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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Etwas amerikanisch, doch hochinteressant
Zusammenfassung: Denkanregendes Buch: wie verändern das Internet und eine konsequente Kundenorientierung unsere gesamte Wirtschaft? Vier bis viereinhalb Sterne.

Erster Eindruck? Gruselig. Sehr locker und groß gesetzt, so sind es 400 Seiten statt vielleicht 350 (und mit dünneren Seiten hätte es ebenso weniger Platz im Regal verbraucht). Auf...
Veröffentlicht am 1. November 2009 von Serenus Zeitblom

versus
34 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen alter wein in neuen schlaeuchen
ein Buch, das viele nicht brauchen, z.B. derjenige der sich schon mit Werbung beschaeftigt (siehe Felser: Werbepsychologie) oder mit Wirtschaft (Sinken der Preise durch Konkurrenz, wird bei Jarvis als was Neues seit google vermittelt, tsts).
Einfache griffige Aussagen, simple Schlussfolgerung, und er bedient Klischees: Immobilienmakler sind Abzocker, weil sie einen...
Veröffentlicht am 30. Juli 2009 von H. Bauer


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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Etwas amerikanisch, doch hochinteressant, 1. November 2009
Von 
Serenus Zeitblom (Köln, Europa) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Was würde Google tun?: Wie man von den Erfolgsstrategien des Internet-Giganten profitiert (Gebundene Ausgabe)
Zusammenfassung: Denkanregendes Buch: wie verändern das Internet und eine konsequente Kundenorientierung unsere gesamte Wirtschaft? Vier bis viereinhalb Sterne.

Erster Eindruck? Gruselig. Sehr locker und groß gesetzt, so sind es 400 Seiten statt vielleicht 350 (und mit dünneren Seiten hätte es ebenso weniger Platz im Regal verbraucht). Auf dem hinteren Umschlag allen Ernstes ein "Denken wie Google, Gewinnen wie Google". Also ein weiteres amerikanisches Tschakka-Tschakka-Buch? Dann doch nicht, zum Glück.

Inhalt? Jeff Jarvis propagiert eine neue Wirtschaftsform jenseits der existierenden (die ja noch auf knappen Gütern aufbaut). Seine Vorbilder sind Google, aber ebenso Amazon, Facebook und andere Pioniere.
In Jarvis Worten:
- "Überlassen Sie Ihren Kunden die Kontrolle - sonst werden Sie Ihre Kunden verlieren
- Machen Sie Ihr Unternehmen zur Plattform für die Kunden
- Vertrauen Sie der Weisheit der Massen
- Sorgen Sie dafür, dass alles immer noch einfacher wird
- Tun Sie nur das, was Sie am besten können, für den Rest gibt es Links
- Erkennen Sie Probleme. Und lösen Sie sie
- Die Zukunft gehört nicht den Massen-, sondern den Nischenprodukten"
Dies führt Jarvis dann noch genauer aus, teils mit Beispielen.

Übersetzung/Stil? Die Übersetzung aus dem so genannten "Amerikanischen" erreicht eine Eindeutschung auch der Marketingausdrücke. Beispielsweise wird aus dem jargonüblichen "Google juice", also der weiterreichbaren Stärke bei Google, ein "Google-Elixier".

Die Sätze sind locker. Eine Handvoll Unschärfen oder Ähnliches sind gleichwohl auch in der 2. Auflage noch enthalten. Weiß etwa wirklich jeder, was "blau" und "rot" in den USA bedeuten? Bill Gates, Sergej Michajlovi' Brin und Co. gingen nicht von der "Schule" vorzeitig ab, sondern von der Uni; usw. Das sei verziehen. Schnelligkeit vor Perfektion.

Problematisch wäre da eher z.B. die komplette Taubheit beim Datenschutz: Jarvis predigt weitestgehende Offenlegung, denn davon profitiere man. Das kann man auch anders sehen.
"Was würde Jesus tun?", heißt es eigentlich bei Christenfundamentalisten. Scherz beiseite: Soll man das wirklich erfolgs-gläubig durch Google ersetzen - oder gibt es da nicht noch andere Werte? Da ist es schon arg USA. Ein bisschen eitel-narzisstisch scheint Jarvis sowieso zu sein. Das alles sollte man beim Lesen "abkönnen" können.

