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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut spannend, rührend und King-typisch
Als ich das Buch fertiggelsen hatte, war ich absolut überwältigt. Es hatte alles was ein gutes Buch braucht und noch mehr...

Es steht auf dem Einband, dass es um Mary und Peter Jackson und um das Monster TAK geht, aber eigentlich geht es um viel mehr... Die Charaktere, die sich gezwungen sehen zusammenzuschließen, um gegen TAK zu kämpfen...
Veröffentlicht am 11. Mai 2006 von PennywisesMädchen

versus
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2.0 von 5 Sternen Gott ist Liebe?
Wie fing "Desperation" gut an, ein klassischer Paranoia-Roman im Sinne der 50iger / 60iger (nichts ist, wie es scheint), gut und schnell zu lesen, geheimnisvoll, höchst beunruhigend, spannend. Endlich einmal wieder ein richtig guter King-Roman, dachte ich. Doch nach ca. 250 Seiten wendet sich alles zum Schlechten. Die Handlung kriecht nur noch voran, King schindet...
Veröffentlicht am 28. Februar 2013 von Michael Collin


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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut spannend, rührend und King-typisch, 11. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Desperation: Roman (Taschenbuch)
Als ich das Buch fertiggelsen hatte, war ich absolut überwältigt. Es hatte alles was ein gutes Buch braucht und noch mehr...

Es steht auf dem Einband, dass es um Mary und Peter Jackson und um das Monster TAK geht, aber eigentlich geht es um viel mehr... Die Charaktere, die sich gezwungen sehen zusammenzuschließen, um gegen TAK zu kämpfen sind wunderbar beschrieben, die ganze Geschichte ist von Seite zu Seite spannender erzählt und man wird von Anfang an vollkommen in den Bann der beschriebenen Situation gezogen... Die Dinge die nebenbei passieren, wie beispielsweise der Traum von Cravers Sohn oder wie sich Steve und Cynthia kennenlernen (meine beiden persönlichen Lieblingscharaktere des Buches)sind ebenso eindrucksvoll und detailgetreu erzählt, wie die Hauptszenen von "Desperation".

Das eigentliche Hauptthema und die Aussage des Buches lassen sich erst am Schluss feststellen, aber das Motto ist leicht zu erkennen "GOTT IST GRAUSAM".

Dieses Buch ist eines meiner Lieblingsbücher von Stephen King, und das nicht nur weil es eine sehr spannende (wenn auch teils grausam beschriebene) und rührende Story ist, sondern auch weil einem das Grundthema zwnagsläufig ein wenig zum Grübeln zwingt...Man wird eingeführt in eine vorerst reale Situation, die sich langsam zu einer Fantasy-Story entwickelt...Auch wenn einem der Anfang sehr konstruiert vorkommt ist der Rest doch einzigartig aufregend, verliert aber nicht den moralischen und letztendlich auch realen Hintergrund... Auch wenn die Geschichte immer fantastischer wird, kommt sie einem irgendwie "echt" vor.

Meiner Meinung nach kommt "Desperation" fast an mein absolutes Lieblingsbuch von Stephen King, nämlich "Es" ran, was viel heißen mag, denn das ist für mich das beste Buch gewesen, dass ich bisher gelesen habe...

