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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
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am 16. Juli 2016
Leider habe ich das Lesen nach einigen
Seiten aufgegeben, da mir das hinein denken in die Mundart der Protagonisten einfach nicht gelingen wollte. Viele Sätze blieben für mixh völlig ohne Sinn, schade!
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am 12. Oktober 2015
Das Buch behandelt das Problem der Freiheit des Einzelnen gegenüber der Sicherheit der anderen, die dem Staat das Gewaltmonopol übertragen haben unter der Voraussetzung, dafür von eben diesem Staat beschützt zu werden.

Was tun, wenn der Staat dieser Aufgabe nicht gerecht wird?

Einfach abzuwarten, wie es der Autor vorzuschlagen scheint, dass sich ein Gewaltverbrecher irgendwann die Hörner abgestoßen haben wird und dann automatisch ein friedlicher Bürger wird, hielte ich für einen fragwürdigen Vorschlag.

In jedem Fall ein emotionalisierendes Buch. Wer es aushalten kann, sollte es lesen.
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am 29. Mai 2015
Eindrucksvoll thematisiert Anthony Burgess das "böse Wesen" Mensch.
Er stellt die Frage, ob man Alex durch Anwendung von Gewalt zum Guten zwingen darf oder nicht.
Sehr gesellschaftskritisch und manchmal provozierend hat dieses Buch seinen ganz eigenen Charme.
Durch die viel zu freie Übersetzung wird dies etwas verhunzt....manche Stellen sind wirklich DAS GRAUEN und so hätte Burgess die sicher nicht geschrieben!
Auch das teilweise fehlerhafte Glossar spricht nicht gerade für diese Ausgabe!
Dennoch ein wahres Meisterwerk, dass in seiner Originalfassung mehr glänzen kann!
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am 21. Februar 2015
Die Odyssee im Weltraum war an allem schuld. Ohne sie hätten wir ihn nie in dem Maße kennen gelernt, den in Folge als Kult bezeichneten Filmregisseur seiner Zeit, Stanley Kubrick. Und ohne ihn, durch seine Verfilmung von "Uhrwerk Orange", wären wir wahrlich und wahrscheinlich nie auf Anthony Burgess (1917-1993) gestoßen, den englischen Schriftsteller und Erfinder der "Nadsat Language".

Am Anfang war der Film aus dem Jahr 1971. Nach dem Film kam das Buch aus dem Jahr 1962. Der Film schlug ein wie eine Bombe. Er wurde seinerzeit mit dem Satz beworben, vom Jungen, "der Gewalt, Sex, Drogen ... und Beethoven liebte." Und letzteres dieser Aufzählung, der Beethoven-Aspekt, war es, was wie eine Bombe einschlug. Beethoven und die Klassiker waren uns Kindern der Pop-Kultur soweit weg wie Ernst Mosch und seine Egerländer Musikanten.

Doch dann dieses Faszinosum. Spätestens jetzt, ein Jahr nach Miguel Ríos und dessen Erfolgsschnulze "A Song of Joy" mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass die Welt aus mehr besteht als aus Dave Dee, Dozy, Beaky, Mick & Tich. Mit Beethoven fing alles an. Freude schöner Götterfunken.

Selbstredend war uns wichtig und interessant, wer es denn ist, der hinter der literarischen Vorlage dieses Films steckte. "A Clockwork Orange", wie im englischen Original geheißen, von Anthony Burgess.

Im Fahrwasser von James Joyce oder William Somerset Maugham, fand Burgess sein literarisches Erwachen in recht fortgeschrittener Periode mittlerer Lebensphase. Wie bei vielen der schreibenden Briten jener Jahre und Jahrzehnte, war auch sein berufliches Leben vom Umtrieb in fernen Regionen des kolonialen Empires des Vereinigten Königreichs geprägt. In seinem Falle waren es Malaysia, damals noch Malaya geheißen, und Brunei, die ihm Station und Wahlheimat bedeuteten. Damit war auch "Uhrwerk Orange" nicht Erstling seines Schreibens, so doch erster Großerfolg seines Schaffens.

