Kundenrezensionen

141
4,1 von 5 Sternen
Sara: Roman
Format: TaschenbuchÄndern
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. November 2006
Der Anfang von "Sara" stellt alles bisher gelesene in den Schatten: Der Ich-Erzähler Mike Noonan, Kings Alter Ego im Buch, berichtet vom Tod seiner Frau - und zwar zutiefst ergreifend, aber ohne tränenrührenden Kitsch, sondern mit einem subtilen Wechsel von Distanz und Emotion: So ein brillanter Romanauftakt ist mir bei keinem anderen zeitgenössischen Schriftsteller bisher begegnet. Und King schafft es, diese erzählerische Brillanz über weite Strecken des Romans hinweg aufrecht zu erhalten; die Liebe zum Detail, die subtil-raffinierte Erzählweise, der vollkommen überzeugende Ich-Erzähler - einfach genial!

Seine größten Momente hat "Sara" in der Schilderung des Alltags, der realen Welt. So zum Beispiel leidet der erfolgreiche Romanzen(!)-Schriftsteller Mike Noonan an Writer's Block, und seine Strategien, damit umzugehen, sind clever, witzig, böse, absurd und total traurig. Hier nutzt King natürlich auch die Gelegenheit, den Literaturbetrieb ordentlich auf die Schippe zu nehmen. Auch Mikes Depressionen und Melancholie nach dem Tod seiner Frau werden mit feinfühlig verhaltenem Gefühl geschildert. Als Mike schließlich die junge Mattie und ihre kleine Tochter kennenlernt, zeigt sich King in der Tat auch als begnadeter Erzähler des komplexen Liebes-Themas. Mike unterstützt Mattie in ihrem Kampf ums Sorgerecht um ihr Kind, und auch hier begeistert der Roman; sowohl der Park Avenue Anwalt John als auch Detektiv George Kennedy sind Highlights. Die Personenzeichnungen von Mikes Nachbarn in Maine sind superklasse geglückt; die Dorforiginale kommen mit ihren drollig-schrägen Spleens genauso gut rüber wie mit ihren gefährlichen und bösen Seiten.

Leider ist Stephen King die Darstellung der übernatürlichen Geisterwelt längst nicht so geglückt wie die der realen Welt. Es ist fast schade, dass er noch Geister in "Sara" reingepackt hat; der Wechsel zwischen Natürlichem und Übernatürlichem ist zwar professionell gestaltet, aber stört trotzdem. Die Geister geben dem Roman eine komplexere Handlung, aber keine größere Tiefe, und diese ganze Geistergeschichte inklusive Rassismus-Thema wirkte auf mich etwas aufgesetzt. "Sara" hat mir mal wieder deutlich gemacht, dass Stephen King wie übrigens auch Peter Straub dann am besten schreiben, wenn sie auf das Übernatürliche verzichten - wie in "Sie", "Stand by me", "Hellfire Club" oder "Mystery". Daher nur 4 Sterne!