LESEN!!!!!!!!!!!!!!!!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend und fesselnd - wieder einmal klasse!, 7. August 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Desperation: Roman (Taschenbuch)
Sieben Personen werden auf unterschiedliche Art und Weise von einem Cop auf dem Highway 50 in den USA verschleppt. Im Laufe der Geschichte wird klar, dass die Verschleppungen keine Zufälle waren, und die Handlung läuft mit Spannung auf einen apokalyptisch anmutenden Kampf zwischen Gut und Böse hinaus, in dem David Carver, ein elfjähriger Junge, nach und nach zur (mit-)entscheidenden Figur in dem Roman wird [Hier zeigt sich übrigens eine gewisse Parallele zu Stephen King's "Es", da auch hier ein Kind eine Schlüsselrolle einnimmt (Und ich würde in "Desperation" auch Brain Ross diese Rolle zuweisen wollen).].
Wie alle King-Bücher 'lebt' das Buch von der detaillierten Beschreibung/Darstellung der verschiedenen Charakteren. Zudem spielt auch die Natur zur Untermalung der Handlung ihren schaurigen Part. Insgesamt fand ich das Buch fesselnd und spannend. Und ich habe fast den Eindruck, dass nach Stephen Kings "Es", "Das letzte Gefecht" und nun "Desperation" die Auseinandersetzung zwischen Gut und Böse als immerwährende Thematik auch in Zukunft noch reichlich Stoff für neue Veröffentlichungen von ihm bieten wird. Ich jedenfalls freue mich darauf ...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend, Tiefgründig, Wunderbares Ende, 23. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Desperation: Roman (Taschenbuch)
Dieses Buch enthielt für mich keinerlei langeweile, doch ich muss sagen, das für mich die Spannung doch an bestimmten Szenen hoch und wieder Senkte, was ich auch nicht schlimm fand(man muss es ja auch mal weglegen).Einige Szenen, und derren Sprachliche Gestaltung, übertrumpfen jegliche Erwartungen bei weitem. Vorralem aber das Ende, beziehungsweise die letzten 2 Seiten, war durch seine Wendungen und Aufgriffe aus dem Romangeschehen heraus, sehr schön und brachte einen Wunderbaren Abschluss.

Auch die Gedanken über "Gott", welche im Buch Anklingen finde ich sehr interessant
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4.0 von 5 Sternen Wüstentrip des Grauens, 4. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Desperation. (Gebundene Ausgabe)
In der Wüste von Nevada, auf dem einsamsten Highway Amerikas werden 6 Reisende, darunter eine Familie, von einem Cop unter falschen Gründen in das verlassene Örtchen Desperation gelockt, nichtsahnend, dass dort ein blutiger Albtraum auf sie wartet... Auch die erhoffte Hilfe tappt in die Falle und bald muss die Gruppe gegen eine uralte Macht namens TAK in den Minen Nevadas kämpfen.

Wieder ein King-Roman in denen er unbarmherzig mit den Ängsten der Menschen spielt, Ekel erzeugt (wenn man Schlangen, Spinnen und Co. nicht mag) und eine ganze Gruppe den reinsten Horror durchleben lässt.

Dabei konzentriert er sich nicht auf einzelne Personen, sondern auf eine ganze Gruppe, in der er jedoch Charaktere wie z.B. den kleinen David als von Gott geleiteten Führer hervorhebt.

Doch keiner muss zurückstehen, man erfährt von jedem viel, von der Vergangenheit und den Beweggründen. Manche Personen lernt man zu schätzen, andere wiederum begegnet man mit Skepsis und ohne Vertrauen.

Wer nach dem obigen Satz nun Angst hat, dass das Ganze zu religiös daherkommt, den kann ich beruhigen, denn obwohl ich religiöse Themen meist meide, werden diese Passagen nicht allzu zäh, wie auch ich erst befürchtete.
Und auch wird Gott nicht immer als der gutmütige Heiland dargestellt, auch an ihm wird in diesem Buch gezweifelt, sodass das schon mal einen Pluspunkt bei mir hatte.

King wird in diesem Buch wieder teils ekelhaft und plastisch, beschreibt den Zerfall der "Hüllen" von TAK sehr genau und auch hat er mich persönlich an einer Stelle besonders verstört, sah ich mich doch mit meinem eigenen Albtraum konfrontiert - mich schüttelt es sogar jetzt noch, wenn ich nur daran denke.

Die Sprache ist ebenfalls typisch für den Autor, ich war voll dabei und konnte alles bildlich vor mir sehen - keineswegs nur vorteilhaft.

