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5.0 von 5 Sternen Brillante Sprachführung - interessantes Thema
Sowohl John Le Carré als auch Übersetzer Werner Schmitz haben sich mit diesem Buch selbst übertroffen. Solch ausgeprägte Spiele mit der deutschen Sprache ist man sonst nur aus wirklich deutschen Texten gewohnt.
Aber auch die Story steht dem in nichts nach: Wer sich für die drückende Hitze in Panama, die Korruption der Mächtigen...
Veröffentlicht am 16. August 2002 von martinsekura

versus
2.0 von 5 Sternen Hätte ein guter Schelmenroman werden können
Nachdem ich "The Spy who came in from the Cold" gelesen hatte, hab ich meinen Bücherschrank nach weiteren ungelesenen Werken von John le Carré durchstöbert und unter anderem die deutsche Übersetzung von "Der Schneider von Panama" (Übersetzung von Werner Schmitz) gefunden, das ich mal auf einem Flohmarkt erstanden hatte.

Vielleicht war...
Vor 14 Monaten von Dave Evans' Nachfolger veröffentlicht


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brillante Sprachführung - interessantes Thema, 16. August 2002
Sowohl John Le Carré als auch Übersetzer Werner Schmitz haben sich mit diesem Buch selbst übertroffen. Solch ausgeprägte Spiele mit der deutschen Sprache ist man sonst nur aus wirklich deutschen Texten gewohnt.
Aber auch die Story steht dem in nichts nach: Wer sich für die drückende Hitze in Panama, die Korruption der Mächtigen und die beinahe kindlichen Spielereien der Geheimdienste in diesem eigentlich ja völlig unschuldigen Land interessiert, der ist mit Le Carrés Werk genau richtig bedient.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Darauf habe ich schon lange gewartet, 25. Januar 2012
Darauf habe ich schon lange gewartet. Ein Buch, dass sich nicht leicht dahin liest, sondern ein Buch für die "grauen Zellen" und ein Buch über das man nach dem Lesen nachdenkt. Ein Buch, dass man nicht so schnell vergisst, weil es nicht, wie die meisten Bücher, nur so dahin plätschert. Man vollzieht in diesem Buch Sprünge von der Lüge zur Wahrheit und von der Wahrheit zur Lüge, immer in dem Glauben, das gerade gelesene wieder relativieren zu müssen. Ein Buch, dass die Hauptfigur nicht in den Himmel lobt und gerade deshalb so etwas wie Trauer für Harry Pendel, dem Schneider, hervorruft, denn er ist selbst Schuld an den Ausuferungen seines ach so schön "erfundenen Lebens". Ein Buch das Spaß macht bis zum Schluss ohne richtiges Happy End und einer doch etwas gebrochenen Hauptfigur.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial, 31. Juli 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Schneider von Panama (Taschenbuch)
Das Buch ist klar zu empfehlen ! Exzellente Sprache, perfekt gezeichnete Charaktere, viele satirische Seitenhiebe. Überhaupt ist das Buch satirischer als die meißten anderen Werke von John Le Carré. In den anderen Rezensionen wird öfters beschrieben wie "langweilig" das Buch doch sei. Doch wer Wert auf intelligente Unterhaltung, ausgedrückt mit exzellenter Sprache legt, der wird an dem Buch seine Freude haben. Und für all die, dies langweilig finden empfehle ich seichte Kost wie James Bond etc.
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2.0 von 5 Sternen Hätte ein guter Schelmenroman werden können, 27. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Schneider von Panama. Roman (Taschenbuch)
Nachdem ich "The Spy who came in from the Cold" gelesen hatte, hab ich meinen Bücherschrank nach weiteren ungelesenen Werken von John le Carré durchstöbert und unter anderem die deutsche Übersetzung von "Der Schneider von Panama" (Übersetzung von Werner Schmitz) gefunden, das ich mal auf einem Flohmarkt erstanden hatte.

Vielleicht war meine Erwartungshaltung nach diesem möglicherweise berühmtesten aller Spionagethriller etwas zu hoch, aber allein daran kann's auch nicht liegen, dass mich der "Schneider" so überhaupt nicht vom Hocker riss. Ich mag auch nicht glauben, dass es nur die deutsche Übersetzung ist, die den Lesespaß so bremst; denn selbst wenn dadurch der Stil von le Carré verloren gegangen sein sollte, wäre das immer noch keine Erklärung für die anderen Mängel.

Für mich ist Harry Pendel, der Protagonist, einfach niemand, über den ich lesen mag. Er ist ein Schwindler, aber kein Schelm, sondern teilweise ziemlich verbissen, und er beschwindelt nicht nur andere, sondern auch sich selber. Als Schelmenroman hätte das ganze ein Riesenspaß werden können, aber das wollte der Autor offenbar nicht. Er hat das ganze in seinem Kerngebiet, der Spionage, angesiedelt, aber es geht weniger um Spionage und Politik, sondern um das, was sich ein Schneider darunter vorstellt, was er einem echten Spion dazu vorlügt und wie er damit sein Leben und das einiger Menschen in seiner Umgebung beeinflusst.
Aber es ist halt einfach nicht interessant. Bis auf die letzten ca. 80 Seiten lähmten mein Lesevergnügen der uninteressante Harry Pendel, das Auftauchen neuer Personen, die sich vielversprechend anhörten und bald wieder verblassten sowie etliche Zeitsprünge, deren einziger Zweck es war, mir einen besseren Hintergrund zu Harry Pendel zu geben; aber der hat mich ja eh nicht mehr interessiert.

