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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen John Grishams Das Urteil - grandios inszeniertes Werk
Meine Beurteilung des Buches Das Urteil - John Grisham
Ich habe bisher elf von Grishams vierzehn Bücher gelesen, wobei das Urteil meiner Meinung nach sein bisher spannendstes Werk war. Es ist grandios aufgebaut und wird zu keiner Zeit langweilig. Es handelt von einer Witwe, derer verstorbene Ehemann am Zigarettenrauchen zu Tode kam, und sie nun den...
Veröffentlicht am 6. Februar 2003 von christian_h

versus
7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es gab schon Besseres von John Grisham...
"Das Urteil" - nachdem ich alle vorherigen Bücher von Grisham gelesen habe, muß ích gewisse Ähnlichkeiten mit den alten Büchern feststellen. Der Protagonist ist ein junger, lediger, gut aussehender Jura-Student, intelligent und hat eine gewitzte Idee, mit der er die Gegenseite, also die Bösen, ausspielt, obwohl diese...
Veröffentlicht am 26. Januar 2001 von ollit7


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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen John Grishams Das Urteil - grandios inszeniertes Werk, 6. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Das Urteil: Roman (Taschenbuch)
Meine Beurteilung des Buches Das Urteil - John Grisham
Ich habe bisher elf von Grishams vierzehn Bücher gelesen, wobei das Urteil meiner Meinung nach sein bisher spannendstes Werk war. Es ist grandios aufgebaut und wird zu keiner Zeit langweilig. Es handelt von einer Witwe, derer verstorbene Ehemann am Zigarettenrauchen zu Tode kam, und sie nun den verantwortlichen Tabakkonzern vor Gericht bringt. Die Witwe selbst spielt im Buch kaum eine Rolle, vielmehr versucht John Grisham in die Welt der riesigen Konzerne einzudringen, auf deren Korruptionen und Bestechungsversuche aufmerksam zu machen, und zu zeigen, welche Macht doch die jeweiligen Geschäftsführer dieser Konzerne besitzen.
In erster Linie kämpfen in diesem Justizkrimi Kläger und Beklagter um die Stimmen der Geschworenen, doch schnell wird beiden Seiten klar, ohne Korruption und Bestechung wird sich kein Urteil bilden. Da taucht wie aus dem Nichts eine Frau auf, die bereit dazu ist, das Urteil der Jury zu verkaufen.
Obwohl die Geschichte zwar bis zum letzten Teil spannend bleibt, nimmt es als Höhepunkt des Werkes noch dazu eine entscheidende, perfekt durchorganisierte Wendung....
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein starker Grisham !!!, 12. August 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Urteil (Taschenbuch)
Nun, ich hatte seit längerer Zeit kein Buch mehr von Grisham gelesen. Da habe ich mir gedacht, na gut, warum nicht dieses hier. Darauf gekommen bin ich durch die Werbung für den Kinofilm mit John Cusack, Hofmann, Hackmann usw. Ich muß allerdings sagen, dass ich mir über den Film kein Urteil erlauben kann, da ich ihn nicht gesehen habe. Was nun diese Buch angeht, von dem bin ich keines falls enttäuscht worden.
In Biloxi Missisippi sollen vier große Tabakkonzerne in einem Zivilprozeß verklagt werden. Eine Verurteilung würde eine verherrende Signalwirkung haben und sicherlich eine Prozeßlawine nach sich ziehen. Die großen vier wollen natürlich alles erdenkliche unternehmen um eine Verurteilung zu verhindern. Wie auch schon in anderen Prozeßen vertrauen sie auch in diesem auf Rankin Fitch, der binsher dafür gesorgt hat, dass es noch keine Verurteilung gegen die Konzerne gab. Fitch hat also die Mittel um die Geschworenen zu durchleuchten und auch sonst ist er entschlossen harte Maßnahmen zu ergreifen um für einen Freispruch zu sorgen. Fitch hat aber nicht als einziger ein sehr großes Interesse an diesem Prozeß. Bald fallen ihm der Geschworene Nicolas Easter und eine mysteriöse Frau namens Marlee, die ihre eingenden Interessen zu verfolgen scheinen.