Traut euch und besucht Desperation, aber seit gewarnt.
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4.0 von 5 Sternen One notch better than The Regulators, still a tad short, 30. Juni 2000
Rezension bezieht sich auf: Desperation (Taschenbuch)
I read more than 75 novels each year and have read most of King's stuff. Obviously, with so much output from one writer, there are bound to be hits and misses. This one was a near miss, in my opinion but that means it still succeeds and is definitely worth the read.
I had not yet read The Regulators, the companion volume, when I picked this one up so I wasn't sure what to expect. I came away with the feeling that I had experienced a pretty good King novel. It is far from his best but I enjoyed it none-the-less. Stephen King is well known for marketing gimicry, pushing the envelope in the publishing business. At first it was through using brand names without permission. Then it was the alternate ego, Richard Bachman, followed by the serial novel (Green Mile) and now it is a "dual novel." Frankly, I don't think it worked this time. Having since read The Regulators, I just couldn't get the parallel between the two books/settings. Same names but different people and places. What was the point? Really, they are two seperate books.
In this one, I enjoyed the patented realism that King always displays, setting the scene for the coming horror. The people that get stranded in the town of Desperation, Nevada, all become very real, as we read of their personal situations. Nobody does that better than King. And the resulting horrific consequences that follow make this one difficult to put down. We are kept on the edge of our seats the whole time.
The only reason I didn't give this one 5 stars is because of the nature of the evil itself. 'Tak' remains somewhat of an undefined evil and we are never satisfied as to what it was/is. It's just sort of...there. Don't get me wrong, the manifestations of it are cool (and bloody) but it just felt incomplete.
Still, an overall solid King entry. Just don't expect as much from its companion book.
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5.0 von 5 Sternen Characters, setting, story...no one does it like King, 8. Januar 2000
Von 
Kimberly Borrowdale (Oregon USA) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Desperation (Taschenbuch)
Mary and Peter Jackson are driving his sister's car from Oregon to New York. While going through Nevada on Highway 50, they are stopped by Officer Entragian from the nearby town of Desperation. The cop finds a large bag of marijuana in the trunk and doesn't care that it was left there by Peter's sister--Peter and Mary must come with him to the station. On the way, they pass on RV on the side of the road which has all of its tires flat and the doors banging open in the wind. Why doesn't the cop stop to help the disabled vehicle? On the ride to town, Peter and Mary wonder about the cop's mental stability; when the get to the station, it's no longer a question--the cop has some serious problems--and so do Peter and Mary, as well as some other people, it appears.
Johnny Marinville is a National Book Award winner, crossing the country on his Harley, collecting material and stopping for lectures. When he stops at the side of the road to take care of a call of nature, a local policeman, Officer Entragian, is upon him and insists on hauling him in to town. As they go, Johnny notices coyotes at the side of the road--sitting at attention about every fifty feet on both sides of the road. When they get into town, Johnny notices that it is abnormally quiet, even for a small mining town.
What will happen to other people who might pass Desperation while speeding down Highway 50? And what's happened to Desperation itself?
This is one of King's most gruesome--and most riveting--yet. The reader is horrified yet compelled to continue reading--King's characters are so real we must keep reading in order to find out what happens to them. These characters are us, going about their normal lives, and the weirdness creeps up so slowly that we know that what happens to them could happen to us. The tone and setting, too, are perfect--it is dark and you are alone when you read DESPERATION, so much so that if you go outside you are sure no one will be there--anywhere.
As in many of King's books, the theme of Good vs. Evil is a major one here, but with a twist. In DESPERATION, King has shown a specific mechanism of Good, and in this case it's God. King explores various religious themes, including the nature of God and free will vs. predestination, but never gets preachy or sentimental.
Characters, setting, story, ideas... King combines these in his magical way like no one else can, and comes up with one of his best novels yet.
Kimberly Borrowdale Under the Covers Book Reviews
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4.0 von 5 Sternen Desperation, 30. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Desperation: Roman (Taschenbuch)
Also ich muss zugeben, ich lese sehr viel, und habe selten so gute Buecher gelesen, wie unter anderem 'Desperation'.
Die Charaktere, sowie die Situationen werden super beschrieben, man wird regelrecht 'eingesogen', denn von Seite zu Seite wirds immer spannender.
Die 'Verfolgung' des Tak, der im Buch in Collie Entraigian steckt, der sich erst als hilfsbereiter Polizist gibt, nach und nach aber immer mehr vom Boesen 'uebermannt' und sein Körper 'aufgeloest' wird.
Wie Entraigian so schoen im Buch sagt: "Ich habe meine Augen und Ohren ueberall"
Durch die Kojoten, Skorpione, und anderen Tiere, wird es zeitweise richtig Angsteinfloessend, weil die Stellen einfach so super beschrieben sind.
Ich kann euch nur sagen, lest euch das Buch durch, denn man kann es nicht erklaeren, wie gut das Buch eigentlich ist.
Man muss es wirklich gelesen haben...und ihr werdet es vorallem nicht bereuen. Das schwoere ich ;).

