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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Amüsantes und Widersprüchliches im iranischen Alltag
Der Klappentext versprach einen spannenden Eindruck in den Lebensalltag im Iran und ich wurde nicht enttäuscht. Antonia Rados erzählt intellektuell unprätentiös ihre zahlreichen Eindrücke und Begegnungen im iranischen Alltagsleben. Sie berichtet über die religiöse Kaste der Mullahs und deren Einfluß im politischen Leben des Landes...
Veröffentlicht am 3. Juni 2008 von Dirk Wolff-Simon

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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen 15 mal im Iran, und sie kann's noch immer nicht ...
... das Kopftuchtragen.
Ein Detail, das meiner Meinung nach charakteristisch ist für die ganze Art des Buches. Das, was uns hier als Insider-Wissen verkauft wird, ist eine Außensicht - weit weg von wirklicher Volksnähe.
Wie viele einheimische Freundinnen hat die Autorin? Scheinbar nur die eine einzige, die über nichts anderes spricht, als...
Veröffentlicht am 11. September 2010 von gerda_badischl


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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen 15 mal im Iran, und sie kann's noch immer nicht ..., 11. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Zwei Atombomben dankend erhalten: Alltag im Iran des Ahmadinedschad (Gebundene Ausgabe)
... das Kopftuchtragen.
Ein Detail, das meiner Meinung nach charakteristisch ist für die ganze Art des Buches. Das, was uns hier als Insider-Wissen verkauft wird, ist eine Außensicht - weit weg von wirklicher Volksnähe.
Wie viele einheimische Freundinnen hat die Autorin? Scheinbar nur die eine einzige, die über nichts anderes spricht, als über das Kopftuchtragen. Haben die Iranerinnen wirklich kein anderes Gesprächsthema? Entschuldigung, aber das kann ich nicht glauben.
Man bekommt den Eindruck, dass sich Frau Rados nicht die Mühe gemacht hat, wirklich mit den Einheimischen zu sprechen, sondern sich nur ihren Frust von der Seele schreibt, dass sie - scheinbar wegen eines immer wieder verrutschten Kopftuchs - keine Interviews bekommt.
Mein Alternativvorschlag ist "Alltag auf Arabisch" von El-Gawhari. Auch er ist ein Auslandskorrespondent, aber einer der wirklich dort gelebt hat. Man merkt den Unterschied.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Amüsantes und Widersprüchliches im iranischen Alltag, 3. Juni 2008
Von 
Dirk Wolff-Simon (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Zwei Atombomben dankend erhalten: Alltag im Iran des Ahmadinedschad (Gebundene Ausgabe)
