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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragend
Zuerst gab es dieses Buch, danach den bekannten Film von Wolfgang Petersen mit George Clooney.

Wer den recht sehenswerten Film kennt, wird bei der Lektüre rasch gewahr, dass Jungers Buch über weite Strecken 1:1 umgesetzt wurde und als Drehbuchvorlage gedient hat.

In halbdokumentarischem, halb fiktionalem Stil wird über den im Herbst...
Veröffentlicht am 28. Juni 2007 von Henning Kolf

versus
12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durchkämpfen oder Überblättern
Dass der Autor, bevor der diesn Roman schrieb, als Journalist, insbesondere als Kriegsberichterstatter tätig war, merkt man von der ersten Seite an. Scheinbar ungerührt und im sachlichen Erzählstil berichtet er von der wahren Begebenheit. Seine Liebe zum Detail macht es dem Leser aber stellenweise schwer. Seitenlang beschreibt Junger technische...
Am 18. Juli 2003 veröffentlicht


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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durchkämpfen oder Überblättern, 18. Juli 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Sturm, Film-Tie-In (Broschiert)
Dass der Autor, bevor der diesn Roman schrieb, als Journalist, insbesondere als Kriegsberichterstatter tätig war, merkt man von der ersten Seite an. Scheinbar ungerührt und im sachlichen Erzählstil berichtet er von der wahren Begebenheit. Seine Liebe zum Detail macht es dem Leser aber stellenweise schwer. Seitenlang beschreibt Junger technische Einzelheiten, die im Grunde unnötig und dazu für Landratten völlig fremd und schwer verständlich sind. Aber dann ist es gerade dieser trockene Schreibstil, der den Gänsehaut-Effekt verursacht. Denn dadurch wirken die sich möglicherweise tatsächlich so abgespielten Gespräche und vor allem die Rettung der anderen Schiffe extrem Realitätsnah und das Buch erhält somit einen dokumentatorischen Charakter. Für Leser mit Durchhaltevermögen lohnt sich das Buch.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragend, 28. Juni 2007
Von 
Henning Kolf (Mecklenburg-Vorpommern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Zuerst gab es dieses Buch, danach den bekannten Film von Wolfgang Petersen mit George Clooney.

Wer den recht sehenswerten Film kennt, wird bei der Lektüre rasch gewahr, dass Jungers Buch über weite Strecken 1:1 umgesetzt wurde und als Drehbuchvorlage gedient hat.

In halbdokumentarischem, halb fiktionalem Stil wird über den im Herbst 1991 vor der nordamerikanischen und kanadischen Küste tosenden Jahrhundertsturm, das tragische Schicksal der Besatzung des Fischtrawlers Andrea Gail, den selbstlosen und lebensgefährlichen Einsatz der Küstenwache und der Marine berichtet. Der Autor ist gelernter Journalist. Wohl deshalb ist der Teil des Buches, der dokumentarisch ist, gut recherchiert; nebenbei erfährt man viel Wissenswertes über die Entwicklung und Gefahren des Schwertfischfangs, dessen technische Voraussetzungen und ökonomische Hintergründe sowie über Monsterwellen und das Berufsrisiko eines Fischers. Dass in Nordamerika in Friedenszeiten nicht etwa die Polizei, die Feuerwehr oder die Ölindustrie die meisten tödlichen Unfälle zu beklagen haben, sondern die Fischerei, fand ich einigermaßen überraschend.

Der dokumentarische Teil ist fundiert ohne sich in langweiligen Ausschweifungen zu verlieren. Gut gelingt dem Autor aber auch der zwangsläufig fiktionale Teil - wenn es nämlich an die Beschreibung der mutmaßlichen Gedanken und Gefühle der Schiffsbesatzungen nebst Angehörigen und der Rettungskräfte geht. Das alles ergibt einen eindrucksvolle und spannende, teilweise ergreifende Darstellung des Kampfes der betroffenen Menschen gegen übermächtige Naturgewalten.