Fazit: Hochinteressantes Buch. Für Geschäftsgründer etc. wohl eine Pflichtlektüre, doch auch für andere ein Ausblick auf die Zukunft (auch wenn man, wie erwähnt, Jarvis nicht alles abnehmen sollte)
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was würde Google tun? Es lohnt sich darüber nachzudenken, 12. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Was würde Google tun?: Wie man von den Erfolgsstrategien des Internet-Giganten profitiert (Gebundene Ausgabe)
Google ist Google. Groß, mächtig, ja, manchmal auch furchteinflößend. Vor allem aber innovativ. Google ist längst mehr als eine Suchmaschine. Google News hat die Art und Weise revolutioniert Nachrichten im Internet zu finden, mit Maps lässt sich beinahe jeder Winkel der Erde aus der Vogelperspektive betrachten, bald wird Wave die Kommunikation verändern, und mit Chrome OS bläst der Konzern zum Frontalangriff auf Microsoft. Kurzum, das Unternehmen erfindet sich immer wieder neu und hat auch noch Erfolg dabei.

Jeff Jarvis, Professor, Unternehmer und begeisterter Blogger ([...] wagt den Versuch eine Antwort auf die Frage zu finden, wie man von den Erfolgsstrategien des Internet-Giganten profitieren kann. Das Credo lautet: Google versucht nicht, seine Kunden zu überzeugen. Google macht seine Kunden zu Partnern. Was also würde Google tun, wenn es Ihr Geschäft betreiben würde? Wenn Google ein Verlag, ein Telekommunikationsunternehmen oder eine Bank wäre?

Es lohnt sich, den Gedankengängen von Jarvis zu folgen. Gerade Verleger, die in 'Was würde Google tun?' ihr Fett wegbekommen, wären gut beraten, sich das Buch zu Gemüte zu führen. Die aktuelle Diskussion um eine Art GEMA-Gebühr für Medieninhalte im Internet zeigt, dass Medienmacher in die falsche Richtung denken.

Für alle, die ihr Geschäft voranbringen wollen, kann das Buch Denkanstoß zu neuen Ideen sein. Es wirft Fragen auf, die sich einem vorher nicht gestellt haben. Und gerade kleineren Unternehmen macht Jarvis Mut. 'Klein bedeutet neuerdings groß', schreibt er und empfiehlt: 'Werden Sie Teil der quelloffenen, talentierten Economy'.