Insgesamt gesehen hat mir dieser Blick hinter einen amerikanischen Zivilprozeß sehr gut gefallen. Natürlich ist vieles übertrieben dargestellt, aber der Autor hat für meine Begriffe den Bogen keinesfalls überspannt. Dem Autor gelingt es die Charaktere sehr prägnant da zu stellen. Man stellt sich immer die Frage was unternehmen die Leute als nächstes. Wodurch diese spannungsgeladene Athmosphäre entsteht. Ich für meinen Teil habe mich sehr schnell in die Geschichte vertieft und wollte so schnell wie möglich wissen, wie die Sache ausgeht. Alles in allem ist dies ein sehr spannendes Buch mit einer interessanten Handlung. Auf jeden Fall lesenswert !!!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hörbuch: Das Urteil. Mein Urteil: Fast perfekt!, 23. Juli 2009
Wenn es darum geht, Bestseller zu lesen, bin ich eigentlich nicht der richtige Ansprechpartner. Die Folletts, Browns und Grishams sind nicht unbedingt "mein Ding." Wenn es allerdings eine günstige Hörbuchversion mit einem interessanten Sprecher gibt, dann werfe ich meine Vorbehalte schlichtweg über Bord und versuche mein Glück. Das hatte schon manche Enttäuschung, aber auch überraschend unterhaltsame Stunden zur Folge. John Grishams -Das Urteil- gehört in der Hörbuchversion ganz klar zur zweiten Alternative.

In Biloxi findet ein Prozess statt, der weltweites Aufsehen erregt. Eine Schar von Anwälten, unter Führung von Wendel Rohr, verklagt die Tabakindustrie. Sie vertreten eine Witwe, deren Mann an Lungenkrebs gestorben ist. Es geht um Wiedergutmachung und ein saftiges Strafgeld. Da die Tabakindustrie noch nie erfolgreich verklagt wurde, ist dieser Prozess ein Präzedensfall, denn die Tabakbosse auf gar keinen Fall verlieren dürfen. Unzählige Folgeprozesse wären nicht zu verhindern. Dafür tun sie einiges. Hochbezahlte Anwälte kämpfen offen für die Tabakhersteller und der gerissene Rankin Fitch wirkt skrupellos im Hintergrund. Es geht darum, bestimmte Geschworene auszusuchen, diese gegebenenfalls zur richtigen Entscheidung zu nötigen und sich ein passendes Urteil zu beschaffen. Das läuft, wie bei allen vorherigen Prozessen, reibungslos. Aber dann tritt der große Unbekannte auf. Der Geschworene Nicholas Easter birgt Tausend Geheimnisse in sich. Weder Fitch noch seine Konkurrenten werden aus ihm schlau. Und Easter hat scheinbar Macht über die Geschworenen und den Prozess. Hat das mit der geheimnisvollen Marlee zu tun, die Fitch plötzlich unter Druck setzt? Oder sind die Karten doch ganz anders gemischt?

Grisham hat eine Story produziert, die gnadenlos vorangeht. Bis auf ein paar Kleinigkeiten gibt es keine Handlungslöcher und das Puzzle der Story wird Stück für Stück zusammengesetzt. Dabei wird der Hörer immer mehr an die Geschichte gefesselt und will unbedingt wissen, wie dieser Plot ausgeht.