Ich bin aber ehrlich, was die Verfilmung von 'Desperation' angeht..
Denn der Film ist eine einzige Enttaeuschung, WENN man das Buch gelesen hat..
Stellen, die im Buch beschrieben sind, sind im Film gar nich vorhanden, oder umgeschrieben..
Zum einen
-Kommt im Film zum Beispiel nicht die Fahrt der Carvers vor, sondern beginnt damit, das die schon laengst vom Cop geschnappt sind..
-Das die Story mit Brian vom Buch und dem Film eigentlich Null uebereinstimmt, bis vielleicht auf die eine Aktion mit dem betrunkenen Fahrer, der Brian erwischt hat.
-Oder das Cynthia und Steve Ames nicht zum Haus kommen, in dem eine schon laengst tote Familie noch beim 'Abendessen' sitzt.

Aber ich moechte euch nicht allzu viel preisgeben...wer den Film schauen moechte, bitte... aber ich wuerde euch raten, es nicht zu tun.
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2.0 von 5 Sternen Gott ist Liebe?, 28. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Desperation: Roman (Taschenbuch)
Wie fing "Desperation" gut an, ein klassischer Paranoia-Roman im Sinne der 50iger / 60iger (nichts ist, wie es scheint), gut und schnell zu lesen, geheimnisvoll, höchst beunruhigend, spannend. Endlich einmal wieder ein richtig guter King-Roman, dachte ich. Doch nach ca. 250 Seiten wendet sich alles zum Schlechten. Die Handlung kriecht nur noch voran, King schindet Zeile um Zeile und Wort um Wort, der Dampf ist aus dem Kessel raus. Eine riesige Enttäuschung!
---Spoiler---
Der geheimnisvollen Wesenheit Tak! werden Spinnen, Skorpione und anders Getier an die Seite gestellt, um sicherzustellen, dass der Leser sich auch zwischendurch richtig Ekeln möge, und das Kind David liefert bluttriefende Berichte, die so über keine kindliche Zunge kommen würden.
Um nun einen echten Kampf zwischen Gut und Böse zu kreieren, bedarf es eines ebenbürtigen Gegenspielers zu Tak!, und hier reicht King das Bodenpersonal nicht aus. Und so erfährt der staunende Leser, dass alles, wirklich alles, einem übergeordneten Plan dient, nämlich (Fanfare & Tusch): dem Plan Gottes höchst selbst! Dieser hat seine handverlesene Truppe nach Desperation entsandt, um Tak! Die Stirn zu bieten. Und dass Gott nicht immer lieb ist, möchte man befürchten, könnte auch schon die Moral der Geschichte sein.
So sehr, wie das erste Drittel des Romans mich beeindruckt hat, so sehr haben mich die folgenden zwei Drittel enttäuscht. King hat sich im Aufbau dieses Buches vergallopiert, Langatmigkeit löst Spannung ab und die christlich-religiösen Elemente überzeugen nicht. Oft hat sich King mit dem christlichen Glauben in seinen Romanen beschäftigt, hier überspannt er den Bogen.
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4.0 von 5 Sternen Ein rundum gelungenes Werk, 24. August 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Desperation: Roman (Taschenbuch)