Zur Machart ist zu sagen, dass das Buch lebhaft und kurzweilig geschrieben ist, die deutsche Übersetzung der englischen Originalversion in Nichts nachsteht. Die rund 400 Seiten lassen sich bequem an einem Wochenende durchlesen, ohne dass Langeweile aufkommt. Manchmal verblüfft Jarvis mit seinen Ideen. Nicht wegen ihrer Abwegigkeit, sondern vielmehr wegen ihrer Einfachheit.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Google mit der rosaroten Brille - die andere Sichtweise, 15. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Was würde Google tun?: Wie man von den Erfolgsstrategien des Internet-Giganten profitiert (Gebundene Ausgabe)
Was würde Google tun?: Wie man von den Erfolgsstrategien des Internet-Giganten profitiert
Jarvis hat ein Buch geschrieben, bei dessen Durcharbeitung ich immer hin und her gerissen war zwischen - "ist das wirklich möglich - und Ungläubigkeit ob der Ernsthaftigkeit des gerade gelesenen". Weshalb? hin und wieder hatte ich den Eindruck, Jarvis predigt Wasser und trinkt selbst Wein. Er schreibt von der Revolution im Medienbereich und der Digitalisierung von Geschriebenem bzw. dem Tod der Printmedien. Dennoch verlegt er ein Buch in klassisch alter Form, auf Papier und in Buchhandlungen, (natürlich aus Ertragsgründen). Diese Vorgehensweise erscheint mehrmals im Buch. Alles ist zu veröffentlichen und freizugeben. (Auf seinem Blog Buzzmachine.com legt er aber größten Wert auf Besitz der Rechte Zitat:"it''s mine I tell you, mine!") Aufgewühlt hat der Ansatz dass der Content nicht mehr zählen soll, sondern die Verlinkung bzw. die Chance im Netz gefunden zu werden viel höher zu bewerten ist. Seine Herkunft aus dem Journalismus ist nicht zu überlesen. Dort sind seine Modelle auch leichter umsetzbar. In der produzierenden Industrie schein mir dies noch nicht immer der Fall zu sein. Ich habe meine Bedenken, ob seine Ideen wirklich ein Geschäftsmodell darstellen können. Die Welt besteht nicht nur aus Links, Google AdWords und Google AdSense. Gut und erfrischend waren seine Ansätze bestimmte Prozesse zu vereinfachen, Effizienz aufzuzeigen und anzuregen, den ein- oder anderen Geschäftsprozess zu hinterfragen. Lesenswert ist dieses Buch, aber kritisch zu hinterfragen auch.
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34 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen alter wein in neuen schlaeuchen, 30. Juli 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Was würde Google tun?: Wie man von den Erfolgsstrategien des Internet-Giganten profitiert (Gebundene Ausgabe)
ein Buch, das viele nicht brauchen, z.B. derjenige der sich schon mit Werbung beschaeftigt (siehe Felser: Werbepsychologie) oder mit Wirtschaft (Sinken der Preise durch Konkurrenz, wird bei Jarvis als was Neues seit google vermittelt, tsts).
Einfache griffige Aussagen, simple Schlussfolgerung, und er bedient Klischees: Immobilienmakler sind Abzocker, weil sie einen besseren Preis erzielen, wenn sie ihre eigene Immobilie verkaufen als wenn sie dies im Auftrag eines Kunden professionell machen. Nun ja, fuer welchen Berufszweig gilt das statistisch gesehen nicht? - Und wenn der Autor sein eigenes Buch meistbietend an Verlage versteigert... verkaufen diese es uns zum moeglichst guenstigen Preis? Oder haben wir hier nicht auch einen Abzocker, dessen Ende uns Jarvis vorhersagt?

Google ist cool! Dem stimme ich zu. es ist innovativ! Unbedingt. Aber google ist nicht naiv, es steckt eine unmenge Know How, Geduld und Arbeit drin. Google braucht vor allem auch gute Mathematiker, Statistiker, jemanden der wirklich Ahnung von seinen studierten Faechern hat. Einfach nett sein reicht nicht. Bildet die studenten also an der Uni gut aus!

Zusammenfassung: ich habe es nicht geschafft das Buch zu ende zu lesen. Es war zu wenig neue information, zu wenig selbstkritik, zu wenig reflektion, zu wenig Wissen, zu viel Meinung ohne Argumente, aber mit Beispielen belegt. ("!ich kenne da jemanden, dem ist es so und so gegangen." schoen kann sein, ist aber irrelevant. Fuer google uebrigens auch, die sind gnadenlos statistisch orientiert , einzelfaelle interessieren google nicht.)
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was würden Sie ohne dieses Buch tun?, 3. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Was würde Google tun?: Wie man von den Erfolgsstrategien des Internet-Giganten profitiert (Gebundene Ausgabe)
Applaus, Applaus, Applaus - noch die letzten Tropfen der Danksagung auf der Zunge, gab ich dem plötzlichen Drang nach, dem Autor meinen höchsten Respekt für sein Werk auszudrücken indem ich ruhig und anhaltend applaudierte.

Selten zuvor hat mich ein Wirtschaftsbuch so sehr wachgehalten wie dieses, mich animiert die Gedanken des Autors weiterzuspinnen, und in die Praxis (speziell für proclass.com) einzusetzen. Unzählige Notizen im Inhaltsverzeichnis, im Text und auf den Umschlagseiten bezeugen den Grad, wie sehr mich die Ideen begeistert und inspiriert haben.