Charles Brauer ist als Vorleser der richtige Mann für dieses "Ohrenkino." Er verleiht den Charakteren passende stimmliche Variationen, ist sicher, ruhig und ein Garant für die volle Aufmerksamkeit des Hörers. Lauschen sie also Brauers wohlklingender Stimme, wenn Nicholas Easter sich gegen die großen Tabakbosse stellt. Sie werden es nicht bereuen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mitreißend von der ersten bis zur letzten Seite, 14. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Das Urteil (Taschenbuch)
"In Biloxi, einer verschlafenen Kleinstadt in Mississippi, findet ein Prozess statt, der weltweit Aufsehen erregt. Der Richter lässt die Geschworenen von der Außenwelt abschotten, weil er fürchtet, dass die Jury von außen kontrolliert wird. Für einen mächtigen Konzern geht es um Milliardengeschäfte ..."
Mehr kann man zum Inhalt auch nicht schreiben, ohne zu viel zu verraten. Dieses Buch gab mir einen netten Einblick in das für Deutschland fremde Prinzip der Geschworenenprozesse. Viel interessanter war für mich allerdings das Taktieren der Akteure im Hintergrund. Anfangs noch viele lose Fäden fügt sich die Handlung sehr gut und nicht zu spät zu einem einzigen roten Faden zusammen. Am Ende blieben meinerseits keine offenen Fragen übrig. Alles in allem eine sehr gut durchdachte Geschichte.
Da ich mich zu keinem Zeitpunkt gelangweilt habe sogar stellenweise gar nicht mehr aufhören konnte zu lesen und die einzelnen Handlungsstränge immer plausibel blieben erhält diese Buch von mir 5 Sterne.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Geschworener gegen die Tabakindustrie, 26. September 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Urteil: Roman (Taschenbuch)
Der amerikanische Bestsellerautor John Grisham, der früher als Anwalt gearbeitet hat, wählt Bereiche aus seinem alten Arbeitsgebiet als Schauplatz seiner Romane. Auch diesmal wieder. Im Mittelpunkt des Romans steht eine Jury, die über die Schuld und Unschuld der Tabakindustrie an den folgen des Rauchens zu entscheiden hat. Aber es ist keine normale Jury. Etwas ist anders. Ein am Anfang als harmlos eingestuftes Jurymitglied scheint die Jury zu lenken. Die Tabakindustrie versucht alles, um den Prozeß zu gewinnen. Ein Geheimfond wird für die Verteidigung genutzt. Der Verwalter ist Fitch, der nichts unversucht läßt um den Sieg für die Tabakkonzerne zu erreichen. Nicht nur die Anwälte sollen mit dem Fond bezahlt werden. Die Jurymitglieder werden beschattet und unter Druck gesetzt. Als Fitch merkt, dass die Jury von Innen gelenkt wird, sieht er eine Möglichkeit für den Kauf eines Prozeßgewinns...
Fazit: John Grishams Urteil verbindet ein aktuelles Diskussionsthema und präsentiert es dem Leser mit viel Spannung. Es lohnt sich.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr spannendes Buch mit aktuellem Hintergrund, 21. Juli 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Urteil: Roman (Taschenbuch)
In seinem Roman "Das Urteil" beschreibt John Grisham in gewohnt spannender Art und Weise den Kampf einer Witwe eines langjährigen, an Krebs gestorbenen Rauchers gegen die Tabakindustrie um eine Entschädigung.
