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Kundenrezensionen

30
4,1 von 5 Sternen
Der Poet
Format: TaschenbuchÄndern
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27 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Januar 2003
„The Poet" ist ein typischer Connelly-Thriller: Nichts ist so wie es auf den ersten (und zweiten Blick) wirkt. Genau darin liegt allerdings auch die Schwäche seiner Bücher: Wenn man schon den einen oder anderen Connelly-Roman gelesen hat, kommen die eigentlich raffiniert aufgebauten Wendungen nicht mehr wirklich überraschend.
Zur Story:
Jake McEvoy ist Reporter in Denver/Colorado und spezialisiert auf Mordfälle. Als sein Zwillingsbruder vermeintlich Selbstmord begeht und Jack sich entscheidet darüber zu schreiben, kommt er einem pädophilen Serienmörder auf die Spur und dem FBI in die Quere. Die Story gewinnt schnell an Spannung, die Charaktere werden ebenso schnell aufgebaut.
Das Buch ist stilistisch interessant aufgebaut: Der Hauptteil des Romans ist aus der Ich-Perspektive des Jake McEvoy erzählt. Konsequenterweise erlebt der Leser die Entwicklungen auch aus seiner subjektiven Sichtweise. Eingewoben ist die übergeordnete Erzählperspektive mit Blick auf den Mörder, die beobachtend angeordnet ist. Zwar ist der Leser hierdurch dem Ich-Erzähler immer einen Schritt voraus, dennoch begleitet er diesen auf seinen Irrungen, kommt zu den selben (Fehl)einschätzungen. Die letzte Wendungen des Buches kommt dann für den Leser und den Ich-Erzähler völlig unvorbereitet und wird leider im Abspann auch nicht mehr im Detail aufgelöst. Diese fehlende Auflösung resultiert konsequenterweise aus der Erzählstrategie.
Während ich die ersten 400 Seiten des Buches verschlungen habe, war ich vom Ende zunächst enttäuscht. Mit etwas Abstand bleibt festzustellen, dass das Buch sich zumindest in Teilen von Durchschnitts-Thrillern abhebt. Daher von mir drei Sterne. Interessant ist „The Poet" sicherlich für Leser, die mit Connelly noch nicht vertraut sind und unvorbelastet an das Buch herangehen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Juni 2013
Michael Connelly ist ein amerikanischer Journalist und Schriftsteller, der bereits vor 20 Jahren seinen ersten Roman veröffentlichte. Seine Reihe um den Ermittler Harry Bosch umfasst allein 18 Bände, daneben hat Connelly weitere acht Romane geschrieben. Zu diesen gehört auch der bereits 1996 erschienene Thriller „Der Poet“ (zu dem es im Übrigen einen weiteren Roman, „Die Rückkehr des Poeten“ von 2004, gibt). Connelly hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten und war für eine Interviewserie zu einem Flugzeugabsturz in Fort Lauderdale sogar für den Pulitzerpreis nominiert. Sein Roman „Das zweite Herz“ wurde 2002 von Clint Eastwood verfilmt, 2010 folgte die Verfilmung von „Der Mandant“.

Ich kenne die 2010er Verfilmung des Romans „Der Mandant“, die ich entsetzlich langweilig und schlecht fand. Einen Roman von Connelly habe ich bis dato allerdings noch nicht gelesen, „Der Poet“ ist mein erstes Buch von Michael Connelly. Und zum Glück ist dieses weitaus besser als die unsägliche „Der Mandant“-Verfilmung, auch wenn ich nicht alles stimmig fand, was Connelly hier zu Papier gebracht hat.

Als der Zwillingsbruder von Reporter John McEvoy tot aufgefunden wird, deutet alles auf Selbstmord hin. Der engagierte Polizist Sean McEvoy war mit den Ermittlungen zu einem grausamen Mord an einem jungen Mädchen beschäftigt und konnte die seelische Belastung scheinbar nicht mehr ertragen. Sein Bruder jedoch bleibt skeptisch, entdeckt schon bald einige Ungereimtheiten und beginnt, Nachforschungen anzustellen, die in der Summe zu dem Ergebnis führen, dass Sean nicht der einzige Polizist ist, der in den vergangenen drei Jahren einen zweifelhaften Selbstmord begangen hat. McEvoy findet weitere Fälle, die bei näherer Betrachtung auf Mord schließen lassen, da bei allen toten Polizisten Zeilen aus Gedichten von Edgar Allan Poe gefunden werden. Auf der Grundlage von Johns Nachforschungen beginnt das FBI um Agentin Rachel Walling, eine Sonderkommission einzurichten und den Täter, der „Poet“ getauft wird, zu jagen. Doch dieser scheint der Polizei immer einen Schritt voraus zu sein…