Was also steht in diesem visionären Buch? Der erste von zwei Teilen trägt in der US-Originalversion den Titel "GOOGLE RULES". Man kann dies mit mit "Google Gesetzmäßigkeiten", aber auch mit "Google ist sau-cool" übersetzen. Die neuen Regeln des Google-Zeitalters erklärt der Journalist Jarvis im ersten Buchteil. Die Begeisterung für das Unternehmen Google findet sich jedoch durch das ganze Buch hinweg.

Im zweiten Teil "IF GOOGLE RULED THE WORLD" gibt Jeff Jarvis eindringliche Beispiele, wie für ihn perfekte Unternehmen verschiedenster Branchen aussähen. Der Universitätsprofessor wendet die Gesetzmäßigkeiten des ersten Teils sehr nachvollziehbar auf Firmen im Bereich der Medien, Werbung, Verkauf, etc an.

Die allermeisten Gedanken haben visionären Character ohne dabei realitätsfremd zu wirken. In Kombination mit seinem prägnanten und wachen Schreibstil wird dieses Sachbuch zu einer aufregenden Lektüre.

Hier nochmal eine kurze Zusammenfassung der neuen GOOGLE GESETZMÄSSIGKEITEN:

1. Neue Beziehungen - Kunden werden zu Partnern der Unternehmen, zeigen Verbesserungspotentiale auf, werden Markenbotschafter, haben aber auch die Macht durch Hetzkampagnen eine Firma ernstlich zu bedrohen.

2. Neue Architektur - Hier werden die Auswirkungen des Verlinkens auf die Ausrichtung und Mission von Unternehmen skizziert. Verlinkungen verdrängen zunehmend die Position des Vermittlers, zwingen Firmen dazu sich zu spezialisieren: Do what you do best and link to the rest. Desweiteren werden noch weiterreichende Möglichkeiten von Netzwerken und Plattformen dargestellt.

3. Neue Offenheit - Der Autor votiert hier für eine absolute Offenheit im Internet, zitiert sich selbst als Beispiel. In seinem Blog buzzmachine.com spricht er selbst über seine Religionszugehörigkeit, politischen Ansichen bis hin zu seinen Erkrankungen. Unternehmen sollen komplett transparent agieren, und so bei den Kunden Vertrauen gewinnen.

4. Neue Gesellschaft - Communities bestehen bereits, man kann sie nicht erschaffen sondern nur froh sein, wenn man ihnen helfen darf.

5. Neue Wirtschaftsordnung - Die Schnellen fressen die Langsamen, Größe spielt eine untergeordnete Rolle. Knappheit der Güter und Dienstleistungen ist vorüber, jetzt gilt es Überfluss am effizientesten zu organisieren. Der Massenmarkt wird mehr und mehr von Nischenprodukten verdrängt. Menschen sind bereit sich für eine Sache kostenlos zu engagieren, der Autor plädiert Teil dieses open-source Netzwerks zu werden.

6. Neue Wirtschafts-Realität - Materielle Güter verlangsamen Firmen, binden Kapital. Besser man widmet sich Wissensmanagement oder Dienstleistungen. Vermittler werden verschwinden, ihr zurückgehaltenes Wissen sollten Sie öffentlich machen und wahre Werte schaffen. Von Werbung getragene Gratis-Dienstleistungen können funktionierende Geschäftsmodelle sein.

7. Neue Einstellung - Vertrauen Sie Ihren Kunden und schenken Sie ihren Meinungen Aufmerksamkeit. Nutzen Sie das Wissen der Masse.

8. Neue Ethik - Fehler sind erlaubt, Offenheit und Ehrlichkeit wird belohnt, Abzocke wird sehr schnell publik, Zusammenarbeit mit Kunden kann sehr einträglich sein.