Ich ziehe dieses hervorragende Buch dem für ein kommerzielles Hollywooddrama recht guten Film eindeutig vor.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DER AUSSICHTSLOSE KAMPF GEGEN DEN JAHRHUNDERTSTURM, 21. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Der Sturm (Gebundene Ausgabe)
Die extrem spannend geschilderte Geschichte des historisch belegten Untergangs des Schwertfisch-Trawlers "ANDREA GAIL".
Zur Story:
Sebastian Jünger läßt uns an der letzten Fahrt der "ANDREA GAIL" teilhaben. Es handelt sich um einen Schwertfisch-Trawler. Die Geschichte - besser: der recherchierte und rekapitulierte "Bericht" - beginnt in Gloucester, einem armseligen Hafenstädtchen an der Nordwestküste der USA und dort in der Stammkneipe der Mannschaft und deren Lebensmittelpunkt während des Landfalls, dem "Crow`s Nest Inn". Dort lernen wir die (späteren) Mitglieder der Crew der "ANDREA GAIL" nebst ihren geheimen Wünschen, Sehnsüchten und persönlichen Problemen kennen. Schließlich - es ist schon recht spät dafür - geht es noch einmal `raus auf`s Meer zum letzten großen Fang vor dem Ende der Saison. Die Crew und ihr Käpt`n stehen mächtig unter wirtschaftlichen Druck; teilweise aus persönlichen Gründen, teilweise durch den Schiffseigner. Ihr Käpt`n, Frank "Billy" Tyne, ist sehr erfahren. Als sich dann nicht der erhofft große Fang einstellt, wird entschieden, einen anderen - gefährlicheren, westlich der "GRAND BANKS" und abseits der übrigen Schwertfischfänger gelegenen - Fanggrund anzusteuern. Die Gefahr für Schiff und Mannschaft wird hierdurch größer, weil es sich um noch unruhigeres Gewässer handelt und man mehr Zeit benötigt, um in den geschützten Hafen zurückzugelangen, wobei die Sturmgefahr kontinuierlich zunimmt. Die Rechnung geht (zunächst) auf: man erwischt einen prächtigen Fang und macht sich anschließend auf die Heimfahrt. Schließlich gerät die "ANDREA GAIL" aber in einen echten Jahrhundertsturm - abseits der üblichen Schiffahrtsrouten - und der packende, aber aussichtslose, Kampf von Mensch und Maschine gegen die ungeheuren Naturgewalten beginnt...
Zweifellos ein brilliant geschriebenes packendes Buch, das einerseits extrem spannend ist und andererseits auch bei der Beschreibung der einzelnen Charaktere, trotz des recht dokumentarischen Charakters, sehr einfühlsam ist. Letztendlich zieht das Buch seine Faszination auch aus den sehr plastisch beschriebenen Schrecken der Naturgewalten und dem Versuch des Autors, die letzten Minuten der Ertrinkenden realistisch darzustellen.
Kaum zu glauben, daß es sich um ein Debüt handelt.
Fazit: anspruchsvolle und gut recherchierte dokumentarische Spannungsliteratur, einmal nicht aus dem Thriller- oder Krimi-Genre!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schiffbruch in der Detailflut, 30. Mai 2009
Von 
M. Pfeiffer (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Sebastian Junger beschreibt die letzte Fahrt des Schwertfischtrawlers "Andrea Gail", die 1991 in einem schweren Sturm im Nordatlantik untergangen ist. Dabei leistet er beachtliche journalistische Arbeit und stellt das Leben der Fischer, ihre Arbeit, das Schiff und seine Ausrüstung, die den Sturm verursachenden meteorologischen Zusammenhänge, die Ausmaße des Jahrhundertsturms", die Rettungssysteme der USA und die Ausbildung ihrer Mitarbeiter, die Notlage anderer in diesen Sturm geratener Schiffe, ihre Rettung und die Leiden der Angehörigen der verschollenen Fischer und die Ängste der Überlebenden aus anderen Booten sehr detailiert dar. Leider fehlte ihm ein strukturgebender Leitfaden, um die Detailflut zu sortieren und einen Spannungsbogen aufzubauen. Viele Informationen berufen sich aufs Hörensagen und einige Darstellungen übersteigen offensichtlich den Verständnishorizont des Autors, soweit ich als langjähriger Segler mit grundlegendem Wetterverständnis das beurteilen kann. Sebastian Junger verzettelt sich oft in der zeitlichen Abfolge der Ereignisse, verstrickt sich regelmäßig in Abschweifungen und überschüttet den Leser mit einer Flut von Einzelinformationen. Insgesamt war dieses Buch für mich eine ausgesprochen Zähe und wenig anregende Lektüre.