Zuallererst fällt auf, dass die Ausgangssituation, auf der der ganze Roman fußt, nicht unbedingt glaubwürdig erscheint. Dass ein Reporter bei hochbrisanten Serienmord-Ermittlungen des FBI sozusagen als Zaungast zugelassen wird, man ihm Ermittlungsansätze und -fortschritte mitteilt und ihn an Meetings und Überwachungsaktionen teilnehmen lässt, halte ich nicht für sonderlich realistisch. Erstens, weil John nun mal Journalist ist, der, trotz schriftlicher Abmachungen mit dem FBI, die Ermittlungen nachhaltig gefährden könnte und zweitens, weil er als Bruder eines der Opfer emotional viel zu sehr involviert ist, um objektiv bleiben zu können. Nur, weil er die Ungereimtheiten entdeckt hat und das FBI sozusagen mit der Nase auf einen höchst aktiven Serienmörder gestoßen hat, rechtfertigt dies in meinen Augen noch lange nicht die hier angewandte Prämisse, ihn voll in die Ermittlungen zu integrieren.

Darüber hinaus ist auch Connelly nicht davor gefeit, etliche Klischees solcher Romane anzuwenden. Natürlich gibt es die toughe Agentin, die sich in der Männerwelt des FBI immer doppelt so sehr behaupten muss wie ihre männlichen Kollegen und die deshalb problemlos mit „Harte Schale, weicher Kern“ charakterisiert werden kann. Darüber hinaus hat sie natürlich unter einem früheren Trauma zu leiden und versucht, immer perfekt zu sein. Weiterhin hakt Connelly hier sämtliche Polizei-Charaktere ab, die man gemeinhin so kennt, vom übergewichtigen Grantler über den gescheiterten und nun als Detektiv Arbeitenden bis hin zum testosteronstrotzenden Arschloch, das allen das Leben schwer macht. Connellys Killer hingegen bleibt relativ blass, man erfährt nicht allzu viel über seinen Hintergrund, auf sein Motiv geht Connelly auch eher oberflächlich ein. Schade, hier wäre definitiv noch Luft nach oben gewesen, ein wirklich abscheuliches, gestörtes Monster zu erzeugen. Nach gut 450 Seiten meint man übrigens, der Fall sei gelöst, nur, um dann festzustellen, dass Connelly noch eine entscheidende Wendung eingebaut hat. Diese sorgt zwar erneut für Spannung auf den letzten 100 Seiten, vermag aber nicht durchgehend zu überzeugen. Theoretisch sicherlich möglich, aber praktisch dann doch sehr unwahrscheinlich.

Man muss Connelly allerdings zugute halten, das er ziemlich viel und gut recherchiert hat, wobei ihm seine Erfahrung als ehemaliger Polizeireporter sicherlich geholfen hat. Geschickt streut Connelly vereinzelt kryptische Hinweise ein, über die der versierte Krimifan zwar stolpert, sich aber noch keinen Reim darauf machen kann. Wenn Connelly dann viel später diese vereinzelten Fäden wieder aufgreift, reicht es für das ein oder andere Aha-Erlebnis beim Leser. Darüber hinaus weist „Der Poet“ fundierte und detaillierte Kenntnisse der Polizeiarbeit auf und auch die Welt eines Zeitungsreporters vermag Connelly glaubhaft darzustellen. Witzig ist aus heutiger Sicht der Blick auf die mittlerweile veraltete Technik. Es gab kaum Handys, Johns Laptop-Tasche wird an einigen Stellen im Buch von anderen Personen immer wieder skeptisch beäugt, so dass er erklären muss, dass sich nur ein Computer darin befindet. Auch die Nutzung des Internets ist für die Protagonisten noch relativ neu, darüber hinaus wird hier fast ehrfurchtsvoll von einer neuen Erfindung, der Digitalkamera, gesprochen. Wenn hier auf Faxnachrichten gewartet wird oder man noch zu Münztelefonen rennt, um Gespräche zu führen, mutet das herrlich nostalgisch an. Einen kleinen Abzug in der B-Note gibt es für den Übersetzer, der „Messages“ nicht, wie es hier an vielen Stellen im Buch passend wäre, mit „Nachrichten“ übersetzt, sondern mit „Botschaften“. Wenn John die eingegangenen „Botschaften“ auf seinem Laptop checkt, merkt man einfach, dass hier das falsche Wort gewählt wurde.