PS: Als Hörbuch ist "Sara"/"Bag of Bones" ungekürzt im englischen Original eine Wucht! Stephen King selbst liest die 20 Stunden, und er liest soooo gut! Am Ende gibt's noch ein ausführliches Interview mit ihm, in dem deutlich wird, dass auch er "Bag of Bones" als ein ganz besonderes Buch empfindet - und dass er nichts von gekürzten Hörbüchern hält ;-)
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. September 2003
Als die Frau des Bestsellerautors Mike Noonen plötzlich an einem Schlaganfall stirbt, bricht für ihn die Welt zusammen; er verfällt in eine absolute Schreibblockade. Die nächsten vier Jahre verbringt er mit Kreuzworträtseln und lebt von seinen Reserven.
Alpträume plagen ihn, in denen immer das Sommerhaus vorkommt, in welchem er und seine Frau Johanna den Sommer verbracht haben, der Ort, an dem er sein zweites und viele weitere Bücher geschrieben hat. Vier Jahre nach Johannas tot beschließt er einen Neuanfang und kehrt zu ‚Sara Lacht', wie die Einheimischen das Haus nennen, zurück.
Als er in Sara ankommt und versucht sich einzuleben fangen seine Probleme jedoch erst richtig an. Er muss feststellen, dass seine geliebte Frau die letzen Monate ihres Lebens ein Doppelleben geführt hat, von dem er nichts wusste. Außerdem gerät er mitten in einen Sorgerechtsstreit zwischen einer jungen Frau und einem alten Mann. Eines Tages entdeckt er Botschaften auf seinem Kühlschrank...
Was geht in Sara vor? Was wissen die Dorfbewohner über seine Frau? Und wie hängt die junge Mutter und ihr Kind mit all dem zusammen?
Michael sucht nach Antworten, und setzt dabei sein Leben aufs Spiel.
Stephen King bietet Hochspannung und subtilen Horror vom feinsten. Wir folgen Michael Noonen auf jedem Schritt und decken mit ihm Geheimnisse um Sara, seine Frau und das ganze Dorf auf. Nie hat es Stephen King verstanden, ein Buch so durchgängig spannend zu schreiben, immer tun sich neue Abgründe vor Michael auf, immer mehr erfahren wir von den schrecklichen Ereignissen um Sara, während in dem Haus übernatürliche Dinge geschehen.
Lediglich gegen Ende wird die Story etwas wirr, bis zur Auflösung der Ereignisse und Verwicklungen rund um ‚Sara'.
King Leser kommen voll auf ihre Kosten, denn bei ‚Sara' handelt es sich um eins seiner besten Bücher, auch wenn es eines der eher ‚verpönten' neuen Bücher ist. Neue King-Leser finden hier einen guten und gruseligen Einstieg ins King-Vergnügen. Gänsehaut garantiert!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
"Sara" (OT "Bag of Bones") hat viel von einer klassischen Geistergeschichte: der verwitwete Schriftsteller Michael Noonan zieht sich nach Jahren der Trauer in sein Sommerhaus an einem See nahe einer kleinen Siedlung in Maine zurück. Der Name des Hauses "Sara Laughs" bezieht sich auf eine schwarze Jazz-Sängerin aus der Gegend, die Anfang des 20. JH unter mysteriösen Umständen verschwand.

Zunächst scheint alles einigermaßen normal: die alten Nachbarn freuen sich, ihn wieder zu sehen; zugleich weckt das Haus aber immer wieder schmerzliche Erinnerungen an die Vergangenheit.
Doch dann beginnen paranormale Phänomene: Geräusche, Stimmen, bewegte Gegenstände, Temperaturschwankungen ohne Erklärungen.
Dies beginnt etwa zur gleichen Zeit, als Michael eine junge Witwe und deren dreijährige Tochter kennenlernt, die sich gerade in einem Sorgerechtsstreit mit dem uralten, aber steinreichen Schwiegervater befindet.
Mit der Zeit verdichten sich die Ahnungen, dass die Phänomene sowohl mit journalistischen Recherchen, die Michaels verstorbene Frau betrieben hatte, als auch mit der jungen Mutter und dem kleinen Mädchen zu tun haben. Und auch Sara Laughs selbst scheint im Haus zu spuken. Michaels Verdacht, dass es etwas in der Vergangenheit gibt, dass nicht ruhen kann und in dem Ort gegenüber "Fremden" nicht erwähnt wird, erhärtet sich, als sich plötzlich die vorher so freundlichen Nachbarn zunehmend gegen ihn wenden, er schließlich bedroht wird.

Ungewöhnlich für Stephen King ist, dass sich hier die paranormalen Phänomene auf einen Personenkreis beschränken und keine außerweltliche, personifizierte böse Macht am Ende als Ursache herhalten muss (ähnlich wie in "Es", wo sich das Böse als eine Dämon in Clownsfigur herausstellt). Hier ist es schließlich wirklich ein lang zurückliegendes, grausames Geschehen, für das die Menschen ganz allein verantwortlich sind, dass zu dem Spuk und anderen übersinnlichen Ereignissen führte, die dem Ort seit langem zusetzen.

Persönlich sehe ich an dem Roman zwei Schwächen: zum einen gibt es im ersten Drittel eine lange Strecke zwischen dem Tod von Michaels Frau und seiner Entscheidung, in das Sommerhaus zu ziehen, an der die Handlung nicht wirklich voranschreitet. Hier hielt sich King nach meinem Eindruck nicht an seine eigenen Vorgaben aus "On Writing" ("Vom Leben und Schreiben"), wo er fordert, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und Nebensächlichkeiten auf wenige Sätze zu beschränken. Zum anderen kommen die Auflösungen ganz am Ende etwas zu geballt, nachdem der Leser lange Zeit ebenso im Dunkeln gelassen wurde wie der Protagonist. Ein schrittweise Aufklärung, vielleicht auch mal mit einem Irrtum dazwischen, hätte die Spannung insgesamt gesteigert.