Am Schluss kommt die Handlung, die über weite Strecken des Buches nur schleppend hin und her getorkelt ist, ein wenig in die Gänge, aber es ist zu wenig und zu spät. Schade um die gute Idee, hätte, wie gesagt, mit einer anderen Intention des Autors ein guter Schelmenroman werden können. Aber so ist's grad mal einen Stern besser als Toilettenpapier mit Witzen drauf.
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2.0 von 5 Sternen LANGATMIG UND LANGWEILIG, 15. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Der Schneider von Panama (Taschenbuch)
Wahrscheinlich liegt es am behäbigen und umständlichen Schreibstil JOHN LE CARREs, dass ich den Büchern dieses Autors nur wenig abgewinnen kann.

DIE STORY:

HARRY PENDEL ist Engländer. Nach einem Knastaufenthalt wegen Brandstiftung ist er nach Panama ausgewandert. Dort hat er sich als Schneider niedergelassen. Zu seiner Kundschaft gehört alles was in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft Rang und Namen hat. Sie geben sich alle bei PENDEL die Klinke in die Hand. HARRY bekommt auf diese Weise einiges an Gerüchten etc. mit. Die Übergabe des Panama-Kanals von den Amerikanern an Panama steht kurz bevor. Das weitere Schicksal dieser wichtigen Handelsstraße ist ungewiß. Vor diesem Hintergrund wird HARRY für den englischen Geheimdienst interessant. Dies auch deshalb, weil seine Ehefrau, LOUISA, die Sekretärin und rechte Hand von DELGADO ist. DELGADO ist für die Verwaltung des Kanals zuständig. Wen verwundert es da, dass eines Tages der englische Geheimdienst in persona von ANDREW "ANDY" OSNARD bei HARRY im Laden auftaucht und HARRY für den "Dienst verpflichtet". So weit so gut, wirklich "Geheimes" und "Berichtenswertes" erfährt HARRY eigentlich nicht, weshalb er beginnt, den Geheimdienst mit erfundenen Nachrichten zu versorgen ...

FAZIT:

Eine echt laue Geschichte, die zudem noch unter dem wenig erfrischenden Erzählstil LE CARREs zu leiden hat. In seiner "Danksagung" am Ende des Buches erläutert LE CARRE, dass er von GRAHAM GREENs "UNSER MANN IN HAVANNA" so fasziniert war, dass er auch selbst unbedingt einmal einen Roman über einen "Nachrichtenerfinder" schreiben wollte. Meine Empfehlung: man sollte lieber zum Original/Vorbild greifen, das kann eigentlich nur unterhaltsamer sein!

Viel Spaß dabei.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zauberhaft, 3. Juli 2007
Die Mär vom unglücklichen zweifachen Brandstifter Harry Pendel zählt für mich zu den Höhepunkten der anspruchsvollen Unterhaltungsliteratur der letzten zwanzig Jahre. Selten wurden die Regeln und Gesetzmäßigkeiten dieser Welt, in der wir leben, derart brillant enttarnt. Stets geht es um Macht und deren Mißbrauch - ob in dem Mikrokosmos einer Familie oder auf der Makroebene dieses Globus. Die Erkenntnis zementiert sich in allen Ebenen: Menschen, die aufgrund ihrer Staatsangehörigkeit (z.B. Panama), Religion (z.B. Jude), sozialer Klasse (z.B. Armenviertel) oder familiärer Herkunft (z.B. Waise) einmal zu den "Menschen von der anderen Seite der Brücke" gehören, haben keine reelle Chance, diesem fremdbestimmten Schicksal zu entrinnen, so sehr sie sich mühen. Auf ihrem Rücken werden die Ränkespiele "übergeorneter" Machtzentren ausgetragen - die geborenen Opfer, die in wohlmeinender Absicht vorbestimmte Katastrophen erst richtig in Gang bringen - und dafür büßen.

Es gehört zu den Tugenden großer Schriftsteller, grausame Wahrheiten literarisch so zu verkleiden, dass sie den Leser nicht abstoßen und in die Passivität treiben, sondern ihn ermutigen, sich mit dem Geschilderten nachhaltig zu befassen. Le Carré ist ein Meister dieses Weges: hinter seiner sarkastischen, teilweise zynischen Schreibweise ist jederzeit der sentimentale Humanist erkennbar. Zudem gelingt es ihm, das Ende des Buches offen zu halten, die Hoffnung zu bewahren...