Ansonsten ist Connellys Stil geradlinig und schnörkellos, weiß aber praktisch von der ersten Seite an zu fesseln. „Der Poet“ ist definitiv ein spannendes Buch und ein guter, fesselnder Thriller, der seine Ungereimtheiten durch gekonnte Dramaturgie, diverse Wendungen und nur nach und nach preisgegebene Wahrheiten wettmacht und den Leser konstant bei der Stange hält. Und auch, wenn Connelly den Kriminalroman hier sicherlich nicht neu erfindet und gängige Muster übernimmt, liefert er solide ab und macht „Der Poet“ so zu einem lesenswerten Thriller. Somit gerne sehr gute drei von fünf Poeten, deren Werkzeug nicht nur Stift und Papier sind.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Oktober 2012
Ein Gerichtsreporter (Jack McEvoy) erfährt vom Tod seines Zwillingbruders und stößt hierbei auf einen Serienkiller, der es auf Polizisten abgesehen hat und Zitate von E.A.Poe hinterläßt. Conelly beschreibt die Sisyphosarbeit eines Polizeireporters in LA und läßt auch den Täter zu Wort kommen und seine Sichtweise erklären. In seiner unverwechselbaren Art fesselt C. den Leser und spielt gleichzeitig mit den unterbewußten Ängsten eines Jeden. Er führt den Leser immer wieder über falsche Fährten letztendlich zu einem packenden Finale.
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am 8. Dezember 2008
Nachdem ich die ersten 40 Seiten ziemlich ermüdend fand, da mir die Sprache des Autors - oder der Stil - nicht gefiel, musste ich dann doch noch vor Seite 100 feststellen, dass Connelly mich fest im Griff hatte. Glückwunsch an den Autor: dies ist seit 7 Jahren der erste "Krimi", bei welchem ich völlig vom Täter überrascht wurde! Ich freue mich auf meinen zweiten Connelly, dem ich mit Sicherheit ebenfalls ein Wochenende widmen werde.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
John McEvoy, seines Zeichens Gerichtsreporter für die "Rocky Mountain News" in Denver, Colorado, ist hart im Nehmen. Als er die Nachricht erhält, sein Bruder Sean habe Selbstmord begangen, zieht es dem taffen Zeitungsmann trotzdem erstmal den Boden unter den Füßen weg.

Ist es wirklich so, wie McEvoys Polizei-Kollegen aus der Abteilung "Crimes against Persons" vermuten - dass Sean die Belastungen nicht mehr ertragen hat, die sein Job mit sich brachte? Ist Sean wirklich darüber verzweifelt, dass er einem Kindermörder, dem er auf der Spur war, nicht das Handwerk legen konnte? Zwillingsbruder John hat da so seine Zweifel. Vor allem eines macht ihn stutzig: Der Zettel mit der kryptischen Abschiedsbotschaft, den Sean an der Windschutzscheibe hinterlassen hat: "Out of space, out of time".

John beginnt zu recherchieren, und dabei findet er zweierlei heraus: Die Zeile auf dem Zettel an Seans Wagen stammt aus einem Gedicht von Edgar Allan Poe - und offensichtlich ist Sean nicht der einzige Ermittler, den man erschossen aufgefunden hat und dessen letzte Notiz eine Zeile aus einem Poe-Gedicht war. Landauf, landab finden sich ähnliche Fälle, und bald hat John allen Grund zu vermuten, dass die scheinbaren Selbstmorde in Wirklichkeit perfide Mordfälle sind. Dann schaltet sich das FBI ein, und plötzlich heißt es für John nicht nur, den Mörder seines Bruders zu finden, sondern außerdem darauf zu achten, dass seine Story, die er für die "Rocky Mountain News" daraus machen will, auch wirklich seine Story bleibt. Und dass aus der Zusammenarbeit mit FBI-Agentin Rachel bald mehr als nur eine rein berufliche Kooperation wird, macht die Dinge auch nicht unbedingt einfacher ...

