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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen easy-reader
Ich finde diesen Grisham ziemlich gut. Der Partner (welches wirklich der beste Grisham ist) ist zwar besser, jedoch ist das Thema mal was ganz anderes. Es ist wieder eine typische Grisham-Geschichte, in der ein junger aufsteigender Anwalt durch ein Schlüsselerlebnis erkennt, wie oberflächlich und geldorientiert sein bisheriges Leben war und wie gemein doch...
Am 2. September 1999 veröffentlicht

versus
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Grisham auf der Suche nach dem Sinn des Lebens?
Was muß einem passieren, damit man innerhalb von 32 Tagen sein Leben ändert? Grisham läßt seinen Helden Michael Brock durch "Mister" spüren, wie vergänglich und trügerisch alles sein kann und sich die Frage stellen ob sein Leben wirklich das ist, was er erreichen wollte. Was ist aus seiner Ehe geworden? Erfüllt ihn seine Arbeit in...
Veröffentlicht am 10. November 2002 von relaxingskipper


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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen easy-reader, 2. September 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Verrat: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich finde diesen Grisham ziemlich gut. Der Partner (welches wirklich der beste Grisham ist) ist zwar besser, jedoch ist das Thema mal was ganz anderes. Es ist wieder eine typische Grisham-Geschichte, in der ein junger aufsteigender Anwalt durch ein Schlüsselerlebnis erkennt, wie oberflächlich und geldorientiert sein bisheriges Leben war und wie gemein doch sein bisheriger Arbeitgeber sein kann. Neu bei dem Buch ist Grishams Plädoyer für die Obdachlosen, deren Lebensumstände auch eindringlich geschildert werden. Nicht so ganz überzeugend war allerdings für mich der Wandel der Hauptperson vom Erfolgsanwalt zum Sozialarbeiter. Die Spannung wird in dem Buch (wenn auch nicht übermäßig) gut aufgebaut, und zieht den Leser in seinen Bann, so daß man das Buch in wenigen Tagen durchliest. Für Grisham Fans ist es auf jeden Fall zu empfehlen, und auch ansonsten ist es mal ein spannender Thriller, der Lust auf mehr Grisham macht.Vielleicht wird der nächste Grisham nur etwas besser, und schon können die fünf Sterne gegeben werden!! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder mal ein richtig guter Grisham., 19. Januar 2003
Von Ein Kunde
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Verrat: Roman (Taschenbuch)
Nach den vielen eher negativen Bewertungen dieses Romans bin ich doch wirklich positiv überrascht. Vielleicht nichts für diejenigen die bei Grisham vor allem den Thriller suchen (Die Firma, Die Akte). Aber diejenigen die schon den "Regenmacher" zu ihren Favoriten zählen, werden auch diesen Grisham zu schätzen wissen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Grisham auf der Suche nach dem Sinn des Lebens?, 10. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Der Verrat: Roman (Taschenbuch)
Was muß einem passieren, damit man innerhalb von 32 Tagen sein Leben ändert? Grisham läßt seinen Helden Michael Brock durch "Mister" spüren, wie vergänglich und trügerisch alles sein kann und sich die Frage stellen ob sein Leben wirklich das ist, was er erreichen wollte. Was ist aus seiner Ehe geworden? Erfüllt ihn seine Arbeit in einer renomierten Kanzelei? Ist es das, was er sich zu Beginn seines Jurastudiums vorgestellt hat?
Der Verrat ist die Geschichte von jemandem, der langsam die Augen öffnet und erkennt, daß er schon lange von seinem Weg abgekommen ist. Der nun getrieben von Schuldgefühlen Karriere, Wohlstand und eine Ehe, die schon lange nicht mehr stattfindet, hinter sich läßt, um geläutert von seinen Erlebnissen in den Notunterkünften Washingtons sich dem Recht der Armen zu widmen.
Naja...
Das Buch läßt sich recht flott lesen und ist von Grisham in gewohntem Stile 'runtergeschrieben' worden. Um Atmosphäre zu erzeugen schildert er bildhaft genau und recht geschickt die jeweiligen Locations, deren Gegensätzlichkeit auch die innere Veränderung des Michael Brock vom Karriere getriebenen Yuppie zum 'Retter der Armen' deutlich unterstreichen.
Leider plätschert diese Geschichte eine ganze Zeit lang vor sich hin und kommt erst in den letzten hundert Seiten wieder in Schwung. Es erwartet einen auch nichts wirklich überraschendes am Schluß und so endet die Geschichte wie man es nach den ersten hundert Seiten schon ahnt...