Alex und seine Freunde. Alex und seine falschen Freunde. In einer - wie heißt es manchmal so schön? - nicht allzu fernen Zukunft. Ein Zukunftsroman, der - wie sein naher Verwandter ("1984" von George Orwell) - das Datum seines vorauseilenden Futurs gefühlt bereits längst schon erreicht hat. Alex und seine falschen Freunde. Alex selbst war ein falscher Freund. Alex und seine Freunde. Sie hängen ab, den lieben langen Tag. Wenn sie nicht gerade überfallen und schlagen, rauben, prügeln, hauen und stechen, dann vergewaltigen sie. Und wenn ihnen auch das zuviel zu werden droht, dann relaxen sie beim Konsum von Alkohol und Drogen. "Well, well, well, well, well, well, well."

Ein Überfall, ein Todesfall. Verrat und Intrige. Festnahme und Verhaftung. Alex landet im Gefängnis. Gute Führung und Aufnahme in ein Therapieprogramm für Gewaltaversion, der sogenannten "Ludovico"-Therapie. (Oh Freunde, nicht diese Namen.) Der erfolgreiche Abschluss führt zur vorzeitigen Entlassung. Der gehirngewaschene nunmehrige Gewaltverächter gerät nun selbst in die Opferrolle, wird bedrängt, geschlagen und verletzt, kann sich nicht mehr wehren. Die Moral der Burgess'schen Geschichte: Ist der Mensch noch Mensch, wenn seine Entscheidungen - zum Beispiel zwischen Gut und Böse - nicht mehr freier Wahl entsprechen? Alex "wollte im Grunde nie besser oder gar gut werden, seine Einwilligung in die Therapie hatte nur einen Zweck: der drohenden Gefängnisstrafe zu entgehen. Eine moralische Läuterung hat deshalb gar nicht erst stattgefunden: Alex' Verhaltensänderung geht einzig auf die erduldete Konditionierung zurück", so Christina Geyer in "Hohe Luft", der Zeitschrift für philosophische Gedanken, im November 2014.

Zwei Aspekte, die unbedingt zu behandeln sind: die Beethoven-Mania und das bereits erwähnte Nadsat. Alex liebt abgöttisch seinen guten alten Ludwig van. Bei ihm holte er sich Inspiration für seine gewalttätigen Exzesse. Über einen Zeitungsartikel, der die Meinung vertrat, "dass es um die Jugend von heute besser stünde, wenn man ihr 'ein lebendiges Verhältnis zur Kunst' beibringen könnte", konnte er nur lachen. "Große Musik, so hieß es da, und große Dichtung, würden die Jugend sozusagen ruhiger machen und ihr kulturelles Niveau anheben. (...) Wenn die Musik etwas in mir hob, dann meine Unternehmungslust: sie spitzte mich sozusagen an (...)". Roll over Beethoven und die Post geht ab. Alex zog "die herrliche Neunte aus ihrem Umschlag, so dass Ludwig van nun auch ganz nagoi war, und setzte die Nadel beim letzten Satz an, der die reine Seligkeit war." Bässe unterm Bett, selige Melodien fetzen Götterfunken ins Elysium. Nagoi? Pech für Alex, dass im Rahmen seiner Konditionierung ausgerechnet Beethovens Neunte immer wieder intoniert wurde und sich neben seiner Gewaltaversion auch eine Beethoven-Abneigung entwickelte. Seid umschlungen, Millionen.

Nadsat ist eine russischklingende Kunstsprache, die Anthony Burgess als Jugendslang eigens für seinen Roman erfand und entwickelte. Unvergessen die als Dewotschkas bezeichneten jungen Mädchen (was denn dem realen Russischen tatsächlich sehr nahe steht). Alex trifft sich gerne mit seinen Droogs [Freunden] im Korowa, einem Milch-plus-Mesto, um sich gemeinsam einen oder mehrere Moloko-Plus [Milch mit Drogen] zu genehmigen, wonach sie sich immer bolschig [groß] und horrorshow [gut] fühlten.