Selbstverständlich hat das Buch Mängel - manche Passagen sind zu lang oder schlichtweg überflüssig - aber den "Schneider von Panama" liest man zwischen den Zeilen. Dieses Buch lebt, obwohl wenig passsiert! Die handelnden Personen leben, ohne dass der Autor verstärkt auf endlose Charakterprofile oder innere Monologe zurückgreifen muß - sie leben in starkem Maße durch Dialoge. Sie erschließen sich dem denkenden Leser auch auf einem unmittelbaren Weg. Das ist Literatur! (unübertroffen: die Enttarnung Pendels durch Osnard)

Fazit: wer sich auf den Roman einlässt, ist bis zum (bitteren) Ende gefangen in dem überlegenen Alterswerk eines scharfsinnigen Mahners und fabelfaften Erzählers. Ferner unterstelle ich: wer den "Schneider von Panama" gelesen hat, kauft sich Henning Mankell bestenfalls als Taschenbuch ;-)
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gute Idee - Schlechte Umsetzung, 11. Dezember 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Schneider von Panama (Taschenbuch)
Ich wollte es ja nicht glauben, aber dieser Roman ist wirklich bis zum Schluß langweilig. Zu keiner Zeit kann der Autor den Leser fesseln. Von Spannung keine Spur. Langatmige Dialoge schläfern den Leser ein. Die Idee eines Spiones der einen Informanten anheuert, der eigentlich nichts von Belang zu berichten hat, ist wirklich gut. Der Informant erfindet Untergrundorganisationen und politische Intrigen vor dem historischen Hintergrund der bevorstehenden Übergabe des Panamakanals zum Jahrtausendwechsel. Von Geldsorgen geplagt verstrickt sich der Schneider immer mehr in seinen Geschichten, die eine Welle von Ereignissen auslösen. Ein guter Stoff für eine Kurzgeschichte. Für die Idee gibt es von mir den zweiten Stern.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der beste Le Carré !!!, 25. Juni 2002
Rezension bezieht sich auf: Der Schneider von Panama. (Taschenbuch)
Ich habe mittlerweile viele der Bücher von Le Carré gelesen, doch ich muss ehrlich sagen, das mich mein erster Le Carré, Der Schneider von Panama, am meisten beeindruckt hat. Die Story ist spannend, verblüffend und enthält viele Wendungen. Der Charakter des Harry Pendel ist so genau gezeichnet, das er Mitleid erregt, weil er diese Lügen über die Zukunft des Kanals verbreitet. Ein besonderer Reiz des Buches liegt auch im Ort der Handlung begründet. Dem korrupten Panama, dass sich der Zeit im Umbruch befindet. Eine Welt, in der keiner weiß, in wessen Händen die Macht Panamas am nächsten Tag liegen wird und in der jeder nur für sich allein lebt. Diejenigen, die sich abheben und etwas verändern wollen, werden in dieser Welt verstoßen oder sogar getötet bzw. in den Tod getrieben. Dies beobachtet der Leser vor allem an Mickey Abraxas, dem harmlosen Säufer, der durch die Lügen seines Freundes Harry in die Hände von korrupten Politikern gerät und sich selbst erschießt. Doch auch der Schluss des Buches ist genial: Es ist ein rührendes Ende, das Fragen offenlässt und das den Leser noch lange nach dem Lesen bewegt und ihn dazu zwingt, sich über eine Frage Gedanken zu machen. Nämlich die Frage, wie ein einziger Mensch durch sein Gerede ein ganzes Land verändern kann, wenn er mit Geheimdiensten in Berührung kommt. Für Mich der beste Le Carré überhaupt.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein sehr anstrengendes, zähes Buch, 7. September 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Schneider von Panama (Taschenbuch)
In diesem Buch geht es irgendwie nicht vorwärts und man muß sich immer wieder überwinden weiter zu lesen. Über 200 Seiten lang passiert eigentlich überhaupt nichts. Außerdem finde ich die Ereignisse sehr vorhersehbar. Es kommt meiner Meinung nach auch nie die für Spionage- und Agentenromane typische Spannung auf.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nur für John le Carré Fans zu empfehlen, 7. Mai 2001
Von Ein Kunde
Der Klappentext benutzt folgende Adjektive: "Spannend, aufrührerisch, bewegend, sarkastisch, amüsant". Keines dieser Adjektive trifft zu, im Gegenteil. Spannung will nie so recht aufkommen, die Geschichte plätschert einfach so dahin. Von Sarkasmus oder Amusement ist nichts zu spüren; gut, da narrt ein Schneider als Pseudo-Spion seine Informationsempfänger. Na und? Bewegend und aufrührerisch soll der Roman sein; einen Leser, der sich bisher wenig mit der Geschichte von Panama auseinandergesetzt hat, können die kurz angerissenen Aussagen zur Panama-Politik der USA nicht aufrütteln. Hartgesottene John-le-Carré-Fans werden dieses Buch vielleicht mögen.
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Der Schneider von Panama
Der Schneider von Panama von John le Carré (Taschenbuch - 1999)
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