringe und so versuche, langwierige Szenen zu kürzen. Die Handlung ist eher verwirrend, einen "roten Faden" konnte ich nur schwer verfolgen, was vielleicht auch daran liegt, dass die Erzählung durch viele Nebenschauplätze zerpflückt wird. Ich hoffe, Band 6 entschädigt mich für die Mühen des Weiterlesens...
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen teil 5, 26. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Die Ketzer des Wüstenplaneten: Fünfter Roman (Taschenbuch)
der 5 teil ist wie alle anderen auch ein durchgehend spannendes buch, welches jedoch zum teil unter langatmigkeit führt. es ist aber nicht so, dass man teile überspringen könnte, da in diesen buch, wie auch bei den anderen die sache im deteil steckt.
nett ist das neue universum: die dinge haben sich verändert im dune universum, alte mächte schwächeln und geraten an den rand der bedeutungslosigkeit, und dies dank dem auftauchen einer neuen mahtgruppierung aus dem raum jenseits des alten imperiums(keine angst: keine aliens) und genau darin steckt der spannungsbogen, da man ähnlich wie die figuren im buch nur sehr langsamm etwas über diese neue macht erfährt und sie schwer einschätzen kann. wer genaueres wissen will muß jedoch buch 6 lesen, da hier so zu sagen nur die grundsteine gelegt werden.
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3.0 von 5 Sternen Ganz OK, 6. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Ketzer des Wüstenplaneten: Fünfter Roman (Taschenbuch)
Nachdem ich all vorigen Folgen des Wüstenplanet-Zyklus hintereinander verschlungen habe, ist es hier zum ersten Mal etwas zäh voran gegangen.
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4.0 von 5 Sternen Spannend und überraschend bis zum Schluß, 23. Januar 2010
Von 
Kucher Wolfgang "wak" (Rietz / Tirol / Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Ketzer des Wüstenplaneten: Fünfter Roman (Taschenbuch)
Nachdem die unter dem Gottkaiser Leto II. in die Galaxis zerstreute Menschheit neue Kräfte und neue Technologien entwickelt hat, kehren einige wenige an den Ausgangspunkt der Geschichte zurück: nach Arakis. Dort finden sie eine gespaltene, machtbesessene Priesterschaft vor, die Leto II. in Form des gigantischen Sandwurms des Shai-Hulud verehrt. Ebenso Nachfahren der Fremen, nur mehr ein Schatten der einst stolzen Vorfahren. Von diesem Planeten ist wenig Beistand für die Menschen in der Diaspora zu erwarten.
Schon scheint auch die letzte Hoffnung zu sterben, als ein Mädchen aus der Wüste auftaucht. Sie vermag es dem Shai-Hulud ihren Willen aufzuzwingen in einer Art stillen Zwiegespräch mit dem wohl bedeutendsten Wesen in der Menscheitsgeschichte.

Spannend und flüssig zu lesen.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es geht gerade noch so ...., 28. April 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Ketzer des Wüstenplaneten: Fünfter Roman (Taschenbuch)
Vorweg .... ich bin kein "Neuleser" !

Wie viele Leser des Dune-Zyklus habe ich mich über Jahre durch alle mögliche SciFi- und Fantasy-Lektüre gelesen.

So seien hier nur die phantastischen Tolkien-, Feist- und Wells-Romane zu nennen.

An DUNE kam ich, wie viele aus meinem Jahrzehnt (1964) über den phantastischen Lynch-Film Anfang der 80er im Kino.

Für mich eines der großartigsten cineastischen Werke überhaupt.

Danach folgten Begegnungen mit diversen DUNE-PC-Spielen :-)

BAND 5:

Dass man bei Herbert multiple Gedankengänge parallel lesen und erfahren muss ist nichts Neues. Auch der hohe philosophische Anspruch erfüllt mich mit höchster Befriedigung, beobachte ich doch selber gerne die Wesenszüge der Menschen und ihren Bauhauptungskampf.

Soweit erfüllt Band 5 nach einem grandiosen Band 4 meine Anforderungen.

Schließlich erlebt das Universum die Kinderjahre ohne lenkende Eltern und die Ereignisse sind gut nachvollziehbar.

Nach Jahrtausenden konstruierten und gelenkten Friedens, der Schaffung einer Abhängigkeit vom absoluten Herrscher Leto II. sind alle Wendungen, Intrigen und Machtränke sehr gut ausgearbeitet.

ABER:

Mir fiel im 4.Band ein wenig, ab dem 5.Band aber ein großer Hang zum vulgär-sexistischen Schreibstil auf.

Ob es an der Übersetzung liegt ?

Obschon die Heyne-Bücher vom gleichen Übersetzer verfasst sind.

Ich fand es störend und geradezu gossenhaft, wenn eine Bene Gesserit Äonen nach unserer Zeit denkt "man sollte ihn an den Eiern packen" ....

In dieser Art ist das Buch durchzogen.

Hallo ? ... ich wollte keinen Harold Robbins lesen.

Ich wollte die Faszination der ersten 4 Teile weiter empfinden.

Ist dies von Herbert gewollt, oder liegt es an den modernen Zeiten (Band 5 ist 20 Jahre nach Band 1 geschrieben).

Auch färbt der 1984 erfolgreiche Lynch-Film ganz offensichtlich Herbert's Schreibstil.

Plötzlich erinnern Beschreibungen von Räumen und Orten den opernhaft inszenierten Schauplätzen des fast schon gotisch anmutenden Lynch-Filmes.

Sicher ... kein Mensch ist frei von auch nur unbewusster Beeinflussung. Dies nehme ich hin.

Aber der Sexismus, der hoffentlich nicht in Band 6 weitergeführt wird (obschon ich an dieser Hoffnung zweifle), stört mein Leseerlebnis immens.

Nein ... das macht mir meine Bilder kaputt und wirkt zu sehr nach unserer jetzigen Zeit :-(

Aber ich lese weiter ... denn alles Andere ist genial und niemals langatmig !!
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5 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Langatmige Fortsetzung, 23. September 2001
Rezension bezieht sich auf: Die Ketzer des Wüstenplaneten: Fünfter Roman (Taschenbuch)
Dieser Teil der Geschichte ist äusserst langatmig und stellenweise sehr kompliziert. Komplexe Dialoge, die zumindest ich kaum verstehe, obwohl ich die Reihe zum dritten Mal lese, und verwirrende Ereignisse verlangen dem Leser eine Portion Durchhaltevermögen. Irgendwie hatte ich permanent das Gefühl, dass die Akteure über Dinge reden, die jedem ausser dem Leser bekannt sind, die aber auch nicht erläutert werden (zBsp die langen "Verhandlungen" zwischen den Tleilaxu und Bene Gesserit mit ihren ständigen Litaneien, die bei beiden Figuren Reaktionen auslösen, mit denen ich nichts anfangen kann...). Positiv: die Kapitel um Bashar Teg.
Insgesamt der schlechteste Teil der Reihe.
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Die Ketzer des Wüstenplaneten: Fünfter Roman
Die Ketzer des Wüstenplaneten: Fünfter Roman von Frank Herbert (Taschenbuch - 1. Mai 2001)
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