9. Neue Geschwindigkeit - Antworten werden JETZT erwartet

10. Neue Notwendigkeiten - Nur wer sich den neuen Gesetzmäßigkeiten anpasst und ständig Innovationen hervorbringt wird überleben. Die Benutzer wollen die größtmögliche Einfachheit im Design und der Handhabung.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Blick in die Zukunft, 6. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Was würde Google tun?: Wie man von den Erfolgsstrategien des Internet-Giganten profitiert (Gebundene Ausgabe)
Der Autor erklärt sehr anschauend anhand von Beispielen was durch die Digitalisierung auf uns bereits zugekommen ist und was noch folgen wird. Vorrangig wird diese Entwicklung anhand der "alten" Geschäftspraktiken in der Medienwelt dargestellt, was jedoch ausreicht, um die Veränderungen in anderen Branchen im Geist nachzuvollziehen. Es steht demnach nicht Google ansich im Vordergrund sondern die Veränderungen,die nötig sind, um ein profitables(!) Geschäftsmodell aufzubauen. Sehr empfehlenswert finde ich in diesem Zusammenhang das Buch: Rulebreaker.
Frech fand ich jedoch, dass der Autor den Untergang der Medienwelt darstellt und gleichzeitig froh ist, dass er nicht dazu gehört, schließlich hat er einen lukrativen Deal mit seinem Verlag in der Tasche und das Geld sicher auf dem Konto. Die Probleme der Digitalisierung wie z.B. viele arbeiten kostenlos, weil ihnen die Anerkennung reicht (und sie in einem anderen Bereich Geld verdienen) werden zu kurz angesprochen und Lösungen werden kaum geboten. Das wäre jedoch empfehlenswert schließlich gehen wir alle nicht nur aus Spaß in die Arbeit. Daher nur 3 Punkte!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Viel Enthuasiasmus und einige Visionen, 31. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Was würde Google tun?: Wie man von den Erfolgsstrategien des Internet-Giganten profitiert (Gebundene Ausgabe)
Jarvis schreibt sehr lebhaft (bzw. müsste man korrekt sagen, dass die deutsche Übersetzung ausgesprochen gut geworden ist und sehr nahe am Original) und bildhaft. Er beschreibt anhand vieler einzelner Beispiele und Funktionen die Erfolgsstory von google. Jarvis sieht google (wie übrigens auch amazon und Dell u.a.) für Unternehmen der Zukunft und erläutert, warum seiner Meinung nach "old-economy-companies" (besonders hart straft der Medienkonzerne ab) untergehen werden, wenn sie nicht die eine oder Idee von google & Co. abgucken.

Wie schon mein Vorredner so finde ich auch, dass Jarvis ein wahrer und überzeugter Google-Jünger ist und google mitunter ein bisschen zu positiv darstellt; auf einige Nachteile (Stichwort "Datensammler") geht er kaum bis gar nicht ein. Nichts desto trotz: ein paar gute Anregungen habe ich mitgenommen, und zwar nicht nur für Geschäft und Verein, sondern auch für private Internetaktivitäten. Das Buch ist auf jeden Fall lesenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine sehr lohnende Lektüre!, 27. November 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Was würde Google tun?: Wie man von den Erfolgsstrategien des Internet-Giganten profitiert (Gebundene Ausgabe)
Was würde Google tun?

Das Cover dieses Buches und ein Artikel in der Wirtschaftswoche machten mich neugierig. Also mal eben zu Amazon gesurft. Der Preis (19,95 Euro) ist ok. Zunächst habe ich erst mal gelesen, was andere Leser über das Buch berichten. Anschließend wurde bestellt. In der für Amazon gewohnten Art erfolgte die Lieferung schnell.

Denken wie Google, gewinnen wie Google!

Google. Ist nicht einfach ein Unternehmen, Google ist eine sagenhafte Erfolgsstory. Was ist das Geheimnis? Dieses Buch gibt die verblüffende Antwort: Google versucht nicht, seine Kunden zu überzeugen, sondern mach sie zu Partnern ' und die machen begeistert mit! Der Internetexperte Jeff Jarvis stellt über 30 geniale Google-Strategien vor zeigt, wie tatsächlich jeder von ihnen profitieren kann.

So steht es auf der Rückseite des Buches beschrieben.

Ich muss zugeben, dass ich das Buch verschlungen habe. Der flüssige Schreibstil mit dem der trockene Stoff in einer überzeugenden Art und Weise vorgetragen wird, ist sehr fesselnd.

Voraussetzung ist allerdings, dass man sich ein wenig in der Internetwelt und dem Business auskennt. Die Informationen sind in übersichtliche Kapitel gefasst, damit man ohne mehrfaches Nachlesen den Inhalt erfassen kann.