Dass es durchaus möglich ist einen spannenden Tatsachenbericht über ein Schiffsunglück zu schreiben hat Nathaniel Philbrick mit seinem hervorragenden Buch "Im Herzen der See. Die letzte Fahrt des Walfängers Essex" bewiesen. Ein Unglück, das übrigens auch Hermann Melville anregte "Moby Dick" zu schreiben und Edgar Allen Poe dazu motivierte "Die denkwürdigen Erlebnisse des Arthur Gordon Pym" zu Papier zu bringen.
Von der Faszination und Spannung dieser drei hervorragenden Bücher ist "Der Sturm. Die letzte Fahrt der Andrea Gail" Seemeilen entfernt.
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4.0 von 5 Sternen Sturm mit Statisten, 17. Februar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Diana-Taschenbücher, Nr.52, Der Sturm (Taschenbuch)
Sicherlich ist es dem Autor hoch anzurechnen, den Menschen, die in den Nachrichten immer nur als "Opfer" hinter einer Zahl bezeichnet werden, einen Namen und eine Geschichte gegeben zu haben. Erst dadurch wird die Tragödie hinter der Nachricht deutlich. Geschildert werden die Geschehnisse vor und während des verheerenden 1991er-Sturms vor der amerikanischen Ostküste, und in Exkursen erfährt man etwas über die Geschichte der Fischereiregion, die Entstehung von Sturmtiefs sowie die automatischen Abläufe im menschlichen Körper während des Vorgangs des Ertrinkens. Das ist zwar alles sehr interessant, geht aber zu Lasten der Leseflusses und der involvierten Personen, die in den Hintergrund gedrängt werden. Junger verliert nie seine Objektivität, Spekulationen werden als solche kenntlich gemacht. Aber gerade in dieser Objektivität, vor allem den agierenden Personen gegenüber, liegt auch die Schwäche des Buches. Niemandem soll auf den Schlips getreten werden, es wird (fairerweise) nicht versucht so zu tun, als würde der Autor die Menschen besser kennen, als dies anhand der geführten Gespräche tatsächlich der Fall sein kann. Und so bleiben die Charaktere oberflächlich, ihr tragisches Schicksal lässt einen seltsam unberührt. Die Menschen sind nur Statisten neben dem protzigen Star des Buches, dem Sturm.
Das Buch ist einfach eine leidlich spannende, informative und gut recherchierte Reportage.
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5.0 von 5 Sternen Ein absolut ungewöhnliches Werk !!, 29. August 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Sturm (Gebundene Ausgabe)
Es gibt wohl keine Beschreibung über einen Schiffbruch, der mit diesem Buch auch nur annähernd zu vergleichen wäre. Wer da sagt, er liebt das Meer, der kennt es nicht. Das Meer ist eine gewaltige Herausforderung, der man sich stellen kann, aber je mehr man über das Meer weiß, desto weniger wird das Verhältnis etwas mit 'Liebe' zu tun haben. Sebastian Junger hat in einer sehr starken und doch einfühlsamen 'Fleißarbeit' alles zusammengetragen, was den Untergang der 'Andrea Gail' zu erklären hilft und darüber hinaus den grenzenlosen Einsatz seiner Besatzung und der diversen Hilfsorganisationen beschreibt. Die Kompromißlosigkeit, der ein Seefahrer gleich welcher Kategorie gegenübersteht, könnte jeder aus diesem Buch erfahren, der vorhat, sich auf ein Abenteuer auf See einzulassen. Ein einmaliges, ein phantastisches Buch !!