Der Klappentext versprach einen spannenden Eindruck in den Lebensalltag im Iran und ich wurde nicht enttäuscht. Antonia Rados erzählt intellektuell unprätentiös ihre zahlreichen Eindrücke und Begegnungen im iranischen Alltagsleben. Sie berichtet über die religiöse Kaste der Mullahs und deren Einfluß im politischen Leben des Landes. Die Autorin beschreibt dabei sehr anschaulich das tägliche Leben in dieser Parallelgesellschaft, das den Einzelnen quasi ein schizophrenes Verhalten auferlegt. Es ist ein bigottes Leben, das sich im heutigen Iran abspielt; verordnete Keuschheit in der Öffentlichkeit und westliche Freizügigkeit in den eigenen vier Wänden oder in den Nischen der Gesellschaft, in denen sich über Drogenkonsum und Prostitution jene Subkulturen entwickeln, die auch in der westlichen Gesellschaft zum Prekariat zählen und stillschweigend toleriert werden. Sie schreibt über die tägliche Korruption und läßt das Spannungsfeld erahnen, in dem sich die iranische Gesellschaft befindet, in der die Menschen unter 30 Jahren inzwischen 70 Prozent ausmachen. Sie führt uns die Macht der Bazaries vor Augen, die es als Konservative in dieser archaischen Gesellschaft vermochten, daß bis dato kein Supermarkt im Iran existiert. Bei der Lektüre wird deutlich, wie einfach strukturiert dieses System Iran", diese Mullahkratie, dieser theokratisch strukturierte Staat funktioniert, der für uns nach wie vor nichts von seiner Komplexität eingebüßt hat. Wenngleich Antonia Rados ihre Ausführungen zum iranischen Streben nach der Atomenergie am Ende etwas kurz ausfällt, so wird doch deutlich, daß dieses politische Ziel nicht nur von den Mullahs und der mit ihr verbundenen religiös geprägten Technokraten verfolgt wird, sondern von der überwiegenden Mehrheit der Menschen in diesem Land, die sich von einer Atommacht Iran" internationale Anerkennung und nationales Selbstbewusstsein erhoffen. Vieles mag für uns verständlicher werden, wenn wir ihr Buch lesen.
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5.0 von 5 Sternen Einblick in das Leben einer Kriegsreporterin, 23. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zwei Atombomben dankend erhalten: Alltag im Iran des Ahmadinedschad (Gebundene Ausgabe)
Ich bin selbst Journalistin (allerdings nicht fuer Kriege!) und liebe die Buecher von Antonia Rados. Ihre unkomplizierte Art zu schreiben fuehlt sich an, als wuerde man mit ihr irgendwo in einem Bistro sitzen und ihr bei einm Glas Wein gespannt zu hoeren.
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5.0 von 5 Sternen Grandios, 7. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zwei Atombomben dankend erhalten: Alltag im Iran des Ahmadinedschad (Gebundene Ausgabe)
Antonia Rados beweist mit diesem Büchlein, dass sie nicht nur eine gute Reporterin ist, sondern auch eine talentierte Autorin. Informativ, unterhaltsam: absolut lesenswert.
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20 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Oder: "Iran, mag ich nicht", 25. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Zwei Atombomben dankend erhalten: Alltag im Iran des Ahmadinedschad (Gebundene Ausgabe)
In Zeiten der Globalisierung und einer Tendenz zur Zentralisierung der Medienlandschaft kommt dem Autor, insbesondere wenn er über eine dem gemeinen Bürger eher nicht persönlich bekannte Welt berichtet, eine besondere Verantwortung zur Objektivität zu. Diese Objektivität vermisse ich in den Darstellungen von Frau Rados.