"The Poet" ist der womöglich spannendste Serienkiller-Thriller, den ich gelesen habe, seitdem mir Thomas Harris' "Das Schweigen der Lämmer" in die Finger gefallen ist. Michael Connelly versteht es, seine Leserschaft von der ersten Seite an zu fesseln, und sein Roman bleibt bis zur letzten Seite spannend. Das Figurenpersonal ist glaubwürdig und sehr lebendig beschrieben, für Abwechslung sorgt außerdem der Wechsel der Erzählperspektive zwischen Reporter John McEvoy und einem allwissenden Erzähler, in dessen Fokus Johns Widersacher, der Pädophile William Gladden steht.

Die äußere Handlung des Romans ist spannend und gut beschrieben, die innere ist es, und das ist erfreulich, aber nicht minder. Die Personen im Roman und ihre Beziehungen zueinander sind glaubwürdig und realistisch. Auf den letzten 100 Seiten dreht Connelly dann nochmal richtig an der Spannungsschraube und überrascht seine Leserschaft mit ein paar unvorhersehbaren, aber nicht unglaubwürdigen Wendungen. Fazit: Eine spannende Lektüre. Offensichtlich gibt es auch eine Fortsetzung von "The Poet". Die trägt den Titel "The Narrows", und in ihr stößt FBI-Agentin Rachel Walling offenbar auf eine Figur, die im Gros der Romane Connellys eine tragende Rolle spielt - weshalb ich mir vielleicht vorher noch mindestens einen der "Harry Bosch"-Romane zulegen sollte.

R e s ü m e e

Ein Thriller für Leserinnen und Leser, denen die makaberen Serienkiller-Geschichten von Thomas Harris und Patricia Cornwell gefallen haben. Die Figuren sind glaubwürdig beschrieben, die Handlung fesselt, die Sprache ist einfach.
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am 26. April 2001
wer geschichten mit serienkillern mag, der wird dieses buch bis zur letzten seite geniessen - dieses buch hat mir echt geholfen einen langweiligen urlaub hinter mich zu bringen, da es von der ersten bis zur letzten seite nicht an spannung verliert und man regelrecht in die geschichte eingesogt wird. ps: wer dieses buch mag der sollte auf jeden fall @ e.r.o.s. lesen, ist im gleichen stil und doch eine andere geschichte! dieses buch ist auf jeden fall zu empfehlen!
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am 19. April 2008
Wenn jemand aus der Familie Selbstmord begeht, will man dies zuerst nicht wahrhaben. Ist dieser dann auch noch ein Cop gewesen, geht man davon aus, dass er durch seinen Beruf abgebrüht genug sein müsste, um diesen Ausweg nicht zu wählen. Der erste Satz des Thrillers lautet: Der Tod ist mein Ressort. Womit über den Journalisten Jack McEvoy, der Zwillingsbruder des Toten, alles gesagt ist. Er geht den Dingen nach und stößt auf eine Spur, die eine Serie mysteriöser Selbstmorde aufdeckt, in denen Cops dem Leben überdrüssig diesem scheinbar ein Ende gesetzt haben. Rasant flechtet Connelly die Kapitel ineinander. Da sind die Selbstmörder, da ist der Ring der Kinderschänder, in deren Umfeld die toten Cops ermittelt haben. Selbst der Poet bekommt eine Stimme in diesem Roman, so dass der Leser auf mehreren Erzählsträngen der Aufklärung entgegenfiebert und einem überraschenden Ende entgegensieht. Dass Michael Connelly den Guten Schatten aus der Vergangenheit anheftet, verleiht der Geschichte Farbe. Selbst die Liebe in Person von Rachel, einer FBI-Agentin, bringt für Jack McEvoy eher Probleme mit sich und seien sie hausgemacht. Connelly führt seine Leser immer wieder geschickt auf falsche Fährten, sei es ein Nebenbuhler bei Rachel, sei es ein Informant, der die Story zu früh lanciert, sei es beim vorzeitigen Finale des Falls. Connelly verschafft seinen Lesern Einsicht in die Arbeit eines Journalisten, wie in die Sisyphosarbeit der Ermittler, indem er selbst von Details spannend zu erzählen weiß.
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am 19. November 2014
Der Roman "Der Poet" von Michael Connelly ist so gut, dass er auch beim zweiten Lesen noch Spass macht. Er ist spannend geschrieben und ich kann mich der Meinung der Zeitschrift "Der Spiegel" nur anschliessen (Zitat: <<Michael Connellys spannender Thriller spielt geschickt mit den Ängsten seiner Leser>>).
Nun noch ein wenig zum Thema des Buches:
Als Gerichtsreporter einer Tageszeitung ist Jack McEvoy mit dem Tod nur allzu vertraut. Dennoch ist der Schock groß, als er vom Tod seines Zwillingsbruders erfährt, der als Polizist arbeitete. Die Polizei geht zunächst von Selbstmord aus. Da Jack dies nicht glauben kann, stellt er auf eigene Faust Nachforschungen an und findet dabei heraus, dass es außer seinem Bruder noch eine ganze Reihe von angeblichen Polizistenselbstmorden gibt. Bei allen wurde jeweils ein rätselhafter Abschiedsbrief hinterlassen: Verse aus Gedichten von Edgar Allan Poe, wie Jack nach mühseliger Recherche herausfindet. Dank seiner Hartnäckigkeit bildet das FBI eine Sonderkomission unter dem Stichwort >>Poet<< , die die alten Fälle neu aufrollt. Er erpresst sich mit seinen Informationen seine Teilnahme an den Ermittlungen. Nach und nach kommen die Zusammenhänge der Morde ans Licht und Jack kommt dem "Poeten" näher als ihm lieb ist.
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am 30. November 2012
Kurz zur Story: Der Kriminalreporter Jack McEvoy ist auf Mordfälle spezialisiert und entschließt sich, über den vermeintlichen Selbstmord seines Zwillingsbruders zu schreiben. Bei seiner Recherche muss er feststellen, dass nichts so ist und war, wie es scheint.