Auch in diesem Buch bietet Grisham alle erzählerischen Mittel auf, um den Leser zu fesseln. Auf mehreren Ebenen erzählt er von einem juristischen Kampf, bei dem es um soviel Geld geht, daß jedes Mittel Recht erscheint, um den Prozeß zu gewinnen. Ohne sich in juristischen Details zu verfangen, schafft es der Autor, eine Atmosphäre zu schaffen, wie sie realistischer kaum sein könnte. Dabei beleuchtet er alle Seiten genau, die des Klägers, die der Verteidigung und auch die geheimnisvolle der Geschworenen. Grisham gibt dem Leser die Geheimnisse der Handlung nur sehr langsam preis, ohne aber die Spannungskurve abflachen zu lassen. Dabei vergißt er allerdings nicht wie einige seiner Autorenkollegen, auch die persönlichen Seiten seiner Protagonisten zu beleuchten. Das Fazit ist durchweg sehr positiv, Grisham schafft es auch diesmal wieder, juristische Zusammenhänge korrekt darzustellen und daraus trotzdem eine extrem spannende Geschichte zu machen. Manchmal wirkt diese allerdings etwas übertrieben, vor allem am Ende, doch das tatsächlich gefällte Urteil in einem ähnlichen Prozeß räumt alle Zweifel schnell wieder aus. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grishams bisher bestes Werk, 12. November 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Urteil (Taschenbuch)
Nachdem ich so ziemlich alle Bücher von Grisham gelesen habe, die man als Taschenbuch erhalten kann, muss ich sagen: Das Urteil ist einfach mit Abstand das Spannendste davon. Sofort ab der ersten Seite baut sich ein Spannungsbogen auf, der erst kurz vor dem Ende sein Klimax erreicht, ohne vorher auch nur ein einziges Mal einzubrechen. Wenn man Thriller mag, ist dieses Buch fast schon ein Muß!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grisham der Superlative, 26. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Das Urteil: Roman (Taschenbuch)
Story: Es ist ein Prozess, der einer der wichtigsten Prozesse aller Zeiten werden könnte. Die Witwe eines an Lungenkrebs gestorbenen, sehr starken Rauchers, verklagt den Hersteller der Zigaretten, die Firma Pynex. Es geht um Millionen, wenn nicht sogar Milliarden. Denn es ist allgemein bekannt, dass mit nur einem einzigen Urteil einer Jury zugunsten der Klägerin und gegen die Tabakindustrie eine riesige Prozesslawine losbrechen wird und diese könnte die gesamte Tabakindustrie in den Ruin treiben, denn die Schadensersatzklagen werden nicht eingereicht um 2 Dollar zu verdienen, es geht um viele Millionen pro Klage und eine dann drohende Sammelklage könnte Milliarden kosten. Und die Zeit scheint reif für einen Schlag gegen die Tabakindustrie, denn diese hat bis dahin alle Prozesse gewonnen und dies nicht gerade mit den saubersten Methoden. Und diesmal sieht alles nach Niederlage für „Big Tobacco" aus. Mit Wendall Rohr ein Topanwalt auf Seiten der Anklage, mit Biloxi ein kleiner Verhandlungsort an der Golfküste, ein besonders tragisches Schicksal der Anklägerin und ihres Mannes und eine Gemeinschaftsproduktion von zahlreichen Anwälten hinter Wendall Rohr, die Millionen investiert haben um den Prozess zu gewinnen, die besten Experten angeheuert haben und hoffen dank eines Sieges den Rest ihrer Anwaltskarriere schnell hinter sich zu bringen, weil sie in der Hoffnung auf eine Sammelklage später Millionen verdienen möchten.
Dementsprechend wird der neue Prozess aufmerksam verfolgt und hat dementsprechend auch nicht zu unterschätzende Auswirkungen auf die Aktienkurse der Tabakunternehmen. Doch die vier großen Tabakunternehmen lassen sich so leicht nicht unterkriegen. Sie investieren noch mehr Geld und vor allem ihr Drahtzieher im Hintergrund, Fitch, tut alles um möglichst, wie bei den vorherigen Prozessen auch, das Urteil schon in der Tasche zu haben, bevor die letzten Beratungen beginnen.