Es wird für meinen Geschmack ein düsteres, in einem süffisant-zynischen Ton erzähltes Bild des Landes gemalt, das ich in mehr als einem Jahr meines Lebens in Teheran und anderen iranischen Städten so in keinster Weise erfahren habe.

Ich erwarte von einer so renommierten Autorin die Selbstreflexion Ihrer eigenen Rolle als Journalistin im Iran und ein wenig Verständnis für das dortige Misstrauen gegenüber westlichen Journalisten. Es gibt wohl wenig Länder, über die so fernab von der Realität berichtet wird, dass ich zumindest Sympathie für das Misstrauen der lokalen Behörden verspüre, das Ihr entgegen gebracht worden ist.

Frau Rados ist mit verschiedenen anderen Ländern im Mittleren Osten vertraut und daher hätte ein Vergleich des gelebten Islams in diesen Ländern mit dem Iran sicher dem Leser ein Möglichkeit zur Einordnung der Strenge des praktizierten Glaubens geben können.

Mein Tipp: Selber in den Iran fahren oder andere Bücher lesen.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Iran selbst erleben und beurteilen!, 30. Mai 2009
Von 
Margit Kashfi (Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Zwei Atombomben dankend erhalten: Alltag im Iran des Ahmadinedschad (Gebundene Ausgabe)
Stimme "Pourhassan" vollkommen zu. Ich bin selbst 2x im Jahr mit mehreren Freunden im Iran. Man soll sich über Land und Leute selbst ein Urteil bilden. Unsere Freunde sind vollkommen begeistert und fühlen sich unter den Iranern sehr wohl. Frau Rados ist in einigen Bereichen absolut nicht objektiv. Es stimmt einfach einiges nicht das sie schreibt. Als Journalistin hat sie sich offenbar selbst Grenzen gesetzt.
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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rados einmal anders, 1. Februar 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Zwei Atombomben dankend erhalten: Alltag im Iran des Ahmadinedschad (Gebundene Ausgabe)
Ein weiteres Rados Werk, über eine Welt die unserem westlichen Denken total fremd ist. Die bekannte Journalistin beschreibt in diesem Buch das Leben der Bevölkerung, das der ausländischen Reporter und das tägliche Miteinander. Antonia Rados gibt Aufschluß über den schweren Weg bis eine Reportage gesendet werden kann und über die vielen Stolpersteine die diesen Weg säumen. Der Kontakt zu den Einheimischen und die daraus entstehenden Einblicke in eine unbekannte Welt, macht dieses Buch sehr lesenwert. Der Unterschied zu den vergangenen Rados - Werken ist sicherlich der Schreibstil. Regelmäßiges Schmunzeln läßt sich aufgrund des ungewohnten Hauchs an Zynismus nicht verhindern.
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6 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht Objektiv!, 5. Mai 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Zwei Atombomben dankend erhalten: Alltag im Iran des Ahmadinedschad (Gebundene Ausgabe)
ich erwarte von eine Jounalistin, dass sie sich informiert bevor sie berichtet. Leider ist Frau Rados ein "paar" Fehler unterlaufen, Aussagen die faktisch falsch sind. Beispiel etwa? im Iran war und ist zu keinem zeitpunk eine Ausreise visum weder für Ausländer noch für Iraner nötig.
Mein Tipp: Andrer Bücher sind die Wahrheit näher.
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3 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die "Unbestechliche" hat ein neues Meisterwerk !!!, 27. September 2007
Von 
C. Mondrowski "CM" (Kirchlinteln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Zwei Atombomben dankend erhalten: Alltag im Iran des Ahmadinedschad (Gebundene Ausgabe)
Sie Fragen sich jetzt sicher, wie ich eine Rezension schreiben kann, wenn es das Buch erst seit einigen Stunden zu kaufen gibt. Dank des Heyne-Verlags konnte man vor einigen Tagen einige Seiten lesen und es bestärkt mich in meiner Meinung, dass dieses Buch wieder einmal spitze ist.Frau Rados hat erkannt, dass Deutschland nicht nur Interesse an ihren Repotagen hat, sondern ihre Bücher fast genausoviel Anklang finden. Somit liegt uns am heutigen Tag ihr 5. Werk vor.
Diesmal nimmt sie uns nicht mit auf eine große Tour durch den Nahen Osten, sondern bringt uns den Iran und seinen neuen Präsidenten auf 288 Seiten in unser Lesezimmer. Für viele, die vielleicht ihre anderen Bücher gelesen haben, wird der etwas ironische Ton, den das Buch stellenweise hat, gewöhnungbedürftig sein. Doch tut es dem ganzen im eigentliche Sinne kein Abbruch. Sie ist kritisch und hinterfragt Dinge wie eh und je und schildert manche Situationen so eingehend und packend, dass man völlig eingenommen ist. Diese Buch dient nicht der bloßen Unterhaltung und soll auch nicht Urteilen über eine Kultur, die uns noch immer fremd ist. Antonia Rados gelingt es hier erneut unser Augenmerk auf ein Land zu lenken, wo noch viel in punkto Menschen- und vorallem Frauenrechte passieren muss. Dies geschieht nicht, wenn alle Welt seine Augen verschließt.
Dieses Werk reiht sich ein, in die lange Reihe von Büchern über den Nahen Osten. Es ist ein weiteres Kapitel, dass unsere Beachtung verdient und unseren Blick schärfen soll, für die Dinge die um uns herum passieren.

LESENSWERT !!!

CM
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Zwei Atombomben dankend erhalten: Alltag im Iran des Ahmadinedschad
Zwei Atombomben dankend erhalten: Alltag im Iran des Ahmadinedschad von Antonia Rados (Gebundene Ausgabe - 10. Oktober 2007)
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