Ich weiß nicht, ob King es als großen Gag ansah, das gleiche Thema in zwei Büchern zu verarbeiten oder ob es einfach Geldgier war, aber der Versuch, ein Buch unter seinem Namen und eines unter dem Pseudonym "Richard Bachman", das inhaltlich die gleiche Grundidee verarbeitet, erscheint mir nicht gelungen. Dabei ist das unter seinem Namen veröffentliche Buch, "Desperation", ganz klar das bessere Werk Desperation überzeugt in der gewohnten Erzählweise des Meisters des Horrors. Ein New Yorker Ehepaar gerät hier in eine schier unglaubliche Situation, als sie auf dem Highway von einem Polizisten offensichtlich ohne jeden Grund verhaftet und in die Stadt "Desperation" gebracht werden. Hier merken sie schnell, daß der Polizist durchgeknallt ist und es in der Stadt nicht mit rechten Dingen zugeht. Zusammen mit einer wild zusammengewürfelten Menschengruppe gelingt ihnen die Flucht, doch nun fängt die Jagd erst richtig an. Alles scheint mit einer alten Mine zusammenzuhängen, die am Rande der Stadt in den Bergen liegt. Und ein kleines Kind scheint der einzige Ausweg aus ihrer Misere zu sein. Dieses Buch war fesselnd, wie es die meisten King-Bücher sind. Ebenso schaurig wie übernatürlich kommt es mit seinem TAK daher und der Leser gruselt sich von der ersten bis zur letzten Seite. Man sollte aber die Richard-Bachman-Version getrost weglassen. Desperation ist das eindeutig bessere Werk und hat man einmal "Regulator" gelesen, schmälert das die Erinnung an eine an sich gelungene Story. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lesenswert!!, 10. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Desperation: Roman (Taschenbuch)
Als King-Fan kann ich mir kaum eine objektive Meinung bilden, weil ich eigentlich jedes Buch von ihm mag - entgegen der Meinungen von vielen Anderen, die behaupten, dass die King/Bachmann-Bücher immer gleich wären.

Ich fand den Anfang des Buches sehr spannend und aufwühlend. Die im Klappentext erwähnten Personen (Peter und Mary) werden von einem irren Polizisten gefangen genommen, der irgendwie auseinander zu fallen scheint. Das Chaos beginnt. Sie lernen im Gefängnis von Desperation andere festgenommene Personen kennen und können Dank eines kleinen Jungen fliehen.

Von da an verändern sich manche Personen. Sie werden agressiv und scheinen auch zu zerfallen. Es wird aussichtslos für die Hauptdarsteller aus Desperation herauszukommen.

Teilweise fand ich die Mitte des Buches sehr in die Länge gezogen.

Das Ende erscheint mir - wie bei allen King-Büchern sehr aprupt - als hätte er keine Lust mehr gehabt an dem Buch weiter zu schreiben.

Stephen King hat das Buch "Regulator" unter seinem Pseudonym Richard Bachmann zeitgleich mit Desperation erscheinen lassen, weil er feststellen wollte, welche Bücher mehr gekauft werden.

Regulator ist vom Inhalt her ähnlich (hab ich noch nicht gelesen). Es kommen die gleichen Hauptpersonen und auch TAK vor, aber das drumherum ist total anders.

Ich würde das Buch - trotz der Längen in der Mitte - jedem weiter empfehlen, der gern King-Bücher liest.
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Desperation: Roman
Desperation: Roman von Stephen King (Taschenbuch - 1. Dezember 1997)
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