Trotzdem ist das Buch ein netter Zeitvertreib für den Abend und nimmt einen dank seiner genauen Beschreibungen raus aus dem Alltag und mit in die Obdachlosenunterkünfte, Gerichtssäale und Kanzeleien Washingtons, wobei man sich selbst auch das eine oder andere mal bei der Frage ertappt, was man denn selber für die Armen in unserer Gesellschaft getan hat.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schwacher Grisham, 18. Mai 2011
Von 
Sarah F. (Norddeutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Verrat: Roman (Taschenbuch)
John Grisham ist ein weltweit bekannter Autor, der sich auf Justiz-Thriller spezialisiert hat. 'Die Akte' oder 'Die Jury' sind nur zwei seiner zahlreichen Werke, die auch auf der Leinwand für Begeisterung sorgten. Mich persönlich konnte Grisham bisher nicht mit jedem Buch überzeuge und so war ich gespannt, wie es bei diesem Werk aussehen würde.

Michael Brook verheiratet und kurz vor der Scheidung, arbeitet für eine einflussreiche Anwaltskanzlei in Washington. Seine Aussicht auf eine Teilhaberschaft ist nur noch eine Frage der Zeit, als ein Obdachloser ihn und die Teilhaber der Kanzlei als Geiseln nimmt. Zwar geht für Michael alles glimpflich aus und der Geiselnehmer wird erschossen, aber er findet keine Ruhe und möchte herausfinden, warum ein Obdachloser genau ihre Kanzlei ausgewählt hat. Michael stellt Nachforschungen an und kündigt kurzer Hand seine Tätigkeit in der Kanzlei, um als Anwalt für Obdachlose tätig zu werden. Nach und nach kommt er dabei dem Grund für die Geiselnahme auf die Spur und entdeckt dabei das schmutzige Geheimnis seines alten Arbeitgebers.

Der Einstieg in die Geschichte von Michael beginnt mit der Sekunde, als der Obdachlose in die Kanzlei eindringt und anfängt Geiseln zu nehmen. Als Leser ist man sofort gepackt und möchte die Hintergründe dafür erfahren, kann aber die Tatsache nicht überlesen, dass dieser Mann einfach in ein Gebäude kann, das zahlreiche Sicherheitsmänner postiert hat. Diese bewegende Einleitung ist nach wenigen Seiten mit dem beherzten Eingreifen der Polizei erledigt.
Während mir in diesen wenigen Minuten der Protagonist noch völlig fremd war, wird er in den nächsten Seiten lebendig eingeführt. Man nimmt an seinem Werdegang, der gescheiterten Ehe, seinen Gefühlen nach der Geiselnahme und seinen Zukunftsplänen dran teil. Dies wirkt auf den ersten Blick authentisch und lässt Michael in einem bodenständigen Licht erscheinen, eben ein typischer US-Anwalt. Leider belässt es John Grisham nicht bei dieser Logik, sondern verzettelt sich in den unmöglichsten Wendungen. Die Nachforschungen konnte ich noch nachvollziehen, aber den Aspekt, dass ein anderer Anwalt ihn plötzlich um die Mithilfe bei der Essensausgabe für Obdachlose bittet, obwohl sie nur wenige Sätze bezüglich des Geiselnehmers geredet haben, empfand ich an den Haaren herbei gezogen. Mitgefühl für diesen armen Menschen und andere Obdachlose kann ich zwar in dieser Situation verstehen, aber nicht, dass ein im Grunde fremder Anwalt einen darum bittet.
Anschließend richtet John Grisham sein Augenmerk auf die Thematik Obdachlosigkeit in den USA. Diese ist nicht mit der Obdachlosigkeit in Deutschland zu vergleichen, sodass es interessant, aber zu langatmig wirkt. Zwar verliert der Autor nicht die Eingangssituation aus den Augen, zieht jedoch die Thematik durch andere Fälle unnötig in die Länge. Es sind einfach zu viele andere Beispiele, die zwar real wirken, aber etwas Weniger hätte ich besser gefunden.