Insgesamt ein ein guter, fast klassischer Gespensterroman mit etwas Sozialkritik (mehr zu sagen, würde zu viele Hinweise auf die Auflösung geben).
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. August 1999
Sara bietet King-Horror im üblichen Stil. Bereits vor Kapitel 1 kündigt King mit Zitaten aus Herman Melvilles "Bartleby" und Daphne DuMauriers "Rebecca" an, daß ein unheimliches Haus im Mittelpunkt der solide geschriebenen Geschichte steht. Gewohnt brutal führt King daraufhin den Leser in das Leben von Bestseller-Autor Michael Noonan ein, als dessen Frau an einer Hirnblutung stirbt. Mit Kings unverkennbarer Erzähltechnik und dem nicht zu verwechselnden Schreibstil baut er daraufhin eine Geschichte auf, die Elemente eines Liebesromans, eines Justizthrillers à la Grisham und eines Horrorschockers aufweist. Gerade die Liebesgeschichte nahm mich in seinen Bann. King hat es geschafft, mich über eine ganze Weile vergessen zu lassen, daß ich einen Horror-Roman lese. Natürlich überwiegt am Ende das letztere Element und die Liebesgeschichte wird in ein blutiges Finale verwandelt. Der Leser sollte wieder auf Kings Bezüge zu seinen anderen Büchern achten, so wird George Stark (aus "Stark-The Dark Half") in einer Riege mit Tom Clancy, Thomas Harris und Dean Koontz genannt. Gerade diese Anspielungen lassen Kings Romane zu einer eigenständigen Welt werden. Und mit "Sara" baut der Meister des Horrors diese Welt ein weiteres kleines Stück aus. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Januar 2000
Ganz zufällig bin ich - im wahrsten Sinne des Wortes - über das Buch Sara gestolpert, als ein Mitbewohner es einfach hat herumliegen lassen. Dummerweise habe ich auch gleich einen Blick hineingeworfen, ohne vorher zu erahnen, dass das verplante Wochenende dabei draufgehen würde........
Endlich wieder ein Werk des Großmeisters Stephen King, das es vermag, den Leser in den Sessel zu bannen und die Umgebung Seite für Seite durch die perfekt geschilderte Szenerie im Buch zu ersetzen. Er treibt die Spannung dabei auf ein sehr hohes Level und versteht es auch dieses Level zu halten, ohne, dass die gruseligen Momente unnötig langgezogen wirken und somit an Realismus verlieren.
Geschickt verflechtet der Autor in seinem Buch Grusel- und Liebesgeschichte mit einem guten Schuss Sarkasmus als Kitt. Aus dieser Kombination hat Stephen King ein Meisterwerk geschaffen, welches sich ohne Einschränkung mit Klassikern, wie zum Beispiel: "Friedhof der Kuscheltiere" oder "ES", messen lassen kann.
Ich kann jedem King Fan raten, dieses Buch zu lesen. Allerdings sollte man sich dann nichts weiteres für den Abend vornehmen, es könnte sein, dass man einige Termine absagen muss ;-)) (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. September 2013
Dieses Buch zählt nach meiner Meinung eher zu den Werken von King, bei denen man froh ist wenn es endlich zu Ende geht. Während des Lesens hatte ich ab und an Punkte wo ich es weglegen wollte.Da ich so etwas aber nur recht selten mache, habe ich mich eben durchgekämpft.Belohnt wurde ich mit dem einen oder anderen Höhepunkt, aber alles in allem kam kein duchgängiger Spannungsbogen zustande. Immer wieder schweifte die Geschichte ins Unendliche ab. ( typisch King )Die unzähligen Namen und Randgeschichten von Nebenpersonen und Ereignissen sind ermüdend und verwirrend.Es ist oft nicht leicht den Gedankengängen und Sprüngen des Autors Folge zu leisten.Für die Menschen welche beim Lesen entspannen wollen...Fehlanzeige.Keine leichte Kost !Vom Schreibstil ein eindeutiger King,aber keinesfalls einer der Besten.
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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. September 2006