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5.0 von 5 Sternen Atemberaubend wie ein Thriller, 30. September 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Sturm (Gebundene Ausgabe)
Schlicht eines der besten Sachbücher, die ich je gelesen habe. Junger schafft es, den Leser über die Geschichte des Fischfangs in Neuengland zu informieren, glänzende Charakterporträts zu zeichnen, detailliert ein meteorologisches Jahrhundertphänomen zu schildern, allerlei vergnügliche bis schockierende Anekdoten zu liefern, kompetent die Gefahren der Seefahrt zu verdeutlichen - und das in mitreißend rasantem Erzähltempo, ohne eine einzige langweilige Zeile. Obwohl man von Beginn an weiß, "wie es ausgeht", ist das Buch atemberaubend spannend wie ein Spitzen-Thriller. Denn das tragische Schicksal der Crew der Andrea Gail ist letztlich nur der Aufhänger für eine literarische Meisterleistung. Ein glänzender Autor, von dem man hoffentlich noch oft lesen wird!
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3.0 von 5 Sternen Wer jetzt noch übers Meer will, ist selbst schuld!, 22. Juni 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Sturm (Gebundene Ausgabe)
Sehr interessantes Buch über einen einmaligen (?) Sturm. Der Untertitel ist allerdings verwirrend, da nach 200 Seiten eine völlig neue Geschichte beginnt, die in jenen Sturm stattfand. Dies bestätigt leider meinen Eindruck, daß amerik. Verleger offensichtlich nur Bücher ab 300 Seiten annehmen. Apropos Verleger: Es wäre gut, wenn die Übersetzer auch Längen, Höhen und andere Maße mit übersetzen würden. Auf der Buchrückseite isses geschehen, aber im Buch liest man sich einen Wolf mit den 95 Fuß Wellen, die mit 80 m/h hinwegfegen und ein 20 Fuß Boot umschmeissen.
Eigentlich wollte ich eine Atlantiküberquerung starten, jetzt nicht mehr,... oder doch ??
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5.0 von 5 Sternen Brillantes Porträt eines Schiffsunterganges, 13. November 1998
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Sturm (Gebundene Ausgabe)
OK, es ist nicht die Titanic, die da untergeht, und nur sechs Seeleute finden in der grauen See des Nordatlantik ihr nasses Grab. Aber wie Junger das schildert, ist einfach brillant, spannnend, verstörend, erschütternd. Die Schilderungen des Meeres, das einer Furie gleich die Menschen verschlingt, unterstreichen, wie wenig wir, die wir außerhalb der Hurrikanzonen leben, noch ahnen von den Mächten von Wind und Wasser. Kurz und gut - der Vergleich mit Hemingway steht Junger zu Gesicht, und man merkt, er hat auch seinen Joseph Conrad gelesen. Ein Seestück allerbester Tradition also, das man nicht ungelesen aus der Hand legt
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5.0 von 5 Sternen Brilliant schauderhaft, 3. Januar 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Sturm (Gebundene Ausgabe)
Daß das Meer es in sich hat, wird einem schon bewußt, wenn man bei Sturm an der Küste entlang geht. Aber hier erlebt man die Gewalt der See so hautnah, als sei man im Boot dabei und in der Schicksalsgemeinschaft der Fischer gefangen. Die Beschreibung der letzten Augenblicke eines Menschen, dem das Ertrinken bevorsteht ist so fesselnd, daß man das Buch nicht aus der Hand legen kann, bevor man nicht die letzten Zeilen gelesen hat. Einziges Manko: einige Beschreibungen des Fischens sind eine bißchen lang geraten, auch wenn Junger schon in der Einleitung erklärt, warum er diese detaillierte Schilderung vollzieht.
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Diana-Taschenbücher, Nr.52, Der Sturm
Diana-Taschenbücher, Nr.52, Der Sturm von Sebastian Junger (Taschenbuch - 1. März 1999)
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