Schon nach rund 100 Seiten ist klar, worauf das Buch hinauslaufen wird und was hinter der Geiselnahme gesteckt hat. Die Spannung, die sich hätte bis zum Schluss aufbauen können, wurde somit binnen weniger Sekunden auf den Nullpunkt gesetzt. Statt nach und nach die Hintergründe langsam aufzudecken, bekommt der Leser alle relevanten Informationen sofort geliefert. Im Anschluss versucht der Autor noch durch den Kampf kleiner Anwalt gegen großen Konzern Spannung aufzubauen, aber in meinen Augen gelingt ihm das nicht. Weder durch die Tatsache, dass der Konzern die Polizei einschaltet, noch während des anstrengenden Prozesses. Im Grunde war mir nach 100 Seiten klar, wie die Geschichte ausgehen würde. Da keine überraschende Wendung mehr eingebaut wurde, empfand ich es schon recht schwach. Nebenhandlungen, die er zahlreich einbaut, sorgen nur für eine länger gezogene Haupthandlung.

Die Idee, eine Geschichte, um die schlimmen Zustände in den USA aufzuzeigen, wenn es um Obdachlosigkeit geht, finde ich klasse. In einer Art Schicksalsbericht würde dies jedoch viel authentischer wirken. Nichtsdestotrotz ist auch der Ansatz die Thematik in einen Thriller einzubauen gar nicht verkehrt. In diesem Genre darf jedoch die Spannung nicht zu kurz kommen, und das ist hier der Fall.
Ich habe es in einem Zug durchgelesen, da ich einfach wissen wollte, ob doch noch etwas interessanteres kommt. Dies war nicht der Fall und daher kann ich diesen Grisham nur bedingt empfehlen.

===Bewertung===
Eine wichtige Thematik, die John Grisham in diesem Thriller in den Vordergrund stellt, dabei aber die Spannung aus den Augen verliert. Aufklärung nach 100 Seiten ist bei einem 400 seitigem Buch schwach. Für mich eher ein schwacher Grisham, der mit zwei Sternen gut bedient ist.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach fesselnd, 9. Oktober 2001
Rezension bezieht sich auf: Der Verrat: Roman (Taschenbuch)
John Grisham 1955 in Mississippi geboren ist für mich einer der besten Autoren. Dieser Mann hat eine Art Bücher zu schreiben die absolut fesselnd ist.
Seine Sichtweise der Dinge die in unserem aller Leben vorhanden sind, die aber niemand so recht wahr haben will, ist beeindruckend.
Im Jahr 1999 bringt er bei dem Verlag „Hoffmann und Campe“ das Buch „Der Verrat“ heraus.
Wer in diesem Buch wilde Verfolgungsjagden wie z.B. in die Firma oder Die Akte erwartet wird bitter enttäuscht sein.
„Der Verrat“ beschreibt einen jungen talentierten Anwalt. Sein Name ist Michael Brook, er ist 32 Jahre jung, hat ein gutes Elternhaus und er arbeitet in einer der größten Kanzleien in Washington D.C.
Noch ein paar Jahre harte Arbeit und er hätte gute Ausichten auf eine Teilhaberschaft. Seine Ehe steht dafür allerdings kurz vor dem aus.
Als er eines morgens in sein Büro will, wird er mit 7 weiteren Kollegen, von einem ziemlich heruntergekommendem Mann in der Kanzlei als Geisel genommen.
Unklar dabei ist was dieser Mann verlangt. Er stellt keine Forderungen bei der Polizei ausser etwas zu essen kommen zu lassen aus einer Suppenküche.
Er will wissen wie viel seine Geiseln die „Super Anwälte“ in einem Jahr verdient haben und was sie von diesem Geld für Bedürftige gespendet haben.Warum er das wissen will bleibt jedoch ersteinmal ungeklärt.
Bevor diese Frage beantwortet werden kann schafft es die Polizei die 8 Geiseln zu befreien, wobei der Geiselnehmer allerdings erschossen wird.
Alle Anwälte kommen unversehrt davon.
Für Michael Brook ändert sich jedoch sein ganzes Leben. Für ihn stellt sich immer wieder die Frage „ was wollte dieser Mann wirklich“. Brook fängt an Nachzuforschen und stößt dabei auf ein für ihn unverzeihliches Vergehen seitens der Kanzlei der er Arbeitet.
Im Zuge seiner Nachforschungen lernt er den Armenanwalt Mordecai Green kennen. Von ihm erfährt er Hilfe und wichtige Dinge für seine Ermittlungen.
Michael Brook fängt an seinen Bezug zu Geld zu änder. Für ihn spielt Geld auf einmal keine Rolle mehr. Er beschließt die große Kanzlei zu verlassen und ebenfalls als Armenanwalt zu arbeiten.
Durch seine Nachforschungen erfährt er das der Geiselnehmer Obdachlos war un in einem Lagerhaus gewohnt hatte, das von dieser Knzlei Zwangsgeräumt wurde. Sein Name war Devon Hardy und er war ein schwarzer.