Doch nach dem ruhigen Beginn, als das Interesse schon fast wieder abgeflaut ist, wird plötzlich aus dem so doch wieder alltäglich aussehenden Prozess doch noch ein besonderer Prozess, denn plötzlich fühlen sich Geschworene außerhalb des Gerichtssaals verfolgt und beobachtet und die erste Geschworene muss nach Hause geschickt werden, weil sie nervlich am Ende ist. Der Richter sieht sich gezwungen die Jury isoliert in einem Motel unterzubringen, eine absolute Seltenheit, vor allem bei Zivilprozessen. Doch auch andere Ereignisse verwirren nicht nur den Richter: Eine Jury, die geschlossen einzelne Menschen im Publikum anstarrt, sich weigert ihr Juryzimmer zu verlassen, weil es kein echtes Porzellan, sondern nur Plastikbesteck gibt, oder zig andere Sonderwünsche, welche die Jury zu Aufständen treibt und eine weitere Besonderheit: Es gibt ein blindes Mitglied der Jury.
Doch auch Fitch hat Probleme: Sein Einbruch bei Jurymitglied Nicholas Easter wird dem Richter gemeldet und sogar mit Videoaufzeichnung bewiesen und plötzlich taucht eine Frau auf, Marlee, die nicht nur jeden Schritt der Jury vorhersagen kann, sondern auch mit Fitch über ein Urteil verhandeln will. Doch diese Frau hat ihre Vergangenheit sorgsam verschleiert und nur nach kann Fitch Licht in das Dunkel bringen. Sicher ist nur: Sie muss irgendwie in Kontakt mit Jurymitglied Nicholas Easter stehen, aber auch aus dem wird Fitch so schnell nicht schlau, denn auch der hat seine Vergangenheit sorgsam verschleiert. Wird die Jury kontrolliert? Und wie wird dieser verrückte Prozess ausgehen?
Kritik: Spannender kann ein Thriller nicht sein. Die aufwendig konstruierte Story gefällt durch ihren Wendungsreichtum und begeistert durch ihre Unvorhersehbarkeit. Zu keinem Zeitpunkt kann man den nächsten Schritt vorhersehen und erst nach und nach werden die Motive der Hauptakteure enthüllt, doch erst mit dem Urteil kommt wirklich Klarheit in das Geschehen. Zudem erzählt John Grisham die ganze Geschichte in seiner unnachahmlichen Art und Weise und sorgt dafür, dass dem Leser niemals langweilig wird. Mal einfühlsam, mal spannend, Grishams Erzählstil wandelt sich von Stelle zu Stelle, bleibt aber immer Grisham. Zudem begeistert er durch die ständigen Perspektivenwechsel seines Erzählers: Mal wird die Geschichte aus der Sicht der Tabakkonzerne erzählt, wobei diese Perspektive sehr zentral ist, mal liefert er uns Einblicke ins Geschworenenzimmer, wo er aus der Sicht von Easter erzählt. Zudem gibt es zig weitere Variationen, die je nach Handlungsstrang und Situation zum Einsatz kommen. Denn Grisham hat natürlich nicht nur einen, sondern zwei Haupthandlungsstränge geschaffen, die mit zahlreichen Nebenhandlungen kombiniert werden und somit zu einem großen Ganzen ergänzt werden. Dabei verliert der Leser aber nie die Übersicht, er weiß immer welche Figur auf welcher Seite der Geschichte steht. Nur Easter und Marlee blieben glücklicherweise auch für den Leser ein Rätsel bis mit dem Urteil alles ans Licht kommt. Und selbst anschließend hat Grisham noch eine Überraschung für uns parat.
Das zur Zeitpunkt der Veröffentlichung des Buchs (1996) aktuelle Thema der Klagen gegen die Zigarettenhersteller wird von Grisham glänzend aufbereitet und bildet den Rahmen für eine hervorragende Geschichte. Schön auch, dass Grisham zu keinem Zeitpunkt für eine der beiden Seiten Partei ergreift und so dem Leser selbst die Entscheidung überlässt, welcher Seite er zustimmen möchte. Auch die scharf gezeichneten Figuren sind so abwechslungsreich, dass wohl jeder von uns sich irgendwo wiederfinden wird. Dabei wird aber bewusst nicht jede Figur durchleuchtet, sondern drei Figuren bleiben ein Rätsel und tragen so zur Spannung bei.