Ich muss zugeben, dass ich das Buch zunächst nach knapp 350 Seiten weggelegt habe, und erst 1 Jahr später wieder in die Hand genommen habe. Der Grund: Das Buch scheint auf den ersten Blick nicht wirklich in das Kingsche Horrorschema zu passen. Der verwitwete Autor zieht (aufgrund Visionen) in sein Sommerhaus, dass er lange vor dem Tod seiner Frau das letzte Mal betreten hat. Er findet heraus, dass diese Geheimnisse vor ihm hatte, die das Haus und die Gegend darum betreffen. Nebenbei hat sie ihre Schwangerschaft verheimlicht. Er mischt sich in Sorgerechtsstreitereien einer Familie der Stadt ein und nebenbei geschehen allerhand seltsame Dinge im Sommerhaus... Man erkennt nur langsam, wie das alles zusammenpasst. Und zum Ende kommt eine echt solide Geschichte mit viel Herz, Komplexität, Grusel und Grausamkeit heraus. Wirklich lesenswert! Vorher habe ich PULS gelesen, das im Gegensatz zu SARA null Story und Tiefe besitzt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. November 2010
Anfangs fand ich den Roman echt beklemmend. Er fing rasant an, indem knall auf Fall, die Frau von Michael Noonan stirbt, er feststellen muss, dass Sie nach jahrelangen Versuchen Schwanger war. Es reißt Ihn so aus seinem gewohnten Leben, dass er eine hartnäckige Schreibblockade bekommt. Er beschließt in das Ferienhaus zu ziehen, in dem anscheinend seine verstorbenen Frau, ein wimmerndes Kind und ein unbekanntes Wesen herumspucken.
Aber wie das Leben so spielt, ist der Mensch ein Gewohnheitstier und selbst Geister sind irgendwann normale Kameraden, somit plättschert meines Erachtens die Geschichte nur noch so dahin. Trotzdem ein schöner Roman, wobei der Anfang das Beste ist.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. August 2004
Also ich bin eigentlich nicht so ein Fan von Horrorromanen und ich habe das Buch nur gelesen weil ich es mal geschenkt bekam, aber ich muss sagen, das Buch hat mich umgehauen. Es war so fesselnd, spannend und gruselig. Ich kann es wirklich jedem nur empfehlen und zu lesen und als ich das Buch fertig gelesen hatte dachte ich nur 2 Dinge: Wow! und Über eine richtig gute Verfilmung von dem Buch würde ich mich echt freuen. Auf der anderen Seite ist dies vielleicht aufgrund der umfangreichen Story etwas schwierig, aber genial wäre es bestimmt, vorausgesetzt der Film hält sich ans das Buch. Wie gesagt: TOP!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Oktober 2003
Als die Frau des Bestsellerautors Mike Noonen plötzlich an einem Schlaganfall stirbt, bricht für ihn die Welt zusammen; er verfällt in eine absolute Schreibblockade. Die nächsten vier Jahre verbringt er mit Kreuzworträtseln und lebt von seinen Reserven.
Alpträume plagen ihn, in denen immer das Sommerhaus vorkommt, in welchem er und seine Frau Johanna den Sommer verbracht haben, der Ort, an dem er sein zweites und viele weitere Bücher geschrieben hat. Vier Jahre nach Johannas tot beschließt er einen Neuanfang und kehrt zu ‚Sara Lacht', wie die Einheimischen das Haus nennen, zurück.
Als er in Sara ankommt und versucht sich einzuleben fangen seine Probleme jedoch erst richtig an. Er muss feststellen, dass seine geliebte Frau die letzen Monate ihres Lebens ein Doppelleben geführt hat, von dem er nichts wusste. Außerdem gerät er mitten in einen Sorgerechtsstreit zwischen einer jungen Frau und einem alten Mann. Eines Tages entdeckt er Botschaften auf seinem Kühlschrank...
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Michael sucht nach Antworten, und setzt dabei sein Leben aufs Spiel.
Stephen King bietet Hochspannung und subtilen Horror vom feinsten. Wir folgen Michael Noonen auf jedem Schritt und decken mit ihm Geheimnisse um Sara, seine Frau und das ganze Dorf auf. Nie hat es Stephen King verstanden, ein Buch so durchgängig spannend zu schreiben, immer tun sich neue Abgründe vor Michael auf, immer mehr erfahren wir von den schrecklichen Dingen um Sara, während in dem Haus übernatürliche Dinge geschehen.
Lediglich gegen Ende wird die Story etwas wirr, bis zur Auflösung der Ereignisse und Verwicklungen rund um ‚Sara'.
King Leser kommen voll auf ihre Kosten, denn bei ‚Sara' handelt es sich um eins seiner besten Bücher, auch wenn es eines der eher ‚verpönten' neuen Bücher ist. Neue King-Leser finden hier einen guten und gruseligen Einstieg ins King-Vergnügen. Gänsehaut garantiert!
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