Wie es wieter geht und was Michael Brook noch alles rausfindet, solltet ihr lieber selber lesen.
Wer schon Bücher von Grisham gelesen hat weiß, das er sich immer um Minderheiten kümmert. Diesmal hat er sich bei seiner Wahl für Obdachlose Entschieden wie es zuerst scheint. Aber wer das Buch aufmerksam liest, wird feststellen, das es sich nicht um Obdachlose im allgemeinen handelt. Auffällig ist besonders das immer wieder erwähnt wird das er Michael Brook ein weißer ist und die Obdachlosen schwarze.
John Grisham greift in diesem Buch wieder das Thema Rassendiskriminierung auf und beschreibt es auf eine Art und Weise die mir persönlich eine Gänsehaut über den Rücken fahren lässt.

Mein Fazit: Dieses Buch ist eines seiner besten. Es ist nicht nur spannend geschrieben sonder verdeutlicht auch wie sehr die Menschheit auf Geld fixiert ist und das die meisten Menschen immer nur an ihr eigenes Wohl denken.
Es lohnt sich absolut das Buch zu lesen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine vergessene Welt - nachdenklich und beängstigend., 16. Juni 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Verrat: Roman (Taschenbuch)
Ein junger erfolgsverwöhnter Anwalt gibt all seine Privilegien auf und entscheidet sich für seine gesellschafspolitische Verantwortung. Es gleitet ihm alles aus den Händen, aber erfindet neue Freunde und er landet auch wieder auf festem Boden. Nur jetzt mit anderen Prioritäten.
Wer hat nicht schon mal vor der Entscheidung gestanden, wie's mit dem eigenen Leben weitergeht. Sicherheit oder Risiko, Geborgenheit oder Abenteuer, Geld oder Spaß, ... Es gehört Mut dazu, eine Entscheidung zu treffen, die nicht in Denke der Familie, der Freunde, des gesamten persönlichen Umfeldes passt. Michael Brock geht auf volles Risiko. Er verliert seinen Job, seine Familie, seine Freunde und beginnt ein neues Leben als „Steet Lawyer". Er öffnet dem Leser die Welt der Obdachlosen, der Armen, der Verzweifelten. Menschen zweiter Klasse, die immer nur herumgeschupst werden. Menschen, die es nicht wert sind, sich große Umstände zu machen. Oder?
Grisham konfrontiert den Leser mit einer vergessenen Welt, einer verdrängten Realität. Nachdem ich das Buch gelesen habe, gehe ich mit offeneren Augen durch die Städte und Straßen. Jetzt sehe ich auch die Obdachlosen, jetzt bin auch mal bereit ein wenig zu helfen. Auch wenn es nur eine kleine Geldspende ist. Aber ich sehe auch die Schmarotzer und die Schnorrer, die wirklich keine Hilfe benötigen.
Das Buch entführt in eine fremde Welt. Diese fasziniert und beängstigt zugleich. Aber - und das scheint oft das Problem von Grisham zu sein - endet die Geschichte abrupt und ohne richtiges Ende. Handlungsstränge, die zuvor mühevoll aufgebaut wurden, verebben einfach mit ein paar kurzen Sätzen. Von Stoff und Handlung her fehlen locker 100 Seiten. Schade! Sehr schade! Dadurch wirkt die Geschichte unvollendet und unrund. Am Ende findet man sich einfach alleingelassen. Darum auch nur 4 Sternchen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Mann wandelt sich, 25. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: Der Verrat: Roman (Taschenbuch)
Michael Brock, ein aufsteigender Stern einer grossen Anwaltskanzlei, kommt bei einer Geiselnahme mit Mister, einem Obdachlosen in Berührung. Mister will kein Geld - nein - er will wissen, wieviel jeder der acht Anwälte in den letzten Jahren an Obdachlose, an direkt Betroffene oder das Sozialsystem der Stadt gespendet hat. Auf den Steuerauszügen kann niemand die nackte Tatsache vertuschen - nichts.