Schön auch, dass Grisham, wie gewohnt, auch bei der Darstellung des Prozesses das Verfahren korrekt und ausführlich beschreibt, so dass der Leser sich bald vorkommt, als wenn er selbst bei diesem Prozess dabei wäre. Und dank der abstrusesten Vorkommnisse hat der Leser auch Stellen an denen er selbst Emotionen zeigen kann: So oder so!
Fazit: Brillant konstruierter Gerichtsthriller, der zwar nicht ganz an Grishams Meisterwerk „Die Firma" heranreichen kann, aber ohne Zweifel auch so wieder ein Spitzentitel ist, den man unbedingt gelesen haben sollte. Für Grisham-Fans ein Muss und alle anderen, die Thriller nur ansatzweise mögen, werden ebenfalls an diesem Titel nicht vorbeikommen, denn er ist glänzend erzählt, geschickt konstruiert, immer logisch, absolut spannend und zu keinem Zeitpunkt vorhersehbar. Eines der besten Bücher aller Zeiten!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung im amerikanischen Rechtssystem, 26. August 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Urteil (Gebundene Ausgabe)
In der Tabakindustrie schrillen die Alarmglocken: die Witwe eines an Lungenkrebs gestorbenen Rauchers klagt auf Schadensersatz. Ein Präzedenzfall droht! Das Wohl und Wehe eines ganzen Industriezweigs steht auf dem Spiel. Hellwach verfolgen nicht nur die Medien, sondern auch und vor allem die Tabakindustrie alles, was im Gerichtssaal der kleinen Stadt Biloxi im amerikanischen Bundesstaat Mississippi vor sich geht.
Rankin Fitch, der für die Tabakkonzerne schon mehrere Prozesse zum "richtigen" Ende gesteuert hat, soll die Katastrophe aus dieses Mal verhindern. Und er ist in der Wahl seiner Mittel keineswegs zimperlich. Aber diesmal stört eine geheimnisvolle junge Frau seine Kreise, die nicht nur in der Lage scheint, das bizarre Verhalten der isolierten Jury zu beobachten, sondern sogar vorherzusagen.
Einmal mehr schafft es John Grisham, der ja selbst im Staat Mississippi als Abgeordneter und Anwalt gewirkt hat, den Leser in seinen Bann zu ziehen. Man gewinnt tiefe Einblicke in das amerikanische Rechtssystem und die Manipulierbarkeit scheinbar unparteiischer Bürger. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen kurzweilig und interessant, 17. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Das Urteil: Roman (Taschenbuch)
mal wieder ein grisham, der die besonderheiten und tücken des amerikanischen rechtssystems aufgreift und daraus eine interessante geschichte strickt. im mittelpunkt diesmal: eine jury, in der sich die unterschiedlichsten charaktere eingefunden haben und die aufgrund ihrer persönlichen meinung zu einer urteilsfindung gelangen müssen.
interessant ist hier vor allem, wie verschiedene interessengruppen versuchen, die jury zu ihren gunsten zu manipulieren und ein entsprechendes urteil zu erwirken. dabei wird zu allen möglichen mitteln gegriffen .... .
der roman spielt zu einem grossen teil im gerichtssaal und zieht seine spannung in erster linie aus den unterschiedlichen wendungen, die der prozess nimmt und die das urteil bis zum schluss ungewiss erscheinen lassen.
ansonsten finden sich auch hier die typischen zutaten, die einen grisham lesenswert machen: flüssig und kurzweilig erzählt dazu einige interessante aspekte des amerikanischen prozesswesens aufgreifend.
urteil: kein hammerbuch wie der regenmacher aber trotzdem lesenswert
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Das Urteil: Roman
Das Urteil: Roman von John Grisham (Taschenbuch - 1. Juli 1998)
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