Schwer sich über den Roman (auch den Film) ein abgerundetes Bild zu machen. Mit teilweise schmerzhafter Stilistik kommen gewaltverherrlichende Eindrücke auf, die zum Beispiel nach Übernahme einzelner Nadsat-Slangausdrücke ins reale Leben von Jugendsprache, Punkmusik oder der Fußball-Ultràszene, ihre Wege fanden. Dagegen - oder daneben - steht der philosophische Ansatz der freien Entscheidung für den rechten Weg, beziehungsweise für den Abgrund. Wolf Donner schrieb schon im März 1972, zum seinerzeitigen Start der Kubrick'schen Verfilmung, in DIE ZEIT, "vom Totentanz unserer Zeit, (...) von einer zynischen Phantasmagorie, einem brillanten apokalyptischen Spektakel, von einer Höllenvision, die zugleich dämonisch, satirisch, verpoppt, utopisch, surrealistisch, bizarr und erschreckend wahr sei." Brüder, überm Sternenzelt muss ein lieber Vater wohnen.
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am 14. Dezember 2014
Die Verfilmung ist gut, aber das Buch ist nochmal ein gutes Stück besser! Wahrlich ein Bestseller, der es verdient hat.
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am 18. September 2014
Zuerst die gute Nachricht: Bei dieser Ausgabe (ISBN 9783453164130) aus der Reihe "Meisterwerke der Science Fiction" handelt es sich um die Übersetzung von Walter Brumm. Und die weniger gute Nachricht? - Die Übersetzung von Brumm wurde überarbeitet. In diesem Fall bedeutet das leider auch, dass Textstellen gestrichen wurden!

Ich möchte nicht auf den Inhalt des Buches eingehen - dieser lässt sich leicht im Internet recherchieren - sondern gleich die Überarbeitungen ansprechen. Da mir noch eine alte Heyne-Ausgabe mit der ISBN 9783453023888 (braunes Taschenbuch mit silberner Prägeschrift) vorliegt, hatte ich Gelegenheit, beide Brumm-Versionen miteinander zu vergleichen. Die folgenden Textbeispiele sind buchstabengetreu wiedergegeben; sie stammen aus dem zweiten Kapitel des ersten Teils:

Beispiel 1)

In der ursprünglichen Übersetzung von Walter Brumm heisst es:

ZITAT

Wir faßten ihn an den schmierigen Ärmeln und polierten ihm die Visage mit ein paar guten Horrorschau-Tollschocks, aber er sang immer noch weiter, als ob er überhaupt nichts merkte. Das Lied ging:

Krumm die Nas' und aufgestülpt,
Und überquer das Kinn;
Wo man den Mund vermutete,
Da lag ihr Auge drin.
Und ich komm zurück zu dir,
Mein Liebling, mein Liebling,
Wenn du, mein Liebling, bist tot.

Aber als Dim ihm ein paar in sein schmutziges Schlabbmaul gab, hörte er auf zu grölen [...]

ZITAT ENDE

In der überarbeiteten Brumm-Übersetzung steht dagegen:

ZITAT

Wir faßten ihn an den schmierigen Ärmeln und polierten ihm die Visage mit ein paar guten horrorshow Toltschocks, aber er sang immer noch weiter, als ob er überhaupt nichts merkte. Das Lied ging:

Und ich geh zurück zu meinem Liebling,
Wenn es dich, mein Liebling, nicht mehr gibt.

Aber als Dim ihm ein paar in den dreckigen Säuferrott gab, hörte er auf zu grölen [...]

ZITAT ENDE

Das Lied wurde stark gekürzt und auch sonst gab es kleine Änderungen im Text.

Beispiel 2)

In der ursprünglichen Brumm-Übersetzung steht:

ZITAT

Es waren wirklich gute Horrorschau-Grudies, die dann ihre rosa Glotzies zur Schau stellten, o meine Brüder, während ich abschnallte und einen klar machte, die Dewotschka zappelnd und kreischend vor mir auf der Tischkante, wo Dim sie hingesetzt hatte. Wie ich reinging, konnte ich Agonieschreie sluschen [...]

ZITAT ENDE

Daraus wurde:

ZITAT

Es waren wirklich gute horrorshow Grudies, die dann ihre rosa Glassis zur Schau stellten. Wie ich reinging, konnte ich Schreie wie von Todesqual sluschen [...]