Der Leser wird darüber aufgeklärt, was man mit Google alles machen kann, aber auch, was Google schon mit uns macht.

Die Kernaussagen des Buches sind:

- Überlassen Sie Ihren Kunden die Kontrolle ' sonst werden Sie Ihre Kunden verlieren

- Machen Sie Ihr Unternehmen zur Plattform für die Kunden

- Vertrauen Sie der Weisheit der Massen

- Sorgen Sie dafür, dass alles immer noch einfacher wird

- Tun Sie nur das, was Sie am besten können, für den Rest gibt es Links

- Erkennen Sie Probleme. Und lösen Sie sie

- Die Zukunft gehört nicht den Massen-, sondern den Nischenprodukten.

Eine sehr lohnende Lektüre! Der Blog des Autors ist ebenfalls nicht schlecht.
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23 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Alles Google, oder was?, 13. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Was würde Google tun?: Wie man von den Erfolgsstrategien des Internet-Giganten profitiert (Gebundene Ausgabe)
Jeff Jarvis lässt in seinem Buch keinen Zweifel an seiner "Google-Gläubigkeit". In vielen Beispielen und Vergleichen zeigt er auf, wie man sich in den unterschiedlichsten Branchen manche Prinzipien des Suchmaschinen-Giganten zunutze machen kann.

Manche seiner Thesen sind naheliegend, andere wiederum stoßen sicherlich erst einmal auf Skepsis. Was Jarvis hier schreibt, ist nicht grundsätzlich neu, aber oftmals in der Konsequenz sehr radikal. Insbesondere die Zeitungs- und Verlagsbranche bekommen hier ob ihrer vermeintlichen oder realen Schwerfälligkeit die eine oder andere Breitseite verpasst.

Was für viele der im Buch besprochenen Branchen noch nachvollziehbar ist, nimmt in anderen Bereichen fast schon aberwitzige Züge an. Die Vorstellung von Google als Telekommunikationsanbieter ist ja nicht soweit hergeholt. Die Idee einer eigenen Google-Währung lässt einen aber höchsten noch den Kopf schütteln.

Trotzdem manche Beispiele etwas an den Haaren herbeigezogen wirken, ist das Buch durchaus unterhaltsam geschrieben und regt dazu an, einfach mal einen anderen Blickwinkel im Wirtschaftsleben einzunehmen.

In vielen Publikationen wird Google oft als der böse Datenkrake dargestellt. In diesem Buch hingegen wird Google als grosses Vorbild genommen. Dabei handelt es sich wahrscheinlich um die zwei Seiten der selben Medaille. Wozu man mehr tendiert, muss jeder für sich selbst entscheiden.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen caphe, 30. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Was würde Google tun?: Wie man von den Erfolgsstrategien des Internet-Giganten profitiert (Gebundene Ausgabe)
Man gebe einem Fanboy eine Tastatur, besorge ihm einen Verleger und man bekommt: "What would google do?"

In tpyisch amerikanischer Manier, beschreibt Jeff Jarvis, wie Google als Vorzeigemodell unternehmerischen Handelns die Welt revolutioniert. In drei Kapiteln "Die Google Regeln", "Wenn Google die Welt regierte" und "Die Gernation G" beschreibt Jarvis, als bekennender Google-Fan, den Unternehmens- , Kommunikations- und Medien-Wandel durch Digitalisierung und schiebt dabei Google als Erfolgsgarant und Innovationsmonster in den Vordergrund.

Muss man gelesen haben? JA! Jarvis und seine Ideen sind relevant für aktuelle und weiterführende Entwicklungen, vor allem in der Medienwelt. Wer sich beruflich oder aus Interesse mit der Vielfältigkeit der Kommunikation auseinadersetzt, der sollte nicht an Jarvis vorbeigehen.

Muss man umnsetzen? Naja! Bei allen Ideen ist Jarvis Buch immer mit einem kritischen Blick zu betrachten. Nicht alle Ideen und Regeln sind auf jedes Unternehmen adaptierbar.

Fazit: Top! Lesenswert aber Vorsicht vor dem (spürbaren) Eifer des Autoren!
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