Er kommt einem pädosexuellen Massenmörder auf die Spur, schaltet das FBI ein und ist somit ungeliebtes Anhängsel bei der Ermittlung des Falles. Bzw. der vielen Fälle, wie man feststellen muss.

Die Frage tritt auf: gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Fall und den Polizisten-(Selbst-?)Morden?

Rasant geschrieben! Das Buch nimmt sehr schnell Fahrt auf und behält bis zum (ersten) Schluss dieses Tempo. Als ich meinte, der Fall wäre gelöst, das Buch zu Ende, wunderte ich mich, dass noch so viele Seiten übrig waren... der Fall ging weiter, die folgende Geschichte ist sehr verwoben und doch recht konstruiert, das Ende ist nicht ganz klar und lässt auf die Fortsetzung der Figur McEvoy hoffen.

Die Charaktere sind sehr gut beschrieben, tlw. geheimnisvoll, wenn nötig, wirklich ein Buch zum Mit-Erleben!

Wegen des Schlusses gibt es einen Stern Abzug, trotzdem lohnt es sich allemal das Buch zu lesen!
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Die negativen Kritiken der vorherigen Rezensenten kann ich nicht nachvollziehen. Mit "Der Poet" ist Michael Connelly eine solide und spannende Unterhaltung gelungen, die zurecht ihren Weg in die Stern-Bibliothek gefunden hat. Die Hauptperson ist der nicht ganz unsympathische Reporter Jack, mit dem zusammen der Leser auf Recherche und Entdeckungsreise geht. Was Jack dabei herausfindet, ist verblüffend und erschreckend zugleich. Auch wenn am Ende nicht jede Frage hundertprozentig beantwortet wird, bekommt man doch einen recht guten und psychologisch stimmenden Abschluss... inklusive der Andeutung einer möglichen Fortsetzung (die inzwischen mit "Die Rückkehr des Poeten" auch vorliegt). Gute Leseunterhaltung ist einem auf jeden Fall geboten. Sehr positiv fand ich das Erzählen der Geschichte aus der Ich-Perspektive.
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