ZITAT ENDE

Hier wurden ganze Satzteile weggelassen!

Ich habe nicht beide Bücher komplett von vorne bis hinten miteinander verglichen und vermag deshalb nicht zu sagen, was sonst noch alles der Schere zum Opfer gefallen ist, fairerweise muss ich aber anmerken, dass die Änderungen/Streichungen den Roman und seine Atmosphäre nicht signifikant verändern (wer den Roman nicht in- und auswendig kennt, dem fallen sie wahrscheinlich nicht einmal auf), doch Streichungen sind Streichungen, und dafür gibt es einen Stern Abzug.
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am 2. Juli 2014
Schlägt den Film um Längen, trotzdem ein unbedingtes Muss die Verfilmung zu kennen um das Buch entsprechend zu würdigen.
Ein großartiger Klassiker!
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TOP 1000 REZENSENTam 5. November 2013
Anthony Burgess (1917-1993) lieferte mit seinem 1962 erschienenen Science-Fiction-Roman ein schockierendes Meisterwerk, das niemals an Aktualität einbüßt.

Es ist die Geschichte des Teenagers Alex, der Anführer einer Jugendbande ist.
Der eigentlich intelligente Teenager und Liebhaber von Klassischer Musik begeht sehr schlimme Verbrechen, wie brutale Schlägereien und Messerstechereien mit konkurrierenden Banden, Raubzüge, das Verprügeln von Obdachlosen und sogar vor Vergewaltigung schreckt er nicht zurück.
Für ihn ist Gewalt an der Tagesordnung und wenn er nicht loszieht, so verbringt er mit seinen Droogs (das Nadsat-Wort für Freunde) in einer Milchbar, wo sie drogenhaltige Milchgetränke konsumieren.
Doch Alex ist seiner Bande gegenüber zu autoritär geworden.
Bei einem weiteren Überfall wird er im Stich gelassen und von der Polizei festgenommen.
Um früher aus dem Gefängnis entlassen zu werden stimmt er zu Proband einer neuen Therapiemethode zu sein, die ihm die Lust an Gewalt austreiben soll.
Die Behandlung wirkt, er wird auf Wehrlosigkeit programmiert und als geheilt entlassen.
Doch Alex wird schon bald die Quittung seiner früheren Untaten zu spüren bekommen.

Mich hat dieser dystopische Roman einfach nur gefesselt.
Man ist einfach nur angewidert von der Hauptfigur Alex, der ohne einen Funken Reue von seinen Untaten erzählt.
Doch dann wird er auf Wehrlosigkeit programmiert und man ist genauso gefesselt über das was er erlebt.

Soll man den Menschen zum Gutsein zwingen oder ihm die Freiheit lassen selbst zwischen Gut und Böse zu entscheiden?

Ich könnte niemanden angreifen der auf Wehrlosigkeit programmiert worden ist, selbst wenn es jemand ist der mir einst schlimme Dinge angetan hat.

Dieser Roman sollte jeder Science-Fiction-Leser gelesen haben, der ist zwar brutal und doch zugleich philosophisch.

1971 verfilmte Stanley Kubrick (1928-1999) das Buch mit Malcolm McDowell in der Rolle des Alex.

Das Glossar der Nadsat-Sprache finde ich sehr gut gestaltet, dann kann man mehr mit dem im Roman vorkommenden Slang was anfangen.

Wichtige Anmerkung:
Das >>Vorwort<< von Tom Shippey sollte man besser als Nachwort lesen, da sonst wichtige Details vorher verraten werden.
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am 23. Oktober 2013
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, das Cover sieht auch nett aus, jedoch finde ich die Übersetzung des Orginaltextes teilweise nicht gut gewählt.
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am 5. Oktober 2013
Ich habe keine Möglichkeiten die Übersetzungen zu vergleichen, da ich andere nicht kennen. Ich kenne nur diese und sie gefällt mir sehr gut. Die Geschichte von Alex zum Erwachsenenleben ist eine der besten der Weltliteratur.
Das Buch kam bei mir in einem sehr guten Zustand an. Die Lieferung dauerte allerdings zwei Wochen.
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