Diese Begegnung stellt Michael Brock's Leben total auf den Kopf. Er nimmt Kontakt zu einem Armenanwalt, Mordecai Green, auf und wird durch ihn in die Welt der Obdachlosen geführt. Er erfährt weshalb Mister so verzweifelt war. Es war eine Hausräumung, bei der seine Anwaltsfirma die Finger im Spiel hatte. Eine junge Frau mit 4 Kindern tauchen eines Abends in der Notunterkunft auf. Michael ist an der Essenausgabe und unterhält sich mit Ihnen. In den nächsten Tagen erscheint in der Zeitung, dass in einem Auto eine Frau mit 4 Kinder gestorben sind. Auch diese mussten wegen einer Hausräumung draussen in der Kälte schlafen. Michael verbringt immer mehr Zeit bei den Obdachlosen, in seiner Büro ist er eigentlich nicht mehr produktiv. Später kündigt er seine Stelle bei der Kanzlei und arbeitet mit M. Green als Armenanwalt.
Während seinen letzten Tagen in der Anwaltsfirma erhält er anonyme Informationen und später Schlüssel, so dass er sich einer Akte ansehen kann. Er will sie eigentlich nur kopieren, aber leider hat er einen Autounfall und die Akte wird als gestohlen gemeldet. Er wird verdächtige und die Mächtigen dulden keinen Verrat.
Dieses Buch führt einem wieder vor Augen, dass es noch eine andere Welt gibt in unserer Welt und wir gerne die Augen verschlossen halten und es nicht wahrhaben wollen, dass es den Meistens nicht so gut geht wie uns. Ein Buch das spannend und gut geschrieben ist und regt anschliessend zum Denken und Handeln an.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Unglaubwürdig, 13. September 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Verrat: Roman (Gebundene Ausgabe)
"Der Verrat" ist der neueste Roman des amerikanischen Bestseller-Autors John Grisham; und er hat zwei große Nachteile: Erstens bietet er, wenn man schon das ein oder andere Buch John Grishams gelesen hat, tatsächlich fast gar nichts Neues mehr, andererseits erreicht er auf den Gebieten, in denen John Grisham nun wirklich anerkanntermaßen gut ist, nicht mehr das Niveau einiger anerer Bücher; vor allem aber ist die gesamte Geschichte eins: unglaubwürding, und das ist das schlimmste Gift für diesen Roman, denn der Leser fühlt sich teilweise etwas verschaukelt bzw. auf den Arm genommen, und wer läßt sich das schon gerne gefallen ? Die Grundideee des Romanes ist die, daß ein junger, ergeiziger und gedgeiler Anwalt in einer Anwaltskanzlei (hatten wir das nicht schon mal) dabei ist, wie ein Obdachloser erschossen wird; daraufhin interessiert er sich für die Obdachlosen und nimmt am Ende ein Angebot an, als Straßenanwalt die Interessen der Obdachlosen zu vertreten; das Ganze für einen Bruchteil seines alten Gehalts und sozialen Status'. Aber dafür lernt er ja eine wirklch tolle Frau kennen, nachdem seine dumme und geldgeile Frau ihn im Rahmen seines Abstieges verlassen hat ... wer's glaubt wird selig. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Verrat, 29. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Der Verrat: Roman (Taschenbuch)
Dieser Roman passt gut in unsere Zeit." Die Ärmsten" der Armen werden vergessen, es sind alleinerziehende Mütter mit vielen kindern, sie werden obdachlos,der Staat versagt und das Drama nimmt seinen Lauf, da ist aber auch der junge Anwalt der das alles gnadenlos in die Öffentlichkeit bringt............ ein wunderbares Buch
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ohne Spannung erzählt, mit vorhersehbarem Ende., 31. August 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Verrat: Roman (Taschenbuch)
Erwartet man anhand des Klappentextes und dem deutschen Titel "Der Verrat" eine Story, bei der ein Anwalt gegen seine eigene Kanzlei kämft, kommt der englische Titel "The Street Lawyer" (Der Straßenanwalt) dem Inhalt schon näher. Es ist die Geschichte über den Anwalt Michael Brock, der seine gutbezahlte Anstellung aufgibt, um den Obdachlosen seiner Stadt für einen Hungerlohn bei Problemen mit den Behörden zu helfen. Der Verrat an seinen ehemaligen Kollegen kommt zwar vor, ist aber fast nicht von Bedeutung und hat kaum etwas mit der eigendlichen Handlung zu tun. Während sich in den ersten 2 Kapiteln noch Spannung aufbaut, ist in den weiteren 37 Kapiteln alle Spannung raus. Das Ende kann man sich auch schon sehr bald denken. Ich habe einen typischen Grisham erwartet und wurde enttäuscht. Das waren die bisher langweiligsten 413 Seiten, die ich von ihm gelesen habe.
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Der Verrat: Roman
Der Verrat: Roman von John Grisham (Taschenbuch - 1. September 2000)
EUR 8,95
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